<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tierfreund &#187; hunde</title>
	<atom:link href="https://www.tierfreund.de/tag/hunde-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tierfreund.de</link>
	<description>Herzlich Willkommen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Aug 2025 13:27:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.2</generator>
		<item>
		<title>Urlaub mit Ihrem Hund in der Region Kop van Noord-Holland</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-ihrem-hund-in-der-region-kop-van-noord-holland/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-ihrem-hund-in-der-region-kop-van-noord-holland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 09:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nroehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=10615</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Für viele Hundebesitzer ist ein Urlaub erst dann komplett, wenn ihr vierbeiniger Freund mitreisen kann. Kop van Noord-Holland ist eine Region in den Niederlanden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: small;">Für viele Hundebesitzer ist ein Urlaub erst dann komplett, wenn ihr vierbeiniger Freund mitreisen kann. Kop van Noord-Holland ist eine Region in den Niederlanden, die ein ideales Ziel für einen Urlaub mit Hund ist. Hier finden Sie ausgedehnte Strände, wunderschöne Naturgebiete und hundefreundliche Unterkünfte. Diese Faktoren machen die Region zu einem Top-Reiseziel für <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/">Hunde</a> und ihre Besitzer.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild12.jpg"><img class="size-medium wp-image-10620 alignleft" title="Bild1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild12-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h1 style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Hundeparadies an der Nordsee</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Kop van Noord-Holland ist eine Region, die für ihre weiten Strände und schönen Dünengebiete bekannt ist. Hier hat Ihr Hund den nötigen Platz, um zu laufen, zu spielen und die frische Seeluft zu genießen. An vielen Stränden in dieser Region sind Hunde willkommen und es gibt viele Möglichkeiten für lange Spaziergänge, im Sommer wie im Winter!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Hundefreundliche Strände:</span></h1>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Callantsoog:</strong> Vom 1. Oktober bis zum 1. Mai dürfen Hunde hier frei laufen und den Strand in vollen Zügen genießen. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">In der Hochsaison (Mai-September) sind Hunde tagsüber an der Leine willkommen, aber vor 9 Uhr morgens und nach 19 Uhr dürfen sie auch frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Julianadorp aan Zee:</strong> Hunde sind hier das ganze Jahr über willkommen und dürfen außerhalb der Hochsaison frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Den Helder (Huisduinen und Donkere Duinen): </strong>Hier darf Ihr Hund an vielen Stellen frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Wo können Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen?</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Neben den Stränden gibt es in der Region Kop van Noord-Holland auch eine Reihe von Naturgebieten, in denen Hunde willkommen sind. Denken Sie an das Naturschutzgebiet Zwanenwater, ein Paradies für Naturliebhaber und Hunde mit Dünenseen, Sümpfen und Wäldern. Hunde müssen hier an der Leine geführt werden, aber die abwechslungsreiche Landschaft macht es zu einem wunderbaren Ort für Spaziergänge.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Ebenfalls sehr zu empfehlen: der Robbenoordbos und der Dijkgatbos. Zwischen Den Oever und Wieringerwerf liegen zwei zusammenhängende Wälder, ideal für einen längeren Waldspaziergang mit Ihrem Hund. Hier gibt es breite Pfade, verschlungene Waldwege und sogar Teiche, in denen sich die Hunde abkühlen dürfen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Als letzten Tipp empfehlen wir die Schoorlse Duinen bei Schoorl. Das sind die höchsten und breitesten Dünen der Niederlande. Hier gibt es spezielle Auslaufzonen für Hunde, in denen sie ohne Leine herumlaufen dürfen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<h1><span style="font-size: medium;">Essen gehen mit Ihrem Hund</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Wussten Sie, dass Sie in dieser Region mit Ihrem Hund essen gehen können oder wo Sie im Urlaub mit Ihrem Hund übernachten können? In der Region finden Sie viele haustierfreundliche Ferienhäuser mit einem eingezäunten Garten. Hier kann Ihr Hund also sicher draußen spielen. Ein geeignetes Ferienhaus finden Sie oft am ehesten bei einem Anbieter von privaten Ferienhäusern. Das wird oft ausdrücklich angegeben, wenn Sie nach „<a href="https://www.lekkernaarzee.de/urlaub-mit-hund">Ferienhaus mit Hund</a>“ suchen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Essen gehen mit Hund ist auch in dieser Region kein Problem. Die Strandpavillons in Callantsoog und Julianadorp nehmen Hunde mit offenen Armen auf. Hier können Sie es sich nach einem langen Spaziergang auf der Terrasse gemütlich machen, während Ihr Hund einen Napf mit frischem Wasser und eine ruhige Umgebung genießt. Auch in der Stadt Schagen finden Sie gemütliche Restaurants, in denen Hunde erlaubt sind. Ideal für ein Mittag- oder Abendessen an einem regnerischen Tag!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Die beste Reisezeit</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Der Kop van Noord-Holland ist zu allen Jahreszeiten ein schönes Urlaubsziel. Im Frühling blühen die Blumenzwiebelfelder und die Strände sind noch schön und ruhig. Der Sommer bringt wärmere Tage mit sich, aber dann ist es ratsam, Wanderungen am frühen Morgen oder am späten Abend zu planen, um die Hitze zu vermeiden. Der Herbst ist ideal für lange Spaziergänge durch die farbenfrohen Wälder und Dünen, ohne den Trubel des Sommers. Wer Ruhe und eine zerklüftete Küste liebt, wird den Winter zu schätzen wissen. Die menschenleeren Strände und die frische Seeluft machen diese Jahreszeit perfekt für abenteuerliche Spaziergänge mit Ihrem Hund.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-ihrem-hund-in-der-region-kop-van-noord-holland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schottland &#8211; ein Traumziel mit Hunden</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/schottland-ein-traumziel-mit-hunden/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/schottland-ein-traumziel-mit-hunden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 08:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=7151</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Schottland ist mit seiner grandiosen Natur, schönen Sandstränden und vielen historischen Attraktionen ein Sehnsuchtsziel für viele Individualreisende. Dank der Lockerung der Einreisebestimmungen für Hunde nach Großbritannien, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7153" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Durness-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-7153" title="Strand bei Durness" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Durness-2-300x200.jpg" alt="Strand bei Durness" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness</p></div>
<p>Schottland ist mit seiner grandiosen Natur, schönen Sandstränden und vielen historischen Attraktionen ein Sehnsuchtsziel für viele Individualreisende. Dank der Lockerung der <a title="Urlaub mit Hund in Schottland" href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/">Einreisebestimmungen</a> für Hunde nach Großbritannien, ist Schottland dabei mittlerweile auch für Hundebesitzer ein sehr lohnenswertes Reiseziel geworden. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Einreise: der Hund benötigt den blauen EU-Heimtierausweis, muss gechipt sein, eine gültige Tollwutimpfung aufweisen (eine Titerbestimmung ist nicht mehr nötig) und 1-5 Tage vor Ankunft in Großbritannien vom Tierarzt gegen Bandwürmer behandelt werden. Alle Infos dazu findet man hier: <a href="https://www.gov.uk/take-pet-abroad">https://www.gov.uk/take-pet-abroad</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7155" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Ben-Aan.jpg"><img class="size-medium wp-image-7155" title="Ben Aan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Ben-Aan-300x198.jpg" alt="Ben Aan" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Ben Aan</p></div>
<p>Wir haben zusammen mit unseren Hunden Lucy und Grisu weite Teile Schottlands kennen lernen dürfen, für die Hunde war es ein kleines Paradies. Die Strände sind größtenteils ohne jede Beschränkung für Hunde nutzbar und auch auf Spaziergängen oder ausgedehnteren Wanderungen haben uns unsere Hunde natürlich begleitet. Beachten muss man dabei vor allem, dass in vielen Gebieten Schottlands Schafe frei herum laufen. Diese dürfen keinesfalls gestört oder gar gejagt werden. Ist dies gewährleistet, steht auch dem Freilauf der Hunde nichts im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7157" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-7157" title="Strand auf Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-6-300x198.jpg" alt="Strand auf Harris" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Strand auf Harris</p></div>
<p>Besonders beeindruckt hat uns die Doppelinsel Harris and Lewis mit ihrer einsamen Kargheit und den langen, hellen Sandstränden mit glasklarem Wasser. Es hätten nur noch einige Palmen gefehlt (und zugegeben: rund 15Grad mehr) und wir hätten uns wie in der Karibik gefühlt. Wir liegen, dösen, lesen am Meer, spielen mit den Hunden, die auch hier ganz selbstverständlich mit an den Strand dürfen und genießen Abends den Sonnenuntergang vom benachbarten Hügel aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Kultur möchte, kann sich die Black Houses ansehen, die traditionelle Hausform der Insel. Bis in die 1960er hinein lebten noch einige Familien in ihnen, heute sieht man noch viele Ruinen. Das Visitor Center lohnt einen Blick, denn anschließend erkennt man die Raumaufteilung bei jeder Ruine wieder: der Stallbereich (Tiere lebten mit unter dem Dach, da sie Wärme spendeten), den Hauptraum mit permanent brennendem Torffeuer (ohne Kamin (!) und mit nur winzigem Fenster), abgerundet für wenig Windwiderstand. Wer das Wohngefühl einmal nachspüren möchte, kann sich für ein paar Tage in ein restauriertes Black House einmieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7160" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-Steinkreis-Callanish-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-7160" title="Steinkreis von Callanish " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-Steinkreis-Callanish-4-300x198.jpg" alt="Steinkreis von Callanish " width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Steinkreis von Callanish</p></div>
<p>Eine weitere Attraktion der Doppelinsel ist der Butt of Lewis, mit Leuchtturm, Traumklippen, vielen verschiedenen Wasservögeln und ein Stückchen weiter wieder hellen Sanddünen. Das Gestein hier, Lewis-Gneis, gehört zu den ältesten Gesteinen, die auf der Erde entstanden: 1,5 bis 2,7 Milliarde Jahre alt sind die Felsen vor uns! Wir spazieren noch gut 3 Stunden an den Klippen entlang mit vielen Pausen zum genießen.<br />
Und noch etwas sehr sehenswertes findet man auf Lewis: den Steinkreis von Callanish, älter als Stonehenge, gebaut aus den uralten Steinen des Lewis-Gneis, der sich eindrucksvoll auf einem Hügel erhebt. Und besonders schön daran ist: man hat diese eindrucksvolle Kultstätte fast für sich. Durch die Abgeschiedenheit finden nur wenige Touristen hierher und der Komplex ist frei zugänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harris and Lewis sind Teil der Äußeren Hebriden und unter anderem von der Isle of Skye aus mit der Fähre zu erreichen. Skye ist ungleich touristischer, bietet aber ebenfalls in erster Linie phantastische Natur mit tollen Wandermöglichkeiten, z.B. zum Old Man of Storr, zum Kilt Rock oder durch das bizarre Quiraing Gebirge. Wer sich für guten schottischen Whiskey interessiert, kann an einer Führung durch die Talisker Destillery teilnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7161" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-am-Knockan-Crag-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-7161" title="Die Highlands" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-am-Knockan-Crag-4-300x198.jpg" alt="Die Highlands" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Highlands</p></div>
<p>Der Norden Schottlands ist durch die einsamen, unglaublich kargen Highlands geprägt. Man kann sich kaum mehr vorstellen, dass hier vor einigen Jahrhunderten noch Wald und ein lebendiges Clanwesen existiert haben. Vor allem im Laufe des 19. Jahrhunderts vertrieben reiche Gutsherren fast alle Bewohner der Region und ließen die verbliebenen Wälder fällen. Dies geschah, um möglichst viel Fläche für die lukrative Schafzucht zu gewinnen. Das traditionelle schottische Clanleben wurde im Zuge dessen fast vollständig zerstört. Einen interessanten Lehrpfad zu diesem traurigen Kapitel schottischer Geschichte findet man in der Nähe von Syre, bei den Überresten des „Rosal Township“. Der Ort ist frei zugänglich, so dass Hunde ihre Menschen auf dem gut 1-Stündigen Rundweg begleiten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7164" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Schafe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-7164" title="Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Schafe1-300x198.jpg" alt="Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland</p></div>
<p>Auch die Küstenregionen der Highlands sind nur spärlich besiedelt. Einige kleine Fischerorte, teils mit langsam aufkeimenden Tourismus, kann man hier finden. In erster Linie ist dies ein Ziel für Wanderer und Liebhaber von einsamer Natur. Ein einfach zu erklimmender Gipfel mit toller Aussicht ist der Stac Pollaidh. Rund eine Stunde braucht man für den Aufstieg und überblickt von oben das Meer und die Highlands. Ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Nicht weit entfernt ist Knockan Crag, ein interessanter Geo-Lehrpfad mit tollem Blick über die Landschaft bis hinüber zur markanten Spitze des Stac Pollaidh. Schöne Sandstrände findet man unter anderem ganz im Nordwesten bei Durness, ein kleiner Ort mit einigen Ferienunterkünften, Ausflugsmöglichkeiten zu Tierkolonien und der Smoo Cave, eine ausgedehnte Kalksteinhöhle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7165" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Melrose-Abbey.jpg"><img class="size-medium wp-image-7165" title="Melrose Abbey" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Melrose-Abbey-300x198.jpg" alt="Melrose Abbey" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Melrose Abbey</p></div>
<p>Natürlich bietet auch der Süden Schottlands viele Möglichkeiten, den Urlaub mit Hund zu genießen. So führte uns unsere allererste Wanderung in Schottlands entlang des Grey Mare’s Tail hoch zum Loch Skeen. Der Grey Mare’s Tail ist ein großer Wasserfall, der (dem Namen nach) an den Schweif eines Pferdes erinnert. Das Wetter war fantastisch, die Ausblicke wundervoll, die Stille, unsere erste kleine Schottland-Wanderung… schöner hätte Schottland uns kaum empfangen können. Daneben bietet der südliche Teil Schottlands, die Border Region, viel Kultur, z.B. die monumentalen Abtei-Ruinen. Hunde dürfen dabei ihre Menschen zu vielen Sehenswürdigkeiten begleiten, Informationen dazu findet man unter anderem hier:<a href="http://www.historic-scotland.gov.uk/"> http://www.historic-scotland.gov.uk/sitesguide2013.pdf.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Fazit: Schottland hat uns mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen. Ein wundervoller Ort, vor allem für Naturliebhaber, die Urlaub abseits des Massentourismus erleben möchten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/schottland-ein-traumziel-mit-hunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Segeltörn mit Hunden in Kroatien</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/ein-segeltorn-mit-hunden-in-kroatien/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/ein-segeltorn-mit-hunden-in-kroatien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 May 2014 15:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=7118</guid>
		<description><![CDATA[Segeln, das klingt nach Abenteuer, Freiheit, einfach nur Urlaub. Schon lange wollten wir es mal ausprobieren, aber mit 2 großen Hunden? Wir haben es schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7130" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln.jpg"><img class="size-medium wp-image-7130" title="Segeln auf der Adria" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-300x198.jpg" alt="Segeln auf der Adria" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Segeln auf der Adria</p></div>
<p>Segeln, das klingt nach Abenteuer, Freiheit, einfach nur Urlaub. Schon lange wollten wir es mal ausprobieren, aber mit 2 großen Hunden? Wir haben es schließlich gewagt und waren eine Woche in Kroatiens Küstengewässern unterwegs. Mit dabei: mein Mann Frank und ich sowie unsere Hunde Lucy, ein Berner Sennen-Mischling, und Grisu, ein Australian Shepherd. Und ja, manches ist mit Hunden sicherlich schwieriger und es erfordert einige Kompromisse. Aber unser Urlaub war so wunderschön, dass der nächste Segeltörn, diesmal rund um Rügen, bereits geplant ist. Natürlich wieder mit unseren Hunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7136" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/DSC_0646.jpg"><img class="size-medium wp-image-7136" title="Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/DSC_0646-300x199.jpg" alt="Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten.</p></div>
<p>Besonders häufig wurden wir hinterher gefragt, wie wir das denn mit dem Lösen der Hunde gemacht haben. Diese Frage ist dabei aber noch vergleichsweise einfach zu beantworten: Man plant die Schläge entsprechend kurz, so dass die Hunde nie länger als 5-6 Stunden einhalten müssen. Natürlich, ein „reiner“ Segelurlaub ist es so nicht, dafür sieht man mehr vom Land und den Städten, an denen man anlegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon schwieriger ist es, ein Boot zu finden, auf dem Hunde erlaubt sind. Mein Tipp: eine nette persönliche Anfrage an Charterfirmen kann einiges möglich machen, auch wenn Hunde „offiziell“ laut Homepage nicht erlaubt sind. Manchmal sind Privatboote in der Flotte dabei, deren Eigentümer nichts gegen tierische Gäste haben. Auch gibt es vereinzelt Vercharterer, die allgemein gerne Hunde an Bord willkommen heißen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7125" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Planke-mit-Teppich.jpg"><img class="size-medium wp-image-7125" title="Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Planke-mit-Teppich-198x300.jpg" alt="Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?</p></div>
<p>Das Boot selbst hat unsere Hunde dann vor einige Herausforderungen gestellt. Das erste Problem taucht gleich bei der Übernahme auf: eine aus schmalen Hölzern bestehende Planke führt aufs Deck. Da kriegen wir Lucy doch nie drüber! Passend dazu gibt ein benachbartes Boots-Charter-Paar die Bemühungen auf, ihren großen Hund hinüber zu locken, der Mann trägt ihn schließlich wankend… Nee, mit einer zappelnden Lucy auf dem Arm?! Ich sehe Lucy und mich am Ufer winkend, während Frank und Grisu alleine ihre Reise ins Ungewisse starten… Wir überlegen und probieren es dann mit einem Teppich, den wir über die Planke legen. So kann man zumindest nicht mehr das Wasser hindurch sehen und es ist weniger glatt. Frank läuft voraus, Grisu recht selbstverständlich hinterher, dann ich, Lucy zögernd hinter mir. Alleine zurück bleiben will sie offensichtlich nicht, sie wagt es! Einmal geschafft, ist es danach auch kein Problem mehr. Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass sich unsere Nachbarn den Teppich-Trick abgeschaut haben: auch ihr Hund bewältigt so die Planke problemlos.</p>
<p>Ein wenig wackelig ist es ja wirklich und das Deck ist außerdem recht rutschig. Um Hund-über-Bord-Manöver zu vermeiden, haben wir ein Relingnetz rundherum an Deck befestigen lassen. Außerdem tragen beide Hunde an Bord immer Schwimmwesten. Ich finde es sehr wichtig, dass die Schwimmwesten gut passen, damit die Hunde sie auch wirklich bequem über mehrere Stunden tragen können. So haben wir die Schwimmwesten auch nicht einfach im Internet bestellt, sondern im Tierfachhandel vor Ort gekauft, um sie anprobieren zu können und uns beraten zu lassen.</p>
<p>Für Lucy war daneben auch die steile, glatte Stiege zum Wohnraum hinab nicht ganz einfach zu bewältigen. Hierfür möchten wir beim nächsten Segeltörn kleine Antirutschmatten mitnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7129" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Grisu-und-Frank2.jpg"><img class="size-medium wp-image-7129" title="Alles im Blick" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Grisu-und-Frank2-300x198.jpg" alt="Alles im Blick" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Alles im Blick</p></div>
<p>Dann wird es spannend: Leinen los, Motor starten, schon sind wir ausgeparkt und tuckern langsam aus dem Hafen heraus. Beide Hunde sind überraschend entspannt. Grisu sucht sich einen Beobachtungsposten auf dem Deck und behält alles genau im Blick. Lucy ist noch müde und schläft unten im Wohnraum. Mit Schaukeln, Schieflage und ähnlichem haben die Hunde keine Probleme, wie sich später heraus stellt. Kaum aus dem Hafen raus, setzt Frank die Segel, der Urlaub kann beginnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Überraschend teuer sind in Kroatien die Hafengebühren. Ankern und mit dem kleinen Beiboot an Land zu fahren, ist mit großen Hunden allerdings nur schwer machbar. Wir probieren es genau einmal: Das Beiboot wird im Wasser eng am Heck verzurrt, Frank befestigt den Außenborder… dann wird es ernst. Nur nicht zu viel denken, Grisu wird rüber gehievt, Lucy halb gelockt, halb gezogen… da sitzen sie nun leicht verunsichert. Frank platziert sich neben dem Außenborder und wo passe ich noch hin? Ich setze mich vorne auf die Umrandung und stelle erst später fest, dass es bessere Plätze gibt, wenn man einen trocknen Hintern behalten will. Zum Umsortieren fehlt es aber an Platz. Wir müssen ein interessantes Bild abgegeben haben und obwohl wir ohne größere Zwischenfälle trockenen Boden erreichen, ist dies ein Abenteuer, das wir nicht unbedingt wiederholen möchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7133" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Kornaten-Sonnenuntergang.jpg"><img class="size-medium wp-image-7133" title="Kornaten" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Kornaten-Sonnenuntergang-300x198.jpg" alt="Kornaten" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Kornaten</p></div>
<p>Ein Erlebnis für sich sind die Kornaten, ein aus über 100 kargen Inselchen bestehender Nationalpark, der vom Wasser aus am schönsten zu genießen ist. Für die Übernachtung steuern wir eine kleine Restaurantbucht an, für Gäste ist diese kostenlos. Auch die Hunde sind im Restaurant willkommen, überhaupt präsentiert Kroatien sich sehr hundefreundlich. Traumhaft schön ist der Sonnenuntergang vom benachbarten Hügel aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein besonders hübsches, altes Städtchen ist Primošten. Wir erreichen den Hafen bereits am frühen Nachmittag und haben Glück: wir ergattern den vorletzten Platz an der Mole. In den folgenden Stunden kommen noch etliche Schiffe und müssen entweder an einer Boje festmachen oder weiter fahren.</p>
<div id="attachment_7143" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Primosten-32.jpg"><img class="size-medium wp-image-7143" title="Primošten" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Primosten-32-300x198.jpg" alt="Primošten" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Primošten</p></div>
<p>Die Beliebtheit ist aber nachvollziehbar, die kleine Altstadt ist zwar touristisch, aber richtig schön, es gibt einen langen Kieselstrand und viele gute Restaurants. Am nächsten Morgen laufe ich mit den Hunden Richtung Osten aus der Bucht heraus, die Altstadt erstrahlt im Morgenlicht und hier abseits des Ortes findet man einsame kleine Strände. Ein perfekter Ort für einen Ruhetag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Fazit: es lohnt sich, Neues zu wagen. Es wird sicherlich nicht unser letzter Segeltörn mit den Hunden gewesen sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/ein-segeltorn-mit-hunden-in-kroatien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Futter, Pflege und Gesundheit bei Hundesenioren</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/futter-pflege-und-gesundheit-bei-hundesenioren/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/futter-pflege-und-gesundheit-bei-hundesenioren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 15:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6723</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Die Fütterung alter Hunde Fertigfutter für Hundesenioren gibt es mittlerweile einige im Handel. Aber braucht ein alter Hund wirklich spezielles Futter? &#160; Viele &#8220;günstige&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Fütterung alter Hunde</h2>
<p>Fertigfutter für Hundesenioren gibt es mittlerweile einige im Handel. Aber braucht ein alter Hund wirklich spezielles Futter?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6726" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Labrador800px-Chocolate_Lab.jpg"><img class="size-medium wp-image-6726" title="Schmecken soll es und gesund sein" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Labrador800px-Chocolate_Lab-300x217.jpg" alt="Schmecken soll es und gesund sein" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Schmecken soll es und gesund sein</p></div>
<p>Viele &#8220;günstige&#8221; Senioren-Fertigfutter sind leider in erster Linie &#8220;light&#8221;-Futter, die weniger Fette und Kohlenhydrate enthalten. Dies allein nützt dem Senior aber wenig. Durch die nachlassende Leistungsfähigkeit des Darms im Alter, werden Nahrungsbestandteile weniger gut aufgeschlossen und in den Körper abgegeben, so dass es zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen kommen kann. Das passiert z.B. auch dann, wenn man einfach nur das normale Futter reduziert, um es an die geringere Bewegung anzupassen. Ein Blutbild beim Tierarzt kann hier Sicherheit geben. Daneben brauchen Senioren auch einen relativ hohen Eiweißgehalt im Futter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seniorenfutter sollte allgemein hochwertig und leicht verdaulich sein. Ein hochwertiges Futter erkennt man unter anderem daran, dass die Nahrungsbestandteile sehr exakt angegeben werden und gleich bleibend sind. Steht z.B. nur &#8220;Tiermehl&#8221; davon 5% Huhn oder ähnliches als &#8220;Fleischquelle&#8221; auf der Verpackung, kann man davon ausgehen, dass die Zusammensetzung je nach Charge sehr unterschiedlich ausfällt und sicher nicht hochwertig ist. Ein hoher Omega 3 und Omega 6 Fettsäurengehalt, wie er z.B. in Lachsöl enthalten ist, unterstützt zudem Haut und Fell. <a href="https://petsana.de/products/gruenlippmuschel-pulver-fur-hunde-und-katzen" target="_blank">Grünlippmuschelextrakt</a> oder Glucosamin und Chondroitin können bei Arthrose und HD helfen, da sie den Knorpel unterstützen. Vor allem bei alten Hunden, die oft an <a href="https://www.tierfreund.de/zahnpflege-nicht-vergessen-die-besten-tipps-fur-vierbeiner/" target="_blank">Zahnproblemen</a> leiden, gehört keinesfalls Zucker ins Hundefutter. Tatsächlich gehört Zucker überhaupt nicht in Haustierfutter, ist aber in Billigfutter oft enthalten. Vitaminpräparate oder Mineralien sollten keinesfalls ohne Absprache mit dem Tierarzt zugefüttert werden, da in einigen Fällen eine Überversorgung ebenfalls schädlich sein kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6736" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-6736" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-3-300x214.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194 " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a> Alte Hunde können sich mit einer Futterumstellung schwertun</p></div>
