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	<title>Tierfreund &#187; freizeit</title>
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		<title>Urlaub mit Ihrem Hund in der Region Kop van Noord-Holland</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 09:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nroehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Für viele Hundebesitzer ist ein Urlaub erst dann komplett, wenn ihr vierbeiniger Freund mitreisen kann. Kop van Noord-Holland ist eine Region in den Niederlanden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: small;">Für viele Hundebesitzer ist ein Urlaub erst dann komplett, wenn ihr vierbeiniger Freund mitreisen kann. Kop van Noord-Holland ist eine Region in den Niederlanden, die ein ideales Ziel für einen Urlaub mit Hund ist. Hier finden Sie ausgedehnte Strände, wunderschöne Naturgebiete und hundefreundliche Unterkünfte. Diese Faktoren machen die Region zu einem Top-Reiseziel für <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/">Hunde</a> und ihre Besitzer.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild12.jpg"><img class="size-medium wp-image-10620 alignleft" title="Bild1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild12-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
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<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h1 style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Hundeparadies an der Nordsee</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Kop van Noord-Holland ist eine Region, die für ihre weiten Strände und schönen Dünengebiete bekannt ist. Hier hat Ihr Hund den nötigen Platz, um zu laufen, zu spielen und die frische Seeluft zu genießen. An vielen Stränden in dieser Region sind Hunde willkommen und es gibt viele Möglichkeiten für lange Spaziergänge, im Sommer wie im Winter!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Hundefreundliche Strände:</span></h1>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Callantsoog:</strong> Vom 1. Oktober bis zum 1. Mai dürfen Hunde hier frei laufen und den Strand in vollen Zügen genießen. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">In der Hochsaison (Mai-September) sind Hunde tagsüber an der Leine willkommen, aber vor 9 Uhr morgens und nach 19 Uhr dürfen sie auch frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Julianadorp aan Zee:</strong> Hunde sind hier das ganze Jahr über willkommen und dürfen außerhalb der Hochsaison frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>-  Den Helder (Huisduinen und Donkere Duinen): </strong>Hier darf Ihr Hund an vielen Stellen frei laufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Wo können Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen?</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Neben den Stränden gibt es in der Region Kop van Noord-Holland auch eine Reihe von Naturgebieten, in denen Hunde willkommen sind. Denken Sie an das Naturschutzgebiet Zwanenwater, ein Paradies für Naturliebhaber und Hunde mit Dünenseen, Sümpfen und Wäldern. Hunde müssen hier an der Leine geführt werden, aber die abwechslungsreiche Landschaft macht es zu einem wunderbaren Ort für Spaziergänge.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Ebenfalls sehr zu empfehlen: der Robbenoordbos und der Dijkgatbos. Zwischen Den Oever und Wieringerwerf liegen zwei zusammenhängende Wälder, ideal für einen längeren Waldspaziergang mit Ihrem Hund. Hier gibt es breite Pfade, verschlungene Waldwege und sogar Teiche, in denen sich die Hunde abkühlen dürfen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Als letzten Tipp empfehlen wir die Schoorlse Duinen bei Schoorl. Das sind die höchsten und breitesten Dünen der Niederlande. Hier gibt es spezielle Auslaufzonen für Hunde, in denen sie ohne Leine herumlaufen dürfen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<h1><span style="font-size: medium;">Essen gehen mit Ihrem Hund</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Wussten Sie, dass Sie in dieser Region mit Ihrem Hund essen gehen können oder wo Sie im Urlaub mit Ihrem Hund übernachten können? In der Region finden Sie viele haustierfreundliche Ferienhäuser mit einem eingezäunten Garten. Hier kann Ihr Hund also sicher draußen spielen. Ein geeignetes Ferienhaus finden Sie oft am ehesten bei einem Anbieter von privaten Ferienhäusern. Das wird oft ausdrücklich angegeben, wenn Sie nach „<a href="https://www.lekkernaarzee.de/urlaub-mit-hund">Ferienhaus mit Hund</a>“ suchen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Essen gehen mit Hund ist auch in dieser Region kein Problem. Die Strandpavillons in Callantsoog und Julianadorp nehmen Hunde mit offenen Armen auf. Hier können Sie es sich nach einem langen Spaziergang auf der Terrasse gemütlich machen, während Ihr Hund einen Napf mit frischem Wasser und eine ruhige Umgebung genießt. Auch in der Stadt Schagen finden Sie gemütliche Restaurants, in denen Hunde erlaubt sind. Ideal für ein Mittag- oder Abendessen an einem regnerischen Tag!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="font-size: medium;">Die beste Reisezeit</span></h1>
<p><span style="font-size: small;">Der Kop van Noord-Holland ist zu allen Jahreszeiten ein schönes Urlaubsziel. Im Frühling blühen die Blumenzwiebelfelder und die Strände sind noch schön und ruhig. Der Sommer bringt wärmere Tage mit sich, aber dann ist es ratsam, Wanderungen am frühen Morgen oder am späten Abend zu planen, um die Hitze zu vermeiden. Der Herbst ist ideal für lange Spaziergänge durch die farbenfrohen Wälder und Dünen, ohne den Trubel des Sommers. Wer Ruhe und eine zerklüftete Küste liebt, wird den Winter zu schätzen wissen. Die menschenleeren Strände und die frische Seeluft machen diese Jahreszeit perfekt für abenteuerliche Spaziergänge mit Ihrem Hund.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
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		<title>Schottland &#8211; ein Traumziel mit Hunden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 08:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Schottland ist mit seiner grandiosen Natur, schönen Sandstränden und vielen historischen Attraktionen ein Sehnsuchtsziel für viele Individualreisende. Dank der Lockerung der Einreisebestimmungen für Hunde nach Großbritannien, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7153" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Durness-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-7153" title="Strand bei Durness" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Durness-2-300x200.jpg" alt="Strand bei Durness" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness</p></div>
<p>Schottland ist mit seiner grandiosen Natur, schönen Sandstränden und vielen historischen Attraktionen ein Sehnsuchtsziel für viele Individualreisende. Dank der Lockerung der <a title="Urlaub mit Hund in Schottland" href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/">Einreisebestimmungen</a> für Hunde nach Großbritannien, ist Schottland dabei mittlerweile auch für Hundebesitzer ein sehr lohnenswertes Reiseziel geworden. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Einreise: der Hund benötigt den blauen EU-Heimtierausweis, muss gechipt sein, eine gültige Tollwutimpfung aufweisen (eine Titerbestimmung ist nicht mehr nötig) und 1-5 Tage vor Ankunft in Großbritannien vom Tierarzt gegen Bandwürmer behandelt werden. Alle Infos dazu findet man hier: <a href="https://www.gov.uk/take-pet-abroad">https://www.gov.uk/take-pet-abroad</a>.</p>
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<div id="attachment_7155" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Ben-Aan.jpg"><img class="size-medium wp-image-7155" title="Ben Aan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Ben-Aan-300x198.jpg" alt="Ben Aan" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Ben Aan</p></div>
<p>Wir haben zusammen mit unseren Hunden Lucy und Grisu weite Teile Schottlands kennen lernen dürfen, für die Hunde war es ein kleines Paradies. Die Strände sind größtenteils ohne jede Beschränkung für Hunde nutzbar und auch auf Spaziergängen oder ausgedehnteren Wanderungen haben uns unsere Hunde natürlich begleitet. Beachten muss man dabei vor allem, dass in vielen Gebieten Schottlands Schafe frei herum laufen. Diese dürfen keinesfalls gestört oder gar gejagt werden. Ist dies gewährleistet, steht auch dem Freilauf der Hunde nichts im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7157" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-7157" title="Strand auf Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-6-300x198.jpg" alt="Strand auf Harris" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Strand auf Harris</p></div>
<p>Besonders beeindruckt hat uns die Doppelinsel Harris and Lewis mit ihrer einsamen Kargheit und den langen, hellen Sandstränden mit glasklarem Wasser. Es hätten nur noch einige Palmen gefehlt (und zugegeben: rund 15Grad mehr) und wir hätten uns wie in der Karibik gefühlt. Wir liegen, dösen, lesen am Meer, spielen mit den Hunden, die auch hier ganz selbstverständlich mit an den Strand dürfen und genießen Abends den Sonnenuntergang vom benachbarten Hügel aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Kultur möchte, kann sich die Black Houses ansehen, die traditionelle Hausform der Insel. Bis in die 1960er hinein lebten noch einige Familien in ihnen, heute sieht man noch viele Ruinen. Das Visitor Center lohnt einen Blick, denn anschließend erkennt man die Raumaufteilung bei jeder Ruine wieder: der Stallbereich (Tiere lebten mit unter dem Dach, da sie Wärme spendeten), den Hauptraum mit permanent brennendem Torffeuer (ohne Kamin (!) und mit nur winzigem Fenster), abgerundet für wenig Windwiderstand. Wer das Wohngefühl einmal nachspüren möchte, kann sich für ein paar Tage in ein restauriertes Black House einmieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7160" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-Steinkreis-Callanish-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-7160" title="Steinkreis von Callanish " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Harris-and-Lewis-Steinkreis-Callanish-4-300x198.jpg" alt="Steinkreis von Callanish " width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Steinkreis von Callanish</p></div>
<p>Eine weitere Attraktion der Doppelinsel ist der Butt of Lewis, mit Leuchtturm, Traumklippen, vielen verschiedenen Wasservögeln und ein Stückchen weiter wieder hellen Sanddünen. Das Gestein hier, Lewis-Gneis, gehört zu den ältesten Gesteinen, die auf der Erde entstanden: 1,5 bis 2,7 Milliarde Jahre alt sind die Felsen vor uns! Wir spazieren noch gut 3 Stunden an den Klippen entlang mit vielen Pausen zum genießen.<br />
Und noch etwas sehr sehenswertes findet man auf Lewis: den Steinkreis von Callanish, älter als Stonehenge, gebaut aus den uralten Steinen des Lewis-Gneis, der sich eindrucksvoll auf einem Hügel erhebt. Und besonders schön daran ist: man hat diese eindrucksvolle Kultstätte fast für sich. Durch die Abgeschiedenheit finden nur wenige Touristen hierher und der Komplex ist frei zugänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harris and Lewis sind Teil der Äußeren Hebriden und unter anderem von der Isle of Skye aus mit der Fähre zu erreichen. Skye ist ungleich touristischer, bietet aber ebenfalls in erster Linie phantastische Natur mit tollen Wandermöglichkeiten, z.B. zum Old Man of Storr, zum Kilt Rock oder durch das bizarre Quiraing Gebirge. Wer sich für guten schottischen Whiskey interessiert, kann an einer Führung durch die Talisker Destillery teilnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7161" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-am-Knockan-Crag-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-7161" title="Die Highlands" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-am-Knockan-Crag-4-300x198.jpg" alt="Die Highlands" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Highlands</p></div>
<p>Der Norden Schottlands ist durch die einsamen, unglaublich kargen Highlands geprägt. Man kann sich kaum mehr vorstellen, dass hier vor einigen Jahrhunderten noch Wald und ein lebendiges Clanwesen existiert haben. Vor allem im Laufe des 19. Jahrhunderts vertrieben reiche Gutsherren fast alle Bewohner der Region und ließen die verbliebenen Wälder fällen. Dies geschah, um möglichst viel Fläche für die lukrative Schafzucht zu gewinnen. Das traditionelle schottische Clanleben wurde im Zuge dessen fast vollständig zerstört. Einen interessanten Lehrpfad zu diesem traurigen Kapitel schottischer Geschichte findet man in der Nähe von Syre, bei den Überresten des „Rosal Township“. Der Ort ist frei zugänglich, so dass Hunde ihre Menschen auf dem gut 1-Stündigen Rundweg begleiten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7164" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Schafe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-7164" title="Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Schafe1-300x198.jpg" alt="Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe trifft man freilaufend fast überall in Schottland</p></div>
<p>Auch die Küstenregionen der Highlands sind nur spärlich besiedelt. Einige kleine Fischerorte, teils mit langsam aufkeimenden Tourismus, kann man hier finden. In erster Linie ist dies ein Ziel für Wanderer und Liebhaber von einsamer Natur. Ein einfach zu erklimmender Gipfel mit toller Aussicht ist der Stac Pollaidh. Rund eine Stunde braucht man für den Aufstieg und überblickt von oben das Meer und die Highlands. Ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Nicht weit entfernt ist Knockan Crag, ein interessanter Geo-Lehrpfad mit tollem Blick über die Landschaft bis hinüber zur markanten Spitze des Stac Pollaidh. Schöne Sandstrände findet man unter anderem ganz im Nordwesten bei Durness, ein kleiner Ort mit einigen Ferienunterkünften, Ausflugsmöglichkeiten zu Tierkolonien und der Smoo Cave, eine ausgedehnte Kalksteinhöhle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7165" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Melrose-Abbey.jpg"><img class="size-medium wp-image-7165" title="Melrose Abbey" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/06/Schottland-Melrose-Abbey-300x198.jpg" alt="Melrose Abbey" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Melrose Abbey</p></div>
<p>Natürlich bietet auch der Süden Schottlands viele Möglichkeiten, den Urlaub mit Hund zu genießen. So führte uns unsere allererste Wanderung in Schottlands entlang des Grey Mare’s Tail hoch zum Loch Skeen. Der Grey Mare’s Tail ist ein großer Wasserfall, der (dem Namen nach) an den Schweif eines Pferdes erinnert. Das Wetter war fantastisch, die Ausblicke wundervoll, die Stille, unsere erste kleine Schottland-Wanderung… schöner hätte Schottland uns kaum empfangen können. Daneben bietet der südliche Teil Schottlands, die Border Region, viel Kultur, z.B. die monumentalen Abtei-Ruinen. Hunde dürfen dabei ihre Menschen zu vielen Sehenswürdigkeiten begleiten, Informationen dazu findet man unter anderem hier:<a href="http://www.historic-scotland.gov.uk/"> http://www.historic-scotland.gov.uk/sitesguide2013.pdf.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Fazit: Schottland hat uns mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen. Ein wundervoller Ort, vor allem für Naturliebhaber, die Urlaub abseits des Massentourismus erleben möchten.</p>
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		<title>Ein Segeltörn mit Hunden in Kroatien</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2014 15:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
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		<description><![CDATA[Segeln, das klingt nach Abenteuer, Freiheit, einfach nur Urlaub. Schon lange wollten wir es mal ausprobieren, aber mit 2 großen Hunden? Wir haben es schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7130" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln.jpg"><img class="size-medium wp-image-7130" title="Segeln auf der Adria" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-300x198.jpg" alt="Segeln auf der Adria" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Segeln auf der Adria</p></div>
<p>Segeln, das klingt nach Abenteuer, Freiheit, einfach nur Urlaub. Schon lange wollten wir es mal ausprobieren, aber mit 2 großen Hunden? Wir haben es schließlich gewagt und waren eine Woche in Kroatiens Küstengewässern unterwegs. Mit dabei: mein Mann Frank und ich sowie unsere Hunde Lucy, ein Berner Sennen-Mischling, und Grisu, ein Australian Shepherd. Und ja, manches ist mit Hunden sicherlich schwieriger und es erfordert einige Kompromisse. Aber unser Urlaub war so wunderschön, dass der nächste Segeltörn, diesmal rund um Rügen, bereits geplant ist. Natürlich wieder mit unseren Hunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7136" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/DSC_0646.jpg"><img class="size-medium wp-image-7136" title="Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/DSC_0646-300x199.jpg" alt="Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hübsche, alte Städte und ursprüngliche Natur: auch an Land hat Kroatien einiges zu bieten.</p></div>
<p>Besonders häufig wurden wir hinterher gefragt, wie wir das denn mit dem Lösen der Hunde gemacht haben. Diese Frage ist dabei aber noch vergleichsweise einfach zu beantworten: Man plant die Schläge entsprechend kurz, so dass die Hunde nie länger als 5-6 Stunden einhalten müssen. Natürlich, ein „reiner“ Segelurlaub ist es so nicht, dafür sieht man mehr vom Land und den Städten, an denen man anlegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon schwieriger ist es, ein Boot zu finden, auf dem Hunde erlaubt sind. Mein Tipp: eine nette persönliche Anfrage an Charterfirmen kann einiges möglich machen, auch wenn Hunde „offiziell“ laut Homepage nicht erlaubt sind. Manchmal sind Privatboote in der Flotte dabei, deren Eigentümer nichts gegen tierische Gäste haben. Auch gibt es vereinzelt Vercharterer, die allgemein gerne Hunde an Bord willkommen heißen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7125" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Planke-mit-Teppich.jpg"><img class="size-medium wp-image-7125" title="Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Planke-mit-Teppich-198x300.jpg" alt="Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wie bekommt man einen großen Hund aufs Boot?</p></div>
<p>Das Boot selbst hat unsere Hunde dann vor einige Herausforderungen gestellt. Das erste Problem taucht gleich bei der Übernahme auf: eine aus schmalen Hölzern bestehende Planke führt aufs Deck. Da kriegen wir Lucy doch nie drüber! Passend dazu gibt ein benachbartes Boots-Charter-Paar die Bemühungen auf, ihren großen Hund hinüber zu locken, der Mann trägt ihn schließlich wankend… Nee, mit einer zappelnden Lucy auf dem Arm?! Ich sehe Lucy und mich am Ufer winkend, während Frank und Grisu alleine ihre Reise ins Ungewisse starten… Wir überlegen und probieren es dann mit einem Teppich, den wir über die Planke legen. So kann man zumindest nicht mehr das Wasser hindurch sehen und es ist weniger glatt. Frank läuft voraus, Grisu recht selbstverständlich hinterher, dann ich, Lucy zögernd hinter mir. Alleine zurück bleiben will sie offensichtlich nicht, sie wagt es! Einmal geschafft, ist es danach auch kein Problem mehr. Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass sich unsere Nachbarn den Teppich-Trick abgeschaut haben: auch ihr Hund bewältigt so die Planke problemlos.</p>
<p>Ein wenig wackelig ist es ja wirklich und das Deck ist außerdem recht rutschig. Um Hund-über-Bord-Manöver zu vermeiden, haben wir ein Relingnetz rundherum an Deck befestigen lassen. Außerdem tragen beide Hunde an Bord immer Schwimmwesten. Ich finde es sehr wichtig, dass die Schwimmwesten gut passen, damit die Hunde sie auch wirklich bequem über mehrere Stunden tragen können. So haben wir die Schwimmwesten auch nicht einfach im Internet bestellt, sondern im Tierfachhandel vor Ort gekauft, um sie anprobieren zu können und uns beraten zu lassen.</p>
<p>Für Lucy war daneben auch die steile, glatte Stiege zum Wohnraum hinab nicht ganz einfach zu bewältigen. Hierfür möchten wir beim nächsten Segeltörn kleine Antirutschmatten mitnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7129" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Grisu-und-Frank2.jpg"><img class="size-medium wp-image-7129" title="Alles im Blick" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Grisu-und-Frank2-300x198.jpg" alt="Alles im Blick" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Alles im Blick</p></div>
<p>Dann wird es spannend: Leinen los, Motor starten, schon sind wir ausgeparkt und tuckern langsam aus dem Hafen heraus. Beide Hunde sind überraschend entspannt. Grisu sucht sich einen Beobachtungsposten auf dem Deck und behält alles genau im Blick. Lucy ist noch müde und schläft unten im Wohnraum. Mit Schaukeln, Schieflage und ähnlichem haben die Hunde keine Probleme, wie sich später heraus stellt. Kaum aus dem Hafen raus, setzt Frank die Segel, der Urlaub kann beginnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Überraschend teuer sind in Kroatien die Hafengebühren. Ankern und mit dem kleinen Beiboot an Land zu fahren, ist mit großen Hunden allerdings nur schwer machbar. Wir probieren es genau einmal: Das Beiboot wird im Wasser eng am Heck verzurrt, Frank befestigt den Außenborder… dann wird es ernst. Nur nicht zu viel denken, Grisu wird rüber gehievt, Lucy halb gelockt, halb gezogen… da sitzen sie nun leicht verunsichert. Frank platziert sich neben dem Außenborder und wo passe ich noch hin? Ich setze mich vorne auf die Umrandung und stelle erst später fest, dass es bessere Plätze gibt, wenn man einen trocknen Hintern behalten will. Zum Umsortieren fehlt es aber an Platz. Wir müssen ein interessantes Bild abgegeben haben und obwohl wir ohne größere Zwischenfälle trockenen Boden erreichen, ist dies ein Abenteuer, das wir nicht unbedingt wiederholen möchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7133" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Kornaten-Sonnenuntergang.jpg"><img class="size-medium wp-image-7133" title="Kornaten" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Kornaten-Sonnenuntergang-300x198.jpg" alt="Kornaten" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Kornaten</p></div>
<p>Ein Erlebnis für sich sind die Kornaten, ein aus über 100 kargen Inselchen bestehender Nationalpark, der vom Wasser aus am schönsten zu genießen ist. Für die Übernachtung steuern wir eine kleine Restaurantbucht an, für Gäste ist diese kostenlos. Auch die Hunde sind im Restaurant willkommen, überhaupt präsentiert Kroatien sich sehr hundefreundlich. Traumhaft schön ist der Sonnenuntergang vom benachbarten Hügel aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein besonders hübsches, altes Städtchen ist Primošten. Wir erreichen den Hafen bereits am frühen Nachmittag und haben Glück: wir ergattern den vorletzten Platz an der Mole. In den folgenden Stunden kommen noch etliche Schiffe und müssen entweder an einer Boje festmachen oder weiter fahren.</p>
<div id="attachment_7143" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Primosten-32.jpg"><img class="size-medium wp-image-7143" title="Primošten" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2014/05/Segeln-Primosten-32-300x198.jpg" alt="Primošten" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Primošten</p></div>
<p>Die Beliebtheit ist aber nachvollziehbar, die kleine Altstadt ist zwar touristisch, aber richtig schön, es gibt einen langen Kieselstrand und viele gute Restaurants. Am nächsten Morgen laufe ich mit den Hunden Richtung Osten aus der Bucht heraus, die Altstadt erstrahlt im Morgenlicht und hier abseits des Ortes findet man einsame kleine Strände. Ein perfekter Ort für einen Ruhetag.</p>
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<p>Unser Fazit: es lohnt sich, Neues zu wagen. Es wird sicherlich nicht unser letzter Segeltörn mit den Hunden gewesen sein.</p>
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		<title>Strandurlaub mit Hund</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 12:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub mit dem Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Die meisten Hunde lieben Strandurlaub: In den Wellen toben, Löcher buddeln, neue Hundebekanntschaften machen und den ganzen Tag mit ihren Menschen zusammen sein dürfen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6432" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8203.jpg"><img class=" wp-image-6432 " title="Schottland, Isle of Harris and Lewis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8203-300x198.jpg" alt="Schottland, Isle of Harris and Lewis" width="270" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Schottland, Isle of Harris and Lewis</p></div>
<p>Die meisten Hunde lieben Strandurlaub: In den Wellen toben, Löcher buddeln, neue Hundebekanntschaften machen und den ganzen Tag mit ihren Menschen zusammen sein dürfen. Diese leinenlose Freiheit ist allerdings längst nicht an allen Stränden Deutschlands und Europas möglich. So sollten Hundebesitzer bei der Reiseplanung unbedingt die Hundefreundlichkeit des Urlaubsziels mit einbeziehen. Auch für den Aufenthalt mit Hund am Strand ist einiges zu beachten, damit der Urlaub für alle ein schönes Erlebnis wird.</p>
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<h3>Tipps für den Strandbesuch mit Hund</h3>
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<p>Oftmals sind Hunde am Strand in der Nebensaison entweder erlaubt oder werden zumindest toleriert, in der Hauptsaison dagegen sind sie am selben Strand verboten.</p>
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<div id="attachment_6433" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0772.jpg"><img class="size-medium wp-image-6433 " title="Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten. " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0772-199x300.jpg" alt="Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten. " width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Peloponnes, in der Nebensaison kann auch Griechenland einen traumhaften Strandurlaub mit Hund bieten.</p></div>
<p>Vor allem April/Mai und September/Oktober bieten sich daher mit Hund für einen Strandurlaub an. Weitere Vorteile der Nebensaison sind, dass die Strände angenehm leer sind, die Unterkünfte günstiger und die Hitze den Hunden weniger zusetzt. Ist man gezwungen, in der Hauptsaison zu reisen, sollte man sich unbedingt im Vorfeld erkundigen, ob Hunde am Meer gestattet sind oder sich zumindest Hundestrände in der Nähe befinden. Auch Spaziergänge im Umland können zu unerfreulichen Überraschungen führen: sind Hunde auf Deichen oder in den Dünen erlaubt? Dürfen Hunde in Wald und Flur abgeleint werden? Sind sie in Restaurants vielleicht grundsätzlich verboten? Auskünfte erteilen z.B. lokale Touristeninformationen, aber auch Anbieter von Ferienunterkünften können meist weiter helfen.</p>
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<p>Hunde schwitzen zwar nur an den Pfoten, verlieren aber auch durch das Hecheln viel Feuchtigkeit. Zudem funktioniert dieses „Kühlsystem“ deutlich schlechter, als das „Schwitzen“ der Menschen. Das salzhaltige Meerwasser ist dabei zum Durst löschen völlig ungeeignet. Das Salz vergrößert den Flüssigkeitsverlust nur noch, zudem reagieren viele Hunde auf das Schlucken von Meerwasser mit Durchfall. Es ist daher unbedingt nötig, bei einem mehrstündigen Strandaufenthalt auch Trinkwasser für den Hund mitzunehmen. Fehlen darf dabei natürlich auch ein entsprechender Trinknapf nicht.<br />
Vor allem schwarze Hunde und Hunde mit viel Unterwolle überhitzen in der prallen Sonne schnell. Auch kurznasige Rassen können Probleme bei warmem Wetter bekommen, da sie teils weniger effektiv Hecheln können. Geht der Hund zwischendurch immer wieder ins Wasser, so ist das eine prima Abkühlung. Für Schwimmmuffel empfiehlt sich dagegen eine Strandmuschel oder ähnliches als Sonnenschutz. Der Sand selbst wird durch die Sonne im Laufe des Tages ebenfalls sehr heiß, wie man Barfuß schnell bemerkt. Manche Hunde graben sich Kuhlen in den Sand, um kühler zu liegen. Macht der Hund dies nicht von sich aus, kann auch der Mensch ihm dabei helfen.</p>
<p>Hunde können sogar einen Sonnenstich oder Hitzschlag durch die Überhitzung des Körpers und vor allem des Kopfes bekommen. Symptome sind Benommenheit, Taumeln, Erbrechen oder extremes Hecheln. In dem Fall muss der Hund sofort in den Schatten, Kopf und Nacken sollten zusätzlich mit feuchten Tüchern gekühlt werden und bestenfalls sollte der Hund Flüssigkeit aufnehmen können. Bessert sich der Zustand nicht sehr schnell wieder, ist es ratsam, zügig zum nächsten Tierarzt zu fahren.</p>
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<div id="attachment_6438" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_443px-WhiteTanChihuahua.jpg"><img class=" wp-image-6438 " title="helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_443px-WhiteTanChihuahua-239x300.jpg" alt="helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand" width="215" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">helles, feines Haar ohne Unterwolle begünstigt Sonnenbrand</p></div>
<p>Hunde mit kurzem, hellem Fell können in der Sonne einen Sonnenbrand bekommen. Fehlt dem feinen Haar Pigment, schützt es weniger gut vor Sonneneinstrahlung. Vor allem der Nasenrücken ist oft betroffen, hier kann wasserfeste Sonnencreme sinnvoll sein. Auch frisch geschorene Langhaarrassen müssen sich an die nun erhöhte Sonnenstrahlung auf der Haut erst langsam gewöhnen.</p>
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<p>Wenn man vorhat, den Hund frei laufen zu lassen, ist es gerade in fremder Umgebung sehr sinnvoll, einen Adressanhänger (auch mit der Urlaubsadresse (!)) und der Handynummer am Hund zu befestigen.</p>
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<p>Auf keinen Fall fehlen dürfen Kotbeutel im Hundegepäck. Kaum etwas regt Menschen an Hundebesitzern mehr auf, als das Liegenlassen von Hundekot. Niemand will bei einem Strandspaziergang hinein treten oder sein Kind damit eine Sandburg verzieren lassen. So manche Einschränkung, so manches Hundeverbot an Stränden dürften diesbezüglich uneinsichtige Hundebesitzer zumindest mitverschuldet haben. Daher die große Bitte: immer den Hundekot sofort entfernen! Es sollte ebenfalls zum guten Ton gehören, Hunde nicht an Sandburgen und ähnliches pinkeln zu lassen.</p>
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<p>Ebenfalls im Sinne eines guten Miteinanders und um Hunden die Benutzung des Strandabschnittes auch in Zukunft noch zu ermöglichen, ist  darauf zu achten, dass der Hund niemanden ängstigt oder belästigt. Um Hunde wild miteinander toben zu lassen, ist ein ausgewiesener Hundestrand oder aber ein einsamer Strandabschnitt deutlich besser geeignet, als der volle Hauptbadestrand.</p>
