<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tierfreund &#187; Haltung</title>
	<atom:link href="https://www.tierfreund.de/tag/haltung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tierfreund.de</link>
	<description>Herzlich Willkommen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Aug 2025 13:27:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.2</generator>
		<item>
		<title>Was braucht der Hund im Alter?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6682</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert das Alter sowohl dem Hund als auch seinem Halter einiges ab: der Hund sieht und hört schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter und die Konzentration fällt schwerer. Man kann dabei einiges tun, um dem Hund einen möglichst angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beschäftigung</h3>
<div id="attachment_6693" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6693" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2-300x240.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a> neue Wege erkunden bringt Abwechslung in den Seniorenalltag</p></div>
<p>Jeder Hundesenior, der noch Lebenswillen und Lebensqualität hat, genießt weiterhin seine Lieblings-Beschäftigungen und hat Momente, in denen er aufblüht. Das kann z.B. Futter erschnüffeln sein, das Lieblingsspielzeug suchen, Hundefreunde begrüßen, Bällchen holen, kleine Denkaufgaben meistern oder Clickern. Auch ein alter Hund lernt noch neue Tricks oder kann ein &#8220;Wald-und-Wiesen-Agility light&#8221; mitmachen: um Baumstämme laufen, auf einem Baumstumpf Sitz machen und über umgestürzte Bäume balancieren. Sind keine Gelenkbeschwerden vorhanden, können sogar niedrige Hürden eingebaut werden. Geistige Anregungen und das Erfolgserlebnis, wenn Aufgaben erfolgreich gemeistert werden, bringen Lebensfreude und halten geistig fit.</p>
<p>Viele Spielvorschläge, die für Welpen/Junghunde geeignet sind, können so auch für alte Hunde geeignet sein. Sehr jungen und sehr alten Hunden ist gemein, dass die Konzentrationsspanne eher kurz ist und die körperliche Beanspruchung gering gehalten werden sollte. Viele Spielvorschläge findet man <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Menschen joggen oder im langsamen Tempo am Rad mitlaufen kann auch für den Hund im Alter eine prima Sache sein. Wenn die Fitness passt, der Hund immer im Trab bleiben kann und der Boden möglichst weich ist (kein Asphalt!), fördert auch diese Bewegung die Muskulatur, Beweglichkeit und Durchblutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwimmen entlastet die Gelenke und ist so vor allem für Hunde mit entsprechenden Beschwerden sehr empfehlenswert. Aufpassen muss man bei kühlem Wetter, da Senioren oft weniger gute Abwehrkräfte haben und sich so leicht eine Erkältung holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spaziergänge</h3>
<div id="attachment_6695" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-6695" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr</a> in der Natur ausspannen tut Mensch und Hund gut</p></div>
<p>Alte Hunde gehen meist noch gerne spazieren. Sie schätzen dabei aber eher vertraute Umgebung, ein gemütlicheres Tempo und die über die Jahre entstandenen kleinen Rituale. Auch Spiele und Herumalbern, im Teich plantschen oder neue Hunde kennen lernen macht je nach Hundetyp selbst im höheren Alter noch Spaß und wertet den Alltag auf. Zudem fördern regelmäßige Spaziergänge die Durchblutung und regen so den Kreislauf an. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der altersbedingte Muskelabbau verlangsamt wird und es leichter ist, das Gewicht des Hundes zu halten. Dabei sind mehrere kurze Runden am Tag sehr viel sinnvoller, als eine lange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Umsicht auf Spaziergängen ist oft ebenfalls nötig: der Hund im Alter nimmt Umweltreize weniger gut wahr, reagiert auf Gefahren vielleicht zu spät oder wird durch einen rüpeligen Junghund unsanft über den Haufen gerannt. Der Mensch muss mehr für ihn &#8220;Mitdenken&#8221; und ihm manche Situationen auch abnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sozialkontakte</h3>
<div id="attachment_6696" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7.jpg"><img class="size-medium wp-image-6696" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7-300x197.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/ " target="_blank">Scott Feldstein/flickr</a></p></div>
<p>Natürlich darf der Senior mit Rückenproblemen nicht vom wilden Jungspund über den Haufen gerannt werden. Aber Sozialkontakte sind auch für Senioren wichtig, sofern sie nicht grundsätzlich keinen Fremdhundkontakt möchten. Hundekontakte fördern das Interesse an der Umwelt und geben neue Anregungen. Wie lange man dem Senior noch &#8220;Hundewiesen&#8221; zumutet, hängt vom Hund ab. Manche lieben es bis ins hohe Alter möglichst viele neue Hunde kennen zu lernen, andere profitieren sehr viel mehr von einigen wenigen, dafür ruhigen und höflichen Begegnungen mit anderen Hunden pro Spaziergang. Manchen Hunden reicht es auch, nur Kontakt zu vertrauten Hunden zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wärme</h3>
<p>Manche Hundesenioren frieren nun sehr viel schneller, als in jungen Jahren. Die Fellstruktur kann sich im Alter ändern, bietet so weniger Schutz vor Nässe oder es fehlt an Unterwolle. Auch bewegt ein alter Hund sich weniger und langsamer, so dass er schneller auskühlt. In solchen Fällen kann ein Mantel im Winter oder bei Regen sinnvoll sein. Wichtiger als der Mantel ist jedoch, dass der Hund im Freien immer in Bewegung bleibt und sich möglichst nicht länger auf den kalten Boden legt. Das gilt erst recht, wenn der Hund Gelenkprobleme hat. Feuchte Kälte verschlimmert so z.B. die Beschwerden von Arthrose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6686" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-6686" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/ " target="_blank">Noah Leaman/flickr</a> ein Hund im Alter braucht weiche, warme Rückzugsorte</p></div>
<p>Alte Hunde liegen in der Regel gerne weich. Auch hier ist wichtig, dass die Kälte des Bodens, z.B. durch kalte Fliesen, nicht zum Hund vordringen kann. Ein dickes Kissen ist nun oft die bessere Alternative zu einer Decke. Investiert man jetzt in einen neuen Liegeplatz, sollte man direkt einplanen, dass der Hund im hohen Alter inkontinent werden könnte. Waschbare Kissen und Bezüge, mit denen man z.B. ein Kunststoffkörbchen auspolstert, sind hier von Vorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Routine und Ruhe</h3>
<p>Alte Hunde lieben in der Regel Routine, sie gibt ihnen Sicherheit. Aufregende Situationen, Urlaube oder Hektik stressen alte Hunde oft mehr, als junge. Man wird es dem Hund anmerken, was für ihn noch eine willkommene Abwechslung ist und was ihm einfach nur zu viel wird.</p>
<p>Feste Fütterungs- und Gassizeiten sind zudem bei Hunden mit einer störanfälligen Verdauung wichtig. Der Körper stellt sich schnell auf feste Zeiten ein und taktet entsprechend auch die Aktivität der verschiedenen beteiligten Organe. Für alle Altersstufen gilt: es sollte nach der Fütterung etwa 2 Stunden geruht werden, bevor gespielt, getobt oder lange spazieren gegangen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kommandos</h3>
<p>Welche Kommandos sind wirklich wichtig? Muss der Hund noch Sitz machen, obwohl die Knie bei der Beugung schmerzen? Muss er sich mit seiner Arthrose auf den kalten, nassen Boden legen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vorsorge für den Notfall</h3>
<div id="attachment_6699" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6699" title="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1-300x214.jpg" alt="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen</p></div>
<p>Wenn der Hund krank wird, operiert werden muss oder starke Gelenkprobleme hat, kann das sehr teuer werden. Eine OP- oder Krankenversicherung kostet dabei umso mehr, je später im Hundeleben man sie abschließt. In der Regel werden außerdem bereits vor dem Abschluss bekannte Krankheiten völlig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Zusätzlich zu den Tierarztkosten können zudem z.B. Physiotherapie, Gelenkunterstützende Mittel, Herzmittel oder Schmerzmittel mit der Zeit ins Geld gehen. Hier sollte man sich früh genug im Hundeleben überlegen, wie man diese Ausgaben stemmen kann. Möchte man keine Versicherung abschließen, kann ein &#8220;Notfall-Konto&#8221; sinnvoll sein.</p>
<p>Daneben machen Notfälle wie akute Krankheitsschübe oder eine Versorgung nach einer OP oft tageweise eine rundum-Betreuung des Hundes nötig. Gibt es für diesen Fall eine zuverlässige Betreuung? Besteht die Möglichkeit, den Hund im hohen Alter öfter zum Lösen vor die Tür zu lassen, wenn er nicht mehr so lange einhalten kann?</p>
<p>Bei großen Hunden ist ebenfalls zu Bedenken, dass die Bewältigung von Treppen im Alter zum Problem werden kann. Ab einem gewissen Gewicht kann der Hund nicht mehrmals am Tag getragen werden, wenn er die Stufen nicht mehr alleine schafft. Was können hier Alternativen sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>in Kürze Teil 3: Futter, Pflege und Gesundheit von Hundesenioren</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Hund im Alter &#8211; was bedeutet alt?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 15:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6604</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6606" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710.jpg"><img class="size-medium wp-image-6606" title="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710-300x198.jpg" alt="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt</p></div>
<p>Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt und sprang in jeden Tümpel. Jetzt liegt er neben einem und strahlt mehr Ruhe aus, als jemals zuvor. Der neue, pöbelnde Rüde im Revier wird kaum eines Blickes gewürdigt, dem Reh nur hinterher geblinzelt. Alte Hunde strahlen meist eine tiefe Abgeklärtheit und innere Ruhe aus. Viele Menschen genießen besonders die Senioren-Zeit ihres Hundes, die Beziehung ist inniger denn je, man versteht und vertraut sich blind. Der Hund weiß genau, was in welcher Situation von ihm erwartet wird und erträgt Wartezeiten mit stoischer Gelassenheit. Auch der Mensch erkennt in jedem Blick, in jeder Körperhaltung nach den vielen gemeinsamen Jahren genau, was in seinem Hund gerade vorgeht. Die Alltagsroutine funktioniert ohne Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt.jpg"><img class="size-medium wp-image-6608" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-300x200.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a>, im Alter fällt vieles schwerer</p></div>
<p>Dabei fordert das Alter Hunden auch einiges ab. Sie sehen und hören schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter, die Konzentration fällt schwerer. Ein alter Hund fordert natürlich auch den Menschen, durch die Gebrechen, vielleicht Unsauberkeit oder beginnende Demenz. Er braucht mehr Pflege, muss öfter vor die Tür und kann nicht mehr alles mitmachen. Verdient hat der treue alte Gefährte es, nun bestmöglich versorgt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wann ist ein Hund alt? Und was bedeutet &#8220;alt&#8221; eigentlich?</h2>
<p>Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Die wenigsten Hunde müssen noch tägliche, anstrengende Arbeit leisten, die medizinische Versorgung ist wesentlich besser geworden und der Hund hat sich vom Nutztier zum umsorgten Familienmitglied gewandelt.</p>
<p>Probleme der heutigen Zeit, die Hunde vorschnell &#8220;altern&#8221; lassen, sind vor allem mangelnde Bewegung und zu wenig geistige Herausforderungen sowie Übergewicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6614" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104.jpg"><img class="size-medium wp-image-6614" title="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104-300x199.jpg" alt="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit &#8211; der Hund im Alter</p></div>
<p>Wie sich das Alter bemerkbar macht, ist unterschiedlich. Oft geht es mit mehr Muße einher, der Hund fordert weniger Beschäftigung und schläft mehr. Unter anderem dadurch wird Muskelmasse abgebaut, dafür setzen viele Hunde Fettpölsterchen an. Wie der Mensch bekommen auch Hunde graue Haare, da die Pigmentbildenden Zellen immer weniger effektiv arbeiten können. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmend schlechter. Da auch der Geschmackssinn betroffen sein kann, werden einige Hunde zu schlechten Essern oder mögen nur noch sehr geschmacksintensives Futter. Zahnstein und abgenutzte Gelenke können körperliche Beeinträchtigungen bedeuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6616" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6616" title="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an</p></div>
<p>Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen und neue Aufgaben zu verstehen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, dem Senior immer wieder diese kleinen Denk-Herausforderungen zu bieten, auch für Hunde gilt: wer rastet, der rostet.</p>
<p>Dies alles ist ein langsamer Prozess und vor allem ein sehr individueller. Große Hunde &#8220;altern&#8221; meist schneller als kleine und übergewichtige Hunde mit zu wenig Bewegung schneller als schlanke und fitte Hunde. Daneben scheinen einige Hunde besonders gute Zellreparaturmechanismen aufzuweisen, es dauert lange, bis sie Anzeichen des Alterns erkennen lassen. Andere Hunde büßen dagegen trotz optimaler Haltung früh an Leistungsfähigkeit ein. Hier spielt auch die Genetik eine wichtige Rolle: sind die Vorfahren des Hundes sehr alt geworden, wird er selbst mit einiger Wahrscheinlichkeit auch ein hohes Alter erreichen. Vor allem bei sehr großen Rassen ist es daher auch unter diesem Aspekt sehr empfehlenswert, nach einem entsprechend guten Züchter zu suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Hundejahre in Menschenjahren</h2>
<p>Früher sagte man, dass ein Hundejahr 7 Menschenjahren entspricht. So einfach ist es natürlich nicht. Mit 12 Monaten ist der Hund im besten Teenageralter, danach läuft der Alterungsprozess langsamer ab. Es gibt mittlerweile einige komplexere Tabellen, die unter anderem auch die Größe des Hundes mit einbeziehen. So kann man grob sagen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6618" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff.jpg"><img class="size-medium wp-image-6618" title="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff-300x212.jpg" alt="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter</p></div>
<p><em><span style="font-size: small;"><strong>Kleinhund</strong></span></em> (bis 15kg): 12Monate = 17-19 Menschenjahre; 5 Jahre = 33 &#8211; 38 Menschenjahre; 10 Jahre = 60 &#8211; 65 Menschenjahre; 15 Jahre = 85 &#8211; 90 Menschenjahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><span style="font-size: small;">mittelgroßer Hund</span></strong></em> (um 25kg): 12Monate = 15-16 Menschenjahre; 5 Jahre = 40 &#8211; 45 Menschenjahre; 10 Jahre = 65 &#8211; 75 Menschenjahre; 15 Jahre = um 100 Menschenjahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>großer Hund</strong></em></span> (&gt;40kg): 12Monate = 14 &#8211; 15 Menschenjahre; 5 Jahre = 45 &#8211; 50 Menschenjahre; 10 Jahre = 75 &#8211; 85 Menschenjahre; 15 Jahre = ein sehr großes Geschenk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Wann ist die Zeit gekommen, den Hund gehen zu lassen?</h2>
<div id="attachment_6620" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl.jpg"><img class="size-medium wp-image-6620" title="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl-300x198.jpg" alt="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten&#8230;</p></div>
<p>Wann ist die Zeit gekommen, einen treuen Freund, einen langjährigen Gefährten seine letzte Reise antreten zu lassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich sicher niemand gerne. Leider sterben nur wenige Hunde friedlich im Schlaf, in den meisten Fällen muss der Mensch diese schwere Entscheidung treffen. Es ist nicht immer leicht zu sagen, ab wann der Hund keine Lebensqualität mehr hat oder auch, wie groß seine Schmerzen tatsächlich sind. Man möchte den Hund nicht sterben lassen, aber bis zu welchem Punkt handelt man noch im Sinne des Hundes?</p>
<p>Einige Menschen spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wann der Hund gehen möchte. Ein guter Ratgeber ist aber auch der Tierarzt, der im Zweifelsfall eine unabhängige Einschätzung geben kann.</p>
<p>Die meisten Tierärzte schläfern auch Zuhause ein. So kann der Hund seine letzten Stunden und Minuten im Kreise der Familie in vertrauter Umgebung verbringen, statt noch einmal dem Stress einer Tierarztpraxis ausgesetzt zu sein. So schwer es einem fällt, man sollte unbedingt in seinen letzten Momenten bei seinem Tier bleiben und seinen alten Freund nicht alleine sterben lassen.</p>