<p>Eine Futterumstellung erfolgt durch allmählich erhöhte Beimischung des neuen Futters über mindestens eine Woche hinweg. Eine plötzliche Futterumstellung kann zu Durchfall oder Verstopfung führen, da der Verdauungsapparat im Alter weniger anpassungsfähig ist.<br />
Zimmerwarm wird Futter meist lieber gefressen, als kalt aus dem Kühlschrank. Auch gibt es Hunde, die kaltes Futter schlechter vertragen und mit Magenproblemen reagieren. Man schreibt dies dem biologischen Erbe zu: Beutetiere sind beim Fressen in der Regel eben noch warm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Menschen ist bekannt, dass der Geschmackssinn im Alter nachlässt. Bei Hunden geht man von ähnlichem aus, denn viele Hundesenioren fressen nur noch geschmacksintensives Futter wirklich gerne. Weitere Gründe für mäkeliges Fressen sind Zahnprobleme und Schluckbeschwerden durch eine gestörte Speichelproduktion. Besteht Verdacht auf Zahnschmerzen, führt der Weg natürlich als erstes zum Tierarzt. Ansonsten kann eingeweichtes Futter, bzw. Nassfutter die bessere Wahl im Vergleich zu Trockenfutter sein. Nassfutter hat den weiteren Vorteil, dass dem Hund so auch gleich Flüssigkeit zugeführt wird, denn viele Senioren trinken zu wenig. Ein winzige Menge &#8220;Geschmack&#8221; im Trinkwasser, z.B. Geflügelsaft, Bockwurstsud oder ein wenig salzarme Brühe, kann hier wahre Wunder wirken. Übermäßiges Trinken dagegen kann auf eine Nieren- oder Diabeteserkrankung hinweisen.</p>
<p>Wichtig sind mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt, am besten zu immer festen Zeiten, um es dem Verdauungsapparat möglichst leicht zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6738" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Boxer-dog-sehr-dicker-Hund-pd1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6738" title="Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Boxer-dog-sehr-dicker-Hund-pd1-300x224.jpg" alt="Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden</p></div>
<p>Übergewicht schadet dem Hund auf vielfältige Weise. Die Gelenke und auch der Kreislauf werden stärker belastet und das Diabetesrisiko steigt. Der Hund wird träger durch die Mehrbelastung, wodurch seine Fitness noch weiter abnimmt. Sogar das Narkoserisiko kann ansteigen. Bei Hundesenioren bespricht man sinnvolle Wege des Abnehmens am besten mit einem Tierarzt. Bewegung und Fitness müssen langsam aufgebaut werden, eine Futterreduzierung darf nicht zu einer Nährstoffunterversorgung führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die meisten Hundesenioren haben Zahnprobleme. Entzündetes Zahnfleisch, Karies oder Zahnstein beeinträchtigen die Futteraufnahme, es schmerzt und sollte unbedingt vom Tierarzt behandelt werden. Permanente Entzündungen im Mund können sich außerdem auch negativ auf Organe wie z.B. das Herz oder die Leber auswirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harte Kausnacks können helfen, Zahnstein zu reduzieren und auch spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta für Hunde gibt es mittlerweile zu kaufen. Knochen als Kausnack sind dagegen schwer verdaulich und sollten nur in Maßen an Hunde verfüttert werden, die daran gewöhnt sind. Stärkerer Zahnstein sollte vom Tierarzt regelmäßig entfernt werden. Allerdings muss der Hund dafür im Normalfall in Narkose gelegt werden, was im Alter ebenfalls ein gewisses Risiko darstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gesundheit</h2>
<p>Wie sich das Alter gesundheitlich bemerkbar macht, ist unterschiedlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6747" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Relax5.jpg"><img class="size-medium wp-image-6747" title="Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Relax5-300x225.jpg" alt="Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis</p></div>
<p>Oft nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmenden schlechter. Die Gelenke sind abgenutzt, sie können schmerzen und steifer werden, oft kommt es zu Arthrosen. Auch die Wahrscheinlichkeit für Krebs steigt, da der programmierte Zelltod (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apoptose" target="_blank">Apoptose</a>) aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr korrekt funktioniert und sich Gewebe so unkontrolliert vermehren kann. Die Schnauze wird grau, das Fell glanzloser und dünner.</p>
<p>Manche Hunde werden im hohen Alter dement: Unruhe, Orientierungslosigkeit, starkes Hecheln und Unsauberkeit können Anzeichen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gelenkbeschwerden und Beweglichkeit</h3>
<p>Gelenkbeschwerden kennt fast jeder Hund im höheren Alter, zu nennen ist hier vor allem Arthrose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6748" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_9505.jpg"><img class="size-medium wp-image-6748" title="Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_9505-300x263.jpg" alt="Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich" width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich</p></div>
<p>Arthrose beruht darauf, dass der Knorpel an den verschiedenen Gelenken über die Jahre immer mehr abnutzt. Der Knorpel ist eigentlich dafür da, die Bewegungen abzupuffern und die Gelenkknochen so zu schützen. Der Knorpel selbst wird durch die Gelenkschmiere geschmeidig gehalten. Vor allem Knochenabsplitterungen, zu wenig Gelenkschmiere oder Gelenkfehlbildungen sorgen dafür, dass der Knorpel aufeinander reibt und immer mehr verschwindet. Es folgen Entzündungen der Gelenkhaut, die äußerst schmerzhaft sind. Erste Anzeichen bei beginnendem Abrieb des Knorpels sind z.B., dass der Hund bei feuchtkaltem Wetter steifer läuft oder sich nach längerem Liegen erst mal &#8220;warm laufen&#8221; muss, bzw. eine Schonhaltung einnimmt oder humpelt. Eine dauerhafte Schonhaltung führt unter anderem zu Verspannungen (z.B. des Rückens) und zur stärkeren Abnutzung des &#8220;besseren&#8221; Gelenks.</p>
<p>Gelenkunterstützende Mittel wie Grünlippmuschel, bzw. Glucosamin und Chondroitin oder Kollagenhydrolysate können in einigen Fällen helfen, heilen lässt sich Arthrose jedoch nicht. Bei leichten Beschwerden können (möglichst in Absprache mit dem Tierarzt) zusätzlich Teufelskralle oder Ingwer zur Schmerlinderung eingesetzt werden. Bei stärkeren Beschwerden empfiehlt sich immer ein Besuch beim Tierarzt und/oder bei einem Physiotherapeut. Letzterer kann unter anderem Übungen und Massagetechniken für Zuhause zeigen, um Muskeln, Durchblutung und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern. Sehr wichtig dabei ist, dass der Hund kein Übergewicht hat. Auch längeres Liegen auf kalten Böden sollte bei Arthrose vermieden werden.</p>
<p>Die Ursache der Arthrose, z.B. eine Gelenkfehlbildung, muss vom Tierarzt untersucht werden. Unter Umständen hilft nur noch eine OP. Auch Entzündungen im Gelenk müssen unbedingt tierärztlich behandelt werden, da sie den Knorpelabbau drastisch beschleunigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6749" class="wp-caption alignright" style="width: 267px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Lil-Shepherd-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6749" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Lil-Shepherd-2-257x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523" width="257" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523 " target="_blank">Lil Shepherd/flickr</a> Auch alten Hunden tun Abwechslung und Sozialkontakte gut</p></div>
<p>Mehrere kürzere Gänge über den Tag verteilt sind bei Arthrose sehr viel sinnvoller, als ein langer. Wichtig ist, dass die Beweglichkeit und die Muskeln erhalten bleiben, zu sehr einschränken sollte man die Bewegung daher keinesfalls. Sprünge und wildes Toben sowie laufen auf hartem Boden sind eher kontraproduktiv. Ausdauertrab auf weichen Böden, langsames Bergaufgehen oder Schwimmen sorgen dagegen für Muskelaufbau ohne übermäßige Belastung. Im Zweifelsfall sollte man immer einen Physiotherapeuten und/oder den Tierarzt zur Abklärung der optimalen Bewegung für seinen Hund konsultieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor körperlicher Anstrengung ist für den Senior das Aufwärmen sehr wichtig, z.B. durch Dehnübungen und Bewegung im Schritt bis zu leichtem Trab. Tipps hierzu erhält man ebenfalls beim Physiotherapeuten oder Tierarzt. Läuft der Hund noch gerne am Fahrrad mit, kann es sinnvoll sein, ihn an einen Fahrradanhänger zu gewöhnen, so dass er nur bestimmte Strecken mitläuft und sich zwischendurch ausruhen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwimmen tut gut, da es die Gelenke entlastet, ist aber auch körperlich sehr anstrengend. So sind kurze Schwimmeinheiten auch bei wasserverrückten Hunden am sinnvollsten. Da die Fellstruktur und dessen schützende Fettung im Alter nachlassen können, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Hund nach dem Schwimmen nicht auskühlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6756" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_10_year_old_tervueren.jpg"><img class="size-medium wp-image-6756" title="Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_10_year_old_tervueren-300x221.jpg" alt="Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause</p></div>
<p>Es gibt Hunde, die können Spaziergängen im Alter nicht mehr viel abgewinnen, aber Bewegung muss sein. Wenn man sich unsicher ist, ob man den Hund überfordert oder er vielleicht Schmerzen hat, sollte auch hier der Weg zum Physiotherapeuten oder Tierarzt führen. Spaziergänge bringen Abwechslung, regen das Gehirn an und fördern die Durchblutung und den Muskelaufbau. Manche Hunde gehen schon wieder deutlich lieber spazieren, wenn man öfter mal neue Strecken geht oder z.B. kleine Futtersuchspiele einbaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere häufige Krankheit im Alter ist die Spondylose, bei der sich Kalkablagerungen an der Wirbelsäule bilden. Dies ist anfangs ungemein schmerzhaft und führt langfristig zur Versteifung der betroffenen Stellen. Ähnlich wie die Arthrose, kann der Verlauf der Spondylose nur verlangsamt werden, heilbar ist die Krankheit nicht. Wichtig sind vor allem schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel und eine angepasste Bewegung. Auch hier ist neben dem Tierarzt ein Physiotherapeut ein sehr guter Ansprechpartner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wenn die Sinne nachlassen</h3>
<div id="attachment_6757" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_0156o.jpg"><img class="size-medium wp-image-6757" title="Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_0156o-300x228.jpg" alt="Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig" width="300" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig</p></div>
<p>Sieht oder hört der Hund langsam schlechter, macht es Sinn, frühzeitig an entsprechenden Hilfen zu arbeiten. Wichtig ist dabei vor allem, dass man weiterhin die Aufmerksamkeit des Hundes bekommen kann. Jede Kontaktaufnahme des Hundes mit dem Menschen (im Falle eines tauben Hundes vor allem ein Blick) muss sich für den Hund lohnen. Ein automatisches Hinwenden zum Menschen auf bestimmte Außenreize hin oder in Stresssituationen kann man gezielt aufbauen. Zudem müssen bei tauben Hunden nicht nur &#8220;Handzeichen&#8221; intensiver geübt werden, auch ein Arbeiten an der eigenen Körpersprache ist sehr hilfreich. Bei blinden Hunden kann man dagegen wunderbar punktgenau mit dem Clicker arbeiten. Wichtig bei blinden Hunden ist daneben ein zuverlässiges &#8220;Stopp!&#8221;. Es gibt mittlerweile einige Hundeschulen, die spezielle Kurse für Hunde mit Handicap anbieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/futter-pflege-und-gesundheit-bei-hundesenioren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was braucht der Hund im Alter?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6682</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert das Alter sowohl dem Hund als auch seinem Halter einiges ab: der Hund sieht und hört schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter und die Konzentration fällt schwerer. Man kann dabei einiges tun, um dem Hund einen möglichst angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beschäftigung</h3>
<div id="attachment_6693" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6693" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2-300x240.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a> neue Wege erkunden bringt Abwechslung in den Seniorenalltag</p></div>
<p>Jeder Hundesenior, der noch Lebenswillen und Lebensqualität hat, genießt weiterhin seine Lieblings-Beschäftigungen und hat Momente, in denen er aufblüht. Das kann z.B. Futter erschnüffeln sein, das Lieblingsspielzeug suchen, Hundefreunde begrüßen, Bällchen holen, kleine Denkaufgaben meistern oder Clickern. Auch ein alter Hund lernt noch neue Tricks oder kann ein &#8220;Wald-und-Wiesen-Agility light&#8221; mitmachen: um Baumstämme laufen, auf einem Baumstumpf Sitz machen und über umgestürzte Bäume balancieren. Sind keine Gelenkbeschwerden vorhanden, können sogar niedrige Hürden eingebaut werden. Geistige Anregungen und das Erfolgserlebnis, wenn Aufgaben erfolgreich gemeistert werden, bringen Lebensfreude und halten geistig fit.</p>
<p>Viele Spielvorschläge, die für Welpen/Junghunde geeignet sind, können so auch für alte Hunde geeignet sein. Sehr jungen und sehr alten Hunden ist gemein, dass die Konzentrationsspanne eher kurz ist und die körperliche Beanspruchung gering gehalten werden sollte. Viele Spielvorschläge findet man <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Menschen joggen oder im langsamen Tempo am Rad mitlaufen kann auch für den Hund im Alter eine prima Sache sein. Wenn die Fitness passt, der Hund immer im Trab bleiben kann und der Boden möglichst weich ist (kein Asphalt!), fördert auch diese Bewegung die Muskulatur, Beweglichkeit und Durchblutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwimmen entlastet die Gelenke und ist so vor allem für Hunde mit entsprechenden Beschwerden sehr empfehlenswert. Aufpassen muss man bei kühlem Wetter, da Senioren oft weniger gute Abwehrkräfte haben und sich so leicht eine Erkältung holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spaziergänge</h3>
<div id="attachment_6695" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-6695" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr</a> in der Natur ausspannen tut Mensch und Hund gut</p></div>
<p>Alte Hunde gehen meist noch gerne spazieren. Sie schätzen dabei aber eher vertraute Umgebung, ein gemütlicheres Tempo und die über die Jahre entstandenen kleinen Rituale. Auch Spiele und Herumalbern, im Teich plantschen oder neue Hunde kennen lernen macht je nach Hundetyp selbst im höheren Alter noch Spaß und wertet den Alltag auf. Zudem fördern regelmäßige Spaziergänge die Durchblutung und regen so den Kreislauf an. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der altersbedingte Muskelabbau verlangsamt wird und es leichter ist, das Gewicht des Hundes zu halten. Dabei sind mehrere kurze Runden am Tag sehr viel sinnvoller, als eine lange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Umsicht auf Spaziergängen ist oft ebenfalls nötig: der Hund im Alter nimmt Umweltreize weniger gut wahr, reagiert auf Gefahren vielleicht zu spät oder wird durch einen rüpeligen Junghund unsanft über den Haufen gerannt. Der Mensch muss mehr für ihn &#8220;Mitdenken&#8221; und ihm manche Situationen auch abnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sozialkontakte</h3>
<div id="attachment_6696" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7.jpg"><img class="size-medium wp-image-6696" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7-300x197.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/ " target="_blank">Scott Feldstein/flickr</a></p></div>
<p>Natürlich darf der Senior mit Rückenproblemen nicht vom wilden Jungspund über den Haufen gerannt werden. Aber Sozialkontakte sind auch für Senioren wichtig, sofern sie nicht grundsätzlich keinen Fremdhundkontakt möchten. Hundekontakte fördern das Interesse an der Umwelt und geben neue Anregungen. Wie lange man dem Senior noch &#8220;Hundewiesen&#8221; zumutet, hängt vom Hund ab. Manche lieben es bis ins hohe Alter möglichst viele neue Hunde kennen zu lernen, andere profitieren sehr viel mehr von einigen wenigen, dafür ruhigen und höflichen Begegnungen mit anderen Hunden pro Spaziergang. Manchen Hunden reicht es auch, nur Kontakt zu vertrauten Hunden zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wärme</h3>
<p>Manche Hundesenioren frieren nun sehr viel schneller, als in jungen Jahren. Die Fellstruktur kann sich im Alter ändern, bietet so weniger Schutz vor Nässe oder es fehlt an Unterwolle. Auch bewegt ein alter Hund sich weniger und langsamer, so dass er schneller auskühlt. In solchen Fällen kann ein Mantel im Winter oder bei Regen sinnvoll sein. Wichtiger als der Mantel ist jedoch, dass der Hund im Freien immer in Bewegung bleibt und sich möglichst nicht länger auf den kalten Boden legt. Das gilt erst recht, wenn der Hund Gelenkprobleme hat. Feuchte Kälte verschlimmert so z.B. die Beschwerden von Arthrose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6686" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-6686" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/ " target="_blank">Noah Leaman/flickr</a> ein Hund im Alter braucht weiche, warme Rückzugsorte</p></div>
<p>Alte Hunde liegen in der Regel gerne weich. Auch hier ist wichtig, dass die Kälte des Bodens, z.B. durch kalte Fliesen, nicht zum Hund vordringen kann. Ein dickes Kissen ist nun oft die bessere Alternative zu einer Decke. Investiert man jetzt in einen neuen Liegeplatz, sollte man direkt einplanen, dass der Hund im hohen Alter inkontinent werden könnte. Waschbare Kissen und Bezüge, mit denen man z.B. ein Kunststoffkörbchen auspolstert, sind hier von Vorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Routine und Ruhe</h3>
<p>Alte Hunde lieben in der Regel Routine, sie gibt ihnen Sicherheit. Aufregende Situationen, Urlaube oder Hektik stressen alte Hunde oft mehr, als junge. Man wird es dem Hund anmerken, was für ihn noch eine willkommene Abwechslung ist und was ihm einfach nur zu viel wird.</p>
<p>Feste Fütterungs- und Gassizeiten sind zudem bei Hunden mit einer störanfälligen Verdauung wichtig. Der Körper stellt sich schnell auf feste Zeiten ein und taktet entsprechend auch die Aktivität der verschiedenen beteiligten Organe. Für alle Altersstufen gilt: es sollte nach der Fütterung etwa 2 Stunden geruht werden, bevor gespielt, getobt oder lange spazieren gegangen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kommandos</h3>
<p>Welche Kommandos sind wirklich wichtig? Muss der Hund noch Sitz machen, obwohl die Knie bei der Beugung schmerzen? Muss er sich mit seiner Arthrose auf den kalten, nassen Boden legen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vorsorge für den Notfall</h3>
<div id="attachment_6699" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6699" title="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1-300x214.jpg" alt="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen</p></div>
<p>Wenn der Hund krank wird, operiert werden muss oder starke Gelenkprobleme hat, kann das sehr teuer werden. Eine OP- oder Krankenversicherung kostet dabei umso mehr, je später im Hundeleben man sie abschließt. In der Regel werden außerdem bereits vor dem Abschluss bekannte Krankheiten völlig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Zusätzlich zu den Tierarztkosten können zudem z.B. Physiotherapie, Gelenkunterstützende Mittel, Herzmittel oder Schmerzmittel mit der Zeit ins Geld gehen. Hier sollte man sich früh genug im Hundeleben überlegen, wie man diese Ausgaben stemmen kann. Möchte man keine Versicherung abschließen, kann ein &#8220;Notfall-Konto&#8221; sinnvoll sein.</p>
<p>Daneben machen Notfälle wie akute Krankheitsschübe oder eine Versorgung nach einer OP oft tageweise eine rundum-Betreuung des Hundes nötig. Gibt es für diesen Fall eine zuverlässige Betreuung? Besteht die Möglichkeit, den Hund im hohen Alter öfter zum Lösen vor die Tür zu lassen, wenn er nicht mehr so lange einhalten kann?</p>
<p>Bei großen Hunden ist ebenfalls zu Bedenken, dass die Bewältigung von Treppen im Alter zum Problem werden kann. Ab einem gewissen Gewicht kann der Hund nicht mehrmals am Tag getragen werden, wenn er die Stufen nicht mehr alleine schafft. Was können hier Alternativen sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>in Kürze Teil 3: Futter, Pflege und Gesundheit von Hundesenioren</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Hund im Alter &#8211; was bedeutet alt?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 15:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6604</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6606" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710.jpg"><img class="size-medium wp-image-6606" title="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710-300x198.jpg" alt="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt</p></div>
<p>Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt und sprang in jeden Tümpel. Jetzt liegt er neben einem und strahlt mehr Ruhe aus, als jemals zuvor. Der neue, pöbelnde Rüde im Revier wird kaum eines Blickes gewürdigt, dem Reh nur hinterher geblinzelt. Alte Hunde strahlen meist eine tiefe Abgeklärtheit und innere Ruhe aus. Viele Menschen genießen besonders die Senioren-Zeit ihres Hundes, die Beziehung ist inniger denn je, man versteht und vertraut sich blind. Der Hund weiß genau, was in welcher Situation von ihm erwartet wird und erträgt Wartezeiten mit stoischer Gelassenheit. Auch der Mensch erkennt in jedem Blick, in jeder Körperhaltung nach den vielen gemeinsamen Jahren genau, was in seinem Hund gerade vorgeht. Die Alltagsroutine funktioniert ohne Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt.jpg"><img class="size-medium wp-image-6608" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-300x200.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a>, im Alter fällt vieles schwerer</p></div>
<p>Dabei fordert das Alter Hunden auch einiges ab. Sie sehen und hören schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter, die Konzentration fällt schwerer. Ein alter Hund fordert natürlich auch den Menschen, durch die Gebrechen, vielleicht Unsauberkeit oder beginnende Demenz. Er braucht mehr Pflege, muss öfter vor die Tür und kann nicht mehr alles mitmachen. Verdient hat der treue alte Gefährte es, nun bestmöglich versorgt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wann ist ein Hund alt? Und was bedeutet &#8220;alt&#8221; eigentlich?</h2>
<p>Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Die wenigsten Hunde müssen noch tägliche, anstrengende Arbeit leisten, die medizinische Versorgung ist wesentlich besser geworden und der Hund hat sich vom Nutztier zum umsorgten Familienmitglied gewandelt.</p>
<p>Probleme der heutigen Zeit, die Hunde vorschnell &#8220;altern&#8221; lassen, sind vor allem mangelnde Bewegung und zu wenig geistige Herausforderungen sowie Übergewicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6614" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104.jpg"><img class="size-medium wp-image-6614" title="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104-300x199.jpg" alt="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit &#8211; der Hund im Alter</p></div>
<p>Wie sich das Alter bemerkbar macht, ist unterschiedlich. Oft geht es mit mehr Muße einher, der Hund fordert weniger Beschäftigung und schläft mehr. Unter anderem dadurch wird Muskelmasse abgebaut, dafür setzen viele Hunde Fettpölsterchen an. Wie der Mensch bekommen auch Hunde graue Haare, da die Pigmentbildenden Zellen immer weniger effektiv arbeiten können. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmend schlechter. Da auch der Geschmackssinn betroffen sein kann, werden einige Hunde zu schlechten Essern oder mögen nur noch sehr geschmacksintensives Futter. Zahnstein und abgenutzte Gelenke können körperliche Beeinträchtigungen bedeuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6616" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6616" title="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an</p></div>
<p>Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen und neue Aufgaben zu verstehen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, dem Senior immer wieder diese kleinen Denk-Herausforderungen zu bieten, auch für Hunde gilt: wer rastet, der rostet.</p>
<p>Dies alles ist ein langsamer Prozess und vor allem ein sehr individueller. Große Hunde &#8220;altern&#8221; meist schneller als kleine und übergewichtige Hunde mit zu wenig Bewegung schneller als schlanke und fitte Hunde. Daneben scheinen einige Hunde besonders gute Zellreparaturmechanismen aufzuweisen, es dauert lange, bis sie Anzeichen des Alterns erkennen lassen. Andere Hunde büßen dagegen trotz optimaler Haltung früh an Leistungsfähigkeit ein. Hier spielt auch die Genetik eine wichtige Rolle: sind die Vorfahren des Hundes sehr alt geworden, wird er selbst mit einiger Wahrscheinlichkeit auch ein hohes Alter erreichen. Vor allem bei sehr großen Rassen ist es daher auch unter diesem Aspekt sehr empfehlenswert, nach einem entsprechend guten Züchter zu suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Hundejahre in Menschenjahren</h2>
<p>Früher sagte man, dass ein Hundejahr 7 Menschenjahren entspricht. So einfach ist es natürlich nicht. Mit 12 Monaten ist der Hund im besten Teenageralter, danach läuft der Alterungsprozess langsamer ab. Es gibt mittlerweile einige komplexere Tabellen, die unter anderem auch die Größe des Hundes mit einbeziehen. So kann man grob sagen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6618" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff.jpg"><img class="size-medium wp-image-6618" title="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff-300x212.jpg" alt="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter</p></div>
<p><em><span style="font-size: small;"><strong>Kleinhund</strong></span></em> (bis 15kg): 12Monate = 17-19 Menschenjahre; 5 Jahre = 33 &#8211; 38 Menschenjahre; 10 Jahre = 60 &#8211; 65 Menschenjahre; 15 Jahre = 85 &#8211; 90 Menschenjahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><span style="font-size: small;">mittelgroßer Hund</span></strong></em> (um 25kg): 12Monate = 15-16 Menschenjahre; 5 Jahre = 40 &#8211; 45 Menschenjahre; 10 Jahre = 65 &#8211; 75 Menschenjahre; 15 Jahre = um 100 Menschenjahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>großer Hund</strong></em></span> (&gt;40kg): 12Monate = 14 &#8211; 15 Menschenjahre; 5 Jahre = 45 &#8211; 50 Menschenjahre; 10 Jahre = 75 &#8211; 85 Menschenjahre; 15 Jahre = ein sehr großes Geschenk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Wann ist die Zeit gekommen, den Hund gehen zu lassen?</h2>
<div id="attachment_6620" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl.jpg"><img class="size-medium wp-image-6620" title="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl-300x198.jpg" alt="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten&#8230;</p></div>
<p>Wann ist die Zeit gekommen, einen treuen Freund, einen langjährigen Gefährten seine letzte Reise antreten zu lassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich sicher niemand gerne. Leider sterben nur wenige Hunde friedlich im Schlaf, in den meisten Fällen muss der Mensch diese schwere Entscheidung treffen. Es ist nicht immer leicht zu sagen, ab wann der Hund keine Lebensqualität mehr hat oder auch, wie groß seine Schmerzen tatsächlich sind. Man möchte den Hund nicht sterben lassen, aber bis zu welchem Punkt handelt man noch im Sinne des Hundes?</p>
<p>Einige Menschen spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wann der Hund gehen möchte. Ein guter Ratgeber ist aber auch der Tierarzt, der im Zweifelsfall eine unabhängige Einschätzung geben kann.</p>
