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	<title>Tierfreund &#187; Kauf</title>
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	<description>Herzlich Willkommen</description>
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		<title>Hundehaltung in der Mietwohnung</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals allerdings gar nicht so einfach. Wie entscheiden Gerichte, wenn Nachbarn oder der Vermieter gegen den Hund sind? Und ist ein Hund in einer Wohnung überhaupt glücklich und ausgelastet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Hunde eignen sich für die Haltung in einer Mietwohnung?</h3>
<div id="attachment_6559" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6559 " title="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund</p></div>
<p>Die meisten Hunde sind nicht automatisch glücklicher oder gar ausgelasteter, wenn sie in einem Haus mit Garten wohnen. Ein Garten hat viele Vorteile, aber wenn der Hund dort nur sich selbst überlassen wird, ist dieser kaum interessanter oder abwechslungsreicher, als die Wohnung. Die wenigsten Hunde beschäftigen sich im Garten selbst über längere Zeit (außer sie nehmen ihren Wachhund-Job sehr ernst) und gehen dort auch nicht spazieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Vorstellung, dass größere Hunde nicht in einer Mietwohnung gehalten werden sollten, hält sich dennoch in vielen Köpfen hartnäckig. Tatsächlich ist einiges dabei zu bedenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde schlafen und dösen rund 16 &#8211; 20 Stunden pro Tag, je nach Rasse und Alter des Hundes. Wichtig ist, dass der Hund in der restlichen Zeit gut ausgelastet wird. Die Ansprüche des Hundes hängen dabei weniger von seiner Größe ab, sondern vielmehr von seinem Temperament und Arbeitsdrang. Man denke z.B. an einen quirligen kleinen Jack Russell und im Vergleich dazu an eine gemütliche Englische Bulldogge. Arbeitshunde-Rassen haben dabei zumeist eine recht genaue Vorstellung, welche Art der Auslastung sie benötigen.</p>
<p>Für die meisten nicht-Arbeitsrassen gilt aber: wenn der Hund sich zumindest einmal am Tag draußen richtig auspowern kann, dazu seinen Menschen viel im Alltag begleitet und/oder im Haus zusätzlich kleine Denk- und Suchspiele geboten bekommt, wird er in der Regel ausgelastet und damit in der Wohnung zufrieden und ruhig sein. So passt auch ein großer Hund problemlos in eine kleine Wohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6558" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6558 " title="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1-300x212.jpg" alt="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht</p></div>
<p>Ein Problem kann bei größeren Hunden allerdings eine Wohnung in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug werden. Wird der Hund krank oder bekommt im Alter Arthrose, wird er die Treppen unter Umständen nicht mehr laufen können. Eine Faustregel bei der Rassewahl in dieser Situation sollte entsprechend sein, dass man den Hund zur Not problemlos mehrmals täglich die Treppen runter und wieder rauf tragen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls kann es zu Problemen mit sehr territorialen Rassen kommen. Diese wurden darauf selektiert, teils über viele Jahrhunderte hinweg, dass sie Fremden gegenüber auf dem eigenen Grund und Boden sehr misstrauisch sind. Potentiell &#8220;Gefährliches&#8221; wird gemeldet oder aktiv &#8220;vertrieben&#8221;. Das Territorium wird dabei in einer Mietwohnung häufig auf das ganze Haus mit angrenzendem Grünstreifen ausgedehnt. Eine Rasse mit möglichst wenig Wachtrieb ist daher in einer Mietwohnung immer vorzuziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Einbrecher sich bereits durch das bloße Vorhandensein eines (eigentlich netten) Hundes abschrecken lassen (siehe auch: <a title="Der Hund als Schutz vor Einbrechern" href="https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/">der Hund als Schutz vor Einbrechern</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Wohnung sehr klein ist, ist auch zu bedenken, dass der Hund kaum Rückzugsorte hat. Gerade in einem trubeligen, lauten Haushalt kann ein sensibles Exemplar dann schnell überfordert sein oder ein hibbeliger Hund gar nicht mehr zur Ruhe kommen.</p>
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<div id="attachment_6568" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-6568" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21-240x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a> ein Welpe braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Viele Menschen möchten ihren Hund von Anfang an begleiten, aber ein Welpe kann in einer Mietwohnung zu einigen Problemen führen. Ein Welpe kann noch nicht einhalten, bis man mehrere Stockwerke tiefer irgendwann auf einem Rasenstreifen ankommt. Auch ist ein Hund erst mit etwa 4-6 Monaten wirklich stubenrein (siehe auch: <a title="Wie und wann wird der Welpe stubenrein?" href="https://www.tierfreund.de/stubenreinheit/">so wird der Hund stubenrein</a>). Vor allem Holzböden und Teppichböden leiden so zwangsläufig, was keinen Vermieter erfreut.</p>
<p>Ebenfalls braucht ein Welpe meist längere Zeit, bis man ihn einige Stunden am Stück alleine lassen kann. Ein Welpe hat sehr kurze Schlaf-Wachphasen. Bei mehrstündiger Abwesenheit wird er also einige Male aufwachen, jeweils mit drückender Blase und voller Tatendrang. Er weiß noch nicht, dass er die Fußleiste nicht ankauen darf, um Milderung für sein vom Zahnen juckendes Zahnfleisch zu erfahren, oder dass er nicht zur Beschäftigung einzelne Fasern aus dem Teppich ziehen darf. Auch bellen und jaulen viele junge Hunde (und teils auch noch erwachsene) aus Verlassensängsten (siehe auch: <a title="Welpe alleine lassen – wie lernt er es?" href="https://www.tierfreund.de/wie-lernt-der-welpe-alleine-zu-bleiben/">so lernt der Hund alleine zu bleiben</a>). Ein Welpe erfordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer, gerade in einer Mietwohnung.</p>
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<h3>Darf der Vermieter Haustierhaltung verbieten?</h3>
<p>Das größte Problem, wenn man mit einem (großen) Hund in einer Mietwohnung leben möchte, ist überhaupt erst mal eine Wohnung zu finden. Viele Vermieter lehnen Hunde von vornherein ab. Gründe dafür sind teils schlechte Erfahrungen mit hundebesitzenden Vormietern, oft aber können sich Vermieter auch allgemein nicht vorstellen, dass es mit einem Hund nicht früher oder später zu Problemen kommen wird. Der Hund könnte ausdauernd bellen, Fell und Dreck im Hausflur verlieren oder in der Wohnung zu Schäden führen, indem er z.B. die Böden oder Fenster zerkratzt, an den Wänden markiert oder die Fußleiste abkaut. Dazu kommt die Sorge, andere Mieter könnten sich schon durch die reine Anwesenheit eines noch so lieben Hundes belästigt fühlen. Einige Menschen haben starke Ängste vor Hunden oder eine Tierhaarallergie.</p>
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<div id="attachment_6571" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091.jpg"><img class="size-medium wp-image-6571" title="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091-300x221.jpg" alt="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden</p></div>
<p>Ein „Gesetz“ zum Halten von Hunden in einer Mietwohnung gibt es nicht. Nach recht einhelliger Meinung der Gerichte, gehört das Halten von Haustieren allgemein durchaus zur vertragsgemäßen Nutzung einer Wohnung dazu, Tiere sind Teil der Lebensführung. Allerdings müssen gerade in einer Mietwohnung auch die Interessen des Vermieters und der Nachbarn berücksichtigt werden. Im Fall von Kleintieren, die nicht in übermäßiger Anzahl gehalten werden und weder durch Gestank noch durch Lärm auffallen, darf eine Haltung tatsächlich nicht generell verboten werden. Entsprechende Klauseln im Mietvertrag sind ungültig und sie dürfen sogar ohne Wissen und Zustimmung des Vermieters einziehen. Unter diese &#8220;Kleintierregelung&#8221; fallen vor allem solche Tiere, die im Käfig, im Terrarium oder Aquarium gehalten werden, also z.B. Rennmäuse, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und Zierfische, aber auch in Terrarien gehaltene „Exoten“, sofern sie nicht unter das Artenschutzabkommen fallen. Ausnahme: es handelt sich um giftige „gefährliche“ Tiere oder um sehr laute Tiere (Großpapageien). Bei Ratten entscheiden manche Gerichte im Sinne des Vermieters, dass die Haltung auf Grund des „Ekligkeitsfaktors“ untersagt werden darf.</p>
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<div id="attachment_6572" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier.jpg"><img class=" wp-image-6572" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier-300x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" width="274" height="250" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/ " target="_blank">Jason Scragz/flickr</a> so genannte Kampfhunde kann ein Vermieter auch dann verbieten, wenn schon andere Hunde im Haus leben</p></div>
<p>Bei Hunden und Katzen hat ein Vermieter da schon deutlich mehr Mitspracherecht. Eine Klausel, die Hundehaltung nur nach Absprache erlaubt, ist rechtsgültig. Hat der Vermieter gute Gründe, die Haltung nicht zu gestatten, muss der Mieter dies akzeptieren. Steht nichts zu Haustieren im Mietvertrag, könnte der Mieter daraus schließen, dass Hundehaltung erlaubt ist und wenn es hart auf hart kommt, können ihm Gerichte sogar Recht geben. Meist kommt es dabei allerdings auf die Gesamtumstände an (z.B.: Beschweren sich Mitmieter über den Hund? Leben bereits Hunde im Haus? Handelt es sich um einen so genannten Kampfhund?). Es ist immer der bessere Weg, auch im Sinne eines menschlichen Miteinanders, vor dem Hundeeinzug das Gespräch mit dem Vermieter und eventuell mit den Nachbarn zu suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein generelles Verbot der Hundehaltung ist am 20.03.2013 vom Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt worden. Der Bundesgerichtshof entschied im Falle eines Kleinhundes, der unter anderem zur Aufmunterung eines kranken Kindes gedacht war, dass der Vermieter in diesem Fall die Hundehaltung tolerieren muss. Der Bundesgerichtshof ging sogar noch weiter: in diesem Grundsatzentscheid heißt es, dass Klauseln zur generellen Untersagung der Hunde- und Katzenhaltung unwirksam sind. Begründung: &#8220;Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet&#8221; (Aktenzeichen VIII ZR 168/12).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6575" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi.jpg"><img class="size-medium wp-image-6575" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi-253x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016 " target="_blank">Brian Snelson/flickr</a> Gegen Kleinsthunde wie Chihuahua oder Yorkshire Terrier lassen sich nur schwer Gründe finden</p></div>
<p>Daraus darf nicht geschlossen werden, dass sich nun jeder nach Belieben einen Hund oder eine Katze anschaffen kann. Allerdings muss nun eine Interessenabwägung aller Beteiligten erfolgen (Vermieter, Mieter, Nachbarn). Lediglich bei guten Gründen gegen die Tierhaltung, hat das Verbot bestand. Was für einen Einfluss dieses Urteil auf zukünftige Gerichtsentscheide haben wird, muss abgewartet werden. Vor allem bei der Haltung mehrerer (großer) Hunde oder bei der Haltung eines sogenannten &#8220;Kampfhundes&#8221; wird man vor Gericht weiterhin gegen die &#8220;Interessen&#8221; des Vermieters/Nachbarn wenig Chancen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Generell nicht verboten werden dürfen Blindenführhunde und andere Hunde, die nachweislich für die Erkrankung des Halters sehr sinnvoll sind. Im Zweifelsfall ist aber auch dies wieder eine Interessenabwägung vor Gericht.</p>
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<h3>Wie überzeugt man den Vermieter von seinem Hund?</h3>
<p>Oft ist in Mietverträgen die Klausel &#8220;Haustiere nur nach Absprache&#8221; enthalten. Hier hat man gute Chancen, den Vermieter von seinem Hund zu überzeugen. Ein nettes persönliches Vorstellen des Hundes oder ein schönes Bild kann den Mieter schon vom Hund einnehmen. Und hat man eine Unterschriftenliste aller Mitmieter, dass dem Hund zugestimmt wird, kann man dem Vermieter so einen Teil der Bedenken nehmen. Sinnvoll ist es ebenfalls, im Gespräch mit dem Vermieter viel Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wie z.B. dass der Hund nicht längere Zeit alleine bleiben muss (weniger Gefahr eines &#8220;Bellproblems&#8221;), dass man Hundedreck im Hausflur unverzüglich entfernen wird und den Hund selbstverständlich nicht im Gemeinschaftsgarten seine Geschäfte erledigen lässt. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist immer sinnvoll und zeigt dem Vermieter, dass er auf eventuellen Schäden nicht sitzen bleibt. Hat man vorher schon mit dem Hund zur Miete gelebt, ohne dass es Probleme dadurch gab, kann man sich dies vom ehemaligen Vermieter bescheinigen lassen. Legt man das Schreiben dem potentiellen neuen Vermieter vor, kann auch das dazu beitragen, Bedenken zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6578" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314.jpg"><img class="size-medium wp-image-6578" title="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314-300x191.jpg" alt="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen</p></div>
<p>Hat der Vermieter dem Hund zugestimmt, sollte dies unbedingt schriftlich festgehalten werden, um nachträgliche &#8220;Rückzieher&#8221; zu vermeiden. Eine Erlaubnis kann dabei entweder nur für diesen einen Hund erteilt werden oder aber generell zur Hundehaltung. Ist ersteres der Fall, muss für einen &#8220;Nachfolger-Hund&#8221; oder einen Zweithund erneut beim Vermieter angefragt werden. Ebenfalls darf man nicht automatisch davon ausgehen, dass man einen Hund halten darf, nur weil der Nachbar einen hat. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Gerichte in dem Punkt recht unterschiedlich urteilen, wie<a href="http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/urteile-mietrecht/tierhaltung/artikel/artikel/hundehaltung-in-mietwohnung-kann-verboten-werden.html"> hier </a>nachzulesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Haltungserlaubnis kann natürlich auch widerrufen werden, wenn sich zeigt, dass vom Hund erhebliche Belästigung oder gar Bedrohung für die Nachbarn ausgeht oder ein Nachbar nachweislich allergisch auf den Hund reagiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Vermieter oder Nachbarn hartnäckig gegen den Hund sind, ist ein Wohnungswechsel meist die empfehlenswerteste Lösung, will man am Hundewunsch festhalten. Ärger ist sonst schon wegen Kleinigkeiten vorprogrammiert.</p>
<p>Schafft man einen Hund gar ohne Zustimmung des Vermieters &#8220;heimlich&#8221; an, ohne dass Hundehaltung erlaubt ist, entscheiden Gerichte bislang in fast allen Fällen, dass der Vermieter eine Abschaffung des Hundes verlangen kann und bei Nichtbefolgen eine fristlose Kündigung folgen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>A.S.P.A. friends e.V. &#8211; Freunde für&#8217;s Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 15:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutzvereine stellen sich vor]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Spanische Hunde brauchen unsere Hilfe Gegründet im August 2005 blicken wir nun auf viele Jahre erfolgreicher Tierschutzarbeit zurück. Unsere Hilfe konzentrierten wir von Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Spanische Hunde brauchen unsere Hilfe</h2>
<p>Gegründet im August 2005 blicken wir nun auf viele Jahre erfolgreicher Tierschutzarbeit zurück.</p>
<p>Unsere Hilfe konzentrierten wir von Anfang an auf die kleinen spanischen Tierheime in der Provinz, die von engagierten, privaten, spanischen Tierschützern geführt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/Logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5958" title="Logo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/Logo.jpg" alt="" width="222" height="220" /></a>Unser Anliegen ist in erster Linie, die Verbesserung der Situation vor Ort. Rückblickend auf unsere bisher geleistete Hilfe können wir mit Stolz sagen, dass es vielen Hunden in den Tierheimen nun besser geht. Sei es durch Kleinigkeiten wie warme Mäntel und Decken, über Futter und medizinische Versorgung, bis hin zum Bau neuer Zwingeranlagen und Schutzhütten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist, für die Hunde in den Tierheimen neue Familien zu finden. Sei es in Spanien oder auch hier in Deutschland, denn wir kennen alle den Ausspruch: “Das kommt mir spanisch vor”.</p>
<p>Wie aber in Spanien mit Hunden umgegangen wird, das kommt vielen von uns nicht nur “spanisch” vor, sondern grausam und unmenschlich.<br />
So finden nicht nur Abgabehunde, sondern auch viele Hunde aus den örtlichen Tötungsstationen eine vorübergehende Bleibe in der Sicherheit der Albergues und Refugios unserer spanischen Tierschützer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Partner kümmern sich um diese armen Tiere und versuchen ihnen ein Leben zu ermöglichen, wie es jeder Hund verdient hat – ohne Angst, ohne Schmerzen, ohne vom Tod bedroht zu sein, mit einer Familie, die ihnen Liebe und ein warmes Zuhause gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hilfe kombinieren, auch eines unserer Anliegen welches folgendes Beispiel verdeutlicht:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stricken für den Tierschutz</h2>