<p>Eine Beerdigung im Garten ist nur nach Einholung einer Genehmigung bei der Stadt bzw. Gemeinde gestattet. Es kann allerdings auch Regionsabhängig grundsätzlich untersagt werden. Daneben gibt es immer mehr Tierfriedhöfe, auf denen man sein Tier bestatten lassen kann. Das gängigste Vorgehen von Hundebesitzern, die den Körper des Hundes nicht an die Tierkörperbeseitigungsanstalt übergeben möchten, ist aber das Einäschern. In dem Fall kann man die Asche seines Tieres mit Nachhause nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teil 2: <a title="Was braucht der Hund im Alter?" href="https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/">Was braucht der Hund im Alter? Wie kann man ihn beschäftigen?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hundehaltung in der Mietwohnung</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6548</guid>
		<description><![CDATA[Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, lebt in einem Haus mit Garten. Eine Wohnung zu finden, in der Hunde erlaubt sind, ist oftmals allerdings gar nicht so einfach. Wie entscheiden Gerichte, wenn Nachbarn oder der Vermieter gegen den Hund sind? Und ist ein Hund in einer Wohnung überhaupt glücklich und ausgelastet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Hunde eignen sich für die Haltung in einer Mietwohnung?</h3>
<div id="attachment_6559" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6559 " title="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Garten ersetzt weder Spaziergänge, noch Beschäftigung mit dem Hund</p></div>
<p>Die meisten Hunde sind nicht automatisch glücklicher oder gar ausgelasteter, wenn sie in einem Haus mit Garten wohnen. Ein Garten hat viele Vorteile, aber wenn der Hund dort nur sich selbst überlassen wird, ist dieser kaum interessanter oder abwechslungsreicher, als die Wohnung. Die wenigsten Hunde beschäftigen sich im Garten selbst über längere Zeit (außer sie nehmen ihren Wachhund-Job sehr ernst) und gehen dort auch nicht spazieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Vorstellung, dass größere Hunde nicht in einer Mietwohnung gehalten werden sollten, hält sich dennoch in vielen Köpfen hartnäckig. Tatsächlich ist einiges dabei zu bedenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde schlafen und dösen rund 16 &#8211; 20 Stunden pro Tag, je nach Rasse und Alter des Hundes. Wichtig ist, dass der Hund in der restlichen Zeit gut ausgelastet wird. Die Ansprüche des Hundes hängen dabei weniger von seiner Größe ab, sondern vielmehr von seinem Temperament und Arbeitsdrang. Man denke z.B. an einen quirligen kleinen Jack Russell und im Vergleich dazu an eine gemütliche Englische Bulldogge. Arbeitshunde-Rassen haben dabei zumeist eine recht genaue Vorstellung, welche Art der Auslastung sie benötigen.</p>
<p>Für die meisten nicht-Arbeitsrassen gilt aber: wenn der Hund sich zumindest einmal am Tag draußen richtig auspowern kann, dazu seinen Menschen viel im Alltag begleitet und/oder im Haus zusätzlich kleine Denk- und Suchspiele geboten bekommt, wird er in der Regel ausgelastet und damit in der Wohnung zufrieden und ruhig sein. So passt auch ein großer Hund problemlos in eine kleine Wohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6558" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6558 " title="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff1-300x212.jpg" alt="im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Im Alter fällt das Treppensteigen nicht mehr leicht</p></div>
<p>Ein Problem kann bei größeren Hunden allerdings eine Wohnung in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug werden. Wird der Hund krank oder bekommt im Alter Arthrose, wird er die Treppen unter Umständen nicht mehr laufen können. Eine Faustregel bei der Rassewahl in dieser Situation sollte entsprechend sein, dass man den Hund zur Not problemlos mehrmals täglich die Treppen runter und wieder rauf tragen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls kann es zu Problemen mit sehr territorialen Rassen kommen. Diese wurden darauf selektiert, teils über viele Jahrhunderte hinweg, dass sie Fremden gegenüber auf dem eigenen Grund und Boden sehr misstrauisch sind. Potentiell &#8220;Gefährliches&#8221; wird gemeldet oder aktiv &#8220;vertrieben&#8221;. Das Territorium wird dabei in einer Mietwohnung häufig auf das ganze Haus mit angrenzendem Grünstreifen ausgedehnt. Eine Rasse mit möglichst wenig Wachtrieb ist daher in einer Mietwohnung immer vorzuziehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Einbrecher sich bereits durch das bloße Vorhandensein eines (eigentlich netten) Hundes abschrecken lassen (siehe auch: <a title="Der Hund als Schutz vor Einbrechern" href="https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/">der Hund als Schutz vor Einbrechern</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Wohnung sehr klein ist, ist auch zu bedenken, dass der Hund kaum Rückzugsorte hat. Gerade in einem trubeligen, lauten Haushalt kann ein sensibles Exemplar dann schnell überfordert sein oder ein hibbeliger Hund gar nicht mehr zur Ruhe kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6568" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-6568" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Sean-Naber-21-240x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323336094/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a> ein Welpe braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Viele Menschen möchten ihren Hund von Anfang an begleiten, aber ein Welpe kann in einer Mietwohnung zu einigen Problemen führen. Ein Welpe kann noch nicht einhalten, bis man mehrere Stockwerke tiefer irgendwann auf einem Rasenstreifen ankommt. Auch ist ein Hund erst mit etwa 4-6 Monaten wirklich stubenrein (siehe auch: <a title="Wie und wann wird der Welpe stubenrein?" href="https://www.tierfreund.de/stubenreinheit/">so wird der Hund stubenrein</a>). Vor allem Holzböden und Teppichböden leiden so zwangsläufig, was keinen Vermieter erfreut.</p>
<p>Ebenfalls braucht ein Welpe meist längere Zeit, bis man ihn einige Stunden am Stück alleine lassen kann. Ein Welpe hat sehr kurze Schlaf-Wachphasen. Bei mehrstündiger Abwesenheit wird er also einige Male aufwachen, jeweils mit drückender Blase und voller Tatendrang. Er weiß noch nicht, dass er die Fußleiste nicht ankauen darf, um Milderung für sein vom Zahnen juckendes Zahnfleisch zu erfahren, oder dass er nicht zur Beschäftigung einzelne Fasern aus dem Teppich ziehen darf. Auch bellen und jaulen viele junge Hunde (und teils auch noch erwachsene) aus Verlassensängsten (siehe auch: <a title="Welpe alleine lassen – wie lernt er es?" href="https://www.tierfreund.de/wie-lernt-der-welpe-alleine-zu-bleiben/">so lernt der Hund alleine zu bleiben</a>). Ein Welpe erfordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer, gerade in einer Mietwohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Darf der Vermieter Haustierhaltung verbieten?</h3>
<p>Das größte Problem, wenn man mit einem (großen) Hund in einer Mietwohnung leben möchte, ist überhaupt erst mal eine Wohnung zu finden. Viele Vermieter lehnen Hunde von vornherein ab. Gründe dafür sind teils schlechte Erfahrungen mit hundebesitzenden Vormietern, oft aber können sich Vermieter auch allgemein nicht vorstellen, dass es mit einem Hund nicht früher oder später zu Problemen kommen wird. Der Hund könnte ausdauernd bellen, Fell und Dreck im Hausflur verlieren oder in der Wohnung zu Schäden führen, indem er z.B. die Böden oder Fenster zerkratzt, an den Wänden markiert oder die Fußleiste abkaut. Dazu kommt die Sorge, andere Mieter könnten sich schon durch die reine Anwesenheit eines noch so lieben Hundes belästigt fühlen. Einige Menschen haben starke Ängste vor Hunden oder eine Tierhaarallergie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6571" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091.jpg"><img class="size-medium wp-image-6571" title="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/DSC_8091-300x221.jpg" alt="Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Kaninchen dürfen auch ohne Zustimmung des Vermieters gehalten werden</p></div>
<p>Ein „Gesetz“ zum Halten von Hunden in einer Mietwohnung gibt es nicht. Nach recht einhelliger Meinung der Gerichte, gehört das Halten von Haustieren allgemein durchaus zur vertragsgemäßen Nutzung einer Wohnung dazu, Tiere sind Teil der Lebensführung. Allerdings müssen gerade in einer Mietwohnung auch die Interessen des Vermieters und der Nachbarn berücksichtigt werden. Im Fall von Kleintieren, die nicht in übermäßiger Anzahl gehalten werden und weder durch Gestank noch durch Lärm auffallen, darf eine Haltung tatsächlich nicht generell verboten werden. Entsprechende Klauseln im Mietvertrag sind ungültig und sie dürfen sogar ohne Wissen und Zustimmung des Vermieters einziehen. Unter diese &#8220;Kleintierregelung&#8221; fallen vor allem solche Tiere, die im Käfig, im Terrarium oder Aquarium gehalten werden, also z.B. Rennmäuse, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und Zierfische, aber auch in Terrarien gehaltene „Exoten“, sofern sie nicht unter das Artenschutzabkommen fallen. Ausnahme: es handelt sich um giftige „gefährliche“ Tiere oder um sehr laute Tiere (Großpapageien). Bei Ratten entscheiden manche Gerichte im Sinne des Vermieters, dass die Haltung auf Grund des „Ekligkeitsfaktors“ untersagt werden darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6572" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier.jpg"><img class=" wp-image-6572" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Jason-Scragz-Bullterrier-300x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/" width="274" height="250" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/scragz/152636218/ " target="_blank">Jason Scragz/flickr</a> so genannte Kampfhunde kann ein Vermieter auch dann verbieten, wenn schon andere Hunde im Haus leben</p></div>
<p>Bei Hunden und Katzen hat ein Vermieter da schon deutlich mehr Mitspracherecht. Eine Klausel, die Hundehaltung nur nach Absprache erlaubt, ist rechtsgültig. Hat der Vermieter gute Gründe, die Haltung nicht zu gestatten, muss der Mieter dies akzeptieren. Steht nichts zu Haustieren im Mietvertrag, könnte der Mieter daraus schließen, dass Hundehaltung erlaubt ist und wenn es hart auf hart kommt, können ihm Gerichte sogar Recht geben. Meist kommt es dabei allerdings auf die Gesamtumstände an (z.B.: Beschweren sich Mitmieter über den Hund? Leben bereits Hunde im Haus? Handelt es sich um einen so genannten Kampfhund?). Es ist immer der bessere Weg, auch im Sinne eines menschlichen Miteinanders, vor dem Hundeeinzug das Gespräch mit dem Vermieter und eventuell mit den Nachbarn zu suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein generelles Verbot der Hundehaltung ist am 20.03.2013 vom Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt worden. Der Bundesgerichtshof entschied im Falle eines Kleinhundes, der unter anderem zur Aufmunterung eines kranken Kindes gedacht war, dass der Vermieter in diesem Fall die Hundehaltung tolerieren muss. Der Bundesgerichtshof ging sogar noch weiter: in diesem Grundsatzentscheid heißt es, dass Klauseln zur generellen Untersagung der Hunde- und Katzenhaltung unwirksam sind. Begründung: &#8220;Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet&#8221; (Aktenzeichen VIII ZR 168/12).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6575" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi.jpg"><img class="size-medium wp-image-6575" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/Brian-Snelson-Chi-253x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/3981160568/in/set-72057594112262016 " target="_blank">Brian Snelson/flickr</a> Gegen Kleinsthunde wie Chihuahua oder Yorkshire Terrier lassen sich nur schwer Gründe finden</p></div>
<p>Daraus darf nicht geschlossen werden, dass sich nun jeder nach Belieben einen Hund oder eine Katze anschaffen kann. Allerdings muss nun eine Interessenabwägung aller Beteiligten erfolgen (Vermieter, Mieter, Nachbarn). Lediglich bei guten Gründen gegen die Tierhaltung, hat das Verbot bestand. Was für einen Einfluss dieses Urteil auf zukünftige Gerichtsentscheide haben wird, muss abgewartet werden. Vor allem bei der Haltung mehrerer (großer) Hunde oder bei der Haltung eines sogenannten &#8220;Kampfhundes&#8221; wird man vor Gericht weiterhin gegen die &#8220;Interessen&#8221; des Vermieters/Nachbarn wenig Chancen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Generell nicht verboten werden dürfen Blindenführhunde und andere Hunde, die nachweislich für die Erkrankung des Halters sehr sinnvoll sind. Im Zweifelsfall ist aber auch dies wieder eine Interessenabwägung vor Gericht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie überzeugt man den Vermieter von seinem Hund?</h3>
<p>Oft ist in Mietverträgen die Klausel &#8220;Haustiere nur nach Absprache&#8221; enthalten. Hier hat man gute Chancen, den Vermieter von seinem Hund zu überzeugen. Ein nettes persönliches Vorstellen des Hundes oder ein schönes Bild kann den Mieter schon vom Hund einnehmen. Und hat man eine Unterschriftenliste aller Mitmieter, dass dem Hund zugestimmt wird, kann man dem Vermieter so einen Teil der Bedenken nehmen. Sinnvoll ist es ebenfalls, im Gespräch mit dem Vermieter viel Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wie z.B. dass der Hund nicht längere Zeit alleine bleiben muss (weniger Gefahr eines &#8220;Bellproblems&#8221;), dass man Hundedreck im Hausflur unverzüglich entfernen wird und den Hund selbstverständlich nicht im Gemeinschaftsgarten seine Geschäfte erledigen lässt. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist immer sinnvoll und zeigt dem Vermieter, dass er auf eventuellen Schäden nicht sitzen bleibt. Hat man vorher schon mit dem Hund zur Miete gelebt, ohne dass es Probleme dadurch gab, kann man sich dies vom ehemaligen Vermieter bescheinigen lassen. Legt man das Schreiben dem potentiellen neuen Vermieter vor, kann auch das dazu beitragen, Bedenken zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6578" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314.jpg"><img class="size-medium wp-image-6578" title="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/07/wiki_pd_EnglBulldog6016314-300x191.jpg" alt="Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Wird ein Hund erlaubt, ist ein zweiter Hund nicht automatisch auch willkommen</p></div>
<p>Hat der Vermieter dem Hund zugestimmt, sollte dies unbedingt schriftlich festgehalten werden, um nachträgliche &#8220;Rückzieher&#8221; zu vermeiden. Eine Erlaubnis kann dabei entweder nur für diesen einen Hund erteilt werden oder aber generell zur Hundehaltung. Ist ersteres der Fall, muss für einen &#8220;Nachfolger-Hund&#8221; oder einen Zweithund erneut beim Vermieter angefragt werden. Ebenfalls darf man nicht automatisch davon ausgehen, dass man einen Hund halten darf, nur weil der Nachbar einen hat. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass Gerichte in dem Punkt recht unterschiedlich urteilen, wie<a href="http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/urteile-mietrecht/tierhaltung/artikel/artikel/hundehaltung-in-mietwohnung-kann-verboten-werden.html"> hier </a>nachzulesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Haltungserlaubnis kann natürlich auch widerrufen werden, wenn sich zeigt, dass vom Hund erhebliche Belästigung oder gar Bedrohung für die Nachbarn ausgeht oder ein Nachbar nachweislich allergisch auf den Hund reagiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls der Vermieter oder Nachbarn hartnäckig gegen den Hund sind, ist ein Wohnungswechsel meist die empfehlenswerteste Lösung, will man am Hundewunsch festhalten. Ärger ist sonst schon wegen Kleinigkeiten vorprogrammiert.</p>
<p>Schafft man einen Hund gar ohne Zustimmung des Vermieters &#8220;heimlich&#8221; an, ohne dass Hundehaltung erlaubt ist, entscheiden Gerichte bislang in fast allen Fällen, dass der Vermieter eine Abschaffung des Hundes verlangen kann und bei Nichtbefolgen eine fristlose Kündigung folgen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/hundehaltung-in-der-mietwohnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Hund als Schutz vor Einbrechern</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 15:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=6351</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2012 ereigneten sich laut Kriminalstatistik bundesweit gut 144.000 Einbrüche in Privatwohnungen, ein Anstieg von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich kommt es damit etwa alle 3,5 Minuten in Deutschland zu einem Wohnungseinbruch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6355" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6355" title="mjk23 Wetterhoun" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/mjk23-Wetterhoun2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/mjk23/5036614018/in/photostream" target="_blank">Foto: mjk23/flickr</a> Wetterhoun</p></div>