<p>Die meisten Tierärzte schläfern auch Zuhause ein. So kann der Hund seine letzten Stunden und Minuten im Kreise der Familie in vertrauter Umgebung verbringen, statt noch einmal dem Stress einer Tierarztpraxis ausgesetzt zu sein. So schwer es einem fällt, man sollte unbedingt in seinen letzten Momenten bei seinem Tier bleiben und seinen alten Freund nicht alleine sterben lassen.</p>
<p>Eine Beerdigung im Garten ist nur nach Einholung einer Genehmigung bei der Stadt bzw. Gemeinde gestattet. Es kann allerdings auch Regionsabhängig grundsätzlich untersagt werden. Daneben gibt es immer mehr Tierfriedhöfe, auf denen man sein Tier bestatten lassen kann. Das gängigste Vorgehen von Hundebesitzern, die den Körper des Hundes nicht an die Tierkörperbeseitigungsanstalt übergeben möchten, ist aber das Einäschern. In dem Fall kann man die Asche seines Tieres mit Nachhause nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teil 2: <a title="Was braucht der Hund im Alter?" href="https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/">Was braucht der Hund im Alter? Wie kann man ihn beschäftigen?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hundehaltung in der Mietwohnung</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6548</guid>
		<description><![CDATA[Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals allerdings gar nicht so einfach. Wie entscheiden Gerichte, wenn Nachbarn oder der Vermieter gegen den Hund sind? Und ist ein Hund in einer Wohnung überhaupt glücklich und ausgelastet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Hunde eignen sich für die Haltung in einer Mietwohnung?</h3>
<div id="attachment_6559" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6559 " title="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund</p></div>
<p>Die meisten Hunde sind nicht automatisch glücklicher oder gar ausgelasteter, wenn sie in einem Haus mit Garten wohnen. Ein Garten hat viele Vorteile, aber wenn der Hund dort nur sich selbst überlassen wird, ist dieser kaum interessanter oder abwechslungsreicher, als die Wohnung. Die wenigsten Hunde beschäftigen sich im Garten selbst über längere Zeit (außer sie nehmen ihren Wachhund-Job sehr ernst) und gehen dort auch nicht spazieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Vorstellung, dass größere Hunde nicht in einer Mietwohnung gehalten werden sollten, hält sich dennoch in vielen Köpfen hartnäckig. Tatsächlich ist einiges dabei zu bedenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde schlafen und dösen rund 16 &#8211; 20 Stunden pro Tag, je nach Rasse und Alter des Hundes. Wichtig ist, dass der Hund in der restlichen Zeit gut ausgelastet wird. Die Ansprüche des Hundes hängen dabei weniger von seiner Größe ab, sondern vielmehr von seinem Temperament und Arbeitsdrang. Man denke z.B. an einen quirligen kleinen Jack Russell und im Vergleich dazu an eine gemütliche Englische Bulldogge. Arbeitshunde-Rassen haben dabei zumeist eine recht genaue Vorstellung, welche Art der Auslastung sie benötigen.</p>
<p>Für die meisten nicht-Arbeitsrassen gilt aber: wenn der Hund sich zumindest einmal am Tag draußen richtig auspowern kann, dazu seinen Menschen viel im Alltag begleitet und/oder im Haus zusätzlich kleine Denk- und Suchspiele geboten bekommt, wird er in der Regel ausgelastet und damit in der Wohnung zufrieden und ruhig sein. So passt auch ein großer Hund problemlos in eine kleine Wohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6558" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6558 " title="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1-300x212.jpg" alt="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht</p></div>
<p>Ein Problem kann bei größeren Hunden allerdings eine Wohnung in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug werden. Wird der Hund krank oder bekommt im Alter Arthrose, wird er die Treppen unter Umständen nicht mehr laufen können. Eine Faustregel bei der Rassewahl in dieser Situation sollte entsprechend sein, dass man den Hund zur Not problemlos mehrmals täglich die Treppen runter und wieder rauf tragen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls kann es zu Problemen mit sehr territorialen Rassen kommen. Diese wurden darauf selektiert, teils über viele Jahrhunderte hinweg, dass sie Fremden gegenüber auf dem eigenen Grund und Boden sehr misstrauisch sind. Potentiell &#8220;Gefährliches&#8221; wird gemeldet oder aktiv &#8220;vertrieben&#8221;. Das Territorium wird dabei in einer Mietwohnung häufig auf das ganze Haus mit angrenzendem Grünstreifen ausgedehnt. Eine Rasse mit möglichst wenig Wachtrieb ist daher in einer Mietwohnung immer vorzuziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Einbrecher sich bereits durch das bloße Vorhandensein eines (eigentlich netten) Hundes abschrecken lassen (siehe auch: <a title="Der Hund als Schutz vor Einbrechern" href="https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/">der Hund als Schutz vor Einbrechern</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Wohnung sehr klein ist, ist auch zu bedenken, dass der Hund kaum Rückzugsorte hat. Gerade in einem trubeligen, lauten Haushalt kann ein sensibles Exemplar dann schnell überfordert sein oder ein hibbeliger Hund gar nicht mehr zur Ruhe kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6568" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-6568" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21-240x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a> ein Welpe braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Viele Menschen möchten ihren Hund von Anfang an begleiten, aber ein Welpe kann in einer Mietwohnung zu einigen Problemen führen. Ein Welpe kann noch nicht einhalten, bis man mehrere Stockwerke tiefer irgendwann auf einem Rasenstreifen ankommt. Auch ist ein Hund erst mit etwa 4-6 Monaten wirklich stubenrein (siehe auch: <a title="Wie und wann wird der Welpe stubenrein?" href="https://www.tierfreund.de/stubenreinheit/">so wird der Hund stubenrein</a>). Vor allem Holzböden und Teppichböden leiden so zwangsläufig, was keinen Vermieter erfreut.</p>
<p>Ebenfalls braucht ein Welpe meist längere Zeit, bis man ihn einige Stunden am Stück alleine lassen kann. Ein Welpe hat sehr kurze Schlaf-Wachphasen. Bei mehrstündiger Abwesenheit wird er also einige Male aufwachen, jeweils mit drückender Blase und voller Tatendrang. Er weiß noch nicht, dass er die Fußleiste nicht ankauen darf, um Milderung für sein vom Zahnen juckendes Zahnfleisch zu erfahren, oder dass er nicht zur Beschäftigung einzelne Fasern aus dem Teppich ziehen darf. Auch bellen und jaulen viele junge Hunde (und teils auch noch erwachsene) aus Verlassensängsten (siehe auch: <a title="Welpe alleine lassen – wie lernt er es?" href="https://www.tierfreund.de/wie-lernt-der-welpe-alleine-zu-bleiben/">so lernt der Hund alleine zu bleiben</a>). Ein Welpe erfordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer, gerade in einer Mietwohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Darf der Vermieter Haustierhaltung verbieten?</h3>
<p>Das größte Problem, wenn man mit einem (großen) Hund in einer Mietwohnung leben möchte, ist überhaupt erst mal eine Wohnung zu finden. Viele Vermieter lehnen Hunde von vornherein ab. Gründe dafür sind teils schlechte Erfahrungen mit hundebesitzenden Vormietern, oft aber können sich Vermieter auch allgemein nicht vorstellen, dass es mit einem Hund nicht früher oder später zu Problemen kommen wird. Der Hund könnte ausdauernd bellen, Fell und Dreck im Hausflur verlieren oder in der Wohnung zu Schäden führen, indem er z.B. die Böden oder Fenster zerkratzt, an den Wänden markiert oder die Fußleiste abkaut. Dazu kommt die Sorge, andere Mieter könnten sich schon durch die reine Anwesenheit eines noch so lieben Hundes belästigt fühlen. Einige Menschen haben starke Ängste vor Hunden oder eine Tierhaarallergie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6571" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091.jpg"><img class="size-medium wp-image-6571" title="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091-300x221.jpg" alt="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden</p></div>
<p>Ein „Gesetz“ zum Halten von Hunden in einer Mietwohnung gibt es nicht. Nach recht einhelliger Meinung der Gerichte, gehört das Halten von Haustieren allgemein durchaus zur vertragsgemäßen Nutzung einer Wohnung dazu, Tiere sind Teil der Lebensführung. Allerdings müssen gerade in einer Mietwohnung auch die Interessen des Vermieters und der Nachbarn berücksichtigt werden. Im Fall von Kleintieren, die nicht in übermäßiger Anzahl gehalten werden und weder durch Gestank noch durch Lärm auffallen, darf eine Haltung tatsächlich nicht generell verboten werden. Entsprechende Klauseln im Mietvertrag sind ungültig und sie dürfen sogar ohne Wissen und Zustimmung des Vermieters einziehen. Unter diese &#8220;Kleintierregelung&#8221; fallen vor allem solche Tiere, die im Käfig, im Terrarium oder Aquarium gehalten werden, also z.B. Rennmäuse, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und Zierfische, aber auch in Terrarien gehaltene „Exoten“, sofern sie nicht unter das Artenschutzabkommen fallen. Ausnahme: es handelt sich um giftige „gefährliche“ Tiere oder um sehr laute Tiere (Großpapageien). Bei Ratten entscheiden manche Gerichte im Sinne des Vermieters, dass die Haltung auf Grund des „Ekligkeitsfaktors“ untersagt werden darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6572" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier.jpg"><img class=" wp-image-6572" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier-300x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" width="274" height="250" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/ " target="_blank">Jason Scragz/flickr</a> so genannte Kampfhunde kann ein Vermieter auch dann verbieten, wenn schon andere Hunde im Haus leben</p></div>
<p>Bei Hunden und Katzen hat ein Vermieter da schon deutlich mehr Mitspracherecht. Eine Klausel, die Hundehaltung nur nach Absprache erlaubt, ist rechtsgültig. Hat der Vermieter gute Gründe, die Haltung nicht zu gestatten, muss der Mieter dies akzeptieren. Steht nichts zu Haustieren im Mietvertrag, könnte der Mieter daraus schließen, dass Hundehaltung erlaubt ist und wenn es hart auf hart kommt, können ihm Gerichte sogar Recht geben. Meist kommt es dabei allerdings auf die Gesamtumstände an (z.B.: Beschweren sich Mitmieter über den Hund? Leben bereits Hunde im Haus? Handelt es sich um einen so genannten Kampfhund?). Es ist immer der bessere Weg, auch im Sinne eines menschlichen Miteinanders, vor dem Hundeeinzug das Gespräch mit dem Vermieter und eventuell mit den Nachbarn zu suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein generelles Verbot der Hundehaltung ist am 20.03.2013 vom Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt worden. Der Bundesgerichtshof entschied im Falle eines Kleinhundes, der unter anderem zur Aufmunterung eines kranken Kindes gedacht war, dass der Vermieter in diesem Fall die Hundehaltung tolerieren muss. Der Bundesgerichtshof ging sogar noch weiter: in diesem Grundsatzentscheid heißt es, dass Klauseln zur generellen Untersagung der Hunde- und Katzenhaltung unwirksam sind. Begründung: &#8220;Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet&#8221; (Aktenzeichen VIII ZR 168/12).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6575" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi.jpg"><img class="size-medium wp-image-6575" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi-253x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016 " target="_blank">Brian Snelson/flickr</a> Gegen Kleinsthunde wie Chihuahua oder Yorkshire Terrier lassen sich nur schwer Gründe finden</p></div>
<p>Daraus darf nicht geschlossen werden, dass sich nun jeder nach Belieben einen Hund oder eine Katze anschaffen kann. Allerdings muss nun eine Interessenabwägung aller Beteiligten erfolgen (Vermieter, Mieter, Nachbarn). Lediglich bei guten Gründen gegen die Tierhaltung, hat das Verbot bestand. Was für einen Einfluss dieses Urteil auf zukünftige Gerichtsentscheide haben wird, muss abgewartet werden. Vor allem bei der Haltung mehrerer (großer) Hunde oder bei der Haltung eines sogenannten &#8220;Kampfhundes&#8221; wird man vor Gericht weiterhin gegen die &#8220;Interessen&#8221; des Vermieters/Nachbarn wenig Chancen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Generell nicht verboten werden dürfen Blindenführhunde und andere Hunde, die nachweislich für die Erkrankung des Halters sehr sinnvoll sind. Im Zweifelsfall ist aber auch dies wieder eine Interessenabwägung vor Gericht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie überzeugt man den Vermieter von seinem Hund?</h3>
<p>Oft ist in Mietverträgen die Klausel &#8220;Haustiere nur nach Absprache&#8221; enthalten. Hier hat man gute Chancen, den Vermieter von seinem Hund zu überzeugen. Ein nettes persönliches Vorstellen des Hundes oder ein schönes Bild kann den Mieter schon vom Hund einnehmen. Und hat man eine Unterschriftenliste aller Mitmieter, dass dem Hund zugestimmt wird, kann man dem Vermieter so einen Teil der Bedenken nehmen. Sinnvoll ist es ebenfalls, im Gespräch mit dem Vermieter viel Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wie z.B. dass der Hund nicht längere Zeit alleine bleiben muss (weniger Gefahr eines &#8220;Bellproblems&#8221;), dass man Hundedreck im Hausflur unverzüglich entfernen wird und den Hund selbstverständlich nicht im Gemeinschaftsgarten seine Geschäfte erledigen lässt. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist immer sinnvoll und zeigt dem Vermieter, dass er auf eventuellen Schäden nicht sitzen bleibt. Hat man vorher schon mit dem Hund zur Miete gelebt, ohne dass es Probleme dadurch gab, kann man sich dies vom ehemaligen Vermieter bescheinigen lassen. Legt man das Schreiben dem potentiellen neuen Vermieter vor, kann auch das dazu beitragen, Bedenken zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6578" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314.jpg"><img class="size-medium wp-image-6578" title="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314-300x191.jpg" alt="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen</p></div>
<p>Hat der Vermieter dem Hund zugestimmt, sollte dies unbedingt schriftlich festgehalten werden, um nachträgliche &#8220;Rückzieher&#8221; zu vermeiden. Eine Erlaubnis kann dabei entweder nur für diesen einen Hund erteilt werden oder aber generell zur Hundehaltung. Ist ersteres der Fall, muss für einen &#8220;Nachfolger-Hund&#8221; oder einen Zweithund erneut beim Vermieter angefragt werden. Ebenfalls darf man nicht automatisch davon ausgehen, dass man einen Hund halten darf, nur weil der Nachbar einen hat. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Gerichte in dem Punkt recht unterschiedlich urteilen, wie<a href="http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/urteile-mietrecht/tierhaltung/artikel/artikel/hundehaltung-in-mietwohnung-kann-verboten-werden.html"> hier </a>nachzulesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Haltungserlaubnis kann natürlich auch widerrufen werden, wenn sich zeigt, dass vom Hund erhebliche Belästigung oder gar Bedrohung für die Nachbarn ausgeht oder ein Nachbar nachweislich allergisch auf den Hund reagiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Vermieter oder Nachbarn hartnäckig gegen den Hund sind, ist ein Wohnungswechsel meist die empfehlenswerteste Lösung, will man am Hundewunsch festhalten. Ärger ist sonst schon wegen Kleinigkeiten vorprogrammiert.</p>
<p>Schafft man einen Hund gar ohne Zustimmung des Vermieters &#8220;heimlich&#8221; an, ohne dass Hundehaltung erlaubt ist, entscheiden Gerichte bislang in fast allen Fällen, dass der Vermieter eine Abschaffung des Hundes verlangen kann und bei Nichtbefolgen eine fristlose Kündigung folgen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Strandurlaub mit Hund</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/strandurlaub-mit-hund/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/strandurlaub-mit-hund/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 12:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6413</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Die meisten Hunde lieben Strandurlaub: In den Wellen toben, Löcher buddeln, neue Hundebekanntschaften machen und den ganzen Tag mit ihren Menschen zusammen sein dürfen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6432" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8203.jpg"><img class=" wp-image-6432 " title="Schottland, Isle of Harris and Lewis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8203-300x198.jpg" alt="Schottland, Isle of Harris and Lewis" width="270" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Schottland, Isle of Harris and Lewis</p></div>
<p>Die meisten Hunde lieben Strandurlaub: In den Wellen toben, Löcher buddeln, neue Hundebekanntschaften machen und den ganzen Tag mit ihren Menschen zusammen sein dürfen. Diese leinenlose Freiheit ist allerdings längst nicht an allen Stränden Deutschlands und Europas möglich. So sollten Hundebesitzer bei der Reiseplanung unbedingt die Hundefreundlichkeit des Urlaubsziels mit einbeziehen. Auch für den Aufenthalt mit Hund am Strand ist einiges zu beachten, damit der Urlaub für alle ein schönes Erlebnis wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipps für den Strandbesuch mit Hund</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oftmals sind Hunde am Strand in der Nebensaison entweder erlaubt oder werden zumindest toleriert, in der Hauptsaison dagegen sind sie am selben Strand verboten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6433" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0772.jpg"><img class="size-medium wp-image-6433 " title="Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten. " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0772-199x300.jpg" alt="Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten. " width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten.</p></div>
<p>Vor allem April/Mai und September/Oktober bieten sich daher mit Hund für einen Strandurlaub an. Weitere Vorteile der Nebensaison sind, dass die Strände angenehm leer sind, die Unterkünfte günstiger und die Hitze den Hunden weniger zusetzt. Ist man gezwungen, in der Hauptsaison zu reisen, sollte man sich unbedingt im Vorfeld erkundigen, ob Hunde am Meer gestattet sind oder sich zumindest Hundestrände in der Nähe befinden. Auch Spaziergänge im Umland können zu unerfreulichen Überraschungen führen: sind Hunde auf Deichen oder in den Dünen erlaubt? Dürfen Hunde in Wald und Flur abgeleint werden? Sind sie in Restaurants vielleicht grundsätzlich verboten? Auskünfte erteilen z.B. lokale Touristeninformationen, aber auch Anbieter von Ferienunterkünften können meist weiter helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde schwitzen zwar nur an den Pfoten, verlieren aber auch durch das Hecheln viel Feuchtigkeit. Zudem funktioniert dieses „Kühlsystem“ deutlich schlechter, als das „Schwitzen“ der Menschen. Das salzhaltige Meerwasser ist dabei zum Durst löschen völlig ungeeignet. Das Salz vergrößert den Flüssigkeitsverlust nur noch, zudem reagieren viele Hunde auf das Schlucken von Meerwasser mit Durchfall. Es ist daher unbedingt nötig, bei einem mehrstündigen Strandaufenthalt auch Trinkwasser für den Hund mitzunehmen. Fehlen darf dabei natürlich auch ein entsprechender Trinknapf nicht.<br />
Vor allem schwarze Hunde und Hunde mit viel Unterwolle überhitzen in der prallen Sonne schnell. Auch kurznasige Rassen können Probleme bei warmem Wetter bekommen, da sie teils weniger effektiv Hecheln können. Geht der Hund zwischendurch immer wieder ins Wasser, so ist das eine prima Abkühlung. Für Schwimmmuffel empfiehlt sich dagegen eine Strandmuschel oder ähnliches als Sonnenschutz. Der Sand selbst wird durch die Sonne im Laufe des Tages ebenfalls sehr heiß, wie man Barfuß schnell bemerkt. Manche Hunde graben sich Kuhlen in den Sand, um kühler zu liegen. Macht der Hund dies nicht von sich aus, kann auch der Mensch ihm dabei helfen.</p>
<p>Hunde können sogar einen Sonnenstich oder Hitzschlag durch die Überhitzung des Körpers und vor allem des Kopfes bekommen. Symptome sind Benommenheit, Taumeln, Erbrechen oder extremes Hecheln. In dem Fall muss der Hund sofort in den Schatten, Kopf und Nacken sollten zusätzlich mit feuchten Tüchern gekühlt werden und bestenfalls sollte der Hund Flüssigkeit aufnehmen können. Bessert sich der Zustand nicht sehr schnell wieder, ist es ratsam, zügig zum nächsten Tierarzt zu fahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6438" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_443px-WhiteTanChihuahua.jpg"><img class=" wp-image-6438 " title="helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_443px-WhiteTanChihuahua-239x300.jpg" alt="helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand" width="215" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand</p></div>
<p>Hunde mit kurzem, hellem Fell können in der Sonne einen Sonnenbrand bekommen. Fehlt dem feinen Haar Pigment, schützt es weniger gut vor Sonneneinstrahlung. Vor allem der Nasenrücken ist oft betroffen, hier kann wasserfeste Sonnencreme sinnvoll sein. Auch frisch geschorene Langhaarrassen müssen sich an die nun erhöhte Sonnenstrahlung auf der Haut erst langsam gewöhnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man vorhat, den Hund frei laufen zu lassen, ist es gerade in fremder Umgebung sehr sinnvoll, einen Adressanhänger (auch mit der Urlaubsadresse (!)) und der Handynummer am Hund zu befestigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf keinen Fall fehlen dürfen Kotbeutel im Hundegepäck. Kaum etwas regt Menschen an Hundebesitzern mehr auf, als das Liegenlassen von Hundekot. Niemand will bei einem Strandspaziergang hinein treten oder sein Kind damit eine Sandburg verzieren lassen. So manche Einschränkung, so manches Hundeverbot an Stränden dürften diesbezüglich uneinsichtige Hundebesitzer zumindest mitverschuldet haben. Daher die große Bitte: immer den Hundekot sofort entfernen! Es sollte ebenfalls zum guten Ton gehören, Hunde nicht an Sandburgen und ähnliches pinkeln zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls im Sinne eines guten Miteinanders und um Hunden die Benutzung des Strandabschnittes auch in Zukunft noch zu ermöglichen, ist  darauf zu achten, dass der Hund niemanden ängstigt oder belästigt. Um Hunde wild miteinander toben zu lassen, ist ein ausgewiesener Hundestrand oder aber ein einsamer Strandabschnitt deutlich besser geeignet, als der volle Hauptbadestrand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Tipps für den gelungenen Urlaub mit Hund findet man unter anderem <a href="http://de.holidayinsider.com/journal/hunde-am-strand">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wo sind Hunde am Strand willkommen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6440" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_2500.jpg"><img class="size-medium wp-image-6440" title="Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_2500-300x199.jpg" alt="Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen</p></div>
<p>In Deutschland haben viele Ferienorte am Meer auch einen Abschnitt am Strand für Hunde freigegeben. Zu beachten ist, dass Hunde auf den Deichen oft verboten sind und so in der Hauptsaison weder am Strand (durch die begrenzte Größe der Hundestrände) noch in den „Dünen“ längere Spaziergänge mit Hund möglich sind. Das Betreten der Strände ist zudem an einigen Touristenorten kostenpflichtig. Als relativ hundefreundlich gelten unter anderem Fehmarn, Föhr, Fischland-Darß und Usedom. Allgemein hat man auch in Deutschland in der Nebensaison mit Hund tendenziell sehr viel mehr Freiheiten mit Hund, als in der Hauptsaison.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch im Europäischen Ausland lässt sich ein Strandurlaub mit Hund genießen. Die allgemeinen EU Einreisebestimmungen findet man <a href="https://www.tierfreund.de/einreisebestimmungen-mit-haustieren-innerhalb-der-eu/">hier</a>. Am Mittelmeer sind zudem die sogenannten &#8220;<a href="https://www.tierfreund.de/mittelmeerkrankheiten/">Mittelmeerkrankheiten</a>&#8221; zu bedenken, die Hunden gefährlich werden können. Auskünfte zur Gefährdung am Urlaubsort und Vorsorgemaßnahmen gibt der Tierarzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4></h4>
<h4>Beliebte Urlaubsländer und ihre Hundefreundlichkeit</h4>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6442" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_5902nb.jpg"><img class="size-medium wp-image-6442" title="Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_5902nb-300x198.jpg" alt="Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde</p></div>
<p>Die <em><strong><span style="font-size: small;">Niederlande</span></strong></em> gelten allgemein als sehr hundefreundlich und sind so jedes Jahr das Ziel vieler Hundebesitzer, die einen Strandurlaub mit ihrem Vierbeiner gemeinsam genießen wollen. Vielerorts ist es so geregelt, dass Hunde in der Nebensaison (z.B. September bis Mitte Mai) ohne Einschränkung mit an den Strand dürfen, im Sommer allerdings einige Beschränkungen beachtet werden müssen. Hunde dürfen dann nur an ausgewiesene Hundestrände oder müssen zumindest tagsüber an den Hauptstränden angeleint bleiben. Orte mit dieser „Anleinregelung“ (Freilauf morgens und Abends gestattet) sind z.B. Westkapelle, Breskens oder Petten. Allgemein gilt vor allem Zeeland als sehr hundefreundlich. Sehr viele Freiheiten für Hunde bieten auch die Wattenmeerinseln wie Texel, Ameland oder Vlieland. Hier kann es vereinzelt eine Anleinpflicht in der Hochsaison an bestimmten Stränden geben, aber fast überall sind Hunde auch im Sommer leinenlos am Strand willkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6443" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_9424.jpg"><img class="size-medium wp-image-6443" title="Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_9424-300x200.jpg" alt="Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Schottland</strong></em></span> ist ein kleines Paradies für einen Strandurlaub mit Hund. Das nicht immer überzeugende Sommerwetter und die etwas aufwändige Anreise muss man dafür allerdings in Kauf nehmen. An fast allen schottischen Stränden darf der Hund sich ohne Einschränkung leinenlos aufhalten, auch im Hochsommer. Extra „Hundestrände“ gibt es folgerichtig nicht. Auch an Campingplatz-Stränden gibt es in der Regel keine Leinenpflicht. Manche Städte haben allerdings für bestimmte Strandabschnitte ein Hundeverbot (z.B. St. Andrews). Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/">Urlaub mit Hund in Schottland</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6447" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_1215.jpg"><img class="size-medium wp-image-6447" title="Dänemark bietet weite, einsame Strände" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_1215-300x199.jpg" alt="Dänemark bietet weite, einsame Strände" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dänemark bietet weite, einsame Strände</p></div>
<p><em><strong><span style="font-size: small;">Dänemark</span></strong></em> war lange Zeit ein Paradies für Urlauber mit Hund. Durch das stark verschärfte Hunderassengesetz (das auch für ausländische Touristen gilt) ist dies jetzt nur noch bedingt der Fall. Nach diesem Gesetz müssen Hunde, die bestimmten Rassen angehören oder ähnlich aussehen (sofern der Halter nicht zweifelsfrei eine andere Herkunft nachweisen kann) beschlagnahmt und getötet werden. Dafür muss der Hund nicht auffällig werden, es kann das liebste Familientier treffen. Bei Hunden dieses Aussehens, die nachweislich (!) schon vor dem 17. März 2010 bei ihren Besitzern lebten, wird der Hund nicht zwingend eingezogen, es muss allerdings ein Nachweis der Rasse erbracht werden und es herrscht in der Öffentlichkeit Leinen- und Maulkorbzwang. Betroffene Rassen sind: Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa Inu, American Bulldog, Boerboel, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Kangal, Zentralasiatischer Owtscharka, Südrussischer Owtscharka, Kaukasischer Owtscharka, Sarplaninac und Tornjak, sowie alle Kreuzungen mit diesen Rassen.<br />