<p>Mit unserem Projekt: Stricken für den Tierschutz möchten wir gerade ältere Menschen ansprechen die Zeit haben, vielleicht auch einsam sind, deren Familienangehörige schon endlos viele Stricksocken haben oder Menschen die evtl. nicht das Geld für Wolle und Nadeln haben.</p>
<p>Menschen, die den Hunden in Spanien ihre Zeit und ihr Können schenken und Pullis für sie stricken, oder diese zum Verkauf auf unseren Basaren zur Verfügung stellen. Aber nicht nur Hundepullis, sondern auch Schals, Mützen, Socken, Stulpen etc. Das Material kann auf Wunsch von uns gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5961" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/stricken1.jpg"><img class=" wp-image-5961 " title="stricken" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/03/stricken1.jpg" alt="Stricken für den Tierschutz" width="432" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Stricken für den Tierschutz</p></div>
<p>Menschen die denken, nicht mehr gebraucht zu werden können wir so gemeinsam das Gefühl geben, noch sehr nützlich zu sein.</p>
<p>Verteilt werden kann unser Flyer darum gerade auch bei der allein stehenden Nachbarin, im Seniorenheim, bei der Kirche oder in den Geschäftsstellen der Pflegedienste etc. es ist doch ein schönes Gefühl, noch gebraucht zu werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Flyer findet Ihr auf: http://www.aspa-ev.de/259-0-Projekte-in-Deutschland.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Engagierte Tierschützer an unserer Seite</h2>
<p>Auslandstierschützer = Hundehändler?</p>
<p>Eine oft gehörte Anschuldigung die uns manchmal auch bei einigen Vereinen/Gruppen in den Sinn kommt.</p>
<p>Vereine aber, die sich vor Ort einsetzen und dort etwas bewirken bzw. zum positiven verändern sind keine “Tierschlepper” oder “Hundehändler” sondern engagierte und seriös arbeitende Tierschützer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was wir zusammen mit unseren spanischen freunden bisher erreicht haben, können Interessierte auf unserer Internetseite unter „Projekte in Spanien“ nachlesen:</p>
<p>http://www.aspa-ev.de/23-0-Projekte-in-Spanien.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Willkommen bei A.S.P.A. friends e.V. – Freunde für’s Leben</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn Ihr neugierig geworden seid und uns und unsere Tierschutzarbeit unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Team von A.S.P.A. friends e.V.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Kauf des Frettchens</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/vor-dem-kauf/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/vor-dem-kauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 14:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frettchenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4178</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Einige Denkanstöße vor der Entscheidung für ein Frettchen als Haustier: &#160; - Frettchen werden 8-12 Jahre alt. Sind dermaßen aktive, fordernde Haustiere über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einige Denkanstöße vor der Entscheidung für ein Frettchen als Haustier:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4179" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-7.jpg"><img class=" wp-image-4179 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-7-300x295.jpg" alt="" width="270" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/8131903558/in/set-72157617813439219 " target="_blank"> Max Moreau/flickr</a> Albino Frettchen</p></div>
<p>- Frettchen werden 8-12 Jahre alt. Sind dermaßen aktive, fordernde Haustiere über den langen Zeitraum einplanbar?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Frettchen brauchen sehr viel Auslauf und können keinesfalls in einem Meerschweinchenkäfig oder ähnlichem gehalten werden. Ein extra Zimmer oder aber ein wirklich großes Gehege mit zusätzlichem Freilauf sind nötig. Hat man den Platz dazu?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Frettchen können gut klettern, sind sehr neugierig und können z.B. Bücherregale ausräumen oder Pflanzen austopfen. Freilauf ohne Beaufsichtigung gestaltet sich damit schwierig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Was passiert im Urlaub mit den Frettchen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Mit vernünftigen Kindern kommen die quirligen, verspielten Tiere meist gut aus. Ähnlich wie Katzen, lassen sie sich aber nicht jede Behandlung gefallen. Außerdem spielen Frettchen sehr wild und zwicken dabei auch mal. Verantwortlich für die Tiere sind die erwachsenen Familienmitglieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4182" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-4182" title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-6-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6888952196/in/set-72157629197562956 " target="_blank"> Max Moreau/flickr</a> unterschiedliche Spielvorstellungen&#8230;</p></div>
<p>- Vögel und Kleinnager sind Futter für Frettchen. Daran ändert auch Erziehung nichts. Auch angeln Frettchen gerne in Aquarien, was nicht nur für die Fische unschön ist, sondern auch für das Frettchen, wenn es abrutscht und alleine nicht mehr aus dem Aquarium kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Mit Hunden und Katzen sind Frettchen zu vergesellschaften. Zu beachten ist natürlich der Jagdtrieb des Hundes und die generelle Bereitschaft der einzelnen Tiere, ihr Heim mit artfremden Tieren zu teilen. Katzen z.B. können sehr gestresst reagieren, mit Rückzug oder Unsauberkeit reagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Vor dem Kauf unbedingt bedenken, wie das Frettchen in seinem neuen Zuhause leben soll und danach seine Herkunft auswählen: kennt es Kinder, andere Haustiere, das Leben in einer Wohnung? Ist es eher scheu oder sehr selbstbewusst? Spielt es eher wild oder ist es ein sanfteres Exemplar? Unbedingt viel Zeit mit der Auswahl lassen, Frettchen haben durchaus ausgeprägte eigene Persönlichkeiten.</p>
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<div id="attachment_4183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-4183" title="Isa Costa " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/isacosta/378900570/in/set-652862 " target="_blank"> Isa Costa/flickr</a></p></div>
<p>Frettchen bekommt man vom Züchter oder aus dem Tierschutz. Mittlerweile gibt es viele Vereine, die sich um Frettchen kümmern, die ihr Zuhause verloren haben. Diese sind in aller Regel sehr gute Ansprechpartner, nicht nur bei der Auswahl des passenden Frettchens, sondern auch bei allen Fragen rund um Haltung, Ernährung und mögliche Probleme. Daneben findet man Frettchen auch immer mal wieder in Tierheimen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Züchter sollte danach ausgewählt werden, dass seine Tiere zutraulich und freundlich sind und die Jungtiere mit viel Menschenkontakt aufwachsen. Natürlich sollte auch ihre Unterkunft artgerecht und sauber sein. Auch ein guter Züchter wird alle Fragen zur Haltung des Frettchens beantworten und auch noch nach dem Kauf Ansprechpartner bei Problemen mit dem Frettchen sein. Von Vorteil ist es, mehrere Züchter zu besuchen, um die Unterschiede zu sehen und den Züchter zu unterstützen, der wirklich mit Liebe und Verstand züchtet. Anders als bei Hunden und Katzen, sind Frettchen auch vom Züchter nicht extrem teuer. Je nach Züchter und Farbe muss mit etwa 30-150€ gerechnet werden. Einen umfassenden Zuchtverband, wie beim Hund den VDH in Deutschland, gibt es bei Frettchen in der Form noch nicht. Einige Vereinigungen, z.B. http://www.frettchenzuchtbund.org/, bemühen sich aber, verbindliche Mindeststandards und eine nachvollziehbare Abstammung in der Frettchenzucht zu erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jungtiere werden mit 8-10 Wochen abgegeben, das heißt auf Grund der recht festen Ranzzeit, können die jungen Frettchen zwischen Ende Mai und Ende Juli in ihr neues Zuhause ziehen. Zu anderen Zeiten angebotene Welpen sollten nicht unterstützt werden, da meist mit Hormonen entsprechend auf die Muttertiere eingewirkt wurde, um sie als Zuchtmaschine nutzen zu können.</p>
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		<item>
		<title>Abessinier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/abessinier/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 07:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>
		<category><![CDATA[Rassekatze]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;  Aussehen &#160; Abessinier sind mittelgroße, athletisch gebaute Katzen. Die Rasse wirkt elegant-geschmeidig, mit eher langen, schlanken Beinen und kleinen Pfoten. Der Schwanz verjüngt sich vom Ansatz zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5> Aussehen</h5>
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<div id="attachment_3380" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-6.jpg"><img class=" wp-image-3380 " title="Tscherno " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-6-300x281.jpg" alt="" width="270" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/3365607485/in/set-72157615491391699" target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Abessinier sind mittelgroße, athletisch gebaute Katzen. Die Rasse wirkt elegant-geschmeidig, mit eher langen, schlanken Beinen und kleinen Pfoten. Der Schwanz verjüngt sich vom Ansatz zur Spitze sichtbar.<br />
Ihr anmutig wirkender, keilförmiger Kopf sitzt auf einem langen, grazilen Hals. Die weit auseinander stehenden, mandelförmigen Augen dürfen grün, bernsteinfarben oder haselnussbraun sein. Die großen Ohren verstärken die keilförmige Kopfform und dürfen einen Haarbüschel tragen, ähnlich wie bei Waldkatzen. Zu spitz sollte die Kopfform nicht sein, eher leicht abgerundet mit kräftiger Kinn-Nasen-Partie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell der Abessinier ist kurz, weich und eng anliegend. Es sollte einen schimmernd-seidigen Eindruck machen. Typisch ist das Ticking des Fells: jedes einzelne Haar ist mehrfarbig, das heißt, es hat zur Grundfarbe dunklere Bänder. Anerkannt sind hierbei verschiedenste Variationen, wie z.B. ein apricotfarbener Grundton mit Zimtfarbenen Bändern (Sorrel genannt), ein silbrig-heller Grundton kombiniert mit dunkleren Bändern (Silver) oder das typisch „Wildfarben“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gewicht liegt bei Katzen um die 4-5 kg, bei Katern um 5-6 kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Kaiserreich Abessinien, das im Gebiet des heutigen Äthiopien und Eritrea lag, hat der Ursprung der Rasse wahrscheinlich nichts zu tun. Man geht vielmehr davon aus, dass sie sich ursprünglich im südostasiatischen Raum entwickelte, wofür die Fell-Genmutationen sprechen, die sich in diesem Teil der Welt entwickelten. Auf Grund des interessanten Farbschlags (Ticking in Wildfarben) stieß sie dort schon früh auf das Interesse von Europäern. Man vermutet, dass sie hierbei durch Kolonialmächte auch in den Ostafrikanischen Raum (und damit Abessinien) gelangte. Völlig geklärt ist dies allerdings nicht. Aus Abessinien gelangte die Rasse jedenfalls schließlich mit britischen Soldaten Mitte des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien. Hier wurden sofort britische Katzenzüchter auf sie aufmerksam, die den Felleffekt weiter entwickeln wollten. Es folgten Einkreuzungen von Hauskatzen und der British Kurzhaar. 1882 wurde die Rasse in Großbritannien offiziell anerkannt. Trotz des anfänglich sehr großen Zuchtinteresses, das auch auf die USA überschwappte, ist die Rasse in Europa nach wie vor recht selten.</p>
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<h5>Charakter</h5>
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<div id="attachment_3385" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3385" title="Tscherno " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-4-300x199.jpg" alt="Abessinier beim spielen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/3366257124/in/set-72157615491391699/ " target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Abessinier gelten als aktiv, neugierig und verspielt. Die Rasse mag Abwechslung und braucht unbedingt viel Ansprache und Beschäftigung. Sie bringt eine gute Stresstoleranz mit und ist bei guter Auslastung ausgeglichen und freundlich. Dabei ist der Abessinier zwar sehr menschenbezogen, aber nicht unbedingt ein ausgesprochener Schmusetiger, der sich gerne herum tragen lässt. Für jede Art von Spiel und Action sind Abessinier dagegen immer zu begeistern.</p>
<p>Vor allem junge Abessinier stecken voller Tatendrang, weswegen man möglichst zwei Kitten aufnehmen sollte, damit die Katzen ausgelastet sind und nicht die ganze Wohnung umdekorieren.<br />
Ansonsten ist die Rasse sehr unkompliziert, fröhlich und gerne immer mit dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Grund des Temperaments der Rasse, passen Abessinier gut in eine turbulente Großfamilie, wo immer etwas los ist. Muss sie längere Zeit des Tages alleine bleiben, sollte zumindest eine zweite Katze mit ähnlichem Aktivitäts-Level vorhanden sein. Schön wäre auch ein gesicherter Freilauf oder zumindest ein Balkon. Sie braucht die Möglichkeit zu klettern, zu rennen und immer wieder neues zu erkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3386" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno.jpg"><img class="size-medium wp-image-3386" title="Tscherno" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/4289426452/ " target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Im Allgemeinen kommen Abessinier sehr gut mit Artgenossen und netten Hunden zurecht und wissen überhaupt jede Art von Abwechslung und Gesellschaft zu schätzen. Dennoch nehmen sie im Zusammenleben mit anderen Tieren gerne eine dominante Stellung ein und passen eher schlecht zu einer sehr sensiblen zweiten Katze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell ist sehr pflegeleicht. Allgemein gilt die Rasse als robust, gesund und langlebig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Nutzung der Bilder unterliegt der <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">Creative Commons Lizenz</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/katzen/rassen-katzen/">Rasseübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beschäftigung mit dem Tier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/beschaftigung-mit-dem-tier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/beschaftigung-mit-dem-tier/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 10:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; Beschäftigung &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Beschäftigung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0032.jpg"><img class="size-medium wp-image-3116" title="DSC_0032" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0032-300x165.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - Kaninchen?" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Hund und Kaninchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border: 1px solid #ff7f50;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>Haltung als reines Beobachtungstier möglich</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>kuscheln/streicheln möglich</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>Spiel, Ausbildung, Beschäftigung</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">zumindest bei Wohnungskatzen sollte täglich Spiel/Beschäftigung stattfinden</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">finden Spiel / Beschäftigung mit dem Menschen meist toll</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Gruppenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">je nach Zahmheit und Kaninchentyp möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">vor allem in Form von abwechslungsreicher Auslaufgestaltung, Denkspiele / Labyrinthe und ähnliches, um an Futter zu kommen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Gruppenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, bei zahmen Tieren möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">vor allem in Form von abwechslungsreicher Auslaufgestaltung und Futter erarbeiten lassen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">im Normalfall nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein, in abwechslungsreichem, großen Käfig mit Artgenossen aber möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, zahme Ratten genießen Körperkontakt</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, finden Beschäftigung mit dem Menschen meist toll, lernen schnell und gerne neues</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, und bei einer quirligen Mäusegruppe gibt es auch viel zu beobachten</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in der Regel nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nur in Form von wechselnder Käfiggestaltung, erkunden gerne neues</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, Intensität je nach Haltungsform</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Volierenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">je nach Zahmheit wird zumindest gerne Körperkontakt aufgenommen</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein; je nach Vogel und Zahmheit lassen sich Wellensittiche über Futter bedingt zur Mitarbeit motivieren</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">bei zahmen Tieren durchaus möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">Großpapageien lassen sich in der Regel über Futter gut ausbilden, lernen gerne neues und beschäftigen sich gerne mit ihrem Menschen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soziales: Bindung an den Menschen und Artgenossen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/soziales/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/soziales/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 10:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; &#160; Soziale Faktoren &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Soziale Faktoren</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3110" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki-pd2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3110" title="Frettchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki-pd2-300x223.