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	<title>Tierfreund &#187; welcher Hund passt zu mir?</title>
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		<title>Hundehaltung in der Mietwohnung</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals allerdings gar nicht so einfach. Wie entscheiden Gerichte, wenn Nachbarn oder der Vermieter gegen den Hund sind? Und ist ein Hund in einer Wohnung überhaupt glücklich und ausgelastet?</p>
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<h3>Welche Hunde eignen sich für die Haltung in einer Mietwohnung?</h3>
<div id="attachment_6559" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6559 " title="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund</p></div>
<p>Die meisten Hunde sind nicht automatisch glücklicher oder gar ausgelasteter, wenn sie in einem Haus mit Garten wohnen. Ein Garten hat viele Vorteile, aber wenn der Hund dort nur sich selbst überlassen wird, ist dieser kaum interessanter oder abwechslungsreicher, als die Wohnung. Die wenigsten Hunde beschäftigen sich im Garten selbst über längere Zeit (außer sie nehmen ihren Wachhund-Job sehr ernst) und gehen dort auch nicht spazieren.</p>
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<p>Die Vorstellung, dass größere Hunde nicht in einer Mietwohnung gehalten werden sollten, hält sich dennoch in vielen Köpfen hartnäckig. Tatsächlich ist einiges dabei zu bedenken.</p>
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<p>Hunde schlafen und dösen rund 16 &#8211; 20 Stunden pro Tag, je nach Rasse und Alter des Hundes. Wichtig ist, dass der Hund in der restlichen Zeit gut ausgelastet wird. Die Ansprüche des Hundes hängen dabei weniger von seiner Größe ab, sondern vielmehr von seinem Temperament und Arbeitsdrang. Man denke z.B. an einen quirligen kleinen Jack Russell und im Vergleich dazu an eine gemütliche Englische Bulldogge. Arbeitshunde-Rassen haben dabei zumeist eine recht genaue Vorstellung, welche Art der Auslastung sie benötigen.</p>
<p>Für die meisten nicht-Arbeitsrassen gilt aber: wenn der Hund sich zumindest einmal am Tag draußen richtig auspowern kann, dazu seinen Menschen viel im Alltag begleitet und/oder im Haus zusätzlich kleine Denk- und Suchspiele geboten bekommt, wird er in der Regel ausgelastet und damit in der Wohnung zufrieden und ruhig sein. So passt auch ein großer Hund problemlos in eine kleine Wohnung.</p>
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<div id="attachment_6558" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6558 " title="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1-300x212.jpg" alt="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht</p></div>
<p>Ein Problem kann bei größeren Hunden allerdings eine Wohnung in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug werden. Wird der Hund krank oder bekommt im Alter Arthrose, wird er die Treppen unter Umständen nicht mehr laufen können. Eine Faustregel bei der Rassewahl in dieser Situation sollte entsprechend sein, dass man den Hund zur Not problemlos mehrmals täglich die Treppen runter und wieder rauf tragen kann.</p>
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<p>Ebenfalls kann es zu Problemen mit sehr territorialen Rassen kommen. Diese wurden darauf selektiert, teils über viele Jahrhunderte hinweg, dass sie Fremden gegenüber auf dem eigenen Grund und Boden sehr misstrauisch sind. Potentiell &#8220;Gefährliches&#8221; wird gemeldet oder aktiv &#8220;vertrieben&#8221;. Das Territorium wird dabei in einer Mietwohnung häufig auf das ganze Haus mit angrenzendem Grünstreifen ausgedehnt. Eine Rasse mit möglichst wenig Wachtrieb ist daher in einer Mietwohnung immer vorzuziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Einbrecher sich bereits durch das bloße Vorhandensein eines (eigentlich netten) Hundes abschrecken lassen (siehe auch: <a title="Der Hund als Schutz vor Einbrechern" href="https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/">der Hund als Schutz vor Einbrechern</a>)</p>
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<p>Wenn die Wohnung sehr klein ist, ist auch zu bedenken, dass der Hund kaum Rückzugsorte hat. Gerade in einem trubeligen, lauten Haushalt kann ein sensibles Exemplar dann schnell überfordert sein oder ein hibbeliger Hund gar nicht mehr zur Ruhe kommen.</p>
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<div id="attachment_6568" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-6568" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21-240x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a> ein Welpe braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Viele Menschen möchten ihren Hund von Anfang an begleiten, aber ein Welpe kann in einer Mietwohnung zu einigen Problemen führen. Ein Welpe kann noch nicht einhalten, bis man mehrere Stockwerke tiefer irgendwann auf einem Rasenstreifen ankommt. Auch ist ein Hund erst mit etwa 4-6 Monaten wirklich stubenrein (siehe auch: <a title="Wie und wann wird der Welpe stubenrein?" href="https://www.tierfreund.de/stubenreinheit/">so wird der Hund stubenrein</a>). Vor allem Holzböden und Teppichböden leiden so zwangsläufig, was keinen Vermieter erfreut.</p>
<p>Ebenfalls braucht ein Welpe meist längere Zeit, bis man ihn einige Stunden am Stück alleine lassen kann. Ein Welpe hat sehr kurze Schlaf-Wachphasen. Bei mehrstündiger Abwesenheit wird er also einige Male aufwachen, jeweils mit drückender Blase und voller Tatendrang. Er weiß noch nicht, dass er die Fußleiste nicht ankauen darf, um Milderung für sein vom Zahnen juckendes Zahnfleisch zu erfahren, oder dass er nicht zur Beschäftigung einzelne Fasern aus dem Teppich ziehen darf. Auch bellen und jaulen viele junge Hunde (und teils auch noch erwachsene) aus Verlassensängsten (siehe auch: <a title="Welpe alleine lassen – wie lernt er es?" href="https://www.tierfreund.de/wie-lernt-der-welpe-alleine-zu-bleiben/">so lernt der Hund alleine zu bleiben</a>). Ein Welpe erfordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer, gerade in einer Mietwohnung.</p>
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<h3>Darf der Vermieter Haustierhaltung verbieten?</h3>
<p>Das größte Problem, wenn man mit einem (großen) Hund in einer Mietwohnung leben möchte, ist überhaupt erst mal eine Wohnung zu finden. Viele Vermieter lehnen Hunde von vornherein ab. Gründe dafür sind teils schlechte Erfahrungen mit hundebesitzenden Vormietern, oft aber können sich Vermieter auch allgemein nicht vorstellen, dass es mit einem Hund nicht früher oder später zu Problemen kommen wird. Der Hund könnte ausdauernd bellen, Fell und Dreck im Hausflur verlieren oder in der Wohnung zu Schäden führen, indem er z.B. die Böden oder Fenster zerkratzt, an den Wänden markiert oder die Fußleiste abkaut. Dazu kommt die Sorge, andere Mieter könnten sich schon durch die reine Anwesenheit eines noch so lieben Hundes belästigt fühlen. Einige Menschen haben starke Ängste vor Hunden oder eine Tierhaarallergie.</p>
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<div id="attachment_6571" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091.jpg"><img class="size-medium wp-image-6571" title="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091-300x221.jpg" alt="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden</p></div>
<p>Ein „Gesetz“ zum Halten von Hunden in einer Mietwohnung gibt es nicht. Nach recht einhelliger Meinung der Gerichte, gehört das Halten von Haustieren allgemein durchaus zur vertragsgemäßen Nutzung einer Wohnung dazu, Tiere sind Teil der Lebensführung. Allerdings müssen gerade in einer Mietwohnung auch die Interessen des Vermieters und der Nachbarn berücksichtigt werden. Im Fall von Kleintieren, die nicht in übermäßiger Anzahl gehalten werden und weder durch Gestank noch durch Lärm auffallen, darf eine Haltung tatsächlich nicht generell verboten werden. Entsprechende Klauseln im Mietvertrag sind ungültig und sie dürfen sogar ohne Wissen und Zustimmung des Vermieters einziehen. Unter diese &#8220;Kleintierregelung&#8221; fallen vor allem solche Tiere, die im Käfig, im Terrarium oder Aquarium gehalten werden, also z.B. Rennmäuse, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und Zierfische, aber auch in Terrarien gehaltene „Exoten“, sofern sie nicht unter das Artenschutzabkommen fallen. Ausnahme: es handelt sich um giftige „gefährliche“ Tiere oder um sehr laute Tiere (Großpapageien). Bei Ratten entscheiden manche Gerichte im Sinne des Vermieters, dass die Haltung auf Grund des „Ekligkeitsfaktors“ untersagt werden darf.</p>
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<div id="attachment_6572" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier.jpg"><img class=" wp-image-6572" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier-300x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" width="274" height="250" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/ " target="_blank">Jason Scragz/flickr</a> so genannte Kampfhunde kann ein Vermieter auch dann verbieten, wenn schon andere Hunde im Haus leben</p></div>
<p>Bei Hunden und Katzen hat ein Vermieter da schon deutlich mehr Mitspracherecht. Eine Klausel, die Hundehaltung nur nach Absprache erlaubt, ist rechtsgültig. Hat der Vermieter gute Gründe, die Haltung nicht zu gestatten, muss der Mieter dies akzeptieren. Steht nichts zu Haustieren im Mietvertrag, könnte der Mieter daraus schließen, dass Hundehaltung erlaubt ist und wenn es hart auf hart kommt, können ihm Gerichte sogar Recht geben. Meist kommt es dabei allerdings auf die Gesamtumstände an (z.B.: Beschweren sich Mitmieter über den Hund? Leben bereits Hunde im Haus? Handelt es sich um einen so genannten Kampfhund?). Es ist immer der bessere Weg, auch im Sinne eines menschlichen Miteinanders, vor dem Hundeeinzug das Gespräch mit dem Vermieter und eventuell mit den Nachbarn zu suchen.</p>
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<p>Ein generelles Verbot der Hundehaltung ist am 20.03.2013 vom Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt worden. Der Bundesgerichtshof entschied im Falle eines Kleinhundes, der unter anderem zur Aufmunterung eines kranken Kindes gedacht war, dass der Vermieter in diesem Fall die Hundehaltung tolerieren muss. Der Bundesgerichtshof ging sogar noch weiter: in diesem Grundsatzentscheid heißt es, dass Klauseln zur generellen Untersagung der Hunde- und Katzenhaltung unwirksam sind. Begründung: &#8220;Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet&#8221; (Aktenzeichen VIII ZR 168/12).</p>
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<div id="attachment_6575" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi.jpg"><img class="size-medium wp-image-6575" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi-253x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016 " target="_blank">Brian Snelson/flickr</a> Gegen Kleinsthunde wie Chihuahua oder Yorkshire Terrier lassen sich nur schwer Gründe finden</p></div>
<p>Daraus darf nicht geschlossen werden, dass sich nun jeder nach Belieben einen Hund oder eine Katze anschaffen kann. Allerdings muss nun eine Interessenabwägung aller Beteiligten erfolgen (Vermieter, Mieter, Nachbarn). Lediglich bei guten Gründen gegen die Tierhaltung, hat das Verbot bestand. Was für einen Einfluss dieses Urteil auf zukünftige Gerichtsentscheide haben wird, muss abgewartet werden. Vor allem bei der Haltung mehrerer (großer) Hunde oder bei der Haltung eines sogenannten &#8220;Kampfhundes&#8221; wird man vor Gericht weiterhin gegen die &#8220;Interessen&#8221; des Vermieters/Nachbarn wenig Chancen haben.</p>
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<p>Generell nicht verboten werden dürfen Blindenführhunde und andere Hunde, die nachweislich für die Erkrankung des Halters sehr sinnvoll sind. Im Zweifelsfall ist aber auch dies wieder eine Interessenabwägung vor Gericht.</p>
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<h3>Wie überzeugt man den Vermieter von seinem Hund?</h3>