Wer dennoch in Dänemark mit dem Hund Urlaub machen möchte, findet wunderbare, weite Sandstrände, die mit sehr wenigen Ausnahmen generell frei zugänglich sind. Es gibt keine Abtrennungen, Zäune oder Kurtaxen, der Strand gehört allen. Hunde dürfen dabei mit an fast jeden Strand, in den Sommermonaten (1.April bis 30.September) allerdings nur angeleint. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-haustier-in-danemark/">Urlaub mit Hund in Dänemark</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6448" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Criel-sur-Mer-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-6448" title="In Frankreich sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Criel-sur-Mer-3-300x199.jpg" alt="In Frankreich sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">In Frankreich, hier bei Criel sur Mer, sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem</p></div>
<p>Die meisten Franzosen sind sehr hundefreundlich, so dass in der Nebensaison in <span style="font-size: small;"><em><strong>Frankreich</strong></em></span> fast überall ein Strandurlaub mit Hund möglich ist. An den Hauptbadestränden und/oder in den Sommermonaten kann es jedoch Beschränkungen geben, hier wendet man sich am besten im Vorfeld an die jeweilige Touristeninformation. Vor allem in der Normandie und in der Bretagne wird man aber fast immer ein ruhiges Plätzchen finden, wo man gemeinsam mit seinem Vierbeiner ans Wasser kann. In Südfrankreich am Mittelmeer dagegen werden Hunde am Strand meist generell nicht geduldet. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-frankreich/">Urlaub mit Hund in Frankreich</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6449" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0003.jpg"><img class="size-medium wp-image-6449" title="Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0003-300x199.jpg" alt="Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Griechenland</strong></em></span> ist sicherlich nicht das hundefreundlichste Urlaubsland. Vor allem große Hunde werden in der Öffentlichkeit allgemein nicht gerne gesehen und in Touristenorten ist die Mitnahme von Hunden an Strände zumindest in der Saison meist nicht gestattet. Außerhalb der Hauptsaison werden Hunde am Strand allerdings häufig akzeptiert, sofern sie sich benehmen. An abgelegene, einsame Strände können Hunde ihre Menschen in der Regel problemlos begleiten. Vom Gesetz her verboten sind sie an freien Stränden nicht. Sollte sich dort allerdings eine griechische Familie in der Nähe niederlassen, sollte der Hund mindestens angeleint werden oder man wechselt seinen Platz zu einer Stelle ein gutes Stück weiter. Griechen, vor allem Ältere und Familien mit Kindern, haben in der Regel kein Verständnis für am Strand spielende Hunde. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-haustier-in-griechenland/">Urlaub mit Hund in Griechenland</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6450" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_4671.jpg"><img class="size-medium wp-image-6450" title="An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_4671-300x198.jpg" alt="An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind</p></div>
<p>In<span style="font-size: small;"><em><strong> Italien</strong></em></span> ist es stark von der Saison und von der Region abhängig, ob Hunde außerhalb von offiziellen Hundestränden am Meer toleriert werden. Offizielle Hundestrände gibt es dabei in Italien deutlich weniger, als z.B. in Deutschland oder den Niederlanden, zudem sind sie häufig klein und abgelegen. Erfreulich viele Hundestrände gibt es mittlerweile an der toskanischen Küste, z.B. bei Cecina oder Livorno. Eine Auflistung offizieller Hundestrände findet man auf der Seite des<a href="http://www.enit-italia.de"> italienischen Fremdenverkehrsamtes</a>. Dazu sind an manchen Stränden (z.B. in der Region Abruzzo) kleine Hunde erlaubt, große jedoch nicht.</p>
<p>An den meisten Stränden Italiens sind Hunde in der Hauptsaison (Juli/August) allerdings absolut tabu, was in der Regel auch rigoros und verbunden mit Geldstrafen durchgesetzt wird. Zu anderen Jahreszeiten wird man zumindest im nördlichen Italien durchaus auch mit Hund den Strand genießen können. Es hilft hierbei, sich an den Gepflogenheiten der Einheimischen zu orientieren. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-italien/">Urlaub mit Hund in Italien</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/strandurlaub-mit-hund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Hund als Schutz vor Einbrechern</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 15:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6351</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es damit etwa alle 3,5 Minuten in Deutschland zu einem Wohnungseinbruch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6355" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6355" title="mjk23 Wetterhoun" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/mjk23/5036614018/in/photostream" target="_blank">Foto: mjk23/flickr</a> Wetterhoun</p></div>
<p>Grund genug, sich über eine ausreichende Sicherung der eigenen Wohnung Gedanken zu machen. Aber was schreckt Einbrecher zuverlässig ab? Die meisten Einbrecher sind &#8220;Gelegenheitsdiebe&#8221;. Sie nutzen Dunkelheit und schlecht gesicherte Türen und Fenster in Erdgeschosswohnungen, weil dies am einfachsten und schnellsten Erfolg verspricht. Eine vernünftige Hausbeleuchtung und entsprechend gut gesicherte potentielle &#8220;Eingänge&#8221; für die Diebe sind damit Grund-Maßnahmen, die viele Einbrüche bereits verhindern. Eine Alarmanlage kann ergänzend sinnvoll sein, wenn sie vom Täter nicht mit einfachen Mitteln umgegangen werden kann. Spätestens an diesem Punkt fällt vielen Menschen auch ein Hund zur Sicherung des Eigentums ein. Wenn er gute Wachhundqualitäten mitbringt, meldet er zuverlässig alles Ungewöhnliche und kann den Einbrecher damit aktiv vertreiben. Die Statistik zeigt, dass alleine ein Hundewarnschild etwa 2/3 aller Einbrecher abschreckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Hund als &#8220;lebende Alarmanlage&#8221;?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde dienen Menschen schon seit mehreren Tausend Jahren als Wächter. Sie haben ein hervorragendes Gehör und sind nachts sogar besonders aufmerksam. Die meisten Hunde haben dabei ein Gefühl für ihr Territorium, unterscheiden zwischen eigenem Revier und neutraler Gegend, zwischen bekannten und fremden Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6358" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452.jpg"><img class="size-medium wp-image-6358" title="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452-300x198.jpg" alt="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich</p></div>
<p>Tatsächlich ist ein Hund aber ein recht anspruchsvoller &#8220;Ersatz&#8221; einer elektronischen Alarmanlage, wenn er tatsächlich in erster Linie als Wächter und nicht als Familienmitglied dienen soll. Ein Hund wird im Laufe seines Lebens teurer, als selbst eine sehr gute Alarmanlage es ist, und stellt zudem einige Ansprüche: Pflege, Sozialkontakte, Spaziergänge und Erziehung. Mit etwas Pech nimmt er seinen Job zudem zu ernst und nervt Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder lässt selbst willkommenen Besuch nicht mehr aufs Grundstück. Beißt er beispielsweise den Paketboten, hat man ein ernstes Problem. Ein fertig ausgebildeter Wachhund ist sehr teuer, möchte man ihn selbst dazu erziehen, braucht es viel Hundeverstand und Zeit. Privates Abrichten von Hunden auf Menschen ist in Deutschland verboten! Auch sind gerade die „ernsthafteren“ Hunderassen häufig Spätentwickler. Erst im Alter von um die 3 Jahre sind sie geistig wirklich erwachsen und zeigen ihr volles Potential. Ein Hund einer „Wachhunderasse“ kann durchaus mit 1 Jahr noch jeden Fremden fröhlich begrüßen, mit 2 Jahren aus Unsicherheit dann mal &#8220;überreagieren&#8221; und mit 3 Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Wichtig ist, dass der Mensch seinen Hund durch die Lebensphasen gezielt begleitet und Anleitung gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Privathand ist es daher fast immer sinnvoller, wenn man den Hund in erster Linie als sozialen Familienbegleiter in seinem Leben haben möchte und gerne seinen Alltag mit dem Hund teilt. Die abschreckende Wirkung auf Einbrecher ist dann ein netter Nebeneffekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie sicher schützt ein Hund vor Einbrüchen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die abschreckenste Wirkung an einem Hund ist interessanterweise weniger die Angst vor einem Biss, sondern der Lärm, den ein meldender Hund macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6359" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i.jpg"><img class="size-medium wp-image-6359 " title="Hunde, die bellen, beißen nicht?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i-300x202.jpg" alt="Hunde, die bellen, beißen nicht?" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Hunde, die bellen, beißen nicht?</p></div>
<p>Da die meisten Diebe &#8220;leichte Gelegenheiten&#8221; nutzen, gehen sie das Risiko, durch Gebell auf sich aufmerksam zu machen, nur ungern ein. Haben sie es nicht auf ein ganz bestimmtes Objekt abgesehen, reicht also alleine das Vorhandensein eines Hundes, ohne dass dieser besondere Wachhundqualitäten mitbringen muss. Möchte ein Einbrecher dagegen in ein bestimmtes Haus eindringen, nützt ein Hund nur noch bedingt. Vielleicht bellt der Zwingerhund auch grundlos oft genug, so dass es den Nachbarn nicht weiter auffällt. Vielleicht ist der Hund durch Wurst zu bestechen oder frisst sie zumindest samt Betäubungsmittel oder Schlimmerem. Vielleicht ist der Hund leicht einzuschüchtern oder lässt sich vertrauensselig von den scheinbar freundlichen Absichten des Fremden überzeugen. Will ein Einbrecher in ein ganz bestimmtes Haus, wird er meist Wege finden, trotz Hund sein Vorhaben durchzuziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu kommt, dass die wenigsten Menschen Hunde als reine Wachhunde permanent frei auf dem Grundstück halten. Menschen gehen mit ihren Hunden spazieren (und das häufig zu den immer gleichen Zeiten) und auch im Urlaub, der von Dieben gerne genutzt wird, bleibt der Hund selten alleine Zuhause. Gerade für die Urlaubszeit können dabei so genannte Haussitter von behördlich zugelassenen Agenturen eine sinnvolle Alternative sein. Diese verbringen die meiste Zeit des Tages in der Wohnung, übernehmen wichtige Nachbarschaftspflichten und sind gegen in der Wohnung verursachte Schäden versichert. Weitere Informationen dazu findet man unter anderem <a href="http://www.bauen.de/ratgeber/wohnen-innenausbau/haussicherheit/artikel/artikel/haushueter-sorgenfrei-in-den-urlaub.html">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Darf ein Hund Einbrecher beißen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6361" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5.jpg"><img class=" wp-image-6361 " title="OakleyOriginals" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5-300x225.jpg" alt="OakleyOriginals" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/4289316653 " target="_blank">Foto: OakleyOriginals/flickr</a> alleine das Vorhandensein eines Zauns, ist keine ausreichende Sicherung</p></div>
<p>Grundsätzlich muss ein Hund in Deutschland so gehalten werden, bzw. gesichert sein, dass er niemanden verletzen kann. Das gilt weitestgehend auch für Menschen, die unbefugt das Grundstück betreten. Beißt ein Hund auf dem eigenen Grundstück einen &#8220;Eindringling&#8221;, kann diesem unter Umständen Schmerzensgeld zugesprochen werden und dem Hundehalter eine Überprüfung der „Gefährlichkeit“ des Hundes drohen (Wesenstest). Im Extremfall kann der Hundehalter sich sogar wegen fahrlässiger Körperverletzung strafbar machen. Vor Gericht spielt dabei zum einen eine Rolle, wie ausreichend die „Sicherung“ des Hundes war, ob z.B. auch ein Kind leicht Zugang zum Grundstück hätte finden können. Wichtig sind ein ausreichend hoher Zaun, verschlossene Tore und Warnschilder an jedem Tor. Die Warnschilder sollten auf einen freilaufenden Hund hinweisen und das Betreten des Grundstückes verbieten oder nur auf eigene Gefahr gestatten. Aber auch dies muss vor Gericht nicht zwingend als &#8220;ausreichende Sicherung&#8221; angesehen werden. Zumindest wird einem Erwachsenen in dem Fall aber häufig eine Teilschuld gegeben. Eher nicht ratsam sind Schilder, die auf einen bissigen oder gefährlichen Hund hinweisen, da der Halter so gewissermaßen bereits zugibt, dass von seinem Hund ein hohes Verletzungsrisiko ausgeht. Damit muss er auch einer ganz besonderen Sorgfaltspflicht bei der Sicherung des Hundes nachkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Betritt jemand nicht nur unbefugt das Grundstück, sondern bricht in die Wohnung ein und wird dort gebissen, wird ihm mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest eine Mitschuld gegeben, falls der Hundehalter überhaupt belangt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6366" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback.jpg"><img class="size-medium wp-image-6366" title="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback-225x300.jpg" alt="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit</p></div>
<p>Daneben entscheiden Gerichte auch nach „Verhältnismäßigkeit“. Betritt jemand „nur“ unbefugt ein Grundstück, kann ein Biss als unverhältnismäßig eingestuft werden. Wird der Eigentümer (oder der Hund) aber durch einen Eindringling ernsthaft angegriffen, kann ein „Verteidigen“ (Notwehr) durch den Hund durchaus verhältnismäßig sein. Pauschale Aussagen sind hier nicht zu machen, vor Gericht spielen viele Faktoren in das Urteil mit rein, es sind immer Einzelfallentscheidungen. In jedem Fall ist es verboten (und kann empfindliche Konsequenzen für Hund und Halter haben) wenn ein Hund privat „scharf gemacht“ wird oder auf Einbrecher „gehetzt“ wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemein gilt beim Hund in Deutschland die „<strong>Gefährdungshaftung</strong>“. Das heißt, dass der Hundehalter grundsätzlich erst mal für alle Schäden, die der Hund verursacht, haftbar ist, unabhängig davon, wie es dazu kam. Alleine das Halten eines Hundes stellt nach deutschem Recht eine potentielle Gefahr dar, da er &#8220;<em>in seinem Verhalten nicht vernunftgesteuert und im allgemeinen unberechenbar ist</em>.&#8221; (OLG Hamm, Az.: 2 Ss 1035/95)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entsprechende Paragraph im BGB:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 833 BGB</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;<em><strong>Haftung des Tierhalters</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6372" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620.jpg"><img class=" wp-image-6372 " title="der will nur spielen?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620-300x249.jpg" alt="der will nur spielen?" width="270" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">der will nur spielen?</p></div>
<p>Wie weit dies gehen kann, wird aus folgender Urteilsbegründung deutlich:<br />
<em>Ein Tierhalter, der seinen Hund frei laufen lässt, hat auch für solche Schäden einzustehen, die dadurch verursacht werden, dass sich jemand von diesem Tier bedroht fühlt, wegläuft und hierdurch einen Schaden verursacht. Dieser Schaden ist dem Hund zuzurechnen, da die Ursache des Weglaufens alleine von dem Hund ausging. Im Rahmen der Tierhalterhaftung nach §833 BGB muss daher der Hundehalter auch diesen Schaden ersetzen.</em><br />
<em> (AG Frankfurt, Az. 32 C 2314/99-48).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher wird allen Hundehaltern dringend empfohlen, eine Hundehaftpflichtversicherung mit entsprechend hoher Deckungssumme abzuschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>und abschließend <strong>ein Beispiel aus der Justiz bzgl. eines beißenden Wachhundes:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8220;Grundstückseigentümer trifft die Verpflichtung für einen verkehrssicheren Zustand</em><br />
<em> ihres Grundstücks zu sorgen. Im zumutbaren Rahmen sollen Gefahren von Dritten</em><br />
<em> abgewendet werden. Diese Verpflichtung gilt insbesondere für Grundstücke von</em><br />
<em> denen aufgrund besonderer Umstände, erhebliche Gefahren ausgehen. Hierzu gehört auch das uneingeschränkte Herumlaufen eines bissigen Hundes, auf einem in</em><br />
<em> einem Wohngebiet gelegenen Hausgrundstück. Wird ein Besucher in solch einem</em><br />
<em> Fall gebissen, so haftet der Grundstückseigentümer nicht nur als Hundehalter,</em><br />
<em> sondern auch, weil er seine Sorgfaltspflicht gegenüber anderen verletzt hat. Ein am</em><br />
<em> Tor angebrachtes Schild &#8220;Warnung vor dem Hund&#8221; stellt keine ausreichende</em><br />
<em> Sicherung dar, weil es ein Betretungsverbot nicht ausspricht und auch nicht auf die</em><br />
<em> Bissigkeit des Hundes hinweist. Wer aber solch eine Warnung aus dem Wind</em><br />
<em> schlägt, muss sich im Falle einer Hundebissverletzung, ein Mitverschulden anrechnen lassen und bekommt nicht den vollen Schaden bezahlt.&#8221;</em></p>
<p><em>(Landgericht Memmingen, Az: 1 S 2081/93</em>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rassen eignen sich besonders als Wachhund?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denkt man an einem „Wachhund“, haben viele Menschen als erstes einen Zwingerhund vor Augen, der jede Bewegung lautstark meldet. Frei auf dem Grundstück laufende Wachhunde sollten, wie oben angesprochen, keinesfalls unvorsichtigen Besuchern gefährlich werden können. Kettenhaltung ist in Deutschland verboten, Anbindehaltung nur unter starken Auflagen erlaubt, wie in der<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html"> Tierschutz-Hundeverordnung</a> nachzulesen ist.</p>
<p>Glücklicherweise zeigt die Statistik, dass alleine das Vorhandensein des Hundes (auch im Haus!) ausreicht, um Einbrecher abzuschrecken. Welche Hunde eignen sich aber nun als &#8220;Wachhunde&#8221;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6373" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head.jpg"><img class="size-medium wp-image-6373" title="Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head-300x207.jpg" alt="Rottweiler" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Rottweiler</p></div>
<p>Viele Hunde zeigen auf dem eigenen Grundstück Territorialverhalten und melden zumindest Ungewöhnliches, auch wenn sie Rassen angehören, die man nicht gleich als erstes mit einem „Wachhund“ assoziiert. Daher sollte die wichtigste Frage bei der Hundewahl sein, was man außer der abschreckenden Wirkung auf Einbrecher vom Hund erwartet. Wie stellt man sich das Zusammenleben mit ihm vor, was kann man dem Hund bieten? Nimmt man z.B. den Deutschen Schäferhund, für viele der klassische „Wachhund“. In der Regel geht ihm seine Familie über alles, er sollte sehr menschenbezogen sein, aufmerksam und mit viel Wille zur Zusammenarbeit, sportlich und immer einsatzbereit, dabei Fremden gegenüber eher reserviert und wachsam. Für einen reinen Wachhund, erst recht wenn er die meiste Zeit alleine im Zwinger gehalten wird, ist er damit eigentlich denkbar ungeeignet. Die meisten <span style="font-size: small;"><strong>klassischen Gebrauchshunderassen</strong></span>, z.B. auch Dobermann, Rottweiler, Boxer oder Riesenschnauzer, wurden zu enger Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet. Diese Rassen bieten sich an, wenn man dem Hund engen Familienanschluss bieten kann und zusätzlich zum „Wachen“ Hundesport oder zumindest täglich lange Spaziergänge mit Beschäftigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6374" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart.jpg"><img class="size-medium wp-image-6374" title="Hovawart" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart-300x209.jpg" alt="Hovawart" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Hovawart</p></div>
<p>Klassische <span style="font-size: small;"><strong>Hofhunderassen</strong></span> wie Spitze, Berner Sennenhunde, Leonberger, Deutsche Pinscher oder auch der Hovawart bieten sich für eine (teilweise) Außenhaltung eher an. Aber auch hier sollte auf genügend Sozialkontakt zum Menschen und Spaziergänge außerhalb des Grundstücks geachtet werden. Einige Hovawart-Linien sind zudem eher im „Gebrauchshunde“-Bereich anzusiedeln, sie brauchen deutlich mehr Auslastung. So ziemlich jeder Hund wird es dabei vorziehen, das gesamte Grundstück und nicht nur einen kleinen Zwinger als hauptsächlichen Aufenthaltsort zu Verfügung zu haben.</p>
<p>Die Hofhunderassen bringen meist relativ viel Selbständigkeit mit, wurden gezüchtet, eigene Entscheidungen zu treffen und sind im Erwachsenenalter recht ernsthaft. Bällchen holen oder klassischen Hundesport wissen sie eher weniger zu schätzen. Auch hier ist die Frage, was der Mensch erwartet: z.B. wie „verspielt“ er seinen Hund gerne hätte und ob er genau diesen Hundetyp wirklich zu schätzen weiß.<br />
Ein Vorteil an Rassen, die schon lange als Hofhund gezüchtet wurden, ist, dass sie in der Regel nicht zum Streunen neigen. Auch der Jagdtrieb, falls überhaupt vorhanden, beschränkt sich häufig auf Kleintiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6375" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund.jpg"><img class="size-medium wp-image-6375" title="Don DeBold " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund-300x200.jpg" alt="Don DeBold " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/ddebold/5113678413 " target="_blank">Foto: Don deBold/flickr</a> Pyrenäenberghund</p></div>
<p>Noch eigenständiger und ernsthafter sind die <span style="font-size: small;"><strong>Herdenschutzhunde</strong></span>. Diese sind nicht für überwiegende Zwingerhaltung geeignet, sondern sollten sich frei auf einem möglichst großen Grundstück bewegen können. Unterwürfigkeit, Spieltrieb oder will to please bringen sie nicht mit. Dafür reichen bei ausreichend Grund zum Bewachen und Sozialkontakten zu „Rudelmitgliedern“ auch kleinere Spazierrunden; Hundesport oder sonstige Beschäftigung wollen und brauchen sie in aller Regel nicht. Ob eine Haltung der imposanten Tiere in Deutschland sinnvoll ist, ist umstritten, Einbrecher (und mit etwas Pech auch Besucher) werden dem Grundstück allerdings fern bleiben.</p>
<p>Ähnliches gilt für andere Rassen, die explizit zum Bewachen gezüchtet wurden, wie z.B. Cane Corso, Fila Brasileiro oder Presa Canario.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6376" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-6376" title="Parson Russell Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="Parson Russell Terrier" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Terrier</strong></span> waren lange „Allzweckhunde“: Begleiter auf der Jagd, furchtlose und lautstarke Wächter, Schädlingsbekämpfer auf dem Grundstück und Spielkamerad für die Kinder. Die meisten Terrier vereinen noch heute all dies in sich. Sie brauchen in jedem Fall engen Familienanschluss und viel Auslastung. Ihren „Dickkopf“ muss man mögen, mit dem Jagdtrieb sollte man leben können. Anders als andere gut als „Wachhund“ geeignet Hundetypen, gibt es Terrier auch in kleineren Größen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6377" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9.jpg"><img class="size-medium wp-image-6377" title="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9-300x212.jpg" alt="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Border Collies sind meist keine guten Wachhunde</p></div>
<p>Bei den <span style="font-size: small;"><strong>Hütehunden</strong></span> kommt es darauf an, wo ihr Haupteinsatzgebiet im Laufe der Rassegeschichte lag. Ein Allround-Farmhund wie der Australian Shepherd oder der Cattle Dog sollte neben Hüteeigenschaften auch Wachtrieb mitbringen, ein Border Collie dagegen ist selten wachsam. Allen Hütehunden ist gemein, dass sie unbedingt ihren Anlagen entsprechende Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Menschen bekommen müssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urlaub mit Hund in Schottland</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 15:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6058</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Obwohl Schottland hier separat vorgestellt wird, sind viele der Informationen auf ganz Großbritannien oder zumindest England übertragbar. &#160; praktische Informationen &#160; Einreise: Deutsche Staatsbürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Obwohl Schottland hier separat vorgestellt wird, sind viele der Informationen auf ganz Großbritannien oder zumindest England übertragbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>praktische Informationen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6062" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9123.jpg"><img class="size-medium wp-image-6062" title="am Knockan Crag" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9123-300x198.jpg" alt="am Knockan Crag" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">am Knockan Crag</p></div>
<p><strong>Einreise</strong>: Deutsche Staatsbürger können visumfrei mit Reisepass oder Personalausweis nach Schottland einreisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zeitverschiebung</strong>: Schottland hat zu Deutschland eine Zeitverschiebung von &#8211; 1 Stunde (in Deutschland 12Uhr = in Schottland 11Uhr). Das ist im Sommer wie im Winter so, da auch Schottland Sommer- und Winterzeit hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Währung</strong>: In Schottland ist die Landeswährung der Pfund Sterling. EU-Bürger, die aus einem EU-Land einreisen, dürfen sowohl Euro als auch Pfund Sterling oder Reisechecks in beliebiger Höhe ein- und ausführen. Gängige Kreditkarten werden in größeren Geschäften, Hotels und Banken akzeptiert, an Geldautomaten auch EC-Karten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6063" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7493.jpg"><img class="size-medium wp-image-6063" title="Neist Point, Isle of Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7493-300x198.jpg" alt="Neist Point, Isle of Skye" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Neist Point, Isle of Skye</p></div>
<p><strong>Sommerferien</strong>: Ähnlich wie in Deutschland, sind die Ferien in Schottland nicht einheitlich geregelt, sondern werden teilweise sogar von den einzelnen Schulen festgelegt. Mit den meisten „Touristen“ muss sicherlich dennoch im Juli/August gerechnet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klima</strong>: Das Klima in Schottland gilt als sehr wechselhaft. Tatsächlich wird es mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem 2-wöchigen Sommerurlaub auch einige Regentage geben. Das Wetter wechselt dabei oft mehrmals am Tag zwischen Sonne, Wolken und Regenschauern, so dass doch häufig noch ein Teil des Tages für Aktivitäten im Freien genutzt werden kann. Der Osten des Landes ist insgesamt etwas trockener, als der Westen. Das Klima insgesamt ist rau und eher kühl: im Sommer wird es selten richtig heiß, im Winter liegt in den Höhenlagen Schnee. Im Herbst und Winter ist zusätzlich mit starken Winden bis hin zu Stürmen zu rechnen. Die beste Reisezeit ist Mai bis September.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6068" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_98881.jpg"><img class="size-medium wp-image-6068" title="Old Course, St. Andrews" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_98881-300x198.jpg" alt="Old Course, St. Andrews" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Old Course, St. Andrews</p></div>