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<p>Mehr Tipps für den gelungenen Urlaub mit Hund findet man unter anderem <a href="http://de.holidayinsider.com/journal/hunde-am-strand">hier</a>.</p>
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<h3>Wo sind Hunde am Strand willkommen?</h3>
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<div id="attachment_6440" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_2500.jpg"><img class="size-medium wp-image-6440" title="Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_2500-300x199.jpg" alt="Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Beckerwitz, die deutsche Ostsee bietet noch viele ruhige Meeresabschnitte, die sich auch mit Hund genießen lassen</p></div>
<p>In Deutschland haben viele Ferienorte am Meer auch einen Abschnitt am Strand für Hunde freigegeben. Zu beachten ist, dass Hunde auf den Deichen oft verboten sind und so in der Hauptsaison weder am Strand (durch die begrenzte Größe der Hundestrände) noch in den „Dünen“ längere Spaziergänge mit Hund möglich sind. Das Betreten der Strände ist zudem an einigen Touristenorten kostenpflichtig. Als relativ hundefreundlich gelten unter anderem Fehmarn, Föhr, Fischland-Darß und Usedom. Allgemein hat man auch in Deutschland in der Nebensaison mit Hund tendenziell sehr viel mehr Freiheiten mit Hund, als in der Hauptsaison.</p>
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<p>Auch im Europäischen Ausland lässt sich ein Strandurlaub mit Hund genießen. Die allgemeinen EU Einreisebestimmungen findet man <a href="https://www.tierfreund.de/einreisebestimmungen-mit-haustieren-innerhalb-der-eu/">hier</a>. Am Mittelmeer sind zudem die sogenannten &#8220;<a href="https://www.tierfreund.de/mittelmeerkrankheiten/">Mittelmeerkrankheiten</a>&#8221; zu bedenken, die Hunden gefährlich werden können. Auskünfte zur Gefährdung am Urlaubsort und Vorsorgemaßnahmen gibt der Tierarzt.</p>
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<h4>Beliebte Urlaubsländer und ihre Hundefreundlichkeit</h4>
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<div id="attachment_6442" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_5902nb.jpg"><img class="size-medium wp-image-6442" title="Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_5902nb-300x198.jpg" alt="Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die niederländische Küste bietet vergleichsweise viel Freiraum für Hunde</p></div>
<p>Die <em><strong><span style="font-size: small;">Niederlande</span></strong></em> gelten allgemein als sehr hundefreundlich und sind so jedes Jahr das Ziel vieler Hundebesitzer, die einen Strandurlaub mit ihrem Vierbeiner gemeinsam genießen wollen. Vielerorts ist es so geregelt, dass Hunde in der Nebensaison (z.B. September bis Mitte Mai) ohne Einschränkung mit an den Strand dürfen, im Sommer allerdings einige Beschränkungen beachtet werden müssen. Hunde dürfen dann nur an ausgewiesene Hundestrände oder müssen zumindest tagsüber an den Hauptstränden angeleint bleiben. Orte mit dieser „Anleinregelung“ (Freilauf morgens und Abends gestattet) sind z.B. Westkapelle, Breskens oder Petten. Allgemein gilt vor allem Zeeland als sehr hundefreundlich. Sehr viele Freiheiten für Hunde bieten auch die Wattenmeerinseln wie Texel, Ameland oder Vlieland. Hier kann es vereinzelt eine Anleinpflicht in der Hochsaison an bestimmten Stränden geben, aber fast überall sind Hunde auch im Sommer leinenlos am Strand willkommen.</p>
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<div id="attachment_6443" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_9424.jpg"><img class="size-medium wp-image-6443" title="Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_9424-300x200.jpg" alt="Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness, im Nordwesten Schottlands</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Schottland</strong></em></span> ist ein kleines Paradies für einen Strandurlaub mit Hund. Das nicht immer überzeugende Sommerwetter und die etwas aufwändige Anreise muss man dafür allerdings in Kauf nehmen. An fast allen schottischen Stränden darf der Hund sich ohne Einschränkung leinenlos aufhalten, auch im Hochsommer. Extra „Hundestrände“ gibt es folgerichtig nicht. Auch an Campingplatz-Stränden gibt es in der Regel keine Leinenpflicht. Manche Städte haben allerdings für bestimmte Strandabschnitte ein Hundeverbot (z.B. St. Andrews). Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-schottland/">Urlaub mit Hund in Schottland</a></p>
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<div id="attachment_6447" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_1215.jpg"><img class="size-medium wp-image-6447" title="Dänemark bietet weite, einsame Strände" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_1215-300x199.jpg" alt="Dänemark bietet weite, einsame Strände" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dänemark bietet weite, einsame Strände</p></div>
<p><em><strong><span style="font-size: small;">Dänemark</span></strong></em> war lange Zeit ein Paradies für Urlauber mit Hund. Durch das stark verschärfte Hunderassengesetz (das auch für ausländische Touristen gilt) ist dies jetzt nur noch bedingt der Fall. Nach diesem Gesetz müssen Hunde, die bestimmten Rassen angehören oder ähnlich aussehen (sofern der Halter nicht zweifelsfrei eine andere Herkunft nachweisen kann) beschlagnahmt und getötet werden. Dafür muss der Hund nicht auffällig werden, es kann das liebste Familientier treffen. Bei Hunden dieses Aussehens, die nachweislich (!) schon vor dem 17. März 2010 bei ihren Besitzern lebten, wird der Hund nicht zwingend eingezogen, es muss allerdings ein Nachweis der Rasse erbracht werden und es herrscht in der Öffentlichkeit Leinen- und Maulkorbzwang. Betroffene Rassen sind: Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa Inu, American Bulldog, Boerboel, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Kangal, Zentralasiatischer Owtscharka, Südrussischer Owtscharka, Kaukasischer Owtscharka, Sarplaninac und Tornjak, sowie alle Kreuzungen mit diesen Rassen.<br />
Wer dennoch in Dänemark mit dem Hund Urlaub machen möchte, findet wunderbare, weite Sandstrände, die mit sehr wenigen Ausnahmen generell frei zugänglich sind. Es gibt keine Abtrennungen, Zäune oder Kurtaxen, der Strand gehört allen. Hunde dürfen dabei mit an fast jeden Strand, in den Sommermonaten (1.April bis 30.September) allerdings nur angeleint. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-haustier-in-danemark/">Urlaub mit Hund in Dänemark</a></p>
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<div id="attachment_6448" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Criel-sur-Mer-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-6448" title="In Frankreich sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Criel-sur-Mer-3-300x199.jpg" alt="In Frankreich sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">In Frankreich, hier bei Criel sur Mer, sind Hunde am Meer vielerorts kein Problem</p></div>
<p>Die meisten Franzosen sind sehr hundefreundlich, so dass in der Nebensaison in <span style="font-size: small;"><em><strong>Frankreich</strong></em></span> fast überall ein Strandurlaub mit Hund möglich ist. An den Hauptbadestränden und/oder in den Sommermonaten kann es jedoch Beschränkungen geben, hier wendet man sich am besten im Vorfeld an die jeweilige Touristeninformation. Vor allem in der Normandie und in der Bretagne wird man aber fast immer ein ruhiges Plätzchen finden, wo man gemeinsam mit seinem Vierbeiner ans Wasser kann. In Südfrankreich am Mittelmeer dagegen werden Hunde am Strand meist generell nicht geduldet. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-frankreich/">Urlaub mit Hund in Frankreich</a></p>
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<div id="attachment_6449" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0003.jpg"><img class="size-medium wp-image-6449" title="Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0003-300x199.jpg" alt="Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Abseits der Haupttouristenorte kann man auch mit Hund das Meer genießen</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Griechenland</strong></em></span> ist sicherlich nicht das hundefreundlichste Urlaubsland. Vor allem große Hunde werden in der Öffentlichkeit allgemein nicht gerne gesehen und in Touristenorten ist die Mitnahme von Hunden an Strände zumindest in der Saison meist nicht gestattet. Außerhalb der Hauptsaison werden Hunde am Strand allerdings häufig akzeptiert, sofern sie sich benehmen. An abgelegene, einsame Strände können Hunde ihre Menschen in der Regel problemlos begleiten. Vom Gesetz her verboten sind sie an freien Stränden nicht. Sollte sich dort allerdings eine griechische Familie in der Nähe niederlassen, sollte der Hund mindestens angeleint werden oder man wechselt seinen Platz zu einer Stelle ein gutes Stück weiter. Griechen, vor allem Ältere und Familien mit Kindern, haben in der Regel kein Verständnis für am Strand spielende Hunde. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-haustier-in-griechenland/">Urlaub mit Hund in Griechenland</a></p>
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<div id="attachment_6450" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_4671.jpg"><img class="size-medium wp-image-6450" title="An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_4671-300x198.jpg" alt="An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">An der Küste der Toskana vielen sich viele Strände, hier bei Cecina, an denen auch Hunde erlaubt sind</p></div>
<p>In<span style="font-size: small;"><em><strong> Italien</strong></em></span> ist es stark von der Saison und von der Region abhängig, ob Hunde außerhalb von offiziellen Hundestränden am Meer toleriert werden. Offizielle Hundestrände gibt es dabei in Italien deutlich weniger, als z.B. in Deutschland oder den Niederlanden, zudem sind sie häufig klein und abgelegen. Erfreulich viele Hundestrände gibt es mittlerweile an der toskanischen Küste, z.B. bei Cecina oder Livorno. Eine Auflistung offizieller Hundestrände findet man auf der Seite des<a href="http://www.enit-italia.de"> italienischen Fremdenverkehrsamtes</a>. Dazu sind an manchen Stränden (z.B. in der Region Abruzzo) kleine Hunde erlaubt, große jedoch nicht.</p>
<p>An den meisten Stränden Italiens sind Hunde in der Hauptsaison (Juli/August) allerdings absolut tabu, was in der Regel auch rigoros und verbunden mit Geldstrafen durchgesetzt wird. Zu anderen Jahreszeiten wird man zumindest im nördlichen Italien durchaus auch mit Hund den Strand genießen können. Es hilft hierbei, sich an den Gepflogenheiten der Einheimischen zu orientieren. Weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/urlaub-mit-hund-in-italien/">Urlaub mit Hund in Italien</a></p>
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		<title>Urlaub mit Hund in Schottland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 15:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Obwohl Schottland hier separat vorgestellt wird, sind viele der Informationen auf ganz Großbritannien oder zumindest England übertragbar. &#160; praktische Informationen &#160; Einreise: Deutsche Staatsbürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Obwohl Schottland hier separat vorgestellt wird, sind viele der Informationen auf ganz Großbritannien oder zumindest England übertragbar.</p>
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<h3>praktische Informationen</h3>
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<div id="attachment_6062" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9123.jpg"><img class="size-medium wp-image-6062" title="am Knockan Crag" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9123-300x198.jpg" alt="am Knockan Crag" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">am Knockan Crag</p></div>
<p><strong>Einreise</strong>: Deutsche Staatsbürger können visumfrei mit Reisepass oder Personalausweis nach Schottland einreisen.</p>
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<p><strong>Zeitverschiebung</strong>: Schottland hat zu Deutschland eine Zeitverschiebung von &#8211; 1 Stunde (in Deutschland 12Uhr = in Schottland 11Uhr). Das ist im Sommer wie im Winter so, da auch Schottland Sommer- und Winterzeit hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Währung</strong>: In Schottland ist die Landeswährung der Pfund Sterling. EU-Bürger, die aus einem EU-Land einreisen, dürfen sowohl Euro als auch Pfund Sterling oder Reisechecks in beliebiger Höhe ein- und ausführen. Gängige Kreditkarten werden in größeren Geschäften, Hotels und Banken akzeptiert, an Geldautomaten auch EC-Karten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6063" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7493.jpg"><img class="size-medium wp-image-6063" title="Neist Point, Isle of Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7493-300x198.jpg" alt="Neist Point, Isle of Skye" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Neist Point, Isle of Skye</p></div>
<p><strong>Sommerferien</strong>: Ähnlich wie in Deutschland, sind die Ferien in Schottland nicht einheitlich geregelt, sondern werden teilweise sogar von den einzelnen Schulen festgelegt. Mit den meisten „Touristen“ muss sicherlich dennoch im Juli/August gerechnet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klima</strong>: Das Klima in Schottland gilt als sehr wechselhaft. Tatsächlich wird es mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem 2-wöchigen Sommerurlaub auch einige Regentage geben. Das Wetter wechselt dabei oft mehrmals am Tag zwischen Sonne, Wolken und Regenschauern, so dass doch häufig noch ein Teil des Tages für Aktivitäten im Freien genutzt werden kann. Der Osten des Landes ist insgesamt etwas trockener, als der Westen. Das Klima insgesamt ist rau und eher kühl: im Sommer wird es selten richtig heiß, im Winter liegt in den Höhenlagen Schnee. Im Herbst und Winter ist zusätzlich mit starken Winden bis hin zu Stürmen zu rechnen. Die beste Reisezeit ist Mai bis September.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6068" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_98881.jpg"><img class="size-medium wp-image-6068" title="Old Course, St. Andrews" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_98881-300x198.jpg" alt="Old Course, St. Andrews" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Old Course, St. Andrews</p></div>
<p><strong>Midges</strong>: Midges sind winzige Fliegen, die unseren Fruchtfliegen ähnlich sehen. In den Sommermonaten treten sie teilweise in Massen auf. Sie stechen zwar nicht, aber die weiblichen Mitglieder beißen, um an menschliches Blut zu kommen, was nicht weniger unangenehm ist. Vor allem, wenn man von ungefähr 200 Midges gleichzeitig angegriffen wird. Der Biss selbst „piekst“, wie stark der anschließende Juckreiz ist, hängt stark vom Menschen ab. Midges vertragen weder Frost noch pralle Sonne und treten in Schottland etwa von Anfang Mai bis Ende September auf (bzw. bis zu den ersten Nachtfrösten im Frühherbst). Am schlimmsten ist es meist im Juli/August. Man findet sie (oder sie den Menschen) vor allem in der Nähe von Gewässern in der Abend- oder Morgendämmerung. Bei stärkerem Wind sind sie nicht unterwegs. Man kann in Schottland überall Schutznetze erstehen, mit denen man den Kopf abdeckt, auch sonst ist Ganzkörperbekleidung in der Dämmerung der beste Schutz. Auf Grund der geringen Größe, passen Midges problemlos durch die Lüftungsschlitze des Autos und auch in Zelten wird man sie kaum los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Maßeinheiten</strong>: Das Vereinigte Königreich, und damit auch Schottland, nutzt offiziell ein anderes System für Mengen- und Längenangaben als beispielsweise Deutschland. Auch für Urlauber kann dies interessant sein:</p>
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<p><em>Meilen statt Kilometer:</em> 1 Meile = 1.609 Kilometer, 1 Kilometer = 0.621 Meilen</p>
<p>Z.B. entspricht so die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Meilen/Stunde etwa 48km/h</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gallonen statt Liter</em>: 1 Gallone = 4.546 Liter, 1 Liter = 0.220 Gallonen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Pounds statt Kilo:</em> 1 Kilo = 2.204 Pounds, 1 Pound = 0.453 Kilos</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6069" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6542.jpg"><img class="size-medium wp-image-6069" title="Edinburgh Castle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6542-300x200.jpg" alt="Edinburgh Castle" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Edinburgh Castle</p></div>
<p><strong>Autofahren</strong>: In Schottland herrscht Linksverkehr, was für deutsche Autofahrer erst mal eine Umstellung bedeutet. Mit einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug darf in Schottland eingereist werden, allerdings hat man dann den Lenker „auf der falschen Seite“, was vor allem die Übersicht beim Abbiegen und das Einschätzen des Abstands zu den Seiten beeinträchtigen kann. Mit dem deutschen Führerschein darf in Schottland gefahren werden. Vorsicht bei Kreisverkehren (und da gibt es in Schottland in den dichter besiedelten Regionen einige von): man kreiselt hier im Uhrzeigersinn. Das Auto im Kreisverkehr hat immer Vorfahrt. Die Vorfahrt an Kreuzungen wird im Allgemeinen durch Fahrbahnmarkierungen oder Verkehrszeichen geregelt, ein „Rechts-vor-Links-Gebot“ oder ähnliches gibt es nicht.<br />
In den ländlichen Regionen Schottlands gibt es viele Single Track Roads, was bedeutet, die Straßen sind zu schmal, als dass 2 Fahrzeuge aneinander vorbei passen würden. Die gute Nachricht ist: durch fehlende Bebauung und die fast völlige Abwesenheit von Bäumen, hat man in der Regel einen weiten Blick, so dass man bei entgegen kommenden Fahrzeugen rechtzeitig einen „passing place“ ansteuern kann. Passing places sind Ausbuchtungen entlang der Straße, die ein Vorbeifahren ermöglichen. Achtung: man nimmt einen passing place, der sich links vom Auto in Fahrtrichtung befindet. Auf einspurigen Straßen kann einem der Linksverkehr leicht wieder entfallen… Keinesfalls sollten passing places als Parkplatz genutzt werden. Zudem fordern immer mal wieder freundliche Schilder dazu auf, schnellere Verkehrsteilnehmer hinter einem an passing places überholen zu lassen, was man natürlich beherzigen sollte. Allgemein fahren Schotten eher defensiv und rücksichtsvoll.</p>
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<div id="attachment_6080" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8643.jpg"><img class="size-medium wp-image-6080" title="Schafe in Schottland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8643-300x198.jpg" alt="Schafe in Schottland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe in Schottland</p></div>
<p>Zu erwähnen sind außerdem die in Schottland allgegenwärtigen, halb wild lebenden Schafe. Diese befinden sich auch immer mal wieder auf der Fahrbahn.</p>
<p>Der Straßenzustand im Süden Schottlands ist ähnlich wie in Deutschland. In den einsamen Regionen der Highlands können dagegen die dort vorherrschenden Single Track Roads auch mal in einem schlechteren Zustand sein (die Autorin des Artikels merkt an, dass es mit einem 6m langen Alkoven Wohnmobil dennoch nirgendwo Probleme auf Grund dessen gab).</p>
<p>Tankstellen in den Highlands sind eher rar gesät, vor allem günstige Tankstellen sollte man daher auch mit noch halb vollem Tank nutzen. Hilfreich ist sicherlich auch ein Reservekanister.<br />
Geschwindigkeitsbegrenzungen (sofern nicht durch Schilder anders angegeben: In Ortschaften 30mph (ca. 48kmh), auf Landstraßen 60mph (ca. 96kmh), auf Autobahnen 70mph (ca. 112kmh). Autobahnen sind gebührenfrei nutzbar. Eine doppelte gelbe oder weiße Linie am Straßenrand bedeutet Halteverbot, eine einfache gelbe Linie Parkverbot.</p>
<p>Die Promillegrenze liegt bei 0,8 Promille.</p>
<p>Im Falle eines Unfalls kann auch in Schottland kostenfrei die 112 gewählt werden.</p>
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<h3>der Hund in Schottland</h3>
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<div id="attachment_6070" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8392.jpg"><img class="size-medium wp-image-6070" title="Isle of Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8392-300x198.jpg" alt="Isle of Harris" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Isle of Harris</p></div>
<p>Allgemein sind Schotten recht hundefreundlich, die Hundehaltung ähnelt der in Deutschland. Vor allem in den ländlichen Gebieten genießen Hunde viele Freiheiten. Die Hinterlassenschaften des Hundes müssen aufgesammelt und entsorgt werden, vor allem in Städten drohen sonst hohe Bußgelder.</p>
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<p><strong>Leinenpflicht</strong>: Eine allgemeine Leinenpflicht gibt es nicht. In Städten und Parks ist teilweise eine Leine vorgeschrieben, bzw. wird ein sehr unauffälliges Verhalten des Hundes vorausgesetzt, wenn er ohne Leine läuft. Mit der wichtigste Punkt für Hundebesitzer dürfte sein, dass man in weiten Teilen Schottlands mit frei laufenden Schafen zu rechnen hat, die der Hund keinesfalls belästigen oder gar jagen darf. Auf manchen Schafweiden fordern Schilder zum anleinen auf. Vor allem an den sandigen Küstenabschnitten gibt es zudem viele Kaninchen. Ein Hund, der sehr gut hört oder kaum Jagdtrieb hat, dürfte kaum Einschränkungen haben.</p>
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<div id="attachment_6072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8462.jpg"><img class="size-medium wp-image-6072" title="Hunde sind an fast allen Stränden willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8462-300x198.jpg" alt="Hunde sind an fast allen Stränden willkommen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Hunde sind an fast allen Stränden willkommen</p></div>
<p><strong>Mitnahme von Hunden an Strände</strong>: An fast allen schottischen Stränden darf der Hund sich ohne Einschränkung leinenlos aufhalten. Extra „Hundestrände“ gibt es folgerichtig nicht. Manche Städte haben allerdings für bestimmte Strandabschnitte ein Hundeverbot (St. Andrews z.B.). An Campingplatz-Stränden gibt es in der Regel keine Leinenpflicht.</p>
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<p><strong>Hunde in Restaurants und Hotels</strong>: In manchen Hotels sind Hunde erlaubt, in vielen nicht. In Ferienwohnungen und bei Bed and Breakfast-Angeboten kommt es sehr auf den Anbieter an. Möchte man eine entsprechende Rundreise mit Hund machen, sollte man vorab hundefreundliche Unterkünfte buchen. Auf Campingplätzen herrscht in der Regel Leinenpflicht, die Mitnahme von Hunden ist aber fast immer erlaubt. In Restaurants sind Hunde in aller Regel nur im Außenbereich gestattet.</p>
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<p><strong>Hunde in Innenstädten und öffentlichen Verkehrsmitteln</strong>: In der Bahn dürfen Hunde mitfahren, viele Busunternehmen lassen dagegen nur Guide Dogs zu. In Innenstädten ist es ähnlich, wie in Deutschland: Hunde gehören zum Stadtbild dazu und sind dort in der Regel angeleint. Achtung: unbedingt Hinterlassenschaften entfernen, hohe Bußgelder drohen! Anders als in Deutschland, sind Hunde auch in den meisten nicht-Lebensmittelläden nicht erlaubt.</p>
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<h3>Einreisebestimmungen</h3>
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<div id="attachment_6071" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9621.jpg"><img class="size-medium wp-image-6071 " title="Strand bei Durness, Hunde dürfen hier frei laufen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9621-300x198.jpg" alt="Strand bei Durness, Hunde dürfen hier frei laufen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness, Hunde dürfen auch hier frei laufen</p></div>
<p>Die Einreise nach Schottland ist für Haustiere mittlerweile längst nicht mehr so aufwändig, wie noch vor wenigen Jahren. Für Hunde, Katzen und Frettchen gelten zum einen die <a title="Einreisebestimmungen mit Haustieren innerhalb der EU" href="https://www.tierfreund.de/einreisebestimmungen-mit-haustieren-innerhalb-der-eu/">EU-Einreisebestimmungen</a>. Darüber hinaus ist eine vom Tierarzt bestätigte Behandlung gegen Bandwürmer 24 – 120 Stunden vor der Einreise nach Schottland vorgeschrieben. Eine Tollwut-Titerbestimmung (Blutuntersuchung) muss nicht mehr gemacht werden. Die Einreise muss über offiziell vorgeschriebene Grenzübertritte erfolgen. Welche dazu gehören (und viele weitere Informationen) sind im offiziellen <a href="http://www.defra.gov.uk/wildlife-pets/pets/travel/pets/">Pet Travel Scheme</a> zu finden (in engl.); wichtige Informationen auf Deutsch zusammengefasst findet man <a href="http://ukingermany.fco.gov.uk/resources/de/pdf/5580203/5756472/pets-neu">hier</a></p>
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<h4>Anlagehunde</h4>
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<p>Die Einreise von Pit Bulls, Tosa Inu Dogo Argentino, Fila Braziliero.und Hunden ähnlichen Typs ist untersagt. Dabei reicht das äußere Erscheinungsbild des Hundes, sofern er keine offiziellen Papiere eines anerkannten Zuchtverbandes besitzt, mit denen belegt werden kann, dass er einer anderen Rasse angehört. Achtung: ein entsprechend aussehender Hund kann von den Behörden beschlagnahmt werden!</p>
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<h3>Reisetipps mit Hund</h3>
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<h5><strong>Sehenswürdigkeiten:</strong></h5>
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<div id="attachment_6073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6532.jpg"><img class="size-medium wp-image-6073 " title="Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6532-300x198.jpg" alt="Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Melrose Abbey, betreut von Historic Scotland</p></div>
<p>Die Eintrittspreise für Schlösser, Abteiruinen, Parks, Landsitze und ähnliches sind in Schottland recht hoch. Wenn man Besichtigungen dieser Art mag, lohnt sich die Mitgliedschaft bei Historic Scotland oder im National Trust for Scotland. Die meisten der Hauptsehenswürdigkeiten Schottlands werden von einer der beiden Organisationen betreut. Eine Mitgliedschaft ermöglicht freien Eintritt zu den jeweils betreuten Sehenswürdigkeiten. Homepage des National Trust: http://www.nts.org.uk/Home/. Homepage von Historic Scotland: http://www.historic-scotland.gov.uk/. Statt einer Jahresmitgliedschaft kann auch ein „Explorer Pass“ erworben werden, der wenige Tage gültig ist. Eine entsprechende Mitgliedschaft kann bei jeder teilnehmenden „Attraktion“ erworben werden. In viele „Freiluft“-Sehenswürdigkeiten (Ruinen, Parks etc.) dürfen Hunde ihre Menschen begleiten.</p>
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<h5><strong>Wanderungen</strong>:</h5>
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<p>Viele Urlauber kommen in erster Linie zum Wandern nach Schottland. Wanderführer gibt es entsprechend viele, sowohl für die Hauptfernwanderwege, als auch für kurze Rundwanderungen. Wanderwege sind mehr oder weniger gut als solche gekennzeichnet, Rundwanderwege sind allerdings in der Regel nicht (wie in Deutschland üblich) mit entsprechenden Buchstaben oder Zahlen beschildert. Wer kürzere Wanderungen machen möchte, ist daher mit einem Wanderführer gut beraten, z.B. aus dem <a href="http://www.rother.de/titpage/4001.php">Rother-Verlag</a>.</p>
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<p>Hier 5 lohnenswerte Kurzwanderungen (um 3-4 Stunden), die viel Aussicht für verhältnismäßig wenig Anstrengung bieten:</p>
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<p><strong>Im Süden Schottlands zwischen Moffat und Melrose</strong> an der A708 gelegen ist der Wanderparkplatz am Grey Mare’s Tail, einem Wasserfall. Entlang des Wasserfalls kann hoch zum Loch Skeen spaziert und dieses auf den Höhen umrundet werden. Festes Schuhwerk erforderlich, außerdem nach Regen stellenweise sumpfig. Wanderweg auf den Höhen nicht durchgängig erkennbar, verlaufen kann man sich dennoch nicht. Da der Süden Schottlands allgemein eher kein Wanderziel ist, ist es am Loch Skeen auf den Höhen recht einsam.</p>
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<div id="attachment_6075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6286.jpg"><img class=" wp-image-6075  " title="am Loch Skeen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6286.jpg" alt="am Loch Skeen" width="461" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">am Loch Skeen</p></div>
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<div id="attachment_6076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6323.jpg"><img class=" wp-image-6076  " title="Höhenweg am Grey Mare's Tail" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6323.jpg" alt="Höhenweg am Grey Mare's Tail" width="461" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Höhenweg am Grey Mare&#8217;s Tail</p></div>
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<p><strong>In der Mitte Schottlands in den Trossachs</strong> nahe Loch Lomond findet man den Wanderparkplatz am Ben A’an (Koordinaten: N56°13,936‘ W4°24,359‘, an der A821 gelegen). In gut einer Stunde ist man auf teils sehr steilem Weg am Gipfel angekommen und genießt eine großartige Aussicht. Abstieg auf gleichem Weg. Der Weg ist durchgängig recht gut erkennbar.</p>
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<div id="attachment_6081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6710.jpg"><img class=" wp-image-6081 " title="auf dem Ben A'an" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_6710.jpg" alt="auf dem Ben A'an" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">auf dem Ben A&#8217;an</p></div>
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<p><strong>Auf der Isle of Skye</strong> führt ein Rundweg auf der Trotternish Halbinsel durch das Quiraing Gebirge (Koordinaten des Parkplatzes: N57°37,694‘ W6°17,466‘). Wer weniger gut zu Fuß ist, kann auch nur das erste Stück bis zu den interessanten Felsformationen „the Table“, „the Needle“ und „the Prison“ laufen. Für den gesamten Rundweg benötigt man um die drei Stunden (inklusive Aussicht genießen), stellenweise steil. Nur das erste Stück ist viel begangen, auf den Höhen kann man die Aussicht in Ruhe genießen.</p>
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<div id="attachment_6082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7737.jpg"><img class=" wp-image-6082 " title="im Quiraing Gebirge auf Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7737.jpg" alt="im Quiraing Gebirge auf Skye" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">im Quiraing Gebirge auf Skye</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls <strong>auf der Isle of Skye</strong> auf der Straße nach Elgol (Koordinaten des Wanderparkplatzes: N57°10,756‘ W6°03,803‘) führt ein Rundweg (Beginn gegenüber des Parkplatzes die Wiese hinauf) erst über die Höhen, dann zum Meer hinab und an diesem entlang bis Elgol. Der Rückweg von Elgol zum Parkplatz entlang der Single Track Road zieht sich! Ansonsten sehr schöne 4-5 stündige Rundwanderung.</p>