<p>Grund genug, sich über eine ausreichende Sicherung der eigenen Wohnung Gedanken zu machen. Aber was schreckt Einbrecher zuverlässig ab? Die meisten Einbrecher sind &#8220;Gelegenheitsdiebe&#8221;. Sie nutzen Dunkelheit und schlecht gesicherte Türen und Fenster in Erdgeschosswohnungen, weil dies am einfachsten und schnellsten Erfolg verspricht. Eine vernünftige Hausbeleuchtung und entsprechend gut gesicherte potentielle &#8220;Eingänge&#8221; für die Diebe sind damit Grund-Maßnahmen, die viele Einbrüche bereits verhindern. Eine Alarmanlage kann ergänzend sinnvoll sein, wenn sie vom Täter nicht mit einfachen Mitteln umgegangen werden kann. Spätestens an diesem Punkt fällt vielen Menschen auch ein Hund zur Sicherung des Eigentums ein. Wenn er gute Wachhundqualitäten mitbringt, meldet er zuverlässig alles Ungewöhnliche und kann den Einbrecher damit aktiv vertreiben. Die Statistik zeigt, dass alleine ein Hundewarnschild etwa 2/3 aller Einbrecher abschreckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Hund als &#8220;lebende Alarmanlage&#8221;?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde dienen Menschen schon seit mehreren Tausend Jahren als Wächter. Sie haben ein hervorragendes Gehör und sind nachts sogar besonders aufmerksam. Die meisten Hunde haben dabei ein Gefühl für ihr Territorium, unterscheiden zwischen eigenem Revier und neutraler Gegend, zwischen bekannten und fremden Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6358" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452.jpg"><img class="size-medium wp-image-6358" title="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_3452-300x198.jpg" alt="die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">die wenigsten Hunde sind alleine durch das Bewachen des Grundstücks ausgelastet und glücklich</p></div>
<p>Tatsächlich ist ein Hund aber ein recht anspruchsvoller &#8220;Ersatz&#8221; einer elektronischen Alarmanlage, wenn er tatsächlich in erster Linie als Wächter und nicht als Familienmitglied dienen soll. Ein Hund wird im Laufe seines Lebens teurer, als selbst eine sehr gute Alarmanlage es ist, und stellt zudem einige Ansprüche: Pflege, Sozialkontakte, Spaziergänge und Erziehung. Mit etwas Pech nimmt er seinen Job zudem zu ernst und nervt Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder lässt selbst willkommenen Besuch nicht mehr aufs Grundstück. Beißt er beispielsweise den Paketboten, hat man ein ernstes Problem. Ein fertig ausgebildeter Wachhund ist sehr teuer, möchte man ihn selbst dazu erziehen, braucht es viel Hundeverstand und Zeit. Privates Abrichten von Hunden auf Menschen ist in Deutschland verboten! Auch sind gerade die „ernsthafteren“ Hunderassen häufig Spätentwickler. Erst im Alter von um die 3 Jahre sind sie geistig wirklich erwachsen und zeigen ihr volles Potential. Ein Hund einer „Wachhunderasse“ kann durchaus mit 1 Jahr noch jeden Fremden fröhlich begrüßen, mit 2 Jahren aus Unsicherheit dann mal &#8220;überreagieren&#8221; und mit 3 Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Wichtig ist, dass der Mensch seinen Hund durch die Lebensphasen gezielt begleitet und Anleitung gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Privathand ist es daher fast immer sinnvoller, wenn man den Hund in erster Linie als sozialen Familienbegleiter in seinem Leben haben möchte und gerne seinen Alltag mit dem Hund teilt. Die abschreckende Wirkung auf Einbrecher ist dann ein netter Nebeneffekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie sicher schützt ein Hund vor Einbrüchen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die abschreckenste Wirkung an einem Hund ist interessanterweise weniger die Angst vor einem Biss, sondern der Lärm, den ein meldender Hund macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6359" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i.jpg"><img class="size-medium wp-image-6359 " title="Hunde, die bellen, beißen nicht?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_0172i-300x202.jpg" alt="Hunde, die bellen, beißen nicht?" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Hunde, die bellen, beißen nicht?</p></div>
<p>Da die meisten Diebe &#8220;leichte Gelegenheiten&#8221; nutzen, gehen sie das Risiko, durch Gebell auf sich aufmerksam zu machen, nur ungern ein. Haben sie es nicht auf ein ganz bestimmtes Objekt abgesehen, reicht also alleine das Vorhandensein eines Hundes, ohne dass dieser besondere Wachhundqualitäten mitbringen muss. Möchte ein Einbrecher dagegen in ein bestimmtes Haus eindringen, nützt ein Hund nur noch bedingt. Vielleicht bellt der Zwingerhund auch grundlos oft genug, so dass es den Nachbarn nicht weiter auffällt. Vielleicht ist der Hund durch Wurst zu bestechen oder frisst sie zumindest samt Betäubungsmittel oder Schlimmerem. Vielleicht ist der Hund leicht einzuschüchtern oder lässt sich vertrauensselig von den scheinbar freundlichen Absichten des Fremden überzeugen. Will ein Einbrecher in ein ganz bestimmtes Haus, wird er meist Wege finden, trotz Hund sein Vorhaben durchzuziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu kommt, dass die wenigsten Menschen Hunde als reine Wachhunde permanent frei auf dem Grundstück halten. Menschen gehen mit ihren Hunden spazieren (und das häufig zu den immer gleichen Zeiten) und auch im Urlaub, der von Dieben gerne genutzt wird, bleibt der Hund selten alleine Zuhause. Gerade für die Urlaubszeit können dabei so genannte Haussitter von behördlich zugelassenen Agenturen eine sinnvolle Alternative sein. Diese verbringen die meiste Zeit des Tages in der Wohnung, übernehmen wichtige Nachbarschaftspflichten und sind gegen in der Wohnung verursachte Schäden versichert. Weitere Informationen dazu findet man unter anderem <a href="http://www.bauen.de/ratgeber/wohnen-innenausbau/haussicherheit/artikel/artikel/haushueter-sorgenfrei-in-den-urlaub.html">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Darf ein Hund Einbrecher beißen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6361" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5.jpg"><img class=" wp-image-6361 " title="OakleyOriginals" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/OakleyOriginals5-300x225.jpg" alt="OakleyOriginals" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/4289316653 " target="_blank">Foto: OakleyOriginals/flickr</a> alleine das Vorhandensein eines Zauns, ist keine ausreichende Sicherung</p></div>
<p>Grundsätzlich muss ein Hund in Deutschland so gehalten werden, bzw. gesichert sein, dass er niemanden verletzen kann. Das gilt weitestgehend auch für Menschen, die unbefugt das Grundstück betreten. Beißt ein Hund auf dem eigenen Grundstück einen &#8220;Eindringling&#8221;, kann diesem unter Umständen Schmerzensgeld zugesprochen werden und dem Hundehalter eine Überprüfung der „Gefährlichkeit“ des Hundes drohen (Wesenstest). Im Extremfall kann der Hundehalter sich sogar wegen fahrlässiger Körperverletzung strafbar machen. Vor Gericht spielt dabei zum einen eine Rolle, wie ausreichend die „Sicherung“ des Hundes war, ob z.B. auch ein Kind leicht Zugang zum Grundstück hätte finden können. Wichtig sind ein ausreichend hoher Zaun, verschlossene Tore und Warnschilder an jedem Tor. Die Warnschilder sollten auf einen freilaufenden Hund hinweisen und das Betreten des Grundstückes verbieten oder nur auf eigene Gefahr gestatten. Aber auch dies muss vor Gericht nicht zwingend als &#8220;ausreichende Sicherung&#8221; angesehen werden. Zumindest wird einem Erwachsenen in dem Fall aber häufig eine Teilschuld gegeben. Eher nicht ratsam sind Schilder, die auf einen bissigen oder gefährlichen Hund hinweisen, da der Halter so gewissermaßen bereits zugibt, dass von seinem Hund ein hohes Verletzungsrisiko ausgeht. Damit muss er auch einer ganz besonderen Sorgfaltspflicht bei der Sicherung des Hundes nachkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Betritt jemand nicht nur unbefugt das Grundstück, sondern bricht in die Wohnung ein und wird dort gebissen, wird ihm mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest eine Mitschuld gegeben, falls der Hundehalter überhaupt belangt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6366" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback.jpg"><img class="size-medium wp-image-6366" title="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_PyrenaenBerghundorback-225x300.jpg" alt="ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ein Herdenschutzhund imponiert schon alleine durch Anwesenheit</p></div>
<p>Daneben entscheiden Gerichte auch nach „Verhältnismäßigkeit“. Betritt jemand „nur“ unbefugt ein Grundstück, kann ein Biss als unverhältnismäßig eingestuft werden. Wird der Eigentümer (oder der Hund) aber durch einen Eindringling ernsthaft angegriffen, kann ein „Verteidigen“ (Notwehr) durch den Hund durchaus verhältnismäßig sein. Pauschale Aussagen sind hier nicht zu machen, vor Gericht spielen viele Faktoren in das Urteil mit rein, es sind immer Einzelfallentscheidungen. In jedem Fall ist es verboten (und kann empfindliche Konsequenzen für Hund und Halter haben) wenn ein Hund privat „scharf gemacht“ wird oder auf Einbrecher „gehetzt“ wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemein gilt beim Hund in Deutschland die „<strong>Gefährdungshaftung</strong>“. Das heißt, dass der Hundehalter grundsätzlich erst mal für alle Schäden, die der Hund verursacht, haftbar ist, unabhängig davon, wie es dazu kam. Alleine das Halten eines Hundes stellt nach deutschem Recht eine potentielle Gefahr dar, da er &#8220;<em>in seinem Verhalten nicht vernunftgesteuert und im allgemeinen unberechenbar ist</em>.&#8221; (OLG Hamm, Az.: 2 Ss 1035/95)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entsprechende Paragraph im BGB:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 833 BGB</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;<em><strong>Haftung des Tierhalters</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6372" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620.jpg"><img class=" wp-image-6372 " title="der will nur spielen?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_8620-300x249.jpg" alt="der will nur spielen?" width="270" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">der will nur spielen?</p></div>
<p>Wie weit dies gehen kann, wird aus folgender Urteilsbegründung deutlich:<br />
<em>Ein Tierhalter, der seinen Hund frei laufen lässt, hat auch für solche Schäden einzustehen, die dadurch verursacht werden, dass sich jemand von diesem Tier bedroht fühlt, wegläuft und hierdurch einen Schaden verursacht. Dieser Schaden ist dem Hund zuzurechnen, da die Ursache des Weglaufens alleine von dem Hund ausging. Im Rahmen der Tierhalterhaftung nach §833 BGB muss daher der Hundehalter auch diesen Schaden ersetzen.</em><br />
<em> (AG Frankfurt, Az. 32 C 2314/99-48).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher wird allen Hundehaltern dringend empfohlen, eine Hundehaftpflichtversicherung mit entsprechend hoher Deckungssumme abzuschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>und abschließend <strong>ein Beispiel aus der Justiz bzgl. eines beißenden Wachhundes:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8220;Grundstückseigentümer trifft die Verpflichtung für einen verkehrssicheren Zustand</em><br />
<em> ihres Grundstücks zu sorgen. Im zumutbaren Rahmen sollen Gefahren von Dritten</em><br />
<em> abgewendet werden. Diese Verpflichtung gilt insbesondere für Grundstücke von</em><br />
<em> denen aufgrund besonderer Umstände, erhebliche Gefahren ausgehen. Hierzu gehört auch das uneingeschränkte Herumlaufen eines bissigen Hundes, auf einem in</em><br />
<em> einem Wohngebiet gelegenen Hausgrundstück. Wird ein Besucher in solch einem</em><br />
<em> Fall gebissen, so haftet der Grundstückseigentümer nicht nur als Hundehalter,</em><br />
<em> sondern auch, weil er seine Sorgfaltspflicht gegenüber anderen verletzt hat. Ein am</em><br />
<em> Tor angebrachtes Schild &#8220;Warnung vor dem Hund&#8221; stellt keine ausreichende</em><br />
<em> Sicherung dar, weil es ein Betretungsverbot nicht ausspricht und auch nicht auf die</em><br />
<em> Bissigkeit des Hundes hinweist. Wer aber solch eine Warnung aus dem Wind</em><br />
<em> schlägt, muss sich im Falle einer Hundebissverletzung, ein Mitverschulden anrechnen lassen und bekommt nicht den vollen Schaden bezahlt.&#8221;</em></p>
<p><em>(Landgericht Memmingen, Az: 1 S 2081/93</em>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rassen eignen sich besonders als Wachhund?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denkt man an einem „Wachhund“, haben viele Menschen als erstes einen Zwingerhund vor Augen, der jede Bewegung lautstark meldet. Frei auf dem Grundstück laufende Wachhunde sollten, wie oben angesprochen, keinesfalls unvorsichtigen Besuchern gefährlich werden können. Kettenhaltung ist in Deutschland verboten, Anbindehaltung nur unter starken Auflagen erlaubt, wie in der<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html"> Tierschutz-Hundeverordnung</a> nachzulesen ist.</p>
<p>Glücklicherweise zeigt die Statistik, dass alleine das Vorhandensein des Hundes (auch im Haus!) ausreicht, um Einbrecher abzuschrecken. Welche Hunde eignen sich aber nun als &#8220;Wachhunde&#8221;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6373" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head.jpg"><img class="size-medium wp-image-6373" title="Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Rottweiler-Head-300x207.jpg" alt="Rottweiler" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Rottweiler</p></div>
<p>Viele Hunde zeigen auf dem eigenen Grundstück Territorialverhalten und melden zumindest Ungewöhnliches, auch wenn sie Rassen angehören, die man nicht gleich als erstes mit einem „Wachhund“ assoziiert. Daher sollte die wichtigste Frage bei der Hundewahl sein, was man außer der abschreckenden Wirkung auf Einbrecher vom Hund erwartet. Wie stellt man sich das Zusammenleben mit ihm vor, was kann man dem Hund bieten? Nimmt man z.B. den Deutschen Schäferhund, für viele der klassische „Wachhund“. In der Regel geht ihm seine Familie über alles, er sollte sehr menschenbezogen sein, aufmerksam und mit viel Wille zur Zusammenarbeit, sportlich und immer einsatzbereit, dabei Fremden gegenüber eher reserviert und wachsam. Für einen reinen Wachhund, erst recht wenn er die meiste Zeit alleine im Zwinger gehalten wird, ist er damit eigentlich denkbar ungeeignet. Die meisten <span style="font-size: small;"><strong>klassischen Gebrauchshunderassen</strong></span>, z.B. auch Dobermann, Rottweiler, Boxer oder Riesenschnauzer, wurden zu enger Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet. Diese Rassen bieten sich an, wenn man dem Hund engen Familienanschluss bieten kann und zusätzlich zum „Wachen“ Hundesport oder zumindest täglich lange Spaziergänge mit Beschäftigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6374" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart.jpg"><img class="size-medium wp-image-6374" title="Hovawart" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_The_three_colours_of_the_Hovawart-300x209.jpg" alt="Hovawart" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Hovawart</p></div>
<p>Klassische <span style="font-size: small;"><strong>Hofhunderassen</strong></span> wie Spitze, Berner Sennenhunde, Leonberger, Deutsche Pinscher oder auch der Hovawart bieten sich für eine (teilweise) Außenhaltung eher an. Aber auch hier sollte auf genügend Sozialkontakt zum Menschen und Spaziergänge außerhalb des Grundstücks geachtet werden. Einige Hovawart-Linien sind zudem eher im „Gebrauchshunde“-Bereich anzusiedeln, sie brauchen deutlich mehr Auslastung. So ziemlich jeder Hund wird es dabei vorziehen, das gesamte Grundstück und nicht nur einen kleinen Zwinger als hauptsächlichen Aufenthaltsort zu Verfügung zu haben.</p>
<p>Die Hofhunderassen bringen meist relativ viel Selbständigkeit mit, wurden gezüchtet, eigene Entscheidungen zu treffen und sind im Erwachsenenalter recht ernsthaft. Bällchen holen oder klassischen Hundesport wissen sie eher weniger zu schätzen. Auch hier ist die Frage, was der Mensch erwartet: z.B. wie „verspielt“ er seinen Hund gerne hätte und ob er genau diesen Hundetyp wirklich zu schätzen weiß.<br />
Ein Vorteil an Rassen, die schon lange als Hofhund gezüchtet wurden, ist, dass sie in der Regel nicht zum Streunen neigen. Auch der Jagdtrieb, falls überhaupt vorhanden, beschränkt sich häufig auf Kleintiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6375" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund.jpg"><img class="size-medium wp-image-6375" title="Don DeBold " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/Don-DeBold-Pyr-Berghund-300x200.jpg" alt="Don DeBold " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/ddebold/5113678413 " target="_blank">Foto: Don deBold/flickr</a> Pyrenäenberghund</p></div>
<p>Noch eigenständiger und ernsthafter sind die <span style="font-size: small;"><strong>Herdenschutzhunde</strong></span>. Diese sind nicht für überwiegende Zwingerhaltung geeignet, sondern sollten sich frei auf einem möglichst großen Grundstück bewegen können. Unterwürfigkeit, Spieltrieb oder will to please bringen sie nicht mit. Dafür reichen bei ausreichend Grund zum Bewachen und Sozialkontakten zu „Rudelmitgliedern“ auch kleinere Spazierrunden; Hundesport oder sonstige Beschäftigung wollen und brauchen sie in aller Regel nicht. Ob eine Haltung der imposanten Tiere in Deutschland sinnvoll ist, ist umstritten, Einbrecher (und mit etwas Pech auch Besucher) werden dem Grundstück allerdings fern bleiben.</p>