<p><strong>Midges</strong>: Midges sind winzige Fliegen, die unseren Fruchtfliegen ähnlich sehen. In den Sommermonaten treten sie teilweise in Massen auf. Sie stechen zwar nicht, aber die weiblichen Mitglieder beißen, um an menschliches Blut zu kommen, was nicht weniger unangenehm ist. Vor allem, wenn man von ungefähr 200 Midges gleichzeitig angegriffen wird. Der Biss selbst „piekst“, wie stark der anschließende Juckreiz ist, hängt stark vom Menschen ab. Midges vertragen weder Frost noch pralle Sonne und treten in Schottland etwa von Anfang Mai bis Ende September auf (bzw. bis zu den ersten Nachtfrösten im Frühherbst). Am schlimmsten ist es meist im Juli/August. Man findet sie (oder sie den Menschen) vor allem in der Nähe von Gewässern in der Abend- oder Morgendämmerung. Bei stärkerem Wind sind sie nicht unterwegs. Man kann in Schottland überall Schutznetze erstehen, mit denen man den Kopf abdeckt, auch sonst ist Ganzkörperbekleidung in der Dämmerung der beste Schutz. Auf Grund der geringen Größe, passen Midges problemlos durch die Lüftungsschlitze des Autos und auch in Zelten wird man sie kaum los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Maßeinheiten</strong>: Das Vereinigte Königreich, und damit auch Schottland, nutzt offiziell ein anderes System für Mengen- und Längenangaben als beispielsweise Deutschland. Auch für Urlauber kann dies interessant sein:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Meilen statt Kilometer:</em> 1 Meile = 1.609 Kilometer, 1 Kilometer = 0.621 Meilen</p>
<p>Z.B. entspricht so die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Meilen/Stunde etwa 48km/h</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gallonen statt Liter</em>: 1 Gallone = 4.546 Liter, 1 Liter = 0.220 Gallonen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Pounds statt Kilo:</em> 1 Kilo = 2.204 Pounds, 1 Pound = 0.453 Kilos</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6069" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6542.jpg"><img class="size-medium wp-image-6069" title="Edinburgh Castle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6542-300x200.jpg" alt="Edinburgh Castle" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Edinburgh Castle</p></div>
<p><strong>Autofahren</strong>: In Schottland herrscht Linksverkehr, was für deutsche Autofahrer erst mal eine Umstellung bedeutet. Mit einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug darf in Schottland eingereist werden, allerdings hat man dann den Lenker „auf der falschen Seite“, was vor allem die Übersicht beim Abbiegen und das Einschätzen des Abstands zu den Seiten beeinträchtigen kann. Mit dem deutschen Führerschein darf in Schottland gefahren werden. Vorsicht bei Kreisverkehren (und da gibt es in Schottland in den dichter besiedelten Regionen einige von): man kreiselt hier im Uhrzeigersinn. Das Auto im Kreisverkehr hat immer Vorfahrt. Die Vorfahrt an Kreuzungen wird im Allgemeinen durch Fahrbahnmarkierungen oder Verkehrszeichen geregelt, ein „Rechts-vor-Links-Gebot“ oder ähnliches gibt es nicht.<br />
In den ländlichen Regionen Schottlands gibt es viele Single Track Roads, was bedeutet, die Straßen sind zu schmal, als dass 2 Fahrzeuge aneinander vorbei passen würden. Die gute Nachricht ist: durch fehlende Bebauung und die fast völlige Abwesenheit von Bäumen, hat man in der Regel einen weiten Blick, so dass man bei entgegen kommenden Fahrzeugen rechtzeitig einen „passing place“ ansteuern kann. Passing places sind Ausbuchtungen entlang der Straße, die ein Vorbeifahren ermöglichen. Achtung: man nimmt einen passing place, der sich links vom Auto in Fahrtrichtung befindet. Auf einspurigen Straßen kann einem der Linksverkehr leicht wieder entfallen… Keinesfalls sollten passing places als Parkplatz genutzt werden. Zudem fordern immer mal wieder freundliche Schilder dazu auf, schnellere Verkehrsteilnehmer hinter einem an passing places überholen zu lassen, was man natürlich beherzigen sollte. Allgemein fahren Schotten eher defensiv und rücksichtsvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6080" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8643.jpg"><img class="size-medium wp-image-6080" title="Schafe in Schottland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8643-300x198.jpg" alt="Schafe in Schottland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe in Schottland</p></div>
<p>Zu erwähnen sind außerdem die in Schottland allgegenwärtigen, halb wild lebenden Schafe. Diese befinden sich auch immer mal wieder auf der Fahrbahn.</p>
<p>Der Straßenzustand im Süden Schottlands ist ähnlich wie in Deutschland. In den einsamen Regionen der Highlands können dagegen die dort vorherrschenden Single Track Roads auch mal in einem schlechteren Zustand sein (die Autorin des Artikels merkt an, dass es mit einem 6m langen Alkoven Wohnmobil dennoch nirgendwo Probleme auf Grund dessen gab).</p>
<p>Tankstellen in den Highlands sind eher rar gesät, vor allem günstige Tankstellen sollte man daher auch mit noch halb vollem Tank nutzen. Hilfreich ist sicherlich auch ein Reservekanister.<br />
Geschwindigkeitsbegrenzungen (sofern nicht durch Schilder anders angegeben: In Ortschaften 30mph (ca. 48kmh), auf Landstraßen 60mph (ca. 96kmh), auf Autobahnen 70mph (ca. 112kmh). Autobahnen sind gebührenfrei nutzbar. Eine doppelte gelbe oder weiße Linie am Straßenrand bedeutet Halteverbot, eine einfache gelbe Linie Parkverbot.</p>
<p>Die Promillegrenze liegt bei 0,8 Promille.</p>
<p>Im Falle eines Unfalls kann auch in Schottland kostenfrei die 112 gewählt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>der Hund in Schottland</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6070" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8392.jpg"><img class="size-medium wp-image-6070" title="Isle of Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8392-300x198.jpg" alt="Isle of Harris" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Isle of Harris</p></div>
<p>Allgemein sind Schotten recht hundefreundlich, die Hundehaltung ähnelt der in Deutschland. Vor allem in den ländlichen Gebieten genießen Hunde viele Freiheiten. Die Hinterlassenschaften des Hundes müssen aufgesammelt und entsorgt werden, vor allem in Städten drohen sonst hohe Bußgelder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leinenpflicht</strong>: Eine allgemeine Leinenpflicht gibt es nicht. In Städten und Parks ist teilweise eine Leine vorgeschrieben, bzw. wird ein sehr unauffälliges Verhalten des Hundes vorausgesetzt, wenn er ohne Leine läuft. Mit der wichtigste Punkt für Hundebesitzer dürfte sein, dass man in weiten Teilen Schottlands mit frei laufenden Schafen zu rechnen hat, die der Hund keinesfalls belästigen oder gar jagen darf. Auf manchen Schafweiden fordern Schilder zum anleinen auf. Vor allem an den sandigen Küstenabschnitten gibt es zudem viele Kaninchen. Ein Hund, der sehr gut hört oder kaum Jagdtrieb hat, dürfte kaum Einschränkungen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8462.jpg"><img class="size-medium wp-image-6072" title="Hunde sind an fast allen Stränden willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8462-300x198.jpg" alt="Hunde sind an fast allen Stränden willkommen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Hunde sind an fast allen Stränden willkommen</p></div>
<p><strong>Mitnahme von Hunden an Strände</strong>: An fast allen schottischen Stränden darf der Hund sich ohne Einschränkung leinenlos aufhalten. Extra „Hundestrände“ gibt es folgerichtig nicht. Manche Städte haben allerdings für bestimmte Strandabschnitte ein Hundeverbot (St. Andrews z.B.). An Campingplatz-Stränden gibt es in der Regel keine Leinenpflicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hunde in Restaurants und Hotels</strong>: In manchen Hotels sind Hunde erlaubt, in vielen nicht. In Ferienwohnungen und bei Bed and Breakfast-Angeboten kommt es sehr auf den Anbieter an. Möchte man eine entsprechende Rundreise mit Hund machen, sollte man vorab hundefreundliche Unterkünfte buchen. Auf Campingplätzen herrscht in der Regel Leinenpflicht, die Mitnahme von Hunden ist aber fast immer erlaubt. In Restaurants sind Hunde in aller Regel nur im Außenbereich gestattet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hunde in Innenstädten und öffentlichen Verkehrsmitteln</strong>: In der Bahn dürfen Hunde mitfahren, viele Busunternehmen lassen dagegen nur Guide Dogs zu. In Innenstädten ist es ähnlich, wie in Deutschland: Hunde gehören zum Stadtbild dazu und sind dort in der Regel angeleint. Achtung: unbedingt Hinterlassenschaften entfernen, hohe Bußgelder drohen! Anders als in Deutschland, sind Hunde auch in den meisten nicht-Lebensmittelläden nicht erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Einreisebestimmungen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6071" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9621.jpg"><img class="size-medium wp-image-6071 " title="Strand bei Durness, Hunde dürfen hier frei laufen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9621-300x198.jpg" alt="Strand bei Durness, Hunde dürfen hier frei laufen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness, Hunde dürfen auch hier frei laufen</p></div>
<p>Die Einreise nach Schottland ist für Haustiere mittlerweile längst nicht mehr so aufwändig, wie noch vor wenigen Jahren. Für Hunde, Katzen und Frettchen gelten zum einen die <a title="Einreisebestimmungen mit Haustieren innerhalb der EU" href="https://www.tierfreund.de/einreisebestimmungen-mit-haustieren-innerhalb-der-eu/">EU-Einreisebestimmungen</a>. Darüber hinaus ist eine vom Tierarzt bestätigte Behandlung gegen Bandwürmer 24 – 120 Stunden vor der Einreise nach Schottland vorgeschrieben. Eine Tollwut-Titerbestimmung (Blutuntersuchung) muss nicht mehr gemacht werden. Die Einreise muss über offiziell vorgeschriebene Grenzübertritte erfolgen. Welche dazu gehören (und viele weitere Informationen) sind im offiziellen <a href="http://www.defra.gov.uk/wildlife-pets/pets/travel/pets/">Pet Travel Scheme</a> zu finden (in engl.); wichtige Informationen auf Deutsch zusammengefasst findet man <a href="http://ukingermany.fco.gov.uk/resources/de/pdf/5580203/5756472/pets-neu">hier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Anlagehunde</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Einreise von Pit Bulls, Tosa Inu Dogo Argentino, Fila Braziliero.und Hunden ähnlichen Typs ist untersagt. Dabei reicht das äußere Erscheinungsbild des Hundes, sofern er keine offiziellen Papiere eines anerkannten Zuchtverbandes besitzt, mit denen belegt werden kann, dass er einer anderen Rasse angehört. Achtung: ein entsprechend aussehender Hund kann von den Behörden beschlagnahmt werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Reisetipps mit Hund</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Sehenswürdigkeiten:</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6532.jpg"><img class="size-medium wp-image-6073 " title="Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6532-300x198.jpg" alt="Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland</p></div>
<p>Die Eintrittspreise für Schlösser, Abteiruinen, Parks, Landsitze und ähnliches sind in Schottland recht hoch. Wenn man Besichtigungen dieser Art mag, lohnt sich die Mitgliedschaft bei Historic Scotland oder im National Trust for Scotland. Die meisten der Hauptsehenswürdigkeiten Schottlands werden von einer der beiden Organisationen betreut. Eine Mitgliedschaft ermöglicht freien Eintritt zu den jeweils betreuten Sehenswürdigkeiten. Homepage des National Trust: http://www.nts.org.uk/Home/. Homepage von Historic Scotland: http://www.historic-scotland.gov.uk/. Statt einer Jahresmitgliedschaft kann auch ein „Explorer Pass“ erworben werden, der wenige Tage gültig ist. Eine entsprechende Mitgliedschaft kann bei jeder teilnehmenden „Attraktion“ erworben werden. In viele „Freiluft“-Sehenswürdigkeiten (Ruinen, Parks etc.) dürfen Hunde ihre Menschen begleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Wanderungen</strong>:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Urlauber kommen in erster Linie zum Wandern nach Schottland. Wanderführer gibt es entsprechend viele, sowohl für die Hauptfernwanderwege, als auch für kurze Rundwanderungen. Wanderwege sind mehr oder weniger gut als solche gekennzeichnet, Rundwanderwege sind allerdings in der Regel nicht (wie in Deutschland üblich) mit entsprechenden Buchstaben oder Zahlen beschildert. Wer kürzere Wanderungen machen möchte, ist daher mit einem Wanderführer gut beraten, z.B. aus dem <a href="http://www.rother.de/titpage/4001.php">Rother-Verlag</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier 5 lohnenswerte Kurzwanderungen (um 3-4 Stunden), die viel Aussicht für verhältnismäßig wenig Anstrengung bieten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Süden Schottlands zwischen Moffat und Melrose</strong> an der A708 gelegen ist der Wanderparkplatz am Grey Mare’s Tail, einem Wasserfall. Entlang des Wasserfalls kann hoch zum Loch Skeen spaziert und dieses auf den Höhen umrundet werden. Festes Schuhwerk erforderlich, außerdem nach Regen stellenweise sumpfig. Wanderweg auf den Höhen nicht durchgängig erkennbar, verlaufen kann man sich dennoch nicht. Da der Süden Schottlands allgemein eher kein Wanderziel ist, ist es am Loch Skeen auf den Höhen recht einsam.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6286.jpg"><img class=" wp-image-6075  " title="am Loch Skeen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6286.jpg" alt="am Loch Skeen" width="461" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">am Loch Skeen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6323.jpg"><img class=" wp-image-6076  " title="Höhenweg am Grey Mare's Tail" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6323.jpg" alt="Höhenweg am Grey Mare's Tail" width="461" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Höhenweg am Grey Mare&#8217;s Tail</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In der Mitte Schottlands in den Trossachs</strong> nahe Loch Lomond findet man den Wanderparkplatz am Ben A’an (Koordinaten: N56°13,936‘ W4°24,359‘, an der A821 gelegen). In gut einer Stunde ist man auf teils sehr steilem Weg am Gipfel angekommen und genießt eine großartige Aussicht. Abstieg auf gleichem Weg. Der Weg ist durchgängig recht gut erkennbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6710.jpg"><img class=" wp-image-6081 " title="auf dem Ben A'an" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6710.jpg" alt="auf dem Ben A'an" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">auf dem Ben A&#8217;an</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auf der Isle of Skye</strong> führt ein Rundweg auf der Trotternish Halbinsel durch das Quiraing Gebirge (Koordinaten des Parkplatzes: N57°37,694‘ W6°17,466‘). Wer weniger gut zu Fuß ist, kann auch nur das erste Stück bis zu den interessanten Felsformationen „the Table“, „the Needle“ und „the Prison“ laufen. Für den gesamten Rundweg benötigt man um die drei Stunden (inklusive Aussicht genießen), stellenweise steil. Nur das erste Stück ist viel begangen, auf den Höhen kann man die Aussicht in Ruhe genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7737.jpg"><img class=" wp-image-6082 " title="im Quiraing Gebirge auf Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7737.jpg" alt="im Quiraing Gebirge auf Skye" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">im Quiraing Gebirge auf Skye</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls <strong>auf der Isle of Skye</strong> auf der Straße nach Elgol (Koordinaten des Wanderparkplatzes: N57°10,756‘ W6°03,803‘) führt ein Rundweg (Beginn gegenüber des Parkplatzes die Wiese hinauf) erst über die Höhen, dann zum Meer hinab und an diesem entlang bis Elgol. Der Rückweg von Elgol zum Parkplatz entlang der Single Track Road zieht sich! Ansonsten sehr schöne 4-5 stündige Rundwanderung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6083" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7031.jpg"><img class=" wp-image-6083 " title="Rundweg bei Elgol auf Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7031.jpg" alt="Rundweg bei Elgol auf Skye" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Rundweg bei Elgol auf Skye</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Nordosten Schottlands</strong> (Highlands) führt ein Stück nördlich von Ullapool ein teilweise steiler Wanderweg in rund einer Stunde hoch zum Gipfel des Stac Pollaidh, ebenfalls mit fantastischer Aussicht. Der Weg kann mittlerweile als Rundweg mit alternativem Abstieg gelaufen werden. Es handelt sich um einen relativ viel besuchten Wanderweg, der Weg ist entsprechend gut erkennbar und vor allem an den Wochenenden im Sommer kommt kein Gefühl von Einsamkeit auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6084" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9071.jpg"><img class=" wp-image-6084 " title="auf dem Weg auf den Stac Pollaidh" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9071.jpg" alt="auf dem Weg auf den Stac Pollaidh" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">auf dem Weg auf den Stac Pollaidh</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Strände</strong>:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Schottland gibt es keine „Hundestrände“, da die meisten Strände für Hunde ohne Einschränkung nutzbar sind. Auch Leinen sind an Stränden nicht vorgeschrieben. Ausnahmen kann es vor allem an Städten geben; prinzipiell ist Schottland bei passendem Wetter für einen Strandurlaub mit Hund aber verhältnismäßig gut geeignet. Viele „Traumstrände“ sind allerdings eher etwas abgelegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ein paar Impressionen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strände auf der Doppelinsel <strong>Harris and Lewis</strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8131.jpg"><img class=" wp-image-6085 " title="Sound of Taransay, Isle of Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8131.jpg" alt="Sound of Taransay, Isle of Harris" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Sound of Taransay, Isle of Harris</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8913.jpg"><img class=" wp-image-6086 " title="Cnip, Isle of Lewis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8913.jpg" alt="Cnip, Isle of Lewis" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">bei Cnip, Isle of Lewis</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strand bei <strong>Durness</strong> im äußersten Nordosten Schottlands:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9424.jpg"><img class=" wp-image-6087 " title="Strand bei Durness" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9424.jpg" alt="Strand bei Durness" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Adressen/Weblinks</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Britische Botschaft</strong>: https://www.gov.uk/government/world/germany.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schottisches Fremdenverkehrsamt</strong>: http://international.visitscotland.com/de/</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Angaben auf dieser Seite wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und zusammengestellt. Da jedes Land kurzfristig Einreiseregelungen und Gesetze ändern kann, sollte sich dennoch zu den wichtigsten Fragen im Vorfeld der Reise mit dem entsprechenden Fremdenverkehrsamt oder der Botschaft in Verbindung gesetzt werden. Dies gilt insbesondere für Regelungen betreffend „Sogenannter Kampfhunde“.</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/freizeit/urlaub/laenderinfos/">Länderübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>A.S.P.A. friends e.V. &#8211; Freunde für&#8217;s Leben</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/a-s-p-a-friends-e-v-freunde-furs-leben/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/a-s-p-a-friends-e-v-freunde-furs-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 15:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutzvereine stellen sich vor]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=5957</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Spanische Hunde brauchen unsere Hilfe Gegründet im August 2005 blicken wir nun auf viele Jahre erfolgreicher Tierschutzarbeit zurück. Unsere Hilfe konzentrierten wir von Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Spanische Hunde brauchen unsere Hilfe</h2>
<p>Gegründet im August 2005 blicken wir nun auf viele Jahre erfolgreicher Tierschutzarbeit zurück.</p>
<p>Unsere Hilfe konzentrierten wir von Anfang an auf die kleinen spanischen Tierheime in der Provinz, die von engagierten, privaten, spanischen Tierschützern geführt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/Logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5958" title="Logo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/Logo.jpg" alt="" width="222" height="220" /></a>Unser Anliegen ist in erster Linie, die Verbesserung der Situation vor Ort. Rückblickend auf unsere bisher geleistete Hilfe können wir mit Stolz sagen, dass es vielen Hunden in den Tierheimen nun besser geht. Sei es durch Kleinigkeiten wie warme Mäntel und Decken, über Futter und medizinische Versorgung, bis hin zum Bau neuer Zwingeranlagen und Schutzhütten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist, für die Hunde in den Tierheimen neue Familien zu finden. Sei es in Spanien oder auch hier in Deutschland, denn wir kennen alle den Ausspruch: “Das kommt mir spanisch vor”.</p>
<p>Wie aber in Spanien mit Hunden umgegangen wird, das kommt vielen von uns nicht nur “spanisch” vor, sondern grausam und unmenschlich.<br />
So finden nicht nur Abgabehunde, sondern auch viele Hunde aus den örtlichen Tötungsstationen eine vorübergehende Bleibe in der Sicherheit der Albergues und Refugios unserer spanischen Tierschützer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Partner kümmern sich um diese armen Tiere und versuchen ihnen ein Leben zu ermöglichen, wie es jeder Hund verdient hat – ohne Angst, ohne Schmerzen, ohne vom Tod bedroht zu sein, mit einer Familie, die ihnen Liebe und ein warmes Zuhause gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hilfe kombinieren, auch eines unserer Anliegen welches folgendes Beispiel verdeutlicht:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stricken für den Tierschutz</h2>
<p>Mit unserem Projekt: Stricken für den Tierschutz möchten wir gerade ältere Menschen ansprechen die Zeit haben, vielleicht auch einsam sind, deren Familienangehörige schon endlos viele Stricksocken haben oder Menschen die evtl. nicht das Geld für Wolle und Nadeln haben.</p>
<p>Menschen, die den Hunden in Spanien ihre Zeit und ihr Können schenken und Pullis für sie stricken, oder diese zum Verkauf auf unseren Basaren zur Verfügung stellen. Aber nicht nur Hundepullis, sondern auch Schals, Mützen, Socken, Stulpen etc. Das Material kann auf Wunsch von uns gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5961" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/stricken1.jpg"><img class=" wp-image-5961 " title="stricken" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/stricken1.jpg" alt="Stricken für den Tierschutz" width="432" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Stricken für den Tierschutz</p></div>
<p>Menschen die denken, nicht mehr gebraucht zu werden können wir so gemeinsam das Gefühl geben, noch sehr nützlich zu sein.</p>
<p>Verteilt werden kann unser Flyer darum gerade auch bei der allein stehenden Nachbarin, im Seniorenheim, bei der Kirche oder in den Geschäftsstellen der Pflegedienste etc. es ist doch ein schönes Gefühl, noch gebraucht zu werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Flyer findet Ihr auf: http://www.aspa-ev.de/259-0-Projekte-in-Deutschland.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Engagierte Tierschützer an unserer Seite</h2>
<p>Auslandstierschützer = Hundehändler?</p>
<p>Eine oft gehörte Anschuldigung die uns manchmal auch bei einigen Vereinen/Gruppen in den Sinn kommt.</p>
<p>Vereine aber, die sich vor Ort einsetzen und dort etwas bewirken bzw. zum positiven verändern sind keine “Tierschlepper” oder “Hundehändler” sondern engagierte und seriös arbeitende Tierschützer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was wir zusammen mit unseren spanischen freunden bisher erreicht haben, können Interessierte auf unserer Internetseite unter „Projekte in Spanien“ nachlesen:</p>
<p>http://www.aspa-ev.de/23-0-Projekte-in-Spanien.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Willkommen bei A.S.P.A. friends e.V. – Freunde für’s Leben</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn Ihr neugierig geworden seid und uns und unsere Tierschutzarbeit unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Team von A.S.P.A. friends e.V.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/a-s-p-a-friends-e-v-freunde-furs-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hundekekse selber backen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 12:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Familienhund]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspaß]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Futter]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4526</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack des Hundes backen und weiß genau, was drin ist. In vielen gekauften Leckerlies sind Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe und oft sogar Zucker enthalten, darauf verzichtet man bei den selbstgebackenen Keksen natürlich. Auch Leckerlies ohne Laktose (Milchzucker) oder Getreide sind möglich, falls der Hund dies nicht verträgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4529" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8335.jpg"><img class="size-medium wp-image-4529" title="Hundekekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8335-300x215.jpg" alt="Hundekekse" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Hundekekse</p></div>
<p>Der Kreativität sind beim Hundekekse backen kaum Grenzen gesetzt: die vorgeschlagenen Rezepte sind vielfältig ergänzbar, z.B. mit verschiedenen Obststücken, zerdrückter Banane, geriebenem Käse, Hüttenkäse, gewölftem Fleisch, Nüssen oder Trockenfisch. Ungesund für Hunde ist natürlich Zucker, daneben sind Schokolade (auch Kakao-Pulver) und Rosinen giftig für Hunde. Auch auf zu viele Gewürze und auf Backpulver verzichtet man besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da selbstgebackene Kekse keine künstlichen Konservierungsstoffe enthalten, sind sie nur maximal 2-3 Wochen haltbar (Vollkornkekse), bzw. einige Tage („Fleischkekse“). Am besten bewahrt man sie im Kühlschrank auf oder friert sie portionsweise ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Rezepte für jeden Anlass:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Käsecracker</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Hüttenkäse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g Knäckebrot zerbröselt oder 50g gehackte Nüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>evtl. etwas Wasser, falls der Teig sonst zu fest ist</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen, zu kleinen Kugeln formen und etwa 20Minuten bei 180Grad gar backen. Um die Cracker knuspriger zu bekommen, anschließend bei geringer Hitze (50 Grad) im Ofen trocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4531" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_EB_600px-Clyde_The_Bulldog.jpg"><img class=" wp-image-4531  " title="Keks?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_EB_600px-Clyde_The_Bulldog-300x300.jpg" alt="Keks?" width="243" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Keks?</p></div>