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - Frettchen?" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Frettchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #d2691e;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>braucht Artgenossen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>soziale Bindung an den Menschen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>für Vollzeit- Berufstätige geeignet</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">braucht viel Sozialkontakt, möglichst auch mit anderen Hunden. Wenn kein zweiter Hund im Haushalt lebt, sollten auf Spaziergängen Sozialkontakte zu anderen Hunden ermöglicht werden.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr hoch, der Mensch ist ein vollwertiger Sozialpartner für den Hund</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">nur bedingt. Viele Hunde bleiben sehr ungern alleine, zudem bedeuten sie einen recht hohen Zeitaufwand neben der Arbeit. Gassigänger, Tagesstätten und ähnliches können eine Alternative sein. siehe auch: <a href="https://www.tierfreund.de/vollzeit-job-und-hund/">Vollzeit-Arbeit und Hund</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">braucht in der Regel Sozialkontakt, nicht zwingend Artgenossen; sehr von der einzelnen Katze abhängig</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr hoch, der Mensch ist ein vollwertiger Sozialpartner für die Katze</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Freigänger ja, Wohnungskatzen vor allem dann, wenn die Katze schon älter ist oder mehrere Katzen gehalten werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bevorzugen es in der Regel, mit Artgenossen zu leben. Brauchen auf jeden Fall viel Sozialkontakt und Beschäftigung</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei entsprechender Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung zum Menschen auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, falls die Frettchen einen großen Auslauf und Artgenossen zu Verfügung haben</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, sollten unbedingt auch bei viel Ansprache durch den Menschen mit Artgenossen gehalten werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei viel Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung auf. Der Mensch kann Artgenossen jedoch nicht ersetzen.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen zwingend Artgenossen, um wirklich glücklich zu sein</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei viel Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung auf. Der Mensch kann Artgenossen jedoch nicht ersetzen.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sind Einzelgänger und müssen alleine gehalten werden, um sich wohl zu fühlen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">können zahm werden und den Menschen positiv wahrnehmen, bauen aber keine soziale Bindung zu ihm auf.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen Artgenossen, auch bei viel Ansprache durch den Menschen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bauen soziale Bindung zu ihrem Menschen auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei Haltung mit Artgenossen in einem großen Gehege, ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">keinesfalls einzeln halten</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">können zahm werden und den Menschen positiv wahrnehmen, bauen aber keine soziale Bindung zu ihm auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Pferde sollten unbedingt mit Artgenossen gehalten werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei entsprechender Haltung durchaus hohe soziale Bindung</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Prinzipiell ja. Pferde bedeuten allerdings einen sehr hohen Zeitaufwand, sofern der Pensionsstall einem nicht einiges an Arbeit abnimmt.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Fisch-abhängig</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">nein, ein Fisch wird einen Menschen nie als Sozialpartner wahnehmen, maximal relativ zahm werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">keinesfalls einzeln halten, am besten im Schwarm</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">abhängig von Haltungsform und Beschäftigung mit dem Tier, wird eine soziale Bindung aufgebaut</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei artgerechter Haltung (Artgenossen, Voliere) sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen zumindest einen Artgenossen, können bei der Wahl des Partners allerdings sehr wählerisch sein</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei guter Haltung und viel Beschäftigung entsteht eine recht hohe soziale Bindung zum Menschen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei artgerechter Haltung (Artgenossen, eigenes Zimmer) gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/soziales/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Benötigter Platz/Unterbringung</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/benotigter-platzunterbringung/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/benotigter-platzunterbringung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 09:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zurück zu Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; Platzbedarf und Unterbringung &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zu Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Platzbedarf und Unterbringung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3106" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-3106" title="Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - ein Hund?" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Terrier</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border: 1px solid #87ceeb;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>reine Käfig-/Stall-/Beckenhaltung möglich?</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>benötigter Platz in der Wohnung</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>reine Außenhaltung möglich?</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, brauchen Bewegung und Sozialkontakte. Zwingerhaltung ist in Deutschland nur unter Auflagen erlaubt</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Sollte am Sozialleben teilnehmen dürfen. Bei genügend Auslastung passt auch ein großer Hund in eine kleine Wohnung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bestimmte Rassen bei genügend Sozialkontakten, Bewegung und Beschäftigung</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bei reinen Wohnungskatzen sollte möglichst die ganze Wohnung von der Katze genutzt werden dürfen</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, je nach Katze, falls eine absolut frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit jederzeit verfügbar ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, brauchen auch bei großem Stall täglich Auslauf und Beschäftigung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bestenfalls ein eigenes Frettchenzimmer, sonst möglichst großer Stall über mehrere Etagen + Freilauf</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bei langsamer Gewöhnung an kühle Temperaturen und falls eine frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit vorhanden ist</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nur in großem Freilaufgehege</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Für 2 Kaninchen sollte eine Grundfläche von mind. 2,5m² gegeben sein. Bei Haltung in kleineren Ställen/Käfigen ist täglicher mehrstündiger Freilauf nötig</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bei langsamer Gewöhnung an kühle Temperaturen und falls eine frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit gegeben ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nicht in handelsüblichen Ställen</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Bei ausschließlicher Stallhaltung sollte eine Grundfläche von mindestens 2m² für 2 Tiere vorhanden sein. Auch über mehrere Etagen möglich oder mittels Steckgitter begrenzter Freilauf in der Wohnung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, nicht in Deutschland. Vertragen tiefe Temperaturen auch nach Gewöhnung nur schlecht. 8 Grad Celsius sollten möglichst nicht unterschritten werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, von Freilauf ist abzuraten</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Haben nur geringe Platzansprüche. Der Käfig sollte möglichst erhöht stehen. Die Hamsterarten haben sehr unterschiedliche Ansprüche an die Käfiggestaltung, die unbedingt beachtet werden sollten.</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein. Hamster sind Wüstentiere, die mit Feuchtigkeit und vor allem feuchtkalter Luft nicht zurecht kommen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Ratten sind sehr neugierig, intelligent und sozial am Menschen interessiert. Daher sollte Freilauf und Beschäftigung möglichst täglich stattfinden.</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">großer Stall über mehrere Etagen + möglichst täglicher Freilauf / Beschäftigung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">eher nein. Hausratten sind längst nicht so robust, wie ihre wilden Verwandten. Eine Außenvoliere ist daher nur im Sommer anzuraten.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, von Freilauf ist abzuraten</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">gering, Größe des Terrariums/Käfigs</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">hauptsächliche Boxenhaltung ist keinesfalls artgerecht für Pferde</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">davon ist auszugehen&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Größe des Auariums, ev. spezieller Unterschrank nötig</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Jeder Fisch hat ein Temperatur-Optimum, das möglichst wenig über- oder unterschritten werden sollte. Daher bei den meisten Aquarienfischen nicht ohne großen technischen Aufwand möglich.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, aber nur in großer Voliere</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Eine Voliere sollte bestenfalls eine Grundfläche von mind. 2m² haben, bei einer Höhe von mind. 1,5m. Sonst kombiniert mit tägl. Freiflug</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">eine Haltung im Wintergarten oder im beheizten Gartenhaus ist möglich. Bei Außenhaltung sollte im Sommer ein schattiger Rückzugsort vorhanden sein, im Winter ein frostfreier Rückzugsort.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein. Auch eine große Voliere sollte mit Freiflug kombiniert werden. Alternativ ein eigenes Zimmer</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bestenfalls ein eigenes Zimmer</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">siehe Wellensittiche</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der passende Mensch</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-passende-mensch/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 09:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht welches Haustier passt zu mir &#160; &#160; der passende Mensch &#160; &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir </a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>der passende Mensch</h5>
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<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3100" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1310.jpg"><img class="size-medium wp-image-3100" title="Pferde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1310-300x199.jpg" alt="Welches Haustier passt zu mir - Pferde?" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Pferde</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #8a2be2;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong>zu wem passt das Tier? für Kinder geeignet?</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong>zu bedenken</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit viel Zeit, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, es gerne viel um sich haben und eine enge Beziehung zu ihm eingehen möchten. Außerdem sollte man gerne bei Wind und Wetter spazieren gehen und bereit sein, Arbeit und Nerven in die Erziehung zu investieren.<br />
Durchaus für Kinder geeignet, Erziehung und Auslastung kann aber frühestens ab Teenageralter hauptsächlich vom Kind übernommen werden.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ein Hund ist ein weiteres Familienmitglied, er braucht engen sozialen Anschluss und leidet sehr, wenn man ihn aus Desinteresse kaum noch beachtet oder er einen Besitzerwechsel durchmachen muss.<br />
Ein Hund bedeutet Arbeit, z.B. bis er ein paar Stunden alleine bleiben kann, niemanden mehr ungewollt anbellt oder ordentlich an der Leine läuft.<br />
Eine (Urlaubs-) Betreuung ist in der Regel deutlich aufwändiger zu organisieren, als bei vielen anderen Haustieren.<br />
Eine gewisse Toleranz für Dreck und Haare sollte vorhanden sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen und eine enge Beziehung zu ihm eingehen wollen, dabei aber eigenständige Persönlichkeiten zu schätzen wissen, die auch deutlich zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt. Letzteres muss auch von Kindern akzeptiert werden. Dennoch sind viele Katzen auch für Kinder zum schmusen und spielen gut geeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Freigängerkatzen sollten unbedingt kastriert werden! Die Katzenhäuser der Tierheime sind voll, es gibt in Deutschland deutlich mehr Katzen, als gute Zuhause für sie.<br />
Junge Katzen stecken voller Energie und Tatendrang, weit entfernt von &#8220;dekorativen&#8221;, recht anspruchslosen Schmusetigern, die manch einem vielleicht vorschweben.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Frettchen sind eigenwille, erkundungsfreudige, verspielte Raubtiere. Sie sind für Menschen geeignet, die gerne mit einem sehr &#8220;präsenten&#8221; Tier zusammenleben, wilde Spiele mögen und viel Raum für gesicherten Freilauf bieten können.<br />
Für Kinder nur sehr bedingt geeignet, da Frettchen in der Regel zu wild und eigensinnig sind.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Frettchen sind keine Käfigtiere, keine reinen Beobachtungstiere. Auf keinen Fall eine Art &#8220;aktiveres Kaninchen&#8221;. Sie sind voller Entdeckerdrang, nur sehr bedingt zu erziehen und neigen dazu, recht wild und auch mit Zahneinsatz zu spielen. Man sollte sich die kleinen Kobolde unbedingt in Aktion ansehen, bevor man sich zur Anschaffung entschließt.<br />
Vögel und Kleinnager sind Futter in für Frettchen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die ruhig und besonnen mit ihrem Tier umgehen, Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Tieres nehmen, dabei Spaß daran haben, ein artgerechtes Gehege zu gestalten, aber nicht unbedingt einen Spielkamerad oder ein &#8220;Kuscheltier&#8221; erwarten.<br />
Für ältere, verantwortungsvolle Kinder geeignet, die nicht dazu tendieren, nach einer Woche die Lust am neuen &#8220;Spielzeug&#8221; zu verlieren.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Kaninchen leiden stumm. Das ist sehr tragisch für sie, denn zig Tausende vegetieren in Einzelhaft in kleinen Käfigen vor sich hin. Bitte tun sie das ihrem Kaninchen nicht an!Kinder verlieren häufig schnell das Interesse an Kaninchen. Was passiert dann mit den Tieren?</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die ruhig und besonnen mit ihrem Tier umgehen, Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Tieres nehmen und gerne eine soziale Beziehung zum Tier eingehen möchten.<br />
Für ältere, verantwortungsvolle Kinder geeignet, die nicht dazu tendieren, nach einer Woche die Lust am neuen &#8220;Spielzeug&#8221; zu verlieren.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ein Kaninchen ersetzt für ein Meerschweinchen keinesfalls einen Artgenossen (und umgekehrt). Dass es sich damit arrangiert (hat es eine Wahl?), bedeutet nicht, dass es ihm damit wirklich gut geht.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit wenig Zeit und wenig Platz für Tiere, die sich weder direkt mit dem Tier beschäftigen möchten, noch viel Arbeit mit ihm haben wollen, aber dennoch Spaß an der Versorgung des Tieres haben und das &#8220;Leben&#8221; in der Wohnung zu schätzen wissen.<br />