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<div id="attachment_6083" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7031.jpg"><img class=" wp-image-6083 " title="Rundweg bei Elgol auf Skye" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_7031.jpg" alt="Rundweg bei Elgol auf Skye" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Rundweg bei Elgol auf Skye</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Nordosten Schottlands</strong> (Highlands) führt ein Stück nördlich von Ullapool ein teilweise steiler Wanderweg in rund einer Stunde hoch zum Gipfel des Stac Pollaidh, ebenfalls mit fantastischer Aussicht. Der Weg kann mittlerweile als Rundweg mit alternativem Abstieg gelaufen werden. Es handelt sich um einen relativ viel besuchten Wanderweg, der Weg ist entsprechend gut erkennbar und vor allem an den Wochenenden im Sommer kommt kein Gefühl von Einsamkeit auf.</p>
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<div id="attachment_6084" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9071.jpg"><img class=" wp-image-6084 " title="auf dem Weg auf den Stac Pollaidh" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9071.jpg" alt="auf dem Weg auf den Stac Pollaidh" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">auf dem Weg auf den Stac Pollaidh</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Strände</strong>:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Schottland gibt es keine „Hundestrände“, da die meisten Strände für Hunde ohne Einschränkung nutzbar sind. Auch Leinen sind an Stränden nicht vorgeschrieben. Ausnahmen kann es vor allem an Städten geben; prinzipiell ist Schottland bei passendem Wetter für einen Strandurlaub mit Hund aber verhältnismäßig gut geeignet. Viele „Traumstrände“ sind allerdings eher etwas abgelegen.</p>
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<p>Hier ein paar Impressionen:</p>
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<p>Strände auf der Doppelinsel <strong>Harris and Lewis</strong>:</p>
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<div id="attachment_6085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8131.jpg"><img class=" wp-image-6085 " title="Sound of Taransay, Isle of Harris" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8131.jpg" alt="Sound of Taransay, Isle of Harris" width="448" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Sound of Taransay, Isle of Harris</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8913.jpg"><img class=" wp-image-6086 " title="Cnip, Isle of Lewis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_8913.jpg" alt="Cnip, Isle of Lewis" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">bei Cnip, Isle of Lewis</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strand bei <strong>Durness</strong> im äußersten Nordosten Schottlands:</p>
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<div id="attachment_6087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9424.jpg"><img class=" wp-image-6087 " title="Strand bei Durness" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC_9424.jpg" alt="Strand bei Durness" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Strand bei Durness</p></div>
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<h3>Adressen/Weblinks</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Britische Botschaft</strong>: https://www.gov.uk/government/world/germany.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schottisches Fremdenverkehrsamt</strong>: http://international.visitscotland.com/de/</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Angaben auf dieser Seite wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und zusammengestellt. Da jedes Land kurzfristig Einreiseregelungen und Gesetze ändern kann, sollte sich dennoch zu den wichtigsten Fragen im Vorfeld der Reise mit dem entsprechenden Fremdenverkehrsamt oder der Botschaft in Verbindung gesetzt werden. Dies gilt insbesondere für Regelungen betreffend „Sogenannter Kampfhunde“.</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/freizeit/urlaub/laenderinfos/">Länderübersicht</a></p>
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		<title>Hundekekse selber backen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 12:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Familienhund]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspaß]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack des Hundes backen und weiß genau, was drin ist. In vielen gekauften Leckerlies sind Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe und oft sogar Zucker enthalten, darauf verzichtet man bei den selbstgebackenen Keksen natürlich. Auch Leckerlies ohne Laktose (Milchzucker) oder Getreide sind möglich, falls der Hund dies nicht verträgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4529" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8335.jpg"><img class="size-medium wp-image-4529" title="Hundekekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8335-300x215.jpg" alt="Hundekekse" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Hundekekse</p></div>
<p>Der Kreativität sind beim Hundekekse backen kaum Grenzen gesetzt: die vorgeschlagenen Rezepte sind vielfältig ergänzbar, z.B. mit verschiedenen Obststücken, zerdrückter Banane, geriebenem Käse, Hüttenkäse, gewölftem Fleisch, Nüssen oder Trockenfisch. Ungesund für Hunde ist natürlich Zucker, daneben sind Schokolade (auch Kakao-Pulver) und Rosinen giftig für Hunde. Auch auf zu viele Gewürze und auf Backpulver verzichtet man besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da selbstgebackene Kekse keine künstlichen Konservierungsstoffe enthalten, sind sie nur maximal 2-3 Wochen haltbar (Vollkornkekse), bzw. einige Tage („Fleischkekse“). Am besten bewahrt man sie im Kühlschrank auf oder friert sie portionsweise ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Rezepte für jeden Anlass:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Käsecracker</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Hüttenkäse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g Knäckebrot zerbröselt oder 50g gehackte Nüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>evtl. etwas Wasser, falls der Teig sonst zu fest ist</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen, zu kleinen Kugeln formen und etwa 20Minuten bei 180Grad gar backen. Um die Cracker knuspriger zu bekommen, anschließend bei geringer Hitze (50 Grad) im Ofen trocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4531" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_EB_600px-Clyde_The_Bulldog.jpg"><img class=" wp-image-4531  " title="Keks?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_EB_600px-Clyde_The_Bulldog-300x300.jpg" alt="Keks?" width="243" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Keks?</p></div>
<h6>Fleisch-Kekse</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Rinder-, Pferde- oder Lammhack</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>400g dunkles Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 120ml Fleischbrühe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und etwa 1cm dick ausrollen. Nach belieben in Vierecke schneiden oder Formen ausstechen. Etwa 45 Minuten bei 180 Grad backen. Falls gewünscht, zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Bananen-Chips</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 mittelgroße, sehr reife Bananen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Weizengries</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bananen zerdrücken und mit dem Gries und dem Honig vermischen. Dann knapp 1cm dick ausrollen und entweder Formen ausstechen oder in kleine Vierecke schneiden. Bei etwa 180 Grad 20 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4532" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0120.jpg"><img class=" wp-image-4532 " title="die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0120-236x300.jpg" alt="die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs" width="212" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">die kleinen Kugeln eignen sich gut für unterwegs</p></div>
<h6>Fisch-Leckerlies</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gekochter Fisch, püriert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>250g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen, kleine Kugeln daraus formen und bei etwa 170 Grad 20-30 Minuten gar backen. Zum Aushärten bei leicht geöffneter Tür und niedriger Temperatur im Ofen trocknen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Kartoffel-Schinken-Happen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 gekochte, zerstampfte Kartoffeln</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g zarte Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g dunkles Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g gewürfelter Schinken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5El Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 100ml Wasser (Menge nach Bedarf, um einen Teig guter Konsistenz zu bekommen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles vermengen und etwa ½ cm dick ausrollen. Nach Belieben Taler oder Vierecke ausschneiden oder Formen ausstechen. Bei etwa 160 Grad 25 Minuten backen. Bei Bedarf zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4533" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8333.jpg"><img class=" wp-image-4533 " title="Pralinen für Hunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8333-300x254.jpg" alt="Pralinen für Hunde" width="270" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Pralinen für Hunde</p></div>
<h6>Leberwurstpralinen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g körniger Frischkäse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Leberwurst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5 EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>evtl. etwas Wasser oder Fleischbrühe (Menge nach Bedarf, um einen Teig guter Konsistenz zu bekommen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen und zu kleinen Pralinen formen. Bei etwa 160Grad 35 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Hundekekse ohne Getreide</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Hunde reagieren auf Gluten allergisch und vertragen insbesondere kein Weizenmehl. Alternativen sind gemahlene Nüsse, Haferflocken, Kartoffelmehl (Kartoffelflocken oder Fertig-Kartoffelbrei) oder Maismehl. Hier einige Rezept-Vorschläge:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Kartoffel-Hack-Plätzchen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Kartoffelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gewölftes Fleisch (z.B. Rind, Pferd oder Geflügelherzen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2EL Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 50ml Wasser (nach Bedarf, so dass der Teig eine gute Konsistenz bekommt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles vermischen, ausrollen und nach Belieben Taler oder Vierecke. Bei etwa 160 Grad 25 Minuten backen (je nach Dicke der Plätzchen Backdauer und Temperatur anpassen). Bei Bedarf zum Aushärten bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4534" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld.jpg"><img class="size-medium wp-image-4534" title="Sitz gegen Keks?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld-225x300.jpg" alt="Sitz gegen Keks?" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sitz gegen Keks?</p></div>
<h6>Maismehl-Käse-Kekse</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>120g Maismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>120ml Rinder- oder Hühnerbrühe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und in kleinen Häufchen auf Backpapier setzen. Bei etwa 170Grad 15 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Quarkpralinen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g feine Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Dinkelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwa 6 EL Buttermilch (so dass ein Teig guter Konsistenz entsteht)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5 EL Öl (z.B. Distelöl oder Olivenöl)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Ahornsirup</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Magerquark</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und in kleinen Kugeln bei 180Grad etwa 25 Minuten backen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4535" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8321.jpg"><img class=" wp-image-4535  " title="Kauknochen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8321.jpg" alt="Kauknochen" width="461" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kauknochen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Thunfischtaler</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Dose Thunfisch im eigenen Saft</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2El Öl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>300g Maismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Hundeflocken (oder Haferflocken)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen und zu knapp 1cm dicken Taler formen. Falls die Flüssigkeit in der Thunfischsauce nicht ausreicht, kann noch etwas Öl oder Wasser zugegeben werden. Anschließend etwa 30Minuten bei 150 Grad backen. Sind die Taler noch zu weich, können sie bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter getrocknet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4536" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8326.jpg"><img class="size-medium wp-image-4536" title="Lieblingskekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8326-300x249.jpg" alt="Lieblingskekse" width="300" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Lieblingskekse</p></div>
<h6>Leberplätzchen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g geriebene Haselnüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>200g Reismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 EL Ahornsirup</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3 EL Sesamöl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 geriebene Möhre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>70g pürierte Leber</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermengen, dünne Plätzchen daraus formen und etwa 20Minuten bei 170Grad backen. Im Anschluss bei niedriger Temperatur und leicht geöffneter Ofentür aushärten lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Weihnachtskekse für Hunde</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weihnachtskekse für Hunde sind auch eine nette Geschenkidee für andere Hundebesitzer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4537" class="wp-caption alignright" style="width: 206px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8327.jpg"><img class="size-medium wp-image-4537" title="Weihnachtskekse" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC_8327-196x300.jpg" alt="Weihnachtskekse" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtskekse</p></div>
<h6>Honig-Nuss-Cracker</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>400g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g gehackte oder gemahlene Nüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Eier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g Mehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g geriebener Käse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100ml Wasser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwas Zimt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menge an Mehl und Wasser kann leicht angepasst werden, damit der Teig eine gute Konsistenz bekommt. Alles gut verkneten und etwa 1cm dick ausrollen. Für Weihnachtskekse können hier gut Weihnachtsaustechformen verwendet werden, sonst in Taler oder Vierecke schneiden. Bei 140 Grad etwa 45 Minuten backen. Falls man die Kekse knuspriger/trockener haben möchte, im Anschluss bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter trocknen oder bei geschlossener Ofentür im Ofen lassen, bis dieser nach dem ausstellen kalt geworden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Joghurt-Dinkel-Taler</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Dinkelmehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>100g Haferflocken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>50g Reismehl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1EL Honig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 geriebener Apfel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>150g (ein kleiner Becher) Naturjoghurt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>etwas Zimt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles gut vermischen, knapp 1cm dick ausrollen und entweder Taler ausschneiden oder Weihnachtsformen ausstechen. Bei 150 Grad etwa 45Minuten backen. Falls man die Kekse knuspriger/trockener haben möchte, im Anschluss bei geringer Hitze (eventuell Kochlöffel in die Ofentür) weiter trocknen oder bei geschlossener Ofentür im Ofen lassen, bis dieser nach dem ausstellen kalt geworden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alters- und Größenrekorde</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/alters-und-grosenrekorde/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/alters-und-grosenrekorde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 13:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung, Aufbau und Leistungen von Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wildtiere]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Viele Bäume werden deutlich älter, als der Mensch. Einige Baumarten, wie der Mammutbaum, werden über 4000Jahre alt, manche Pinien sogar über 5000Jahre. Vor 5000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3680" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_64251.jpg"><img class="size-medium wp-image-3680" title="DSC_6425" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_64251-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">wenn diese Bäume erzählen könnten&#8230;</p></div>
<p>Viele Bäume werden deutlich älter, als der Mensch. Einige Baumarten, wie der Mammutbaum, werden über 4000Jahre alt, manche Pinien sogar über 5000Jahre. Vor 5000 Jahren, als diese Bäume jung waren, waren die Menschen im heutigen Deutschland noch in der Jungsteinzeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu den ältesten Bäumen der Welt gehören daneben Zypressen, Grannenkiefern und Sicheltannen. Der momentane Rekordhalter ist aber eine recht klein gewachsene Fichte in Schweden: der vermutliche älteste Baum der Welt wurde auf gut 9500 Jahre bestimmt. Eichen, Kastanien oder Eiben erreichen Alter von immerhin 1-2 Tausend Jahren.</p>
<p>Dabei können Höhen von über 100m erreicht werden (z.B. Mammutbaum, einige Douglasien- und Kiefernarten und der Riesen- Eukalyptus) und Stammumfänge von weit über 10 Meter (Mammutbaum).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3679" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/colinspoelman-sequoia-b.jpg"><img class="size-medium wp-image-3679" title="colinspoelman " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/colinspoelman-sequoia-b-300x214.jpg" alt="der größte, aber nicht der älteste Baum, ist Mammutbaum" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/spoelman/4091033045/ " target="_blank"><span style="color: #800080;">Colin Spoelman/flickr</span></a> Mammutbäume</p></div>
<p>Zu den mächtigsten Bäumen der Erde gehören zweifellos die Mammutbäume. Der Mammut-Baum mit dem Namen Hyperion ist gut 115m hoch, der General Sherman Tree hat einen Stammdurchmesser von über 8 Metern auf Brusthöhe, an der Basis über 12m. Er gilt als eines der größten Lebewesen der Erde (noch größer werden vor allem sich unterirdisch ausbreitende Pilze!). Der General Sherman Tree hat ein Kubikvolumen von rund 1500 Kubikmetern und einen Stammumfang von gut 30m! Kaum vorstellbar und ungemein beeindruckend, wenn man ihn im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien besucht.</p>
<p>Riesen-Mammutbäume werden über 1200 Tonnen schwer und bis zu 3000 Jahre alt. Sie sind extrem widerstandsfähig gegen Feuer und Parasiten, das Holz ist sehr robust.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den größten gemessenen Stammdurchmesser hat ein Vertreter des Ahuehuete-Baums, das ist eine Zypressenart, in Mexico. Ihr Stammumfang beträgt unglaubliche 58m.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die größten Bäume Deutschlands sind Douglasien, wobei sich mehrere Orte um den Titel „höchster Baum Deutschlands“ bewerben. Die jeweiligen Douglasien sind gut 60m hoch.</p>
<p>Der älteste Baum Deutschlands ist eine Eiche, die schon etwa 1500Jahre an ihrem Platz steht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Entwicklung der Landpflanzen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/die-entwicklung-der-landpflanzen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/die-entwicklung-der-landpflanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 11:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung, Aufbau und Leistungen von Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wildtiere]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heute sind nahezu weltweit Pflanzen zu finden: ausgedehnte Wälder, knorrige Kiefern im Hochgebirge, Moose in Mauerritzen, bunte, duftende Blütenpflanzen in Beeten. Kaum noch vorstellbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Heute sind nahezu weltweit Pflanzen zu finden: ausgedehnte Wälder, knorrige Kiefern im Hochgebirge, Moose in Mauerritzen, bunte, duftende Blütenpflanzen in Beeten. Kaum noch vorstellbar, dass die Erde mehrere Milliarden Jahre lang ohne Landpflanzen existiert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3556" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/hintenBarbe.jpg"><img class="size-medium wp-image-3556" title="UW" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/hintenBarbe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">lange blieb das Leben auf das Wasser beschränkt</p></div>
<p>Die Erde ist rund 4,6 Mrd. Jahre alt. Gut 1 Milliarde Jahre dauerte es dann noch, bis es erste Einzeller gab. Eine weitere Milliarde Jahre später gab es erstmals photosynthetisch aktive Zellen: Cyanobakterien. Dies bedeutete auch, dass nun in größerem Umfang Sauerstoff produziert wurde (siehe <a title="aus Licht wird leben: Photosynthese" href="https://www.tierfreund.de/aus-licht-wird-leben-photosynthese/">Photosynthese</a>). Dadurch reicherte sich die Atmosphäre mit Sauerstoff an, das Leben blieb aber noch lange auf das Wasser beschränkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit etwa 1,5 Mrd. Jahren gibt es Eukaryonten, also Zellen mit echtem Zellkern, wie auch wir Menschen sie haben. Eine wahre Explosion der Vielfalt des Lebens gab es vor gut 500Mio Jahren: Wirbellose Tiere und Algen gab es nun in großem Artenreichtum.</p>
<p>Das Land wurde erst vor etwa 430Mio Jahren erstmals besiedelt, über 3 Milliarden Jahre nach dem Meer. Das war tatsächlich ein riesiger Schritt, Schutz vor Austrocknung, Stützsysteme (unter Wasser ist man nahezu „schwerelos“) und ganz neue Methoden der Fortpflanzung mussten gefunden werden. Von den Tieren, aber auch von den Pflanzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die ersten Landpflanzen hatten noch kein ausgeklügeltes Gefäßsystem, keine echten Wurzeln und kaum Stützgewebe. Sie wuchsen kaum in die Höhe und waren noch auf Wasser zur Fortpflanzung angewiesen. Auch brauchten sie ausreichend Niederschläge und/oder feuchte Böden, um nicht zu vertrocknen. Dies waren die Vorfahren unserer heutigen Moose. Sie haben es bis in die Gegenwart geschafft und setzen dabei immer noch auf ähnliche Mechanismen, wie vor 400Mio Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3557" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4327.jpg"><img class="size-medium wp-image-3557" title="DSC_4327" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4327-300x212.jpg" alt="Moose gehören zu den ursprünglichsten Landpflanzen" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Moose gehören zu den ersten Landpflanzen</p></div>
<p>Schon bald entwickelten sich erste „Gefäßpflanzen“, das heißt Pflanzen mit einem Leitsystem für Wasser und Nährstoffe. Dieses erlaubt den Pflanzen, die lebenswichtigen Stoffe über die Pflanze verteilen zu können. Erst so war eine Spezialisierung der Gewebe möglich: die Wurzeln nehmen Wasser auf, genutzt werden kann es aber auch vom Spross und den Blättern. Der Spross stützt die Pflanze, so dass sie zum Licht wachsen kann und nicht im Schatten anderer Pflanzen bleiben muss. Die Blätter sind auf die Photosynthese spezialisiert, die für Energie und organisches Baumaterial sorgt. Dies kann dann wiederum in der ganzen Pflanze genutzt werden.</p>
<p>Mindestens ebenso wichtig waren neue Mechanismen zur Befruchtung und Verbreitung von Sporen/Samen und vor allem der Schutz des Embryos vor Austrocknung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="erste Landpflanzen: Moose und Farne" href="https://www.tierfreund.de/erste-landpflanzen-moose-und-farne/">die ersten Landpflanzen: Moose und Farne</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="der Siegeszug der Samenpflanzen" href="https://www.tierfreund.de/der-siegeszug-der-samenpflanzen/">der Siegeszug der Samenpflanzen</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leben und Überleben im Wald</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/uberleben-im-wald/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/uberleben-im-wald/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 10:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Wald in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wildtiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wald bedeutet heute für viele Menschen ein Stück Erholung in intakter Natur. Das Blätterrauschen der mächtigen Bäume, Vögel zwitschern, überall ist Leben. Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6325" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_94912.jpg"><img class="size-medium wp-image-6325" title="Buche" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_94912-300x199.jpg" alt="Buche" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Buche</p></div>
<p>Der Wald bedeutet heute für viele Menschen ein Stück Erholung in intakter Natur. Das Blätterrauschen der mächtigen Bäume, Vögel zwitschern, überall ist Leben. Für die Waldbewohner selbst ist aber oft ein harter Überlebenskampf. Man bedenke alleine, Hundertausende von Samen werden von einem einzigen Baum alljährlich verbreitet, aber nur die wenigsten entwickeln sich tatsächlich zu neuen großen Bäumen. Ein wenig Glück gehört dazu, wo der Samen landet, ob der Boden entsprechend geeignet ist, genug Licht vorhanden ist und nicht bereits der Keimling vom Wild aufgefressen oder zertrampelt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tatsächlich bieten die Bäume nicht nur vielen Tieren Nahrung und einen Lebensraum, sie stehen auch in starker Konkurrenz zueinander. So entwickelte im Laufe der Evolution jede Art eigene Strategien, um eine Nische für sich zu finden. Einige Pflanzen sind z.B. sehr Schattentolerant, manche kommen mit Staunässe zurecht, andere sind extrem winterhart oder ertragen große Trockenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 476px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4477.jpg"><img class=" wp-image-3539    " title="DSC_4477" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4477.jpg" alt="das Leben im Wald als Keimling" width="466" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">keimende Buchen</p></div>
<p>Pflanzen können nicht weggehen, wenn die Bedingungen sich zum Schlechten entwickeln, der Sommer zu trocken ist oder sie von Pathogenen befallen werden. So mussten sie einige erstaunliche Fähigkeiten entwickeln, wie z.B. eine Immunabwehr, an Licht und örtliche Gegebenheiten angepasstes Wachstum oder die Reaktion auf Jahreszeiten. Sie reagieren zudem auf Schwerkraft, Licht und Tageszeit und haben eigene Pflanzenhormone. Sie nutzen Tiere, um ihre Fortpflanzung und die Verbreitung ihrer Nachkommen zu gewährleisten und arbeiten mit Bodenpilzen zusammen, um ihre Nährstoffaufnahme zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3545" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_00481.jpg"><img class="size-medium wp-image-3545" title="DSC_0048" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_00481-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Lindenblüte</p></div>
<p>Einige Pflanzen entlassen Enzyme in den Boden, um die Wurzeln andere Pflanzen zu schwächen, andere sind in der Lage Artgenossen einen Schädlingsbefall mitzuteilen, so dass diese schon vor dem „Feindkontakt“ Abwehrmaßnahmen ergreifen können. Das ursprünglich aus der Weide stammende „Asprin“ ist auch für die Pflanze selbst ein Heilmittel.</p>
<p>Und junge Tannen können z.B. viele Jahre in einer Art „Winterschlaf“ im Schatten verharren, bis ein Baum über ihnen abstirbt. Dann nutzen sie die Chance und schalten schnell wieder auf Wachstum um.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pflanzen haben sogar eine innere Uhr und leiden unter einem Jet-Lag, wenn man den gewohnten Hell-Dunkel-Rhythmus experimentell ändert. Sie passen die Öffnung ihrer Blüten, Wachstumsphasen und das Öffnen ihrer Spaltöffnungen an die Tageszeit an. Linden z.B. produzieren den süßesten Nektar in den Abendstunden, wenn besonders viele Insekten unterwegs sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3546" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1498b.jpg"><img class=" wp-image-3546 " title="DSC_1498b" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1498b-300x288.jpg" alt="" width="270" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Fledermäuse orten ihre Beute über Ultraschall</p></div>
<p>Auch die Tiere müssen ihre Nische finden und sich gegen Konkurrenten und Feinde behaupten. Einige Arten haben Gifte entwickelt oder eine Nahrung gefunden, die kaum ein anderes Tier verwerten kann. Manche sind sehr schnell, andere Meister der Tarnung oder wehrhaft. Einige Arten produzieren extrem viele Nachkommen, auf dass zumindest ein paar davon überleben. Manche Schmetterlinge gaukeln über ein Augenmuster ein sehr viel größeres Tier vor und es gibt Käfer, die sich tot stellen und sich „leblos“ vom Zweig ins Laub fallen lassen, um so als Beute uninteressant zu werden. Einige Nachtfalter senden sogar „Störsignale“ gegen eine Fledermausortung. Und wer selten ist, ist damit auch eine wenig attraktive Beute, zumindest nicht der Mühe wert, dass Fressfeinde sich auf ihn spezialisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Waldtieren nutzt es oft mehr, sehr gut hören oder wittern zu können, ein gutes Auge brauchen sie dagegen nicht unbedingt. Auch schnelles, ausdauerndes Laufen ist im Wald kaum möglich, die Waldtiere flüchten meist nur auf kurze Distanzen und setzen dann auf sichere Rückzugsorte oder Tarnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3548" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3548" title="1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/1-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">der Winter ist eine harte Zeit für Pflanzen</p></div>