<p>Oft ist in Mietverträgen die Klausel &#8220;Haustiere nur nach Absprache&#8221; enthalten. Hier hat man gute Chancen, den Vermieter von seinem Hund zu überzeugen. Ein nettes persönliches Vorstellen des Hundes oder ein schönes Bild kann den Mieter schon vom Hund einnehmen. Und hat man eine Unterschriftenliste aller Mitmieter, dass dem Hund zugestimmt wird, kann man dem Vermieter so einen Teil der Bedenken nehmen. Sinnvoll ist es ebenfalls, im Gespräch mit dem Vermieter viel Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wie z.B. dass der Hund nicht längere Zeit alleine bleiben muss (weniger Gefahr eines &#8220;Bellproblems&#8221;), dass man Hundedreck im Hausflur unverzüglich entfernen wird und den Hund selbstverständlich nicht im Gemeinschaftsgarten seine Geschäfte erledigen lässt. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist immer sinnvoll und zeigt dem Vermieter, dass er auf eventuellen Schäden nicht sitzen bleibt. Hat man vorher schon mit dem Hund zur Miete gelebt, ohne dass es Probleme dadurch gab, kann man sich dies vom ehemaligen Vermieter bescheinigen lassen. Legt man das Schreiben dem potentiellen neuen Vermieter vor, kann auch das dazu beitragen, Bedenken zu nehmen.</p>
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<div id="attachment_6578" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314.jpg"><img class="size-medium wp-image-6578" title="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314-300x191.jpg" alt="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen</p></div>
<p>Hat der Vermieter dem Hund zugestimmt, sollte dies unbedingt schriftlich festgehalten werden, um nachträgliche &#8220;Rückzieher&#8221; zu vermeiden. Eine Erlaubnis kann dabei entweder nur für diesen einen Hund erteilt werden oder aber generell zur Hundehaltung. Ist ersteres der Fall, muss für einen &#8220;Nachfolger-Hund&#8221; oder einen Zweithund erneut beim Vermieter angefragt werden. Ebenfalls darf man nicht automatisch davon ausgehen, dass man einen Hund halten darf, nur weil der Nachbar einen hat. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Gerichte in dem Punkt recht unterschiedlich urteilen, wie<a href="http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/urteile-mietrecht/tierhaltung/artikel/artikel/hundehaltung-in-mietwohnung-kann-verboten-werden.html"> hier </a>nachzulesen ist.</p>
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<p>Eine Haltungserlaubnis kann natürlich auch widerrufen werden, wenn sich zeigt, dass vom Hund erhebliche Belästigung oder gar Bedrohung für die Nachbarn ausgeht oder ein Nachbar nachweislich allergisch auf den Hund reagiert.</p>
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<p>Falls der Vermieter oder Nachbarn hartnäckig gegen den Hund sind, ist ein Wohnungswechsel meist die empfehlenswerteste Lösung, will man am Hundewunsch festhalten. Ärger ist sonst schon wegen Kleinigkeiten vorprogrammiert.</p>
<p>Schafft man einen Hund gar ohne Zustimmung des Vermieters &#8220;heimlich&#8221; an, ohne dass Hundehaltung erlaubt ist, entscheiden Gerichte bislang in fast allen Fällen, dass der Vermieter eine Abschaffung des Hundes verlangen kann und bei Nichtbefolgen eine fristlose Kündigung folgen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Hund als Schutz vor Einbrechern</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 15:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es damit etwa alle 3,5 Minuten in Deutschland zu einem Wohnungseinbruch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6355" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6355" title="mjk23 Wetterhoun" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/mjk23/5036614018/in/photostream" target="_blank">Foto: mjk23/flickr</a> Wetterhoun</p></div>
<p>Grund genug, sich über eine ausreichende Sicherung der eigenen Wohnung Gedanken zu machen. Aber was schreckt Einbrecher zuverlässig ab? Die meisten Einbrecher sind &#8220;Gelegenheitsdiebe&#8221;. Sie nutzen Dunkelheit und schlecht gesicherte Türen und Fenster in Erdgeschosswohnungen, weil dies am einfachsten und schnellsten Erfolg verspricht. Eine vernünftige Hausbeleuchtung und entsprechend gut gesicherte potentielle &#8220;Eingänge&#8221; für die Diebe sind damit Grund-Maßnahmen, die viele Einbrüche bereits verhindern. Eine Alarmanlage kann ergänzend sinnvoll sein, wenn sie vom Täter nicht mit einfachen Mitteln umgegangen werden kann. Spätestens an diesem Punkt fällt vielen Menschen auch ein Hund zur Sicherung des Eigentums ein. Wenn er gute Wachhundqualitäten mitbringt, meldet er zuverlässig alles Ungewöhnliche und kann den Einbrecher damit aktiv vertreiben. Die Statistik zeigt, dass alleine ein Hundewarnschild etwa 2/3 aller Einbrecher abschreckt.</p>
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<h3>Ein Hund als &#8220;lebende Alarmanlage&#8221;?</h3>
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<p>Hunde dienen Menschen schon seit mehreren Tausend Jahren als Wächter. Sie haben ein hervorragendes Gehör und sind nachts sogar besonders aufmerksam. Die meisten Hunde haben dabei ein Gefühl für ihr Territorium, unterscheiden zwischen eigenem Revier und neutraler Gegend, zwischen bekannten und fremden Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6358" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452.jpg"><img class="size-medium wp-image-6358" title="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452-300x198.jpg" alt="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich</p></div>
<p>Tatsächlich ist ein Hund aber ein recht anspruchsvoller &#8220;Ersatz&#8221; einer elektronischen Alarmanlage, wenn er tatsächlich in erster Linie als Wächter und nicht als Familienmitglied dienen soll. Ein Hund wird im Laufe seines Lebens teurer, als selbst eine sehr gute Alarmanlage es ist, und stellt zudem einige Ansprüche: Pflege, Sozialkontakte, Spaziergänge und Erziehung. Mit etwas Pech nimmt er seinen Job zudem zu ernst und nervt Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder lässt selbst willkommenen Besuch nicht mehr aufs Grundstück. Beißt er beispielsweise den Paketboten, hat man ein ernstes Problem. Ein fertig ausgebildeter Wachhund ist sehr teuer, möchte man ihn selbst dazu erziehen, braucht es viel Hundeverstand und Zeit. Privates Abrichten von Hunden auf Menschen ist in Deutschland verboten! Auch sind gerade die „ernsthafteren“ Hunderassen häufig Spätentwickler. Erst im Alter von um die 3 Jahre sind sie geistig wirklich erwachsen und zeigen ihr volles Potential. Ein Hund einer „Wachhunderasse“ kann durchaus mit 1 Jahr noch jeden Fremden fröhlich begrüßen, mit 2 Jahren aus Unsicherheit dann mal &#8220;überreagieren&#8221; und mit 3 Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Wichtig ist, dass der Mensch seinen Hund durch die Lebensphasen gezielt begleitet und Anleitung gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Privathand ist es daher fast immer sinnvoller, wenn man den Hund in erster Linie als sozialen Familienbegleiter in seinem Leben haben möchte und gerne seinen Alltag mit dem Hund teilt. Die abschreckende Wirkung auf Einbrecher ist dann ein netter Nebeneffekt.</p>
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<h3>Wie sicher schützt ein Hund vor Einbrüchen?</h3>
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<p>Die abschreckenste Wirkung an einem Hund ist interessanterweise weniger die Angst vor einem Biss, sondern der Lärm, den ein meldender Hund macht.</p>
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<div id="attachment_6359" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i.jpg"><img class="size-medium wp-image-6359 " title="Hunde, die bellen, beißen nicht?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i-300x202.jpg" alt="Hunde, die bellen, beißen nicht?" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Hunde, die bellen, beißen nicht?</p></div>
<p>Da die meisten Diebe &#8220;leichte Gelegenheiten&#8221; nutzen, gehen sie das Risiko, durch Gebell auf sich aufmerksam zu machen, nur ungern ein. Haben sie es nicht auf ein ganz bestimmtes Objekt abgesehen, reicht also alleine das Vorhandensein eines Hundes, ohne dass dieser besondere Wachhundqualitäten mitbringen muss. Möchte ein Einbrecher dagegen in ein bestimmtes Haus eindringen, nützt ein Hund nur noch bedingt. Vielleicht bellt der Zwingerhund auch grundlos oft genug, so dass es den Nachbarn nicht weiter auffällt. Vielleicht ist der Hund durch Wurst zu bestechen oder frisst sie zumindest samt Betäubungsmittel oder Schlimmerem. Vielleicht ist der Hund leicht einzuschüchtern oder lässt sich vertrauensselig von den scheinbar freundlichen Absichten des Fremden überzeugen. Will ein Einbrecher in ein ganz bestimmtes Haus, wird er meist Wege finden, trotz Hund sein Vorhaben durchzuziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu kommt, dass die wenigsten Menschen Hunde als reine Wachhunde permanent frei auf dem Grundstück halten. Menschen gehen mit ihren Hunden spazieren (und das häufig zu den immer gleichen Zeiten) und auch im Urlaub, der von Dieben gerne genutzt wird, bleibt der Hund selten alleine Zuhause. Gerade für die Urlaubszeit können dabei so genannte Haussitter von behördlich zugelassenen Agenturen eine sinnvolle Alternative sein. Diese verbringen die meiste Zeit des Tages in der Wohnung, übernehmen wichtige Nachbarschaftspflichten und sind gegen in der Wohnung verursachte Schäden versichert. Weitere Informationen dazu findet man unter anderem <a href="http://www.bauen.de/ratgeber/wohnen-innenausbau/haussicherheit/artikel/artikel/haushueter-sorgenfrei-in-den-urlaub.html">hier</a>.</p>
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<h3>Darf ein Hund Einbrecher beißen?</h3>
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<div id="attachment_6361" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5.jpg"><img class=" wp-image-6361 " title="OakleyOriginals" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5-300x225.jpg" alt="OakleyOriginals" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/4289316653 " target="_blank">Foto: OakleyOriginals/flickr</a> alleine das Vorhandensein eines Zauns, ist keine ausreichende Sicherung</p></div>
<p>Grundsätzlich muss ein Hund in Deutschland so gehalten werden, bzw. gesichert sein, dass er niemanden verletzen kann. Das gilt weitestgehend auch für Menschen, die unbefugt das Grundstück betreten. Beißt ein Hund auf dem eigenen Grundstück einen &#8220;Eindringling&#8221;, kann diesem unter Umständen Schmerzensgeld zugesprochen werden und dem Hundehalter eine Überprüfung der „Gefährlichkeit“ des Hundes drohen (Wesenstest). Im Extremfall kann der Hundehalter sich sogar wegen fahrlässiger Körperverletzung strafbar machen. Vor Gericht spielt dabei zum einen eine Rolle, wie ausreichend die „Sicherung“ des Hundes war, ob z.B. auch ein Kind leicht Zugang zum Grundstück hätte finden können. Wichtig sind ein ausreichend hoher Zaun, verschlossene Tore und Warnschilder an jedem Tor. Die Warnschilder sollten auf einen freilaufenden Hund hinweisen und das Betreten des Grundstückes verbieten oder nur auf eigene Gefahr gestatten. Aber auch dies muss vor Gericht nicht zwingend als &#8220;ausreichende Sicherung&#8221; angesehen werden. Zumindest wird einem Erwachsenen in dem Fall aber häufig eine Teilschuld gegeben. Eher nicht ratsam sind Schilder, die auf einen bissigen oder gefährlichen Hund hinweisen, da der Halter so gewissermaßen bereits zugibt, dass von seinem Hund ein hohes Verletzungsrisiko ausgeht. Damit muss er auch einer ganz besonderen Sorgfaltspflicht bei der Sicherung des Hundes nachkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Betritt jemand nicht nur unbefugt das Grundstück, sondern bricht in die Wohnung ein und wird dort gebissen, wird ihm mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest eine Mitschuld gegeben, falls der Hundehalter überhaupt belangt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6366" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback.jpg"><img class="size-medium wp-image-6366" title="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback-225x300.jpg" alt="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit</p></div>