<p>Ähnliches gilt für andere Rassen, die explizit zum Bewachen gezüchtet wurden, wie z.B. Cane Corso, Fila Brasileiro oder Presa Canario.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6376" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-6376" title="Parson Russell Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="Parson Russell Terrier" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Terrier</strong></span> waren lange „Allzweckhunde“: Begleiter auf der Jagd, furchtlose und lautstarke Wächter, Schädlingsbekämpfer auf dem Grundstück und Spielkamerad für die Kinder. Die meisten Terrier vereinen noch heute all dies in sich. Sie brauchen in jedem Fall engen Familienanschluss und viel Auslastung. Ihren „Dickkopf“ muss man mögen, mit dem Jagdtrieb sollte man leben können. Anders als andere gut als „Wachhund“ geeignet Hundetypen, gibt es Terrier auch in kleineren Größen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6377" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9.jpg"><img class="size-medium wp-image-6377" title="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/06/DSC_01x4n9-300x212.jpg" alt="Border Collies sind meist keine guten Wachhunde" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Border Collies sind meist keine guten Wachhunde</p></div>
<p>Bei den <span style="font-size: small;"><strong>Hütehunden</strong></span> kommt es darauf an, wo ihr Haupteinsatzgebiet im Laufe der Rassegeschichte lag. Ein Allround-Farmhund wie der Australian Shepherd oder der Cattle Dog sollte neben Hüteeigenschaften auch Wachtrieb mitbringen, ein Border Collie dagegen ist selten wachsam. Allen Hütehunden ist gemein, dass sie unbedingt ihren Anlagen entsprechende Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Menschen bekommen müssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-schutz-vor-einbrechern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erziehung und Beschäftigung von Frettchen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/erziehung-und-beschaftigung-von-frettchen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/erziehung-und-beschaftigung-von-frettchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 12:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frettchenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4333</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Erziehung &#160; Frettchen lassen sich nur sehr bedingt erziehen. Sie verhalten sich immer völlig angemessen, in ihren Augen. Das für Menschen typische Vorgehen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Erziehung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen lassen sich nur sehr bedingt erziehen. Sie verhalten sich immer völlig angemessen, in ihren Augen. Das für Menschen typische Vorgehen über Lob und Tadel funktioniert kaum. Tadel führt dazu, dass das Frettchen scheu oder bissig wird und Lob kann nur situativ interessanter sein, als das, was das Frettchen sich mal wieder an Blödsinn in den Kopf gesetzt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4336" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-4336 " title="Isa Costa " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-5-300x200.jpg" alt="Frettchen" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/isacosta/366321129/in/set-652862 " target="_blank">Isa Costa/flickr</a></p></div>
<p>Frettchen ist die enorme Neugier und Erkundungsfreude angeboren. Sie kommen überall rauf und quetschen sich durch die kleinsten Öffnungen. Viele Frettchen lernen, Schubladen und Schränke zu öffnen, schon alleine, weil sich dadurch schöne „Höhlen“ für sie ergeben. Genauso lieben sie Kartons, Decken, Zeitungsständer und alles andere Höhlenartige. Sie wollen alles erkunden, wollen wissen, was ihr Mensch da gerade in der Hand hält, was hinter der Tür ist und ob sie es nicht doch bis auf die Gardinenstange schaffen.</p>
<p>Dazu sind viele Frettchen kleine Meisterdiebe: sie bringen interessante Dinge in ihren Besitz und horten sie an einem sicheren Ort. Was sie genau sammeln, ist ganz von den Vorlieben des einzelnen Frettchens abhängig.Oft sind es Futtervorräte, teils auch Nistmaterial (und Frettchen können vieles dafür halten), teils auch einfach interessantes „Spielzeug“.</p>
<p>Wollen sie spielen, tun sie das mit ganzem Einsatz und Übermut. Der Mensch kann versuchen, die ihm genehmen Spielabläufe für das Frettchen möglichst interessant zu machen, aber an „Spielregeln“ wird es sich trotzdem kaum halten. Man sollte die Tiere akzeptieren und lieben, wie sie sind. Sollen sie irgendwo nicht dran, helfen Frettchensichere Barrieren, bei beaufsichtigtem Freilauf kann man Frettchen eventuell durch „interessanteres“ von ihrem Vorhaben abbringen.</p>
<p>Da Frettchen verspielt sind und auch über Futter zu animieren, lernen sie leicht, auf ihren Namen zu hören und auch kleine Tricks oder „Wohnzimmer-Agility“ sind möglich. Das Frettchen wird aber immer frei entscheiden, ob es gerade Lust dazu hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Stubenreinheit</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Benutzung der Katzentoilette ist es hilfreich, das Klo dort hin zu stellen, wo das Frettchen sich gerne lösen möchte. Meist haben die Tiere eine recht genaue Vorstellung von einem geeigneten Löseplatz: eine ruhige Ecke, möglichst weit weg von Schlafstätte und Fressnäpfen. Jungtiere kann man in der Regel recht problemlos an Katzentoiletten gewöhnen. Ein guter Züchter tut dies bereits für die neuen Besitzer, ansonsten muss man das Jungtier im Auge behalten und im richtigen Moment in die Toilette setzen. Schwierig wird es, wenn man ein erwachsenes Frettchen aufnimmt, das keine Katzentoilette kennt. In dem Fall ist es manchmal gar nicht mehr möglich, es an die Benutzung zu gewöhnen. Eine feste Lösestelle haben aber auch solche Frettchen.</p>
<p>Unkastrierte Rüden markieren zudem ihr Revier. Da helfen keine Erziehung und keine Strafen. Das einzige, was man tun kann, ist das Frettchen kastrieren zu lassen. Auch die weiblichen Fähen sollten kastriert werden, sofern man nicht züchten möchte. Sonst kommt es mit einiger Wahrscheinlichkeit zu einer Dauerranz, mit teils tödlichen Folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Bissiges Frettchen</h6>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4337" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-2.jpg"><img class=" wp-image-4337 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-2-300x266.jpg" alt="" width="270" height="239" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6831362735/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a></p></div>
<p>Frettchen haben keine besonders ausgeprägte „Beisshemmung“ dem Menschen gegenüber. Vor allem junge Frettchen spielen mit den Zähnen und erkunden ihre Welt mit dem Maul. Auch ein Finger wird dann mal auf Bissfestigkeit getestet. Die beste Reaktion ist, den Finger vorsichtig weiter ins Maul zu schieben, was für das Frettchen unangenehm ist und für den Menschen weniger schmerzhaft, als den Finger wegzureißen. Dazu ein strenges Nein!! Und Spielabbruch. Wichtig ist, keine Angstreaktion zu zeigen, nicht schrill aufzuschreien oder sich schnell zu entziehen: das alles macht das Jagdspiel, das es für das Frettchen ja ist, nur interessanter und es wird weiter so spielen. Auch sollte man das Frettchen gerade in der Kennenlernphase nicht gegen seinen Willen festhalten. Zum Spielen eignet sich ein Spielzeug, das man ihm bei Bedarf in die Schnauze geben kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei sehr ängstlichen Tieren (Angstbeißer) hilft nur viel Geduld und Handfütterung. Vor dem Hochheben sollte man es ruhig ansprechen und kurz streicheln, nicht einfach von oben zupacken. Immerhin sind Iltisse selbst Beutetiere für z.B. Greifvögel. Der Instinkt, dies als Gefahr einzuordnen, ist bei Frettchen erhalten geblieben. Die beste Methode ist, sich viel mit dem Frettchen zu beschäftigen und ihm viel Abwechslung und Bewegung zu bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Frettchen und andere Haustiere</h6>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4338" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-61.jpg"><img class="size-medium wp-image-4338" title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-61-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6888952196/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a></p></div>
<p>Frettchen lassen sich unterschiedlich gut mit den verschiedenen anderen Haustierarten vergesellschaften. So sind Vögel und Kleintiere Futter für Frettchen (auch Kaninchen!). Daran ändert auch Erziehung nichts. In Aquarien angeln Frettchen ebenfalls gerne, was nicht nur für die Fische unschön ist, sondern auch für das Frettchen, wenn es abrutscht und alleine nicht mehr aus dem Aquarium kommt. Daneben kann das Frettchen versuchen, ob sich Schläuche und technische Apparaturen am Aquarium nicht als Spielzeug eignen.</p>
<p>Mit Hunden und Katzen sind Frettchen dagegen durchaus zu vergesellschaften. Zu beachten ist natürlich der Jagdtrieb des Hundes und die generelle Bereitschaft der einzelnen Tiere, ihr Heim mit artfremden Tieren zu teilen. Katzen z.B. können sehr gestresst reagieren, z.B. mit Rückzug oder Unsauberkeit. Einigen Hunden können Frettchen ebenfalls zu wild und wuselig sein, zumal sie als Spielaufforderung gerne mal zwicken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Beschäftigung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen sind in erster Linie dämmerungsaktiv, haben aber auch tagsüber immer wieder Wachphasen. Und wenn ein Frettchen wach ist, ist es voller Tatendrang und Bewegungslust. Die meisten Frettchen lieben es zu spielen, vor allem Jagdspiele. Spielaufforderungen können dabei auch ein kurzes zwicken in den Zeh sein, wobei viele Frettchen es dann besonders toll finden, wenn der Mensch entsprechend aufspringt und aufgeregt wirkt. Man kann mit Frettchen kabbeln, fangen spielen und mit Spielzeug spielen.</p>
<p>An Spielzeug finden Frettchen vor allem Raschelndes und Knisterndes toll, zudem alles, was sich schnell bewegt. Hetzspiele können z.B. mit einer Reizangel gespielt werden oder mit einem alten Lappen, den man schnell vom Frettchen wegzieht. Daneben mögen Frettchen vor allem die Abwechslung und können fast alles an Haushaltsgegenständen, Kinder- oder Hundespielzeug selbst als Spielzeug nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4339" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Hans-Splinter-kB-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4339" title="Hans Splinter " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Hans-Splinter-kB-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/archeon/1929555740/ " target="_blank">Hans Splinter/flickr</a></p></div>
<p>Man kann mit vielen Frettchen recht gut spazieren gehen. Dazu tragen sie ein spezielles Frettchen-Geschirr und sollten draußen grundsätzlich angeleint bleiben. Da Jungtiere ihr sicheres Heim nicht vor dem 5-6. Monat verlassen, sollte auch erst in dem Alter mit Spaziergängen begonnen werden. Weibliche Tiere und kastrierte Rüden bevorzugen dabei vertrautes Gelände, unkastrierte Rüden dagegen erkunden und markieren auch gerne neue Reviere. Allen Frettchen gemein ist, dass sie am liebsten in der Dämmerung und dann im „sicheren“ Wald spazieren gehen. Offene Flächen oder gar Fußgängerzonen sind weniger Orte, an denen Frettchen sich wohlfühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/erziehung-und-beschaftigung-von-frettchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fütterung und Pflege der Frettchen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/frettchen-futter-und-pflege-2/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/frettchen-futter-und-pflege-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 11:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frettchenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Futter]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4319</guid>
		<description><![CDATA[&#160; geeignetes Futter für Frettchen &#160; Im Gegensatz zum wilden Vorfahren, dem Iltis, sind Frettchen keine fast reinen Fleischfresser. Sie haben einen längeren Darm und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>geeignetes Futter für Frettchen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gegensatz zum wilden Vorfahren, dem Iltis, sind Frettchen keine fast reinen Fleischfresser. Sie haben einen längeren Darm und können so begrenzt auch Pflanzen verdauen. Dennoch benötigen Frettchen einen Fleischanteil von rund 80% in ihrem Futter. Das früher teils übliche füttern von in Milch eingeweichten Brötchen ist keinesfalls zu empfehlen und sorgt für eine stark verkürzte Lebensdauer des Frettchens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4321" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-9.jpg"><img class=" wp-image-4321 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-9-300x266.jpg" alt="Frettchen beim Fressen" width="270" height="239" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/7121078863/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a> Frettchen sind meist nicht futterneidisch</p></div>
<p>Grundsätzlich kann ein Frettchen entweder mit frischem Fleisch gefüttert werden (ähnlich dem BARFen beim Hund) oder mit Fertigfutter. Erwachsene Tiere sollten dabei mindestens 2 Mahlzeiten am Tag bekommen, Jungtiere 3-4. In vielen Fällen ist es jedoch besser, wenn Frettchen immer Futter zur freien Verfügung haben. In der Regel können Frettchen ihren Futterbedarf sehr gut einschätzen und neigen bei genügend Bewegungsmöglichkeiten nicht zu Übergewicht. Kleine Futterportionen nach Bedarf entsprechen auch sehr viel mehr der Nahrungsaufnahme ihrer wilden Vorfahren (anders als z.B. beim Hund, der große Portionen auf einmal frisst und hungern vergleichsweise gut verträgt). Knapp gefütterte Frettchen neigen so auch sehr viel mehr zum Futter horten: sie mopsen, was sie finden können, und legen Futterverstecke an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Je nach Geschlecht, Aktivität und Alter benötigen Frettchen etwa 100-200g Fleisch pro Tag. Wichtig ist, dass Frettchen immer Wasser zur freien Verfügung haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Frischfütterung und Zusatzfütterung zur Fertignahrung:</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Art der Fütterung ist meist etwas aufwändiger, als die über Fertigfutter. Falls man im Besitz einer großen Tiefkühltruhe ist, kann man aber wunderbar alle 2 Wochen die Mahlzeiten zubereiten und portionsweise einfrieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4323" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-4323" title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-3-300x275.jpg" alt="" width="300" height="275" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6929287719/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a> ein mögliches Futterversteck</p></div>
<p>An Fleisch kann man Rindfleisch, Lamm, Geflügel, Mäuse oder Eintagsküken füttern, auch die zugehörigen Innereien. Auch Schweinefleisch kann verfüttert werden, sofern es gekocht ist.<br />
Seefisch, auch roher, ist sehr hochwertiges Futter für Frettchen. Süßwasserfisch sollte besser gekocht angeboten werden, da Süßwasserfisch ein Enzym enthält, dass Vitamin B1 zerstört. Gekocht ist das Enzym nicht mehr aktiv. Allgemein haben Frettchen einen recht hohen Vitamin B Bedarf.</p>
<p>Vitaminreich mit vielen spezielleren Nährstoffen sind z.B. Leber, Kartoffeln, Herz, Nieren, Hefe, Kleie oder Eier. Bei Eiern sollte allerdings darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 1-2 pro Woche gegeben werden.</p>
<p>Ansonsten sind an Obst, Gemüse und anderen Beilagen jeweils in kleinen Mengen geeignet: gekochter Reis, Gurke, Paprika, Banane, Melone, Trauben, Pilze, Walnüsse, Holunderbeeren oder Äpfel.</p>
<p>An Leckerlies können Katzenleckerlies genommen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was man nicht füttern sollte:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Milchprodukte führen leicht zu Durchfall und sollten nur in sehr geringen Mengen gefüttert werden. Wenn man Milch als Leckerei geben möchte, dann lactosefreie, bzw. spezielle Katzenmilch.<br />
Getreideprodukte sollten ebenfalls nur in geringen Mengen gegeben werden, auf den Anteil in Fertignahrung achten!</p>
<p>Süßigkeiten sind sehr ungesund für Frettchen, Schokolade sogar giftig.</p>
<p>Daneben testen Frettchen sehr vieles auf Fressbarkeit, weswegen Alkohol, Putzmittel oder giftige Zimmerpflanzen nicht für Frettchen erreichbar sein dürfen.</p>
<p>„Menschenessen“, also Reste vom Tisch, sind für Frettchen eher ungeeignet, da sie in der Regel zu stark gewürzt sind und längst nicht alles von Frettchen vertragen wird, was Menschen essen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Fütterung mit Fertignahrung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4325" class="wp-caption alignleft" style="width: 218px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4325" title="Isa Costa" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-2-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/isacosta/89685175/in/set-652862 " target="_blank">Isa Costa/flickr</a> ein Leckerbissen</p></div>