<p>In Mitteleuropa ist auch das Klima eine Herausforderung: im Regenwald ist es immer in etwa gleich warm, gleich feucht und gleich sonnig. In Deutschland gibt es heiße, trockene Wochen, Starkregen und Stürme sowie eisige Winter mit Früh- oder Spätfrösten. Die Tiere und Pflanzen müssen mit all dem klar kommen (siehe auch: <a title="warum verlieren Bäume im Winter ihre Blätter?" href="https://www.tierfreund.de/warum-verlieren-baume-im-winter-ihre-blatter/">warum verlieren Bäume im Winter ihre Blätter</a>?).</p>
<p>Viele Insekten überdauern den Winter in verschiedenen Entwicklungsstadien in „Ruhe“. Sie sind mit einer Art Frostschutz ausgestattet, so dass sie Frost vertragen und stark herunter kühlen können.</p>
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<p>Je kleiner ein Säugetier oder Vogel ist, umso größer ist seine relative Oberfläche und umso stärker damit der Wärmeverlust. Deshalb muss im Verhältnis bei kleinen Tieren mehr Nahrung zugeführt werden, um diese in ausreichend Wärmeenergie umsetzen zu können. Für Säugetiere und Vögel gibt es eine Gewichts-/Größenuntergrenze, unter der der Wärmeverlust über die Nahrung nicht mehr ausgeglichen werden kann. Es spielt dabei natürlich auch eine Rolle, wie gut das Tier „isoliert“ ist und wie fett- und kohlenhydrathaltig die Nahrung ist: wer Samen und Knospen fressen kann, braucht insgesamt weniger Zeit auf Nahrungssuche zu verwenden, wer dagegen Insekten frisst, ist den ganzen Tag aktiv. Eine insektenfressende Spitzmaus verspeist jeden Tag das eigene Körpergewicht an Insekten! Rehe dagegen brauchen im Winter nur 5-10% ihres Körpergewichtes an Nahrung und vertragen auch Fastentage.</p>
<p>Teils wird auch der Stoffwechsel im Winter stark herunter gefahren bis hin zu Winterruhe, in der nur sporadisch gefressen und sonst vom „Winterspeck“ gelebt wird, teils findet ein Zug in den wärmeren Süden statt.</p>
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<div id="attachment_3549" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2540.jpg"><img class="size-medium wp-image-3549" title="DSC_2540" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2540-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Tier und Pflanze sind gegenseitig aufeinander angewiesen</p></div>
<p>Das zeigt: viele Lebewesen sind spezialisiert auf bestimmte Nahrungsquellen und bestimmte Lebensräume. So entwickeln sich hoch komplexe Nahrungsketten, bzw. -netze, jedes Glied ist wichtig, damit das Gesamtsystem Bestand haben kann. Das macht den Eingriff durch den Menschen so schwierig: fördert oder hemmt er eine Tier- oder Pflanzenart, hat dies gravierende Folgen für eine Vielzahl weiterer Arten. Langsam sind diese Zusammenhänge bewusst geworden, nachhaltige, mehr „naturnahe“ Forst- und Waldwirtschaft sowie Jagd wird angestrebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/das-okosystem-wald/">das Ökosystem Wald</a></p>
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		<title>Das Ökosystem Wald</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Wald in Deutschland]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ökologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Tieren, Pflanzen und Umweltfaktoren. Mit letzterem sind z.B. Temperatur, Bodeneigenschaften, Licht oder Nährstoffe gemeint. Das Zusammenspiel aller Faktoren ist dabei hoch komplex, weil sich alles gegenseitig beeinflusst.</p>
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<div id="attachment_3506" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4377.jpg"><img class=" wp-image-3506" title="DSC_4377" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4377-300x198.jpg" alt="Ökosystem Wald - ein Stück Waldboden im Herbst" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">ein kleines Stück Waldboden im Herbst</p></div>
<p>Ohne Zutun des Menschen entwickelt sich der Wald automatisch zu einem ökologischen Gleichgewicht. Dieses ist immer dynamisch, das heißt es verschiebt sich und pendelt sich immer wieder neu ein, alles ist im Fluss, einen unveränderlichen Zustand gibt es in einem Wald nicht. Ständig entsteht neues Leben, während altes abstirbt, Bäume wachsen, Vögel brüten, die Jahreszeiten wechseln. Größeren Einfluss nehmen z.B. Sturmschäden, eine Schädlingswelle, viel Wild, die Klimaänderung oder ein harter Winter… Je vielfältiger die Arten in einem Wald sind, umso leichter lassen sich größere Umbrüche verkraften. Wo ein Lebewesen eine Lücke hinterlässt, wird sein Platz schnell von neuem Leben eingenommen.</p>
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<h6>Ein Gedankenspiel: ein Wald entsteht</h6>
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<p>Man denke sich eine Brachlandschaft, auf der ein neuer Wald entstehen könnte. Es gibt bestimmte Niederschlagsmengen, einige Nährstoffe und sonstige Bodenbestandteile, einen Temperaturspielraum. Nun müssen Samen darauf treffen. Verbreitungsmechanismen spielen hier hinein, z.B. hier lebende, zur Verbreitung nutzbare Tiere oder der Wind… Die Samen, die die Brachfläche erreichen, müssen auf diesem Boden und bei den vorhandenen Umweltbedingungen wachsen können. Freie Flächen sind in der Regel wenig geschützt gegen Witterung, es gibt einen Grund, warum hier bislang nichts wächst. Einige Pflanzenarten, Pionierpflanzen genannt, können bei passenden Gegebenheiten solche Areale neu besiedeln. In der Regel sind es solche Arten, die sich über weite Strecken verbreiten können, sehr robust und schnellwüchsig sind, gut mit Wildverbiss zurecht kommen und nur wenig Bodenansprüche haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3507" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1360.jpg"><img class="size-medium wp-image-3507" title="DSC_1360" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1360-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">langsam kommt der Wald nach dem schweren Sturm zurück</p></div>
<p>Diese Pflanzen wachsen nun und schaffen durch absterbende Pflanzenteile oder Laub Dünger. Dazu bieten sie einen Lebensraum für Insekten, Mikroorganismen und Pilze, sie lockern den Boden und dienen Tieren als Nahrung, auch indirekt, über die bei ihnen lebenden Insekten. Sie schaffen ganz allgemein eine völlig neue Umwelt. Vögel finden einen Raum zum Nisten und Fressen, einen Platz, der Schutz bietet. Kleinsäuger kommen hinzu und nehmen ebenfalls Einfluss, z.B. indem sie bestimmte Insekten bevorzugt fressen oder selbst als Nahrung für größere Beutegreifer dienen. Sie schleppen aber auch über Früchte den Samen anderer Pflanzenarten herbei. Langsam werden einige Pflanzen größer, damit bringen sie neuen Lebensraum, nehmen aber auch anderen Pflanzen das Licht. Entsprechend ändert sich auch die Insektenwelt, die bestimmte Pflanzen bevorzugt als Lebensraum nutzen. Und mit ihnen wiederum die Vögel und Kleintiere. Das Mikroklima ändert sich: es gibt weniger Wind zwischen den Pflanzen und am Boden siedeln sich Moose an. Es wird feuchter und gleichmäßiger temperiert (im Sommer kühler, im Winter wärmer, als außerhalb des wachsenden Waldes), dazu bildet sich weiter Humus, es werden aber auch Nährstoffe „verbraucht“. Die Pionierpflanzen haben nun langsam kaum noch eine Chance gegen konkurrenzstärkere Baumarten, die ihnen das Licht zum Leben nehmen, sie verschwinden. Größeres Wild siedelt sich an. Dann sterben die ersten größeren Bäume, vielleicht wegen Sturmschäden oder an Altersschwäche. Das Totholz bildet wieder neuen Lebensraum. Auf entstehenden Lichtungen haben nun auch die Pionierpflanzen wieder eine Chance…</p>
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<h6>die Waldbewohner und ihre ökologische Beziehung zueinander</h6>
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<p>Bei Waldtieren denken viele zuerst an Rehe, Wildschweine oder Eichhörnchen. Artenreicher und in ihrer Gesamtzahl deutlich häufiger sind die Vögel des Waldes. Mehrere Tausend verschiedene Arten findet man schließlich bei den heimischen Wald-Insekten und immer noch mehrere Hundert bei den Spinnentieren. An den verschiedenen Baumarten leben dabei unterschiedlich viele Insekten. So findet man z.B. an einer einzigen Eiche rund 700 verschiedene Insektenarten, an Eiben dagegen kaum 10.</p>
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<div id="attachment_3509" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4466.jpg"><img class="size-medium wp-image-3509" title="DSC_4466" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4466-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">der Wald ist voller Leben</p></div>
<p>All diese Lebewesen haben ihre Aufgabe in der Natur und stehen mit zahlreichen anderen Arten in Beziehung, z.B. als Konkurrent um Nistplätze, als Beute, als Helfer beim Nahrungsaufschluss, als Produzent von Dünger oder als Wirt von Parasiten. Sie nehmen auch Einfluss auf die Bäume, schaden oder helfen ihnen, verbreiten den Samen, lockern den Boden oder vertilgen Baumschädlinge. In sich selbst regulierenden Wäldern entsteht dabei automatisch ein biologisches Gleichgewicht. Eine Tierart kann sich z.B. nur soweit vermehren, wie es Nahrung und Lebensraum für sie gibt. Sie selbst nimmt dabei auch Einfluss auf viele andere Tierarten, für die sie Räuber, Beute oder Nahrungskonkurrent ist. Manchmal sowohl als auch: so kann z.B. eine Maus Regenwürmer fressen, aber nach dem Tod diesen selbst als Nahrung dienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unentbehrlich für den Wald sind Pilze und Mikroorganismen. Sie zersetzen totes organisches Material und machen die Bestandteile so wieder als Nährstoffe zugänglich. Viele Pilze, die Mykorrhiza, leben zudem symbiontisch mit Bäumen zusammen, helfen den Bäumen bei der Wasser- und Mineralienaufnahme und bekommen im Gegenzug organisches Material von der Pflanze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0001.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3510" title="DSC_0001" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0001-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Durch Laub- und Mischwälder erreicht zudem genug Licht den Boden, um das Wachstum von Farnen, Moosen, Kräutern, Sträuchern und Gräsern zu gestatten. Besonders die Moose sind dabei sehr wichtig zur Regulation der Feuchtigkeit am Boden: sie speichern größere Mengen Wasser, das sie bei anhaltender Dürre langsam wieder abgeben. Verkarstung, wie sie vor allem bei einigen zu Seefahrtszwecken völlig abgeholzten Mittelmeerinseln zu sehen ist, führt die Wasserspeicherkapazität von Wäldern drastisch vor Augen: die Bäume bieten Schatten, der niedrige Bewuchs speichert die Feuchtigkeit und leitet sie langsam zum Grundwasser weiter. Ohne Wälder wird ein Landstrich ohne regelmäßige, stärkere Regenfälle zur Einöde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die niederwüchsigen Pflanzen sind zudem Nahrungsgrundlage und Versteckmöglichkeit, sowohl für Insekten, als auch für Säuger und Vögel. Einige Vögel brüten in Sträuchern (z.B. Amsel und Singdrossel) oder am Boden (z.B. Rotkehlchen). Auch ziehen viele Vögel Laubbäume den Nadelbäumen vor, zum Nisten und auch was ihre Nahrung angeht. Das erklärt mit, warum Fichtenmonokulturen so Schädlingsanfällig sind: es fehlt an tierischem Leben, dass die Schadinsekten eindämmen könnte.</p>
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<p>Was Nahrung und Nährstoffe angeht unterteilt man in:</p>
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<div id="attachment_3511" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_44251.jpg"><img class=" wp-image-3511" title="DSC_4425" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_44251-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ohne Pflanzen gäbe es keine Tiere</p></div>
<p>- &#8220;<strong>Produzenten</strong>“: hier sind vor allem die grünen Pflanzen zu nennen, die aus kaum mehr als CO2, Wasser und Sonnenlicht die Bausteine des Lebens herstellen und damit letztlich auch ihre Äste und Blätter, also die Nahrungsgrundlage für all die anderen Lebewesen, die hierzu nicht in der Lage sind. Oder etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: sie produzieren organisches Material aus anorganischen Bestandteilen. (siehe auch: <a title="aus Licht wird leben: Photosynthese" href="https://www.tierfreund.de/aus-licht-wird-leben-photosynthese/">Photosynthese</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- &#8220;<strong>Konsumenten</strong>&#8220;: sie sind immer auf Produzenten angewiesen, brauchen also „fertiges“ organisches Material als Nahrung. Konsumenten sind vor allem die Tier- und Pflanzenfressenden Tiere. Man unterteilt in: Konsumenten 1. Ordnung: sie fressen Produzenten (also Pflanzen) und Konsumenten 2. Ordnung: sie fressen andere Tiere.</p>
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<p>- &#8220;<strong>Destruenten</strong>&#8220;: die Kleinstlebewesen, die die organische Stoffe wieder in ihre molekularen Bestandteile zersetzen und damit aufs Neue verfügbar machen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der notwendige Anteil von Produzenten und Konsumenten 1. und 2. Ordnung, kann in einer sogenannten „Nahrungspyramide“ verdeutlicht werden. Es muss mehr Pflanzen als Pflanzenfresser geben und mehr Pflanzenfresser als Raubtiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Wald braucht keinen Dünger, weil er durch Nadeln, Blätter und totes tierisches Material eigenen Dünger produziert, nämlich so viel, wie er benötigt. Auch hier greift das Prinzip des biologischen Gleichgewichts: es wächst nur das, was genug Nährstoffe vorfindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weiter lesen: <a title="Überleben im Wald" href="https://www.tierfreund.de/uberleben-im-wald/">Überleben im Wald</a></p>
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		<title>Der Wald in Deutschland heute</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-wald-in-deutschland-heute/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 11:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Zeit ist etwa 1/3 von Deutschland mit Wald bedeckt. Zum Vergleich: in Großbritannien oder den Niederlanden sind es nur 9-10%, in Österreich etwa 47% und in Finnland sogar 66%. Deutsche Wälder bestehen vor allem aus Fichten (28%), Buchen (15%), Kiefern (24%) und der Eiche (10%).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3493" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4321.jpg"><img class="size-medium wp-image-3493" title="DSC_4321" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4321-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Totholz ist wichtig</p></div>
<p>Dem deutschen Wald geht es dabei gesundheitlich schon wieder besser, als noch vor 25 Jahren, und einige große Waldgebiete wurden unter Naturschutz gestellt. Allgemein sind naturnahe Wälder im Kommen, es gibt wieder mehr Mischwälder, denen gestattet wird, sich zu einem Teil selbst zu regulieren und Unterholz zu bilden. Etwa 1/3 der deutschen Wälder können als (sehr) naturnah eingestuft werden. Naturnah ist es z.B., Bäume unterschiedlichen Alters gemischt zu haben und nur vereinzelt Bäume heraus zu schlagen, statt ganze Flächen zu fällen. Ein naturnaher Wald bietet schattigere und lichtere Stellen, trockenere und feuchtere Zonen, Bachläufe, junge und alte Bäume verschiedener Arten, Unterholz und damit viel unterschiedlichem Lebensraum. Totholz bietet Nahrung, Dünger und Lebensraum. Der Verzicht auf künstlichen Dünger bietet Arten einen Überlebensraum, die Düngemittel nicht vertragen, beispielsweise Orchideen oder Waldameisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3494" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_15251.jpg"><img class="size-medium wp-image-3494" title="DSC_1525" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_15251-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fichten-Monokultur</p></div>
<p>Aber immer noch gibt es viele künstlich angepflanzte Monokulturen in Deutschland. Dazu kommen vom Menschen gepflanzte fremde Baumarten aus fernen Ländern, auf die die hiesige Tierwelt, die Insekten und auch die Mikroorganismen nicht eingestellt sind und die so zwar schön aussehen mögen oder effektiv wachsen, aber unter Umständen mehr Schaden als Nutzen bringen. Außerdem werden mit dem Import von hübschen tropischen Gehölzen für den Garten auch gerne mal Schädlinge eingeschleppt, denen hiesige Bäume nichts entgegen zu setzen haben, weil sie nie zuvor mit ihnen zu tun hatten. Auch die Klimaerwärmung stellt den Wald vor neue Herausforderungen: längere Dürrezeiten wie im Sommer 2003, schwere Stürme wie Wibke 1990 oder 2007 Kyrill, und wärmere Winter, die weniger Schädlinge abtöten. Es stellt sich nach wie vor die Frage: wie viel soll/kann/muss der Mensch eingreifen, versuchen zu lenken und das gewünschte zu unterstützen? Oder aber besser den Wald sich selbst regulieren lassen, was er es immerhin über viele Millionen Jahre erfolgreich getan hat?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Mensch nutzt den Wald natürlich weiter vielfältig, er braucht Bäume als Rohstoff, und damit sind nicht naturnahe „Urwälder“ eben auch notwendig. Aus Holz wird Papier, Möbel, Fußböden, Verpackungsmaterial, Häuser, Boote, Heizmaterial wie Pellets und Holzscheite, und vieles mehr. Wichtig ist, als Verbraucher auf die Herkunft des Holzes zu achten. Wurden dafür Urwälder, naturnahe Wälder abgeholzt, Lebensräume zerstört? Wurde das Holz weit transportiert mit entsprechenden Klimaemissionen? Mit dem Kauf einheimischer Holzprodukte kann man sich relativ sicher sein, dass Aspekte des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit berücksichtigt sind, in vielen ärmeren Ländern bedeutet Holzgewinnung dagegen Raubbau an der Natur. Der Endverbraucher hat es in der Hand.</p>
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<h6>Nutzung des Waldes und Forstwirtschaft</h6>
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<p>Es sind vor allem 3 große Bereiche für die der Wald heute genutzt wird: Freizeitgestaltung, Wirtschaft und Schutzfunktionen.</p>
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<div id="attachment_3495" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0024.jpg"><img class="size-medium wp-image-3495" title="DSC_0024" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0024-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wanderwege gibt es viele in Deutschland</p></div>
<p>Vor allem für Städter ist der Wald oft in erster Linie ein Ausflugsziel. Hier ist man der Natur nahe, hat Ruhe, frische Luft, eine Abwechslung zum oft hektischen, lauten Alltag. Entsprechend viele Spazierwege führen durch deutsche Wälder. Oftmals gut gepflegt und ausgeschildert, teils mit Infotafeln oder als spezielle „Erlebnispfade“.</p>
<p>Aber der Wald ist auch ein Wirtschaftsfaktor: Viele Arbeitsplätze hängen vom Wald ab, in der Forstwirtschaft und auch in der Holz verarbeitenden Industrie. Möbel, Papier, Bauholz, Brennholz, Bodenbeläge und vieles mehr wird aus Holz hergestellt.</p>
<p>Zur wirtschaftlichen Nutzung gehört auch die Jagd mit Fleischnutzung, die Jagdpacht als „Hobby“ und entsprechende Produzenten von Jagdzubehör, die davon leben.<br />
Eine sehr wichtige Funktion des Waldes ist sein unmittelbarer Umweltschutz-Aspekt. Wald speichert große Mengen Wasser und gibt es langsam wieder ab; er produziert Sauerstoff und bindet CO2, wodurch dem Klimawandel entgegen gewirkt wird. Er reinigt die Luft von Schmutz und auch das Wasser, wenn es durch seinen Boden sickert. Waldboden gefriert zudem kaum tief, so dass Wasser auch im Winter versickern kann, was Überschwemmungen im Frühjahr vorbeugt. Der Wald wirkt als Schutz vor Erdrutsch, Lawinen und Steinschlag und fängt Wind ab. Und nicht zuletzt ist er natürlich die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten.</p>
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<p>Ein Förster muss in „seinem“ Wald all diese Ansprüche in Einklang bringen, Naturschutz, Nachhaltigkeit, Erholungsfunktion und Wirtschaft.</p>
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<h6>wem gehört der Wald in Deutschland?</h6>
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<div id="attachment_3498" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4413.jpg"><img class="size-medium wp-image-3498" title="DSC_4413" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4413-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">die Natur hat nur noch wenige Rückzugsorte in Deutschland, fast alles ist bebaut oder wird forst- und landwirtschaftlich genutzt</p></div>
<p>Knapp die Hälfte des Waldes ist in Deutschland Privatbesitz. Das bedeutet nicht zwingend, dass der Eigentümer sich selbst um die forstwirtschaftlichen Aspekte kümmert oder ein „Privatwald“ für z.B. einen Spaziergänger als solcher erkennbar ist. Wie bei Gemeinde-, Städte- und Staatseigenem Wald, kümmern sich meist Pächter oder darauf spezialisierte Unternehmen um den Wald. Gerade in ländlichen, waldreichen Regionen sind auch Zusammenschlüsse mehrerer Waldbesitzer üblich, die Pflege und Bewirtschaftung erleichtern. Tatsächlich gibt es eine Reihe von Gesetzen, die vorschreiben, in welcher Weise man sich um seinen Wald zu kümmern hat, was man machen muss und was man nicht tun darf. Z.B. muss der Wald als solcher, nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit, trotz Bewirtschaftung erhalten bleiben. Hierfür spielt auch die Pflege, die Auswahl der Pflanzen, die Beachtung von Schutzzonen und die durchdachte Verjüngung des Waldes eine Rolle. Zudem sind Anzahl und Zusammenstellung des Wildes, Schädlingsbefall der Bäume und die Sicherheit von Spaziergängern zu beachten. Letzteres bedeutet z.B., dass entlang eines Wanderweges die Gefahr umstürzender Bäume minimiert werden muss.<br />
In Deutschland ist Wald allgemein frei zugänglich, auch solcher, der sich in Privathand befindet. Dennoch kann es eingezäunte, z.B. speziell genutzte oder frisch aufgeforstete Flächen geben, bzw. solche, die aus Naturschutzgründen nicht betreten werden dürfen. Im Sinne der Natur sollten natürlich die in Deutschland zahlreich vorhandenen Waldwege nicht verlassen werden.</p>
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<h6>Wie wäre der Wald in Deutschland heute, gäbe es den Menschen nicht?</h6>
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<p>Echte Urwälder, also solche, die nie (oder schon sehr lange nicht mehr) dem Einfluss durch den Menschen ausgesetzt waren, gibt es quasi nicht in Europa. Ein wirklicher Urwald weist natürlich auch keine Wege und keinerlei Einflussnahme durch Förster auf, keine Fütterung von Wild, kein Pflanzen, Schützen oder Fällen von Bäumen. Wenige Rest-Flächen solcher Urwälder gibt es noch im skandinavischen und im osteuropäischen Raum. Naturschutzgebiete dagegen haben in der Regel lange eine Einflussnahme durch Menschen gehabt, sind nun aber speziell geschützt und es wird möglichst wenig künstlich reguliert. Es soll naturnah sein und vielen Arten einen geschützten Lebensraum bieten. Zumindest Kontrolle und Beobachtung durch Förster sowie Wanderwege gibt es meist dennoch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0614.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3501" title="DSC_0614" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0614-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Und ohne den Menschen? Mitteleuropa ist klimatisch „Waldland“. Wo immer Pflanzen halbwegs passende Bedingungen finden, entwickeln sich hier früher oder später Bäume, ein Wald. So wäre Deutschland ohne den Menschen fast vollständig von Wald bedeckt, offene Graslandschaften gäbe es kaum. Die Wilddichte wäre eher geringer und es gäbe mehr größere Raubtiere. An Bäumen wären in erster Linie Buchen zu finden. In höheren Lagen Fichten und Tannen, auf kargen Sandböden Kiefern und Birken, in Auen Erlen, Eschen und Pappeln. Eichen gäbe es deutlich weniger, als dies mit menschlichem Einfluss heute der Fall ist.</p>
<p>Die (Buchen-) Wälder wären dichter, dunkler und „unordentlicher“, als man es heute kennt. Es wäre eher feuchter, mit mehr natürlichen Bach- und Flusslandschaften.</p>
<p>Ohne Eingriff des Menschen ist der Wald recht stabil. Die Bäume werden größtenteils recht alt, wachsen im Alter langsam, es kommt wenig nach an neuen Bäumen. Dafür gibt es viel Totholz am Boden, das für viele Tiere und Pilze wichtig ist und letztlich zur Bodenverbesserung beiträgt.</p>
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		<title>Die Geschichte des Waldes in Mitteleuropa</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/die-geschichte-des-waldes-in-mitteleuropa/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 10:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Wald in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Das heutige Deutschland war viele Tausend Jahre lang fast vollständig von Wald bedeckt. Die Geschichte und Entwicklung des Waldes in Mitteleuropa ist entsprechend eng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Das heutige Deutschland war viele Tausend Jahre lang fast vollständig von Wald bedeckt.</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9491.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3459" title="DSC_9491" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9491-300x199.jpg" alt="die Buche ist Teil der Wald Geschichte in Europa" width="300" height="199" /></a>Die Geschichte und Entwicklung des Waldes in Mitteleuropa ist entsprechend eng mit der Geschichte der Menschen hier verbunden. Der Wald war Lebensraum, ernährte, bot Feuer- und Bauholz, stand aber auch für Gefahren, dunkle Mächte und abweisende Wildnis. So hat der Wald viele Mythen, Sagen und Sprichwörter in Deutschland geprägt. Heute sind Deutschlands Wälder gezähmt, die Nutzung und Entwicklung ist durchorganisiert, und für die meisten Menschen hat er vor allem noch Freizeitwert.</p>
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<h5>Die Geschichte von Wald und Mensch in Mitteleuropa</h5>
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<p>Interessanterweise haben sich in Mitteleuropa die heutigen Wälder von Anfang an parallel mit dem Menschen entwickelt. Das kam so: Alleine im Laufe der letzten 100.000 Jahre gab es in Europa einige Eiszeiten, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt. Als vor rund 35.000 Jahren erste „moderne Menschen“ in Mitteleuropa ankamen, herrschte auch gerade eine Eiszeit, wenn auch eine mildere Phase dieser. So war das Überleben für die ersten Menschen hier ein sehr harter Kampf und als sich das Eis vor rund 12 Tausend Jahren endgültig zurückzog, war der Mensch in dieser Gegend immer noch selten.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0512k-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3460" title="DSC_0512k Kopie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0512k-Kopie-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Noch dramatischer waren die Folgen der jeweiligen Eiszeiten aber für die Wälder: während beispielsweise in Nordamerika bei ähnlichem Klima eine hohe Artenvielfalt an Bäumen besteht, hat in Mitteleuropa kaum eine Baumart das Eis überlebt. Schuld sind die Alpen: Zu den Höhepunkten der jeweiligen Eiszeiten, drang das ewige Eis von Nordeuropa aus langsam immer weiter Richtung Süden vor. Viele Baumarten kommen zwar durchaus mit Kälte und Winter klar, aber nur, wenn es zum Ausgleich auch eine wärmere, frostfreie Sommerperiode gibt. So wurden die Bäume zu den Eiszeiten immer enger zwischen ewigem Eis und den Alpen eingekeilt. Sobald das Eis die Alpen erreichte, war keine Rückzugsmöglichkeit, kein Lebensraum für die Bäume mehr übrig. Ohne die Alpen hätten die Baumarten sich dagegen mit dem kühleren Klima nach Südeuropa zurückziehen können, um nach dem Ende der Eiszeit wieder in Mitteleuropa heimisch zu werden. In Europa ausgestorben sind so unter anderem der Mammutbaum, Douglasien und einige Eichenarten.</p>
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<p>Tatsächlich war Mitteleuropa, bis auf Restbestände einiger sehr kälteresistenter strauchig wachsender Birken, Polarweiden und Kiefern, am Ende der letzten Eiszeit waldfrei. Refugien für die Bäume fanden sich vor allem in Osteuropa, daneben überlebten einige Bäume im Mittelmeerraum und an manchen Teilen der Atlantikküste. Nach dem Ende der letzten Eiszeit gelang es den überlebenden Arten unterschiedlich gut und schnell, wieder in Mitteleuropa heimisch zu werden; so änderte sich die Zusammensetzung der Wälder im Laufe der kommenden Jahrtausende noch erheblich. Und gleichzeitig breitete sich mit dem Ende der Eiszeit auch der Mensch über Mitteleuropa aus.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0048.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3462" title="DSC_0048" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0048-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Als erstes gelang es Bergkiefern, dann auch Birken und Weiden, wieder großflächig in Mitteleuropa heimisch zu werden. Vor etwa 9000 Jahren war es dann warm genug, um auch z.B. Haselnuss, Eichen und Ulmen Lebensraum zu bieten. Lichte Eichenwälder und Restbestände der Birken-Kieferwälder waren die vorherrschende Waldzusammensetzung, als der Mensch langsam sesshaft wurde. Mit dem Sesshaftwerden der Menschen, ging dann auch erstmals eine größere Einflussnahme des Menschen auf die Wälder einher. Waldstücke wurden gerodet, um die Flächen für Landwirtschaft und Viehhaltung zu nutzen, und um das Holz als Brenn- und Baumaterial zu verwenden.</p>
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<p>Noch etwas später kamen Tannen sowie Rot- und Hainbuchen zurück nach Mitteleuropa. Buchen und Tannen hatten dabei den Vorteil, relativ wenig Licht zu benötigen. So breiteten sie sich als niedere Baumschicht in den hellen Eichenmischwäldern aus und nahmen damit den jungen Eichen das Licht zum überleben. Vor rund 5000Jahren war dann die Rotbuche der am weitesten verbreitete Baum im heutigen Deutschland, die Tanne gewann in schattigen Gebirgslagen an Raum. Ohne Eingriff des Menschen, wäre dies heute noch ähnlich.</p>
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<p>Aufschluss über die Waldzusammensetzungen früherer Jahrtausende geben unter anderem Pollenfunde, die z.B. im Torf oder im Eis gut erhalten blieben, daneben aber auch Überlieferungen über Nahrungsmittel oder Holzverwendung.</p>
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<h5>der Niedergang des Urwaldes in Mitteleuropa</h5>