Für Kinder eher ungeeignet, zumal Hamster nachtaktiv sind.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Hamster sind für Kinder schnell äußerst langweilig und falls sie im Kinderzimmer untergebracht sind, stören sie, da nachtaktiv, den Schlaf der Kinder durch das Laufen im Laufrad. Hamster brauchen ein Laufrad!<br />
Auf keinen Fall einen Hamster in einem Laufball in der Wohnung herum rollen lassen. Das ist purer Stress fürs Tier und damit Tierquälerei!</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, eine enge Beziehung zu ihm eingehen wollen, immer wieder neue Anregungen bieten, aber nicht den Platz oder die Zeit für einen Hund haben <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Geeignet für verantwortungsvolle Kinder ab Grundschulalter.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ratten werden nur etwa 2-3 Jahre alt und sterben dann in der Regel an Krebs, oft verbunden mit größeren, sichtbaren Geschwüren. Die Entscheidung, wann das Tier zu erlösen ist, muss der Mensch treffen. Für Kinder kann dies sehr hart sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit wenig Zeit und wenig Platz für Tiere, die sich weder direkt mit dem Tier beschäftigen möchten, noch viel Arbeit mit ihm haben wollen, aber dennoch Spaß an der Versorgung des Tieres haben und das &#8220;Leben&#8221; in der Wohnung zu schätzen wissen.<br />
Für Kinder eher ungeeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Mäuse vermehren sich unglaublich schnell. Auf keinen Fall weibliche Mäuse mit unkastrierten Böckchen halten. Mäuse sollten allerdings auch keinesfalls einzeln gehalten werden.<br />
Mäuse brauchen auf Grund ihres schnellen Stoffwechsels immer Nahrung und Wasser zur Verfügung, da sie sonst schnell verhungern oder verdursten. Damit muss eine gewissenhafte Pflege gewährleistet sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die Pferde lieben; Menschen mit sehr viel Zeit, ausreichend Geld und sehr viel Verantwortungsgefühl. Menschen, die das Tier und seine Bedürfnisse sehr wichtig nehmen, ihnen einen großen Raum im Leben zuordnen und das über viele Jahre hinweg.<br />
Weder die Arbeit noch Finanzielles kann von einem Kind alleine gestemmt werden. Somit müssen entweder die Erwachsenen das Leben mit Pferden wollen oder das Geld für einen Rundumversorgungs- Pensionsstall zu Verfügung stellen.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Viele Mädchen wünschen sich früher oder später ein eigenes Pferd. Die Haltung ist allerdings sehr anspruchsvoll, mit viel täglicher (!) Arbeit verbunden und teuer. Eine Reitbeteiligung kann ein guter Einstieg in die Pferdehaltung sein, zumal um zu sehen, ob das tägliche Interesse am Pferd über einen längeren Zeitraum anhält und auch die ungeliebteren Arbeiten gewissenhaft erfüllt werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich sehr gewissenhaft um ihre Tiere kümmern, dabei aber weder Lärm noch Dreck in der Wohnung wollen und auf direkten Kontakt zu den Tieren gut verzichten können.<br />
Sehr gut geeignet für Allergiker und Vollzeitberufstätige. Kinder sollten im Teenageralter sein und sich bewusst für ein Aquarium entscheiden, nicht als Trostpflaster, weil die Eltern kein anderes Tier erlauben.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Die Fischarten haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse, zudem gibt es robustere und weniger robuste, kleine Tyrannen und scheue, versteckt lebende, für das Becken viel zu groß werdende (leider beraten viele Zoohandlungen nur unzureichend) und solche, die sich sehr schnell vermehren. Aquarienhaltung bedeutet viel Vorbereitung, z.B. auch durch Fachbücher.<br />
Meerwasseraquarien sind nicht für Einsteiger geeignet. Bereits kleinste Abweichung vom Optimum der anspruchsvollen Wasserwerte lassen die Fische, Korallen und Anemonen absterben.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, aber z.B. Vollzeitberufstätig sind oder allergisch gegen Tierhaare. Wenig mobile Menschen, denen Wellsittiche dennoch viel zum beobachten bieten und Ansprache. Und natürlich alle Vogelliebhaber <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Geeignet für vernünftige Kinder ab Grundschulalter, wenn die Eltern bei der Versorgung helfen.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Wellensittiche brauchen Artgenossen, um wirklich glücklich zu sein. Ein Mensch kann keinen Artgenossen ersetzen, so viel Mühe er sich auch gibt. Dass einzeln gehaltene Wellensittiche zahmer werden, stimmt so pauschal nicht, zumal es ein sehr egoistisches Vorgehen auf Kosten des Tieres ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, denen bewusst ist, wie viel Verantwortung und auch Aufwand die Haltung von Großpapageien bedeutet und das wirklich gerne leisten. Menschen, die dem Tier viel Platz in der Wohnung bieten können, sich gerne mit den Tieren beschäftigen, und präsente Persönlichkeiten zu schätzen wissen.<br />
Als &#8220;Kinder-Haustier&#8221; nicht geeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Wildfänge bedrohen nicht nur den Bestand in den Heimatländern der Papageien, sondern bringen auch vielen Tieren während des Transports einen qualvollen Tod. Daher unbedingt nur Nachzuchten (aus Deutschland) kaufen. Großpapageien werden etwa so alt wie Menschen. Möchte man den Rest seines Lebens mit ihnen teilen? Was passiert mit dem Vogel, wenn man vor ihm stirbt?<!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1704/text [end] --></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welches Tier passt zu mir? &#8211; Kostenvergleich</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/welches-tier-passt-zu-mir-kostenvergleich/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/welches-tier-passt-zu-mir-kostenvergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 06:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht: welches Tier passt zu mir  &#160; &#160; Kostenvergleich der Haustiere &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Tier passt zu mir </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Kostenvergleich der Haustiere</h5>
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<div id="attachment_3088" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/2-month_old_Holland_lops-oCR.jpg"><img class="size-medium wp-image-3088" title="Zwergkaninchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/2-month_old_Holland_lops-oCR-300x222.jpg" alt="Welches Tier passt zu mir - Zwergkaninchen?" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Zwergkaninchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #0e0ef0;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>Kaufpreis</strong></span></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>Preis Grundausstattung</strong></span></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>monatliche Kosten</strong></span></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">privat/Tierschutz: ab etwa 100€,<br />
Züchter: 500-2000€ (je nach Rasse)</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Korb, Näpfe, Leinen, Bürste, Spielzeug etc. ab 100€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Futter: etwa 15 &#8211; 60€ je nach Hundegröße und Futterqualität; Versicherung und Steuern: ab etwa 15€; Spielzeug, Kauknochen etc.: um 10€; evtl. Tierarzt, Hundeschule, Gassigänger, Friseur</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">privat/Tierschutz: um 50 &#8211; 150€<br />
Züchter: 300 &#8211; 1000€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Kratzbaum, Katzenklo, Transportbox, Spielzeug, Bürste etc. ab 150€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">beim gesunden Tier etwa 25-50€ für Futter, Katzenstreu, neues Spielzeug&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab etwa 40€, je nach Farbschlag und Herkunft</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Häuschen, Hängematte, Näpfe, Spielzeug, Toilette: etwa 100€. Stall: bei Eigenbau um 100€, sonst deutlich mehr.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">bei artgerechter (hauptsächlicher) Frischfütterung etwa 30€ für Futter,<br />
dazu etwa 5-10€ für Einstreu, Spielzeug&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 10 &#8211; 40€, je nach Rasse</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Näpfe, Häuschen, Stall: um 150€, Auslauf (z.B. Steckgitter mit Abdeckung): ab 50€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Heu, Futter und Einstreu etwa 15 &#8211; 20€ für 2 Tiere</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 10 &#8211; 30€, je nach Rasse</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">siehe Kaninchen</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Heu, Futter und Einstreu um 15€ für 2 Tiere</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 10€, einige Rassetiere auch teurer</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 60€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Futter und Einstreu 10-15€</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 10€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 80€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Futter und Einstreu um 15€</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 5€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 50€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für eine kleine Mäusegruppe etwa 10-15€ für Futter und Einstreu</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Pony: etwa 1000 &#8211; 5000€, je nach Abstammung und Ausbildungsstand<br />
Pferd: ab etwa 3000€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 1000 &#8211; 3000€ für Sattel, Trense, Putzzeug, Halfter, Decken, Ausstattung des Reiters etc.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">100- 400€ im Pensionsstall, je nach enthaltenen Leistungen; um 100€ für Futter und Einstreu, etwa 20€ für Hufschmied, Impfungen etc., um 20€ für Versicherungen (z.B. OP, Haftpflicht)</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">sehr unterschiedlich, viele &#8220;Anfänger-Fische&#8221; um 3 &#8211; 8€ pro Fisch, kleine Schwarmfische auch weniger</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab etwa 250€ für ein kleines Einstiegsbecken inkl. Zubehör (Filter, Heizung, Beleuchtung, Bodenkies, Pflanzen). Große Becken benötigen zusätzlich einen stabilen Unterschrank.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Sehr unterschiedlich je nach Fischart und Aquariengröße. Zu nennen ist vor allem der Stromverbrauch. Daneben Futter, ev. Wasseraufbereitung, neue Filterwatte und &#8220;Ersatzfische&#8221; für Verstorbene</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab 20€, je nach Herkunft und Farbe</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 200€ für einen Käfig mit Einrichtung. Volierenhaltung ist im Sinne der Tiere allerdings immer vorzuziehen, nur entsprechend teurer.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 20€ für Futter und Einstreu bei 2 Wellensittichen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">je nach Rasse, Herkunft und Alter etwa 400 &#8211; 2000€, ältere Privatabgaben auch günstiger</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Eigenbau-Voliere: ab etwa 200€, bei Kauf deutlich teurer. Einrichtung (Spielzeug, Rückzugsorte, Klettermöglichkeiten etc.): ab etwa 100€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 30€ für Futter, Einstreu, neues Spielzeug<!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1694/text [end] --></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welpe alleine lassen &#8211; wie lernt er es?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wie-lernt-der-welpe-alleine-zu-bleiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 14:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfe, es ist ein Welpe]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wenn der Welpe in sein neues Zuhause zieht, kennt er das Alleinesein normalerweise überhaupt nicht. Immer war jemand bei ihm, zumindest die Geschwister, meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2459" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/fugzu-basenji-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2459 " title="fugzu " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/fugzu-basenji-2-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/70253321@N00/3335100032/" target="_blank">fugzu/flickr</a></p></div>
<p>Wenn der Welpe in sein neues Zuhause zieht, kennt er das Alleinesein normalerweise überhaupt nicht. Immer war jemand bei ihm, zumindest die Geschwister, meist auch die Mutterhündin. Wenn er dann in sein neues Heim umzieht, ist alles fremd und neu, die Umwelt, die Hausregeln und die Bezugspersonen.</p>
<p>Für den Anfang ist es wichtig, dass der Welpe Vertrauen fasst zu seinen Menschen, und sich im neuen Zuhause wohl fühlt. Damit hat er die ersten Tage genug zu tun, ohne dass man ihn dem zusätzlichen Stress in Form von Verlassensängsten aussetzt. In freier Wildbahn wäre ein kleiner Welpe, allein in fremder Umgebung, dem Tod geweiht. So versucht der Welpe Schutz und Anschluss zu finden, was den positiven Nebeneffekt hat, dass er sich normalerweise sehr schnell an seine neuen Menschen bindet. Im besten Fall hat man die Zeit, den Welpen behutsam und in kleinen Schritten ans alleine bleiben zu gewöhnen. Der Welpe muss merken, dass es nicht dramatisch ist, wenn er kurz alleine ist, dass ihm nichts passiert und sein Mensch immer wieder kommt. Je weniger Aufheben der Mensch darum macht, umso natürlicher findet es auch der Hund. Dazu gehört, dass es weder eine große Abschiedszeremonie, noch ein überbordendes Wiedersehen gibt. Es ist völlig normal, den Raum kurz zu verlassen und ebenso normal, wieder zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2460" class="wp-caption alignright" style="width: 269px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/SMN-Golden.jpg"><img class="size-medium wp-image-2460" title="SMN " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/SMN-Golden-259x300.jpg" alt="" width="259" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/bagels/464715031/in/photostream " target="_blank">SMN/flickr</a></p></div>
<p>Erste Übungen können sein, Tabu-Zonen einzurichten. Die Toilette ist ideal hierfür: der Mensch geht alleine auf Toilette und kommt kurze Zeit später wieder raus. Der Hund kann vor der Tür warten, wenn er möchte, er wird weder beim Betreten noch beim Verlassen der Toilette beachtet. Und genauso kann man es auch mit allen anderen Zimmern zum Üben machen. Man betritt einen Raum ohne den Welpen, schließt die Türe hinter sich und kehrt maximal eine Minute später wieder zurück. Es ist sinnvoll, dass der Welpe bei den ersten Übungen schon etwas müde ist und nicht in bester Spiellaune oder eben erst erwacht ist.</p>
<p>Falls der Hund sehr starke Verlustängste hat, können Zwischenschritte helfen: Man wechselt beständig die Räume, ohne den Hund dabei zu beachten. Man kann dies nützlich mit aufräumen verbinden oder die Zeitung dabei lesen. Das Ziel ist, dass es dem Hund irgendwann zu blöd wird, noch länger hinter seinem Menschen herzulaufen. Der Vorteil dabei ist: der Hund beschließt letztlich aus eigenem Antrieb, seinen Menschen aus den Augen zu lassen, was einen sehr nachhaltigen Lernerfolg darstellt. Der Nachteil ist, es kann dauern, bis der Welpe das hinterher laufen tatsächlich einstellt. Alternativ kann ein Kindergitter helfen, das im Türrahmen befestigt wird. So muss der Welpe zwar Distanz halten, kann seine Menschen aber noch sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2463" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean-Naber-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2463" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean-Naber-4-300x240.jpg" alt="Welpe alleine lassen - viele Welpen leiden darunter" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3301675485/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a></p></div>
<p>Sobald die erste Stufe gut klappt, der Welpe es also anstandslos hinnimmt, wenn sein Mensch ohne ihn den Raum wechselt, kommen die nächste Schritte. Zum einen können die Zeitabstände nun langsam verlängert werden, zum anderen kann man jetzt auch kurz das Haus verlassen. Z.B. den Müll raus bringen oder sich kurz mit einem guten Buch in den Garten setzen. In der Nähe des Hauses zu bleiben hat den Vorteil, dass man es hört, wenn der Welpe jault oder bellt. Wichtig ist, dabei selbst leise zu sein. Wenn der Welpe seinen Mensch hört, wird er eher jaulen, um seinen Menschen wieder zurück zu rufen. Dementsprechend ist es völlig kontraproduktiv, von draußen zu schimpfen, wenn der Hund bellt oder jankt. Einem Welpen ist in dieser Situation ein schimpfender Mensch in der Regel deutlich lieber, als überhaupt kein Mensch. Macht der Welpe Theater, wartet man kurz. Wird der Welpe ruhig, geht man ins Haus, lobt oder begrüßt ihn aber nicht! Das Kommen und Gehen ist völlig normal, kein Grund zur Aufregung. Wird der Welpe nicht wieder ruhig nach ein paar Minuten, geht man ebenfalls wieder ins Haus, ohne den Hund zu beachten. In dem Fall muss man im Training wieder einen Schritt zurückgehen.<br />