<p>Daneben entscheiden Gerichte auch nach „Verhältnismäßigkeit“. Betritt jemand „nur“ unbefugt ein Grundstück, kann ein Biss als unverhältnismäßig eingestuft werden. Wird der Eigentümer (oder der Hund) aber durch einen Eindringling ernsthaft angegriffen, kann ein „Verteidigen“ (Notwehr) durch den Hund durchaus verhältnismäßig sein. Pauschale Aussagen sind hier nicht zu machen, vor Gericht spielen viele Faktoren in das Urteil mit rein, es sind immer Einzelfallentscheidungen. In jedem Fall ist es verboten (und kann empfindliche Konsequenzen für Hund und Halter haben) wenn ein Hund privat „scharf gemacht“ wird oder auf Einbrecher „gehetzt“ wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemein gilt beim Hund in Deutschland die „<strong>Gefährdungshaftung</strong>“. Das heißt, dass der Hundehalter grundsätzlich erst mal für alle Schäden, die der Hund verursacht, haftbar ist, unabhängig davon, wie es dazu kam. Alleine das Halten eines Hundes stellt nach deutschem Recht eine potentielle Gefahr dar, da er &#8220;<em>in seinem Verhalten nicht vernunftgesteuert und im allgemeinen unberechenbar ist</em>.&#8221; (OLG Hamm, Az.: 2 Ss 1035/95)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entsprechende Paragraph im BGB:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 833 BGB</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;<em><strong>Haftung des Tierhalters</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6372" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620.jpg"><img class=" wp-image-6372 " title="der will nur spielen?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620-300x249.jpg" alt="der will nur spielen?" width="270" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">der will nur spielen?</p></div>
<p>Wie weit dies gehen kann, wird aus folgender Urteilsbegründung deutlich:<br />
<em>Ein Tierhalter, der seinen Hund frei laufen lässt, hat auch für solche Schäden einzustehen, die dadurch verursacht werden, dass sich jemand von diesem Tier bedroht fühlt, wegläuft und hierdurch einen Schaden verursacht. Dieser Schaden ist dem Hund zuzurechnen, da die Ursache des Weglaufens alleine von dem Hund ausging. Im Rahmen der Tierhalterhaftung nach §833 BGB muss daher der Hundehalter auch diesen Schaden ersetzen.</em><br />
<em> (AG Frankfurt, Az. 32 C 2314/99-48).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher wird allen Hundehaltern dringend empfohlen, eine Hundehaftpflichtversicherung mit entsprechend hoher Deckungssumme abzuschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>und abschließend <strong>ein Beispiel aus der Justiz bzgl. eines beißenden Wachhundes:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8220;Grundstückseigentümer trifft die Verpflichtung für einen verkehrssicheren Zustand</em><br />
<em> ihres Grundstücks zu sorgen. Im zumutbaren Rahmen sollen Gefahren von Dritten</em><br />
<em> abgewendet werden. Diese Verpflichtung gilt insbesondere für Grundstücke von</em><br />
<em> denen aufgrund besonderer Umstände, erhebliche Gefahren ausgehen. Hierzu gehört auch das uneingeschränkte Herumlaufen eines bissigen Hundes, auf einem in</em><br />
<em> einem Wohngebiet gelegenen Hausgrundstück. Wird ein Besucher in solch einem</em><br />
<em> Fall gebissen, so haftet der Grundstückseigentümer nicht nur als Hundehalter,</em><br />
<em> sondern auch, weil er seine Sorgfaltspflicht gegenüber anderen verletzt hat. Ein am</em><br />
<em> Tor angebrachtes Schild &#8220;Warnung vor dem Hund&#8221; stellt keine ausreichende</em><br />
<em> Sicherung dar, weil es ein Betretungsverbot nicht ausspricht und auch nicht auf die</em><br />
<em> Bissigkeit des Hundes hinweist. Wer aber solch eine Warnung aus dem Wind</em><br />
<em> schlägt, muss sich im Falle einer Hundebissverletzung, ein Mitverschulden anrechnen lassen und bekommt nicht den vollen Schaden bezahlt.&#8221;</em></p>
<p><em>(Landgericht Memmingen, Az: 1 S 2081/93</em>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rassen eignen sich besonders als Wachhund?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denkt man an einem „Wachhund“, haben viele Menschen als erstes einen Zwingerhund vor Augen, der jede Bewegung lautstark meldet. Frei auf dem Grundstück laufende Wachhunde sollten, wie oben angesprochen, keinesfalls unvorsichtigen Besuchern gefährlich werden können. Kettenhaltung ist in Deutschland verboten, Anbindehaltung nur unter starken Auflagen erlaubt, wie in der<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html"> Tierschutz-Hundeverordnung</a> nachzulesen ist.</p>
<p>Glücklicherweise zeigt die Statistik, dass alleine das Vorhandensein des Hundes (auch im Haus!) ausreicht, um Einbrecher abzuschrecken. Welche Hunde eignen sich aber nun als &#8220;Wachhunde&#8221;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6373" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head.jpg"><img class="size-medium wp-image-6373" title="Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head-300x207.jpg" alt="Rottweiler" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Rottweiler</p></div>
<p>Viele Hunde zeigen auf dem eigenen Grundstück Territorialverhalten und melden zumindest Ungewöhnliches, auch wenn sie Rassen angehören, die man nicht gleich als erstes mit einem „Wachhund“ assoziiert. Daher sollte die wichtigste Frage bei der Hundewahl sein, was man außer der abschreckenden Wirkung auf Einbrecher vom Hund erwartet. Wie stellt man sich das Zusammenleben mit ihm vor, was kann man dem Hund bieten? Nimmt man z.B. den Deutschen Schäferhund, für viele der klassische „Wachhund“. In der Regel geht ihm seine Familie über alles, er sollte sehr menschenbezogen sein, aufmerksam und mit viel Wille zur Zusammenarbeit, sportlich und immer einsatzbereit, dabei Fremden gegenüber eher reserviert und wachsam. Für einen reinen Wachhund, erst recht wenn er die meiste Zeit alleine im Zwinger gehalten wird, ist er damit eigentlich denkbar ungeeignet. Die meisten <span style="font-size: small;"><strong>klassischen Gebrauchshunderassen</strong></span>, z.B. auch Dobermann, Rottweiler, Boxer oder Riesenschnauzer, wurden zu enger Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet. Diese Rassen bieten sich an, wenn man dem Hund engen Familienanschluss bieten kann und zusätzlich zum „Wachen“ Hundesport oder zumindest täglich lange Spaziergänge mit Beschäftigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6374" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart.jpg"><img class="size-medium wp-image-6374" title="Hovawart" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart-300x209.jpg" alt="Hovawart" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Hovawart</p></div>
<p>Klassische <span style="font-size: small;"><strong>Hofhunderassen</strong></span> wie Spitze, Berner Sennenhunde, Leonberger, Deutsche Pinscher oder auch der Hovawart bieten sich für eine (teilweise) Außenhaltung eher an. Aber auch hier sollte auf genügend Sozialkontakt zum Menschen und Spaziergänge außerhalb des Grundstücks geachtet werden. Einige Hovawart-Linien sind zudem eher im „Gebrauchshunde“-Bereich anzusiedeln, sie brauchen deutlich mehr Auslastung. So ziemlich jeder Hund wird es dabei vorziehen, das gesamte Grundstück und nicht nur einen kleinen Zwinger als hauptsächlichen Aufenthaltsort zu Verfügung zu haben.</p>
<p>Die Hofhunderassen bringen meist relativ viel Selbständigkeit mit, wurden gezüchtet, eigene Entscheidungen zu treffen und sind im Erwachsenenalter recht ernsthaft. Bällchen holen oder klassischen Hundesport wissen sie eher weniger zu schätzen. Auch hier ist die Frage, was der Mensch erwartet: z.B. wie „verspielt“ er seinen Hund gerne hätte und ob er genau diesen Hundetyp wirklich zu schätzen weiß.<br />
Ein Vorteil an Rassen, die schon lange als Hofhund gezüchtet wurden, ist, dass sie in der Regel nicht zum Streunen neigen. Auch der Jagdtrieb, falls überhaupt vorhanden, beschränkt sich häufig auf Kleintiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6375" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund.jpg"><img class="size-medium wp-image-6375" title="Don DeBold " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund-300x200.jpg" alt="Don DeBold " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/ddebold/5113678413 " target="_blank">Foto: Don deBold/flickr</a> Pyrenäenberghund</p></div>
<p>Noch eigenständiger und ernsthafter sind die <span style="font-size: small;"><strong>Herdenschutzhunde</strong></span>. Diese sind nicht für überwiegende Zwingerhaltung geeignet, sondern sollten sich frei auf einem möglichst großen Grundstück bewegen können. Unterwürfigkeit, Spieltrieb oder will to please bringen sie nicht mit. Dafür reichen bei ausreichend Grund zum Bewachen und Sozialkontakten zu „Rudelmitgliedern“ auch kleinere Spazierrunden; Hundesport oder sonstige Beschäftigung wollen und brauchen sie in aller Regel nicht. Ob eine Haltung der imposanten Tiere in Deutschland sinnvoll ist, ist umstritten, Einbrecher (und mit etwas Pech auch Besucher) werden dem Grundstück allerdings fern bleiben.</p>
<p>Ähnliches gilt für andere Rassen, die explizit zum Bewachen gezüchtet wurden, wie z.B. Cane Corso, Fila Brasileiro oder Presa Canario.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6376" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-6376" title="Parson Russell Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="Parson Russell Terrier" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Terrier</strong></span> waren lange „Allzweckhunde“: Begleiter auf der Jagd, furchtlose und lautstarke Wächter, Schädlingsbekämpfer auf dem Grundstück und Spielkamerad für die Kinder. Die meisten Terrier vereinen noch heute all dies in sich. Sie brauchen in jedem Fall engen Familienanschluss und viel Auslastung. Ihren „Dickkopf“ muss man mögen, mit dem Jagdtrieb sollte man leben können. Anders als andere gut als „Wachhund“ geeignet Hundetypen, gibt es Terrier auch in kleineren Größen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6377" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9.jpg"><img class="size-medium wp-image-6377" title="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9-300x212.jpg" alt="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Border Collies sind meist keine guten Wachhunde</p></div>
<p>Bei den <span style="font-size: small;"><strong>Hütehunden</strong></span> kommt es darauf an, wo ihr Haupteinsatzgebiet im Laufe der Rassegeschichte lag. Ein Allround-Farmhund wie der Australian Shepherd oder der Cattle Dog sollte neben Hüteeigenschaften auch Wachtrieb mitbringen, ein Border Collie dagegen ist selten wachsam. Allen Hütehunden ist gemein, dass sie unbedingt ihren Anlagen entsprechende Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Menschen bekommen müssen.</p>
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		<title>Mischling oder Rassehund</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Mischling oder Rassehund</h5>
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<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2274" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrew-Sutherland-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2274" title="Andrew Sutherland " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrew-Sutherland-2-288x300.jpg" alt="" width="288" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/sutherlandviolin/2223102251 " target="_blank">Andrew Sutherland/flickr</a> Mischling</p></div>
<p>Ein Rassehund empfiehlt sich besonders für solche Menschen, die gezielt nach einem Hund mit bestimmten Wesenseigenschaften suchen oder eine bestimmte Art von Auslastung bevorzugen. Nimmt man einen Rassehund als Welpen auf, hat man eine gewisse Sicherheit, wie groß der Hund später mal wird und vor allem, wie sein Charakter in etwa sein wird und was er an Beschäftigung braucht. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum, aber in etwa lässt sich sagen, ob der Hund z.B. viel Schutztrieb entwickeln wird oder dem Einbrecher eher noch die Taschenlampe hält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Mischlingswelpe ist gewissermaßen immer ein Überraschungsei, selbst wenn die enthaltenen Rassen bekannt sind. Paart man z.B. einen Herdenschutzhund mit einem Collie, so kann es sein, dass der Hund ein durchaus umgänglicher Familienhund wird, mit hoher Reizschwelle und gutem Wachinstinkt. Es kann aber auch sein, dass man einen Hund erhält, der die Sensibilität und niedrige Reizschwelle des Collies, gepaart mit dem starkem Schutztrieb und Misstrauen Fremden gegenüber vom Herdenschutzhund aufweist. Als Familienhund, in nicht wirklich kundigen Händen, eine mittlere Katastrophe.</p>
<p>Nimmt man einen erwachsenen Mischlingshund auf, gibt es die genannten Nachteile natürlich nicht mehr. Das Wesen ist gefestigt und somit gut absehbar, ob der Hund zu einem passt. In jedem Fall ist ein Mischling immer ein Unikat, was viele Menschen zu schätzen wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2277" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover_JP-Barsoi-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2277" title="Rover_JP Barsoi " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover_JP-Barsoi-4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rover_jp/2347113350  " target="_blank">Rover_JP/flickr</a> Barsoi</p></div>