<h6>Fleisch-Kekse</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Rinder-, Pferde- oder Lammhack</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>400g dunkles Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 120ml Fleischbrühe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und etwa 1cm dick ausrollen. Nach belieben in Vierecke schneiden oder Formen ausstechen. Etwa 45 Minuten bei 180 Grad backen. Falls gewünscht, zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Bananen-Chips</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 mittelgroße, sehr reife Bananen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Weizengries</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bananen zerdrücken und mit dem Gries und dem Honig vermischen. Dann knapp 1cm dick ausrollen und entweder Formen ausstechen oder in kleine Vierecke schneiden. Bei etwa 180 Grad 20 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4532" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0120.jpg"><img class=" wp-image-4532 " title="die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0120-236x300.jpg" alt="die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs" width="212" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs</p></div>
<h6>Fisch-Leckerlies</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gekochter Fisch, püriert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>250g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen, kleine Kugeln daraus formen und bei etwa 170 Grad 20-30 Minuten gar backen. Zum Aushärten bei leicht geöffneter Tür und niedriger Temperatur im Ofen trocknen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Kartoffel-Schinken-Happen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 gekochte, zerstampfte Kartoffeln</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g zarte Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g dunkles Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g gewürfelter Schinken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5El Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 100ml Wasser (Menge nach Bedarf, um einen Teig guter Konsistenz zu bekommen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles vermengen und etwa ½ cm dick ausrollen. Nach Belieben Taler oder Vierecke ausschneiden oder Formen ausstechen. Bei etwa 160 Grad 25 Minuten backen. Bei Bedarf zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4533" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8333.jpg"><img class=" wp-image-4533 " title="Pralinen für Hunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8333-300x254.jpg" alt="Pralinen für Hunde" width="270" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Pralinen für Hunde</p></div>
<h6>Leberwurstpralinen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g körniger Frischkäse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Leberwurst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5 EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>evtl. etwas Wasser oder Fleischbrühe (Menge nach Bedarf, um einen Teig guter Konsistenz zu bekommen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen und zu kleinen Pralinen formen. Bei etwa 160Grad 35 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Hundekekse ohne Getreide</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Hunde reagieren auf Gluten allergisch und vertragen insbesondere kein Weizenmehl. Alternativen sind gemahlene Nüsse, Haferflocken, Kartoffelmehl (Kartoffelflocken oder Fertig-Kartoffelbrei) oder Maismehl. Hier einige Rezept-Vorschläge:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Kartoffel-Hack-Plätzchen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Kartoffelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gewölftes Fleisch (z.B. Rind, Pferd oder Geflügelherzen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 50ml Wasser (nach Bedarf, so dass der Teig eine gute Konsistenz bekommt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles vermischen, ausrollen und nach Belieben Taler oder Vierecke. Bei etwa 160 Grad 25 Minuten backen (je nach Dicke der Plätzchen Backdauer und Temperatur anpassen). Bei Bedarf zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4534" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld.jpg"><img class="size-medium wp-image-4534" title="Sitz gegen Keks?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld-225x300.jpg" alt="Sitz gegen Keks?" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sitz gegen Keks?</p></div>
<h6>Maismehl-Käse-Kekse</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>120g Maismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>120ml Rinder- oder Hühnerbrühe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und in kleinen Häufchen auf Backpapier setzen. Bei etwa 170Grad 15 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Quarkpralinen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g feine Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Dinkelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 6 EL Buttermilch (so dass ein Teig guter Konsistenz entsteht)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5 EL Öl (z.B. Distelöl oder Olivenöl)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Ahornsirup</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Magerquark</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und in kleinen Kugeln bei 180Grad etwa 25 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4535" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8321.jpg"><img class=" wp-image-4535  " title="Kauknochen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8321.jpg" alt="Kauknochen" width="461" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kauknochen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Thunfischtaler</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Dose Thunfisch im eigenen Saft</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2El Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>300g Maismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Hundeflocken (oder Haferflocken)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und zu knapp 1cm dicken Taler formen. Falls die Flüssigkeit in der Thunfischsauce nicht ausreicht, kann noch etwas Öl oder Wasser zugegeben werden. Anschließend etwa 30Minuten bei 150 Grad backen. Sind die Taler noch zu weich, können sie bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter getrocknet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4536" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8326.jpg"><img class="size-medium wp-image-4536" title="Lieblingskekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8326-300x249.jpg" alt="Lieblingskekse" width="300" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Lieblingskekse</p></div>
<h6>Leberplätzchen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g geriebene Haselnüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Reismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Ahornsirup</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3 EL Sesamöl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 geriebene Möhre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>70g pürierte Leber</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen, dünne Plätzchen daraus formen und etwa 20Minuten bei 170Grad backen. Im Anschluss bei niedriger Temperatur und leicht geöffneter Ofentür aushärten lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Weihnachtskekse für Hunde</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weihnachtskekse für Hunde sind auch eine nette Geschenkidee für andere Hundebesitzer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4537" class="wp-caption alignright" style="width: 206px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8327.jpg"><img class="size-medium wp-image-4537" title="Weihnachtskekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8327-196x300.jpg" alt="Weihnachtskekse" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtskekse</p></div>
<h6>Honig-Nuss-Cracker</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>400g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gehackte oder gemahlene Nüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100ml Wasser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwas Zimt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menge an Mehl und Wasser kann leicht angepasst werden, damit der Teig eine gute Konsistenz bekommt. Alles gut verkneten und etwa 1cm dick ausrollen. Für Weihnachtskekse können hier gut Weihnachtsaustechformen verwendet werden, sonst in Taler oder Vierecke schneiden. Bei 140 Grad etwa 45 Minuten backen. Falls man die Kekse knuspriger/trockener haben möchte, im Anschluss bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter trocknen oder bei geschlossener Ofentür im Ofen lassen, bis dieser nach dem ausstellen kalt geworden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Joghurt-Dinkel-Taler</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Dinkelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g Reismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 geriebener Apfel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g (ein kleiner Becher) Naturjoghurt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwas Zimt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen, knapp 1cm dick ausrollen und entweder Taler ausschneiden oder Weihnachtsformen ausstechen. Bei 150 Grad etwa 45Minuten backen. Falls man die Kekse knuspriger/trockener haben möchte, im Anschluss bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter trocknen oder bei geschlossener Ofentür im Ofen lassen, bis dieser nach dem ausstellen kalt geworden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diabetiker-Warnhunde</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/diabetiker-warnhunde/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/diabetiker-warnhunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 14:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3076</guid>
		<description><![CDATA[Schon heute sind Hunde als Diabetiker-Warnhunde im Einsatz. Sie riechen beginnende Unterzuckerung ihres Menschen und können ihn so rechtzeitig warnen. Das ist vor allem bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon heute sind Hunde als Diabetiker-Warnhunde im Einsatz. Sie riechen beginnende Unterzuckerung ihres Menschen und können ihn so rechtzeitig warnen. Das ist vor allem bei Menschen wichtig, die Hypowahrnehmungsstörungen haben, ihre Unterzuckerung also nicht selbst rechtzeitig bemerken. Daneben wecken solche Hunde ihre Menschen, wenn diese nachts unterzuckern. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hunde dabei auf den Geruch von Schweiß und Atemluft reagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3077" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ShetlandBentley.jpg"><img class=" wp-image-3077 " title="Sheltie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ShetlandBentley-300x240.jpg" alt="" width="270" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Sheltie</p></div>
<p>Nicht alle Hunde sind als Diabetiker-Warnhunde geeignet. Neben einer guten Nase, gehört auch der Wille zur Zusammenarbeit mit seinem Menschen und viel Motivation und Disziplin des Hundes zu den Grundanforderungen. Auch muss der Hund sich in der Öffentlichkeit tadellos benehmen und darf sich auch in aufregender Umgebung nicht von seiner Arbeit ablenken lassen. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Hunde nicht nur das Anzeigen einer beginnenden Unterzuckerung, sondern z.B. auch, Saft-Päckchen zu bringen oder im Notfall Hilfe zu holen. Nach dem Bestehen einer Abschlussprüfung sind auch Diabetiker-Warnhunde anerkannte Assistenzhunde mit allen entsprechenden Rechten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/diabetiker-warnhunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hunde riechen Krebs und Diabetes</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/hunde-riechen-krebs-und-diabetes/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/hunde-riechen-krebs-und-diabetes/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 14:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3071</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Hunde haben einen hoch entwickelten Geruchssinn, den der Mensch schon lange z.B. auf der Jagd, beim Zoll oder bei der Rettungshundearbeit nutzt. Seit einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3072" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-3072" title="Oakley Originals " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-31-300x225.jpg" alt="Hunde riechen Krebs" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/3191975358/ " target="_blank">OakleyOriginals/flickr</a></p></div>
<p>Hunde haben einen hoch entwickelten Geruchssinn, den der Mensch schon lange z.B. auf der Jagd, beim Zoll oder bei der Rettungshundearbeit nutzt. Seit einigen Jahren erforscht man ein neues mögliches Eisatzgebiet der Supernase: die Krebsdiagnostik. Weltweit wurden bereits einige Studien hierzu durchgeführt, bei denen die Hunde unter anderem Blasenkrebs und Lungenkrebs mit hoher Trefferquote erschnüffeln konnten. Man erhofft sich dabei vor allem eine verbesserte Frühdiagnose dieser Krankheiten, da einige Krebsarten bislang erst viel zu spät oder im Frühstadium nur sehr aufwändig von Ärzten festgestellt werden können.</p>
<p>Die Hunde reagieren dabei auf bestimmte, für den jeweiligen Krebs charakteristische chemische Substanzen (Benzole und bestimmte alkalische Derivate), die sie in der Atemluft oder im Urin des Patienten erschnüffeln können. Die Erfolgsquote liegt in den Studien, je nach Krebsart und Studie, bei etwa 80-98%. Und das ist letztlich das Problem: so können Hunde zwar einen guten Anhaltspunkt liefern, ob der Patient an Krebs leidet, aber keine wirklich sichere Diagnose stellen. So laufen weitere Studien und die Auslotung möglicher Einsatzgebiete auf Hochtouren. Parallel wird versucht herauszufinden, wie genau die Hunde die Duftstoffe mit Hilfe ihrer Geruchszellen wahrnehmen können. So könnte es möglich werden, Hundenasen selektiv nachzubauen und so künstliche Sensoren zur Frühdiagnostik von Krebs zu erhalten. Bislang steckt dieser Forschungsbereich aber noch in den Kinderschuhen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/hunde-riechen-krebs-und-diabetes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Brief von Labrador Benson aus dem Hundehimmel an seine Familie</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/ein-brief-von-labrador-benson-aus-dem-hundehimmel-an-seine-familie/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/ein-brief-von-labrador-benson-aus-dem-hundehimmel-an-seine-familie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 12:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesergeschichten und Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3013</guid>
		<description><![CDATA[von Sabrina Leh &#160; Meine liebe Hundefamilie, jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich Euch besonders doll vermisse. Wenn ich nur daran denke, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Sabrina Leh</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine liebe Hundefamilie, jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich Euch besonders doll vermisse. Wenn ich nur daran denke, dass zu Weihnachten die ganze Familie da ist, kann ich nicht richtig schlucken, da es mir den Hals zuschnürt, als säße ein dicker Kloß darin. Ach, da komme ich gleich ins Schwärmen. Wie liebte ich die ganzen weihnachtlichen Extraschmackos, die mir jeder wohlwollend zudachte und mit einer großen Schleife verzierte. Ich will nicht undankbar klingen, wenn ich zugebe, dass Ihr die bunten Geschenkbänder und Verpackungen hättet weglassen können, da für mich immer nur der leckere Inhalt von Bedeutung war. Von Oma und Opa und Tante Ilse gabs zu Weihnachten auch immer ne Extrawurst. Ach, wie ich lechze und mich genüsslich daran erinnere, wie ich mir am liebsten nach all den Leckereien mein Hundebäuchlein gehalten und gestreichelt hätte. Die Weihnachtstage mit Euch waren Tage, an denen ich mich fühlte, als wäre ich im Paradies. Der Höhepunkt war jedes Jahr das Abendessen. Da war für mich von jedem von Euch mindestens ein Stück Würstchen dabei. Und die exquisiten Düfte, die ich erschnuppern konnte, strichen mir immer ganz verlockend um die Nase. Allein die Erinnerung an diese herrlichen Tage lässt mir das Wasser im Maul zusammenlaufen, und ich werde unheimlich wehmütig. Ich bin schon gespannt, wie das Weihnachtsfest hier oben für uns sein wird. Ich verbringe ja zum ersten Mal Weihnachten ohne Euch. Aber von meinen Kumpels, die schon länger hier sind, ist mir zu Ohren gekommen, dass hier richtig viel getafelt und ausgelassen gefeiert wird. Es gibt sogar extra große Hundeknabbereien. Mmh, bin schon ganz hungrig. Hier gibt es vor allem immer Schnee, sodass ich Schneeflocken jagen kann. Juchhu! Also ich denke, es wird mir hier an nichts mangeln. Dadurch, so hoffe ich, bin ich etwas abgelenkt und werde keine Trübsal blasen, weil Ihr nicht dabei seid. Wenn die Party hier so richtig im Gange ist, werde ich immer mal einen Blick zu Euch runterwerfen und Euch beobachten. Seid nur nicht so traurig, denn ich bin ja noch da, nur eben nicht so körperlich. Und dass Ihr ja an mich denkt, wenn Ihr in die Würstchen beißt und mir bitte symbolisch eins davon in den Hundehimmel schickt. Ich bekomme ja hier auch welche, aber die sind nicht ganz so knackig und hundslecker wie die irdische Variante. Ich vermisse Euch und denke Tag und Nacht an jedes einzelne Familienmitglied und den großen Spaß, den wir besonders zu dieser Zeit gemeinsam hatten. Ich schicke Euch mein unwiderstehliches Hundelächeln und wünsche Euch eine frohe Weihnacht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Euer Benson</p>
<p><!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1734/text [end] --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/ein-brief-von-labrador-benson-aus-dem-hundehimmel-an-seine-familie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spiel- und Übungsvorschläge</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 09:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apportierspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2944</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Apportierspiele bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Je nach eigenen Vorlieben und Interessen des Hundes können Such-, Denk-, Hetz- oder Gehorsamsübungen im Vordergrund stehen. Allgemeine Übungen zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Apportierspiele bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Je nach eigenen Vorlieben und Interessen des Hundes können Such-, Denk-, Hetz- oder Gehorsamsübungen im Vordergrund stehen. Allgemeine Übungen zur Impulskontrolle findet und Möglichkeiten zum Aufbau des Apportierens findet man <a href="https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich werde im Text einheitlich von &#8220;Dummy&#8221; reden, aber ob man einen Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug des Hundes verwendet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Gehorsamsübungen rund das Apportieren</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dreiecksübung:</strong> Dies ist eine recht einfache Übung zum Einstieg. Man wirft oder legt das Dummy einige Meter vom Hund entfernt aus. Die Distanz sollte zu Anfang nicht zu groß sein und das Dummy sollte für den Hund zu sehen sein. Dann stellt man sich selbst so hin, dass Hund, Dummy und man selbst ein Dreieck bilden. Nun ruft man den Hund zu sich, von dort wird er weiter zum Dummy geschickt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Grundgehorsam:</strong> Man wirft das Dummy, dann lässt man den Hund ein Stück Fuß laufen oder ein anderes Kommando ausführen. Zur Belohnung darf er dann das Dummy holen.<br />
Man kann das Dummy auch werfen, während der Hund Fuß läuft. Der Hund muss dennoch weiter Fuß laufen, bis er das Kommando zum Suchen bekommt. Als Abwandlung kann man den Hund aus dem Fuß-Kommando heraus Platz machen lassen, selber weiter gehen. Dann entweder den Hund erst zu sich rufen und dann zum Dummy schicken oder direkt aus der Platz-Position zum Dummy.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild1.jpg"><img class=" wp-image-2945  " title="Bild1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild1-1024x293.jpg" alt="" width="473" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">der Hund wird ohne Dummy gerufen, dann zurück geschickt und darf es holen</p></div>
<p>Daneben kann man Hürden mit einbauen oder alternativ im Wald umgestürzte Bäume oder dicke Äste. Der Hund sitzt oder liegt, das Dummy wird neben ihn gelegt. Nun wird der Hund erst ohne Dummy über die Hürde zu seinem Menschen gerufen, bevor er das Dummy holen darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>gemeinsames jagen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man wirft das Dummy und nähert sich gemeinsam mit dem Hund. Viel Körperspannung, schleichender Gang, aufgeregtes Flüstern etc. macht es für den Hund noch spannender. Der Hund sollte bestenfalls freilaufen, aber zuverlässig neben seinem Menschen bleiben. Ist man nur noch maximal 10 Meter entfernt, wird die Beute eingekreist. Wenn der Hund dies beherrscht, kann man ihn z.B. zu einem Baum neben dem Dummy schicken, während man selbst auf der anderen Seite Position bezieht. Man kann sich nun selbst an das Dummy heran pirschen, der Hund muss warten. Oder man fordert den Hund auf, sich dem Dummy zu nähern, schickt ihn auf halbem Weg aber wieder ins Platz. Irgendwann bekommt der Hund dann die Freigabe, sich auf das Dummy zu stürzen und es zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2951" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild2.jpg"><img class=" wp-image-2951   " title="Bild2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild2.jpg" alt="" width="473" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">erst auf Kommando wird gehetzt</p></div>
<p><strong>Reizangel</strong>: die Reizangel stellt eine besondere Herausforderung für Hunde mit starkem Hetztrieb dar. Das Dummy wird hierfür an einem Seil befestigt und dieses wiederum an einem Stab oder Besenstiel. Der Hund muss nun ruhig warten, während man das Dummy schnell um ihn herum bewegt. Erst auf Kommando darf er sich drauf stürzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Fallstellen merken und einschätzen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gedächtnisleistung</strong>: am Anfang des Spaziergangs wird das Dummy etwas versteckt neben den Weg gelegt, der Hund darf zusehen. Wenn der Spaziergang dann vorbei ist und man wieder an dieser Stelle vorbei kommt, wird der Hund suchen geschickt. Als Steigerung versteckt man auf dem Hinweg an verschiedenen Stellen Dummies, die der Hund der Reihe nach auf dem Rückweg suchen darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2952" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2017.jpg"><img class="size-medium wp-image-2952" title="DSC_2017" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2017-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">das Apportel ist hinter einem Bach gelandet</p></div>
<p><strong>Fallstellen einschätzen lernen</strong>: Zu Anfang übt man in übersichtlichem Gelände, z.B. auf einer niedrigen Wiese. Läuft der Hund dort sicher zum Dummy, kann man die Anforderungen langsam steigern. Z.B. indem man höheres Gras wählt oder das Dummy hinter ein Gebüsch, in den Wald oder über einen Bach wirft. Noch schwieriger wird es für den Hund, wenn er nur einen Teil der Flugbahn sieht, z.B. weil ein Hügel dazwischen liegt. Mit der Zeit lernt er aber auch in solchen Situationen, die Fallstelle sehr genau einzuschätzen. In unwegsamem Gelände kann der Hund gezwungen sein, Umwege zu laufen. So muss er sich nach Umlaufen des Hindernisses neu orientieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwierig wird es für den Hund, wenn man nach dem Werfen des Dummies erst noch ein Stück weiter geht oder andere Übungen mit ihm macht, bevor er suchen darf. Eine Übung in der Richtung ist z.B., das Dummy auf eine Wiese zu werfen, die Wiese zu einem Viertel oder halb zu umrunden und den Hund dann von der neuen Seite aus suchen zu schicken. Läuft der Hund erst zurück zum Ausgangspunkt? Hat er auch von der neuen Wiesenseite aus eine gute Einschätzung, wo das Dummy gelandet ist?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>schwieriges Gelände</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Dummy zu holen, kann auch Körpergefühl und Suchleistung fördern:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2953" class="wp-caption aligncenter" style="width: 517px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild3.jpg"><img class=" wp-image-2953  " title="Apportieren mit Hindernissen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild3.jpg" alt="Apportieren mit Hindernissen" width="507" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">versteckt auf einem Steinhaufen oder in dicht bewachsenem Unterholz</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 518px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild4.jpg"><img class=" wp-image-2954  " title="Bild4" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild4.jpg" alt="" width="508" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">ein Balanceakt</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Denkaufgaben</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Hunde bevorzugen geistige Herausforderungen statt körperlicher. Bei diesen Denkspielen weiß der Hund zwar, wo sich das Dummy befindet, gelangt aber dennoch nicht ohne weiteres heran. Er muss sich nun Strategien überlegen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2955" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5114.jpg"><img class=" wp-image-2955 " title="DSC_5114" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5114-218x300.jpg" alt="" width="196" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">der Zug an der Leine führt zum Dummy</p></div>
<p>Man kann das Dummy z.B. über ein Geländer werfen, über einen Zaun oder eine Mauer. Der Hund muss einen Weg am Hindernis vorbei finden und sich dahinter neu orientieren. Viele Hunde probieren auch erst am Zaun herum, bis sie auf die Idee kommen, nach einer Lücke zu suchen.Helfen sollte man als Mensch möglichst wenig, wenn man das Problemlösungsverhalten des Hundes fördern möchte. Viele Hunde werden sonst schnell passiv und warten nur auf die Hilfe ihres Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein etwas kniffligeres Denkspiel ist folgendes: Das Dummy wird an eine Leine gebunden und so erhöht gelegt, dass der Hund zwar an die Leine, nicht aber an das Dummy kommt. Viele Hunde brauchen eine ganze Weile, bis sie herausfinden, dass sie an der Leine ziehen müssen, um an das Dummy kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine andere Aufgabe mit Leine: das Dummy wird unter einem Karton oder unter der Couch versteckt. Der Hund kommt wieder nur über Zug an der Leine zum Ziel:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild5.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2956" title="Bild5" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild5.jpg" alt="" width="470" height="168" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>„blind“ suchen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies meint, dass der Hund auch dann sucht, wenn er nicht mitbekommen hat, dass überhaupt ein Dummy geworfen wurde. Diese Übungen eignen sich nicht, wenn man die Dummy-Arbeit gerade erst angefangen hat. Der Hund muss schon Vertrauen aufgebaut haben, dass sich immer ein Dummy dort befindet, wo sein Mensch ihn hinschickt. Auch muss der Hund dafür schon ausdauernd suchen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2958" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/32683211.jpg"><img class="size-medium wp-image-2958" title="3268321" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/32683211-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy gefunden</p></div>