<p>Auch wenn man hauptsächlich mit Fertignahrung füttert, sollte man diese mit frischen Zutaten ergänzen, falls das Frettchen diese annimmt: rohes Fleisch (außer Schwein), etwas Obst und Gemüse (siehe oben). Die Prägung auf bestimmtes Futter findet in den ersten Lebensmonaten statt. Wird ein Frettchen in dieser Zeit vielfältig ernährt, wird es später auch keine Probleme haben, neues zu probieren. Bekommt es dagegen in dieser Zeit nur eine Fertigfuttersorte, kann es sein, dass es für den Rest seines Lebens nichts anderes mehr annimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt mittlerweile spezielles Frettchen-Fertigfutter zu kaufen, wobei dies meist recht teuer ist. Alternativ können Frettchen mit Katzenfutter (kein Hundefutter!) gefüttert werden. Das Katzenfutter sollte relativ hochwertig sein, da Frettchen einen hohen Proteinbedarf haben, der von Billigkatzenfutter aus dem Supermarkt, das oft mit hohem Getreideanteil gestreckt ist, kaum gedeckt werden kann. Der Proteingehalt  steht in der Regel auf der Dose und sollte bei etwa 35% liegen, der Fettgehalt bei 20-22%. Katzen-Trockenfutter sollte nur in geringen Mengen und nur hochwertiges gegeben werden. Auf keinen Fall darf das Katzenfutter Zucker enthalten (das gilt übrigens nicht nur für die Ernährung von Frettchen, sondern auch für Katzen!).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen riechen nach Wildtier. Dagegen hilft kein Baden, zumal Frettchen das gar nicht mögen und auch nicht brauchen. Mit dem Geruch wird man sich also anfreunden müssen. Tatsächlich sind Frettchen sehr reinliche Tiere, die nicht mal gebürstet werden müssen. Es reicht an „Pflege“, ihre Umgebung sauber zu halten, wobei Frettchen den Geruch scharfer Reinigungsmittel überhaupt nicht mögen. Ein Abspülen mit heißem Wasser ist in der Regel ausreichend. Regelmäßig sauber gemacht werden muss natürlich auch das Katzenklo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4324" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki-pd-2.jpg"><img class="wp-image-4324 " title="Zahnkontrolle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/wiki-pd-2-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Zahnkontrolle</p></div>
<p>Je nach Abnutzungsmöglichkeiten, müssen die Krallen regelmäßig geschnitten werden. Beim ersten Mal sollte das vom Tierarzt oder Züchter gezeigt werden. Zudem sollte der Tierarzt regelmäßig Zähne und Ohren (Milbenbefall) kontrollieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Impfungen sind die Empfehlungen ähnlich wie bei Hund und Katze: geimpft werden sollte gegen Tollwut, Staupe, Leptospirose und Parvovirose.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/frettchen-futter-und-pflege-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frettchenhaltung: was brauchen Frettchen?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/frettchenhaltung-was-brauchen-frettchen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/frettchenhaltung-was-brauchen-frettchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frettchenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4305</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Frettchen sind sehr präsente und aktive Haustiere, die eine Reihe von Ansprüchen stellen, um sich wirklich wohl zu fühlen: &#160; Platz: Frettchen sind sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen sind sehr präsente und aktive Haustiere, die eine Reihe von Ansprüchen stellen, um sich wirklich wohl zu fühlen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4307" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-4307" title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-5-239x300.jpg" alt="" width="239" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/8150636718/in/set-72157617813439219 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a> Freilauf im gesicherten Garten</p></div>
<p><strong>Platz</strong>: Frettchen sind sehr aktive Tiere, die viel Platz, Bewegung und Auslastung brauchen. Keinesfalls dürfen sie in einem handelsüblichen „Meerschweinchenkäfig“ oder ähnlichem gehalten werden. Wenn man kein extra Zimmer hat und kein ganztägiger Freilauf möglich ist, muss das Frettchen zumindest für einige Stunden am Tag aus dem Käfig dürfen. Der Käfig muss dabei so groß wie möglich sein. Es bietet sich in der Regel ein Eigenbau an, da Fertigkäfige in ausreichender Größe kaum bezahlbar sind. Ein Käfig sollte über mehrere Ebenen gehen und möglichst abwechslungsreich eingerichtet sein, damit die Frettchen nicht geistig verkümmern oder aus Frust gar aggressiv werden. Eine mögliche Größe (mit zusätzlichem Freilauf!) wäre über mehrere Ebenen Zimmerdeckenhoch, dabei mindestens 80cm tief und mindestens 120cm breit. Oder: mindestens 2 Meter breit, mindestens 80 cm tief und über 2 Ebenen mindestens 1 Meter hoch.</p>
<p>Frettchen können in einer großen Voliere im Freien gehalten werden. Zu beachten ist, dass Frettchen Ausbruchskünstler sind und empfindlich auf Zugluft, direkte Sonne, Wärmestau und feuchte Kälte reagieren. Entsprechend wird ein trockener, zugfreier, isolierter Innenbereich in der Voliere benötigt, der verschiedene Höhlen und Rückzugsorte bietet. Frettchen können gut graben, so dass eine Absicherung am Boden nötig ist. Z.B. eine Betonplatte oder ein verrottungsresistentes Gitter, das mindestens 50cm im Boden eingelassen ist. Bei dieser Haltungsform sind 2 Frettchen als Minimum Pflicht. Frettchen können auch sehr gut klettern und passen durch unwahrscheinlich enge Öffnungen. Den ganzen Garten frettchensicher einzuzäunen ist daher kaum möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4311" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Sirenz-Lorraine-kB-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4311" title="Sirenz Lorraine" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Sirenz-Lorraine-kB-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/sirenzlorraine/4730274718/ " target="_blank">Sirenz Lorraine/flickr</a> Futter verdienen</p></div>
<p><strong>Höhlen/Schlafhaus</strong>: Frettchen mögen Höhlen, vor allem als Rückzugsort und zum schlafen. Das kann ein hohler Baumstamm sein, ein Holzhäuschen oder Katzentunnel und –kratzbäume. Optimal als Schlafhäuschen wäre z.B. eine Kiste mit aufklappbarem Decken (etwa 30x30x30cm). Gepolstert werden sollte die „Höhle“ mit waschbaren Tüchern. Heu oder Einstreu brauchen Frettchen dagegen nicht. Tatsächlich kann Einstreu sogar zu Verdauungsproblemen führen, da Frettchen ihr Futter gerne verteilen, sich Vorräte anlegen und dadurch Streu daran kleben bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielzeug/Beschäftigung:</strong> Vor allem abwechslungsreich sollte es sein und öfter mal was neues: Rampen, dicke Taue zum klettern, Hängematten (die meisten Frettchen lieben Hängematten, da reicht auch ein gespanntes Tuch in passender Größe), Röhren, Körbe, Zierkorkröhren, Abwasserrohre, flexible dicke Schläuche, Baumstümpfe etc. Auch mit Wasser wird gerne gespielt, hier kann eine breite flache Schale oder im Garten ein flacher Teich angeboten werden. Frettchen lieben es außerdem zu buddeln. Eine entsprechende Kiste mit Erde kann zudem verhindern, dass Frettchen ersatzweise versuchen, Löcher in den Teppich zu buddeln oder Blumen auszutopfen.</p>
<p>An Spielzeug kann zudem einiges an kommerziellem Katzen- oder Hundespielzeug genutzt werden. Frettchen lieben knisterndes und raschelndes, kleine Bälle, Überraschungseibällchen und Plüschtiere. Vorsicht bei Gummi- oder Plastikspielzeug: das kann zerbissen und verschluckt werden, mit teils schlimmen Folgen fürs Tier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Toilette</strong>: Frettchen sind normalerweise problemlos stubenrein zu bekommen und nutzen grundsätzlich feste Stellen, um sich zu lösen. Die meisten Frettchenhalter entscheiden sich für ein handelsübliches Katzenklo, mit Katzeneinstreu, was von Frettchen meist bereitwillig angenommen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Näpfe</strong>: Es eignen schwere Trinknäpfe und Futternäpfe, z.B. aus Keramik, die vom Frettchen nicht als Spielzeug missbraucht werden. Eine Trinkflasche kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn das Frettchen viel mit seinem Wasser spielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4309" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/UGA-kB-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-4309 " title="UGA " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/UGA-kB-3-225x300.jpg" alt="Frettchenhaltung erfordert Platz" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/75457687@N00/394036439/ " target="_blank">UGA/flickr</a> Frettchenhaltung erfordert Platz</p></div>
<p><strong>Freilauf in der Wohnung</strong>: Optimal ist ein eigenes Zimmer, da Frettchen sehr neugierig und kletterfreudig sind und alles auf Spieltauglichkeit testen. Sie räumen Regale aus, kommen in jede enge Öffnung, topfen Blumen aus und man muss aufpassen, dass man sie nicht z.B. im Geschirrspüler oder in der Waschmaschine übersieht. Sie suchen überall nach Futter und horten es dann an bestimmten Stellen. Einige Frettchen buddeln mangels Ersatz auf Teppichen und mit Freude werden Vorhänge erklommen. Die ganze Wohnung frettchensicher zu bekommen ist also kaum möglich, Freilauf sollte daher unter Aufsicht stattfinden. Frettchen hauptsächlich im Käfig zu halten, ist keine Alternative.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sozialkontakt</strong>: Frettchen sind keine Rudeltiere, die meisten schätzen aber Frettchen-Gesellschaft. Mit anderen Frettchen kann wunderbar gespielt und getobt werden, Körperkontakt und natürliche Kommunikation finden statt. Frettchen können allerdings auch einzeln gehalten werden, brauchen dann aber sehr viel Ansprache und Beschäftigung durch den Menschen. Für Berufstätige sind sie nur geeignet, wenn man mindestens 2 Frettchen in einem eigenen Zimmer hält.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/frettchenhaltung-was-brauchen-frettchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Kauf des Frettchens</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/vor-dem-kauf/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/vor-dem-kauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 14:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frettchenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/?p=4178</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Einige Denkanstöße vor der Entscheidung für ein Frettchen als Haustier: &#160; - Frettchen werden 8-12 Jahre alt. Sind dermaßen aktive, fordernde Haustiere über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einige Denkanstöße vor der Entscheidung für ein Frettchen als Haustier:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4179" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-7.jpg"><img class=" wp-image-4179 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-7-300x295.jpg" alt="" width="270" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/8131903558/in/set-72157617813439219 " target="_blank"> Max Moreau/flickr</a> Albino Frettchen</p></div>
<p>- Frettchen werden 8-12 Jahre alt. Sind dermaßen aktive, fordernde Haustiere über den langen Zeitraum einplanbar?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Frettchen brauchen sehr viel Auslauf und können keinesfalls in einem Meerschweinchenkäfig oder ähnlichem gehalten werden. Ein extra Zimmer oder aber ein wirklich großes Gehege mit zusätzlichem Freilauf sind nötig. Hat man den Platz dazu?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Frettchen können gut klettern, sind sehr neugierig und können z.B. Bücherregale ausräumen oder Pflanzen austopfen. Freilauf ohne Beaufsichtigung gestaltet sich damit schwierig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Was passiert im Urlaub mit den Frettchen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Mit vernünftigen Kindern kommen die quirligen, verspielten Tiere meist gut aus. Ähnlich wie Katzen, lassen sie sich aber nicht jede Behandlung gefallen. Außerdem spielen Frettchen sehr wild und zwicken dabei auch mal. Verantwortlich für die Tiere sind die erwachsenen Familienmitglieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4182" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-4182" title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-6-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6888952196/in/set-72157629197562956 " target="_blank"> Max Moreau/flickr</a> unterschiedliche Spielvorstellungen&#8230;</p></div>
<p>- Vögel und Kleinnager sind Futter für Frettchen. Daran ändert auch Erziehung nichts. Auch angeln Frettchen gerne in Aquarien, was nicht nur für die Fische unschön ist, sondern auch für das Frettchen, wenn es abrutscht und alleine nicht mehr aus dem Aquarium kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Mit Hunden und Katzen sind Frettchen zu vergesellschaften. Zu beachten ist natürlich der Jagdtrieb des Hundes und die generelle Bereitschaft der einzelnen Tiere, ihr Heim mit artfremden Tieren zu teilen. Katzen z.B. können sehr gestresst reagieren, mit Rückzug oder Unsauberkeit reagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Vor dem Kauf unbedingt bedenken, wie das Frettchen in seinem neuen Zuhause leben soll und danach seine Herkunft auswählen: kennt es Kinder, andere Haustiere, das Leben in einer Wohnung? Ist es eher scheu oder sehr selbstbewusst? Spielt es eher wild oder ist es ein sanfteres Exemplar? Unbedingt viel Zeit mit der Auswahl lassen, Frettchen haben durchaus ausgeprägte eigene Persönlichkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-4183" title="Isa Costa " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Isa-Costa-kB-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/isacosta/378900570/in/set-652862 " target="_blank"> Isa Costa/flickr</a></p></div>
<p>Frettchen bekommt man vom Züchter oder aus dem Tierschutz. Mittlerweile gibt es viele Vereine, die sich um Frettchen kümmern, die ihr Zuhause verloren haben. Diese sind in aller Regel sehr gute Ansprechpartner, nicht nur bei der Auswahl des passenden Frettchens, sondern auch bei allen Fragen rund um Haltung, Ernährung und mögliche Probleme. Daneben findet man Frettchen auch immer mal wieder in Tierheimen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Züchter sollte danach ausgewählt werden, dass seine Tiere zutraulich und freundlich sind und die Jungtiere mit viel Menschenkontakt aufwachsen. Natürlich sollte auch ihre Unterkunft artgerecht und sauber sein. Auch ein guter Züchter wird alle Fragen zur Haltung des Frettchens beantworten und auch noch nach dem Kauf Ansprechpartner bei Problemen mit dem Frettchen sein. Von Vorteil ist es, mehrere Züchter zu besuchen, um die Unterschiede zu sehen und den Züchter zu unterstützen, der wirklich mit Liebe und Verstand züchtet. Anders als bei Hunden und Katzen, sind Frettchen auch vom Züchter nicht extrem teuer. Je nach Züchter und Farbe muss mit etwa 30-150€ gerechnet werden. Einen umfassenden Zuchtverband, wie beim Hund den VDH in Deutschland, gibt es bei Frettchen in der Form noch nicht. Einige Vereinigungen, z.B. http://www.frettchenzuchtbund.org/, bemühen sich aber, verbindliche Mindeststandards und eine nachvollziehbare Abstammung in der Frettchenzucht zu erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jungtiere werden mit 8-10 Wochen abgegeben, das heißt auf Grund der recht festen Ranzzeit, können die jungen Frettchen zwischen Ende Mai und Ende Juli in ihr neues Zuhause ziehen. Zu anderen Zeiten angebotene Welpen sollten nicht unterstützt werden, da meist mit Hormonen entsprechend auf die Muttertiere eingewirkt wurde, um sie als Zuchtmaschine nutzen zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/vor-dem-kauf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abessinier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/abessinier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/abessinier/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 07:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>
		<category><![CDATA[Rassekatze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3378</guid>
		<description><![CDATA[&#160;  Aussehen &#160; Abessinier sind mittelgroße, athletisch gebaute Katzen. Die Rasse wirkt elegant-geschmeidig, mit eher langen, schlanken Beinen und kleinen Pfoten. Der Schwanz verjüngt sich vom Ansatz zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5> Aussehen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3380" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-6.jpg"><img class=" wp-image-3380 " title="Tscherno " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-6-300x281.jpg" alt="" width="270" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/3365607485/in/set-72157615491391699" target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Abessinier sind mittelgroße, athletisch gebaute Katzen. Die Rasse wirkt elegant-geschmeidig, mit eher langen, schlanken Beinen und kleinen Pfoten. Der Schwanz verjüngt sich vom Ansatz zur Spitze sichtbar.<br />