<p>In der Anschaffung ist ein Rassehund in der Regel deutlich teurer, zumal wenn er von einem guten, seriösen Züchter stammt. Allerdings sollte man bedenken, dass der Kaufpreis des Hundes, über sein Leben gerechnet, noch mit der geringste Posten ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Mischling ist nicht automatisch gesünder, als ein Rassehund, wie vielfach zu hören ist. Entscheidend ist, was die Elternteile an genetischen Faktoren mitbringen. Wenn man eine Hündin mit einer Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit mit einem Rüden mit der Veranlagung zu einer bestimmten Krankheit kreuzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe diese Krankheit haben wird, einigermaßen hoch. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Mutter, der Vater oder der Welpe reinrassig sind oder nicht. Allerdings sind bei einigen Rassen bestimmte Krankheitsveranlagungen relativ weit verbreitet. Was vor allem bedeutet, dass man seinen Rassehund nicht als preisgünstiges Schnäppchen, sondern von einem guten, gewissenhaften Züchter kaufen sollte.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Wo finde ich meinen Traumwelpen?" href="https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/">Wahl des Züchters</a></p>
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		<title>Welcher Hund passt zu mir: Felllänge</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/fellange/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; die Felllänge &#160; &#160; Die Fellbeschaffenheit des Hundes spielt bei der Auswahl oft nur optisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>die Felllänge</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fellbeschaffenheit des Hundes spielt bei der Auswahl oft nur optisch eine Rolle. Es lohnt aber, sich auch darüber Gedanken zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2269" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/John-Haslam-bearded.jpg"><img class="size-medium wp-image-2269" title="John Haslam bearded" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/John-Haslam-bearded-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/foxypar4/887300612/  " target="_blank">John Haslam/flickr</a> Bearded Collie</p></div>
<p>Langes Fell benötigt meist mehr Pflege, als kurzes Fell. Hat der Hund zudem Unterwolle, fallen zwei mal jährlich im Fellwechsel gewaltige Haarmengen vom Hund ab. Regelmäßiges bürsten ist da Pflicht und trotzdem wird man einiges an Hundehaaren in der Wohnung finden. Einige Rassen leiden in warmen Sommern auch sehr unter dem dichten Fell.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil ist, dass langes Fell sehr viel länger braucht, um trocken zu werden. Zusammen mit dem typischen nasser-Hund-Geruch, sieht man das fröhliche Planschen des Hundes in der Talsperre so nicht mehr rein positiv. Auch den Hund nach einem Spaziergang bei Matschwetter von Dreck und Ästchen zu befreien, ist sehr viel aufwändiger, als bei einem kurzhaarigen Vertreter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurzhaarige Hunde oder Hunde ohne Unterwolle, sind dafür oft kälteempfindlicher. Zudem sind kurze Haare häufig schwieriger auch Textilien und Teppichen zu entfernen, als langes Fell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Rassen haaren kaum, müssen dafür aber regelmäßig getrimmt werden, was entweder Zeit kostet (wenn man es selber kann) oder ins Geld geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Hund passt zu mir: Aktivität und Charakter</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/aktivitat-und-charakter/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 13:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; Aktivität und Charakter &#160; Im Laufe der Jahrtausende haben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Hunderassen entwickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Aktivität und Charakter</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Laufe der Jahrtausende haben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Hunderassen entwickelt, manche ursprünglich nach Gebrauchsfähigkeit gezüchtet, andere nach angenehmem Äußeren und Gesellschafterqualitäten. So gibt es quirlige kleine Sportskanonen, wachsame und ernsthafte Arbeitshunde, fröhliche Unterhaltungstalente, nervenstarke Phlegmatiker, passionierte Jäger, sensibele Riesen und eigenständige Diven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manche Rassen benötigen viel Beschäftigung, oft auch eine ganz bestimmte Aufgabe, andere sind genügsame Begleiter oder vielfältig zu begeistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2245" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0204o.jpg"><img class="size-medium wp-image-2245" title="DSC_0204o" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0204o-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Saarloos Wolfhund</p></div>
<p>Oft spricht einen an einer Hunderasse als erstes das Aussehen an. Die Optik spielt später im Alltag aber die geringste Rolle, ob Hund und Halter wirklich miteinander glücklich werden. So sollten das Wesen und die Auslastungsbedürfnisse bei der Wahl des Hundes das wichtigste Kriterium sein. Je ehrlicher man dabei mit sich selbst ist, umso größer ist die Chance auf einen glücklichen Alltag mit dem Hund. So passt eine aktive Rasse zu aktiven Menschen, nicht aber zu Menschen, die eigentlich faul sind, aber gerne aktiver werden würden. Fast jeder Hund geht gerne länger spazieren. Aber nicht jede Rasse braucht dies täglich. Auch die eigene Konsequenz, Ausdauer und Geduld, wird manchesmal überschätzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie darf der Hund denn sein? <strong>Eher eigenständig oder mit viel will to please?</strong> Ein eigenständiger Hund fordert meist weniger &#8220;Bespaßung&#8221;, dafür ist es schwieriger, ihn zum Gehorsam zu erziehen oder allgemein für gemeinsame Aktivitäten zu begeistern. Hunde mit viel will to please, z.B. Hütehundrassen, <em>brauchen</em> dagegen die Beschäftigung mit ihren Menschen und bringen meist auch viel Arbeitsdrang mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2247" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/mjk23-Wetterhoun2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2247 " title="mjk23 Wetterhoun" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/mjk23-Wetterhoun2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/mjk23/5036614018/in/photostream" target="_blank">mjk23/flickr</a> Wetterhoun</p></div>
<p><strong>Wieviel Wachtrieb darf der Hund haben?</strong> Soll der Hund jeden Fremden freudig begrüßen oder eher etwas zurückhaltender sein? Viele Menschen wissen es zu schätzen, dass ihr Hund wachsam ist und Ungewöhnliches meldet oder im Ernstfall vielleicht sogar verteidigt. Tatsächlich tun dies die meisten Hunde, auch solche, die nicht extra zum Wachen gezüchtet wurden. Ein Hund mit sehr starkem Wachtrieb muss lernen, sich an seinen Besitzern zu orientieren, damit er nicht selbst entscheidet, wer Freund und wer Feind ist, mit anderen Worten: wer ins Haus gelassen wird.</p>
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<p>Einige Rassen, vor allem Herdenschutzhunde, wurden explizit zum <em>selbständigen</em> Bewachen und auch selbständigen Entscheiden gezüchtet. Oft sind diese Rassen allgemein misstrauisch gegenüber Fremden und eignen sich damit nicht unbedingt als Bürohund oder auch für eine innerstädtische Wohnlage. Auch wer einen trubeligen Haushalt mit viel Besuch hat, ist mit einer solchen Rasse sicher nicht gut beraten, auch wenn Nachts die Einbrecher fern bleiben.</p>
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<p><strong>Wie bellfreudig darf der Hund sein?</strong> Wohnt man in einem Mietshaus oder einsam auf dem Land? Stört einen selbst das Bellen? Spitze, viele Terrier, aber auch viele Hütehunde sind allgemein recht „mitteilsam“, kommentieren gerne, melden jedes kleine Geräusch oder bellen bei Aufregung.</p>
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<div id="attachment_2249" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01x4n91.jpg"><img class="size-medium wp-image-2249 " title="DSC_01x4n9" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01x4n91-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Border Collie</p></div>
<p><strong>Wie viel Jagdtrieb darf der Hund haben?</strong> Jagdtrieb kann sich unterschiedlich äußern. Hütetrieb beispielsweise besteht aus bestimmten Sequenzen des Jagdverhaltens. Gerade unausgelastete oder schlecht erzogene Hütehunde reagieren teils sehr stark auf Bewegungsreize und jagen somit auch Rehen oder Nachbars Katze hinterher. Durch die Leichtführigkeit und das große Interesse an der Zusammenarbeit mit ihrem Menschen, ist der Jagdtrieb bei Hütehunden aber in der Regel gut in den Griff zu bekommen.</p>
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<p>Viele nordische Rassen können dagegen in wildreichen Gebieten kaum abgeleint werden. Sie bringen teils ausgesprochen starken Jagdtrieb mit und agieren deutlich selbständiger, als Hütehunde.</p>
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<p>Die eigentlichen Jagdhundrassen wurden zu unterschiedlichen Aufgaben gezüchtet. Einige Rassen, wie z.B. Golden oder Labrador Retriever, kamen erst nach dem Schuss zum Einsatz, Steadyness (also dass ruhige Warten auf ihren Einsatz, auch bei starken Reizen), ist dabei sehr wichtig. Je nach gemachten Erfahrungen oder schlecht erzogen, kann aber auch ein Retriever Spaß am Hetzen entwickeln. Andere Jagdhundrassen, Setter, Pointer oder Spaniel z.B., bringen schon stärkeren Jagdtrieb mit, sind aber ebenfalls zur engen Zusammenarbeit mit ihren Menschen gezüchtet. Mit entsprechender (teils aufwändiger) Auslastung und Erziehung, ist ein Ableinen in Feld und Wald durchaus möglich.</p>
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<div id="attachment_2253" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2253" title="winkyintheuk whippet " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-21-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/winkyintheuk/2276671832/in/set-72157603937528060/ " target="_blank">winkyintheuk/flickr</a> Whippet</p></div>
<p>Windhunde, aber auch Meutehunde wie der Beagle, wurden gezüchtet, selbständig Wild hinterher zu gehen und sich dabei von nichts aufhalten zu lassen. Auch nicht von wütend rufenden Menschen&#8230; Diese Rassen sind allgemein mit einem starken eigenen Willen ausgestattet und nicht einfach zu erziehen.</p>
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<p>Begleithunde und Haus- und Hofhunderassen (z.B. Hovawart, Sennenhunde, Spitze), bringen dagegen meist nur wenig Jagdtrieb mit.</p>
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<p>Den Jagdtrieb muss man dabei nicht rein negativ sehen. Je nach Rasse bieten sich tolle Beschäftigungsmöglichkeiten, wie z.B. Dummy-Arbeit, Fährte oder Mantrailing an. Auch das spielen mit dem Ball setzt eine gewisse Freude an der Jagd voraus.</p>
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<p><strong>Wie stellt man sich die Auslastung des Hundes vor?</strong> Möchte man in erster Linie einen unkomplizierten, anpassungsfähigen Alltagsbegleiter? Oder vielleicht auch Hundesport mit seinem Hund machen? Oder ihn zum Joggen mitnehmen? Oder ihm viele Tricks beibringen? Gibt es einen Hundesport-Verein in der Nähe? Wie viel Zeit plant man für den täglichen Spaziergang ein?</p>
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<div id="attachment_2254" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2254" title="Parson_Place" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place1-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p>Ein Schlittenhund möchte viele Kilometer am Tag laufen, vor allem, wenn es draußen kalt ist. DogDance oder Agility eignen sich als Alternativauslastung bei ihm eher weniger. Umgekehrt ist es z.B. bei Hütehunden. Diese wurden gezüchtet, um auf kleinste Zeichen ihrer Besitzer zu reagieren und sich blitzschnell auf neue Aufgaben einzustellen. Rein durch Bällchen werfen und kilometerweites Fahrradfahren, macht man keinen Hütehund glücklich. Terrier sind meist für Vieles zu begeistern, Hauptsache, es passiert etwas.</p>
<p>Jagdhunde sind ausdauernd, sehr bewegungsfreudig und lassen sich, je nach Rasse, z.B. für Suchspiele jeder Art begeistern oder auch für Wasserarbeit, Fährte oder eine Ausbildung zum Rettungshund.</p>