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<p>Je mehr Menschen in Europa lebten und je größer der technische Fortschritt wurde, umso stärker wurde auch der Eingriff in die natürlichen Wälder.</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1279.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3463" title="DSC_1279" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1279-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Immer mehr und größere Siedlungen entstanden, das Holz wurde nun auch z.B. zur Metallverhüttung und zum Bau von Schiffen gebraucht. England importierte sogar Holz aus dem Schwarzwald, nachdem der landeseigene Wald kaum mehr existent war. Holz war lange die einzige Möglichkeit, Energie, Wärme und Baumaterial zu gewinnen. Dazu standen Wälder neuen Siedlungen im Weg oder wurden als „Viehweide“ verwendet, z.B. zur Schweinemast oder als Zusatzfutter für Ziegen. Dabei wurden die Bäume und Waldflächen teils sehr selektiv genutzt, je nachdem, welches Holz zu welchem Zweck am besten geeignet war, ob die Böden zur Landwirtschaft taugten oder der Platz für eine Siedlung günstig lag. Das beeinflusste zusätzlich die Zusammensetzung der Wälder. Gezieltes Anpflanzen oder Hegen von Wäldern fand dagegen lange nicht statt. Der Wald schien den Menschen unerschöpflich.</p>
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<p>Das änderte sich im Mittelalter. Um 1300 wurde Holz mancherorten tatsächlich knapp und große, unberührte Waldgebiete waren im heutigen Deutschland kaum mehr vorhanden.</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_00691.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3474" title="DSC_0069" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_00691-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Um 1500 waren dann in etwa so wenig Waldflächen vorhanden, wie es heute der Fall ist. Größere Waldgebiete gab es vor allem noch in den Höhenlagen der Mittelgebirge und auf Böden, die für die Landwirtschaft eher ungeeignet waren, z.B. zu lehmig oder sandig. Damit fehlte es nun mancherorten plötzlich an Dingen, die vorher selbstverständlich schienen: Brennholz, bzw. Holz als Energieträger, und Bauholz. Und die Bevölkerung wuchs weiter. Vieh wurde in Wälder getrieben, um Nahrung zu haben, Niedrigwuchs wurde als Stall-Einstreu verwendet, was zur Verödung von Böden beitrug. Gerade in Kriegszeiten wurden die Kassen gefüllt, indem Wälder abgeholzt und das Holz an Städte verkauft wurde. Weiterhin wurde viel Holz zu Kohle verarbeitet, zur Glasherstellung, Erzschmelze und ähnlichem eingesetzt. Als das Holz knapp wurde, wurde durchaus auch im späten Mittelalter schon aufgeforstet, aber nahezu ohne ökologisches Hintergrundwissen, bzw. ohne den Versuch, einen „natürlichen“ Wald wieder herzustellen. Es ging rein um eigene momentane Interessen, wie z.B. schnell eine bestimmte Holzart zu produzieren.</p>
<p>Ab 1800 wurde immer deutlicher, dass ein Umdenken zwingend erforderlich war, wenn man in naher Zukunft überhaupt noch Wälder und Holz und damit Energie, Viehfutter und Baumaterial zu Verfügung haben wollte. Zudem wurde durch zunehmende Verkarstung und Verödung deutlich, wie wichtig Wald als Wasserspeicher und zur Verhinderung von Bodenerosion ist.</p>
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<div id="attachment_3475" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4467.jpg"><img class="size-medium wp-image-3475" title="DSC_4467" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4467-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Buchen-Keimling</p></div>
<p>Man musste sich nun zwangsläufig damit auseinander setzen, eine Art Forstwirtschaft zu betreiben, um Wald gezielt zu produzieren und vor allem dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft überhaupt noch Wald vorhanden sein würde. Es gab Vorgaben, Energie zu sparen und bei der Bewirtschaftung der Wälder auf Nachhaltigkeit zu setzen. Im Zuge dessen wurden z.B. so genannte „Schläge“ eingeführt, unterteilte Niedrigwälder aus Baumarten, die nach dem Abschlagen von Brennholz neu austreiben und schnell wachsen. Genutzt wurde jährlich nur ein bestimmter „Schlag“, während die restlichen in unterschiedlichen Stadien des Wachstums waren. Hierfür genutzte Baumarten waren unter anderem Hasel, Buche oder Weide.</p>
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<p>Das Prinzip der Nachhaltigkeit war nicht leicht einzuführen, da viele Menschen von der Hand in den Mund lebten und unmittelbar davon abhängig waren, den Wald zur Ernährung der Tiere, zum heizen und bauen nutzen zu können. So dauerte es bis ins 19.Jahrhundert, bis weitflächig Waldschutzmaßnahmen und Prinzipien der Nachhaltigkeit durchgesetzt werden konnten und vor allem auch ein allgemeines Bewusstsein der Notwendigkeit dessen in der Bevölkerung entstand.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_01062.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3478" title="DSC_0106" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_01062-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Man darf dabei nicht übersehen, dass hier nur von Mittel-Europa geredet wird. In vielen Entwicklungsländern ist an nachhaltige Waldwirtschaft noch kaum zu denken, mit entsprechenden Folgen. Die Bevölkerung wächst stetig, der wichtige Rohstoff Wald dagegen schrumpft kontinuierlich, was natürlich auch Auswirkungen auf die Natur, auf Tiere und Pflanzengesellschaften hat. Es kommt zur Verkarstung, da der Wald als Bodenschutz fehlt und auch auf die globale Klimaänderung nimmt es Einfluss. Gefragt sind da ebenfalls die „reichen“ Länder: Wälder werden auch deshalb abgeholzt, weil die Nachfrage nach billigem Futter für die Tiermast, nach Soja, Ölpalme, Mais und ähnlichem groß ist. Es braucht Alternativen für Menschen, die immer noch von der Hand in den Mund leben, Brennholz brauchen, landwirtschaftliche Flächen und irgendwas, um ein Grundeinkommen zu haben. Eine Selbstverständlichkeit sollte es zudem sein, Tropenholz nur aus nachhaltigem Anbau zu kaufen.</p>
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<h5>Der Wald in Mitteleuropa im 19. bis 20. Jahrhundert</h5>
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<p>Langsam änderte sich die Einstellung der Menschen dem Wald gegenüber. Auf der einen Seite stand der Wald nun auch im Sinne der „Romantik“ im Positiven für Naturnähe, zum anderen setzte sich endgültig das Prinzip der Nachhaltigkeit durch.</p>
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<div id="attachment_3481" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4425.jpg"><img class="size-medium wp-image-3481 " title="DSC_4425" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4425-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Buche</p></div>
<p>Der Begriff der Nachhaltigkeit wird konkret Hans Carl von Carlowitz zugeschrieben, der formulierte, dem Wald dürfe nur so viel Holz entnommen werden, wie im gleichen Zeitraum nachwachsen könne. Man lebt quasi nur von den Zinsen (dem, was jedes Jahr im gleichen Zeitraum nachwächst) und lässt das Grundkapital stehen. Dadurch erhält man den Wald für kommende Generationen, auch wenn das eine momentane Einschränkung bedeuten kann. Dass der Spagat zwischen Nutzbarkeit des Waldes und Erhalt der natürlichen Gegebenheiten nicht ganz einfach ist, zieht sich allerdings bis in die Gegenwart durch. Man denke an die riesigen Flächen von künstlich angepflanzten Fichten- oder Kiefern-Monokulturen.</p>
<p>Ab etwa 1800 fand eine gezielte Ausbildung zum Forstwirt an Hochschulen statt. Dabei wurden nun auch Aspekten wie dem gezielten Schutz bestimmter Biotope, dem Beachten von natürlichen Pflanzengesellschaften, Schutzfunktionen der Wälder und Boden- und Raumansprüchen der einzelnen Bäume vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Auch dies war allerdings ein langsamer Prozess, mit vielen Rückschlägen. Wie „natürlich“ darf ein Wald sein? Wie wichtig ist „Totholz“? Macht es Sinn, Arten aus anderen Ländern in unsere Natur einzubringen?</p>
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<p>Die Industrialisierung brachte nun auch neue Möglichkeiten, unabhängiger vom Wald zu werden. Es wurde zunehmend Braun- und Steinkohle abgebaut, künstlicher Dünger führte zu höheren landwirtschaftlichen Erträgen und Waren konnten, u.a. durch die Eisenbahn, über weitere Strecken transportiert werden. Immer mehr Menschen arbeiteten in Fabriken, in Städten, und nicht mehr als Selbstversorger von Viehhaltung, Landwirtschaft und unmittelbarer Nutzung der Dorfwälder. Das Forstwissen wuchs dabei weiter.</p>
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<div id="attachment_3480" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1577.jpg"><img class="size-medium wp-image-3480 " title="DSC_1577" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1577-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Fichtenforst</p></div>
<p>Ein herber Rückschlag für den deutschen Wald kam in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viel Wald wurde während der Kriege vernichtet, im dritten Reich als Baumaterial ausgebeutet und schließlich nach dem 2. Weltkrieg als Teil von Reparationszahlungen abgeholzt. Im Anschluss daran wurde versucht, so schnell wie möglich wieder aufzuforsten. Leider war dies verbunden mit der massenhaften Pflanzung von schnell wachsenden Monokulturen. Die neuen Wälder waren durchorganisiert, standen in Reih und Glied, dicht gepflanzt für schnellen Ertrag, Unterholz wurde zügig entfernt. Aufgeräumt und effektiv sollte es sein. Vor allem Fichten sind hierzu verwendet worden, die recht anspruchslos und vor allem schnellwachsend sind.</p>
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<p>Leider sind solche Monokulturen auch recht anfällig für Schädlinge und beherbergen nur wenige unterschiedliche Tier- und Insektenarten. Auf Fichten spezialisierte „Schädlinge“ haben natürlich das Paradies auf Erden, leider finden ihre natürlichen Fressfeinde aber kaum geeignete Lebensbedingungen. Abgestorbene Bäume, Unterholz und Niederwuchs, die als Lebensraum und Nahrungsgrundlage für z.B. kleine Säuger, Vögel und Insekten hätten dienen können und auch als Wasserspeicher und Humus fungieren, waren allgemein unerwünscht.</p>
<div id="attachment_3487" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_097b21.jpg"><img class="size-medium wp-image-3487" title="DSC_097b2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_097b21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bodenbewuchs braucht Licht</p></div>
<p>In den 1980er Jahren war es dann in aller Munde: Deutschlands Wälder sterben. Saurer Regen und zu viel falscher Einfluss des Menschen haben dem Wald sehr viel mehr Schaden zugefügt, als man für möglich gehalten hätte. Initiativen zur Rettung der Wälder, Diskussionen in den Medien und ökologische Forschungen führten langsam zu einem Umdenken und neuen Ansätzen in der Fortwirtschaft. Maßnahmen zur Eindämmung der Umweltverschmutzung wurden ergriffen, vor allem der Ausstoß von Schwefeldioxid wurde drastisch reduziert und so unter anderem der Katalysator für PKW eingeführt. Dazu sind seitdem naturnahe Mischwälder wieder im Kommen und abgestorbene Bäume werden nicht mehr in erster Linie als „Schädlingsbrutstätte“ gesehen, sondern auch als Lebensraum und wichtiger Teil des Wald-Zyklus. So lässt sich heute wieder an einigen Orten Deutschlands „Märchenwaldstimmung“ erleben. Laubwälder, vor allem naturnahe Buchenwälder, haben zugenommen, der Fichtenbestand hat abgenommen.</p>
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		<title>Spiel- und Übungsvorschläge</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 09:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apportierspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Apportierspiele bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Je nach eigenen Vorlieben und Interessen des Hundes können Such-, Denk-, Hetz- oder Gehorsamsübungen im Vordergrund stehen. Allgemeine Übungen zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Apportierspiele bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Je nach eigenen Vorlieben und Interessen des Hundes können Such-, Denk-, Hetz- oder Gehorsamsübungen im Vordergrund stehen. Allgemeine Übungen zur Impulskontrolle findet und Möglichkeiten zum Aufbau des Apportierens findet man <a href="https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/">hier</a>.</p>
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<p>Ich werde im Text einheitlich von &#8220;Dummy&#8221; reden, aber ob man einen Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug des Hundes verwendet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.</p>
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<h5>Gehorsamsübungen rund das Apportieren</h5>
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<p><strong>Dreiecksübung:</strong> Dies ist eine recht einfache Übung zum Einstieg. Man wirft oder legt das Dummy einige Meter vom Hund entfernt aus. Die Distanz sollte zu Anfang nicht zu groß sein und das Dummy sollte für den Hund zu sehen sein. Dann stellt man sich selbst so hin, dass Hund, Dummy und man selbst ein Dreieck bilden. Nun ruft man den Hund zu sich, von dort wird er weiter zum Dummy geschickt.</p>
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<p><strong>Grundgehorsam:</strong> Man wirft das Dummy, dann lässt man den Hund ein Stück Fuß laufen oder ein anderes Kommando ausführen. Zur Belohnung darf er dann das Dummy holen.<br />
Man kann das Dummy auch werfen, während der Hund Fuß läuft. Der Hund muss dennoch weiter Fuß laufen, bis er das Kommando zum Suchen bekommt. Als Abwandlung kann man den Hund aus dem Fuß-Kommando heraus Platz machen lassen, selber weiter gehen. Dann entweder den Hund erst zu sich rufen und dann zum Dummy schicken oder direkt aus der Platz-Position zum Dummy.</p>
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<div id="attachment_2945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild1.jpg"><img class=" wp-image-2945  " title="Bild1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild1-1024x293.jpg" alt="" width="473" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">der Hund wird ohne Dummy gerufen, dann zurück geschickt und darf es holen</p></div>
<p>Daneben kann man Hürden mit einbauen oder alternativ im Wald umgestürzte Bäume oder dicke Äste. Der Hund sitzt oder liegt, das Dummy wird neben ihn gelegt. Nun wird der Hund erst ohne Dummy über die Hürde zu seinem Menschen gerufen, bevor er das Dummy holen darf.</p>
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<h5>gemeinsames jagen</h5>
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<p>Man wirft das Dummy und nähert sich gemeinsam mit dem Hund. Viel Körperspannung, schleichender Gang, aufgeregtes Flüstern etc. macht es für den Hund noch spannender. Der Hund sollte bestenfalls freilaufen, aber zuverlässig neben seinem Menschen bleiben. Ist man nur noch maximal 10 Meter entfernt, wird die Beute eingekreist. Wenn der Hund dies beherrscht, kann man ihn z.B. zu einem Baum neben dem Dummy schicken, während man selbst auf der anderen Seite Position bezieht. Man kann sich nun selbst an das Dummy heran pirschen, der Hund muss warten. Oder man fordert den Hund auf, sich dem Dummy zu nähern, schickt ihn auf halbem Weg aber wieder ins Platz. Irgendwann bekommt der Hund dann die Freigabe, sich auf das Dummy zu stürzen und es zu bringen.</p>
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<div id="attachment_2951" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild2.jpg"><img class=" wp-image-2951   " title="Bild2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild2.jpg" alt="" width="473" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">erst auf Kommando wird gehetzt</p></div>
<p><strong>Reizangel</strong>: die Reizangel stellt eine besondere Herausforderung für Hunde mit starkem Hetztrieb dar. Das Dummy wird hierfür an einem Seil befestigt und dieses wiederum an einem Stab oder Besenstiel. Der Hund muss nun ruhig warten, während man das Dummy schnell um ihn herum bewegt. Erst auf Kommando darf er sich drauf stürzen.</p>
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<h5>Fallstellen merken und einschätzen</h5>
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<p><strong>Gedächtnisleistung</strong>: am Anfang des Spaziergangs wird das Dummy etwas versteckt neben den Weg gelegt, der Hund darf zusehen. Wenn der Spaziergang dann vorbei ist und man wieder an dieser Stelle vorbei kommt, wird der Hund suchen geschickt. Als Steigerung versteckt man auf dem Hinweg an verschiedenen Stellen Dummies, die der Hund der Reihe nach auf dem Rückweg suchen darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2952" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2017.jpg"><img class="size-medium wp-image-2952" title="DSC_2017" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_2017-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">das Apportel ist hinter einem Bach gelandet</p></div>
<p><strong>Fallstellen einschätzen lernen</strong>: Zu Anfang übt man in übersichtlichem Gelände, z.B. auf einer niedrigen Wiese. Läuft der Hund dort sicher zum Dummy, kann man die Anforderungen langsam steigern. Z.B. indem man höheres Gras wählt oder das Dummy hinter ein Gebüsch, in den Wald oder über einen Bach wirft. Noch schwieriger wird es für den Hund, wenn er nur einen Teil der Flugbahn sieht, z.B. weil ein Hügel dazwischen liegt. Mit der Zeit lernt er aber auch in solchen Situationen, die Fallstelle sehr genau einzuschätzen. In unwegsamem Gelände kann der Hund gezwungen sein, Umwege zu laufen. So muss er sich nach Umlaufen des Hindernisses neu orientieren.</p>
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<p>Schwierig wird es für den Hund, wenn man nach dem Werfen des Dummies erst noch ein Stück weiter geht oder andere Übungen mit ihm macht, bevor er suchen darf. Eine Übung in der Richtung ist z.B., das Dummy auf eine Wiese zu werfen, die Wiese zu einem Viertel oder halb zu umrunden und den Hund dann von der neuen Seite aus suchen zu schicken. Läuft der Hund erst zurück zum Ausgangspunkt? Hat er auch von der neuen Wiesenseite aus eine gute Einschätzung, wo das Dummy gelandet ist?</p>
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<h5>schwieriges Gelände</h5>
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<p>Das Dummy zu holen, kann auch Körpergefühl und Suchleistung fördern:</p>
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<div id="attachment_2953" class="wp-caption aligncenter" style="width: 517px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild3.jpg"><img class=" wp-image-2953  " title="Apportieren mit Hindernissen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild3.jpg" alt="Apportieren mit Hindernissen" width="507" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">versteckt auf einem Steinhaufen oder in dicht bewachsenem Unterholz</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 518px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild4.jpg"><img class=" wp-image-2954  " title="Bild4" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild4.jpg" alt="" width="508" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">ein Balanceakt</p></div>
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<h5>Denkaufgaben</h5>
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<p>Einige Hunde bevorzugen geistige Herausforderungen statt körperlicher. Bei diesen Denkspielen weiß der Hund zwar, wo sich das Dummy befindet, gelangt aber dennoch nicht ohne weiteres heran. Er muss sich nun Strategien überlegen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2955" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5114.jpg"><img class=" wp-image-2955 " title="DSC_5114" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5114-218x300.jpg" alt="" width="196" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">der Zug an der Leine führt zum Dummy</p></div>
<p>Man kann das Dummy z.B. über ein Geländer werfen, über einen Zaun oder eine Mauer. Der Hund muss einen Weg am Hindernis vorbei finden und sich dahinter neu orientieren. Viele Hunde probieren auch erst am Zaun herum, bis sie auf die Idee kommen, nach einer Lücke zu suchen.Helfen sollte man als Mensch möglichst wenig, wenn man das Problemlösungsverhalten des Hundes fördern möchte. Viele Hunde werden sonst schnell passiv und warten nur auf die Hilfe ihres Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein etwas kniffligeres Denkspiel ist folgendes: Das Dummy wird an eine Leine gebunden und so erhöht gelegt, dass der Hund zwar an die Leine, nicht aber an das Dummy kommt. Viele Hunde brauchen eine ganze Weile, bis sie herausfinden, dass sie an der Leine ziehen müssen, um an das Dummy kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Eine andere Aufgabe mit Leine: das Dummy wird unter einem Karton oder unter der Couch versteckt. Der Hund kommt wieder nur über Zug an der Leine zum Ziel:</p>
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<p style="text-align: center;"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild5.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2956" title="Bild5" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild5.jpg" alt="" width="470" height="168" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>„blind“ suchen</h5>
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<p>Dies meint, dass der Hund auch dann sucht, wenn er nicht mitbekommen hat, dass überhaupt ein Dummy geworfen wurde. Diese Übungen eignen sich nicht, wenn man die Dummy-Arbeit gerade erst angefangen hat. Der Hund muss schon Vertrauen aufgebaut haben, dass sich immer ein Dummy dort befindet, wo sein Mensch ihn hinschickt. Auch muss der Hund dafür schon ausdauernd suchen können.</p>
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<div id="attachment_2958" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/32683211.jpg"><img class="size-medium wp-image-2958" title="3268321" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/32683211-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy gefunden</p></div>
<p>Damit der Hund lernt, Richtungsangaben des Menschen mehr zu vertrauen, kann man z.B. folgende Übung machen: Man legt ein Dummy aus, ohne dass der Hund zusieht. Dann holt man den Hund dazu, lässt ihn absitzen und legt ein zweites Dummy relativ nahe hinter das erste ab, so dass sich Hund und die beiden Dummies in einer Linie befinden. Dann geht man zurück zum Hund und schickt ihn ein Dummy holen. Der Hund weiß nur von einem Dummy und wird das erste bringen, das er findet. Anschließend schickt man den Hund erneut in die Richtung los. Falls er sehr zögerlich ist, kann man ihn bei den ersten Versuch begleiten.</p>
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<p>Man kann auch so anfangen, dass man mehrere Dummies in ein Suchgebiet wirft und den Hund nacheinander die Dummies in beliebiger Reihenfolge apportieren lässt. So lernt der Hund, dass dem Suchen nicht unmittelbar ein Wurf voraus gehen muss. Im nächsten Schritt legt man einige Dummies aus, ohne dass der Hund zusieht. Dann holt man den Hund dazu und wirft ein weiteres Dummy in das Suchgebiet. Es reicht völlig, wenn der Hund nach dem ersten Dummy noch ein weiteres holt. Je kleiner und übersichtlicher das Suchgebiet, umso besser. Der Hund sollte immer Erfolg haben bei seiner Suche. Klappt das, kann man den Hund in einem ihm gut bekannten, kleinen Suchgebiet erstmals ganz ohne vorhergehenden Wurf suchen lassen. Wenn der Hund ausdauernd sucht, auch ohne den Wurf gesehen zu haben, kann man das Suchgebiet langsam vergrößern.</p>
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<p>Eine ganz andere Möglichkeit, den Hund blind suchen zu lassen, ist das Dummy einzugraben, z.B. unter einem Laubhaufen oder im Sand. Das erste Mal sucht man gemeinsam mit dem Hund, beim nächsten mal kann man ihn schon eine solche Suchaufgabe eigenständig lösen lassen.</p>
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<div id="attachment_2959" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild6.jpg"><img class=" wp-image-2959    " title="Bild6" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild6.jpg" alt="" width="465" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy versteckt in einem Holzstapel oder verbuddelt im Sand</p></div>
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<h5>mehrere Dummies suchen lassen und Einweisen</h5>
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<p>Beim Einsatz mehrerer Dummies besteht zum einen die Möglichkeit, die Dummies in einer vorgegebenen Reihenfolge apportieren lassen, zum anderen wird auch das Merken der Fallstellen für den Hund so anspruchsvoller. Der Hund soll dabei immer ein Dummy nach dem anderen holen, nicht von Dummy zu Dummy springen und &#8220;tauschen&#8221;. Je nach Hund muss man das langsam aufbauen. Der Hund sitzt neben einem, während man ein Dummy nach rechts, eins nach links wirft. Die Distanz sollte gering sein und der Hund muss beide Dummies sehen können. Um dem Hund anzuzeigen, welches der Dummies er holen soll, richtet man seinen eigenen Körper ganz in Richtung dieses Dummies aus. Der Hund sitzt dabei gerade neben einem und hat so die gleiche Blickrichtung. Über eine Arm- und Fußbewegung Richtung des Dummies und das gleichzeitige Such-Kommando, wird der Hund los geschickt. Klappt das, kann man die Dummies im 90 Grad Winkel zueinander auslegen. Der Hund wird nacheinander vom Menschen aus geschickt. Eine lange Leine kann im Zweifelsfall verhindern, dass der Hund vom ersten Dummy direkt zum zweiten stürmt. Die Kür ist, dass das zweite Dummy über den Kopf des Hundes hinweg geworfen wird, während der Hund das erste zu seinem Menschen bringt. Auch davon darf sich der Hund nicht beirren lassen.</p>
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<p>Falls der Hund das korrekte Einweisen (voran, rechts, links in gerader Linie, auch auf Distanz) lernen soll, muss diese Übung allerdings noch wesentlich kleinschrittiger und durchdachter aufgebaut werden. Der hier beschriebene Aufbau ist für das Zuweisen eines groben Suchbereiches oder für das Zuweisen eines bestimmten Dummies von mehreren gedacht.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0083_01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2960" title="DSC_0083_01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0083_01-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>Wenn die Grundzüge des Zuweisens klappen, kann man nun z.B. ein Dummy links ab vom Weg werfen, ein Dummy rechts ab vom Weg. Dann lässt man den Hund in vorgegebener Reihenfolge die Dummies suchen. Wenn das gegebene Suchgebiet räumlich eng begrenzt ist, kann man das zweite Dummy auch in die andere Richtung werfen, während der Hund das erste Dummy sucht. Der Hund bekommt von dem Wurf nichts mit. Nachdem das erste Dummy gebracht wurde, wird der Hund „blind“ das Zweite suchen geschickt (siehe auch oben: „blind suchen“).</p>
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<p>Je mehr Dummies man wirft, umso größer ist die Merkleistung des Hundes bezüglich der Fallstellen. Wenn man ein Dummy in eine höhere Wiese wirft und den Hund anschließend direkt suchen schickt, wird er mit etwas Erfahrung auf direktem Weg zum Dummy laufen, obwohl er das Dummy in dem hohen Gras nicht sieht. Wirft man zwei Dummies, wird dies schon deutlich anspruchsvoller.</p>
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<p>Durch grobes Einweisen, wie oben beschrieben, kann man den Hund mindestens 4 Dummies, geworfen in die 4 Himmelsrichtungen, in vorgegebener Reihenfolge holen lassen. Der Hund beobachtet die 4 Würfe, und wird dann nacheinander suchen geschickt. Weicht er von der vorgegebenen Suchrichtung zu einem anderen Dummy ab, wird er gerufen und neu eingewiesen. Zu Anfang sind kurze Distanzen zum Dummy und ein nicht zu unübersichtliches Gelände hilfreich. Die Anforderungen kann man dann langsam steigern.</p>
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<div id="attachment_2961" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild7.jpg"><img class=" wp-image-2961   " title="Bild7" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Bild7.jpg" alt="" width="275" height="639" /></a><p class="wp-caption-text">der Hund wird zur Pylone geschickt, liegt dort ab und wird dann nach links oder rechts weiter zum Dummy eingewiesen</p></div>
<p>Statt vom Menschen aus, kann der Hund auch auf Distanz eingewiesen werden. Der Hund sitzt oder liegt, während man ein (!) Dummy entweder ein paar Meter rechts oder ein paar Meter links von ihm auslegt. Dann stellt man sich in wenigen Metern Entfernung frontal vor den Hund. Man hebt den Arm in Richtung des zu suchenden Dummies, dreht auch Kopf und Körper leicht in diese Richtung. Gleichzeitig kommt das Such-Kommando. Wenn man das einige Male über mehrere Tage hinweg geübt hat, kann man 2 Dummies auslegen: einen rechts vom Hund, einen links. Der Hund sollte zu diesem Zeitpunkt die Körperbewegung des Menschen schon verinnerlicht haben und sich automatisch in die richtige Richtung orientieren. Auch hier hilft eine lange Leine, falls der Hund doch die falsche Richtung wählt. Die Leine ist alleine zu dem Zweck da, dass der Hund keinen Erfolg mit der falschen Wahl hat, auf keinen Fall wird der Hund in die richtige Richtung gezogen.</p>
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<p>Auch das Vorwärts/Rückwärts schicken kann ähnlich aufgebaut werden, so dass man schließlich in allen 4 Himmelsrichtungen vom Hund Dummies auslegen kann und den Hund gezielt aus der Distanz einen davon holen lassen kann. Wenn das bei kurzen Distanzen zum Dummy auf Sicht funktioniert, können die Dummies weiter entfernt oder mit der Zeit auch versteckt ausgelegt werden.</p>
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<p>Falls der Hund sich zu einem „Target“, das heißt einem vorgegebenen Zielgegenstand, schicken lässt, kann man auch diesen einbauen. Der Hund wird erst zum Target geschickt, dann von dort aus zum Dummy. Auf Spaziergängen bietet sich als Target z.B. die Leine an.</p>
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		<title>Apportieren &#8211; der Aufbau und Impulskontrolle</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 14:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Ich werde im Text einheitlich vom „Dummy“ reden, aber ob man ein normales Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug nimmt, bleibt natürlich jedem selbst [...]]]></description>
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<p>Ich werde im Text einheitlich vom „Dummy“ reden, aber ob man ein normales Dummy, einen Futterbeutel oder das Lieblingsspielzeug nimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.</p>
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<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Apportieren positiv und ohne Zwang aufzubauen. Da es sich hier um eine fröhliche Freizeitbeschäftigung handeln soll, wird auf Aufbaumöglichkeiten über Zwang nicht eingegangen.</p>