Ihr anmutig wirkender, keilförmiger Kopf sitzt auf einem langen, grazilen Hals. Die weit auseinander stehenden, mandelförmigen Augen dürfen grün, bernsteinfarben oder haselnussbraun sein. Die großen Ohren verstärken die keilförmige Kopfform und dürfen einen Haarbüschel tragen, ähnlich wie bei Waldkatzen. Zu spitz sollte die Kopfform nicht sein, eher leicht abgerundet mit kräftiger Kinn-Nasen-Partie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell der Abessinier ist kurz, weich und eng anliegend. Es sollte einen schimmernd-seidigen Eindruck machen. Typisch ist das Ticking des Fells: jedes einzelne Haar ist mehrfarbig, das heißt, es hat zur Grundfarbe dunklere Bänder. Anerkannt sind hierbei verschiedenste Variationen, wie z.B. ein apricotfarbener Grundton mit Zimtfarbenen Bändern (Sorrel genannt), ein silbrig-heller Grundton kombiniert mit dunkleren Bändern (Silver) oder das typisch „Wildfarben“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gewicht liegt bei Katzen um die 4-5 kg, bei Katern um 5-6 kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Kaiserreich Abessinien, das im Gebiet des heutigen Äthiopien und Eritrea lag, hat der Ursprung der Rasse wahrscheinlich nichts zu tun. Man geht vielmehr davon aus, dass sie sich ursprünglich im südostasiatischen Raum entwickelte, wofür die Fell-Genmutationen sprechen, die sich in diesem Teil der Welt entwickelten. Auf Grund des interessanten Farbschlags (Ticking in Wildfarben) stieß sie dort schon früh auf das Interesse von Europäern. Man vermutet, dass sie hierbei durch Kolonialmächte auch in den Ostafrikanischen Raum (und damit Abessinien) gelangte. Völlig geklärt ist dies allerdings nicht. Aus Abessinien gelangte die Rasse jedenfalls schließlich mit britischen Soldaten Mitte des 19. Jahrhunderts nach Großbritannien. Hier wurden sofort britische Katzenzüchter auf sie aufmerksam, die den Felleffekt weiter entwickeln wollten. Es folgten Einkreuzungen von Hauskatzen und der British Kurzhaar. 1882 wurde die Rasse in Großbritannien offiziell anerkannt. Trotz des anfänglich sehr großen Zuchtinteresses, das auch auf die USA überschwappte, ist die Rasse in Europa nach wie vor recht selten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Charakter</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3385" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-3385" title="Tscherno " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-Abessinier-4-300x199.jpg" alt="Abessinier beim spielen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/3366257124/in/set-72157615491391699/ " target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Abessinier gelten als aktiv, neugierig und verspielt. Die Rasse mag Abwechslung und braucht unbedingt viel Ansprache und Beschäftigung. Sie bringt eine gute Stresstoleranz mit und ist bei guter Auslastung ausgeglichen und freundlich. Dabei ist der Abessinier zwar sehr menschenbezogen, aber nicht unbedingt ein ausgesprochener Schmusetiger, der sich gerne herum tragen lässt. Für jede Art von Spiel und Action sind Abessinier dagegen immer zu begeistern.</p>
<p>Vor allem junge Abessinier stecken voller Tatendrang, weswegen man möglichst zwei Kitten aufnehmen sollte, damit die Katzen ausgelastet sind und nicht die ganze Wohnung umdekorieren.<br />
Ansonsten ist die Rasse sehr unkompliziert, fröhlich und gerne immer mit dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Grund des Temperaments der Rasse, passen Abessinier gut in eine turbulente Großfamilie, wo immer etwas los ist. Muss sie längere Zeit des Tages alleine bleiben, sollte zumindest eine zweite Katze mit ähnlichem Aktivitäts-Level vorhanden sein. Schön wäre auch ein gesicherter Freilauf oder zumindest ein Balkon. Sie braucht die Möglichkeit zu klettern, zu rennen und immer wieder neues zu erkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3386" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno.jpg"><img class="size-medium wp-image-3386" title="Tscherno" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Tscherno-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tscherno/4289426452/ " target="_blank">Tscherno/flickr</a></p></div>
<p>Im Allgemeinen kommen Abessinier sehr gut mit Artgenossen und netten Hunden zurecht und wissen überhaupt jede Art von Abwechslung und Gesellschaft zu schätzen. Dennoch nehmen sie im Zusammenleben mit anderen Tieren gerne eine dominante Stellung ein und passen eher schlecht zu einer sehr sensiblen zweiten Katze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell ist sehr pflegeleicht. Allgemein gilt die Rasse als robust, gesund und langlebig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Nutzung der Bilder unterliegt der <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">Creative Commons Lizenz</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/katzen/rassen-katzen/">Rasseübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/abessinier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beschäftigung mit dem Tier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/beschaftigung-mit-dem-tier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/beschaftigung-mit-dem-tier/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 10:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passende Rasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3115</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; Beschäftigung &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Beschäftigung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0032.jpg"><img class="size-medium wp-image-3116" title="DSC_0032" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0032-300x165.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - Kaninchen?" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Hund und Kaninchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border: 1px solid #ff7f50;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>Haltung als reines Beobachtungstier möglich</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>kuscheln/streicheln möglich</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong>Spiel, Ausbildung, Beschäftigung</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, in der Regel zwingend nötig</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">zumindest bei Wohnungskatzen sollte täglich Spiel/Beschäftigung stattfinden</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">finden Spiel / Beschäftigung mit dem Menschen meist toll</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Gruppenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">je nach Zahmheit und Kaninchentyp möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">vor allem in Form von abwechslungsreicher Auslaufgestaltung, Denkspiele / Labyrinthe und ähnliches, um an Futter zu kommen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Gruppenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, bei zahmen Tieren möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">vor allem in Form von abwechslungsreicher Auslaufgestaltung und Futter erarbeiten lassen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">im Normalfall nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein, in abwechslungsreichem, großen Käfig mit Artgenossen aber möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, zahme Ratten genießen Körperkontakt</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, finden Beschäftigung mit dem Menschen meist toll, lernen schnell und gerne neues</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, und bei einer quirligen Mäusegruppe gibt es auch viel zu beobachten</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in der Regel nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nur in Form von wechselnder Käfiggestaltung, erkunden gerne neues</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja, Intensität je nach Haltungsform</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">in artgerechter Volierenhaltung möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">je nach Zahmheit wird zumindest gerne Körperkontakt aufgenommen</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein; je nach Vogel und Zahmheit lassen sich Wellensittiche über Futter bedingt zur Mitarbeit motivieren</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #f4a460 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">eher nein</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">bei zahmen Tieren durchaus möglich</td>
<td style="border: #f4a460 1px solid;">Großpapageien lassen sich in der Regel über Futter gut ausbilden, lernen gerne neues und beschäftigen sich gerne mit ihrem Menschen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/beschaftigung-mit-dem-tier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soziales: Bindung an den Menschen und Artgenossen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/soziales/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/soziales/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 10:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3109</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; &#160; Soziale Faktoren &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Soziale Faktoren</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3110" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki-pd2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3110" title="Frettchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki-pd2-300x223.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - Frettchen?" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Frettchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #d2691e;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>braucht Artgenossen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>soziale Bindung an den Menschen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong>für Vollzeit- Berufstätige geeignet</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">braucht viel Sozialkontakt, möglichst auch mit anderen Hunden. Wenn kein zweiter Hund im Haushalt lebt, sollten auf Spaziergängen Sozialkontakte zu anderen Hunden ermöglicht werden.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr hoch, der Mensch ist ein vollwertiger Sozialpartner für den Hund</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">nur bedingt. Viele Hunde bleiben sehr ungern alleine, zudem bedeuten sie einen recht hohen Zeitaufwand neben der Arbeit. Gassigänger, Tagesstätten und ähnliches können eine Alternative sein. siehe auch: <a href="https://www.tierfreund.de/vollzeit-job-und-hund/">Vollzeit-Arbeit und Hund</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">braucht in der Regel Sozialkontakt, nicht zwingend Artgenossen; sehr von der einzelnen Katze abhängig</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr hoch, der Mensch ist ein vollwertiger Sozialpartner für die Katze</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Freigänger ja, Wohnungskatzen vor allem dann, wenn die Katze schon älter ist oder mehrere Katzen gehalten werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bevorzugen es in der Regel, mit Artgenossen zu leben. Brauchen auf jeden Fall viel Sozialkontakt und Beschäftigung</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei entsprechender Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung zum Menschen auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, falls die Frettchen einen großen Auslauf und Artgenossen zu Verfügung haben</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, sollten unbedingt auch bei viel Ansprache durch den Menschen mit Artgenossen gehalten werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei viel Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung auf. Der Mensch kann Artgenossen jedoch nicht ersetzen.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen zwingend Artgenossen, um wirklich glücklich zu sein</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">baut bei viel Beschäftigung mit dem Tier eine soziale Bindung auf. Der Mensch kann Artgenossen jedoch nicht ersetzen.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sind Einzelgänger und müssen alleine gehalten werden, um sich wohl zu fühlen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">können zahm werden und den Menschen positiv wahrnehmen, bauen aber keine soziale Bindung zu ihm auf.</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">ja, sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen Artgenossen, auch bei viel Ansprache durch den Menschen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bauen soziale Bindung zu ihrem Menschen auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei Haltung mit Artgenossen in einem großen Gehege, ja</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">keinesfalls einzeln halten</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">können zahm werden und den Menschen positiv wahrnehmen, bauen aber keine soziale Bindung zu ihm auf</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Pferde sollten unbedingt mit Artgenossen gehalten werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei entsprechender Haltung durchaus hohe soziale Bindung</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Prinzipiell ja. Pferde bedeuten allerdings einen sehr hohen Zeitaufwand, sofern der Pensionsstall einem nicht einiges an Arbeit abnimmt.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">Fisch-abhängig</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">nein, ein Fisch wird einen Menschen nie als Sozialpartner wahnehmen, maximal relativ zahm werden</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">keinesfalls einzeln halten, am besten im Schwarm</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">abhängig von Haltungsform und Beschäftigung mit dem Tier, wird eine soziale Bindung aufgebaut</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei artgerechter Haltung (Artgenossen, Voliere) sehr gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #d2691e 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">brauchen zumindest einen Artgenossen, können bei der Wahl des Partners allerdings sehr wählerisch sein</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei guter Haltung und viel Beschäftigung entsteht eine recht hohe soziale Bindung zum Menschen</td>
<td style="border: #d2691e 1px solid;">bei artgerechter Haltung (Artgenossen, eigenes Zimmer) gut für Berufstätige geeignet</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/soziales/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Benötigter Platz/Unterbringung</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/benotigter-platzunterbringung/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/benotigter-platzunterbringung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 09:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3104</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zurück zu Übersicht: welches Haustier passt zu mir &#160; Platzbedarf und Unterbringung &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zu Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Platzbedarf und Unterbringung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3106" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-3106" title="Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="welches Haustier passt zu mir - ein Hund?" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Terrier</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border: 1px solid #87ceeb;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>reine Käfig-/Stall-/Beckenhaltung möglich?</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>benötigter Platz in der Wohnung</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong>reine Außenhaltung möglich?</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, brauchen Bewegung und Sozialkontakte. Zwingerhaltung ist in Deutschland nur unter Auflagen erlaubt</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Sollte am Sozialleben teilnehmen dürfen. Bei genügend Auslastung passt auch ein großer Hund in eine kleine Wohnung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bestimmte Rassen bei genügend Sozialkontakten, Bewegung und Beschäftigung</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bei reinen Wohnungskatzen sollte möglichst die ganze Wohnung von der Katze genutzt werden dürfen</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, je nach Katze, falls eine absolut frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit jederzeit verfügbar ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, brauchen auch bei großem Stall täglich Auslauf und Beschäftigung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bestenfalls ein eigenes Frettchenzimmer, sonst möglichst großer Stall über mehrere Etagen + Freilauf</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bei langsamer Gewöhnung an kühle Temperaturen und falls eine frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit vorhanden ist</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nur in großem Freilaufgehege</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Für 2 Kaninchen sollte eine Grundfläche von mind. 2,5m² gegeben sein. Bei Haltung in kleineren Ställen/Käfigen ist täglicher mehrstündiger Freilauf nötig</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, bei langsamer Gewöhnung an kühle Temperaturen und falls eine frostfreie, trockene Rückzugsmöglichkeit gegeben ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nicht in handelsüblichen Ställen</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Bei ausschließlicher Stallhaltung sollte eine Grundfläche von mindestens 2m² für 2 Tiere vorhanden sein. Auch über mehrere Etagen möglich oder mittels Steckgitter begrenzter Freilauf in der Wohnung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein, nicht in Deutschland. Vertragen tiefe Temperaturen auch nach Gewöhnung nur schlecht. 