<p>Damit der Hund lernt, Richtungsangaben des Menschen mehr zu vertrauen, kann man z.B. folgende Übung machen: Man legt ein Dummy aus, ohne dass der Hund zusieht. Dann holt man den Hund dazu, lässt ihn absitzen und legt ein zweites Dummy relativ nahe hinter das erste ab, so dass sich Hund und die beiden Dummies in einer Linie befinden. Dann geht man zurück zum Hund und schickt ihn ein Dummy holen. Der Hund weiß nur von einem Dummy und wird das erste bringen, das er findet. Anschließend schickt man den Hund erneut in die Richtung los. Falls er sehr zögerlich ist, kann man ihn bei den ersten Versuch begleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann auch so anfangen, dass man mehrere Dummies in ein Suchgebiet wirft und den Hund nacheinander die Dummies in beliebiger Reihenfolge apportieren lässt. So lernt der Hund, dass dem Suchen nicht unmittelbar ein Wurf voraus gehen muss. Im nächsten Schritt legt man einige Dummies aus, ohne dass der Hund zusieht. Dann holt man den Hund dazu und wirft ein weiteres Dummy in das Suchgebiet. Es reicht völlig, wenn der Hund nach dem ersten Dummy noch ein weiteres holt. Je kleiner und übersichtlicher das Suchgebiet, umso besser. Der Hund sollte immer Erfolg haben bei seiner Suche. Klappt das, kann man den Hund in einem ihm gut bekannten, kleinen Suchgebiet erstmals ganz ohne vorhergehenden Wurf suchen lassen. Wenn der Hund ausdauernd sucht, auch ohne den Wurf gesehen zu haben, kann man das Suchgebiet langsam vergrößern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine ganz andere Möglichkeit, den Hund blind suchen zu lassen, ist das Dummy einzugraben, z.B. unter einem Laubhaufen oder im Sand. Das erste Mal sucht man gemeinsam mit dem Hund, beim nächsten mal kann man ihn schon eine solche Suchaufgabe eigenständig lösen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2959" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild6.jpg"><img class=" wp-image-2959    " title="Bild6" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild6.jpg" alt="" width="465" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy versteckt in einem Holzstapel oder verbuddelt im Sand</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>mehrere Dummies suchen lassen und Einweisen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Einsatz mehrerer Dummies besteht zum einen die Möglichkeit, die Dummies in einer vorgegebenen Reihenfolge apportieren lassen, zum anderen wird auch das Merken der Fallstellen für den Hund so anspruchsvoller. Der Hund soll dabei immer ein Dummy nach dem anderen holen, nicht von Dummy zu Dummy springen und &#8220;tauschen&#8221;. Je nach Hund muss man das langsam aufbauen. Der Hund sitzt neben einem, während man ein Dummy nach rechts, eins nach links wirft. Die Distanz sollte gering sein und der Hund muss beide Dummies sehen können. Um dem Hund anzuzeigen, welches der Dummies er holen soll, richtet man seinen eigenen Körper ganz in Richtung dieses Dummies aus. Der Hund sitzt dabei gerade neben einem und hat so die gleiche Blickrichtung. Über eine Arm- und Fußbewegung Richtung des Dummies und das gleichzeitige Such-Kommando, wird der Hund los geschickt. Klappt das, kann man die Dummies im 90 Grad Winkel zueinander auslegen. Der Hund wird nacheinander vom Menschen aus geschickt. Eine lange Leine kann im Zweifelsfall verhindern, dass der Hund vom ersten Dummy direkt zum zweiten stürmt. Die Kür ist, dass das zweite Dummy über den Kopf des Hundes hinweg geworfen wird, während der Hund das erste zu seinem Menschen bringt. Auch davon darf sich der Hund nicht beirren lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund das korrekte Einweisen (voran, rechts, links in gerader Linie, auch auf Distanz) lernen soll, muss diese Übung allerdings noch wesentlich kleinschrittiger und durchdachter aufgebaut werden. Der hier beschriebene Aufbau ist für das Zuweisen eines groben Suchbereiches oder für das Zuweisen eines bestimmten Dummies von mehreren gedacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0083_01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2960" title="DSC_0083_01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0083_01-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>Wenn die Grundzüge des Zuweisens klappen, kann man nun z.B. ein Dummy links ab vom Weg werfen, ein Dummy rechts ab vom Weg. Dann lässt man den Hund in vorgegebener Reihenfolge die Dummies suchen. Wenn das gegebene Suchgebiet räumlich eng begrenzt ist, kann man das zweite Dummy auch in die andere Richtung werfen, während der Hund das erste Dummy sucht. Der Hund bekommt von dem Wurf nichts mit. Nachdem das erste Dummy gebracht wurde, wird der Hund „blind“ das Zweite suchen geschickt (siehe auch oben: „blind suchen“).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Je mehr Dummies man wirft, umso größer ist die Merkleistung des Hundes bezüglich der Fallstellen. Wenn man ein Dummy in eine höhere Wiese wirft und den Hund anschließend direkt suchen schickt, wird er mit etwas Erfahrung auf direktem Weg zum Dummy laufen, obwohl er das Dummy in dem hohen Gras nicht sieht. Wirft man zwei Dummies, wird dies schon deutlich anspruchsvoller.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch grobes Einweisen, wie oben beschrieben, kann man den Hund mindestens 4 Dummies, geworfen in die 4 Himmelsrichtungen, in vorgegebener Reihenfolge holen lassen. Der Hund beobachtet die 4 Würfe, und wird dann nacheinander suchen geschickt. Weicht er von der vorgegebenen Suchrichtung zu einem anderen Dummy ab, wird er gerufen und neu eingewiesen. Zu Anfang sind kurze Distanzen zum Dummy und ein nicht zu unübersichtliches Gelände hilfreich. Die Anforderungen kann man dann langsam steigern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2961" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild7.jpg"><img class=" wp-image-2961   " title="Bild7" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild7.jpg" alt="" width="275" height="639" /></a><p class="wp-caption-text">der Hund wird zur Pylone geschickt, liegt dort ab und wird dann nach links oder rechts weiter zum Dummy eingewiesen</p></div>
<p>Statt vom Menschen aus, kann der Hund auch auf Distanz eingewiesen werden. Der Hund sitzt oder liegt, während man ein (!) Dummy entweder ein paar Meter rechts oder ein paar Meter links von ihm auslegt. Dann stellt man sich in wenigen Metern Entfernung frontal vor den Hund. Man hebt den Arm in Richtung des zu suchenden Dummies, dreht auch Kopf und Körper leicht in diese Richtung. Gleichzeitig kommt das Such-Kommando. Wenn man das einige Male über mehrere Tage hinweg geübt hat, kann man 2 Dummies auslegen: einen rechts vom Hund, einen links. Der Hund sollte zu diesem Zeitpunkt die Körperbewegung des Menschen schon verinnerlicht haben und sich automatisch in die richtige Richtung orientieren. Auch hier hilft eine lange Leine, falls der Hund doch die falsche Richtung wählt. Die Leine ist alleine zu dem Zweck da, dass der Hund keinen Erfolg mit der falschen Wahl hat, auf keinen Fall wird der Hund in die richtige Richtung gezogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch das Vorwärts/Rückwärts schicken kann ähnlich aufgebaut werden, so dass man schließlich in allen 4 Himmelsrichtungen vom Hund Dummies auslegen kann und den Hund gezielt aus der Distanz einen davon holen lassen kann. Wenn das bei kurzen Distanzen zum Dummy auf Sicht funktioniert, können die Dummies weiter entfernt oder mit der Zeit auch versteckt ausgelegt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund sich zu einem „Target“, das heißt einem vorgegebenen Zielgegenstand, schicken lässt, kann man auch diesen einbauen. Der Hund wird erst zum Target geschickt, dann von dort aus zum Dummy. Auf Spaziergängen bietet sich als Target z.B. die Leine an.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apportieren &#8211; der Aufbau und Impulskontrolle</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 14:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apportierspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2900</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Ich werde im Text einheitlich vom „Dummy“ reden, aber ob man ein normales Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug nimmt, bleibt natürlich jedem selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ich werde im Text einheitlich vom „Dummy“ reden, aber ob man ein normales Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug nimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Apportieren positiv und ohne Zwang aufzubauen. Da es sich hier um eine fröhliche Freizeitbeschäftigung handeln soll, wird auf Aufbaumöglichkeiten über Zwang nicht eingegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2902" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6052.jpg"><img class="size-medium wp-image-2902" title="DSC_6052" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6052-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">ein Lederdummy mit Handschlaufe</p></div>
<p>Die Hauptaufgabe besteht darin, dem Hund begreiflich zu machen, dass es sich für ihn lohnt, das Dummy zurück zum Besitzer zu bringen. Die Belohnung besteht, je nach Hundetyp, entweder darin, dass das Spiel weiter geht oder darin, dass der Hund das Apportel gegen Futter tauschen kann. Vielen Hunden macht auch das Suchen und/oder das Apportieren an sich Spaß. Was auch immer dem Hund wichtig ist, er bekommt es dadurch, dass er mit seinem Menschen zusammen arbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber wie macht man dem Hund begreiflich, was man von ihm will? Es gibt verschiedene Ansätze, das Apportieren aufzubauen. Wichtig ist, sich im Vorfeld zu überlegen, was das Endziel sein soll. Was für ein Bild hat man im Kopf, wenn man an Apportierspiele mit seinem Hund denkt? Was soll der Hund später apportieren? Was kann die Motivation des Hundes zur Mitarbeit sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2903" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3445458.jpg"><img class="size-medium wp-image-2903" title="3445458" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3445458-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">ein fröhliches Spiel</p></div>
<p>Wenn es nur darum geht, die sonst gespielten Wurf- und/oder Zerrspiele etwas abwechslungsreicher zu gestalten, ist das Spiel an sich schon Motivation und Belohnung genug. Der Hund muss nur noch lernen, dass er nur ans Ziel kommt, wenn er das Spiel nach den Regeln des Menschen spielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Dummy-Arbeit aber letztlich konzentrierte Zusammenarbeit sein soll oder Such- und Denkspiele im Vordergrund stehen, kann das Dummy zwar gut über Beutespiele interessant gemacht werden, zu viel Action und Trieb stehen dem weiteren Aufbau aber dann oft eher im Weg. In dem Fall kann es auch bei einem Hund mit viel Spaß am Bällchen holen sinnvoll sein, das Apportieren in kleinen ruhigen Schritten, ohne viel Trieb, z.B. über Futterbelohnung neu aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund weder durch die Beute selbst, noch durch das Suchen/Apportieren oder Futter zu motivieren ist, sind Such- und Apportierspiele aber vielleicht auch ganz allgemein nichts für diesen Hund. Auch das Futter beim Aufbau ist eigentlich nur gedacht, um dem Hund verständlich zu machen, was von ihm erwartet wird, um ein grundsätzliches Interesse zu wecken und die gewünschten Tätigkeiten des Hundes positiv zu verstärken. Letztlich sollte es so sein, dass der Hund Interesse an den Such- und Apportierspielen an sich hat, diese ihm Spaß machen und ihn auslasten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Abschnitt über das Apportieren mit dem Futterbeutel, wird am ausführlichsten auf die verschiedenen Teilaspekte des Aufbaus eingegangen. Der Aufbau mit Hilfe des Clickers und auch der über Beutemotivation, können als Ergänzung gesehen werden. Der Unterschied besteht vor allem in der anfänglichen Motivation des Hundes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund viel natürliche Apportierneigung mitbringt und man in erster Linie mit dem Dummy arbeiten möchte, kann der Aufbau noch etwas anders gestaltet werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der Aufbau über die Förderung natürlichen Verhaltens</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2904" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Darren_4_02.jpg"><img class="size-medium wp-image-2904" title="dem Labrador liegt apportieren im Blut" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Darren_4_02-300x225.jpg" alt="dem Labrador liegt apportieren im Blut" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/estoril/2288608868/in/set-72157603973253958/ " target="_blank">estoril/ flickr </a>dem Labrador liegt apportieren im Blut</p></div>
<p>Das Ziel ist hier, dass der Hund gerne das Dummy zu seinem Menschen bringt und konzentriert mitarbeitet. Der Aufbau hat damit nichts mit dem klassischen Bällchen holen oder wilden Spielen zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund von Natur aus gerne Dinge durch die Gegend trägt, lässt sich dies im Training nutzen. Wann immer der Hund etwas trägt, wird er freudig gelobt. Dabei kann man neben ihm her gehen oder ihn zu sich rufen oder locken. Kommt der Hund, nimmt man ihm keinesfalls sofort den Gegenstand weg. Im Gegenteil, der Hund wird gelobt und bewundert. Nach einer Weile bietet man ihm zum Austausch ein tolles Futterstück an. Für den Hund muss es immer positiv sein, sich mit der „Beute“ dem Menschen zu nähern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund zwar gerne apportiert, aber das Dummy nur mäßig interessant findet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Hund für das Dummy zu begeistern. Zum einen kann man jedes andere Spielzeug wegpacken und alle Übungen und Spiele nur noch mit dem Dummy durchführen. Zum anderen kann man das Dummy interessanter machen, indem man sich viel selbst damit beschäftigt. Man holt das Dummy mehrmals am Tag hervor, spielt kurz damit, der Hund darf nur zuschauen, dann packt man es wieder weg. Wichtig: mit dem Dummy wird weder jemals mit dem Hund fangen gespielt, noch werden Zerrspiele veranstaltet. Der Hund darf nie das Gefühl haben, die Beute vor dem Menschen &#8220;in Sicherheit&#8221; bringen zu müssen. Sobald der Hund sehr großes Interesse am Dummy und am Bringen hat, können dann natürlich auch beliebige andere Spiele mit anderem Spielzeug mit ihm gespielt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2905" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0854.jpg"><img class=" wp-image-2905 " title="DSC_0854" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0854-300x288.jpg" alt="" width="270" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">apportiert der Hund gerne, kann das vielfältig genutzt werden</p></div>
<p>Dummies liegen dabei nie zur freien Verfügung herum, sondern werden nur ab und an vom Menschen hervor geholt. Auch wird das Dummy zu Anfang auf keinen Fall geworfen. Der Bringtrieb zum Menschen hin soll gefördert werden, nicht der Hetztrieb weg vom Menschen. Das Dummy wird ruhig abgelegt, während der Hund wartet. Dann geht der Mensch zurück zum Hund und auf Kommando darf dieser das Dummy dann holen. Noch interessanter wird das Dummy dadurch, dass der Mensch es nach dem Auslegen ab und zu selber holt und wieder wegsteckt. Man kann das Dummy bei einem Spaziergang auch heimlich fallen lassen und plötzlich mit dem Hund entdecken. Der Hund darf es dann bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist die allgemeine Freude des Hundes am Aufnehmen und Bringen des Dummies groß, können erste Würfe eingebaut werden. Auf keinen Fall darf der Hund dabei ohne Erlaubnis hinterher laufen. Wenn er nicht zuverlässig auf Sitz hört, wird er über eine Leine gesichert. Dabei sollte man zu Anfang nicht zu viel erwarten und keinesfalls über Strafe oder strenge Zurechtweisung arbeiten. Alle Übungen rund um das Dummy müssen bei dieser Aufbau-Variante absolut positiv für den Hund sein. Er sollte nichts toller finden, als das Dummy zu seinem Menschen zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Noah-Leaman-beagle-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2908" title="Noah Leaman Beagle " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Noah-Leaman-beagle-4-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/njnl/2569091343/ " target="_blank">Noah Leaman/ flickr </a></p></div>
<p>Das Dummy wird anfangs nur wenige Meter weit geworfen und nicht in unübersichtliches Gelände. Wenige Würfe über den Tag verteilt, halten die Motivation dabei sehr viel höher, als mehrere Übungen hintereinander. Bei dieser Aufbau-Variante kann man das Ausgeben in die Hand erst später üben. Es geht anfangs rein um die Bringfreude und die Orientierung in Richtung des Menschen. Erst wenn das nach vielen Wochen optimal ist und die Motivation des Hundes beim Anblick des Dummies sehr hoch ist, wird vermehrt an korrekter Ausführung gearbeitet (siehe hierzu auch den nächsten Absatz).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Aufbau mit dem Futterbeutel</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Aufbau &#8220;von hinten&#8221;. „Von hinten“ meint, dass man den Ablauf des Apportierens in Einzelschritte aufteilt und diese dem Hund mit dem letzten beginnend beibringt. Zum einen ist so ein sehr ruhiger, konzentrierter Aufbau möglich, zum anderen schafft man darüber eine Verhaltenskette, die es dem Hund ermöglicht, zu jedem Zeitpunkt genau zu wissen, was er tun soll. Wenn der Hund das erste Mal ein Dummy auf Distanz holt, hat er bereits verinnerlicht, dass dieses umgehend zu seinem Menschen gebracht und in dessen Hand landen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Aufbau eignet sich vor allem für Hunde, die bei Beutespielen so sehr aufdrehen, dass an konzentrierte Arbeit überhaupt nicht mehr zu denken ist, daneben für jeden Hund, der über Futter zur Mitarbeit zu motivieren ist. Die Motivation für den Hund ist bei diesem Aufbau nicht das Spiel mit dem Dummy, sondern es geht um die Verknüpfung: Dummy in den Händen des Menschen = Futter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2910" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0180_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2910" title="DSC_0180_01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0180_01-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">auch der leere Futterbeutel wird begeistert apportiert</p></div>
<p>Wenn man keinen Futterbeutel verwenden möchte, kann die Belohnung natürlich dennoch in Form von Futter aus der Hand kommen und der Aufbau wie unten beschrieben stattfinden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Futter-Dummy bei Hunden ohne großartige Apportierneigung wesentlich dazu beiträgt, dass der Hund die Grundlagen des Apportierens schnell und freudig lernt. Immerhin ist es zwingend notwendig, dass der Hund den Beutel bringt, damit es eine Belohnung geben kann. Kommt das Futter letztlich aus der Tasche des Menschen, ist die Motivation, sich mit dem Dummy auseinander zu setzen, deutlich geringer. Später ist es dennoch meist kein Problem, einen solchen Hund auch andere Dinge als das Futterbeutel apportieren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu Anfang macht man den Futterbeutel interessant für den Hund. Man nimmt ihn als „Leckerlibeutel“ mit auf Spaziergänge und auch im Haus kommt die Belohnung aus dem Futter-Dummy. Der Hund bekommt den Beutel dabei noch nicht, darf sich aber Futterstücke aus dem Dummy nehmen, während sein Mensch diesen in der Hand hält. Nach einer Weile hält man dem Hund dann den geschlossenen Beutel hin. Hält der Hund ihn nur einen kurzen Moment fest, folgt sofort eine Belohnung aus dem Dummy. Nimmt er ihn nicht von selbst in den Fang, kann man den Hund entweder über ein Beutespiel dazu motivieren oder mit dem Clicker arbeiten (siehe unten).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2922" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6044.jpg"><img class="size-medium wp-image-2922" title="DSC_6044" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6044-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">wie kommt man ans Futter?</p></div>
<p>Man kann natürlich auch das umgekehrte Problem haben. Der Hund nimmt den Futterbeutel mit Freuden und verschwindet damit, um alleine an das Futter zu gelangen. Bei einem stabilen Dummy und einem nicht zu arg zerstörerisch veranlagten Hund ist das völlig in Ordnung. Soll er es probieren und feststellen, dass er alleine nicht ans Ziel kommt. Sinnvoll ist es, den Hund dabei an einer langen Leine zu haben und ihn nicht zu lange selbst probieren zu lassen. Man nähert sich dem Hund, während er herum probiert, verhindert dabei mittels der Leine, dass er flüchtet, und öffnet das Dummy dann vor den Augen des staunenden Hundes. Er soll merken, dass er mit der Hilfe des Menschen umgehend ans Futter kommt, nicht aber, wenn er es alleine versucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man wiederholt die Übung zum Nehmen des Dummies aus der Hand und kurzem Halten, bis der Hund wirklich verstanden hat, worum es geht. Es ist sinnvoll, wenn der Hund von Anfang an lernt, dass es die Belohnung nur gibt, wenn das Dummy in der Hand des Menschen landet, nicht aber, wenn der Hund es auf den Boden fallen lässt. Bei sehr zögerlichen Hunden muss man die Anforderungen allerdings langsam steigern, damit der Hund nicht resigniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2923" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Dummy.jpg"><img class="size-medium wp-image-2923" title="photo by Maja Dumat" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Dummy-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/7211217160/in/set-72157629237702932 " target="_blank">Photo by Maja Dumat &#8211; flickr.com</a></p></div>
<p>Von Anfang an begleitet man sein Tun mit Signalwörtern, eines für das Aufnehmen des Dummies in den Fang, eines für das in die Hand geben. Hat der Hund sicher verstanden, dass das Dummy in der Hand landen muss, kann man, falls man Wert darauf legt, das längere Halten üben. Hierbei wird die Zeit zwischen Aufnehmen und Abgeben des Dummies in sehr kleinen Schritten langsam verlängert. Der Hund sitzt dabei vor einem und nimmt das Dummy aus der Hand in den Fang, dann nimmt man die Hand für wenige Sekunden weg. Lässt der Hund das Dummy fallen, bevor man ihm das Kommando zum ausgeben gibt, muss man die Zeitspanne noch kürzer wählen. Langsam steigert man die Dauer des Haltens, wobei die einzige „Strafe“ für den Hund bei fallenlassen des Dummies ist, dass er keine Belohnung dafür bekommt.</p>
<p>Falls man nicht vorhat, das Apportieren in welcher Form auch immer in Prüfungen vorzuführen, ist dieser Schritt jedoch nicht nötig. Dann reicht es, wenn der Hund das Dummy sicher bringt und dem Menschen gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0153.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2924" title="DSC_0153" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0153-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Ebenso verhält es sich mit dem Vorsitz. Falls man möchte, dass der Hund bei der Abgabe des Dummies vorsitzt, ist nun der geeignete Zeitpunkt, dies zu üben. Grundvoraussetzung dabei ist jedoch, dass der Hund den Vorsitz bereits kennt. In dem Fall wird der Hund zum Aufbau erst ohne Dummy in den Vorsitz gerufen, dann bekommt er dort das Dummy aus der Hand. Im nächsten Schritt hält man dem Hund das Dummy hin, während er sich setzt, dann kurz bevor er sich setzt. Wenn die Schritte klein genug gewählt sind, wird das Vorsitzen beim Bringen des Dummies so mit genügend Wiederholungen zu einem Automatismus.</p>
<p>Auf dem gleichen Weg kann man dem Hund alternativ beibringen, mit dem Dummy die Grundstellung (Fuß-Position) einzunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund das Dummy sicher aus der Hand nimmt und wieder in die Hand abgibt, legt man das Dummy vor seine Füße, zwischen den Hund und sich selbst. Das Kommando zum Aufnehmen des Dummies gibt man bei den ersten Versuchen genau zu dem Zeitpunkt, in dem das Dummy den Boden berührt. Der Hund soll ja immer auf das Kommando des Menschen warten, dass er das Dummy suchen und bringen darf und nicht von selbst losstürmen. Zu diesem Zeitpunkt geht es allerdings vor allem darum, die Motivation hochzuhalten. Zuviel Korrektur oder den Hund zu bremsen in seinen Aktionen, wäre da kontraproduktiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2925" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/CSC_6513.jpg"><img class="size-medium wp-image-2925" title="CSC_6513" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/CSC_6513-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">auf Kommando geht es los</p></div>
<p>Sobald der Hund zügig und freudig das Dummy vom Boden aufnimmt und seinem Menschen in die Hand gibt, arbeitet man am Warten. Bei Hunden mit gutem Grundgehorsam wird ein Sitz gefordert und das Dummy etwa 1 Meter vor den Hund, sich selbst vor die Füße gelegt. Nach wenigen Sekunden darf der Hund das Dummy aufnehmen und abgeben. Bei Hunden, die sich trotz Sitz-Kommando ohne zögern auf das Dummy stürzen, kann man über eine Leine absichern. Es kann sein, dass der Hund sich sicher ist, wenn das Dummy auf dem Boden liegt, ist das auch das Signal zum Aufnehmen. Man nimmt eine lange Leine, führt diese um einen Baum oder eine Stange und hält das Ende in der Hand. So kann der Hund sich bei straffer Leine dem Dummy nicht nähern. Alternativ bittet man eine zweite Person um Hilfe, die die Leine hält.</p>
<p>Die Leine ist rein zur Absicherung gedacht, damit der Hund erfährt, dass er auf das Kommando warten muss. Dies ist dagegen keine Methode, dem Hund ein Sitz-Bleib beizubringen. Mangelt es an Grundgehorsam oder Selbstbeherrschung, ist dies ein guter Zeitpunkt, verstärkt im Alltag daran zu arbeiten (siehe auch „Impulskontrolle“ ganz unten in diesem Artikel).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klappt die Aufnahme des Dummies auf Kommando, ist die Hauptarbeit geschafft. Bis man in die verschieden Übungen rund um die Dummy-Arbeit einsteigen kann, fehlt nur noch die Aufnahme des Dummies auf Distanz. Diese stellt nun aber im Normalfall kein Problem mehr da. Der Hund sitzt ab, man selbst geht einige Schritte, legt (!) das Dummy auf den Boden und kehrt zurück zum Hund. Auf Kommando darf der Hund das Dummy dann holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Später kann das Dummy auch geworfen werden und es können auch Hetzspiele mit dem Dummy gemacht werden. Das Hetzen stellt aber nur einen sehr kleinen Teil der Möglichkeiten dar, mit dem Futter-Dummy zu arbeiten. So soll der Hund zu Anfang vor allem konzentrierte Mitarbeit lernen und das fällt ihm mit einem ruhigen Aufbau sehr viel leichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Aufbau über den Clicker</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls man noch keine Erfahrungen mit dem Clickern hat, sollte man sich zuerst in das Kapitel zum Thema <a title="Clicker-Training" href="https://www.tierfreund.de/clicker-training/">Clicker-Training </a>einlesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2926" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/5b2fbace3b.jpg"><img class="size-medium wp-image-2926" title="5b2fbace3b" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/5b2fbace3b-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Clicker und Belohnung</p></div>
<p>Ähnlich wie bei dem beschriebenen Aufbau mit dem Futter-Dummy, ist hier das Ziel, dass der Hund konzentriert und ruhig mitarbeitet. Das Dummy stellt erst mal keine Beute dar, sondern einen neutralen Gegenstand. Mit Hilfe des Clickers wird dem Hund vermittelt, das Dummy aufzunehmen, kurz zu halten und dann seinem Menschen zu übergeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man beginnt mit einem ausgeruhten, nicht überdrehten Hund in ablenkungsarmer Umgebung, z.B. im Wohnzimmer. Das Dummy wird vor sich auf den Boden gelegt oder in der Hand gehalten und der Hund dazu geholt. Click und Bestätigung (C + B) erfolgen für den Blick in Richtung Dummy, das Nähern, dann das Berühren. Je nach Motivation des Hundes, sollte spätestens jetzt eine Pause gemacht werden.<br />
Im Nächsten Schritt ist dann das End-Ziel, dass der Hund das Dummy kurz in die Schnauze nimmt. Wenn das erreicht ist und der Hund das Dummy sicher aufnimmt und kurz hält, folgt der Click nur noch, wenn das Dummy anschließend in der Hand des Menschen landet. Zu Anfang wird dies darüber unterstützt, dass man die Hand bereits in eine passende Position hält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das längere Halten, falls gewünscht, kann man dadurch üben, dass man den Click in winzigen Schritten hinaus zögert. In dem Fall muss das Halten immer wieder separat geübt und bestätigt werden, nicht alleine die korrekte Abgabe.</p>