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<div id="attachment_2902" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6052.jpg"><img class="size-medium wp-image-2902" title="DSC_6052" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6052-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">ein Lederdummy mit Handschlaufe</p></div>
<p>Die Hauptaufgabe besteht darin, dem Hund begreiflich zu machen, dass es sich für ihn lohnt, das Dummy zurück zum Besitzer zu bringen. Die Belohnung besteht, je nach Hundetyp, entweder darin, dass das Spiel weiter geht oder darin, dass der Hund das Apportel gegen Futter tauschen kann. Vielen Hunden macht auch das Suchen und/oder das Apportieren an sich Spaß. Was auch immer dem Hund wichtig ist, er bekommt es dadurch, dass er mit seinem Menschen zusammen arbeitet.</p>
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<p>Aber wie macht man dem Hund begreiflich, was man von ihm will? Es gibt verschiedene Ansätze, das Apportieren aufzubauen. Wichtig ist, sich im Vorfeld zu überlegen, was das Endziel sein soll. Was für ein Bild hat man im Kopf, wenn man an Apportierspiele mit seinem Hund denkt? Was soll der Hund später apportieren? Was kann die Motivation des Hundes zur Mitarbeit sein?</p>
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<div id="attachment_2903" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3445458.jpg"><img class="size-medium wp-image-2903" title="3445458" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3445458-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">ein fröhliches Spiel</p></div>
<p>Wenn es nur darum geht, die sonst gespielten Wurf- und/oder Zerrspiele etwas abwechslungsreicher zu gestalten, ist das Spiel an sich schon Motivation und Belohnung genug. Der Hund muss nur noch lernen, dass er nur ans Ziel kommt, wenn er das Spiel nach den Regeln des Menschen spielt.</p>
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<p>Wenn die Dummy-Arbeit aber letztlich konzentrierte Zusammenarbeit sein soll oder Such- und Denkspiele im Vordergrund stehen, kann das Dummy zwar gut über Beutespiele interessant gemacht werden, zu viel Action und Trieb stehen dem weiteren Aufbau aber dann oft eher im Weg. In dem Fall kann es auch bei einem Hund mit viel Spaß am Bällchen holen sinnvoll sein, das Apportieren in kleinen ruhigen Schritten, ohne viel Trieb, z.B. über Futterbelohnung neu aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund weder durch die Beute selbst, noch durch das Suchen/Apportieren oder Futter zu motivieren ist, sind Such- und Apportierspiele aber vielleicht auch ganz allgemein nichts für diesen Hund. Auch das Futter beim Aufbau ist eigentlich nur gedacht, um dem Hund verständlich zu machen, was von ihm erwartet wird, um ein grundsätzliches Interesse zu wecken und die gewünschten Tätigkeiten des Hundes positiv zu verstärken. Letztlich sollte es so sein, dass der Hund Interesse an den Such- und Apportierspielen an sich hat, diese ihm Spaß machen und ihn auslasten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Abschnitt über das Apportieren mit dem Futterbeutel, wird am ausführlichsten auf die verschiedenen Teilaspekte des Aufbaus eingegangen. Der Aufbau mit Hilfe des Clickers und auch der über Beutemotivation, können als Ergänzung gesehen werden. Der Unterschied besteht vor allem in der anfänglichen Motivation des Hundes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Hund viel natürliche Apportierneigung mitbringt und man in erster Linie mit dem Dummy arbeiten möchte, kann der Aufbau noch etwas anders gestaltet werden:</p>
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<h5>der Aufbau über die Förderung natürlichen Verhaltens</h5>
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<div id="attachment_2904" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Darren_4_02.jpg"><img class="size-medium wp-image-2904" title="dem Labrador liegt apportieren im Blut" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Darren_4_02-300x225.jpg" alt="dem Labrador liegt apportieren im Blut" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/estoril/2288608868/in/set-72157603973253958/ " target="_blank">estoril/ flickr </a>dem Labrador liegt apportieren im Blut</p></div>
<p>Das Ziel ist hier, dass der Hund gerne das Dummy zu seinem Menschen bringt und konzentriert mitarbeitet. Der Aufbau hat damit nichts mit dem klassischen Bällchen holen oder wilden Spielen zu tun.</p>
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<p>Wenn der Hund von Natur aus gerne Dinge durch die Gegend trägt, lässt sich dies im Training nutzen. Wann immer der Hund etwas trägt, wird er freudig gelobt. Dabei kann man neben ihm her gehen oder ihn zu sich rufen oder locken. Kommt der Hund, nimmt man ihm keinesfalls sofort den Gegenstand weg. Im Gegenteil, der Hund wird gelobt und bewundert. Nach einer Weile bietet man ihm zum Austausch ein tolles Futterstück an. Für den Hund muss es immer positiv sein, sich mit der „Beute“ dem Menschen zu nähern.</p>
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<p>Falls der Hund zwar gerne apportiert, aber das Dummy nur mäßig interessant findet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Hund für das Dummy zu begeistern. Zum einen kann man jedes andere Spielzeug wegpacken und alle Übungen und Spiele nur noch mit dem Dummy durchführen. Zum anderen kann man das Dummy interessanter machen, indem man sich viel selbst damit beschäftigt. Man holt das Dummy mehrmals am Tag hervor, spielt kurz damit, der Hund darf nur zuschauen, dann packt man es wieder weg. Wichtig: mit dem Dummy wird weder jemals mit dem Hund fangen gespielt, noch werden Zerrspiele veranstaltet. Der Hund darf nie das Gefühl haben, die Beute vor dem Menschen &#8220;in Sicherheit&#8221; bringen zu müssen. Sobald der Hund sehr großes Interesse am Dummy und am Bringen hat, können dann natürlich auch beliebige andere Spiele mit anderem Spielzeug mit ihm gespielt werden.</p>
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<div id="attachment_2905" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0854.jpg"><img class=" wp-image-2905 " title="DSC_0854" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0854-300x288.jpg" alt="" width="270" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">apportiert der Hund gerne, kann das vielfältig genutzt werden</p></div>
<p>Dummies liegen dabei nie zur freien Verfügung herum, sondern werden nur ab und an vom Menschen hervor geholt. Auch wird das Dummy zu Anfang auf keinen Fall geworfen. Der Bringtrieb zum Menschen hin soll gefördert werden, nicht der Hetztrieb weg vom Menschen. Das Dummy wird ruhig abgelegt, während der Hund wartet. Dann geht der Mensch zurück zum Hund und auf Kommando darf dieser das Dummy dann holen. Noch interessanter wird das Dummy dadurch, dass der Mensch es nach dem Auslegen ab und zu selber holt und wieder wegsteckt. Man kann das Dummy bei einem Spaziergang auch heimlich fallen lassen und plötzlich mit dem Hund entdecken. Der Hund darf es dann bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist die allgemeine Freude des Hundes am Aufnehmen und Bringen des Dummies groß, können erste Würfe eingebaut werden. Auf keinen Fall darf der Hund dabei ohne Erlaubnis hinterher laufen. Wenn er nicht zuverlässig auf Sitz hört, wird er über eine Leine gesichert. Dabei sollte man zu Anfang nicht zu viel erwarten und keinesfalls über Strafe oder strenge Zurechtweisung arbeiten. Alle Übungen rund um das Dummy müssen bei dieser Aufbau-Variante absolut positiv für den Hund sein. Er sollte nichts toller finden, als das Dummy zu seinem Menschen zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Noah-Leaman-beagle-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2908" title="Noah Leaman Beagle " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Noah-Leaman-beagle-4-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/njnl/2569091343/ " target="_blank">Noah Leaman/ flickr </a></p></div>
<p>Das Dummy wird anfangs nur wenige Meter weit geworfen und nicht in unübersichtliches Gelände. Wenige Würfe über den Tag verteilt, halten die Motivation dabei sehr viel höher, als mehrere Übungen hintereinander. Bei dieser Aufbau-Variante kann man das Ausgeben in die Hand erst später üben. Es geht anfangs rein um die Bringfreude und die Orientierung in Richtung des Menschen. Erst wenn das nach vielen Wochen optimal ist und die Motivation des Hundes beim Anblick des Dummies sehr hoch ist, wird vermehrt an korrekter Ausführung gearbeitet (siehe hierzu auch den nächsten Absatz).</p>
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<h5>Aufbau mit dem Futterbeutel</h5>
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<p>Dies ist ein Aufbau &#8220;von hinten&#8221;. „Von hinten“ meint, dass man den Ablauf des Apportierens in Einzelschritte aufteilt und diese dem Hund mit dem letzten beginnend beibringt. Zum einen ist so ein sehr ruhiger, konzentrierter Aufbau möglich, zum anderen schafft man darüber eine Verhaltenskette, die es dem Hund ermöglicht, zu jedem Zeitpunkt genau zu wissen, was er tun soll. Wenn der Hund das erste Mal ein Dummy auf Distanz holt, hat er bereits verinnerlicht, dass dieses umgehend zu seinem Menschen gebracht und in dessen Hand landen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Aufbau eignet sich vor allem für Hunde, die bei Beutespielen so sehr aufdrehen, dass an konzentrierte Arbeit überhaupt nicht mehr zu denken ist, daneben für jeden Hund, der über Futter zur Mitarbeit zu motivieren ist. Die Motivation für den Hund ist bei diesem Aufbau nicht das Spiel mit dem Dummy, sondern es geht um die Verknüpfung: Dummy in den Händen des Menschen = Futter.</p>
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<div id="attachment_2910" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0180_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2910" title="DSC_0180_01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0180_01-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">auch der leere Futterbeutel wird begeistert apportiert</p></div>
<p>Wenn man keinen Futterbeutel verwenden möchte, kann die Belohnung natürlich dennoch in Form von Futter aus der Hand kommen und der Aufbau wie unten beschrieben stattfinden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Futter-Dummy bei Hunden ohne großartige Apportierneigung wesentlich dazu beiträgt, dass der Hund die Grundlagen des Apportierens schnell und freudig lernt. Immerhin ist es zwingend notwendig, dass der Hund den Beutel bringt, damit es eine Belohnung geben kann. Kommt das Futter letztlich aus der Tasche des Menschen, ist die Motivation, sich mit dem Dummy auseinander zu setzen, deutlich geringer. Später ist es dennoch meist kein Problem, einen solchen Hund auch andere Dinge als das Futterbeutel apportieren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu Anfang macht man den Futterbeutel interessant für den Hund. Man nimmt ihn als „Leckerlibeutel“ mit auf Spaziergänge und auch im Haus kommt die Belohnung aus dem Futter-Dummy. Der Hund bekommt den Beutel dabei noch nicht, darf sich aber Futterstücke aus dem Dummy nehmen, während sein Mensch diesen in der Hand hält. Nach einer Weile hält man dem Hund dann den geschlossenen Beutel hin. Hält der Hund ihn nur einen kurzen Moment fest, folgt sofort eine Belohnung aus dem Dummy. Nimmt er ihn nicht von selbst in den Fang, kann man den Hund entweder über ein Beutespiel dazu motivieren oder mit dem Clicker arbeiten (siehe unten).</p>
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<div id="attachment_2922" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6044.jpg"><img class="size-medium wp-image-2922" title="DSC_6044" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_6044-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">wie kommt man ans Futter?</p></div>
<p>Man kann natürlich auch das umgekehrte Problem haben. Der Hund nimmt den Futterbeutel mit Freuden und verschwindet damit, um alleine an das Futter zu gelangen. Bei einem stabilen Dummy und einem nicht zu arg zerstörerisch veranlagten Hund ist das völlig in Ordnung. Soll er es probieren und feststellen, dass er alleine nicht ans Ziel kommt. Sinnvoll ist es, den Hund dabei an einer langen Leine zu haben und ihn nicht zu lange selbst probieren zu lassen. Man nähert sich dem Hund, während er herum probiert, verhindert dabei mittels der Leine, dass er flüchtet, und öffnet das Dummy dann vor den Augen des staunenden Hundes. Er soll merken, dass er mit der Hilfe des Menschen umgehend ans Futter kommt, nicht aber, wenn er es alleine versucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man wiederholt die Übung zum Nehmen des Dummies aus der Hand und kurzem Halten, bis der Hund wirklich verstanden hat, worum es geht. Es ist sinnvoll, wenn der Hund von Anfang an lernt, dass es die Belohnung nur gibt, wenn das Dummy in der Hand des Menschen landet, nicht aber, wenn der Hund es auf den Boden fallen lässt. Bei sehr zögerlichen Hunden muss man die Anforderungen allerdings langsam steigern, damit der Hund nicht resigniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2923" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Dummy.jpg"><img class="size-medium wp-image-2923" title="photo by Maja Dumat" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Dummy-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/7211217160/in/set-72157629237702932 " target="_blank">Photo by Maja Dumat &#8211; flickr.com</a></p></div>
<p>Von Anfang an begleitet man sein Tun mit Signalwörtern, eines für das Aufnehmen des Dummies in den Fang, eines für das in die Hand geben. Hat der Hund sicher verstanden, dass das Dummy in der Hand landen muss, kann man, falls man Wert darauf legt, das längere Halten üben. Hierbei wird die Zeit zwischen Aufnehmen und Abgeben des Dummies in sehr kleinen Schritten langsam verlängert. Der Hund sitzt dabei vor einem und nimmt das Dummy aus der Hand in den Fang, dann nimmt man die Hand für wenige Sekunden weg. Lässt der Hund das Dummy fallen, bevor man ihm das Kommando zum ausgeben gibt, muss man die Zeitspanne noch kürzer wählen. Langsam steigert man die Dauer des Haltens, wobei die einzige „Strafe“ für den Hund bei fallenlassen des Dummies ist, dass er keine Belohnung dafür bekommt.</p>
<p>Falls man nicht vorhat, das Apportieren in welcher Form auch immer in Prüfungen vorzuführen, ist dieser Schritt jedoch nicht nötig. Dann reicht es, wenn der Hund das Dummy sicher bringt und dem Menschen gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0153.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2924" title="DSC_0153" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0153-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Ebenso verhält es sich mit dem Vorsitz. Falls man möchte, dass der Hund bei der Abgabe des Dummies vorsitzt, ist nun der geeignete Zeitpunkt, dies zu üben. Grundvoraussetzung dabei ist jedoch, dass der Hund den Vorsitz bereits kennt. In dem Fall wird der Hund zum Aufbau erst ohne Dummy in den Vorsitz gerufen, dann bekommt er dort das Dummy aus der Hand. Im nächsten Schritt hält man dem Hund das Dummy hin, während er sich setzt, dann kurz bevor er sich setzt. Wenn die Schritte klein genug gewählt sind, wird das Vorsitzen beim Bringen des Dummies so mit genügend Wiederholungen zu einem Automatismus.</p>
<p>Auf dem gleichen Weg kann man dem Hund alternativ beibringen, mit dem Dummy die Grundstellung (Fuß-Position) einzunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund das Dummy sicher aus der Hand nimmt und wieder in die Hand abgibt, legt man das Dummy vor seine Füße, zwischen den Hund und sich selbst. Das Kommando zum Aufnehmen des Dummies gibt man bei den ersten Versuchen genau zu dem Zeitpunkt, in dem das Dummy den Boden berührt. Der Hund soll ja immer auf das Kommando des Menschen warten, dass er das Dummy suchen und bringen darf und nicht von selbst losstürmen. Zu diesem Zeitpunkt geht es allerdings vor allem darum, die Motivation hochzuhalten. Zuviel Korrektur oder den Hund zu bremsen in seinen Aktionen, wäre da kontraproduktiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2925" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/CSC_6513.jpg"><img class="size-medium wp-image-2925" title="CSC_6513" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/CSC_6513-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">auf Kommando geht es los</p></div>
<p>Sobald der Hund zügig und freudig das Dummy vom Boden aufnimmt und seinem Menschen in die Hand gibt, arbeitet man am Warten. Bei Hunden mit gutem Grundgehorsam wird ein Sitz gefordert und das Dummy etwa 1 Meter vor den Hund, sich selbst vor die Füße gelegt. Nach wenigen Sekunden darf der Hund das Dummy aufnehmen und abgeben. Bei Hunden, die sich trotz Sitz-Kommando ohne zögern auf das Dummy stürzen, kann man über eine Leine absichern. Es kann sein, dass der Hund sich sicher ist, wenn das Dummy auf dem Boden liegt, ist das auch das Signal zum Aufnehmen. Man nimmt eine lange Leine, führt diese um einen Baum oder eine Stange und hält das Ende in der Hand. So kann der Hund sich bei straffer Leine dem Dummy nicht nähern. Alternativ bittet man eine zweite Person um Hilfe, die die Leine hält.</p>
<p>Die Leine ist rein zur Absicherung gedacht, damit der Hund erfährt, dass er auf das Kommando warten muss. Dies ist dagegen keine Methode, dem Hund ein Sitz-Bleib beizubringen. Mangelt es an Grundgehorsam oder Selbstbeherrschung, ist dies ein guter Zeitpunkt, verstärkt im Alltag daran zu arbeiten (siehe auch „Impulskontrolle“ ganz unten in diesem Artikel).</p>
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<p>Klappt die Aufnahme des Dummies auf Kommando, ist die Hauptarbeit geschafft. Bis man in die verschieden Übungen rund um die Dummy-Arbeit einsteigen kann, fehlt nur noch die Aufnahme des Dummies auf Distanz. Diese stellt nun aber im Normalfall kein Problem mehr da. Der Hund sitzt ab, man selbst geht einige Schritte, legt (!) das Dummy auf den Boden und kehrt zurück zum Hund. Auf Kommando darf der Hund das Dummy dann holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Später kann das Dummy auch geworfen werden und es können auch Hetzspiele mit dem Dummy gemacht werden. Das Hetzen stellt aber nur einen sehr kleinen Teil der Möglichkeiten dar, mit dem Futter-Dummy zu arbeiten. So soll der Hund zu Anfang vor allem konzentrierte Mitarbeit lernen und das fällt ihm mit einem ruhigen Aufbau sehr viel leichter.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>Aufbau über den Clicker</h5>
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<p>Falls man noch keine Erfahrungen mit dem Clickern hat, sollte man sich zuerst in das Kapitel zum Thema <a title="Clicker-Training" href="https://www.tierfreund.de/clicker-training/">Clicker-Training </a>einlesen.</p>
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<div id="attachment_2926" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/5b2fbace3b.jpg"><img class="size-medium wp-image-2926" title="5b2fbace3b" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/5b2fbace3b-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Clicker und Belohnung</p></div>
<p>Ähnlich wie bei dem beschriebenen Aufbau mit dem Futter-Dummy, ist hier das Ziel, dass der Hund konzentriert und ruhig mitarbeitet. Das Dummy stellt erst mal keine Beute dar, sondern einen neutralen Gegenstand. Mit Hilfe des Clickers wird dem Hund vermittelt, das Dummy aufzunehmen, kurz zu halten und dann seinem Menschen zu übergeben.</p>
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<p>Man beginnt mit einem ausgeruhten, nicht überdrehten Hund in ablenkungsarmer Umgebung, z.B. im Wohnzimmer. Das Dummy wird vor sich auf den Boden gelegt oder in der Hand gehalten und der Hund dazu geholt. Click und Bestätigung (C + B) erfolgen für den Blick in Richtung Dummy, das Nähern, dann das Berühren. Je nach Motivation des Hundes, sollte spätestens jetzt eine Pause gemacht werden.<br />
Im Nächsten Schritt ist dann das End-Ziel, dass der Hund das Dummy kurz in die Schnauze nimmt. Wenn das erreicht ist und der Hund das Dummy sicher aufnimmt und kurz hält, folgt der Click nur noch, wenn das Dummy anschließend in der Hand des Menschen landet. Zu Anfang wird dies darüber unterstützt, dass man die Hand bereits in eine passende Position hält.</p>
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<p>Das längere Halten, falls gewünscht, kann man dadurch üben, dass man den Click in winzigen Schritten hinaus zögert. In dem Fall muss das Halten immer wieder separat geübt und bestätigt werden, nicht alleine die korrekte Abgabe.</p>
<p>Klappt das, wird die Distanz eingebaut (siehe auch die Ausführungen zum Aufbau mit dem Futterbeutel).</p>
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<h5>Aufbau über Beutespiel</h5>
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<div id="attachment_2928" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/218156081_23ac90e291_z.jpg"><img class="size-medium wp-image-2928" title="218156081_23ac90e291_z" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/218156081_23ac90e291_z-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/hansdekker/218156081/ " target="_blank">Hans Dekker/flickr</a></p></div>
<p>Der Aufbau des Apportierens über ein Beutespiel ist nicht so einfach, wie manch einer denken mag. Natürlicherweise gibt es für den Hund zwei Möglichkeiten, auf eine geworfene Spielbeute zu reagieren. Entweder, er bringt die Beute in Sicherheit oder er nähert sich mit Spielaufforderungen seinem Menschen. Die Spielaufforderung ist häufig eine Aufforderung zum fangen spielen oder zu einem Zerrspiel. Nur wenn es dem Hund rein um das Hetzen geht, wird er die Beute, in der Hoffnung auf einen neuen Wurf, bei seinem Menschen abgeben. Einfach mal werfen und hoffen, dass der Hund die gleichen Vorstellungen vom Ablauf des Spiels hat, wie man selbst, funktioniert jedenfalls häufig nicht.</p>
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<p>Beutespiele können natürlich eine sehr große Motivation sein und genutzt werden, um ein grundsätzliches Interesse am Dummy zu wecken.</p>
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<p>Falls der Hund bereits sehr großes Interesse an der Beute hat, steht nun vor allem Grundgehorsam im Vordergrund und die Erkenntnis beim Hund, dass ihn nur Zusammenarbeit mit seinem Menschen zu seiner Beute kommen lässt. Vor allem Impulskontrolle (siehe unten) spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.</p>
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<div id="attachment_2929" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3308.jpg"><img class="size-medium wp-image-2929" title="DSC_3308" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3308-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Dummy an der &#8220;Reizangel&#8221;</p></div>
<p>Beim Beutespiel steht am Anfang, dass der Hund das Dummy als Beute wahrnimmt. Eine Möglichkeit ist, dass der Mensch sich mit dem Dummy beschäftigt, während der Hund nur zusehen darf. Der Mensch wirft das Dummy hoch, fängt es wieder, läuft damit herum, macht es interessant…</p>
<p>Bei Hunden mit starkem Hetztrieb, kann das Dummy auch an einer langen Leine befestigt und daran herum geschleudert werden. Wenn der Hund dann richtig heiß auf das Dummy ist, wird er dazu gelassen. Wichtig ist, dass man kein Zerrspiel mit dem Hund beginnt und ihm auch nicht hinterher läuft, wenn er das Dummy hat. Der Hund soll sich beim Anblick des Dummies zu seinem Menschen orientieren und nicht weg von ihm. Es kann hilfreich sein, den Hund dabei anzuleinen, falls er sonst mit der Beute das Weite sucht. Der Hund bekommt das Dummy aus der Hand des Menschen, der Mensch lobt den Hund dafür und dreht eventuell gemeinsam mit dem Hund eine Ehrenrunde. Am Ende bekommt der Hund im Austausch eine Ersatzbeute oder Futter. Der Hund sollte das Dummy freiwillig und gerne hergeben. Mit diesem Aufbau wird angestrebt, dass der Hund gerne mit der Beute in der Nähe seines Menschen bleibt, dass kein fangen spielen daraus wird und auch kein „Kampf“ um die Beute stattfindet.</p>
<p>Dieser Aufbau steht und fällt mit dem Timing und der Fähigkeit des Hundeführers, seinen Hund „lesen“ zu können, um ihn punktgenau bestätigen, motivieren, aber auch wieder herunter fahren zu können.</p>
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<p>Man kann das Beutespiel auch sehr gut mit dem Futter-Dummy kombinieren, indem der Hund am Ende aus dem Dummy selbst belohnt wird. So stellt das Beutespiel nur die Grundmotivation dar, sich mit dem Dummy zu beschäftigen. Der weitere Aufbau kann dann wie oben beim „Aufbau mit dem Futterbeutel“ beschrieben stattfinden.</p>
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<h5>Impulskontrolle</h5>
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<div id="attachment_2931" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ParsonAzulapopa.jpg"><img class="size-medium wp-image-2931" title="Parson Russell" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_ParsonAzulapopa-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Selbstbeherrschung beim Anblick eines Reizes</p></div>
<p>Unter Impulskontrolle versteht man, dass der Hund lernt, sich zurück zu nehmen, obwohl ein starker Reiz ihn zu einer Aktion verleitet. Impulskontrolle ist Selbstbeherrschung und auch mit Frust und Stress umgehen zu lernen, wenn momentane Bedürfnisse nicht sofort erfüllt werden können. Beim Dummy-Training spricht man dabei auch von „Steadyness“. Der Hund soll konzentriert und ruhig neben seinem Menschen warten, während das Dummy geworfen wird. Erst auf Kommando darf er es holen. Eine Grundvoraussetzung ist, dass der Hund Sitz-Bleib in anderen Situationen bereits beherrscht.</p>
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<p>Die Impulskontrolle ist aber nicht nur im Dummy-Training wichtig, sondern vor allem auch im normalen Alltag. Zur Impulskontrolle gehört z.B., nicht sofort loszustürmen, wenn ein anderer Hund auftaucht, nicht in die Leine zu gehen, obwohl ein anderer Hund zu pöbeln anfängt, nicht dem Reh hinterher zu hetzen oder nicht vor lauter Wiedersehensfreude an seinem Menschen hochzuspringen. Die Impulskontrolle ermöglicht es dem Hund, erst einen Moment in sich zu gehen und überlegt zu handeln, statt kopflos auf den Reiz zu reagieren.</p>
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<p><strong>Hier ein paar Übungsvorschläge:</strong></p>
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<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1157_2.jpg"><img class=" wp-image-2932 " title="DSC_1157_2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1157_2-300x281.jpg" alt="" width="270" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">das Futterstück wird erst nach Erlaubnis genommen</p></div>
<p>Hundebegegnungen: der Hund darf nicht nach Lust und Laune auf jeden fremden Hund zustürmen, sondern muss vorher seinen Besitzer „fragen“, also auf eine Freigabe warten. Die Belohnung für das Warten ist, dass er in vielen Fällen dann auch Kontakt haben darf. Eine Schleppleine als Absicherung, damit der Hund sich fürs losstürmen nicht einfach selbst belohnt, ist zu Beginn sehr hilfreich.</p>
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<p>Leine ab: nach dem Ableinen darf der Hund nicht sofort losstürmen, sondern muss sich erst noch einen Moment auf seinen Besitzer konzentrieren, z.B. ein <a title="weitere nützliche Kommandos" href="https://www.tierfreund.de/weitere-nutzliche-kommandos/">Schau-Kommando</a> ausführen.</p>
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<p>erfordert viel Konzentration und Selbstbeherrschung: Man lässt den Hund sitzen und legt das Lieblings-Spielzeug oder Futter 10 Meter weiter auf den Boden. Zur Not wird der Hund dabei festgebunden. Nun läuft man mit dem angeleinten Hund auf das Objekt der Begierde zu. Wann immer die Leine dabei straff wird, dreht man kommentarlos um und geht zurück zum Ausgangspunkt. Nur wenn das Ziel mit lockerer Leine erreicht wird, darf der Hund es zur Belohnung haben.</p>
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<p>Fütterung: der Hund muss ruhig sitzen bleiben, während man sein Futter zubereitet und auf den Boden stellt. Erst auf Erlaubnis darf er zum Napf</p>
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<p>Futtersuchspiel: Man gibt ein Kommando, Sitz, Platz, Steh oder Warte, und sobald der Hund dieses ausgeführt hat, fliegt Futter. Der Hund muss bis zum Auflösungskommando sitzen/liegen/stehen bleiben, erst dann darf er auf Kommando suchen.</p>
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<div id="attachment_2933" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3331.jpg"><img class="size-medium wp-image-2933" title="DSC_3331" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_3331-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">dem Drang zu jagen widerstehen</p></div>
<p>Ball-Spiel: Man wirft den Ball, der Hund muss aber ruhig liegen bleiben, bis er das Kommando zum loslaufen bekommt. Oder er muss erst noch ein anderes Kommando ausführen, bevor er los darf. Eine andere Variante: der Hund wird beim Hetzen des Balles wieder abgerufen oder muss Platz machen, während er auf dem Weg zum Ball ist.</p>
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<p>mit dem Dummy: man wirft das Dummy oder legt es aus und kehrt zurück zum wartenden Hund. Dann holt man das Dummy selbst, während der Hund weiter warten muss. Oder man spielt mit dem Dummy, wirft es hoch und fängt es wieder, der Hund bleibt sitzen.</p>
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<p>Reizangel-Training: man nimmt einen langen Stab, befestigt daran ein Seil und an dessen Ende das Lieblings-Spielzeug des Hundes. Nun bewegt man das Spielzeug schnell um den Hund herum, während dieser liegen bleiben muss. Erst auf Kommando darf er sich drauf stürzen. Eine andere Variante: man lässt den Hund hetzen, er muss sich beim Hetzen aber ins Platz rufen lassen.</p>
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<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/apportierspiele/">Übersicht Apportierspiele</a></p>
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		<title>Apportierspiele &#8211; Spaß und Auslastung für fast jeden Hund</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 14:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apportierspiele]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Viele Hunde tragen gerne Spielzeug oder Stöcke herum, setzen beim stöbern ihre Nase ein, lieben es, sich Futter zu erarbeiten oder finden Bällchen holen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Hunde tragen gerne Spielzeug oder Stöcke herum, setzen beim stöbern ihre Nase ein, lieben es, sich Futter zu erarbeiten oder finden Bällchen holen ganz toll. Apportierspiele können all diese Beschäftigungsvorlieben des Hundes erfüllen, je nachdem, worauf man bei den Übungen den Schwerpunkt legt. Denkspiele, Suchspiele oder Jagdspiele sind möglich. So können Spaziergänge interessanter gestaltet werden, der Hund ist besser ausgelastet und entwickelt Freude an der Zusammenarbeit mit seinem Menschen.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3268321.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2892" title="3268321" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/3268321-300x199.jpg" alt="Apportierspiele begeistern viele Rassen" width="300" height="199" /></a>Weniger Apportierbegeisterte Hunde können oft mit Hilfe eines Futterdummies von den Vorzügen überzeugt werden. Trainiert werden die Nasenleistung des Hundes, die Merkfähigkeit, die Fähigkeit, Gelände einzuschätzen, Ausdauer und Konzentration sowie Gehorsam. Der Hund lernt Impulskontrolle und den Anleitungen seines Menschen zu vertrauen.</p>