Es empfiehlt sich, den Hund mitbekommen zu lassen, wenn man den Raum oder das Haus verlässt. Schleicht man sich weg, während der Welpe schläft, so kann er ernsthaft Panik bekommen, wenn er erwacht. Vor allem, wenn er das alleine bleiben noch nicht kennt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2464" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Anne-Norman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2464" title="Anne Norman" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Anne-Norman-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/29278394@N00/4284536405/in/set-72157623117467381/ " target="_blank">Anne Norman/flickr</a></p></div>
<p>Einen Welpen zu früh und zu lange alleine zu lassen, kann schwerwiegende Folgen haben. Ein Welpe hat kurze Schlaf-/Wachphasen, so dass er zwangsläufig immer wieder aufwacht, wenn er mehrere Stunden alleine bleiben muss. Er jault und bellt, um seinem Rudel mitzuteilen, wo er ist, da er ja offensichtlich verloren ging. Auch kann ein Welpe noch nicht einhalten, er muss also die Wohnung verunreinigen. Dazu kommt, wenn ein Welpe wach ist, ist er richtig wach, dann will er spielen, die Welt erkunden und nimmt im Zweifelsfall, was sich eben gerade anbietet. Ein Welpe weiß ja noch nicht, dass Tapete abzupfen in den Augen seiner Menschen keine gelungene Beschäftigungstherapie ist oder dass das Stuhlbein kein Stöckchen ist. Mit etwas Pech, setzen sich solche Verhaltensweisen beim Hund aber fest. Der erwachsene Hund hat verinnerlicht, dass er sich damals besser fühlte, als er auf etwas herum kauen konnte. Selbst mit Kot und Urin absetzen kann es sich ähnlich verhalten. Den Hund in so einem Fall hinterher zu strafen, verstärkt das Problem eher noch, da der Stress dadurch beim Hund noch größer wird. Es lohnt sich also allemal, das alleine bleiben im Welpenalter durchdacht und in kleinen Schritten aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Gewöhnung an andere Haustiere</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/gewohnung-an-andere-haustiere/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 14:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Welpe und Kleintiere &#160; Wann man Welpe und im Haus lebende Kleintiere einander am besten vorstellt, hängt vom Welpen ab. Ist der Welpe die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Welpe und Kleintiere</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann man Welpe und im Haus lebende Kleintiere einander am besten vorstellt, hängt vom Welpen ab. Ist der Welpe die ersten Tage sehr unsicher oder gar ängstlich, lässt man ihm besser Zeit und überfordert ihn nicht mit zu vielen neuen Eindrücken. Der durchschnittlich selbstbewusste Welpe wird allerdings neugierig auf Kaninchen, Meerschweinchen und Co zutapsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0032.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2367" title="DSC_0032" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0032-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a>Falls es sich um ein zutrauliches und nervenstarkes Kaninchen handelt, kann man es auf den Arm nehmen und den Welpen vorsichtig schnuppern lassen. Je mehr Ruhe man selbst dabei ausstrahlt, umso größer die Chancen, dass sich die erste Begegnung positiv gestaltet. Gemeinsamer Freilauf ist aber in jedem Fall tabu. Welpen werden das etwa gleich große Lebewesen schnell auf seine Eignung als Spielkamerad hin testen, und Welpen spielen mit vollem Körpereinsatz: zwicken, zerren und springen. Das kann kein Kaninchen lustig finden. Falls die Kleintiere sehr ängstlich sind, ist ein erhöhter Platz sinnvoll, an den der Hund nicht dran kommt. Eine erste Begegnung verschiebt man dann eventuell auf den Zeitpunkt, ab dem der Hund bereits ein Abbruchkommando beherrscht und sich vielleicht auch kurz vorher bereits müde gespielt hat.</p>
<p>Sehr kleine Tiere wie Mäuse, aber auch kleinere Vögel oder Hausratten, werden von vielen Hunden als Beute angesehen. Sie lernen zwar mit der Zeit, dass diese spezielle Beute unter besonderem Schutz ihrer Menschen steht, das ändert aber nichts an der Einstellung, es eigentlich mit einem Abendbrot, statt mit einem Familienmitglied zu tun zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Welpe und Katze</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls bereits eine Katze im Haushalt lebt, muss man bei der gegenseitigen Bekanntmachung in der Regel mehr Angst um den Welpen, als um die Katze haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2368" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2023.jpg"><img class="size-medium wp-image-2368" title="3468402406_cede01f202" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2023-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kukorica/3468402406/ " target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a></p></div>
<p>Die wenigsten Katzen sind auf Anhieb begeistert, ihr Zuhause fortan mit so einem kleinen, wilden Quälgeist teilen zu müssen. Den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme sollte auf jeden Fall die Katze bestimmen. Sie muss jederzeit die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können, sei es auf erhöhte Plätze oder ganz raus aus dem Zimmer, ohne dass der Welpe ihr folgt. Es kann helfen, den Welpen mit Katzenminze abzustreichen, um die Katze etwas wohlwollender zu stimmen.<br />
Manche Katzen brauchen sehr lange, bis sie die Anwesenheit des Hundes akzeptieren, lassen sich tagelang nicht blicken, werden unsauber oder attackieren den Welpen. Im Zweifelsfall kann man die Reaktion der Katze im Vorfeld mit einem Katzengewöhnten ruhigen Hund von Bekannten austesten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Einzug des Welpen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-einzug-des-welpen/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; die Abholung beim Züchter &#160; Der Umzug des Welpen ins neue Heim ist für alle Beteiligten sehr aufregend, vor allem aber für den Welpen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>die Abholung beim Züchter</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Umzug des Welpen ins neue Heim ist für alle Beteiligten sehr aufregend, vor allem aber für den Welpen. Er ist erst wenige Wochen auf der Welt und kennt bisher nur den vertrauten Kreis seiner Familie. Nun muss er sich ganz ohne vertraute Bezugspersonen in einer völlig neuen Welt zurecht finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2357" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Marvin-Kuo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2357" title="Marvin Kuo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Marvin-Kuo-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/marvinkuo/3520054809/ " target="_blank">Marvin Kuo/flickr</a></p></div>
<p>Wenn man Glück hat, hat der Züchter schon erste Ausflüge mit den Welpen unternommen, so dass der kleine Zwerg das Autofahren bereits kennen gelernt hat. Aber auch wenn dies der Fall ist, erscheint man zur Abholung des Welpen am besten zu zweit, so dass sich einer während der Fahrt um den Welpen kümmern kann. Um den Welpen hochzuheben, legt man eine Hand unter die Brust und die andere unter das Gesäß, hinter die Hinterbeine. So ist es für ihn am angenehmsten. Auf keinen Fall darf man den Hund an den Vorderbeinen hochheben, das ist schmerzhaft und kann zu Verletzungen führen. Die erste Fahrt verbringt der Welpe am besten auf dem Schoß des Beifahrers oder aber in einer stabilen Box. Einige Welpen jammern, andere werden seekrank und müssen sich übergeben oder verlieren vor lauter Aufregung völlig die Kontrolle über ihre Blase und entleeren sich auf dem Schoß ihres Halters. Ein Handtuch oder Küchenrolle sind daher nützliche Begleiter bei der Abholung. Hilfreich ist es, wenn der Welpe sich vorher müde gespielt hat und auf einer Decke mit dem vertrauten Geruch seiner Geschwister liegen darf. Eine solche Decke kann man bei einem früheren Besuch des Züchters mitbringen und bei der Abholung dann wieder mit Nachhause nehmen.</p>
<p>Bei längeren Autofahrten sollten mehrere Pausen eingeplant werden. Zumindest falls der Welpe geschlafen hat und dann wieder aufwacht, wird er sich dringend lösen müssen. Hierfür darf man ein Geschirr/Halsband und eine Leine nicht vergessen. Der Welpe hat noch keine Bindung zu seinen neuen Besitzern (woher auch?), so kann er freilaufend leicht verloren gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der Welpe zieht ein</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0070.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2358" title="DSC_0070" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0070-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Für den Welpen sind die Autofahrt und die Ankunft im neuen Zuhause unheimlich aufregend und auch beängstigend. Besuch von Freunden oder Verwandten oder gar eine Willkommensparty verschiebt man daher besser um einige Tage.</p>
<p>Zuhause angekommen, setzt man den Welpen als erstes dorthin, wo er sich in Zukunft lösen soll. Eine Ecke im Garten oder ein Plätzchen am Grünstreifen z.B.. Vielleicht braucht der Welpe ein Weilchen und kann nicht vor lauter Aufregung. Ruhe vermitteln hilft, sonst probiert man es kurze Zeit später erneut. Wenn er sich an der richtigen Stelle löst, darf das Lob natürlich nicht fehlen. Anschließend bringt man ihn in das Zimmer, in dem sich ein Ruheplatz für ihn befindet. Man zeigt ihm den Wassernapf und seinen Platz (auch hier ist eine nach seinen Geschwistern riechende Decke hilfreich) und lässt ihn ruhig das Zimmer erkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2360" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sean-Naber-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-2360" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sean-Naber-31-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/seannaber/3301696041/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a></p></div>
<p>Es ist weder nötig, noch hilfreich, ihn gleich mit der ganzen Wohnung zu konfrontieren. Wird er müde, legt man ihn in sein Körbchen. Je ruhiger sich die Ankunft gestaltet, umso einfacher macht man es dem Hund. Zum spielen und toben kommen noch genug Tage. Für ruhige Anwesenheit und Körperkontakt sind aber viele Welpen dankbar.</p>
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<h5>die erste Nacht</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für den Welpen ist die erste Nacht alles andere als leicht. Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass er ohne den Körperkontakt zu seinen Geschwistern, ohne die vertrauten Gerüche und die vertraute Wärme schlafen muss. Auch die Umgebung ist fremd, die Geräusche und die Menschen. Es ist völlig normal, dass der kleine Zwerg nach seinen Geschwistern und der Mutter ruft und nur schwer zur Ruhe kommt. Man erleichtert es dem Welpen ungemein, ihn zumindest die ersten Nächte nicht alleine schlafen zu lassen. So legt man auch gleich den Grundstein für ein Zusammengehörigkeitsgefühl und eine gute Bindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2362" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2362" title="Kristen Adams " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba21-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kristenadams/3464382014/ " target="_blank">Kristen Adams/flickr</a></p></div>
<p>Soll der Hund nicht mit im Schlafzimmer schlafen, so ist es vielleicht alternativ möglich, dass der Mensch beim Hund im Wohnzimmer schläft. Den Welpen nicht völlig alleine zu lassen, ist auch insofern ein Vorteil, dass der Hund meist wesentlich ruhiger ist (man selbst schläft somit auch besser) und man es mitbekommt, wenn er wach wird. So kann man ihn rechtzeitig vor die Tür setzen, bevor etwas in die Wohnung geht. Da Welpen ungern ihren Schlafplatz beschmutzen, kann man die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe sich meldet wenn die Blase drückt, steigern, indem der Hund in einer Box oder in einem Karton schläft. Länger einhalten kann der Welpe allerdings in dem Alter noch nicht.</p>
<p>Darf der Hund zwar im Schlafzimmer schlafen, nicht aber im Bett, wirkt eine zum Hund gehaltene Hand ungemein beruhigend auf ihn. Eine Alternative kann ein tickender Wecker und eine Wärmflasche im Körbchen sein, um ihm die Umstellung zum Schlafen ohne Geschwister zu erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfahrungsgemäß wird die erste Nacht sehr kurz. So spät wie möglich wird der Hund noch einmal vor die Tür gelassen, dennoch sind die meisten Welpen spätestens um 5 Uhr morgens hellwach, außerdem voller Tatendrang und mit drückender Blase&#8230; Anfangs kann der Welpe noch nicht einhalten, bis sein Besitzer geduscht und Kaffee gekocht hat. So heißt es in der ersten Zeit: schnell sein oder wischen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das welpensichere Zuhause</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2348" title="DSC_0311" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große Ähnlichkeit mit einer kindersicheren Wohnung. Wichtig sind die Überlegungen: was kann meinem Hund schaden? Und: was kann mein Hund zerstören?</p>
<p>Teure Vasen und Dekorationsgegenstände sind die erste Zeit in höheren Lagen besser aufgehoben und der teure Teppich überlebt die Welpenzeit besser eingerollt in der Abstellkammer. Selbst wenn der Welpe den Teppich nicht als Kauspielzeug entdeckt, tut die mangelnde Stubenreinheit ein Übriges. Schuhe, das Lieblingsspielzeug der Kinder, Stifte, Bücher… all das ist die schöne neue Spielzeugwelt des Welpen, wenn es sich in Bodennähe befindet. Positiv ist: der Welpe erzieht zur Ordnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2346" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2346" title="Anne Norman" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/29278394@N00/4284536405/in/set-72157623117467381/ " target="_blank">Anne Norman/flickr</a></p></div>
<p>Richtig gefährlich werden können giftige Zimmerpflanzen wie z.B. Gummibaum, Efeu, Alpenveilchen, Farne oder der Weihnachtsstern. Giftig für Hunde sind auch einige Lebensmittel wie z.B. Schokolade oder Weintrauben/Rosinen. Auch Putzmittel, Schneckenkorn, Klebstoffe, Medikamente, Schuhcreme, Zigarettenstummel oder Dünger müssen hundesicher untergebracht werden. Kleine Gegenstände werden gerne mal verschluckt. Erstickungsgefahr droht oder bei scharfkantigen Dingen auch inneres Verbluten. Kaut der Welpe Stromkabel an oder pinkelt in eine Steckdosenleiste, so kann dies ganz tragisch enden. Steile Treppen sind ebenfalls nicht ungefährlich, ein Kindergitter kann hier helfen. Daneben sind dem Einfallsreichtum eines Welpen kaum Grenzen gesetzt. Der Mülleimer und das Katzenklo sind besonders interessant, aber für ein Zerrspiel mit der Tischdecke ist ein Welpe auch immer zu haben. Den größten Gefallen tut man sich, den Welpen die erste Zeit möglichst nicht aus den Augen zu lassen und ihm möglichst schnell zu vermitteln, womit er sich beschäftigen darf und womit nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was braucht ein Hund?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-braucht-ein-hund/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Einige Dinge sollten bereits am Tag des Einzugs des neuen Familienmitglieds bereit stehen: &#160; ein Schlafplatz: &#160; Der Schlafplatz sollte an einem ruhigen Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Dinge sollten bereits am Tag des Einzugs des neuen Familienmitglieds bereit stehen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ein Schlafplatz:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2328" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sendai-Blog.jpg"><img class="size-medium wp-image-2328 " title="Sendai Blog" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sendai-Blog-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/sendaiblog/4665939799" target="_blank">Sendai Blog/flickr</a></p></div>
<p>Der Schlafplatz sollte an einem ruhigen Ort stehen, an dem der Hund sich tatsächlich entspannen kann. Schlecht geeignet sind Durchgangsbereiche, das Kinderzimmer, der Flur oder zentrale Positionen in einem Raum. Gut geeignet sind Plätze, die etwas abseits liegen, den Welpen aber dennoch nicht vom Familienleben ausschließen. Eine ruhige Ecke des Wohnbereiches bietet sich z.B. an. Es lohnt meist nicht, für den Anfang ein sehr teures Körbchen zu kaufen, da dieses die Welpenzeit mit einiger Sicherheit nicht überleben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Futter:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2334" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Futter.jpg"><img class="size-medium wp-image-2334" title="photo by Maja Dumat - flickr Futter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Futter-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/6146407275/in/set-72157629237702932 " target="_blank">Photo by Maja Dumat &#8211; flickr.com</a></p></div>