<p>Hofhunderassen sind in ihren Ansprüchen an Auslastung genügsamer, ebenso die Begleithunderassen. Letztere sind aber dennoch recht begeisterungsfähig und begleiten ihre Menschen gerne im Alltag und bei Spaziergängen. Somit die unkomplizierteste Variante, wenn man in erster Linie einen Gesellschafter sucht.</p>
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<p><strong>Möglichkeiten sich über eine Rasse zu informieren</strong> gibt es viele. Hundeausstellungen sind z.B. voller Menschen, die kaum etwas lieber tun, als stundenlang über ihre Lieblinge zu erzählen. Auch auf Spaziergängen reagieren viele Menschen positiv darauf, mit Interesse auf ihren Hund angesprochen zu werden. Falls man vor hat, einen bestimmten Hundesport zu betreiben, kann man entsprechende Hundevereine oder Wettkämpfe besuchen und die Rassen in Aktion erleben. Ein Nachmittag in der Bücherei oder in einer gut sortierten Buchhandlung, bietet Gelegenheit, in verschiedene Rassebücher rein zu lesen. Im Internet gibt es zu fast jeder Rasse ein Rassespezifisches Forum, wo man auch gleich die typischen Probleme von Haltern dieser Rasse mit ihren Hunden kennen lernt.</p>
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		<title>Der perfekte Familienhund</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 11:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[der Familienhund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; der perfekte Familienhund &#160; Der perfekte Familienhund: kinderlieb soll er sein, verschmust, folgsam, nervenstark und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir </a></p>
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<h5>der perfekte Familienhund</h5>
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<p>Der perfekte Familienhund: kinderlieb soll er sein, verschmust, folgsam, nervenstark und verspielt…</p>
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<div id="attachment_2195" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03281.jpg"><img class="size-medium wp-image-2195" title="der perfekte Familienhund?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03281-300x199.jpg" alt="der perfekte Familienhund?" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">der perfekte Familienhund?</p></div>
<p>Um einen solchen Hund zu bekommen, ist es wichtig, die zur eigenen Familie passende Rasse auszuwählen. Denn Rassen, die grundsätzlich und immer perfekte Familienhunde abgeben, gibt es sicherlich nicht. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche von Familien an den Hund und auch, was dem Hund letztlich geboten werden kann.</p>
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<p>Im Zweifelsfall sind ein eher niedriges Aggressionspotential, nicht zu viel Wach- oder Schutztrieb und eine eher hohe Reizschwelle für einen Familienhund recht empfehlenswert. Sehr sensible Hunde sind in turbulenten Familien oft völlig überfordert, Hunde, die auf jeden kleinen Reiz reagieren, kommen hier kaum zur Ruhe. Schutztrieb dagegen ist in Familien mit viel Besuch oft Stress für Hund und Halter. Zumal der Hund auch auf die Idee kommen kann, die eigenen Kinder im wilden Spiel vor Besucher-Kindern zu schützen.</p>
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<p>Sportliche Ambitionen und Bewegungsdrang des Hundes sollten mit dem der erwachsenen (!) Familienmitglieder zusammen passen.</p>
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<div id="attachment_2197" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2197 " title="Simone Maremano " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/belsim/5012484998/in/set-72157627204425915" target="_blank">Simone/flickr</a> wir werden mal ernsthafte Herdenschutzhunde!</p></div>
<p>In einer Familie mit kleineren Kindern empfiehlt es sich, einen Hund zu wählen, der kein größeres Problem damit hat, wenn er mal einige Tage am Stück zurück stecken muss, falls die Situation es erfordert. Eine eher hohe Reizschwelle und ein ruhiges Grundgemüt passen in dem Fall ebenfalls oft am besten. Große Hunde müssen sorgsam lernen, ihre Kräfte im Umgang mit Kleinkindern einzuschätzen. Vor allem verspielte Junghunde tun sich damit oft schwer. Ein Kleinhund dagegen wird von kleinen Kindern oft nicht ernst genommen, kann im Spiel verletzt werden oder beim tragen fallen gelassen werden. Grundsätzlich sollten Kleinkinder mit Hunden nie alleine gelassen werden.</p>
<p>Bei älteren Kindern kann ein kleinerer, aktiver Hund aber durchaus eine gute Wahl sein. Im Spiel und beim Hundesport ist ein kleinerer Hund von Kindern oft leichter kontrollierbar und auch auf Spaziergängen kann das Kind stärker in die Führung des Hundes mit eingebunden werden.</p>
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<h5>Hunde, die gut in eine Familie passen können</h5>
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<p>Hier eine kleine Auswahl an Möglichkeiten (Was als pro oder kontra empfunden wird, hängt natürlich von den eigenen Ansprüchen und Vorstellungen ab und bezieht sich hier auf einen Hund, der als reiner Familienhund gehalten werden soll. Die aufgezählten Rasseeigenschaften sind auch abhängig vom einzelnen Individuum sowie von der Sozialisierung des Hundes):</p>
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<p><strong><span style="font-size: small;">Beagle: </span></strong></p>
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<div id="attachment_2199" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2199" title="wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet4-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Beagle-Junghund</p></div>
<p>für fröhliche Familien, in denen immer jemand Zuhause ist und wo immer etwas los ist. Gut in der Stadt zu halten, vor allem da der Freilauf des Beagles auf Hundewiesen besser funktioniert, als im Wald <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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<p><strong>pro</strong>: Meist sehr verträglich mit anderen Hunden, meist offen und freundlich zu fremden Menschen, insgesamt kaum Aggressionsverhalten. Kaum Wachtrieb. Robust, dennoch handliche Größe. Verspielt und meist gut gelaunt. Geht gerne Spazieren, braucht aber keinen Hundesport.</p>
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<p><strong>kontra</strong>: Starker Jagdtrieb (Freilauf in wildreicher Umgebung kaum möglich). Sehr eigener Kopf (was die Erziehung schwierig macht). Bleibt als Meutehund eher ungern allein Zuhause. Sehr verfressen (was sich auch auf Mülleimer, Komposthaufen und herum liegende Süßigkeiten bezieht).</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Sheltie</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2203" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/tsuacctnt-Sheltiejpg.jpg"><img class="size-medium wp-image-2203" title="tsuacctnt Sheltiejpg" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/tsuacctnt-Sheltiejpg-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/cedwardmoran/1425550594/in/set-72157600967913268" target="_blank"><span style="color: #0066cc;">tsuacctnt/flickr</span></a></p></div>
<p>gut geeignet für eher ruhige Familien mit älteren Kindern, die sich an der Auslastung und Erziehung des Hundes beteiligen möchten</p>
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<p><strong>pro</strong>: Durch die geringe Größe und das lernwillige, begeisterungsfähige Wesen auch von Kindern schon im Hundesport zu führen, bzw. Kinder können an der Beschäftigung und Führung des Hundes beteiligt werden. Aktiv, verspielt, leicht erziehbar, sanft und anpassungsfähig. Ist gerne immer mit dabei, geht gerne spazieren und ist auch für Hundesport zu begeistern, fordert dies aber nicht. Fremden Hunden und Menschen gegenüber eher reserviert (was man als pro oder contra ansehen kann). In der Regel kaum Jagdtrieb.</p>
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<p><strong>contra</strong>: Relativ sensibel, weniger für sehr turbulente Haushalte geeignet. Bellfreudig.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Pudel</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2204" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/greg-westfall-pudel5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2204" title="greg westfall pudel" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/greg-westfall-pudel5-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/imagesbywestfall/4261322280/in/set-72157616359957637/  " target="_blank">Greg Westfall/flickr</a></p></div>
<p>für aktive, fröhliche Familien, die sich nicht an seinem schlechten Image stören</p>
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<p><strong>pro</strong>: Sehr lernwillig und anpassungsfähig, verspielt und fast immer gut gelaunt. Geringer Wach- und Jagdtrieb. In der Regel freundlich zu fremden Menschen und Hunden. Haart nicht.</p>
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<p><strong>contra</strong>: Vor allem sein Image als Oma-Hund… Muss regelmäßig zum Hundefriseur, da abgestorbene Haare im Fell hängen bleiben und zu langes Fell verfilzt.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Berner Sennenhund</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2206" class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Berner_Sezare2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2206" title="Berner_Sezare" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Berner_Sezare2-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Berner Sennen-Rüde</p></div>
<p>für Familien mit Haus und Garten, die einen souveränen, selbstbewussten Hund zu schätzen wissen, der wenig Bespaßung braucht</p>
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<p><strong>pro</strong>: Robust mit hoher Reizschwelle (lässt sich kaum aus der Ruhe bringen). Guter Wachtrieb, der sich in der Regel auf Beobachten und Melden beschränkt. Kaum Jagdtrieb. Ausgeglichen und eher ruhig, geht gerne Spazieren, verträgt aber auch „Ruhetage“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Erwachsene Berner sind meist wenig verspielt. Optimal wäre ein Haus mit Garten (zumindest sollte der Berner zur Wohnung möglichst wenig Treppen laufen und braucht natürlich Platz). Ein so großer, kräftiger Hund braucht eine sehr gute Erziehung, um ihn angenehm in der Öffentlichkeit führen zu können. Erziehung und Spaziergänge sind auch durch ein älteres Kind nicht zu leisten. Kann auf seinem Grundstück recht territorial fremden Hunden und Menschen gegenüber sein. Keine besonders gesunde Rasse, mit eher kurzer Lebenserwartung.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Eurasier</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2207" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FamilyRalph-Eurasier2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2207" title="FamilyRalph Eurasier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FamilyRalph-Eurasier2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/family-ralph/4671356105/in/set-72157610586095459 " target="_blank">Family Ralph/flickr</a></p></div>
<p>für Familien, die einen selbstbewussten, eher eigenständigen Hundetyp zu schätzen wissen, der dennoch gerne aktiv mit dabei ist. Die Ausgangsrassen der noch jungen Zucht sind Chow Chow, Samojede und Wolfspitz</p>
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<p><strong>pro</strong>: Mit dem Ziel eines guten „Familienhundes“ gezüchtet worden: robust, nervenstark, anpassungsfähig. Mag lange Spaziergänge, ist durchaus aktiv und ausdauernd, braucht aber keinen Hundesport (und will in der Regel auch keinen). Kaum Jagdtrieb. Fremden Hunden und Menschen gegenüber eher desinteressiert, aber nicht unfreundlich. Wachtrieb auf dem eigenen Grundstück bei vielen Vertretern vorhanden, aber ohne Hang zu Überreaktionen.</p>