<p>Klappt das, wird die Distanz eingebaut (siehe auch die Ausführungen zum Aufbau mit dem Futterbeutel).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Aufbau über Beutespiel</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2928" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/218156081_23ac90e291_z.jpg"><img class="size-medium wp-image-2928" title="218156081_23ac90e291_z" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/218156081_23ac90e291_z-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/hansdekker/218156081/ " target="_blank">Hans Dekker/flickr</a></p></div>
<p>Der Aufbau des Apportierens über ein Beutespiel ist nicht so einfach, wie manch einer denken mag. Natürlicherweise gibt es für den Hund zwei Möglichkeiten, auf eine geworfene Spielbeute zu reagieren. Entweder, er bringt die Beute in Sicherheit oder er nähert sich mit Spielaufforderungen seinem Menschen. Die Spielaufforderung ist häufig eine Aufforderung zum fangen spielen oder zu einem Zerrspiel. Nur wenn es dem Hund rein um das Hetzen geht, wird er die Beute, in der Hoffnung auf einen neuen Wurf, bei seinem Menschen abgeben. Einfach mal werfen und hoffen, dass der Hund die gleichen Vorstellungen vom Ablauf des Spiels hat, wie man selbst, funktioniert jedenfalls häufig nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beutespiele können natürlich eine sehr große Motivation sein und genutzt werden, um ein grundsätzliches Interesse am Dummy zu wecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund bereits sehr großes Interesse an der Beute hat, steht nun vor allem Grundgehorsam im Vordergrund und die Erkenntnis beim Hund, dass ihn nur Zusammenarbeit mit seinem Menschen zu seiner Beute kommen lässt. Vor allem Impulskontrolle (siehe unten) spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2929" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3308.jpg"><img class="size-medium wp-image-2929" title="DSC_3308" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3308-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy an der &#8220;Reizangel&#8221;</p></div>
<p>Beim Beutespiel steht am Anfang, dass der Hund das Dummy als Beute wahrnimmt. Eine Möglichkeit ist, dass der Mensch sich mit dem Dummy beschäftigt, während der Hund nur zusehen darf. Der Mensch wirft das Dummy hoch, fängt es wieder, läuft damit herum, macht es interessant…</p>
<p>Bei Hunden mit starkem Hetztrieb, kann das Dummy auch an einer langen Leine befestigt und daran herum geschleudert werden. Wenn der Hund dann richtig heiß auf das Dummy ist, wird er dazu gelassen. Wichtig ist, dass man kein Zerrspiel mit dem Hund beginnt und ihm auch nicht hinterher läuft, wenn er das Dummy hat. Der Hund soll sich beim Anblick des Dummies zu seinem Menschen orientieren und nicht weg von ihm. Es kann hilfreich sein, den Hund dabei anzuleinen, falls er sonst mit der Beute das Weite sucht. Der Hund bekommt das Dummy aus der Hand des Menschen, der Mensch lobt den Hund dafür und dreht eventuell gemeinsam mit dem Hund eine Ehrenrunde. Am Ende bekommt der Hund im Austausch eine Ersatzbeute oder Futter. Der Hund sollte das Dummy freiwillig und gerne hergeben. Mit diesem Aufbau wird angestrebt, dass der Hund gerne mit der Beute in der Nähe seines Menschen bleibt, dass kein fangen spielen daraus wird und auch kein „Kampf“ um die Beute stattfindet.</p>
<p>Dieser Aufbau steht und fällt mit dem Timing und der Fähigkeit des Hundeführers, seinen Hund „lesen“ zu können, um ihn punktgenau bestätigen, motivieren, aber auch wieder herunter fahren zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann das Beutespiel auch sehr gut mit dem Futter-Dummy kombinieren, indem der Hund am Ende aus dem Dummy selbst belohnt wird. So stellt das Beutespiel nur die Grundmotivation dar, sich mit dem Dummy zu beschäftigen. Der weitere Aufbau kann dann wie oben beim „Aufbau mit dem Futterbeutel“ beschrieben stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Impulskontrolle</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2931" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ParsonAzulapopa.jpg"><img class="size-medium wp-image-2931" title="Parson Russell" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ParsonAzulapopa-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Selbstbeherrschung beim Anblick eines Reizes</p></div>
<p>Unter Impulskontrolle versteht man, dass der Hund lernt, sich zurück zu nehmen, obwohl ein starker Reiz ihn zu einer Aktion verleitet. Impulskontrolle ist Selbstbeherrschung und auch mit Frust und Stress umgehen zu lernen, wenn momentane Bedürfnisse nicht sofort erfüllt werden können. Beim Dummy-Training spricht man dabei auch von „Steadyness“. Der Hund soll konzentriert und ruhig neben seinem Menschen warten, während das Dummy geworfen wird. Erst auf Kommando darf er es holen. Eine Grundvoraussetzung ist, dass der Hund Sitz-Bleib in anderen Situationen bereits beherrscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Impulskontrolle ist aber nicht nur im Dummy-Training wichtig, sondern vor allem auch im normalen Alltag. Zur Impulskontrolle gehört z.B., nicht sofort loszustürmen, wenn ein anderer Hund auftaucht, nicht in die Leine zu gehen, obwohl ein anderer Hund zu pöbeln anfängt, nicht dem Reh hinterher zu hetzen oder nicht vor lauter Wiedersehensfreude an seinem Menschen hochzuspringen. Die Impulskontrolle ermöglicht es dem Hund, erst einen Moment in sich zu gehen und überlegt zu handeln, statt kopflos auf den Reiz zu reagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hier ein paar Übungsvorschläge:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1157_2.jpg"><img class=" wp-image-2932 " title="DSC_1157_2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1157_2-300x281.jpg" alt="" width="270" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">das Futterstück wird erst nach Erlaubnis genommen</p></div>
<p>Hundebegegnungen: der Hund darf nicht nach Lust und Laune auf jeden fremden Hund zustürmen, sondern muss vorher seinen Besitzer „fragen“, also auf eine Freigabe warten. Die Belohnung für das Warten ist, dass er in vielen Fällen dann auch Kontakt haben darf. Eine Schleppleine als Absicherung, damit der Hund sich fürs losstürmen nicht einfach selbst belohnt, ist zu Beginn sehr hilfreich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leine ab: nach dem Ableinen darf der Hund nicht sofort losstürmen, sondern muss sich erst noch einen Moment auf seinen Besitzer konzentrieren, z.B. ein <a title="weitere nützliche Kommandos" href="https://www.tierfreund.de/weitere-nutzliche-kommandos/">Schau-Kommando</a> ausführen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>erfordert viel Konzentration und Selbstbeherrschung: Man lässt den Hund sitzen und legt das Lieblings-Spielzeug oder Futter 10 Meter weiter auf den Boden. Zur Not wird der Hund dabei festgebunden. Nun läuft man mit dem angeleinten Hund auf das Objekt der Begierde zu. Wann immer die Leine dabei straff wird, dreht man kommentarlos um und geht zurück zum Ausgangspunkt. Nur wenn das Ziel mit lockerer Leine erreicht wird, darf der Hund es zur Belohnung haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fütterung: der Hund muss ruhig sitzen bleiben, während man sein Futter zubereitet und auf den Boden stellt. Erst auf Erlaubnis darf er zum Napf</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Futtersuchspiel: Man gibt ein Kommando, Sitz, Platz, Steh oder Warte, und sobald der Hund dieses ausgeführt hat, fliegt Futter. Der Hund muss bis zum Auflösungskommando sitzen/liegen/stehen bleiben, erst dann darf er auf Kommando suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2933" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3331.jpg"><img class="size-medium wp-image-2933" title="DSC_3331" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3331-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">dem Drang zu jagen widerstehen</p></div>
<p>Ball-Spiel: Man wirft den Ball, der Hund muss aber ruhig liegen bleiben, bis er das Kommando zum loslaufen bekommt. Oder er muss erst noch ein anderes Kommando ausführen, bevor er los darf. Eine andere Variante: der Hund wird beim Hetzen des Balles wieder abgerufen oder muss Platz machen, während er auf dem Weg zum Ball ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>mit dem Dummy: man wirft das Dummy oder legt es aus und kehrt zurück zum wartenden Hund. Dann holt man das Dummy selbst, während der Hund weiter warten muss. Oder man spielt mit dem Dummy, wirft es hoch und fängt es wieder, der Hund bleibt sitzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Reizangel-Training: man nimmt einen langen Stab, befestigt daran ein Seil und an dessen Ende das Lieblings-Spielzeug des Hundes. Nun bewegt man das Spielzeug schnell um den Hund herum, während dieser liegen bleiben muss. Erst auf Kommando darf er sich drauf stürzen. Eine andere Variante: man lässt den Hund hetzen, er muss sich beim Hetzen aber ins Platz rufen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/apportierspiele/">Übersicht Apportierspiele</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weiter zu den <a href="https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/">Spiel- und Übungsvorschlägen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apportierspiele &#8211; Spaß und Auslastung für fast jeden Hund</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/warum-apportierspiele/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/warum-apportierspiele/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 14:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apportierspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2891</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Viele Hunde tragen gerne Spielzeug oder Stöcke herum, setzen beim stöbern ihre Nase ein, lieben es, sich Futter zu erarbeiten oder finden Bällchen holen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Hunde tragen gerne Spielzeug oder Stöcke herum, setzen beim stöbern ihre Nase ein, lieben es, sich Futter zu erarbeiten oder finden Bällchen holen ganz toll. Apportierspiele können all diese Beschäftigungsvorlieben des Hundes erfüllen, je nachdem, worauf man bei den Übungen den Schwerpunkt legt. Denkspiele, Suchspiele oder Jagdspiele sind möglich. So können Spaziergänge interessanter gestaltet werden, der Hund ist besser ausgelastet und entwickelt Freude an der Zusammenarbeit mit seinem Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3268321.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2892" title="3268321" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3268321-300x199.jpg" alt="Apportierspiele begeistern viele Rassen" width="300" height="199" /></a>Weniger Apportierbegeisterte Hunde können oft mit Hilfe eines Futterdummies von den Vorzügen überzeugt werden. Trainiert werden die Nasenleistung des Hundes, die Merkfähigkeit, die Fähigkeit, Gelände einzuschätzen, Ausdauer und Konzentration sowie Gehorsam. Der Hund lernt Impulskontrolle und den Anleitungen seines Menschen zu vertrauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gründe, dem Hund Apportierspiele zu bieten, sind sicher unterschiedlich. Manch einer möchte das tägliche Ball-Spiel etwas abwechslungsreicher gestalten oder sucht allgemein nach Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Spaziergang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade für jagdbegeisterte Hunde kann sich das Dummy-Training aber auch deshalb lohnen, weil im Vordergrund die gemeinsame Jagd steht. Der Mensch leitet an, der Hund kann möglichst vielfältig seinen natürlichen Jagdtrieb ausleben. Man muss dabei keine Angst haben, den Jagdtrieb des Hundes zu fördern. Dieser ist ohnehin vorhanden, kann so aber über das richtige Training deutlich kontrollierbarer werden. Der Hund lernt, erst auf Kommando loszulaufen, sich bei Bedarf auch stoppen zu lassen und auf Distanz dirigierbar zu werden. Kommunikation und Aufmerksamkeit werden gefördert. Der Hund bekommt vom Menschen eine Vorgabe, wo es sich zu suchen lohnt und auch Hilfestellung, wenn er mal nicht mehr weiter weiß. Der Mensch gibt den umsichtigen Jagd-Chef.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2893" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5093.jpg"><img class="size-medium wp-image-2893" title="DSC_5093" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5093-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">gefunden</p></div>
<p>Bei der Arbeit mit dem Futterbeutel kommt hinzu, dass der Hund nur ans Fressen kommt, wenn er die Beute zuvor bei seinem Menschen abliefert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es lassen sich auch wunderbar Grundkommandos einbauen, die sich im Rahmen des Apportierspiels deutlich positiver festigen lassen, als durch langweilige Unterordnungsübungen. Zudem ist die Arbeit für den Hund sehr auslastend, so dass auch kürzere Runden mit einem müden, zufriedenen Hund beendet werden können. Und nicht zuletzt macht es einfach Spaß, sich immer wieder neue Aufgaben auszudenken und dann zu sehen, mit wie viel Begeisterung der Hund sie in Angriff nimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund noch nicht apportieren kann, wird hier der <a title="der Aufbau des Apportierens" href="https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/">Aufbau des Apportierens </a>beschrieben. Hier geht es direkt zu den <a title="Spiel- und Übungsvorschläge" href="https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/">Spiel- und Übungsvorschlägen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2894" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/nugefishes.jpg"><img class="size-medium wp-image-2894" title="nugefishes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/nugefishes-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/25077010@N02/2367820768/ " target="_blank">nugefishes/ flickr </a></p></div>
<p>Die Dummy-Arbeit kommt ursprünglich aus dem Jagdbereich. Bestimmte Rassen, vor allem die Retriever (vom englischen: to retrieve = zurück bringen), werden eingesetzt, um nach dem Schuss erlegte Vögel zu apportieren. Sie müssen dafür lernen, ruhig auf ihren Einsatz zu warten und die Umgebung dabei genau zu beobachten, um die Fallstellen der Vögel einschätzen zu können. Sie müssen sich mehrere Fallstellen merken können, auch über einen längeren Zeitraum. Für den Fall, dass der Hund den Abschuss nicht mitbekommt, muss er lernen, gezielt in bestimmte Suchgebiete eingewiesen zu werden. Genauso wichtig ist das Erlernen der Arbeit in unwegsamem Gelände und im Wasser sowie das Finden von Vögeln, die z.B. im Gebüsch gelandet sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll und dauert viele Monate. In der Regel werden zur Ausbildung anfangs so genannte Dummies benutzt, erst später echtes Wild. Speziell für Retriever werden aber auch so genannte Working Tests durchgeführt, auf denen Hundehalter ohne Jagdambitionen ihren Hund im Rahmen seiner ursprünglichen Arbeit präsentieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich für ernsthafte Dummy-Arbeit interessiert, sollte die Grundlagen bei einem entsprechenden Ausbilder erlernen, sich einer örtlichen Dummy-Gruppe anschließen oder zumindest einführende Seminare besuchen. Es schleichen sich sonst sehr schnell Fehler ein, die später eine Teilnahme an Prüfungen und Wettbewerben verhindern. Hier wird daher nicht das korrekte Dummy-Training beschrieben, sondern die vielfältigen Möglichkeiten, die sich „privat“ bei Spaziergängen rund um das Apportieren umsetzen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/warum-apportierspiele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spiele für Hunde: Grundgehorsamsspiele</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/grundgehorsamsspiele/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/grundgehorsamsspiele/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grunderziehung (nicht nur) für Welpen]]></category>
		<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2877</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Wenn der Hund Spaß am Spiel und der Beschäftigung mit seinem Menschen hat, lassen sich darin wunderbar kleine Grundgehorsams-Übungen einbauen. So können Kommandos spielerisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund Spaß am Spiel und der Beschäftigung mit seinem Menschen hat, lassen sich darin wunderbar kleine Grundgehorsams-Übungen einbauen. So können Kommandos spielerisch geübt und gefestigt werden und die Zusammenarbeit mit dem Menschen ist etwas lohnenswertes für den Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Grundpositionen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kommandos Sitz, Platz und Steh können gut in ein Futtersuchspiel eingebaut werden. Auf der einen Seite kann so die Schnelligkeit der Kommando-Ausführung gesteigert werden, zum anderen aber auch Impulskontrolle geübt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Labradoodle400px-Rusty1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2886" title="Labradoodle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Labradoodle400px-Rusty1-200x300.jpg" alt="Spiele für Hunde fördern auch den Gehorsam" width="200" height="300" /></a>Man beginnt z.B. mit einem Sitz-Kommando: sobald der Hund sitzt, wirft man ein Futterstück. Hat der Hund es gefunden und schaut seinen Menschen an, kommt das nächste Kommando, z.B. Platz oder Steh. So kann man spielerisch üben, dass die Kommandos auch auf Distanz und zügig ausgeführt werden. Der Hund wird dabei zu nichts gezwungen, aber je schneller er die richtige Position einnimmt (z.B. indem er nicht erst zu seinem Menschen läuft), umso schneller kommt er ans Futter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Kommandos so aufgebaut sind, dass der Hund sie erst nach Erlaubnis auflösen darf, ist dies auch eine gute Übung zur Impulskontrolle. Alternativ kann man mit „bleib“ arbeiten. Das Futter wird geworfen, der Hund muss aber bis zum Auflösungskommando sitzen/liegen/stehen bleiben und darf erst dann suchen. Das kann man alternativ auch mit dem Lieblingsspielzeug üben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schritt ist, das Auflösungskommando erst zu geben, wenn der Hund seinen Menschen anschaut. Neben der Konzentration auf den Menschen hat dies den Vorteil, dass der Hund die Stelle, an der das Futter gelandet ist, aus den Augen lassen muss. So wird die Suche etwas schwieriger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Leine laufen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>An der Leine laufen muss nicht langweilig sein. Auf einer großen Wiese ohne zu viel Ablenkung lassen sich Übungen hierzu anfangs am leichtesten durchführen.</p>
<p>Die Leine bindet man am Gürtel fest oder hängt sie sich um, Einwirkungen mit der Hand sind tabu. Falls der Hund einigermaßen leinenführig ist, steckt man sich das Ende der Leine locker in die Hosentasche, so dass man den Kontakt zum Hund bei Zug verlieren würde. Alternativ kann man die Leine zur eigenen Motivationssteigerung durch einen dünnen Bindfaden ersetzen. Kommunikation ist gefragt, das Ziel ist, dass die Leine immer locker bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2882" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sean-Naber-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-2882" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sean-Naber-8-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323473494/ " target="_blank">Sean Naber/ flickr </a></p></div>
<p>Nun geht man möglichst abwechslungsreich: mit Tempowechseln, Richtungswechseln, im Slalom, mal rückwärts oder seitwärts, bleibt plötzlich stehen, geht gaaaanz langsam…. Man kann auch probieren, wie der Hund reagiert, wenn man schleicht oder hüpft oder sich im Kreis dreht. Das Gemeinsame steht dabei im Vordergrund, die Leine bleibt ohne körperliche Einwirkung immer locker. Der Hund findet es bestenfalls so spannend, dass er von sich aus mit seiner Konzentration beim Besitzer bleibt. Der Besitzer motiviert, bringt Ruhe, Spannung oder Bewegung rein, es soll Spaß und Motivation zum gemeinsamen Laufen bringen. Worauf spricht der Hund am besten an?</p>
<p>Für diese Übung reichen 1-2 Minuten am Stück für den Anfang völlig. Auf jeden Fall sollte man aufhören, so lange der Hund das Interesse noch nicht verloren hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Hunde, die Laufspiele mögen, eignet sich auch folgendes Spiel ohne Leine: Man rennt im Zick-Zack über die Wiese, schlägt Haken und motiviert den Hund zum mit rennen. Falls nötig, nimmt man ein Spielzeug des Hundes zur Motivation dazu. Irgendwann erstarrt man plötzlich zur Salzsäule und wartet, bis der Hund ebenfalls völlig ruhig ist. Sobald der Hund ganz ruhig steht und gespannt guckt, geht es weiter. Der plötzliche Wechsel von wildem Rennen zur Ruhe ist eine gute Lernerfahrung für den Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2883" title="R0Ng Labrador " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ronguillen/2958914716/in/set-72157604073689235 " target="_blank">R0Ng/ flickr </a></p></div>
<p>Wenn der Hund Spaß daran hat, kann man nun kleine Übungen vorgeben. Sobald der Hund ruhig ist, gibt es ein Kommando, Sitz z.B., erst dann geht es weiter. Wie lange dauert es, bis der Hund sich automatisch hinsetzt, wenn man aus vollem Lauf stehen bleibt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Abwandlung ist, dass der Hund kurz sitzen bleiben muss, während man selbst bereits los rennt. Auf einen Ruf hin, darf er dann hinterher stürmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Gehorsam bei Verlockungen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Hund sitzt oder liegt, während man selbst Futter oder Spielzeug weiträumig um ihn herum auf dem Boden verteilt. Im ersten Schritt geht es nur darum, dass der Hund trotzdem an Ort und Stelle bleibt. Nun geht man zurück zum Hund und läuft Slalom um die Verlockungen herum. Wie weit muss der Abstand sein, damit der Hund noch ansprechbar ist? Wie kann man den Hund dennoch auf sich konzentrieren? Schafft man es, Blickkontakt mit dem Hund zu halten? Schafft man den Slalom auch ohne Leine?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2884" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0190.jpg"><img class="size-medium wp-image-2884" title="DSC_0190" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0190-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">lockeres Leine-laufen ist gar nicht so einfach, wenn Hund ein Ziel hat</p></div>
<p>Als Abwandlung: Man lässt den Hund sitzen und legt das Spielzeug oder Futter 10 Meter weiter auf den Boden. Nun läuft man mit dem angeleinten Hund auf das Objekt der Begierde zu. Wann immer die Leine dabei straff wird, dreht man kommentarlos um und geht zurück zum Ausgangspunkt. Nur wenn das Ziel mit lockerer Leine erreicht wird, darf der Hund es haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Variante: man legt Futter oder Spielzeug beim Spaziergang auf den Boden und läuft mit dem Hund weiter. Wenn der Hund schön mitläuft, bekommt er zur Belohnung die Freigabe, zurück zu sprinten und es zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>aufs Wort hören</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ganz amüsant kann es sein auszuprobieren, ob der Hund wirklich „aufs Wort“ hört. Hunde sind Meister im Lesen von Körpersprache und verstehen Gesten meist viel schneller, als gesprochene Worte. Vielleicht denkt der Hund, aufrechte Körperhaltung + erhobener Finger meines Menschen = setzen. Leichtes nach vorne Beugen + flache Hand = hinlegen. Was passiert, wenn man sich eine Zeitung vor das Gesicht hält und Sitz sagt? Oder wenn man sich flach auf den Boden legt oder auf Stelzen läuft oder dem Hund den Rücken zu dreht, während man das Kommando sagt? Worauf hört der Hund, wenn man das Zeichen für Sitz macht, aber Platz sagt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist interessant, sich selbst genau zu beobachten, während man ein Kommando gibt. Oder man bittet einen Freund darum. Welche Haltung und Körperspannung, welche Bewegungen und Gesten begleiten ein Kommando normalerweise? Oft ist einem selbst gar nicht bewusst, wodurch man sich seinem Hund mitteilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spaziergaenge/">interessante Spaziergänge</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/grundgehorsamsspiele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wald- und Wiesen-Agility</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2871</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Wald- und Wiesen-Agility kann man wunderbar immer mal wieder in kurzen Sequenzen auf dem Spaziergang einbauen. Vieles, sowohl auf dem Land als auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2872" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285.jpg"><img class="size-medium wp-image-2872" title="DSC_5285" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten</p></div>
<p>Wald- und Wiesen-Agility kann man wunderbar immer mal wieder in kurzen Sequenzen auf dem Spaziergang einbauen. Vieles, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt, eignet sich zum balancieren, umrunden, drauf springen, durch kriechen oder Slalom laufen. Für viele Hunde sind das zu Anfang echte Mutproben. Aber in kleinen Schritten und mit dem Rückhalt des Menschen, werden diese gerne gemeistert. Das Körpergefühl wird verbessert und auch die Kommunikation zwischen Mensch und Hund profitiert davon. Einige Hunde beginnen mit der Zeit selber, nach Möglichkeiten für kleine Übungen Ausschau zu halten und bieten an. Das bringt den Focus des Hundes immer wieder zurück zu seinem Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Umgestürzte Bäume bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Hund kann über den Stamm balancieren, darüber springen oder drunter her kriechen. Das Erklimmen der Wurzel ist eine besondere Herausforderung. Auf dem Stamm kann auch Sitz oder Platz gefordert werden. Vor allem das Platz ist dabei zu Anfang oft eine recht wackelige Angelegenheit. Mit der Zeit lernt der Hund, sich besser auszubalancieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2873" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342.jpg"><img class="size-medium wp-image-2873" title="DSC_8342" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">drunter her</p></div>
<p>Eine weitere Herausforderung ist es, dem Hund den Unterschied zwischen „Hopp“ (drüber springen), „Durch“ (drunter her) und „Hoch“ (drauf springen oder Vorderpfoten drauf legen) beizubringen. Schmale Stämme auf der richtigen Höhe bieten Möglichkeiten für alle drei Tätigkeiten. Zu Anfang wird man locken und führen müssen. Irgendwann ist es möglich, dem Hund nur noch über die Stimme oder kleine Gesten die gewünschte Tätigkeit mitzuteilen. Auch die Distanz zum Stamm kann mit der Zeit immer mehr vergrößert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum drauf springen, Sitz machen oder balancieren, eignen sich auch viele andere Dinge, wie z.B. Röhren, die auch als Tunnel dienen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Begehen von Gitterrosten ist für einige Hunde eine echte Mutprobe. Sprünge sind auch über Bäche und Bänke oder von Stein zu Stein möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2874" title="DSC_5378" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Wenn der Hund lernen soll, etwas auf Kommando zu umrunden, braucht es kleine Schritte. Zu Anfang wählt man ein schmales Objekt, um das man den Hund z.B. mit Futter herum locken kann, ohne sich selbst von der Stelle zu bewegen. Langsam kann der Abstand vergrößert werden. Sehr breite Gegenstände sorgen dafür, dass der Hund kurz den Blickkontakt verliert, was für viele Hunde wieder ein größerer Trainingsschritt ist. Auch Slalom laufen um eng stehende Bäume ist möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spaziergaenge/">interessante Spaziergänge</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