8 Grad Celsius sollten möglichst nicht unterschritten werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, von Freilauf ist abzuraten</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Haben nur geringe Platzansprüche. Der Käfig sollte möglichst erhöht stehen. Die Hamsterarten haben sehr unterschiedliche Ansprüche an die Käfiggestaltung, die unbedingt beachtet werden sollten.</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein. Hamster sind Wüstentiere, die mit Feuchtigkeit und vor allem feuchtkalter Luft nicht zurecht kommen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Ratten sind sehr neugierig, intelligent und sozial am Menschen interessiert. Daher sollte Freilauf und Beschäftigung möglichst täglich stattfinden.</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">großer Stall über mehrere Etagen + möglichst täglicher Freilauf / Beschäftigung</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">eher nein. Hausratten sind längst nicht so robust, wie ihre wilden Verwandten. Eine Außenvoliere ist daher nur im Sommer anzuraten.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, von Freilauf ist abzuraten</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">gering, Größe des Terrariums/Käfigs</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">hauptsächliche Boxenhaltung ist keinesfalls artgerecht für Pferde</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">davon ist auszugehen&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Größe des Auariums, ev. spezieller Unterschrank nötig</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Jeder Fisch hat ein Temperatur-Optimum, das möglichst wenig über- oder unterschritten werden sollte. Daher bei den meisten Aquarienfischen nicht ohne großen technischen Aufwand möglich.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">ja, aber nur in großer Voliere</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">Eine Voliere sollte bestenfalls eine Grundfläche von mind. 2m² haben, bei einer Höhe von mind. 1,5m. Sonst kombiniert mit tägl. Freiflug</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">eine Haltung im Wintergarten oder im beheizten Gartenhaus ist möglich. Bei Außenhaltung sollte im Sommer ein schattiger Rückzugsort vorhanden sein, im Winter ein frostfreier Rückzugsort.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">nein. Auch eine große Voliere sollte mit Freiflug kombiniert werden. Alternativ ein eigenes Zimmer</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">bestenfalls ein eigenes Zimmer</td>
<td style="border: #87ceeb 1px solid;">siehe Wellensittiche</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/benotigter-platzunterbringung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der passende Mensch</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-passende-mensch/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/der-passende-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 09:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3099</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht welches Haustier passt zu mir &#160; &#160; der passende Mensch &#160; &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Haustier passt zu mir </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der passende Mensch</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3100" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1310.jpg"><img class="size-medium wp-image-3100" title="Pferde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1310-300x199.jpg" alt="Welches Haustier passt zu mir - Pferde?" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Pferde</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #8a2be2;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong>zu wem passt das Tier? für Kinder geeignet?</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong>zu bedenken</strong></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit viel Zeit, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, es gerne viel um sich haben und eine enge Beziehung zu ihm eingehen möchten. Außerdem sollte man gerne bei Wind und Wetter spazieren gehen und bereit sein, Arbeit und Nerven in die Erziehung zu investieren.<br />
Durchaus für Kinder geeignet, Erziehung und Auslastung kann aber frühestens ab Teenageralter hauptsächlich vom Kind übernommen werden.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ein Hund ist ein weiteres Familienmitglied, er braucht engen sozialen Anschluss und leidet sehr, wenn man ihn aus Desinteresse kaum noch beachtet oder er einen Besitzerwechsel durchmachen muss.<br />
Ein Hund bedeutet Arbeit, z.B. bis er ein paar Stunden alleine bleiben kann, niemanden mehr ungewollt anbellt oder ordentlich an der Leine läuft.<br />
Eine (Urlaubs-) Betreuung ist in der Regel deutlich aufwändiger zu organisieren, als bei vielen anderen Haustieren.<br />
Eine gewisse Toleranz für Dreck und Haare sollte vorhanden sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen und eine enge Beziehung zu ihm eingehen wollen, dabei aber eigenständige Persönlichkeiten zu schätzen wissen, die auch deutlich zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt. Letzteres muss auch von Kindern akzeptiert werden. Dennoch sind viele Katzen auch für Kinder zum schmusen und spielen gut geeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Freigängerkatzen sollten unbedingt kastriert werden! Die Katzenhäuser der Tierheime sind voll, es gibt in Deutschland deutlich mehr Katzen, als gute Zuhause für sie.<br />
Junge Katzen stecken voller Energie und Tatendrang, weit entfernt von &#8220;dekorativen&#8221;, recht anspruchslosen Schmusetigern, die manch einem vielleicht vorschweben.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Frettchen sind eigenwille, erkundungsfreudige, verspielte Raubtiere. Sie sind für Menschen geeignet, die gerne mit einem sehr &#8220;präsenten&#8221; Tier zusammenleben, wilde Spiele mögen und viel Raum für gesicherten Freilauf bieten können.<br />
Für Kinder nur sehr bedingt geeignet, da Frettchen in der Regel zu wild und eigensinnig sind.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Frettchen sind keine Käfigtiere, keine reinen Beobachtungstiere. Auf keinen Fall eine Art &#8220;aktiveres Kaninchen&#8221;. Sie sind voller Entdeckerdrang, nur sehr bedingt zu erziehen und neigen dazu, recht wild und auch mit Zahneinsatz zu spielen. Man sollte sich die kleinen Kobolde unbedingt in Aktion ansehen, bevor man sich zur Anschaffung entschließt.<br />
Vögel und Kleinnager sind Futter in für Frettchen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die ruhig und besonnen mit ihrem Tier umgehen, Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Tieres nehmen, dabei Spaß daran haben, ein artgerechtes Gehege zu gestalten, aber nicht unbedingt einen Spielkamerad oder ein &#8220;Kuscheltier&#8221; erwarten.<br />
Für ältere, verantwortungsvolle Kinder geeignet, die nicht dazu tendieren, nach einer Woche die Lust am neuen &#8220;Spielzeug&#8221; zu verlieren.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Kaninchen leiden stumm. Das ist sehr tragisch für sie, denn zig Tausende vegetieren in Einzelhaft in kleinen Käfigen vor sich hin. Bitte tun sie das ihrem Kaninchen nicht an!Kinder verlieren häufig schnell das Interesse an Kaninchen. Was passiert dann mit den Tieren?</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die ruhig und besonnen mit ihrem Tier umgehen, Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Tieres nehmen und gerne eine soziale Beziehung zum Tier eingehen möchten.<br />
Für ältere, verantwortungsvolle Kinder geeignet, die nicht dazu tendieren, nach einer Woche die Lust am neuen &#8220;Spielzeug&#8221; zu verlieren.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ein Kaninchen ersetzt für ein Meerschweinchen keinesfalls einen Artgenossen (und umgekehrt). Dass es sich damit arrangiert (hat es eine Wahl?), bedeutet nicht, dass es ihm damit wirklich gut geht.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit wenig Zeit und wenig Platz für Tiere, die sich weder direkt mit dem Tier beschäftigen möchten, noch viel Arbeit mit ihm haben wollen, aber dennoch Spaß an der Versorgung des Tieres haben und das &#8220;Leben&#8221; in der Wohnung zu schätzen wissen.<br />
Für Kinder eher ungeeignet, zumal Hamster nachtaktiv sind.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Hamster sind für Kinder schnell äußerst langweilig und falls sie im Kinderzimmer untergebracht sind, stören sie, da nachtaktiv, den Schlaf der Kinder durch das Laufen im Laufrad. Hamster brauchen ein Laufrad!<br />
Auf keinen Fall einen Hamster in einem Laufball in der Wohnung herum rollen lassen. Das ist purer Stress fürs Tier und damit Tierquälerei!</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, eine enge Beziehung zu ihm eingehen wollen, immer wieder neue Anregungen bieten, aber nicht den Platz oder die Zeit für einen Hund haben <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Geeignet für verantwortungsvolle Kinder ab Grundschulalter.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Ratten werden nur etwa 2-3 Jahre alt und sterben dann in der Regel an Krebs, oft verbunden mit größeren, sichtbaren Geschwüren. Die Entscheidung, wann das Tier zu erlösen ist, muss der Mensch treffen. Für Kinder kann dies sehr hart sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen mit wenig Zeit und wenig Platz für Tiere, die sich weder direkt mit dem Tier beschäftigen möchten, noch viel Arbeit mit ihm haben wollen, aber dennoch Spaß an der Versorgung des Tieres haben und das &#8220;Leben&#8221; in der Wohnung zu schätzen wissen.<br />
Für Kinder eher ungeeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Mäuse vermehren sich unglaublich schnell. Auf keinen Fall weibliche Mäuse mit unkastrierten Böckchen halten. Mäuse sollten allerdings auch keinesfalls einzeln gehalten werden.<br />
Mäuse brauchen auf Grund ihres schnellen Stoffwechsels immer Nahrung und Wasser zur Verfügung, da sie sonst schnell verhungern oder verdursten. Damit muss eine gewissenhafte Pflege gewährleistet sein.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die Pferde lieben; Menschen mit sehr viel Zeit, ausreichend Geld und sehr viel Verantwortungsgefühl. Menschen, die das Tier und seine Bedürfnisse sehr wichtig nehmen, ihnen einen großen Raum im Leben zuordnen und das über viele Jahre hinweg.<br />
Weder die Arbeit noch Finanzielles kann von einem Kind alleine gestemmt werden. Somit müssen entweder die Erwachsenen das Leben mit Pferden wollen oder das Geld für einen Rundumversorgungs- Pensionsstall zu Verfügung stellen.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Viele Mädchen wünschen sich früher oder später ein eigenes Pferd. Die Haltung ist allerdings sehr anspruchsvoll, mit viel täglicher (!) Arbeit verbunden und teuer. Eine Reitbeteiligung kann ein guter Einstieg in die Pferdehaltung sein, zumal um zu sehen, ob das tägliche Interesse am Pferd über einen längeren Zeitraum anhält und auch die ungeliebteren Arbeiten gewissenhaft erfüllt werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich sehr gewissenhaft um ihre Tiere kümmern, dabei aber weder Lärm noch Dreck in der Wohnung wollen und auf direkten Kontakt zu den Tieren gut verzichten können.<br />
Sehr gut geeignet für Allergiker und Vollzeitberufstätige. Kinder sollten im Teenageralter sein und sich bewusst für ein Aquarium entscheiden, nicht als Trostpflaster, weil die Eltern kein anderes Tier erlauben.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Die Fischarten haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse, zudem gibt es robustere und weniger robuste, kleine Tyrannen und scheue, versteckt lebende, für das Becken viel zu groß werdende (leider beraten viele Zoohandlungen nur unzureichend) und solche, die sich sehr schnell vermehren. Aquarienhaltung bedeutet viel Vorbereitung, z.B. auch durch Fachbücher.<br />
Meerwasseraquarien sind nicht für Einsteiger geeignet. Bereits kleinste Abweichung vom Optimum der anspruchsvollen Wasserwerte lassen die Fische, Korallen und Anemonen absterben.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, die sich gerne mit ihrem Tier beschäftigen, aber z.B. Vollzeitberufstätig sind oder allergisch gegen Tierhaare. Wenig mobile Menschen, denen Wellsittiche dennoch viel zum beobachten bieten und Ansprache. Und natürlich alle Vogelliebhaber <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Geeignet für vernünftige Kinder ab Grundschulalter, wenn die Eltern bei der Versorgung helfen.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Wellensittiche brauchen Artgenossen, um wirklich glücklich zu sein. Ein Mensch kann keinen Artgenossen ersetzen, so viel Mühe er sich auch gibt. Dass einzeln gehaltene Wellensittiche zahmer werden, stimmt so pauschal nicht, zumal es ein sehr egoistisches Vorgehen auf Kosten des Tieres ist.</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9370d8 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Geeignet für Menschen, denen bewusst ist, wie viel Verantwortung und auch Aufwand die Haltung von Großpapageien bedeutet und das wirklich gerne leisten. Menschen, die dem Tier viel Platz in der Wohnung bieten können, sich gerne mit den Tieren beschäftigen, und präsente Persönlichkeiten zu schätzen wissen.<br />
Als &#8220;Kinder-Haustier&#8221; nicht geeignet.</td>
<td style="border: #9370d8 1px solid;">Wildfänge bedrohen nicht nur den Bestand in den Heimatländern der Papageien, sondern bringen auch vielen Tieren während des Transports einen qualvollen Tod. Daher unbedingt nur Nachzuchten (aus Deutschland) kaufen. Großpapageien werden etwa so alt wie Menschen. Möchte man den Rest seines Lebens mit ihnen teilen? Was passiert mit dem Vogel, wenn man vor ihm stirbt?<!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1704/text [end] --></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/der-passende-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitaufwand</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/zeitaufwand/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/zeitaufwand/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 07:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3091</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zurück zur Übersicht welches Tier passt zu mir &#160; &#160; Zeitaufwand der Haustiere &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Tier passt zu mir</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Zeitaufwand der Haustiere</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3092" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_CD21.jpg"><img class="size-medium wp-image-3092" title="Hauskatze" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_CD21-300x225.jpg" alt="Welches Tier passt zu mir - eine Katze?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hauskatze</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Zeitaufwand pro Tag</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #008000;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Pflege, Stallreinigung und Fütterung</strong></em></span></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Beschäftigung durch den Menschen</strong></em></span></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Lebenserwartung</strong></em></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">rasseabhängig etwa 5-20 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">rasseabhängig etwa 1,5-3 Stunden Bewegung und Beschäftigung</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">rasseabhängig etwa 10-14 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">rasseabhängig etwa 5-20 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">bei Wohnungskatzen Temperament- abhängig mind. 1 Stunde, Freigänger je nach Katze und Witterung</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">13-18 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 15 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">bei Haltung mit Artgenossen in abwechslungsreicher, weitläufiger Umgebung nicht zwingend nötig. Sonst etwa 1-2 Stunden</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">um 10 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 15 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">bei artgerechter Haltung mit Artgenossen und genug Platz nicht zwingend nötig. Je mehr Beschäftigung stattfindet, um so enger wird die Beziehung</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">8-10 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 15 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">siehe Kaninchen</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">um 8 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 10 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">wollen keine Beschäftigung mit ihrem Menschen</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">2-3 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 15 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">beschäftigen sich sehr gerne mit ihrem Menschen, brauchen dies bei artgerechter Haltung mit Artgenossen aber nicht täglich. Je mehr Beschäftigung stattfindet, umso enger wird die Beziehung.</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">etwa 3 Jahre, sterben in der Regel an Krebs</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">circa 10 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">brauchen keine Beschäftigung mit ihrem Menschen, erkunden aber gerne vom Menschen gebaute Labyrinthe, Klettertürme oder Spielzeug und erarbeiten sich Futter</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">um 2 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">1-2 Stunden</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">Bei Weidehaltung nicht zwingend täglich nötig. Bei Boxenhaltung mindestens 2 Stunden.</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">Pferde etwa 25-30 Jahre, Ponys 30-40 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">5-10 Minuten tägl. zur Sichtkontrolle und Überprüfung der Wasserwerte, dazu regelmäßiger Wasserwechsel</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">sehr unterschiedlich, abhängig von Fischart und Haltungsbedingungen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">etwa 15 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">bei artgerechter Haltung in der Voliere mit Artgenossen nicht nötig. Werden in der Regel aber schnell zahm und beschäftigen sich durchaus gerne mit ihrem Menschen</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">um 10 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #9acd32 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">etwa 20 Minuten</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">bei artgerechter Haltung im großen Papageienzimmer mit Artgenossen und abwechslungsreicher Einrichtung nicht zwingend nötig. Werden aber schnell zahm und beschäftigen sich gerne mit ihrem Menschen</td>