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<p>Die Gründe, dem Hund Apportierspiele zu bieten, sind sicher unterschiedlich. Manch einer möchte das tägliche Ball-Spiel etwas abwechslungsreicher gestalten oder sucht allgemein nach Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Spaziergang.</p>
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<p>Gerade für jagdbegeisterte Hunde kann sich das Dummy-Training aber auch deshalb lohnen, weil im Vordergrund die gemeinsame Jagd steht. Der Mensch leitet an, der Hund kann möglichst vielfältig seinen natürlichen Jagdtrieb ausleben. Man muss dabei keine Angst haben, den Jagdtrieb des Hundes zu fördern. Dieser ist ohnehin vorhanden, kann so aber über das richtige Training deutlich kontrollierbarer werden. Der Hund lernt, erst auf Kommando loszulaufen, sich bei Bedarf auch stoppen zu lassen und auf Distanz dirigierbar zu werden. Kommunikation und Aufmerksamkeit werden gefördert. Der Hund bekommt vom Menschen eine Vorgabe, wo es sich zu suchen lohnt und auch Hilfestellung, wenn er mal nicht mehr weiter weiß. Der Mensch gibt den umsichtigen Jagd-Chef.</p>
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<div id="attachment_2893" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5093.jpg"><img class="size-medium wp-image-2893" title="DSC_5093" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5093-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">gefunden</p></div>
<p>Bei der Arbeit mit dem Futterbeutel kommt hinzu, dass der Hund nur ans Fressen kommt, wenn er die Beute zuvor bei seinem Menschen abliefert.</p>
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<p>Es lassen sich auch wunderbar Grundkommandos einbauen, die sich im Rahmen des Apportierspiels deutlich positiver festigen lassen, als durch langweilige Unterordnungsübungen. Zudem ist die Arbeit für den Hund sehr auslastend, so dass auch kürzere Runden mit einem müden, zufriedenen Hund beendet werden können. Und nicht zuletzt macht es einfach Spaß, sich immer wieder neue Aufgaben auszudenken und dann zu sehen, mit wie viel Begeisterung der Hund sie in Angriff nimmt.</p>
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<p>Falls der Hund noch nicht apportieren kann, wird hier der <a title="der Aufbau des Apportierens" href="https://www.tierfreund.de/der-aufbau-des-apportierens/">Aufbau des Apportierens </a>beschrieben. Hier geht es direkt zu den <a title="Spiel- und Übungsvorschläge" href="https://www.tierfreund.de/spiel-und-ubungsvorschlage/">Spiel- und Übungsvorschlägen</a>.</p>
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<div id="attachment_2894" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/nugefishes.jpg"><img class="size-medium wp-image-2894" title="nugefishes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/nugefishes-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/25077010@N02/2367820768/ " target="_blank">nugefishes/ flickr </a></p></div>
<p>Die Dummy-Arbeit kommt ursprünglich aus dem Jagdbereich. Bestimmte Rassen, vor allem die Retriever (vom englischen: to retrieve = zurück bringen), werden eingesetzt, um nach dem Schuss erlegte Vögel zu apportieren. Sie müssen dafür lernen, ruhig auf ihren Einsatz zu warten und die Umgebung dabei genau zu beobachten, um die Fallstellen der Vögel einschätzen zu können. Sie müssen sich mehrere Fallstellen merken können, auch über einen längeren Zeitraum. Für den Fall, dass der Hund den Abschuss nicht mitbekommt, muss er lernen, gezielt in bestimmte Suchgebiete eingewiesen zu werden. Genauso wichtig ist das Erlernen der Arbeit in unwegsamem Gelände und im Wasser sowie das Finden von Vögeln, die z.B. im Gebüsch gelandet sind.</p>
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<p>Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll und dauert viele Monate. In der Regel werden zur Ausbildung anfangs so genannte Dummies benutzt, erst später echtes Wild. Speziell für Retriever werden aber auch so genannte Working Tests durchgeführt, auf denen Hundehalter ohne Jagdambitionen ihren Hund im Rahmen seiner ursprünglichen Arbeit präsentieren können.</p>
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<p>Wer sich für ernsthafte Dummy-Arbeit interessiert, sollte die Grundlagen bei einem entsprechenden Ausbilder erlernen, sich einer örtlichen Dummy-Gruppe anschließen oder zumindest einführende Seminare besuchen. Es schleichen sich sonst sehr schnell Fehler ein, die später eine Teilnahme an Prüfungen und Wettbewerben verhindern. Hier wird daher nicht das korrekte Dummy-Training beschrieben, sondern die vielfältigen Möglichkeiten, die sich „privat“ bei Spaziergängen rund um das Apportieren umsetzen lassen.</p>
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		<title>Wald- und Wiesen-Agility</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Wald- und Wiesen-Agility kann man wunderbar immer mal wieder in kurzen Sequenzen auf dem Spaziergang einbauen. Vieles, sowohl auf dem Land als auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2872" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285.jpg"><img class="size-medium wp-image-2872" title="DSC_5285" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten</p></div>
<p>Wald- und Wiesen-Agility kann man wunderbar immer mal wieder in kurzen Sequenzen auf dem Spaziergang einbauen. Vieles, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt, eignet sich zum balancieren, umrunden, drauf springen, durch kriechen oder Slalom laufen. Für viele Hunde sind das zu Anfang echte Mutproben. Aber in kleinen Schritten und mit dem Rückhalt des Menschen, werden diese gerne gemeistert. Das Körpergefühl wird verbessert und auch die Kommunikation zwischen Mensch und Hund profitiert davon. Einige Hunde beginnen mit der Zeit selber, nach Möglichkeiten für kleine Übungen Ausschau zu halten und bieten an. Das bringt den Focus des Hundes immer wieder zurück zu seinem Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Umgestürzte Bäume bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Hund kann über den Stamm balancieren, darüber springen oder drunter her kriechen. Das Erklimmen der Wurzel ist eine besondere Herausforderung. Auf dem Stamm kann auch Sitz oder Platz gefordert werden. Vor allem das Platz ist dabei zu Anfang oft eine recht wackelige Angelegenheit. Mit der Zeit lernt der Hund, sich besser auszubalancieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2873" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342.jpg"><img class="size-medium wp-image-2873" title="DSC_8342" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">drunter her</p></div>
<p>Eine weitere Herausforderung ist es, dem Hund den Unterschied zwischen „Hopp“ (drüber springen), „Durch“ (drunter her) und „Hoch“ (drauf springen oder Vorderpfoten drauf legen) beizubringen. Schmale Stämme auf der richtigen Höhe bieten Möglichkeiten für alle drei Tätigkeiten. Zu Anfang wird man locken und führen müssen. Irgendwann ist es möglich, dem Hund nur noch über die Stimme oder kleine Gesten die gewünschte Tätigkeit mitzuteilen. Auch die Distanz zum Stamm kann mit der Zeit immer mehr vergrößert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum drauf springen, Sitz machen oder balancieren, eignen sich auch viele andere Dinge, wie z.B. Röhren, die auch als Tunnel dienen können.</p>
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<p>Das Begehen von Gitterrosten ist für einige Hunde eine echte Mutprobe. Sprünge sind auch über Bäche und Bänke oder von Stein zu Stein möglich.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2874" title="DSC_5378" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Wenn der Hund lernen soll, etwas auf Kommando zu umrunden, braucht es kleine Schritte. Zu Anfang wählt man ein schmales Objekt, um das man den Hund z.B. mit Futter herum locken kann, ohne sich selbst von der Stelle zu bewegen. Langsam kann der Abstand vergrößert werden. Sehr breite Gegenstände sorgen dafür, dass der Hund kurz den Blickkontakt verliert, was für viele Hunde wieder ein größerer Trainingsschritt ist. Auch Slalom laufen um eng stehende Bäume ist möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spaziergaenge/">interessante Spaziergänge</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nasenarbeit und Suchspiele</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/nasenarbeit-und-suchspiele/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Hunde haben phantastische Nasen, deutlich bessere, als der Mensch. Sie besitzen in einem weit verzweigten Riech-Labyrinth insgesamt über 100cm³ Riechschleimhaut. Der Mensch im Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde haben phantastische Nasen, deutlich bessere, als der Mensch. Sie besitzen in einem weit verzweigten Riech-Labyrinth insgesamt über 100cm³ Riechschleimhaut. Der Mensch im Vergleich hat gerade mal 5cm³.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2854" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2854" title="Oakley Originals " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-3-300x225.jpg" alt="die Nase des Hundes ist optimiert für Nasenarbeit" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/3191975358/ " target="_blank">OakleyOriginals/flickr </a></p></div>
<p>Auch der Bereich zur Verarbeitung der Gerüche im Gehirn, ist beim Hund deutlich größer, als beim Menschen. Hunde sind sogar in der Lage, stereo zu riechen. Sie selektieren, mit welchem Nasenloch ein Geruch mit welcher Intensität wahrgenommen wird und können Gerüche so deutlich leichter orten, als der Mensch. So kann der Hund bei einer Spur sogar riechen, in welche Richtung der Mensch oder das Wild unterwegs war.</p>
<p>Wir Menschen riechen hauptsächlich ein Geruchsgemisch, aus dem wir sehr starke Gerüche herausfiltern können. Ein Hund nimmt dagegen viele Gerüche getrennt war, erstellt eine Art „Geruchskarte“ von dem ihn umgebenden Raum und kann sich ganz gezielt auf einen der Gerüche konzentrieren. Die Differenzierungsfähigkeit zwischen Gerüchen ist beim Hund etwa 1000-mal so hoch, wie beim Menschen. Die Intensität, mit der ein Hund einen Geruch wahrnimmt, übersteigt die des Menschen, je nach Duftstoff, gar um einen Faktor von 10 Millionen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn größeres Interesse an der Nasenarbeit mit dem Hund besteht, empfehlen sich Einführungsseminare zu Themen wie Mantrailing, Fährte oder Zielobjektsuche. Es kann beim Aufbau sehr viel falsch gemacht werden. So ist es besser, eine praktische Einführung von einem guten Trainer zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ein paar Vorschläge, die sich leicht auf einem Spaziergang umsetzen lassen:</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>Futter-Jagd:</h5>
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<div id="attachment_2856" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_02431.jpg"><img class="size-medium wp-image-2856" title="DSC_0243" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_02431-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">auf der Suche</p></div>
<p>Eine ganz einfache Übung, an der viele Hunde Spaß haben, ist das Suchen von geworfenen Futterbrocken. Man gibt ein beliebiges Aufmerksamkeitssignal (z.B. ein Schnalzen oder „Schau“) und sobald der Hund guckt, fliegt Futter. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass das Aufmerksamkeitssignal darüber einen hohen Stellenwert bekommt, was sich auch in vielen Alltagssituationen nutzen lässt.</p>
<p>Das Futter kann z.B. über den Boden gerollt werden und der Hund hetzt nach. Oder es wird ins hohe Gras geworfen und der Hund erschnüffelt es sich.</p>
<p>Für den Anfang ist, je nach Hund, eine ablenkungsarme Umgebung und ein ansprechbarer, entspannter Hund sehr von Vorteil. Um zu vermeiden, dass der Hund daraufhin draußen permanent auf Futtersuche ist und auch unerlaubtes frisst, sollte man für diese Spiele immer nur ein bestimmtes (Trocken-) Futter nehmen und dem Hund ein Startsignal zum suchen geben.</p>
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<div id="attachment_2859" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1240.jpg"><img class=" wp-image-2859 " title="DSC_1240" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1240-300x249.jpg" alt="" width="270" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">irgendwo hier muss es sein&#8230;</p></div>
<p>Futter kann daneben auch gezielt versteckt werden. Eine Hand voll Futter in einem Laubhaufen, garantiert eine ganze Weile Suchspaß. Verteilt man es in geschichtetem Holz, muss der Hund zudem auch körperlich arbeiten, woran mancher Hund noch mehr Spaß hat, als am suchen alleine.</p>
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<p>Futterbrocken können ebenfalls gut in den Ritzen einer Mauer oder in der Rinde eines Baumes versteckt werden. Der Hund erschnüffelt es und darf es zur Belohnung fressen.</p>
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<h5>der Detektiv</h5>
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<p>Praktisch ist es, einen Hund zu haben, der Verlorenes wieder findet. Zu Anfang nimmt man hierfür einen Gegenstand, der für den Hund einen hohen Stellenwert hat, z.B. das Lieblingsspielzeug. Während des Spaziergangs lässt man das Spielzeug unbemerkt fallen, zu Anfang gut sichtbar auf dem Weg oder auf einer niedrigen Wiese. Dann ruft man aufgeregt den Hund zu sich und sagt z.B. „Wo ist der Ball?“ Wenn man dem Hund später mitteilen möchte, einen bestimmten Gegenstand zu suchen, ist es hilfreich, von Anfang an das Wort dafür in der Suchaufforderung zu betonen. Dabei zeigt man in die Richtung des Spielzeugs. Versteht der Hund es nicht, nähert man sich mit viel Spannung gemeinsam. Sobald der Hund das Objekt entdeckt hat, folgt ein tolles Spiel oder Futterbelohnung.</p>
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<div id="attachment_2860" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9889.jpg"><img class="size-medium wp-image-2860" title="DSC_9889" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9889-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">gefunden</p></div>
<p>Hat der Hund das Prinzip verstanden, wird das Spielzeug immer versteckter ausgelegt. Alternativ kann man auch beginnen, andere Gegenstände an Stelle von Spielzeug zu verlieren. Beispielsweise einen Handschuh, den Autoschlüssel oder die Leine.</p>
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<p>Eine besondere Herausforderung ist es, wenn der Gegenstand dann plötzlich nicht mehr auf dem Boden liegt, sondern etwas erhöht, z.B. in einem Gebüsch oder einer niedrigen Astgabel. Viele Hunde brauchen etwas, um zu begreifen, dass sie nun 3-D suchen müssen. Man kann den Gegenstand auch unter Laub verstecken, im Schnee, in hohem Gras oder bei kleineren Dingen unter der Rinde eines gefällten Baumes. Ob man den Hund anzeigen lässt (z.B. durch Vorsitz oder bellen) oder ob er generell apportieren soll, hängt zum einen von den persönlichen Vorlieben ab, zum anderen sollte man aber auch schauen, was der Hund anbietet. Es soll ihm ja Spaß machen, ihn auslasten und nicht gezwungen für ihn sein.</p>
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<h5>Suche nach Gerüchen und Geruchsunterscheidung</h5>
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<p>Der Hund soll hier lernen, nicht einen bestimmten Gegenstand, sondern einen bestimmten Geruch zu finden. Was man letztlich zum Suchen nimmt, ist jedem selbst überlassen. Teebeutel sind sehr gut geeignet, weil es sie in den verschiedensten Geruchsrichtungen gibt, sie einen starken Eigengeruch haben und recht praktisch in der Anwendung sind. Teebeutel können dabei auch in kleine Plastiksäckchen verpackt werden, damit sie länger trocken bleiben.</p>
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<div id="attachment_2861" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Liz-West-Nase.jpg"><img class="size-medium wp-image-2861" title="Liz West " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Liz-West-Nase-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calliope/2858666681/ " target="_blank">Liz West/flickr </a></p></div>
<p>Der erste Schritt ist wieder, das Interesse des Hundes zu wecken. Man hält den Beutel in der Hand und untersucht ihn angeregt. Dann hält man ihn dem Hund entgegen. Streckt er die Schnauze hin und riecht, folgt eine super Belohnung. Als nächstes wird der Hund aufgefordert sitzen zu bleiben und man legt den Beutel mit Theatralik etwas entfernt auf den Boden. Man geht mit gespannter Körperhaltung zurück zum Hund, dann schickt man ihn zum Beutel. Läuft er hin und schnuppert, folgt wieder eine riesen Belohnung. Im nächsten Schritt wird der Teebeutel schon etwas weiter oder ein wenig versteckter ausgelegt, aber der Hund darf immer noch zusehen. Zurück zum Hund und Kommando zum suchen. Alternativ lässt sich dies auch über den Clicker aufbauen.</p>
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<p>Hat der Hund das Prinzip verstanden und Freude daran, kann man das Anzeigen üben: z.B. den Hund Platz oder Sitz machen lassen, sobald er den Gegenstand erreicht hat. Man kann sich hierzu einige Male gemeinsam mit dem Hund dem Beutel nähern, und jeweils nach dem schnüffeln daran das Kommando Sitz oder Platz geben. Darauf folgt dann das große Lob. Nach einigen Wiederholungen wartet man ab, ob der Hund das Sitz oder Platz von selbst anbietet. Vor allem Hunde, die es gewohnt sind, bei Übungen mitzudenken, tun dies meist recht schnell. Klappt das gut, kann man dazu übergehen, den Teebeutel zu verstecken oder auf Spaziergängen heimlich fallen zu lassen. Auf Kommando darf der Hund dann suchen und Anzeigen.</p>
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<div id="attachment_2862" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0081.jpg"><img class=" wp-image-2862 " title="DSC_0081" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0081-300x263.jpg" alt="" width="270" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Suche unter erschwerten Bedingungen</p></div>
<p>Eine andere Spielvariante besteht darin, den Teebeutel unter einem von mehreren umgestülpten Blumentöpfen zu verstecken. Der Hund schnuppert diese ab und zeigt den richtigen an. Hier kann man auch erste Alternativ-Gerüche einsetzen, die der Hund spannend findet, aber ignorieren lernen muss.</p>
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<p>Teebeutel haben den Vorteil, dass es sie in vielen verschiedenen Duftnoten gibt. So kann man als Variante das Suchen eines bestimmten Teebeutels einführen. Hierzu fängt man wieder auf Sicht an. Man legt den Teebeutel aus, wie der Hund es bereits kennt, und geht zurück zum Hund. Dann hält man dem Hund einen Teebeutel gleicher Sorte vor die Nase und gibt fast zeitgleich das Such-Kommando. Im Folgenden nimmt man pro Spaziergang immer nur eine Sorte Teebeutel mit, aber von Spaziergang zu Spaziergang verschiedene. Immer vor dem Suchen lässt man den Hund an einem Teebeutel selber Sorte schnüffeln, so dass er lernt, sich an dem vorgegeben Geruch zu orientieren. Der Hund muss begreifen können, dass es nicht um das Finden eines beliebigen Teebeutels geht, sondern um den speziellen Geruch eines bestimmten. Nach einer Weile kann man probieren, ob der Hund trotz der Ablenkung durch einen anderen Teebeutel, den gewünschten anzeigt. Später kann man auch weitere Ablenkungen einbauen, z.B. Futter oder Spielzeug, das er ignorieren lernen muss. Die Party steigt erst, wenn er sein Zielobjekt gefunden hat.</p>
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<div id="attachment_2863" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4935.jpg"><img class="size-medium wp-image-2863" title="DSC_4935" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4935-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Geld-Anzeige</p></div>
<p>Eine schöne Vorstellung ist es, durch den Hund reich zu werden. So kann man dem Hund beibringen, auf dem Spaziergang Kleingeld anzuzeigen. Der Aufbau ist wie bei den Teebeuteln. Ein Problem ist, dass zum Aufbau der Übung Kleingeld ausgelegt werden muss. Es riecht also nach dem Besitzer. So kann es sein, dass der Hund verknüpft, Dinge anzuzeigen, die der Besitzer „verloren“ haben könnte. Daher empfiehlt es sich, schon früh im Trainingsaufbau das Geld von möglichst vielen unterschiedlichen Menschen auslegen zu lassen. Die Freude ist sicher groß, wenn der Hund das erste mal tatsächlich zufällig gefundenes Geld anzeigt, reich wird man so aber vermutlich dennoch nicht <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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<h5>was riecht nach meinem Menschen?</h5>
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<p>Man kann den Hund auch gezielt etwas anzeigen lassen, was nach seinem Menschen riecht. Hierfür braucht man mehrere gleiche Gegenstände, von denen alle bis auf eins neutral riechen. Gut geeignet zu diesem Zweck sind auf Spaziergängen Tannenzapfen.</p>
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<div id="attachment_2868" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8590.jpg"><img class=" wp-image-2868 " title="DSC_8590" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8590-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">welcher Zapfen ist der richtige?</p></div>
<p>Als Vorübung nimmt man einen Tannenzapfen in die Hand und macht diesen interessant für den Hund (möglichst nicht durch wildes Spiel, sondern durch „Oh, was ist das denn??“ mit entsprechender Körperspannung). Dann lässt man den Hund sitzen und legt den Zapfen ein kurzes Stück vor dem Hund auf den Boden. Geht er hin, folgt Lob. Im nächsten Schritt nimmt man einen Tannenzapfen kurz in die Hand und legt ihn dann neben andere Zapfen, die man nicht berührt hat. Beim ersten Mal darf der Hund dabei zusehen. Dann fordert man den Hund auf, zu suchen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit entscheidet er sich für den, der für ihn aus der Menge heraus sticht, nämlich durch den Geruch.</p>
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<p>Um es einfacher zu machen, nimmt man zu Anfang nur wenige Zapfen. Das Problem für den Hund ist nicht, den Geruch zu erkennen, das ist ausgesprochen einfach für ihn, sondern das Prinzip des Spiels zu verstehen. Hat er das verstanden, reicht eine kurze Berührung eines Zapfens, inmitten vieler anderer Zapfen, um den Hund den richtigen Finden zu lassen. Der Zapfen kann dann auch geworfen werden. Bringt der Hund immer den Richtigen wieder?</p>
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<h5>Menschensuche</h5>
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<p>Hat man vor, die Suche nach Menschen ernsthaft zu betreiben, kommt man um eine praktische Anleitung bei einem „Profi“ kaum herum. Privat kann probiert werden, ob der Hund Spaß am Finden seines Besitzers hat.</p>
<p>Hierzu muss man mindestens zu zweit spazieren gehen. Einer bleibt beim Hund und hält ihn fest. Der zweite Mensch entfernt sich mit viel Theatralik, schwenkt dabei vielleicht noch Futter oder das Lieblingsspielzeug des Hundes. Bestenfalls kann der Hund es kaum erwarten, endlich hinterher stürmen zu dürfen. Der Mensch versteckt sich beim ersten Versuch noch nicht wirklich. Nur wenige Meter den Weg runter und dann z.B. hinter einem Holzstapel am Wegesrand ducken, das reicht völlig. Dann bekommt der Hund das Kommando zur Suche.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Dalmatinerbuscando.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2865" title="Dalmatiner" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Dalmatinerbuscando-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Die natürliche Suchweise eines Hundes variiert, meist hat der Hund dabei aber nicht permanent die Nase auf dem Boden. Das typische Pendeln mit dem Kopf dicht über dem Boden, wie man es vom klassischen Fährten-Training kennt, ist letztlich antrainiert. Dazu kommt, dass der Hund sich beim klassischen Fährten-Training auch an der Bodenverletzung (z.B. der Geruch umgeknickter Grashalme) orientiert und nicht nur am Menschengeruch.</p>
<p>Die Geruchspartikel, die ein Mensch abgibt, befinden sich in einem mehr oder weniger breiten Korridor um die Fußspur herum und auch in der Luft. So muss man sich keine Sorgen machen, wenn der Hund hoch erhobenen Hauptes losstürmt, auch wenn es zu Anfang etwas ziellos wirken mag.</p>
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<p>Bei den allerersten Versuchen darf das Tempo auch etwas schneller sein, zeigt es doch die große Motivation des Hundes an. Spätestens, wenn die Suchwege länger werden, sollte aber, im Sinne des Hundeführers, auf ein normales Gehtempo umgestellt werden. Am Anfang geht es vor allem darum, die Motivation und Freude zu wecken. Ist das passiert, kann sich der Mensch immer aufwändiger verstecken. Auch ist es mit der Zeit nicht mehr nötig, dass der Hund zusieht, wie der Mensch sich entfernt.</p>
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<div id="attachment_2866" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Schlepp.jpg"><img class="size-medium wp-image-2866" title="photo by Maja Dumat - flickr " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Schlepp-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/6309848071/in/set-72157629237702932 " target="_blank">photo by Maja Dumat &#8211; flickr </a></p></div>
<p>Der Hund wird beim Suchen an einer langen Leine geführt. Optimal ist eine etwa 5 Meter lange Schleppleine ohne Handschlaufe. Falls der Hund sich mal losreißt, kann er mit einer Schlaufe irgendwo mitten im Gelände hängen bleiben, was weder für den Hund noch für den Halter eine erfreuliche Angelegenheit wäre. Die Schleppleine wird grundsätzlich an einem Geschirr befestigt, nie am Halsband.</p>
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<p>Der Mensch, der den Hund führt, bleibt immer hinter dem Hund und gibt möglichst keinerlei Hilfen. Das fällt vielen Menschen schwer, vor allem wenn sie wissen, wo die Suchperson versteckt ist und der Hund etwas länger braucht, um die richtige Richtung zu finden. Der Hund muss lernen, seiner Nase zu vertrauen und sich nicht bei jeder kleinen Schwierigkeit dem Menschen zuzuwenden. Es ist dennoch hilfreich, wenn der Hundeführer weiß, wo sich der zweite Mensch versteckt hat. So kann man durch stehen bleiben ohne zusätzliche Hilfen einwirken, wenn der Hund sich völlig in die falsche Richtung orientiert. Auf keinen Fall darf man dem Hund die richtige Richtung zeigen.</p>
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<p>Der Hund wird ab und zu stehen bleiben oder verschiedene Richtungen ausprobieren, um die Spur zu lokalisieren. Das ist völlig in Ordnung und der Hundeführer sollte ihn dabei auch nicht stören. Die Geruchspartikel werden durch den Wind über eine weitere Fläche verteilt, so ist die Spur an einigen Stellen nicht auf Anhieb eindeutig für den Hund.</p>
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<p>Je mehr Zeit zwischen dem Gehen der Spur und der Suche liegt, umso mehr setzen sich die Geruchspartikel am Boden ab. Auf der anderen Seite werden aber auch viele Partikel verweht und durch Bodenbakterien zersetzt. Für den Anfang ist es sinnvoll, den Zeitrahmen zwischen Verstecken und Suchen wenige Stunden nicht überschreiten zu lassen. Da der versteckte Mensch am anderen Ende der Spur warten muss, ist eine längere Zeitspanne im privaten Bereich auch kaum realisierbar.</p>
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<p>Wenn der Hund immer denselben Menschen suchen soll, weiß er auf das Kommando hin, was zu tun ist. Sind es unterschiedliche Menschen, lässt man den Hund immer kurz vor dem Such-Kommando an etwas riechen, was den Geruch des zu Suchenden trägt. Tatsächlich riechen für einen Hund keine zwei Menschen auf der Welt gleich.</p>
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<p>Eine wichtige Rolle beim Suchen spielen unter anderem die Temperatur, der Untergrund, die Windverhältnisse und die Ablenkung durch andere Gerüche. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, findet mittlerweile Deutschlandweit Trainingsgruppen. Die obige Beschreibung eignet sich nicht für erste Testläufe, wenn man ernsthaft in Erwägung zieht, Mantrailing (die Suche im Rahmen eines Rettungsdienstes oder als Sport nach überwiegend fremden Menschen) zu betreiben. Unter anderem muss dabei der Geruchsartikel, an dem der Hund sich orientieren soll, beim Aufbau viel mehr im Vordergrund stehen, zum anderen werden von Anfang an fremde Menschen gesucht, jedenfalls nicht der Besitzer des Hundes. Die obige Beschreibung eignet sich dagegen, wenn man dem Hund als Paar auf gemeinsamen Spaziergängen Auslastung bieten möchte.</p>
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<p>Eine ausführlichere Beschreibung des Mantrailing findet man unter anderem hier: <a href="http://www.mantrailing-mania.de/scentarticle.htm">www.mantrailing-mania.de/scentarticle.htm</a></p>
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<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spaziergaenge/">interessante Spaziergänge</a></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Ideen und Abwechslung für den Hundespaziergang</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/spaziergange-interessant-gestalten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 13:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeitspaß]]></category>
		<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Für viele Hunde ist der Spaziergang das Highlight des Tages. Der Hund zieht Richtung Hundewiese, schnüffelt interessiert die neuesten Nachrichten, tobt mit seinen Hundefreunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Für viele Hunde ist der Spaziergang das Highlight des Tages. Der Hund zieht Richtung Hundewiese, schnüffelt interessiert die neuesten Nachrichten, tobt mit seinen Hundefreunden, verbellt den Erzfeind, buddelt nach Mäusen… Der Hund hat seinen Spaß, aber welche Rolle spielt sein Besitzer dabei? Dauerbespaßung des Hundes muss natürlich nicht sein. Aber mit etwas Fantasie und Spaß an der Beschäftigung mit dem Vierbeiner, lassen sich zwischendurch immer mal wieder kleine Spiele und Übungen einbauen.</p>