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<p><strong>contra</strong>: Erwachsene Hunde sind meist nur mäßig verspielt. Die Eigenständigkeit und einen gewissen Wachtrieb muss man mögen.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Golden Retriever</strong></span>:</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Retriever.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2209" title="Retriever" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Retriever-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></strong></span>für aktive Familien, die gerne in der Natur unterwegs sind und sich gerne viel mit ihrem Hund beschäftigen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>pro</strong>: In der Regel offen und freundlich fremden Menschen und Hunden gegenüber, auch als erwachsener Hund noch verspielt. Der Retriever ist eine Jagdhundrasse, die für die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurde: er bringt entsprechend will to please, Begeisterungsfähigkeit und Arbeits- und Bewegungsfreude mit. Jagdtrieb ist meist gut kontrollierbar. Kaum Wachtrieb. Nervenstark und anpassungsfähig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Da die Rasse sehr beliebt ist, ist sie leider auch für Vermehrer sehr interessant, die vor allem auf das Geld schauen und nicht darauf, gesunde, wesensfeste Hunde zu züchten. Genau hinsehen bei der Züchterwahl! Liebt Wasser und Matschpfützen und kommt selten sauber vom Spaziergang nach Hause. Braucht möglichst täglich längere Spaziergänge und Beschäftigung.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Boxer</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2211" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Stuart-Black-Boxer.jpg"><img class="size-medium wp-image-2211" title="SONY DSC" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Stuart-Black-Boxer-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/s2ublack/5092569353/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr</a></p></div>
<p>für aktive Familien mit älteren Kindern, die einen präsenten und beschäftigungswilligen Hund zu schätzen wissen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>pro</strong>: Sehr robust, verträgt auch mal einen Rempler. In der Regel fröhliche, verspielte Clowns, gut motivierbar, gerne immer mit dabei, Hundesport ist aber nicht unbedingt nötig. Selbstbewusst-souverän, bei passender Sozialisierung sehr umweltsicher. Ein gewisser Wachtrieb ist vorhanden, er lässt sich aber gerne von den guten Eigenschaften Fremder überzeugen. Meist verträglich mit fremden Hunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Große und kräftige Rasse, recht wild und körperlich spielender Hund (was durch Erziehung natürlich gelenkt werden kann). Braucht viel Auslastung und eine konsequente Erziehung. Auf die Zucht-Linie achten: es gibt auch recht ernsthafte Vertreter der Rasse.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Bearded Collie</strong></span>:</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_BeardedCollie_Buberle.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2212" title="BeardedCollie_Buberle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_BeardedCollie_Buberle-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a></strong></span>für aktive Familien, die gerne in der Natur unterwegs sind und sich gerne und viel mit dem Hund beschäftigen möchten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>pro</strong>: Sehr begeisterungsfähig, aktiv und verspielt, braucht aber nicht unbedingt Hundesport. In der Regel freundlich zu fremden Menschen und Hunden, aber distanzierter, als z.B. Golden und Labrador Retriever (was man als pro oder contra ansehen kann). Geringer Wachtrieb. Geringer Jagdtrieb.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Aufwändige Fellpflege. Braucht täglich Beschäftigung und Spaziergänge, sehr aktive Rasse. Eher etwas eigensinniger, dafür weniger sensibel, als manch andere Hütehundrasse (was man als pro oder contra ansehen kann).</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Border Terrier</strong></span>:</p>
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<div id="attachment_2214" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sam-Cockman-Border3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2214" title="Sam Cockman Border" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sam-Cockman-Border3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/samcockman/5438107117/in/set-72157623864445525 " target="_blank">Sam Cockman/flickr</a></p></div>
<p>für Familien, die gerne in der Natur unterwegs sind und das kernige Wesen eines Terriers mögen</p>
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<p><strong>pro</strong>: Sehr robuster und für einen Terrier nervenstarker Hund, dazu verspielt und begeisterungsfähig. Weniger rauflustig als andere Terrier-Rassen, auch eher ausgeglichener und weniger bellfreudig. Aktiv und ausdauernd, ist aber auch ohne Hundesport glücklich. Handliche Größe, auch in einer Stadtwohnung zu halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Ein Terrier ist er natürlich trotzdem, bringt einen eigenen Kopf und viel Selbstbewusstsein mit, hat auch Jagdtrieb und meldet Ungewöhnliches. Zumindest täglich längere Spaziergänge braucht er.</p>
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<p><span style="font-size: small;"><strong>Labrador</strong></span>:</p>
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<p>für aktive Familien, die einen sehr präsenten, überschwänglichen Hund zu schätzen wissen und eine gewisse Toleranz für nasse, haarende Hunde mitbringen <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2216" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Labi1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2216" title="fPat Murray Labi" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Labi1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/fpat/3823619874/in/set-72157621855628099 " target="_blank"><span style="color: #810081;">fPat Murray/flickr</span></a></p></div>
<p><strong>pro</strong>: In der Regel sehr offen und freundlich mit fremden Menschen und Hunden, geduldig und robust mit Kindern, verspielt und nervenstark. Jagdtrieb in der Regel über Erziehung gut kontrollierbar, kaum Wachtrieb. Der Labrador Retriever ist eine Jagdhundrasse, die für die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurde: er bringt entsprechend will to please, Begeisterungsfähigkeit und Arbeits- und Bewegungsfreude mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>contra</strong>: Kann sehr distanzlos fremden Hunden und Menschen gegenüber sein, was nicht jeder zu schätzen weiß. Hat viel Energie und Arbeitsdrang, was es sehr schade macht, wenn man ihn verfetten lässt und ihn nur über stupides Bällchen werfen im Garten auslastet. Er liebt Wasser und kommt selten sauber vom Spaziergang nach Hause. Als sehr beliebte Rasse ist er leider auch für Vermehrer interessant: unbedingt auf einen guten Züchter achten, damit der Labrador die positiven Wesenszüge mitbringt, die man sich erhofft und dazu auch gesund ist. Vor allem HD und ED (Gelenkfehlbildungen von Hüfte und Ellenbogen) sind ein großes Problem beim Labrador.</p>
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		<title>Rüde oder Hündin?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/rude-oder-hundin/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 07:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; Rüde oder Hündin &#160; &#160; Manche Menschen schwören auf Rüden, andere halten aus Überzeugung nur [...]]]></description>
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<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
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<h5>Rüde oder Hündin</h5>
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<p>Manche Menschen schwören auf Rüden, andere halten aus Überzeugung nur Hündinnen. Hündinnen gelten als „weicher“ und folgsamer. Dies ist aber mindestens ebenso sehr vom individuellen Charakter des Hundes abhängig, wie vom Geschlecht. Vor allem in der Pubertät scheinen Rüden im Allgemeinen aber mehr auszutesten oder vergessen im Hormonrausch schon mal alle bereits erlernten Kommandos. Dennoch sind Rüden nicht automatisch schwieriger oder &#8220;dominanter&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2170" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0520.jpg"><img class="size-medium wp-image-2170" title="Rüde oder Hündin?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0520-300x233.jpg" alt="Rüde oder Hündin?" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Rüde oder Hündin?</p></div>
<p>Rüden und Hündinnen einer Rasse unterscheiden sich häufig äußerlich voneinander. Bei vielen Rassen sind Rüden tendenziell größer und schwerer gebaut, bei langhaarigen Rassen auch oft mit mehr Fell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Nachteil an einer Hündin ist ihre Läufigkeit 2 mal im Jahr (bei einigen Rassen nur 1 mal jährlich). Über mehrere Wochen ist Freilauf kaum möglich. Rüden aus der Nachbarschaft belagern das Grundstück und einige Hündinnen werden auch sehr gewitzt darin auszubrechen, um zu ihrem Herzbuben zu gelangen. Oft sind Hündinnen in der Läufigkeit sehr zickig anderen Hündinnen oder Welpen gegenüber. Manche Hündinnen sind auch sensibeler und anhänglicher als sonst, für Sport und neue Übungen dagegen eher weniger zu begeistern. Allerdings ist eine Teilnahme an der Hundeschule, an Turnieren oder Ausstellungen auch nicht ratsam und teils gar verboten.</p>
<p>Daneben ist nicht jede Hündin sehr reinlich, so dass man Blutflecken überall in der Wohnung verteilt findet. Ein „Höschen“ kann Abhilfe schaffen. Die erste Läufigkeit tritt meist im Alter von 7 – 14 Monaten auf. Bei kleineren Hunderassen früher, als bei größeren.</p>
<p>Etwa 9 Wochen nach einer Läufigkeit (dann, wenn eigentlich die Welpen geboren werden würden) kommt es bei einigen Hündinnen zu einer Scheinschwangerschaft. Die Hündin benimmt sich in dem Fall als hätte sie Welpen, hortet und betüddelt Spielzeug oder Pantoffeln, geht nur ungern spazieren, reagiert gereizt und überanhänglich, produziert teils sogar Milch. Bei extremen Fällen von Scheinträchtigkeit, kann eine Kastration ratsam sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2173" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Ivan-Mlinaric.jpg"><img class="size-medium wp-image-2173" title="Ivan Mlinaric" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Ivan-Mlinaric-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/eye1/3184963395/ " target="_blank">Ivan Mlinaric/flickr</a></p></div>
<p>Rüden dagegen sind das ganze Jahr über an Hündinnen interessiert und wenn man Pech hat, findet sich immer eine läufige Hündin irgendwo im Umfeld. Einige Rüden reagieren bei der Läufigkeit ihrer Lieblingshündinnen mit Futterverweigerung, Heulen oder vergessen jede Form von Gehorsam.</p>
<p>Rüden markieren auch meist deutlich mehr, als Hündinnen. Da sich niemand gerne in sein Blumenbeet pinkeln lässt (und tut dies ein Rüde, folgt ihm jeder danach vorbei kommende) und sich auch niemand gerne auf eine markierte Parkbank setzt, muss der Rüde von Anfang an lernen, wo markieren erlaubt ist und wo nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kastrieren des Rüden kann in einigen Fällen das Leben erleichtern. Kastrierte Rüden neigen oft weniger zu Rauflust mit Geschlechtsgenossen, zeigen weniger Interesse an läufigen Hündinnen und markieren auch meist weniger. Alles andere, Leinenrüpelei, Ungehorsam, Desinteresse am Besitzer, verteidigen des Sofas, zusammenbellen des ganzen Hauses beim alleine bleiben oder das Jagen der Nachbarskatze wird nach der Kastration in der Regel aber noch genauso vorhanden sein, wie vor der Kastration. Eine Kastration ist keinesfalls ein Allheilmittel, mit dem man plötzlich einen fügsamen, gehorsamen, ruhigen Hund erhält. Auch weniger Interesse an Beschäftigung, langen Spaziergängen oder wilden Spielen hat ein Hund nach der Kastration im Allgemeinen nicht. Durch die Hormonumstellung ändert sich allerdings häufig die Futterverwertung, so dass die Portionen entsprechend angepasst werden müssen, damit der Hund nicht zunimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2175" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Dog_2011_008.jpg"><img class="size-medium wp-image-2175" title="wiki_pd_Dog_2011_008" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Dog_2011_008-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">2 Rüden taxieren sich</p></div>
<p>Rüden verhalten sich fremden Rüden gegenüber oft etwas „machohaft“, es wird ausgetestet, rumgebrummelt, man(n) umkreist sich mit aufgestellter Rute und schaut, wo man steht. Letztlich ist es aber meist „viel Lärm um Nichts“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hündinnen sind wenn, eher unterschwellig zickig bei Hundebegegnungen. Falls Hündinnen sich allerdings nicht mögen, fällt die Auseinandersetzung oft härter aus, als unter Rüden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verhaltensunterschiede gibt es auch Welpen gegenüber. Rüden sind meist freundlicher und toleranter im Umgang mit Welpen. Einige Hündinnen dulden dagegen überhaupt keine fremden Welpen in ihrem Umfeld. Tatsächlich bedeuten fremde Welpen für eine Hündin natürlicherweise Konkurrenz für den eigenen potentiellen Nachwuchs. Ein Rüde dagegen kann sich nie ganz sicher sein, ob er nicht vielleicht selber der Vater des Welpen ist. Welpenschutz außerhalb des eigenen Rudels existiert nicht!</p>