<p>Am besten füttert man die erste Zeit das Futter weiter, das der Welpe vom Züchter gewohnt ist. Der Welpe hat mit der Umstellung seines gesamten bisherigen Lebens durch den Einzug in seine neue Familie genug zu tun, auch ohne zusätzlich noch eine Futterumstellung zu verkraften. Ein Welpe bekommt sein Futter auf mindestens drei Mahlzeiten pro Tag verteilt. Der Züchter kann Auskunft über bisherige Essenszeiten geben. Möchte man das Futter umstellen, so tut man das am besten nach und nach, indem man zu Anfang etwas vom neuen Futter zum alten beimischt. Einige Welpen bekommen dennoch Magenprobleme oder Durchfall durch die ganze Aufregung. Falls sich dies nach 1-2 Tagen nicht bessert, sucht man am besten Rat beim Tierarzt, da ein Welpe schnell dehydriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fressnapf und Trinknapf:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Empfehlenswert sind stabile Haltevorrichtungen oder eher schwere Näpfe, die unten breiter sind als oben und gegebenenfalls auf einem Gummirand stehen. So wird verhindert, dass der Hund den Wassernapf umkippt oder den Futternapf beim fressen durch die halbe Wohnung schiebt.</p>
<p>Der Futternapf steht am besten an einem ruhigen Ort, an dem der Hund ungestört fressen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Halsband/Geschirr und Leine:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2329" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Chihuahua.jpg"><img class="size-medium wp-image-2329" title="Chihuahua" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Chihuahua-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/27875041@N02/4419766836  " target="_blank">Daisyree Bakker/flickr</a></p></div>
<p>Für einen Welpen ist ein Geschirr oft angenehmer. Ein Welpe wird zwangsläufig immer mal wieder mit Tempo in die Leine rennen oder springen. Ein Halsband kann beim noch im Wachstum befindlichen Welpen unter anderem zu Halswirbel- oder Rückenerkrankungen führen. Auch Kehlkopfquetschungen sind möglich. Daneben bietet das Geschirr den Vorteil, dass der Welpe sich weniger leicht herauswinden kann.</p>
<p>Zum erlernen der Leinenführigkeit eignet sich eine verstellbare, maximal 2-Meter lange Leine. Eine leichte 5-Meter Schleppleine kann genutzt werden, um dem Hund einen größeren Radius zu geben, wenn man ihn aus irgendeinem Grund nicht ableinen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>eine Identifikationsmöglichkeit:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es kommt immer wieder vor, dass Hunde verloren gehen. Ein unachtsamer Moment im Hundepark und der neugierige Jungspund ist durch die Hecke auf und davon. Ein Adresseanhänger hilft, dass der Hund schneller wieder nach Hause gebracht wird. Viele Hunde werden mittlerweile auch gechipt. Dies hilft aber nur weiter, wenn man den Hund dann auch bei Tasso registrieren lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pflegemittel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2330" title="wsilver" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/4145086925/in/photostream/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Baden sollte man einen Hund möglichst selten und wenn, nur mit speziellem Hundeshampoo.</p>
<p>Einen für Welpen geeigneten Zeckenschutz kann der Tierarzt empfehlen. Eine Zeckenzange ist dennoch hilfreich.</p>
<p>Über eine für die Rasse geeignete Bürste gibt der Züchter Auskunft. Bei Rassen, die im Erwachsenenalter ein pflegeintensives Fell bekommen, übt man die Fellpflege am besten schon von Welpe an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielzeug:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen nehmen ungefähr alles als Spielzeug an. Hauptsache, jemand macht das Spielzeug interessant und spielt mit. Siehe hierzu auch: <a title="Spielen mit dem Welpen" href="https://www.tierfreund.de/spielen-mit-dem-welpen/">Spielen mit dem Welpen</a>.<br />
Wichtig bei einem Welpen ist, dass das Spielzeug möglichst beißfest ist und keine scharfkantigen oder giftigen Teile abgekaut und verschluckt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kauartikel</strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01041.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2337" title="DSC_01041" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01041-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Welpen haben ein großes Kaubedürfnis, vor allem, wenn sie in den Zahnwechsel kommen. Für Welpen geeignet sind z.B. Kauartikel aus Rinderhaut, Straußensehnen, Ochsenziemer oder Rinderohren. Auch ein Kong sorgt für Abwechslung und Beschäftigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn es ein Rassehund werden soll</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wenn-es-ein-rassehund-werden-soll/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/wenn-es-ein-rassehund-werden-soll/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 11:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Tipps, worauf bei der Auswahl des Züchters und beim Besuch der Welpen zu achten ist, findet man hier: Wo finde ich meinen Traumwelpen? &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Tipps, worauf bei der Auswahl des Züchters und beim Besuch der Welpen zu achten ist, findet man hier: <a title="Wo finde ich meinen Traumwelpen?" href="https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/">Wo finde ich meinen Traumwelpen?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Wofür braucht ein Rassehund Papiere?</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2315" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_02h561.jpg"><img class="size-medium wp-image-2315" title="Rassehund - Weißer Schweizer Schäferhund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_02h561-300x229.jpg" alt="Rassehund - Weißer Schweizer Schäferhund" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Weißer Schweizer Schäferhund</p></div>
<p>Viele Menschen glauben, Papiere bräuchte man nur, wenn man vor hat Ausstellungen zu besuchen oder selbst zu züchten. Papiere eines guten Zuchtverbandes leisten aber viel mehr als das. Sie garantieren einen Welpen, dessen Eltern zumindest auf einige wichtige Krankheiten hin untersucht sind und sowohl optisch als auch vom Wesen her ihrer Rasse entsprechen. Daneben eine kontrollierte, meist gute Aufzucht und eine durchdachte Zuchtplanung. Papiere sollen gewährleisten, dass eine Rasse mit all ihren Eigenschaften erhalten bleibt und die Abstammung jedes Tieres nachvollziehbar ist.<br />
Der größte Zusammenschluss von Rassehundzüchtern in Deutschland, ist der VDH. Allerdings ist dort nicht jede Rasse vertreten und auch außerhalb des VDH sind sehr gute Züchter zu finden. Auf der anderen Seite kann auch eine Mitgliedschaft im VDH keinen guten Züchter oder gesunde Welpen garantieren. Jedoch steigt durch die Kontrollen und Vorgaben die Wahrscheinlichkeit dafür.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Rassehundezucht ohne VDH-Papiere</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_4tamaskanb.jpg"><img class="size-medium wp-image-2316" title="tamaskan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_4tamaskanb-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Tamaskan</p></div>
<p>Einige Rassen sind nicht im VDH vertreten, und auch abgesehen davon, haben einige Züchter gute Gründe, warum sie nicht im VDH züchten. Ein Züchter ist nicht automatisch besser oder schlechter, weil er sich für oder gegen einen bestimmten Zuchtverband entschieden hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch sollte man als Welpeninteressent nach den Gründen fragen, warum ein Züchter für sich eine bestimmte Zuchtform gewählt hat. Hat der Züchter andere Vorstellungen seiner Rasse, als der entsprechende VDH-Verein? Oder scheut er den Aufwand? Ein beliebtes Argument für das Züchten eines Rassehundes ohne Papiere ist, dass man ja „nur mal einen einzigen Wurf“ wollte. Nun, für einen Wurf ist es also egal, ob man züchterisches Grundwissen mitbringt, der Hund gesund ist oder dem Rassestandard entspricht? Ein Besuch des Tierarztes sagt dabei relativ wenig darüber aus, was der Hund gesundheitlich tatsächlich vererbt. Epilepsie, Augenkrankheiten, die Veranlagung zu HD und vieles mehr, kann weiter vererbt werden, ohne dass die Elterntiere auffällig sind. Aufschlussreicher ist es, sich die Zuchtlinien und die Gesundheitsergebnisse von Verwandten oder bisherigen Nachzuchten anzusehen. Dies ist außerhalb eines Zuchtverbandes kaum möglich. Auch der Inzuchtkoeffizient kann so nicht nachvollzogen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2317" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Bob-Haarmans-Golden4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2317" title="Bob Haarmans Golden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Bob-Haarmans-Golden4-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rhaarmans/6223226750/in/photostream " target="_blank">Bob Haarmans/flickr</a></p></div>
<p>Das Argument, die Elterntiere hätten ja Papiere, seien damit also gute Zuchttiere, nur bei den Welpen hätte man eben darauf verzichtet, ist ebenfalls nicht wirklich eines. Papiere bedeuten nicht, dass der Hund auch zuchttauglich ist. Das entscheidet sich erst, wenn unabhängige Gutachter bescheinigt haben, dass der Hund vom Wesen und vom Äußeren her dem Rassestandard entspricht und gesund ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun kann man sagen, der Hund ist doch lieb und hübsch, was schert es mich, was Rassestandard, Zuchtrichter oder Gutachter meinen?! Wenn man nicht vorhat, die Nachkommen als typvolle Vertreter eben dieser Rasse auszugeben, ist das tatsächlich ein Argument. Allerdings sollte man dann auch entsprechend ehrlich zu Welpeninteressenten sein, die sich nach reiflicher Überlegung dafür entschieden haben, dass die Rasse mit all ihren Eigenschaften am besten zu ihnen passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres beliebtes Argument für das Züchten ohne Papiere ist, dass es einem eben nicht um Profit gehe, man keine „professionelle“ Zucht, sondern eine „Familienzucht“ habe. Tatsächlich ist fast jeder dem VDH angeschlossene Züchter ein solcher „Familienzüchter“ mit nur einem oder wenigen Hunden, die ein ganz normales Familienleben führen. In jedem guten Zuchtverband gibt es Vorgaben über das Mindestalter der Hündin beim ersten Wurf, über Abstände zwischen den Würfen, wie viele Würfe sie im Leben haben darf und ab welchem Alter sie in den „Ruhestand“ geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Der Preis eines Rassehundes</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was einige Menschen vom Kauf eines Hundes von einem guten Züchter abschreckt, ist der hohe Preis. Das Geld, das man beim Kauf eines Papierlosen Hundes einspart, ist jedoch nur ein Bruchteil dessen, was ein Hund im Laufe seines Lebens kosten wird. Und wenn man Pech hat, lässt man das eingesparte Geld hinterher beim Tierarzt. Dazu kommt, dass es immerhin um ein Familienmitglied geht, mit dem man die nächsten 10-15 Jahre seines Lebens teilen wird. Da ist eine Geiz ist geil Mentalität eher fehl am Platz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2319" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Patrizio-Cuscito-Zwergspitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-2319" title="Patrizio Cuscito Zwergspitz" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Patrizio-Cuscito-Zwergspitz-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kirtaph/4412899123/ " target="_blank">Patrizio Cuscito/flickr</a></p></div>
<p>Wie kommt der hohe Preis aber nun zustande? Es gibt sicherlich Züchter, denen es um Profit geht, die ihre Hunde am Existenzminimum halten und bei jeder Läufigkeit decken lassen. Für gute, seriöse Züchter dagegen steht das Wohl ihrer Hunde und die Liebe zu ihrer Rasse an erster Stelle. Diese Züchter verdienen kaum etwas an ihren Würfen, die Ausgaben sind hoch, das Züchten nur ein Hobby.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um züchten zu dürfen, muss der angehende Züchter einen Zwingernamen beantragen, verschiedene Zuchtseminare (z.B. zu Themen wie: Versorgung der Hündin während der Trächtigkeit, Welpenaufzucht, Genetik, Zuchtplanung etc.) besuchen und ein Zuchtwart muss sich die geplante Zuchtstätte vor Ort ansehen und für gut befinden. Das alles kostet, noch bevor man einen Zuchthund hat.</p>
<p>Der Hund, mit dem man züchten möchte, braucht von einem offiziellen Gutachter ausgewertete Gesundheitsuntersuchungen (z.B. Augenkrankheiten, Gelenkerkrankungen, genetische Tests auf vererbbare Krankheiten, Herzultraschall etc.). Dann muss der angehende Zuchthund mehrere Ausstellungen besuchen und je nach Rasse auch Arbeitsprüfungen und Wesentests ablegen. Auch dies kostet viel Geld. Erst wenn das alles erfolgreich verlaufen ist, wird der Hund zuchttauglich geschrieben und der Züchter darf den ersten Wurf planen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2320" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-2320" title="z" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p>Um den optimalen Deckrüden für die eigene Hündin zu finden, nehmen viele Züchter weite Wege auf sich. Es fallen Sprit- und Übernachtungskosten an und natürlich die Deckgebühr für den Rüdenbesitzer. Falls die Hündin nicht aufnimmt, hat man dieses Geld umsonst investiert. Ist die Hündin trächtig, so stehen verschiedene Untersuchungen an und sie bekommt spezielles Futter, das auch häufig mehr kostet. Dann muss das Welpenzimmer eingerichtet werden. Eine Wurfkiste, ein stabiler Auslauf für den Garten, Spielzeug, Näpfe, Geräusch-CDs, Flatterbänder, Bällebad, Wippe, Planschbecken, Kauknochen… Für die Geburt und die Zeit danach benötigt man eine Waage, Desinfektionsmittel viele Laken und Handtücher, eventuell eine Wärmelampe und Welpenmilch, um im Notfall zufüttern zu können und vor allem gute Nerven.</p>
<p>Um die eigene Zucht und den Wurf bekannt zu machen, investiert man in eine Website und Anzeigen.</p>
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<div id="attachment_2322" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2322" title="wsilver" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/3307910582/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Dann kommen die Welpen zur Welt. Mit etwas Pech kommt es zu Komplikationen, die z.B. einen Kaiserschnitt nötig machen. Oft ist auch ein Welpe nicht lebensfähig, missgebildet, zu klein, mit schwerem Herzfehler oder offener Bauchdecke. Dies ist zwar nicht kostenintensiv, aber emotional sehr belastend. Ein guter Züchter bleibt während der Geburt und der Zeit danach bei seiner Hündin, nimmt sich extra Urlaub dafür. Anders wäre auch die Aufzucht und Prägung der Welpen nicht optimal zu leisten. Die Welpen werden, je nach Rasse, z.B. auf Augenkrankheiten oder Hörfähigkeit hin untersucht, außerdem entwurmt, geimpft und gechipt. Die Zuchtstätte und die Welpen werden von einem unabhängigen Zuchtwart kontrolliert, um die optimale Aufzucht zu überprüfen. Ab der dritten Woche wird zugefüttert, wofür ein guter Züchter auch kein billiges Futter nimmt. Die Auswahl der zukünftigen Welpenbesitzer nimmt viel Zeit in Anspruch, lange Gespräche, Besuche, auch schon vor der Geburt der Welpen.</p>
<p>Bei der Abgabe bekommen die Welpen häufig eine Erstausstattung mit: einen Beutel mit dem gewohnten Futter, Halsband und Leine, eine vertraut riechende Decke, eine Informations-Mappe über die Rasse und Erziehungstipps, eine Dokumentation der ersten 8 Lebenswochen des Welpen mit Bildern, Impfausweis und Abstammungsurkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade beim ersten Wurf macht kaum ein guter Züchter tatsächlich Gewinn. Und selbst wenn, kann man sich fragen, ob der Züchter tatsächlich keinerlei Anrecht auf Entlohnung dafür hat, einen Wurf so gut und durchdacht wie möglich zu planen und aufzuziehen, und sehr viel Zeit und Arbeit investiert zu haben, damit jemand anders seinen Traumwelpen bekommt.</p>
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		<title>Auswahl des Welpen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 11:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bereits im Welpenalter lassen sich einige Charakterzüge erkennen. Einige Welpen sind besonders forsch, gehen offen auf alles Neue zu und lassen sich nur schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im Welpenalter lassen sich einige Charakterzüge erkennen. Einige Welpen sind besonders forsch, gehen offen auf alles Neue zu und lassen sich nur schwer beeindrucken. Oftmals sind diese Hunde später weniger „weich“ und leichtführig, etwas unabhängiger, dafür mit der richtigen Erziehung sehr souverän und verlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0342.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2307" title="DSC_0342" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0342-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Zurückhaltendere, leichter zu beeindruckende Welpen, sind in der Erziehung oft einfacher, orientieren sich mehr an ihren Menschen, dafür muss man aufpassen, dass der Hund gut sozialisiert wird, um nicht ängstlich oder unsicher zu werden.</p>
<p>Es gibt eher nachdenkliche Typen, die erst einmal beobachten und abwägen. Und solche, die erst handeln und dann denken, sich kopfüber in jedes neue Abenteuer stürzen. Es gibt unabhängigere, die auf eigene Faust losziehen und sehr anhängliche, die ihrer Bezugsperson immer hinterher dackeln. Einige Welpen ruhen sehr in sich, andere drehen bei kleinen Reizen schon sehr auf. Einige gehen Streit eher aus dem Weg, andere sind sehr aufbrausend und nehmen jede Rauferei mit.</p>