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<div id="attachment_2836" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-2836" title="R0Ng " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-6-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ronguillen/3829528767/in/set-72157608214100087 " target="_blank">R0Ng/flickr </a>spielst du mit?</p></div>
<p>Die Beschäftigung mit dem Hund hat verschiedene positive Wirkungen. Bei jagdlich interessierten Hunden kann eine sinnvolle Ersatzbeschäftigung mit dabei helfen, dass der Hund bei Wild kontrollierbarer wird. Er kann seinen Trieb so anderweitig ausleben, im Zusammenspiel mit seinem Besitzer.</p>
<p>Hunde, die an allem Interesse zeigen draußen, nur nicht an Herrchen oder Frauchen, lernen, dass es sich lohnt, auf ihren Besitzer zu achten. Sie merken, dass nicht nur das Spiel mit anderen Hunde oder das buddeln nach Mäusen Spaß macht, sondern auch Spiel und Zusammenarbeit mit ihrem Menschen.</p>
<p>Dazu kommt, dass Kopfarbeit auf Spaziergängen wesentlich besser auslastet, als reines laufen. 30 Minuten konzentriertes Arbeiten macht die meisten Hunde müder, als 2 Stunden reiner Spaziergang.<br />
Und nicht zuletzt fördert die gemeinsame Beschäftigung auch die Kommunikation und die Bindung zwischen Hund und Halter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor es zu den verschiedenen Themengebieten zur Beschäftigung mit dem Hund geht, hier ein paar allgemeine Tipps, um die Grundaufmerksamkeit des Hundes zu erhöhen und die Spaziergänge interessanter zu gestalten:</p>
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<div id="attachment_2839" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Stuart-Black-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2839" title="ein Hundespaziergang für die Familie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Stuart-Black-3-300x199.jpg" alt="ein Hundespaziergang für die Familie" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr </a></p></div>
<p>- Öfter mal neue Wege gehen, ist für Hund und Mensch spannend. Bei immer der gleichen Runde kennt man schnell jeden Stein, jeden Busch, der Hund auch jeden Geruch. Kein Wunder, wenn der Spaziergang so eher lustlos absolviert wird. In neuer Umgebung sind die meisten Hunde deutlich aktiver, schnüffeln und bewegen sich mehr. Auch bietet jede Umgebung eigene Auslastungsmöglichkeiten. Z.B. neue Elemente für Wald- und Wiesen-Agility oder neue Untergründe und Ablenkungen für Suchspiele.</p>
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<p>- Vor dem Ableinen Aufmerksamkeit sichern. Mit dem Lösen der Leine soll der Hund nicht sofort losdüsen, sondern sich erst noch einen Moment auf seinen Besitzer konzentrieren. Leine ab darf nicht als „tu, was du willst“ beim Hund ankommen. Mögliche Übungen sind z.B. Sitz in Verbindung mit Blickkontakt oder dem Hund ein Warte-Kommando geben und selbst schon ein Stück den Weg vor gehen, bis er freudig gerufen wird oder aber ein Stück ohne Leine Fuß laufen lassen. Vor allem in abwechslungsreicher Umgebung oder beim Treffen von Hundefreunden, machen diese Konzentrations- und Selbstbeherrschungsübungen viel Sinn.</p>
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<p>- Je mehr Spaß der Mensch hat, umso mehr Spaß hat auch der Hund. Ein halbherziger Spielvorschlag hilft niemandem. Eine entspannte Stimmung und echte Begeisterung beim Menschen, reißen den Hund dagegen mit.</p>
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<div id="attachment_2840" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Pixel-Addict.jpg"><img class="size-medium wp-image-2840" title="Pixel Addict" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Pixel-Addict-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/pixel_addict/377682831/ " target="_blank">Pixel Addict/flickr </a></p></div>
<p>- Der Hund sollte auf seinen Menschen achten, nicht umgekehrt. Schnüffelt der Hund sich fest, entfernt man sich zügig, ohne den Hund zu rufen. Läuft der Hund zu weit vor, versteckt man sich und wartet, bis der Hund einen gefunden hat. Bei sehr unsicheren Hunden baut man diese Übung allerdings sehr behutsam auf und zeigt sich im Zweifelsfall rechtzeitig. Taucht ein Spaziergänger, Jogger oder ein anderer Hund auf, wo der eigene Hund gerne hin möchte, aber nicht hin darf, entfernt man sich zügig in die <strong>entgegengesetzte</strong> Richtung und macht sich dabei interessant. Dies hat deutlich bessere Erfolgschancen, als ein Versuch, den Hund einzufangen. Bewegt sich der Mensch in die Richtung, in die der Hund sowieso will, gibt es für den Hund keinen Grund mehr, nicht zum Objekt der Begierde zu stürmen. Je nach Hund, unterstützt eine Schleppleine die „richtige“ Entscheidung des Hundes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Es muss sich für den Hund lohnen, zum Besitzer zu kommen. Wenn nur gerufen wird, um den Hund von etwas Interessantem weg zu bekommen oder um anzuleinen, wird der Hund keinen großen Drang verspüren, sich seinem Besitzer zu nähern. Passiert dagegen immer mal wieder etwas Tolles bei seinem Menschen, wird der Hund deutlich freudiger kommen, durchaus auch ohne dass ein Ruf nötig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2841" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-02.jpg"><img class="size-medium wp-image-2841" title="Nederlandse Schapendoes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-02-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">aufmerksam</p></div>
<p>- Kommunikation muss sich lohnen. Dreht der Hund sich zu seinem Menschen um, muss ein Feedback kommen. Ein Lob (ein „Fein, weiter“ reicht schon) oder eine Einladung zu einem kurzen kraulen, eine Richtungsangabe oder auch mal ein Spiel. Jeder Blick des Hundes ist eine Kontaktaufnahme. Kommt da nichts zurück vom Menschen, wird der Hund das Verhalten irgendwann einstellen, es lohnt sich nicht für ihn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Die Umwelt wird gemeinsam erkundet. Hört der Hund etwas (bleibt still stehen und lauscht), wird der Hund für seine Aufmerksamkeit gelobt. Bemerkt der Mensch etwas, z.B. einen Bach, einen Frosch (sofern der Hund ihn nicht frisst) oder eine Böschung, an der nach Mäusen gebuddelt werden darf, macht er wiederum den Hund aufmerksam. Reagiert der Hund ängstlich oder fasziniert auf etwas, erkundet man dies gemeinsam. Der Mensch geht hier souverän voran.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2842" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0243.jpg"><img class="size-medium wp-image-2842" title="DSC_0243" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0243-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">auf der Suche</p></div>
<p>- Für Hunde gehört es zu den natürlichsten Dingen der Welt, sich ihr Futter zu erarbeiten. Sie erschnüffeln es, stöbern es auf, hetzen es und überlegen sich Strategien, wie sie es erreichen können.<br />
So kann man den Hund auslasten und interessanter für ihn werden, wenn man draußen sein Jagdpartner wird und sich gemeinsam mit ihm einen Teil oder die komplette Tagesration erarbeitet. Ob man den Focus dabei mehr auf das Apportieren oder auf reine Nasenarbeit legt und wie eng die Zusammenarbeit mit dem Hund dabei werden kann, hängt vom einzelnen Hund ab.</p>
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<p>Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten zur Auslastung und Zusammenarbeit vorgestellt auf dem Hundespaziergang:</p>
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<p><a title="Nasenarbeit und Suchspiele" href="https://www.tierfreund.de/nasenarbeit-und-suchspiele/">Nasenarbeit und Suchspiele</a></p>
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<p><a title="Wald- und Wiesen-Agility" href="https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/">Wald- und Wiesen-Agility</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Grundgehorsamsspiele" href="https://www.tierfreund.de/grundgehorsamsspiele/">Grundgehorsamsspiele</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="warum Apportierspiele?" href="https://www.tierfreund.de/warum-apportierspiele/">Apportierspiele, der Futterbeutel und die Arbeit mit dem Dummy</a></p>
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<h5>Gewässer</h5>
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<p>Nicht nur im Sommer stehen Gewässer bei vielen Hunden hoch im Kurs. Vor allem, wenn man auf dem Spaziergang mit Trockenfutter arbeitet, ist neben der Abkühlung dabei auch das Trinken sehr wichtig.</p>
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<div id="attachment_2844" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Andras-Csore-DSH-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2844" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Andras-Csore-DSH-kB-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/macskafarok/5849307925/in/set-72157623883988440 " target="_blank">Andras Csore/flickr </a></p></div>
<p>Für den Garten eignen sich z.B. Sandmuschen für Kinder, als Hundeplatschbecken. Für manche Hunde gibt es auch nichts schöneres, als das Wasser eines Rasensprengers zu jagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Seen bieten sich Apportierübungen an. In Flüssen ist das mit Vorsicht zu genießen, da teils starke Strömungen auftreten können. Der Sprung in ein unbekanntes Gewässer kann ebenfalls schlimm enden, wenn dicht unter der Oberfläche spitze Stöcke oder Steine lauern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor allem bei Hunden mit Gelenkerkrankungen, ist der Apport im Wasser eine sehr gute Alternative zu Spielen an Land. Die Gelenke werden entlastet und Muskeln aufgebaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Baden hilft Bewegung in der Sonne oder trocken rubbeln, um Erkältungen zu vermeiden.</p>
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<p>Schwimmmuffel können vielleicht überzeugt werden, wenn Frauchen oder Herrchen im Sommer mit ins Wasser gehen. Auch andere schwimmbegeisterte Hunde leisten Überzeugungsarbeit. Den Hund ins Wasser zu zwingen, geht allerdings in den meisten Fällen nach hinten los und erschüttert außerdem das Vertrauen vom Hund in seinen Halter. Aber auch viele Schwimm-Muffel haben Spaß, Trockenfutter aus flachen Gewässern zu fischen oder durch Bäche zu toben.</p>
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		<title>Spiele für Hunde: Wohnzimmer-Agility und Bewegungsspiele</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 12:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wohnzimmer-Agility &#160; Wohnzimmer-Agility ist vor allem für kleine Hunde geeignet. Als Hürden können Besenstiele, in den Türrahmen gespannte Tücher oder Hula-Hoop Reifen dienen. Stühle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Wohnzimmer-Agility</h5>
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<div id="attachment_2826" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Yasuhiko-Ito-b.jpg"><img class="size-medium wp-image-2826" title="Yasuhiko Ito b" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Yasuhiko-Ito-b-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tranztec/3128772945/in/set-72157622023217771 " target="_blank">Yasuhiko Ito/flickr </a></p></div>
<p>Wohnzimmer-Agility ist vor allem für kleine Hunde geeignet. Als Hürden können Besenstiele, in den Türrahmen gespannte Tücher oder Hula-Hoop Reifen dienen. Stühle eignen sich, um zwischen den Beinen Slalom zu laufen oder mit Hilfe eines großen Handtuchs als Sacktunnel. Auf einer Kiste oder einem Hocker kann Sitz oder Platz gemacht werden, zwei niedrige Kisten und ein Brett werden zu einem Steg. Um eine Große Pflanze kann der Hund herum geschickt werden und um Plastikflaschen kann der Hund Slalom laufen. Spieltunnel der Kinder können ebenfalls für Hunde genutzt werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur beim Sacktunnel ist es wichtig, klein anzufangen. Am Anfang reicht es, wenn das Handtuch links und rechts vom Stuhl herunter hängt. Bei weiteren Durchgängen wird es dann langsam immer weiter vorne runter gezogen.</p>
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<p>Auch der menschliche Körper eignet sich für sportliche Übungen des Hundes. Der Hund kann z.B. eine Acht um die Beine laufen oder Slalom, während sein Mensch sich vorwärts bewegt. Ein im Sitzen angewinkeltes Knie kann einen Tunnel bilden, ein gestrecktes Bein eine Hürde. Dies baut man am einfachstes über Locken mit Futter auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2827" class="wp-caption alignright" style="width: 242px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4348.jpg"><img class=" wp-image-2827 " title="DSC_4348" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4348-258x300.jpg" alt="" width="232" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Sprung durch den Reifen</p></div>
<p>Etwas anspruchsvoller ist der Sprung durch einen Armreifen. Hat man einen Partner, kann man den Hund absitzen lassen, flach über dem Boden und dicht vor dem Hund mit den Armen den Tunnel bilden und der Partner lockt den Hund durch. Damit der Hund nicht außen rum läuft, hilft eine Wand als Begrenzung. Wenn man die Übung alleine aufbauen möchte, fängt man ebenfalls mit Hilfe einer Wand an. Man lässt den Hund absitzen und streckt einen Arm dicht über dem Boden zur Wand aus. Einen Tunnel bildet man dabei noch nicht, der Hund lernt zuerst, über den Arm zu springen. Bei den ersten Versuchen kann man den Hund mit der freien Hand mit Futter locken. Im nächsten Schritt, legt man das Futter auf der anderen Seite des Arms auf den Boden, bevor der Hund das Kommando zum Springen bekommt. Klappt das, baut man langsam (und immer noch an der Wand), den zweiten Arm mit ein. Im Ersten Schritt hält man den einen Arm dabei dicht über den Boden und den zweiten Arm ein gutes Stück höher an die Wand. Hat der Hund dies gemeistert, nähert man die beiden Arme langsam einander an. Erst wenn der Hund sicher durch den Armreif springt, entfernt man sich von der Wand.</p>
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<h5>Luftballon-Spiel</h5>
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<div id="attachment_2829" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1299n-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2829" title="DSC_1299n (2)" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1299n-2-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">kurz vor dem platzen&#8230;</p></div>
<p>Einige Hunde lieben das Spiel mit einem Luftballon. Schreckhafte Hunde spielen dagegen einmal und nie wieder. Platzt der Ballon das erste mal, helfen Jubel und Begeisterung seitens des Menschen, dass der Hund keine Ängste aufbaut. Das Spiel geht dann sofort weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Faszinierend für Hunde ist dabei vor allem die Leichtigkeit und die ungewohnt langsame Bewegung des Ballons. Einige Hunde legen es mit der Zeit drauf an, den Luftballon möglichst schnell zum Platzen zu bringen. Andere werden wahre Meister darin, den Luftballon nicht den Boden berühren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann auch probieren, ob der Hund es schafft, den Luftballon in eine bestimmte Richtung zu lenken. Ein Versuch wäre es, ein Bring-Kommando zu nutzen. Klappt das, kann der Hund den Ballon auch durch Hula-Hoop-Reifen treiben lernen.</p>
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<h5>Garten-Parcours</h5>
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<div id="attachment_2830" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1650.jpg"><img class="size-medium wp-image-2830" title="DSC_1650" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1650-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">eine Koordinationsübung</p></div>
<p>Parcours im Garten eignen sich nicht nur für schnellen Bewegungssport, sondern auch für ruhige oder Schnüffelbegeisterte Hunde. Hierfür nutzt man verschiedene Hürden, Stangen und Untergründe und kann nebenbei kleine Schnüffelaufgaben einbauen.</p>
<p>Das langsame Meistern eines Parcours, hat tatsächlich viele positive Nebeneffekte. Das Körpergefühl wird verbessert, auch das Selbstvertrauen und die Konzentration des Hundes werden gefördert. Da der Mensch seinen Hund sicher und ruhig über alles Unbekannte hinweg führt, wächst auch das Vertrauen zwischen Hund und Mensch. Der Hund wird dabei auf keinen Fall zu etwas gezwungen und bestenfalls auch nicht gelockt. Er soll sich auf die Aufgabe, auf seinen Körper und auf seinen Menschen konzentrieren. Mit einem Stück Fleischwurst oder einem Ball vor der Nase, ist dies kaum noch möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2831" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0897.jpg"><img class="size-medium wp-image-2831" title="DSC_0897" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0897-243x300.jpg" alt="Spiele für Hunde - Abwechslung ist wichtig" width="243" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">verschiedene Untergründe und niedrige Hürden sind für viele Hunde schon eine Herausforderung</p></div>
<p>In einen solchen Parcours lassen sich z.B. Teppichstücke, Tüten, Sand, Noppenfolie oder Zeitungspapier zum drüber laufen einbauen. Auch eine Ansammlung größerer Steine oder Stöcke kann überquert werden. Als Hindernisse sind niedrige Stege und Hürden, ein Labyrinth aus gespannten Bändern, eine liegende Leiter, Autoreifen, Paletten oder ein Stangenmikado möglich. Vor allem das Stangenmikado erfordert viel Konzentration vom Hund, da es Hunden oft schwer fällt, einzuschätzen, was ihre Hinterhand gerade tut. Für das Stangenmikado werden mehrere Stäbe oder Stöcke in niedriger Höhe und mit unterschiedlichen Abständen und Winkeln platziert. Alternativ können die Stangen auch kreisförmig von z.B. einem Baumstumpf ausgehen.<br />
Springen soll der Hund dabei allgemein nicht. Alle Hindernisse sollten geeignet sein, sie langsam abzulaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Abwandlung kann man einen Schnüffel-Parcours bauen. Hier steht im Vordergrund, dass der Hund seine Nase einsetzt, sich Strategien zum erlangen des Futters überlegt und sich nebenbei positiv mit den Geräten und verschiedenen Untergründen auseinander setzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sam-Cockman-Border2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2832" title="Sam Cockman " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sam-Cockman-Border2-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/samcockman/4620515569/in/set-72157623864445525 " target="_blank">Sam Cockman/flickr </a>ein Spieltunnel kann auch eine Mutprobe sein</p></div>
<p>Das Laufen auf einer Leiter ist eine Koordinationsübung, die auch wieder durch die Koordination der Hinterhand recht schwierig ist für Hunde. Eine Möglichkeit, dies zu üben, ist die Leiter schräg zu stellen. So kann der Hund zu Anfang noch in die Zwischenräume treten, irgendwann kommt er nur über die Sprossen weiter. Zwang ist auch hierbei völlig fehl am Platz. Der Hund wird jeweils dafür gelobt, was er freiwillig anbietet. So sind die Chancen groß, dass sich der Hund von Tag zu Tag weiter traut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Übung für die Hinterhand, ist das Drehen um einen Eimer oder Baumstumpf. Der Hund stellt die Vorderpfoten darauf, man selbst stellt sich frontal vor den Hund. Nun animiert man ihn, mit den Hinterpfoten um den Eimer zu laufen. Dabei kann man folgendes nutzen: dreht der Hund seinen Kopf, so stellt er den Körper fast automatisch nach. Hält man also z.B. Futter links neben seinen Kopf, so dass der Hund den Kopf drehen muss, um ans Futter zu kommen, dreht sich der Körper oft automatisch nach rechts. Durch die eigene Bewegung kann man dies noch unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in die Richtung geht das Schieben eines Puppen- oder Kinderwagens.</p>
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<p>Zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Spiele für Hunde: der Hund als Haushaltshilfe</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-haushaltshilfe/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-haushaltshilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 11:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Service-Hunde, die z.B. Rollstuhlfahrer unterstützen, lernen eine ganze Menge nützlicher Haushaltstätigkeiten. Sie holen das Telefon, heben Gegenstände auf, bedienen Lichtschalter oder schließen Türen. Lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Service-Hunde, die z.B. Rollstuhlfahrer unterstützen, lernen eine ganze Menge nützlicher Haushaltstätigkeiten. Sie holen das Telefon, heben Gegenstände auf, bedienen Lichtschalter oder schließen Türen. Lernen kann dies nahezu jeder Hund.</p>
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<h5>aufräumen</h5>
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<div id="attachment_2810" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1134.jpg"><img class="size-medium wp-image-2810" title="DSC_1134" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1134-300x198.jpg" alt="Spiele für Hunde: aufräumen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Spielzeug in den Korb bringen&#8230;</p></div>
<p>Der Hund soll hierbei lernen, Dinge auf Kommando in eine Kiste oder einen Korb zu legen. So kann er sein Spielzeug selber wieder weg räumen oder Schmutzwäsche in den Wäschekorb legen oder leere Plastikflaschen in die Getränkekiste stellen.</p>
<p>Die Übung eignet sich vor allem für Hunde, die gerne apportieren oder Dinge herum tragen. Lernen kann das aber auch fast jeder andere Hund. Es ist von Vorteil, wenn der Hund bereits Gegenstände oder Spielzeug auf Kommando tragen oder zu seinem Besitzer bringen kann (siehe zum Aufbau auch: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spas-hunde/apportierspiele/">Apportierspiele und der Futterbeutel</a>).</p>
<p>Zu Anfang nimmt man Dinge, die der Hund gerne trägt (ein Stofftier oder ein Paar Socken z.B.). Sehr schwere Gegenstände oder Gegenstände aus Metall tragen Hunde dagegen oft nur ungern. Das Lieblingsspielzeug eignet sich ebenfalls nur bedingt. Zumindest, falls es den Hund sehr aufdreht und zu wilden Spielen animiert oder der Hund es nur sehr ungern wieder her gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2815" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1137.jpg"><img class="size-medium wp-image-2815" title="DSC_1137" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1137-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">fertig?</p></div>
<p>Falls der Hund von sich aus Freude am tragen von Gegenständen zeigt oder dies auf Kommando beherrscht, kann man so beginnen, dass man sich gemeinsam mit dem Hund der Kiste nähert. Der Hund trägt dabei den Gegenstand und wird ruhig gelobt. Die eigene Konzentration und Körperausrichtung bleibt auf die Kiste gerichtet, nicht auf den Gegenstand in der Schnauze des Hundes. Dreht man sich dem Hund zu, kann dieser das als Aufforderung zum fangen spielen verstehen oder man macht den Gegenstand anderweitig als Beute interessant, was nur hinderlich wäre. Der Abstand zur Kiste sollte dabei maximal wenige Meter betragen. Dort angekommen, gibt es ein Aus-Kommando und zur Belohnung Futter. Mit dem Spielzeug selbst zu belohnen, ist kontraproduktiv, da der Hund ja lernen soll, ruhig aufzuräumen und nicht wild herum zu toben. Das Stofftier muss bei den ersten Versuchen nicht in der Kiste landen. Zu Anfang verknüpft der Hund nur, sich der Kiste zu nähern und es dort fallen zu lassen. Landet das Stofftier aber zufällig mal in der Kiste, folgt eine besonders tolle Belohnung. Dieser Aufbau ist allerdings recht langwierig und vielen Hunden fällt die Verknüpfung schwer. Sehr viel einfacher geht es bei vielen Hunden über den <a title="Clicker-Training" href="https://www.tierfreund.de/clicker-training/">Clicker</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2811" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1140.jpg"><img class="size-medium wp-image-2811  " title="DSC_1140" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1140-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230; der Korb gehört auch noch aufgeräumt</p></div>
<p>Für den Aufbau der Übung mittels Clicker, wird das Stofftier neben die Kiste gelegt, wobei die Kiste selbst erst mal nebensächlich ist. Einen Click gibt es für das Anschauen des Stofftiers, dann für das berühren und schließlich für das in die Schnauze nehmen. Klappt das sicher, wartet man mit dem Click, während der Hund das Stofftier hält. Man positioniert sich dabei so, dass sich die Kiste zwischen einem selbst und dem Hund befindet. Wenn der Hund das Stofftier irgendwann von selbst fallen lässt, kommt der Click, auch wenn es nicht in der Kiste landet. Durch die Positionierung, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Stofftier automatisch mal dort drin landet. Passiert dies, folgt eine super Belohnung und eine Unterbrechung des Spiels. Eine Weile später startet man erneut, wobei man nun auch langsam ausreizen kann, keinen Click zu geben, wenn der Stofftier nicht in der Kiste landet. Hat der Hund das Prinzip verstanden, kann man am Abstand arbeiten. Einfacher für den Hund ist es, mit dessen Abstand zur Kiste zu beginnen, während man selbst anfangs bei der Kiste bleibt. Man legt das Stofftier einen Meter weiter und fordert den Hund auf, aufzuräumen. Wenn dies klappt, kann man langsam den eigenen Abstand zur Kiste erhöhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund das Prinzip verstanden hat, ist es ein leichtes, den Hund auch andere Gegenstände aufräumen zu schicken oder etwas anderes, als die Kiste zu nutzen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>das Kommando „Zieh“: Wäsche abhängen, Transportdienste und Co</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kommando „Zieh“ kann man relativ einfach aufbauen, wenn der Hund gerne apportiert. In dem Fall befestigt man ein Spielzeug des Hundes (gut geeignet ist z.B. ein Spiel-Tau) an einer kurzen Schnur, und die wiederum an etwas, was der Hund ziehen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2819" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_39341.jpg"><img class="size-medium wp-image-2819" title="DSC_3934" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_39341-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">feste ziehen</p></div>
<p>Besonders bei sensiblen, unsicheren Hunden muss dieser Gegenstand so gewählt sein, dass der Hund sich nicht erschrecken kann, wenn er sich für den Hund unerwartet bewegt. Der Gegenstand sollte so schwer sein, dass der Hund den Zug bemerkt, aber so leicht, dass der Hund nicht sofort aufgibt, wenn er den Widerstand bemerkt. Geeignet ist, je nach Hundegröße, eine Plastikflasche, ein Eimer, ein leichter Plastikhocker oder ein leerer Wäschekorb.</p>
<p>Teppichboden oder Rasen verhindern polternde Geräusche, die den Hund ebenfalls erschrecken könnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun holt man den Hund hinzu und fordert ihn auf, das Spielzeug zu holen. Alternativ kann man das Spielzeug auch zu Beginn interessant machen oder mit dem Clicker arbeiten. In dem Moment, in dem der Hund das Spielzeug aufgenommen hat und den Zug bemerkt, gibt man das Kommando Zieh. Es reicht völlig, wenn der Hund im ersten Schritt den Gegenstand auch nur ein wenig bewegt hat dadurch. Dafür bekommt er schon ein großes Lob. Reagiert der Hund unsicher, hilft freudiges Anfeuern und Lob schon für den kleinsten Zug. Im nächsten Schritt, lässt man sich den Gegenstand bringen oder bewegt sich gemeinsam mit dem Hund vorwärts.</p>
<p>Über den Clicker kann dem Hund auch direkt das Ziehen an einem Seil beigebracht werden, ohne das Hilfsmittel des Spielzeugs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2820" class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4584.jpg"><img class="size-medium wp-image-2820" title="DSC_4584" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4584-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Socken abhängen</p></div>
<p>Das Zieh-Kommando kann z.B. auch zum Öffnen von Schubladen oder Türen genutzt werden. Hierzu bindet man ein Seil an die Schublade oder Klinke und lässt den Hund ziehen. Dies kann natürlich auch ohne vorherigen Aufbau eines Ziehkommandos geübt werden. Entweder auch wieder über den Clicker, oder indem man etwas attraktives in der Schublade versteckt und den Hund ausprobieren lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Nutzungsmöglichkeit des Kommandos sind, dem Hund so das Abhängen von Wäsche beizubringen oder sich die Socken ausziehen zu lassen. Für Letzteres beginnt man mit einem Socken, der nur noch ganz locker am Ende des Fußes hängt. Dann bewegt man den Fuß vor der Hundeschnauze und gibt das Kommando zu ziehen. Mit der Zeit lernt der Hund dann, den Socken ganz auszuziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Tür auf / Tür zu und die Bedienung des Lichtschalters</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um dem Hund das Schließen der Tür beizubringen, ist es am einfachsten, wenn er bereits ein Target auf Kommando berühren kann. Das kann z.B., wie unter <a title="Suchspiele in Haus und Garten" href="https://www.tierfreund.de/suchspiele-in-haus-und-garten/">Suchspiele in Haus und Garten</a> beschrieben, ein Post-It sein oder ein kleiner Klebepunkt oder der Punkt eines Laser-Pointers.</p>
<p>In dem Fall bringt man das Target an der Tür an und lässt den Hund probieren. Soll der Hund die Türe mit der Schnauze zudrücken, wird das Target auf Schnauzenhöhe angebracht, ansonsten so hoch, dass der Hund an der Tür hochspringen muss (Achtung: Kratzer!). Man kann mit Clicker-erfahrenen Hunden auch ganz ohne Target ausprobieren, was sie im Zusammenhang mit der Türe anbieten. In dem Fall wird erst der Blick zur Tür belohnt, dann das Nähern und schließlich das Berühren. Klappt das, wird nur noch belohnt, wenn die Tür sich bewegt. Das kann ausgebaut werden, bis die Belohnung erst erfolgt, wenn die Türe angelehnt oder ganz geschlossen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man dem Hund beibringt, eine Türe zu öffnen, muss man mit den Folgen leben können. Es empfiehlt sich meist weniger, dem Hund beizubringen, die Klinke herunter zu drücken. In dem Fall hat man hinterher einen Hund, den geschlossene Türen nicht mehr vom Umhergeistern im ganzen Haus oder auch von Spaziergängen auf eigene Faust abhalten. Eine Alternative ist, ein Tau am äußersten Ende der Klinke zu befestigen, und dem Hund beizubringen, daran zu ziehen (siehe „Kommando Zieh“). Schlaue Hunde wissen so aber, dass sie Türen prinzipiell öffnen können und probieren es dann unter Umständen auch ohne Tau…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Bedienen des Lichtschalters ist ebenfalls am einfachsten mit einem Target auf dem Schalter zu erarbeiten. Wichtig beim Aufbau ist sehr viel Ruhe, damit der Hund nicht im Übereifer die Tapete zerkratzt. Die Bedienung des Lichtschalters sollte daher mit der Schnauze erfolgen, nicht mit der Pfote.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
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