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		<title>Großer oder kleiner Hund?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/groser-oder-kleiner-hund/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 07:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir? </a></p>
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<h5>die Größe des Hundes</h5>
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<p>Die Größe des Hundes ist meist Geschmackssache. Dennoch gibt es auch eine Reihe praktischer Überlegungen zu diesem Thema:</p>
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<div id="attachment_2161" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-2161" title="Parson_Place" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p>Große Hunde werden von Menschen meist ernster genommen. Die Überlegung, dass der Hund auch als Beschützer im Ernstfall taugt, spielt bei der Anschaffung eines großen Hundes oft eine Rolle. Ein großer Hund ist aber nicht automatisch selbstbewusster oder verteidigungsbereiter. Die größte Hunderasse der Welt, der Irische Wolfshund, gilt z.B. als ausgesprochenes Sensibelchen und als sehr friedfertig. Kleine Terrier dagegen bringen oft das Herz eines Löwen mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kleine Hunde können und sollten genauso erzogen werden, wie große Hunde. An der Größe des Hundes ist auch kaum auszumachen, wie viel Bewegung oder geistige Beschäftigung der Hund braucht. Viel mehr ist ausschlaggebend, wofür der Hund ursprünglich gezüchtet wurde und wie agil er ist. Allerdings macht es einen großen Unterschied (sowohl für den Halter als auch für Passanten), ob ein 50kg Hund bellend in der Leine hängt oder ein 5kg Hund. Je größer der Hund, umso kritischer wird sein Verhalten und seine Erziehung in der Öffentlichkeit betrachtet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein großer Hund sollte als Welpe und Junghund wenig Treppen laufen, da dies auf die Gelenke geht. Ist man in der Lage, den Hund zu tragen? Diese Frage stellt sich auch, wenn der Hund alt wird oder zu krank ist, um Treppen laufen zu können. Vor allem, wenn man im 3. Stock ohne Aufzug wohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Frühling-Mai-060.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2164" title="Frühling Mai 060" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Frühling-Mai-060-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Große Hunde sind beim wilden Spiel mit Kindern robuster, was besser für den Hund, aber schlechter für das Kind sein kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kleine Hunde dürfen oft umsonst in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden, je nach Fluggesellschaft bis zu einem Höchstgewicht von 5-7 kg auch im Flugzeug mit in der Passagierkabine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einem kleinen Hund kann es deutlich leichter sein, eine Wohnung zu finden, als mit einem großen Hund. Auch sind in einigen Ferienwohnungen nur kleine Hunde erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Maulkorb- und Leinenpflicht sowie weitere Vorgaben wie z.B. Chip-Pflicht oder ein Sachkundenachweis, sind in einigen Gemeinden und Städten für kleine Hunde weniger umfassend, als für große Hunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Große Hunde brauchen mehr Platz. Ein Neufundländer passt schwerlich in einen Kleinwagen, eine Dogge nicht unbedingt im Restaurant unter den Tisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2166" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-2166" title="Dan Bennett 8" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-8-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/soggydan/2855244006/in/set-72157624488356445 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a></p></div>
<p>Große Hunde sind bei Hundebegegnungen robuster, was für die Nerven des Halters eine Rolle spielen könnte, wenn ein fremder großer Hund mit unbekannter Absicht auf einen zu gerannt kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kleine Hunde werden von einigen Menschen nicht ganz ernst genommen und nicht als vollwertige Hunde angesehen. Gegen blöde Sprüche diesbezüglich muss man sich als Kleinhundehalter ein dickes Fell zulegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Große Hunde kosten mehr. Sie fressen mehr, brauchen größere Körbchen/Leinen/Halsbänder, auch Entwurmung, Impfung, Kastration und viele weitere Leistungen des Tierarztes sind teurer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Große Hunde werden im Allgemeinen nicht so alt, wie kleine Hunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Hund passt zu mir? &#8211; Welpe oder erwachsener Hund?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/welpe-oder-erwachsener-hund/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/welpe-oder-erwachsener-hund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 13:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht welcher Hund passt zu mir &#160; &#160; der Welpe &#160; Viele Menschen finden es toll, wie arglos und neugierig Welpen sind. Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir</a></p>
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<h5>der Welpe</h5>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Welpe_tamaskan1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1499" title="wiki_pd_Welpe_tamaskan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Welpe_tamaskan1-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a>Viele Menschen finden es toll, wie arglos und neugierig Welpen sind. Dass sie alles erforschen wollen, alles als bespielbar einschätzen, aber auch vor eigentlich Alltäglichem zurück schrecken. Alles ist neu und faszinierend. Alles muss erkundet werden, jede kleine Denk- oder Geschicklichkeitsaufgabe ist eine riesige Herausforderung. Man begleitet den Hund von Beginn an, entdeckt mit ihm die Welt und weckt Freude am gemeinsamen Tun. Welpen können die reine Lebensfreude ausstrahlen. Vor allem ist es auch schön zu erleben, wie der Hund langsam immer mehr Vertrauen fasst, immer mehr Zugehörigkeitsgefühl entsteht, man wird ein Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genug Menschen sind allerdings heilfroh, wenn der Hund endlich erwachsen ist. Ein Welpe ist quasi ein Vollzeit-Job.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen sind noch nicht in der Lage, ihre Blase zu kontrollieren, so darf man sie in den Wachphasen kaum aus dem Augen lassen. Hat man Glück, meldet sich der Welpe, dann hat man nur noch das Problem, ihn innerhalb weniger Sekunden in den Garten oder auf den nächsten Grünstreifen zu befördern. Hat man Pech, muss man eben etwas öfter wischen. Leider müssen junge Welpen auch Nachts noch raus oder zumindest sehr früh morgens. Und wenn man schon mal wach ist, sieht der Welpe es auch eher nicht ein, nach dem Gassigang ruhig weiter zu schlafen. Ein Spiel oder die Wohnung zu erkunden ist viel interessanter, auch um 5 Uhr Morgens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01781.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1500" title="DSC_0178" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01781-265x300.jpg" alt="" width="265" height="300" /></a>Welpen haben noch keine Beißhemmung. Sie zwicken im Spiel, kauen auf Händen herum oder testen, ob sich das Hosenbein nicht zu einem lustigen Zerrspiel eignet. Wenn man Welpen untereinander beobachtet, wird schnell klar, was sie sich unter einem tollen Spiel vorstellen. Dass menschliche Haut empfindlicher ist und Menschen sich das mit dem Spielen überhaupt etwas anders vorstellen, muss der Zwerg erst noch lernen. Vor allem kleine Kinder sind mit den übermütigen Spielaufforderungen des Welpen schnell überfordert. Umgekehrt leben gerade kleine Welpen auch nicht ungefährlich beim Spiel mit Kindern. Schnell wird der Hund zu sehr gedrückt oder verbogen oder fallen gelassen. Welpen und Kinder sollte man grundsätzlich nie miteinander alleine lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen haben ein enormes Kaubedürfnis, vor allem, wenn sie in den Zahnwechsel kommen. Und sie haben keine Ahnung, dass die Zimmerpflanze giftig ist, der zerfetzte Teddy das Lieblingsspielzeug des Sohnes war oder ein Stuhlbein etwas anderes ist, als ein Stöckchen. Apropos Verständnis: Welpen verstehen weder, was „Nein“ heißt, noch dass das aufgeregte von lauten Geräuschen begleitete Herumgefuchtel ihrer Besitzer einen Tadel darstellen soll. Ein Entgegenkommen Seitens der Besitzer in der Kommunikation ist hilfreich, ein paar Grundlagen in hündischer Körpersprache zu beherrschen, sinnvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen haben zudem eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sie schwanken innerhalb von Minuten zwischen aufmerksamem Mitarbeiten, wilder Überdrehtheit und Tiefschlaf. Die „wilden 5 Minuten“ kennt fast jeder Welpenbesitzer, wenn der kleine Terror-Zwerg wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung rast und überhaupt nicht mehr ansprechbar scheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Shih-poo1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1501" title="wiki_pd_800px-Shih-poo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Shih-poo1-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Welpen müssen viel kennen lernen, um später als erwachsener Hund gelassen auf Umweltreize, Menschen oder andere Hunde zu reagieren. Die Zeitspanne, in der der junge Hund unbedarft auf alles zu geht, ist kurz und gilt es zu nutzen. Alles, was er jetzt lernt, prägt ihn stark für den Rest seines Lebens. Leider auch negative Erlebnisse. Eine Balance zwischen Sicherheit geben und erleben lassen, fördern, ohne zu überfordern, muss gefunden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen haben keine Ahnung von Leinenführigkeit und sehen auch keinerlei Sinn darin, „ordentlich“ an der Leine zu laufen. Sie wollen rennen, dann wieder still beobachten, spielen, die Welt erkunden… Die Leine scheint da nur hinderlich. Dennoch muss man von Anfang an konsequent sein, wenn man später nicht vor einem deutlich größeren, kräftigeren Ziehproblem beim erwachsenen Hund stehen will.<br />
Mit Welpen darf man aus gesundheitlichen Gründen auch noch nicht allzu lange spazieren gehen, dafür muss es aber sehr oft sein. Auch abseits von körperlicher Überforderung (Welpen haben meist überhaupt kein Gespür dafür, wann sie genug haben), machen Spaziergänge in Form von „Strecke zurücklegen“ keinerlei Sinn. Es sei denn, man will sich einen Marathonläufer heran trainieren. Der Welpe muss die Welt kennen lernen, nicht sich von A nach B bewegen. Der Weg ist das Ziel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-00052.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1502" title="0005" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-00052-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a>Welpen können noch nicht alleine bleiben. Beim Züchter war ja auch immer jemand da: die Mutterhündin, die Geschwister, Menschen… Nun sind sie in völlig fremder Umgebung bei fremden Menschen, sie müssen erst Vertrauen fassen und langsam begreifen, dass das alleine bleiben kein Weltuntergang ist und ihre Menschen immer wieder kommen. Dazu kommt: je jünger der Welpe, desto kürzer die Schlaf-/Wachphasen. Wenn der Welpe mehrere Stunden alleine bleiben muss, wacht er in dieser Zeit mehrfach auf, sucht seine Sozialpartner, ist voller Tatendrang und die Blase drückt. Er ist gezwungen, sich im Haus zu lösen, einhalten kann er ja noch nicht. Für das Stubenreinheitstraining ist das wenig förderlich. Er ist auch gezwungen, sich selbst eine Beschäftigung zu suchen. Und er weiß nicht, dass es keine gute Idee ist, den teuren Teppich anzukauen oder den Mülleimer auszuleeren. Woher auch, es ist ja niemand da, der ihm ein Feedback gibt. Den Welpen in eine Box zu sperren, macht es für den Menschen angenehmer, aber keinesfalls für den Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1503" title="Cadet" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet1-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>Junge Welpen finden meist alle Lebewesen prima. Menschen, Hunde, alles wird überschwänglich begrüßt, das Rückrufkommando ist leicht vergessen. Wenig hilfreich dabei ist, dass die meisten Menschen fremde Welpen hinreißend finden und den Ausreißer fröhlich begrüßen und selbst das Anspringen nicht tragisch finden. Ab und an scheint es gar, als hätte der Welpe seinen Besitzer völlig vergessen und würde nun mit neuen Menschen oder anderen Hunden fröhlich Nachhause laufen wollen. Vergessen darf man dabei nicht, dass diese sehr positive Eigenschaft von Welpen den Übergang vom Züchter zu seinen neuen Besitzern sehr erleichtert hat. Ebenso ist die Gewöhnung an Kinder und andere Haustiere beim Welpen recht einfach. Man kann den Welpen formen und prägen, von Anfang an so erziehen, wie man es selbst für richtig hält. Der Welpe ist noch nicht vorbelastet, man kennt seine ganze Geschichte und wenn es dann später doch zu gröberem „Fehlverhalten“ des Hundes kommt, kann man sich an die eigene Nase packen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5></h5>