<p>Natürlich spielen auch die weitere Aufzucht, die Erziehung und die Erfahrungen im Laufe des Lebens eine wichtige eine Rolle, wie der erwachsene Hund später sein wird. Aber ganz umkrempeln wird man einen Hund kaum können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Züchter führen „Welpentests“ durch, bei denen geprüft wird, wie der Welpe z.B. auf fremde Umgebung, laute Geräusche, bewegte Objekte, festhalten oder streicheln reagiert. Ein guter Züchter wird aber auch ohne Tests so viel Zeit mit seinen Welpen verbringen, dass er ihr Wesen gut einschätzen kann.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Pudel_Toyweiss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2308" title="Pudel_Toyweiss" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Pudel_Toyweiss-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wenn man Glück hat, findet man den passenden Züchter nicht allzu weit entfernt vom eigenen Wohnort. In dem Fall kann man die Welpen bereits vor dem Einzug des neuen Familienmitglieds einige Male besuchen und mit Hilfe des Züchters die verschiedenen Welpencharaktere kennen lernen.</p>
<p>Bei einem einmaligen Besuch des Züchters zum Aussuchen des Welpens, hat man immer nur eine Momentaufnahme. Vielleicht hat sich der eigentlich aktivste und rauflustigste Welpe kurz vorher müde gespielt und präsentiert sich jetzt als ruhiger Schmuser… Oder der Welpe, der einem als erstes auf den Schoß krabbelt, ist nicht besonders verschmust, sondern der eigenständigste, mutigste, aber auch freiheitsliebendste im Wurf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Züchter ist (optimalerweise) jeden Tag längere Zeit mit den Welpen zusammen, er kennt sie am besten. So macht es am meisten Sinn, von den eigenen Lebensgewohnheiten und Vorstellungen zum neuen Familienmitglied zu erzählen und den Ratschlag des Züchters zum passenden Welpen zu beherzigen. Wichtig ist dabei aber, dass es bei einem selbst auch funkt. Wenn man einen Welpen nimmt, in den man sich auf Anhieb „verliebt“, fällt es leichter, später mit sicherlich auftretenden größeren und kleineren Problemen umzugehen, als wenn man dann mit dem Gefühl lebt, der gerade recht widerspenstige Welpe wurde einem aufgeschwatzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manche Züchter vergeben die Welpen fast ohne Mitspracherecht der Käufer. Den Punkt klärt man am besten schon beim ersten Kontakt, um Enttäuschungen zu vermeiden. Falls der Züchter wählt, ist ein intensives Gespräch zu den eigenen Vorstellungen vom Hund und auch zu den Vergabekriterien des Züchters sehr wichtig.</p>
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		<title>Welpenkauf: Wo finde ich meinen Traumwelpen?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 09:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Die Möglichkeiten zum Welpenkauf sind vielfältig. Es gibt „Unfallwürfe“, geplante Mischlingswürfe, Welpen-Massenproduktionsanlagen, Rassehunde vom Züchter, mit oder ohne Papiere. Die kommenden Abschnitte sollen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Möglichkeiten zum Welpenkauf sind vielfältig. Es gibt „Unfallwürfe“, geplante Mischlingswürfe, Welpen-Massenproduktionsanlagen, Rassehunde vom Züchter, mit oder ohne Papiere. Die kommenden Abschnitte sollen einen Überblick geben, worauf es sich zu achten lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Folgenden rede ich von „Züchtern“, meine damit aber jeden Einzelnen, der Welpen in die Welt setzt, aufzieht und vermitteln möchte.</p>
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<h5>Was macht einen guten Züchter aus?</h5>
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<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2287" title="Dan Bennett " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/soggydan/3601717188/in/set-72157624488356445 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a> Dackel</p></div>
<p>Für einen Laien ist ein guter Züchter gar nicht so leicht zu erkennen. Manchen Züchtern fehlen die einfachsten Grundkenntnisse zur Vererbung, Trächtigkeit, Geburt und Welpenaufzucht. Andere züchten nur um des Profits Willen, auch auf Kosten von Wesen oder Gesundheit ihrer Nachzuchten. Es ist sehr schwer, beim Anblick knuddeliger, tapsiger Welpen einen klaren Verstand zu bewahren, zur Not redet man sich ein, den Welpen aus der schlechten Haltung „gerettet“ zu haben. So macht es Sinn, sich bereits im Vorfeld einige Gedanken dazu zu machen, was einem selbst wichtig ist und worauf es sich zu achten lohnt.</p>
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<p><strong>zum Nachdenken:</strong></p>
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<p>Die Hauptleidtragenden einer Massenzucht, sind die Zuchthündinnen und Deckrüden. Wer nur auf Profit aus ist, wird den Hunden nicht mehr bieten, als sie unbedingt zum überleben brauchen. Also z.B. eine 1qm große Zelle und ab und an etwas Futter und Wasser. Kauft man einen Welpen aus Mitleid, so lohnt sich das Geschäft für den Vermehrer. Ein ebenso süßer Welpe wird automatisch den anderen Weg einschlagen und ohne Liebe, ohne Hund sein zu dürfen, sein Leben als Zuchtmaschine fristen. Man suche mal im Internet nach Bildern einer „puppy mill“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd.jpg"><img class="size-medium wp-image-2288" title="ü" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Chihuahuas</p></div>
<p>Solche Grausamkeiten gäbe es nicht, wenn niemand die Welpen kaufen würde. Natürlich, man will den einen Welpen, der einem mit großen Knopfaugen hoffnungsvoll im Arm liegt, auch nicht zum sterben zurück lassen. Man sollte sich aber auch fragen, wie viele Welpen tagtäglich an solchen Orten oder kurz danach beim neuen Besitzer tatsächlich sterben, an Parasiten, an angeborenen Krankheiten oder umgebracht, weil sie zu alt für eine Vermittlung mittels des Niedlichkeitsfaktors wurden. Dies gäbe es nicht, ohne Nachfrage! Manche Menschen sind sehr erfinderisch, um zu verbergen, dass die Welpen in einem dreckigen Kellerloch aufwuchsen, krank und mit Verhaltensdefiziten viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, um sie nun, frisch gewaschen, in einer netten Wohnung ahnungslosen Interessenten aufzuschwatzen. Es gibt viele solcher Welpenproduktionsstätten, die über Mittelsmänner vorgaukeln, es handele es sich um eine nette Hausaufzucht. Es sollte einen ausgesprochen misstrauisch machen, wenn man die Mutterhündin nicht zu Gesicht bekommt. Auf keinen Fall sollte man sich auf Übergaben auf halber Strecke oder „Bring-Service“ einlassen.</p>
<p>Besonders betroffen hiervon sind Rassen, die klein oder gerade &#8220;in Mode&#8221; sind, da sich mit diesen natürlich am leichtesten Geld verdienen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>die Auswahl des Züchters</h5>
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<p>Hilfreich ist es, um nicht beim Anblick der Welpen alle guten Vorsätze über Bord zu werfen, einige Dinge schon vorab bei einem Telefonat zu klären. Dies gilt genauso für einen Rassehundzüchter, wie für einen Mischlingswurf:</p>
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<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289" title="fugzu basenji " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/70253321@N00/3335100032/ " target="_blank">fugzu/flickr</a> Basenjis</p></div>
<p>Wie viele Hunde besitzt der Züchter? Züchtet er verschiedene Rassen? Hat er mehrere Würfe gleichzeitig? Überlegen Sie sich selbst, wie vielen Hunden man wohl gerecht werden kann, wie viele Welpen man gleichzeitig optimal aufziehen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In welchem Alter gibt der Züchter seine Welpen ab? Eine Abgabe unter 8 Wochen ist in Deutschland Tierschutzrechtlich verboten. Aber je älter ein Welpe wird, umso mehr Arbeit macht er. Er wird immer aktiver, schläft weniger, knabbert alles an, muss die Welt kennen lernen, das Zufüttern kostet immer mehr Geld und stubenrein sind die Welpen ja auch noch nicht. Gute Gründe für einen Menschen, dem es nur um Profit geht, seine Hunde möglichst früh loszuwerden. Ein guter Züchter behält die Welpen in jedem Fall, bis sie mindestens 8 Wochen alt sind. Einige Züchter geben die Welpen auch erst mit 10 Wochen oder noch später ab, wenn sie schon deutlich stabiler im Wesen und selbständiger sind. Dies muss kein Nachteil sein, eher im Gegenteil, falls der Züchter sich gut um den Nachwuchs kümmert.<br />
Dass die Mutterhündin die Welpen nicht mehr säugt, ist kein Argument, die Welpen früher abzugeben. Ein Welpe nimmt sowohl von der Mutter, als auch von den Geschwistern, sehr viel mehr mit, als nur die Muttermilch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2291" title="Simone Maremmano " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/belsim/5012484998/in/set-72157627204425915 " target="_blank">Simone/flickr</a> Maremmano-Welpen</p></div>
<p>Wo leben die Hunde? Viel menschliche Beschäftigung mit den Welpen beim Züchter und viele Eindrücke, die in der Sicherheit des Familienkreises gemacht werden konnten, sind die beste Voraussetzung, damit der Welpe im neuen Zuhause mutig und aufgeschlossen agiert. Hunde, die ausschließlich draußen leben, kennen entsprechend keinen Alltag in der Wohnung. Keine klappernden Töpfe, keinen Staubsauger, keinen lauten Fernseh-Krimi. Welpen, die zumindest teilweise im Haus aufwachsen, bekommen all dies mit, während sie dösen oder mit ihren Geschwistern spielen, es ist normal für sie. Nimmt man einen Welpen aus reiner Außenhaltung, kann es mitunter Arbeit sein, bis der Welpe im Haus zur Ruhe kommt und nicht mehr auf alles mögliche unsicher reagiert.</p>
<p>Wirklich schwierig kann es sich gestalten, wenn die Welpen permanent in einem Stall oder einem Zwinger waren, praktisch ohne Außeneindrücke oder menschliche Kontakte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt, lohnt sich auch die Frage, ob man die Züchter, bzw. die werdende Mutterhündin, besuchen darf, bevor der Wurf auf der Welt ist. Ein guter Züchter wird in der Regel erfreut sein, Interessenten schon im Vorfeld kennen zu lernen. Manche Züchter bestehen sogar darauf. Beim Anblick süßer Welpen können die wenigsten Menschen noch klar denken; ohne einen der süßen Zwerge wieder zu gehen, scheint fast ausgeschlossen. Möchte man sich also durchdacht für einen bestimmten Züchter und seine Zucht entscheiden, besucht man ihn besser, bevor die Welpen auf der Welt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2293" title="Szep Bernadette  golden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kukorica/3465470521/ " target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a> Golden Retriever</p></div>
<p>Die Mutterhündin gibt den Welpen viel mit, nicht nur genetisch, sie prägt auch grundlegend ihr Verhalten. Kann man sich vorstellen, mit einem Hund glücklich zu werden, der so wird, wie diese Mutterhündin?</p>
<p>Wie eingangs beschrieben, sollte man keinesfalls einen Welpen mitnehmen, ohne die Mutterhündin zu Gesicht zu bekommen. In dem Fall hat der „Züchter“ fast immer etwas Unschönes zu verbergen. Die Aussage, die Mutterhündin möge keine Fremden, sollte ebenfalls Bedenken auslösen. Wie schon geschrieben, gibt die Mutterhündin den Welpen sehr viel mit. Vielleicht in dem Fall, ein sehr ängstliches Wesen oder die Tendenz, auf Neues mit aggressivem Verhalten zu reagieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der Besuch beim Züchter:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen sind von Natur aus neugierig und kontaktfreudig, fast ohne Argwohn fremden Menschen gegenüber. Falls der ganze Wurf entsetzt flüchtet, wenn Sie die Wohnung oder den Hof betreten, sollten Sie das gleiche tun. Als Anfänger ist man mit einem solchen Welpen fast immer überfordert. Wenn er schon in vertrauter Umgebung im Kreise seiner Familie so reagiert, kann man sich vorstellen, wie die Umgewöhnung auf das neue Zuhause und vor allem erste Spaziergänge aussehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2294" title="MythicSeabass Boxer" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/mythicseabass/4662962561/in/set-72157624064553023 " target="_blank">Mythic Seabass/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Wie reagiert die Mutterhündin? Natürlich ist zu erwarten, dass eine Golden Retriever Hündin fremde Menschen anders begrüßt als beispielsweise eine Kangal-Hündin. Aber gefällt Ihnen der Gedanke, dass ihr Welpe sich zu einem erwachsenen Hund entwickelt, der so ist wie diese Hündin?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo leben die Welpen? Bekommen sie den Alltag der Menschen mit? Ist es dort sauber? Steht Spielzeug und frisches Wasser zu Verfügung? Einige Züchter bieten ihren Welpen einen ganzen Abenteuerspielplatz, mit wackelnden Untergründen, Raschelbändern, Bällebad, Sandkasten und verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Welpen entwickeln dadurch früh ein gutes Körpergefühl und gehen auch später offener auf Neues zu.</p>
<p>Was lernen die Welpen schon alles kennen? Alltagsgeräusche, Kinder, andere Tiere, Autofahren, erste Spaziergänge, Körperkoordination und Beschäftigungsmöglichkeiten? Wie lange pro Tag haben die Welpen menschlichen Kontakt? Wie genau beschäftigt sich der Züchter mit den Welpen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehen die Welpen (und die erwachsenen Hunde) gesund und gut gepflegt aus? Bei einem gesunden Welpen sind Nase und Augen frei von Verklebungen und Ausfluss, die Augen sind klar und glänzend. Hervorstehende Rippen weisen auf Mangelernährung hin, ein aufgedunsener Bauch kann Wurmbefall bedeuten. Der Welpe sollte keinesfalls apathisch wirken und auf Bewegungen und akustische Reize reagieren. Zahnfleisch und Lefzen sind rosa, die Ohren ohne üblen Geruch. Auch der Afterbereich sollte sauber sein.</p>
<p>Bei einem Rüden sollten 2 Hoden zu ertasten sein. Ein im Bauchraum verbliebener Hoden kann sich zu einem bösartigen Geschwür entwickeln, so dass eine Operation unumgänglich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2295" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2295" title="fPat Murray Boxer " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/fpat/2960860271/in/set-72157608233070312/ " target="_blank">fPat Murray/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Ein guter Züchter wird einen Welpen zurück nehmen, wenn es überhaupt nicht funktioniert im neuen Heim. Geht der Züchter so mit seinen Hunden um, dass sie sich überhaupt vorstellen können, ihm den Welpen wieder zu bringen? Möchte der Züchter nach Abgabe des Welpen in Kontakt bleiben, Hilfe bei Schwierigkeiten leisten und über die Entwicklungsfortschritte des Welpen auf dem Laufenden gehalten werden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Impft und entwurmt der Züchter die Welpen regelmäßig?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein guter Züchter hat sich viel mit den Welpen beschäftigt. Er kann Ihnen die verschieden Charaktere beschreiben und erzählt begeistert von den Erlebnissen und Entwicklungsfortschritten der einzelnen Welpen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Womit füttert der Züchter die Welpen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie verhalten sich die Welpen und vor allem die erwachsenen Tiere dem Züchter gegenüber?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>und zusätzlich, falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lastet der Züchter seine Hunde Rassegerecht aus? Ein guter Züchter züchtet aus Liebe zur Rasse. Er wird sich gerne mit seinen Hunden beschäftigen und mit Begeisterung stundenlang über seine Rasse erzählen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2301" title="estoril" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/estoril/2288608868/in/set-72157603973253958/ " target="_blank">estoril/flickr</a> dem Labrador liegt das apportieren im Blut</p></div>
<p>Klärt der Züchter über typische Krankheiten oder Besonderheiten der Rasse auf? Sind die Elterntiere auf rassetypische Krankheiten untersucht? Falls der Züchter dies bejaht, kann er ihnen die Auswertungen der Gesundheitsuntersuchungen zeigen? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese sich just zu ihrem Besuch urplötzlich in Luft aufgelöst haben. Ein guter Züchter rechnet mit solchen Fragen und hat alle Unterlagen zu Hündin und Deckrüde bereits herausgesucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weist der Züchter auf Wesenszüge oder Rasseeigenschaften hin, die für manche Menschen problematisch werden könnten? Was ist an (Fell-)Pflege beim erwachsenen Hund nötig? Ein Züchter, der alles rosarot beschreibt, will vermutlich nur möglichst schnell seine Welpen verkaufen, egal an wen und egal, ob Hund und Halter zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fragen Sie nach den Zuchtzielen des Züchters. Warum hat er genau diese Hündin in die Zucht genommen, warum genau diesen Deckrüden ausgewählt? Da sollte mehr kommen als „die Hunde sind lieb und schön“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Behält der Züchter Hunde, die zuchtuntauglich sind oder zu alt für die Zucht geworden sind?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>und was der Züchter Sie fragen wird:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2302" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2302" title="wsilver shitzu malteser " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/3312285157/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Ein guter Züchter gibt seine Hunde, in die er sehr viel Herzblut und Zeit investiert hat, nicht dem Erstbesten mit. Er wird genau wissen wollen, warum Sie sich für diese Rasse entschieden haben. Er wird auch auf Charakterzüge der Rasse hinweisen, die manchen Menschen Schwierigkeiten bereiten könnten. Er wird wissen wollen, wie Sie den Hund auslasten möchten, wie er gehalten wird und warum Sie glauben, dass ein Hund in Ihren Tagesablauf passt. Er wird versuchen herauszuhören, ob Sie bereit sind, eventuelle Probleme geduldig anzugehen und ob Sie sich vorstellen können, was ein Hund an Aufwand bezüglich Arbeit, Zeit und Kosten bedeutet.</p>
