Katzen sind eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen. Dabei sind die Stubentiger von Natur aus ausgesprochen gute und spezialisierte Jäger. Ihre Krallen werden als praktische Werkzeuge genutzt und dienen in freier Natur dem Packen der Beute. Gleichzeitig kommen sie auch beim Klettern zum Einsatz und geben der Katze in Verbindung mit unterschiedlichsten Untergründen ausreichend Halt. Damit das Tier seine Krallen optimal einsetzen kann, ist es wichtig, dass sie stets schön spitz sind. Ihre Schärfe erhalten sie, in dem die äußeren Schichten entfernt werden.

 

Beim Schärfen der Krallen werden die Schichten automatisch abgetragen. In der freien Natur stehen Katzen hierfür überwiegend Bäume zur Verfügung. In der Wohnung greifen die Stubentiger dagegen gern auf Möbel und Tapeten zurück. Um dies zu vermeiden, sollte dem eigenen Haustier ein Kratzbaum bereitgestellt werden. Dabei ist für jede Katze Spielvergnügen mit einem Kratzbaum garantiert.

Durch den Kratzbaum können die Halter des Tieres dessen Verhalten in richtige Bahnen lenken und schützen die Möbel vor gefährlichen Attacken. Das Angebot an Kratzbäumen ist heute gigantisch. Es reicht von kleinen Ausführungen mit nur einem Stamm und einer Ebene zum Sitzen bis hin zu komplexen Systemen. Diese sind mit Tunneln, Hängematten und verschiedenen Spieleinheiten versehen. Die einzelnen Säulen sind mit Sisal umwickelt, sodass die Katze ihre Krallen optimal schärfen kann. Grundsätzlich dient der Kratzbaum aber nicht nur dem Schärfen der Krallen. Er entwickelt sich für viele Katzen auch zum beliebten Kuschel- und Schlafplatz und stellt damit eine Rückzugsmöglichkeit vor dem meist turbulenten Alltag dar. Leben mehrere Katzen in einem Haushalt, sollten auch mehrere Kratzbäume vorhanden sein.

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