<h5></h5>
<h5>der erwachsene Hund</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein erwachsener Hund hat den Vorteil, in der Regel bereits ruhiger und abgeklärter zu sein, als ein Welpe. Im Allgemeinen ist er bereits stubenrein und mit etwas Glück kann er auch schon mehrere Stunden problemlos alleine bleiben. Ein erwachsener Hund hat dazu längere Schlaf- und Wachphasen, was den Tagesablauf mit ihm deutlich besser planbar macht. Es sind schon wesentlich mehr Aktivitäten mit ihm möglich und auch längere Spaziergänge. Dazu kommt, dass man bei einem erwachsenen Hund besser einschätzen kann, ob er vom Wesen her wirklich passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1505" title="croisee" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Der niedliche undefinierbare Mischlingswelpe wird vielleicht zu einem imposanten Wachhund, den man in seiner angedachten Rolle als Besucherfreundlicher Familienhund in der Mietwohnung eher nicht gebrauchen kann. Oder er entwickelt enormen Jagdtrieb, der Freilauf kaum möglich macht. Oder statt des ruhigen Sofa-Hundes erhält man ein nimmermüdes Energiebündel. Oder er ist als erwachsener Hund wenig interessiert an ausgelassenem Spiel mit anderen Hunden, schade für den, der vorhatte, seinen Hund über Besuche auf der Hundewiese auszulasten. Nimmt man einen bereits erwachsenen Hund auf, stehen all diese Charakterzüge schon fest.</p>
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<p>Einen erwachsenen Hund kann man „von privat“ bekommen, aus dem Tierheim oder aus einer Pflegestelle, die für Tierschutzvereine Hunde betreut. Viele Menschen schreckt ab, dass es ja „einen Grund geben muss“, warum der Hund abgegeben wurde. Natürlich werden viele Hunde aus Überforderung abgegeben. Oft genug mit etwa einem Jahr, weil es völlig versäumt wurde, den Hund zu erziehen oder Grenzen zu setzen und nun, wo der Hund groß, kräftig und in der Pubertät angekommen ist, schaffen es seine Besitzer erst recht nicht mehr. Gerade bei einem so jungen Hund, dessen einziges Problem mangelnde Erziehung ist, ist es mit dem richtigen Training oft nicht schwierig, einen tollen Familienhund zu erhalten.<br />
Deutlich schwieriger wird es, wenn der Hund schon starke Verhaltensprobleme entwickelt hat, z.B. sehr ängstlich ist oder in bestimmten Situationen aggressiv reagiert. Dies ist für viele Hundeanfänger, ohne die Hilfe eines kompetenten Trainers, kaum zu meistern. Einige Hunde werden aber auch abgegeben, weil die Besitzer umziehen, die Halter sich trennen oder ein Kind erwarten oder der Besitzer verstirbt. Es gibt durchaus auch gut erzogene Hunde im Tierheim, solche, die verträglich mit Mensch und Tier sind, nicht jagen oder das perfekte Temperament für die angedachten Aktivitäten mitbringen. Es gibt so viele Hunde im Tierschutz, die auf ein neues Zuhause warten, dass eigentlich für absolut Jeden der passende Traum-Hund dabei sein müsste.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Miltenberg_Germany_-_3_-_Strassenszene.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1506" title="wiki_pd_800px-Miltenberg_(Germany)_-_3_-_Strassenszene" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Miltenberg_Germany_-_3_-_Strassenszene-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a>Ein Problem ist es, dass oft nur ein Teil der Vorgeschichte bekannt ist, so dass unvorhergesehen Schwierigkeiten auftreten können. Z.B. Angst vor bestimmten Menschen oder Gegenständen oder Unverträglichkeit mit bestimmten Hunderassen. Wenn die Ursache im Dunkeln liegt, macht dies das Training nicht unbedingt leichter. So ist es wichtig, möglichst viel über den anvisierten zukünftigen Hausgenossen in Erfahrung zu bringen.</p>
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<p>Hunde, die in Pflegestellen leben, sind meist voll in die Familie integriert und leben einen ganz normalen Alltag. So kann man sehr viel über mögliche Schwierigkeiten, aber auch Vorzüge des Hundes sagen. Dazu kommt, dass die Hunde ihren Pflegestellen meist schnell ans Herz wachsen, so dass diesen daran gelegen ist, ihre Hunde nur in wirklich passende Hände zu vermitteln.</p>
<p>Bei Abgabe „von privat“ sollte man dagegen ganz genau hinterfragen und am besten auch mehrfach mit dem Hund spazieren gehen, bevor man sich endgültig für ihn entscheidet. Wenn man den Eindruck hat, die Halter wollen den Hund nur irgendwie möglichst schnell los werden, ist für Hundeanfänger Vorsicht geboten.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_CaneCorso_ba.jpg"><img class="alignright  wp-image-1507" title="OLYMPUS" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_CaneCorso_ba-300x264.jpg" alt="" width="240" height="211" /></a>Tierheime gibt es sehr unterschiedliche. Viele Tierheime kümmern sich vorbildlich, trainieren auch mit den Hunden und bestehen auf eine längere Kennenlernphase, um absolut sicher sein zu können, dass Hund und Halter zueinander passen. Manche Tierheime beschränken sich aber weitestgehend auf die Verwahrung der Hunde und sind froh um jede schnelle Vermittlung. Mehrere Spaziergänge mit dem Hund vor der Adoption, möglichst mit der ganzen Familie, sollten Pflicht sein. Wenn die Pfleger im Tierheim wenig über den Wunsch-Kandidaten sagen können, helfen vielleicht Gespräche mit regelmäßigen Gassigängern weiter oder ein Kontakt zu den Vorbesitzern kann hergestellt werden. Je mehr man über den Hund, sein Verhalten im Alltag oder mögliche Probleme in Erfahrung bringen kann, umso wahrscheinlicher ist es, dass alle miteinander glücklich werden.</p>
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<p>Falls es eine bestimmte Rasse werden soll, kann man sich an Rassespezifische Notvermittlungen wenden. Für fast jede Rasse existiert eine solche, die oft auch Mischlinge der betreuten Rasse vermittelt. Es kommt auch immer mal wieder vor, dass Züchter Hunde abgeben, die sich als zuchtuntauglich erweisen. Hier kann man bei dem betreuenden Zuchtverband nachfragen.</p>
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		<title>Vollzeit-Arbeit und Hund</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 12:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
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<p>Viele Vollzeit-Berufstätige würden gerne ihr Leben mit einem Hund teilen. Jemand, der auf sie wartet, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, mit dem sie zusammen spazieren gehen und Abends auf der Couch kuscheln können. Aber ist es auch fair dem Hund gegenüber, ihn so lange alleine zu lassen? Welche Alternativen gibt es?</p>
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<div id="attachment_1478" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-0005.jpg"><img class="size-medium wp-image-1478" title="0005" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-0005-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Beschäftigung gesucht und gefunden</p></div>
<p>Bei einem Welpen ist Vollzeit-Arbeit und Hund tatsächlich oft nur schwer zu vereinbaren. Ein Welpe ist nicht innerhalb einer Urlaubszeit von 2 Wochen stubenrein zu bekommen oder zu erziehen. Auch ist es für viele Welpen reine Qual, ihn so lange alleine zu lassen. Alles ist fremd, er war zuvor nie ohne seine Mutter oder Geschwister, so ist es nicht verwunderlich, dass Welpen jammern, um irgendwie ihr Rudel zurück zu rufen. Das alleine bleiben muss langsam aufgebaut werden. Über mehrere Stunden tagsüber einhalten kann ein Welpe auch erst mit frühestens 4 Monaten.</p>
<p>Ein Welpe hat dazu recht kurze Schlaf- und Wachphasen. Er wird also mehrmals in der Zeit des alleine Bleibens aufwachen, hungrig, voller Tatendrang, mit drückender Blase und Verlassensängsten.</p>
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<p>Eine Alternative ist die Übernahme eines erwachsenen Hundes. Ein erwachsener Hund verdöst die meiste Zeit des Tages, wenn er sonst gut ausgelastet ist und kann auch einige Stunden einhalten. Allerdings haben auch viele erwachsene Hunde ein Problem damit, alleine zurück gelassen zu werden. Auch bei ihnen kann es vorkommen, dass sie Ängste ausstehen, aus Frust das ganze Haus zusammen bellen oder sich „trösten“, indem sie die Wohnungseinrichtung zerkauen. Wenn der Hund in seinem alten Zuhause allerdings gut gelernt hat, alleine zu bleiben und man trotzdem einige Wochen frei nehmen kann, um den Hund an das neue Zuhause zu gewöhnen, hat man gute Chancen, dass es mit dem alleine bleiben klappt.</p>
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<p>Bei jedem Hund macht es aber Sinn, einen Plan B zu haben, falls es trotzdem zu Problemen kommt. Alternativen zum langen alleine lassen gibt es nämlich auch: mit etwas Glück findet man Rentner oder Schüler, die gerne zwischendurch mit dem Hund spazieren gehen. Teurer ist eine halbtägige oder ganztägige private Hundebetreuung. In einigen größeren Städten gibt es mittlerweile auch Hundetagesstätten. Als Paar kann man versuchen, die Arbeitszeiten so zu legen, dass der Hund nicht ganz so lange am Stück alleine bleiben muss (einer fängt sehr früh an, der andere möglichst spät). Vielleicht ist es auch möglich, die Mittagspause zu verlängern, um den Hund zwischendurch auslasten zu können. Und wenn man ganz viel Glück hat (und einen gut erzogenen Hund), erlaubt der Chef vielleicht sogar, dass der Hund mit ins Büro darf.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_4147.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1479" title="DSC_4147" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_4147-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Eine weitere Frage ist, ob man vor und nach einem langen Arbeitstag tatsächlich immer noch die Energie hat, den Hund auszulasten. Der hatte schließlich den ganzen Tag nichts zu tun und ist nun voller Energie und Tatendrang. Ist man bereit, jeden (!) Tag mindestens eine Stunde früher aufzustehen, um spazieren zu gehen? Auch, wenn es noch dunkel ist und einen 5 Grad mit Dauerregen erwarten? Ist man bereit, jeden Abend eine große Runde mit dem Hund zu laufen, auch wenn man müde ist, das Wetter noch genauso schlecht ist wie am Morgen oder die beste Freundin fragt, ob man mit ins Kino möchte? Hat man auch die Zeit dazu, neben einkaufen, Haushalt, Garten, Kindern, anderen Hobbies…?<br />
In manches lässt sich ein Hund integrieren: Kinder zu Fuß zum Kindergarten bringen, Brötchen holen, die morgendliche Joggingrunde. Hundeschulen bieten oft Samstags Beschäftigungs- und Erziehungskurse an, deren Inhalte man auf der Abendrunde vertiefen kann. 20 Minuten &#8220;Kopfarbeit&#8221; + Austoben ist für einen Hund oft auslastender, als 1,5 Stunden langweiliger Spaziergang.</p>
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<p>Ein Problem können Tierarztbesuche unter der Woche sein, wenn die Öffnungszeiten des Tierarztes nicht mit den Arbeitszeiten abgestimmt werden können. Bevor man zum Notdienst in eine Klinik fahren muss, können für kleinere Probleme oder zum Abklären der Notwendigkeit eines Klinikbesuches Portale wie <a href="https://www.drsam.de/" target="_blank">Dr. Sam</a> helfen. Hier beraten erfahrene Tierärzte rund um die Uhr und man erspart zudem seinem Hund den Stress eines Tierarzt-Besuches.</p>
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<p>Und manchmal kann es auch bedeuten ein Hundefreund zu sein, wenn man auf den ersehnten Vierbeiner verzichtet, weil man ihm kein artgerechtes Leben bieten kann. Stattdessen freuen sich z.B. Tierheime immer über zuverlässige Gassigänger und vielleicht findet man dabei auch den Hund, der genau ins Leben passt.</p>
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