<p>Viele Züchter haben auch persönliche Einstellungen zu Themen wie z.B., wie lange der Hund maximal alleine gelassen werden sollte oder ob er in eine (zeitweise) Zwingerhaltung vermittelt wird. Einige geben nur an Familien ab oder an Menschen mit Haus und Garten. Oder eine bestimmte Auslastung ist Voraussetzung. Um Enttäuschungen zu vermeiden, fragt man am besten schon beim ersten telefonischen Kontakt nach diesen „Mindestvoraussetzungen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/auswahl/">Vorüberlegungen und Züchterwahl</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir </a></p>
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		<title>Mischling oder Rassehund</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; Mischling oder Rassehund &#160; &#160; Ein Rassehund empfiehlt sich besonders für solche Menschen, die gezielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
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<h5>Mischling oder Rassehund</h5>
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<div id="attachment_2274" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrew-Sutherland-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2274" title="Andrew Sutherland " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrew-Sutherland-2-288x300.jpg" alt="" width="288" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/sutherlandviolin/2223102251 " target="_blank">Andrew Sutherland/flickr</a> Mischling</p></div>
<p>Ein Rassehund empfiehlt sich besonders für solche Menschen, die gezielt nach einem Hund mit bestimmten Wesenseigenschaften suchen oder eine bestimmte Art von Auslastung bevorzugen. Nimmt man einen Rassehund als Welpen auf, hat man eine gewisse Sicherheit, wie groß der Hund später mal wird und vor allem, wie sein Charakter in etwa sein wird und was er an Beschäftigung braucht. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum, aber in etwa lässt sich sagen, ob der Hund z.B. viel Schutztrieb entwickeln wird oder dem Einbrecher eher noch die Taschenlampe hält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Mischlingswelpe ist gewissermaßen immer ein Überraschungsei, selbst wenn die enthaltenen Rassen bekannt sind. Paart man z.B. einen Herdenschutzhund mit einem Collie, so kann es sein, dass der Hund ein durchaus umgänglicher Familienhund wird, mit hoher Reizschwelle und gutem Wachinstinkt. Es kann aber auch sein, dass man einen Hund erhält, der die Sensibilität und niedrige Reizschwelle des Collies, gepaart mit dem starkem Schutztrieb und Misstrauen Fremden gegenüber vom Herdenschutzhund aufweist. Als Familienhund, in nicht wirklich kundigen Händen, eine mittlere Katastrophe.</p>
<p>Nimmt man einen erwachsenen Mischlingshund auf, gibt es die genannten Nachteile natürlich nicht mehr. Das Wesen ist gefestigt und somit gut absehbar, ob der Hund zu einem passt. In jedem Fall ist ein Mischling immer ein Unikat, was viele Menschen zu schätzen wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2277" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover_JP-Barsoi-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2277" title="Rover_JP Barsoi " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover_JP-Barsoi-4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rover_jp/2347113350  " target="_blank">Rover_JP/flickr</a> Barsoi</p></div>
<p>In der Anschaffung ist ein Rassehund in der Regel deutlich teurer, zumal wenn er von einem guten, seriösen Züchter stammt. Allerdings sollte man bedenken, dass der Kaufpreis des Hundes, über sein Leben gerechnet, noch mit der geringste Posten ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Mischling ist nicht automatisch gesünder, als ein Rassehund, wie vielfach zu hören ist. Entscheidend ist, was die Elternteile an genetischen Faktoren mitbringen. Wenn man eine Hündin mit einer Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit mit einem Rüden mit der Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit kreuzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe diese Krankheit haben wird, einigermaßen hoch. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Mutter, der Vater oder der Welpe reinrassig sind oder nicht. Allerdings sind bei einigen Rassen bestimmte Krankheitsveranlagungen relativ weit verbreitet. Was vor allem bedeutet, dass man seinen Rassehund nicht als preisgünstiges Schnäppchen, sondern von einem guten, gewissenhaften Züchter kaufen sollte.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Wo finde ich meinen Traumwelpen?" href="https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/">Wahl des Züchters</a></p>
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		<title>Welcher Hund passt zu mir: Felllänge</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/fellange/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; die Felllänge &#160; &#160; Die Fellbeschaffenheit des Hundes spielt bei der Auswahl oft nur optisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>die Felllänge</h5>
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<p>Die Fellbeschaffenheit des Hundes spielt bei der Auswahl oft nur optisch eine Rolle. Es lohnt aber, sich auch darüber Gedanken zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2269" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/John-Haslam-bearded.jpg"><img class="size-medium wp-image-2269" title="John Haslam bearded" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/John-Haslam-bearded-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/foxypar4/887300612/  " target="_blank">John Haslam/flickr</a> Bearded Collie</p></div>
<p>Langes Fell benötigt meist mehr Pflege, als kurzes Fell. Hat der Hund zudem Unterwolle, fallen zwei mal jährlich im Fellwechsel gewaltige Haarmengen vom Hund ab. Regelmäßiges bürsten ist da Pflicht und trotzdem wird man einiges an Hundehaaren in der Wohnung finden. Einige Rassen leiden in warmen Sommern auch sehr unter dem dichten Fell.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil ist, dass langes Fell sehr viel länger braucht, um trocken zu werden. Zusammen mit dem typischen nasser-Hund-Geruch, sieht man das fröhliche Planschen des Hundes in der Talsperre so nicht mehr rein positiv. Auch den Hund nach einem Spaziergang bei Matschwetter von Dreck und Ästchen zu befreien, ist sehr viel aufwändiger, als bei einem kurzhaarigen Vertreter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurzhaarige Hunde oder Hunde ohne Unterwolle, sind dafür oft kälteempfindlicher. Zudem sind kurze Haare häufig schwieriger auch Textilien und Teppichen zu entfernen, als langes Fell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Rassen haaren kaum, müssen dafür aber regelmäßig getrimmt werden, was entweder Zeit kostet (wenn man es selber kann) oder ins Geld geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Welcher Hund passt zu mir: Aktivität und Charakter</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/aktivitat-und-charakter/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/aktivitat-und-charakter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 13:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; Aktivität und Charakter &#160; Im Laufe der Jahrtausende haben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Hunderassen entwickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>Aktivität und Charakter</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Laufe der Jahrtausende haben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Hunderassen entwickelt, manche ursprünglich nach Gebrauchsfähigkeit gezüchtet, andere nach angenehmem Äußeren und Gesellschafterqualitäten. So gibt es quirlige kleine Sportskanonen, wachsame und ernsthafte Arbeitshunde, fröhliche Unterhaltungstalente, nervenstarke Phlegmatiker, passionierte Jäger, sensibele Riesen und eigenständige Diven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manche Rassen benötigen viel Beschäftigung, oft auch eine ganz bestimmte Aufgabe, andere sind genügsame Begleiter oder vielfältig zu begeistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2245" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0204o.jpg"><img class="size-medium wp-image-2245" title="DSC_0204o" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0204o-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Saarloos Wolfhund</p></div>
<p>Oft spricht einen an einer Hunderasse als erstes das Aussehen an. Die Optik spielt später im Alltag aber die geringste Rolle, ob Hund und Halter wirklich miteinander glücklich werden. So sollten das Wesen und die Auslastungsbedürfnisse bei der Wahl des Hundes das wichtigste Kriterium sein. Je ehrlicher man dabei mit sich selbst ist, umso größer ist die Chance auf einen glücklichen Alltag mit dem Hund. So passt eine aktive Rasse zu aktiven Menschen, nicht aber zu Menschen, die eigentlich faul sind, aber gerne aktiver werden würden. Fast jeder Hund geht gerne länger spazieren. Aber nicht jede Rasse braucht dies täglich. Auch die eigene Konsequenz, Ausdauer und Geduld, wird manchesmal überschätzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie darf der Hund denn sein? <strong>Eher eigenständig oder mit viel will to please?</strong> Ein eigenständiger Hund fordert meist weniger &#8220;Bespaßung&#8221;, dafür ist es schwieriger, ihn zum Gehorsam zu erziehen oder allgemein für gemeinsame Aktivitäten zu begeistern. Hunde mit viel will to please, z.B. Hütehundrassen, <em>brauchen</em> dagegen die Beschäftigung mit ihren Menschen und bringen meist auch viel Arbeitsdrang mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2247" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/mjk23-Wetterhoun2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2247 " title="mjk23 Wetterhoun" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/mjk23-Wetterhoun2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/mjk23/5036614018/in/photostream" target="_blank">mjk23/flickr</a> Wetterhoun</p></div>
<p><strong>Wieviel Wachtrieb darf der Hund haben?</strong> Soll der Hund jeden Fremden freudig begrüßen oder eher etwas zurückhaltender sein? Viele Menschen wissen es zu schätzen, dass ihr Hund wachsam ist und Ungewöhnliches meldet oder im Ernstfall vielleicht sogar verteidigt. Tatsächlich tun dies die meisten Hunde, auch solche, die nicht extra zum Wachen gezüchtet wurden. Ein Hund mit sehr starkem Wachtrieb muss lernen, sich an seinen Besitzern zu orientieren, damit er nicht selbst entscheidet, wer Freund und wer Feind ist, mit anderen Worten: wer ins Haus gelassen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Rassen, vor allem Herdenschutzhunde, wurden explizit zum <em>selbständigen</em> Bewachen und auch selbständigen Entscheiden gezüchtet. Oft sind diese Rassen allgemein misstrauisch gegenüber Fremden und eignen sich damit nicht unbedingt als Bürohund oder auch für eine innerstädtische Wohnlage. Auch wer einen trubeligen Haushalt mit viel Besuch hat, ist mit einer solchen Rasse sicher nicht gut beraten, auch wenn Nachts die Einbrecher fern bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie bellfreudig darf der Hund sein?</strong> Wohnt man in einem Mietshaus oder einsam auf dem Land? Stört einen selbst das Bellen? Spitze, viele Terrier, aber auch viele Hütehunde sind allgemein recht „mitteilsam“, kommentieren gerne, melden jedes kleine Geräusch oder bellen bei Aufregung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2249" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01x4n91.jpg"><img class="size-medium wp-image-2249 " title="DSC_01x4n9" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01x4n91-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Border Collie</p></div>
<p><strong>Wie viel Jagdtrieb darf der Hund haben?</strong> Jagdtrieb kann sich unterschiedlich äußern. Hütetrieb beispielsweise besteht aus bestimmten Sequenzen des Jagdverhaltens. Gerade unausgelastete oder schlecht erzogene Hütehunde reagieren teils sehr stark auf Bewegungsreize und jagen somit auch Rehen oder Nachbars Katze hinterher. Durch die Leichtführigkeit und das große Interesse an der Zusammenarbeit mit ihrem Menschen, ist der Jagdtrieb bei Hütehunden aber in der Regel gut in den Griff zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele nordische Rassen können dagegen in wildreichen Gebieten kaum abgeleint werden. Sie bringen teils ausgesprochen starken Jagdtrieb mit und agieren deutlich selbständiger, als Hütehunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die eigentlichen Jagdhundrassen wurden zu unterschiedlichen Aufgaben gezüchtet. Einige Rassen, wie z.B. Golden oder Labrador Retriever, kamen erst nach dem Schuss zum Einsatz, Steadyness (also dass ruhige Warten auf ihren Einsatz, auch bei starken Reizen), ist dabei sehr wichtig. Je nach gemachten Erfahrungen oder schlecht erzogen, kann aber auch ein Retriever Spaß am Hetzen entwickeln. Andere Jagdhundrassen, Setter, Pointer oder Spaniel z.B., bringen schon stärkeren Jagdtrieb mit, sind aber ebenfalls zur engen Zusammenarbeit mit ihren Menschen gezüchtet. Mit entsprechender (teils aufwändiger) Auslastung und Erziehung, ist ein Ableinen in Feld und Wald durchaus möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2253" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2253" title="winkyintheuk whippet " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-21-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/winkyintheuk/2276671832/in/set-72157603937528060/ " target="_blank">winkyintheuk/flickr</a> Whippet</p></div>
<p>Windhunde, aber auch Meutehunde wie der Beagle, wurden gezüchtet, selbständig Wild hinterher zu gehen und sich dabei von nichts aufhalten zu lassen. Auch nicht von wütend rufenden Menschen&#8230; Diese Rassen sind allgemein mit einem starken eigenen Willen ausgestattet und nicht einfach zu erziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Begleithunde und Haus- und Hofhunderassen (z.B. Hovawart, Sennenhunde, Spitze), bringen dagegen meist nur wenig Jagdtrieb mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Jagdtrieb muss man dabei nicht rein negativ sehen. Je nach Rasse bieten sich tolle Beschäftigungsmöglichkeiten, wie z.B. Dummy-Arbeit, Fährte oder Mantrailing an. Auch das spielen mit dem Ball setzt eine gewisse Freude an der Jagd voraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie stellt man sich die Auslastung des Hundes vor?</strong> Möchte man in erster Linie einen unkomplizierten, anpassungsfähigen Alltagsbegleiter? Oder vielleicht auch Hundesport mit seinem Hund machen? Oder ihn zum Joggen mitnehmen? Oder ihm viele Tricks beibringen? Gibt es einen Hundesport-Verein in der Nähe? Wie viel Zeit plant man für den täglichen Spaziergang ein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2254" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2254" title="Parson_Place" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place1-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p>Ein Schlittenhund möchte viele Kilometer am Tag laufen, vor allem, wenn es draußen kalt ist. DogDance oder Agility eignen sich als Alternativauslastung bei ihm eher weniger. Umgekehrt ist es z.B. bei Hütehunden. Diese wurden gezüchtet, um auf kleinste Zeichen ihrer Besitzer zu reagieren und sich blitzschnell auf neue Aufgaben einzustellen. Rein durch Bällchen werfen und kilometerweites Fahrradfahren, macht man keinen Hütehund glücklich. Terrier sind meist für Vieles zu begeistern, Hauptsache, es passiert etwas.</p>
<p>Jagdhunde sind ausdauernd, sehr bewegungsfreudig und lassen sich, je nach Rasse, z.B. für Suchspiele jeder Art begeistern oder auch für Wasserarbeit, Fährte oder eine Ausbildung zum Rettungshund.</p>
<p>Hofhunderassen sind in ihren Ansprüchen an Auslastung genügsamer, ebenso die Begleithunderassen. Letztere sind aber dennoch recht begeisterungsfähig und begleiten ihre Menschen gerne im Alltag und bei Spaziergängen. Somit die unkomplizierteste Variante, wenn man in erster Linie einen Gesellschafter sucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Möglichkeiten sich über eine Rasse zu informieren</strong> gibt es viele. Hundeausstellungen sind z.B. voller Menschen, die kaum etwas lieber tun, als stundenlang über ihre Lieblinge zu erzählen. Auch auf Spaziergängen reagieren viele Menschen positiv darauf, mit Interesse auf ihren Hund angesprochen zu werden. Falls man vor hat, einen bestimmten Hundesport zu betreiben, kann man entsprechende Hundevereine oder Wettkämpfe besuchen und die Rassen in Aktion erleben. Ein Nachmittag in der Bücherei oder in einer gut sortierten Buchhandlung, bietet Gelegenheit, in verschiedene Rassebücher rein zu lesen. Im Internet gibt es zu fast jeder Rasse ein Rassespezifisches Forum, wo man auch gleich die typischen Probleme von Haltern dieser Rasse mit ihren Hunden kennen lernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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