<td style="border: #9acd32 1px solid;">je nach Haltung und Pflege etwa 50 &#8211; 80 Jahre<!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1696/text [end] --><!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1694/text [end] --></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/zeitaufwand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welches Tier passt zu mir? &#8211; Kostenvergleich</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/welches-tier-passt-zu-mir-kostenvergleich/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/welches-tier-passt-zu-mir-kostenvergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 06:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welches Haustier passt zu mir]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=3081</guid>
		<description><![CDATA[&#160; zur Übersicht: welches Tier passt zu mir  &#160; &#160; Kostenvergleich der Haustiere &#160; Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tipps-und-news/welches-haustier/">welches Tier passt zu mir </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Kostenvergleich der Haustiere</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3088" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/2-month_old_Holland_lops-oCR.jpg"><img class="size-medium wp-image-3088" title="Zwergkaninchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/2-month_old_Holland_lops-oCR-300x222.jpg" alt="Welches Tier passt zu mir - Zwergkaninchen?" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Zwergkaninchen</p></div>
<p>Keine Frage, Haustiere bereichern das Leben ihrer Menschen. Sie bringen Leben in die Wohnung und Abwechslung in den Alltag, dienen als Seelentröster, Spielkamerad und Freizeitpartner. Fast jedes Kind wünscht sich irgendwann ein Haustier, auch viele Erwachsene können sich ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen.</p>
<p>Haustiere zu halten, bedeutet allerdings auch viel Verantwortung sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand, und das in der Regel über viele Jahre hinweg. Damit Mensch und Tier dauerhaft miteinander glücklich werden, müssen daher Ansprüche des Tieres und Wünsche des Menschen zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgenden Tabellen sollen helfen, das zu seinem Leben und seinen Vorstellungen passende Haustier zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--  Text: [end] --></p>
<table style="border: 1px solid #0e0ef0;" dir="ltr" frame="box" rules="all" align="left">
<tbody>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>Kaufpreis</strong></span></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>Preis Grundausstattung</strong></span></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><span style="font-size: small;"><strong>monatliche Kosten</strong></span></em></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Hund</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">privat/Tierschutz: ab etwa 100€,<br />
Züchter: 500-2000€ (je nach Rasse)</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Korb, Näpfe, Leinen, Bürste, Spielzeug etc. ab 100€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Futter: etwa 15 &#8211; 60€ je nach Hundegröße und Futterqualität; Versicherung und Steuern: ab etwa 15€; Spielzeug, Kauknochen etc.: um 10€; evtl. Tierarzt, Hundeschule, Gassigänger, Friseur</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Katze</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">privat/Tierschutz: um 50 &#8211; 150€<br />
Züchter: 300 &#8211; 1000€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Kratzbaum, Katzenklo, Transportbox, Spielzeug, Bürste etc. ab 150€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">beim gesunden Tier etwa 25-50€ für Futter, Katzenstreu, neues Spielzeug&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Frettchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab etwa 40€, je nach Farbschlag und Herkunft</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Häuschen, Hängematte, Näpfe, Spielzeug, Toilette: etwa 100€. Stall: bei Eigenbau um 100€, sonst deutlich mehr.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">bei artgerechter (hauptsächlicher) Frischfütterung etwa 30€ für Futter,<br />
dazu etwa 5-10€ für Einstreu, Spielzeug&#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Zwergkaninchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 10 &#8211; 40€, je nach Rasse</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Näpfe, Häuschen, Stall: um 150€, Auslauf (z.B. Steckgitter mit Abdeckung): ab 50€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Heu, Futter und Einstreu etwa 15 &#8211; 20€ für 2 Tiere</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Meerschweinchen</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 10 &#8211; 30€, je nach Rasse</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">siehe Kaninchen</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Heu, Futter und Einstreu um 15€ für 2 Tiere</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Hamster</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 10€, einige Rassetiere auch teurer</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 60€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Futter und Einstreu 10-15€</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Ratten</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 10€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 80€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für Futter und Einstreu um 15€</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Mäuse</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 5€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Käfig und Einrichtung ab etwa 50€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">für eine kleine Mäusegruppe etwa 10-15€ für Futter und Einstreu</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Pferd</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Pony: etwa 1000 &#8211; 5000€, je nach Abstammung und Ausbildungsstand<br />
Pferd: ab etwa 3000€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">etwa 1000 &#8211; 3000€ für Sattel, Trense, Putzzeug, Halfter, Decken, Ausstattung des Reiters etc.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">100- 400€ im Pensionsstall, je nach enthaltenen Leistungen; um 100€ für Futter und Einstreu, etwa 20€ für Hufschmied, Impfungen etc., um 20€ für Versicherungen (z.B. OP, Haftpflicht)</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Aquarium</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">sehr unterschiedlich, viele &#8220;Anfänger-Fische&#8221; um 3 &#8211; 8€ pro Fisch, kleine Schwarmfische auch weniger</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab etwa 250€ für ein kleines Einstiegsbecken inkl. Zubehör (Filter, Heizung, Beleuchtung, Bodenkies, Pflanzen). Große Becken benötigen zusätzlich einen stabilen Unterschrank.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Sehr unterschiedlich je nach Fischart und Aquariengröße. Zu nennen ist vor allem der Stromverbrauch. Daneben Futter, ev. Wasseraufbereitung, neue Filterwatte und &#8220;Ersatzfische&#8221; für Verstorbene</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Wellensittiche</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">ab 20€, je nach Herkunft und Farbe</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 200€ für einen Käfig mit Einrichtung. Volierenhaltung ist im Sinne der Tiere allerdings immer vorzuziehen, nur entsprechend teurer.</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 20€ für Futter und Einstreu bei 2 Wellensittichen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: #6495ed 1px solid;"><em><strong> Großpapageien</strong></em></td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">je nach Rasse, Herkunft und Alter etwa 400 &#8211; 2000€, ältere Privatabgaben auch günstiger</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">Eigenbau-Voliere: ab etwa 200€, bei Kauf deutlich teurer. Einrichtung (Spielzeug, Rückzugsorte, Klettermöglichkeiten etc.): ab etwa 100€</td>
<td style="border: #6495ed 1px solid;">um 30€ für Futter, Einstreu, neues Spielzeug<!--  Text: [end] --><!--  CONTENT ELEMENT, uid:1694/text [end] --></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/welches-tier-passt-zu-mir-kostenvergleich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spiele für Hunde: Such-, Denk- und Bewegungsspiele rund ums Futter</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/such-denk-und-bewegungsspiele-rund-ums-futter/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/such-denk-und-bewegungsspiele-rund-ums-futter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 14:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2761</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Statt aus dem Napf zu füttern, kann die tägliche Futterration zur Auslastung genutzt werden. Wenn man Trockenfutter füttert, sind die Möglichkeiten besonders groß. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Statt aus dem Napf zu füttern, kann die tägliche Futterration zur Auslastung genutzt werden. Wenn man Trockenfutter füttert, sind die Möglichkeiten besonders groß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Nasenarbeit</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2762" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Josh_Pesavento.jpg"><img class="wp-image-2762 " title="Josh_Pesavento" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Josh_Pesavento-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/pezz/380938725/" target="_blank"><span style="color: #800080;">Josh Pesavento/flickr </span></a></p></div>
<p>Futter auf glatten Böden verteilt, kann der Hund sowohl mit der Nase als auch mit den Augen suchen. Dies ist gut als Einstieg geeignet, da es dem Hund leicht fällt. Hat der Hund das Prinzip verstanden und Freude daran, können die Anforderungen gesteigert werden. Futterbrocken auf hohem Teppich, auf dem Rasen oder auf Kies verteilt, sind schon deutlich schwieriger zu finden. Der Hund muss sich nun ganz auf seine Nase verlassen.</p>
<p>Im Zimmer kann das Futter auch in kleinen Portionen versteckt werden, z.B. hinter dem Vorhang, hinter Blumentöpfen oder im Regal. Draußen wird das Auffinden von Futter in Laubhaufen oder in dichtem Gestrüpp zu einer echten Aufgabe. Um zu vermeiden, dass der Hund daraufhin draußen permanent auf Futtersuche ist und auch unerlaubtes frisst, sollte man für diese Spiele immer nur ein bestimmtes (Trocken-) Futter nehmen und dem Hund ein Startsignal zum suchen geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Futterball und Co</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2769" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0272.jpg"><img class=" wp-image-2769 " title="DSC_0272" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0272-300x250.jpg" alt="" width="270" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Leckerli-Ball</p></div>
<p>Leckerli-Bälle gibt es in verschiedenen Varianten im Tierfachmarkt zu kaufen. Eine Alternative hierzu sind nicht mehr benutzte Gießkannen oder Plastikflaschen, die mit Futter befüllt eine Herausforderung der anderen Art darstellen. Im Gegensatz zum Ball, der meist gerollt wird, eignen sich diese Dinge auch prima zum schleudern. Erste Versuche damit startet man daher besser im Garten. Wichtig ist, dass das Spiel beaufsichtigt wird, da Plastikteile abgekaut und verschluckt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Auspackspiele</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auspackspiele lassen den Hund nicht nur die Nase einsetzen, sondern wie bei echter Beute, muss er auch Pfoten und Zähne bemühen, um an die besten Stücke zu kommen. Das Futter kann z.B. in Zeitungspapier eingewickelt werden oder sich in gut verschlossenen Kartons befinden. Eierkartons und Klopapierrollen, deren Enden zugeklappt werden, müssen zerlegt werden, um ans Futter zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Kong</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2765" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/OakleyOriginals.jpg"><img class="wp-image-2765 " title="OakleyOriginals" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/OakleyOriginals-272x300.jpg" alt="" width="245" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/3059800422" target="_blank">OakleyOriginals/flickr </a></p></div>
<p>Für Nassfutter eignet sich ein Kong gut. Dieser besteht aus nahezu unzerstörbarem Hartgummi, mit einem befüllbaren Hohlraum. Man kann neben Nassfutter auch vieles andere zum füllen nehmen oder mischen: Bananen, Kartoffeln, Wurststücke, Magerquark, geriebene Äpfel, Trockenfutterstücke, Ei, Nudeln, Thunfisch…</p>
<p>Der Hund ist eine ganze Weile damit beschäftigt, am Kong zu kauen und das Futter heraus zu lutschen. Die Füllung kann auch mit Käse gemischt kurz in die Mikrowelle gestellt werden. So verschmilzt alles zu einer recht zähen Masse, was das Leeren des Kongs noch anspruchsvoller macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Tauch-Spiel</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2771" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0031.jpg"><img class=" wp-image-2771 " title="DSC_0031" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0031-258x300.jpg" alt="" width="232" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Angeln mit der Pfote</p></div>
<p>Für Wasserfreunde unter den Hunden können die Leckerlies auch in einem großen Bottich oder in einem Planschbecken verteilt werden. Eher wasserscheue Vertreter können sich an dieser Aufgabe versuchen: schwimmende oder nicht schwimmende Futterbrocken werden in eine mit Wasser gefüllte Schüssel gegeben. Einige Hunde fischen mit den Pfoten, andere mit der Schnauze, manche kippen die Schüssel um. Auf jeden Fall ein nettes Denkspiel zum Thema: wie komm ich bloß ans Futter?</p>
<p>Erste Versuche startet man allerdings besser im Freien oder zumindest im Badezimmer. Der Hund haftet nicht für Überschwemmungen <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>kleine Denkspiele</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2772" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4337.jpg"><img class=" wp-image-2772 " title="DSC_4337" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4337-300x219.jpg" alt="" width="270" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">vorsichtig den Pappstreifen entfernen</p></div>
<p>Für weniger zerstörerisch veranlagte Hunde eignen sich Denkspiele, wie dieses: eine Rolle Küchenpapier wird seitlich eingeschnitten und ein Pappstreifen durch geschoben. Darauf kommt ein Futterstück. Der Hund muss den Pappstreifen heraus ziehen, damit das Futter unten raus fällt. Den Schwierigkeitsgrad kann man über mehrere Pappstreifen erhöhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine kleine Übung, um das „um die Ecke denken“ zu fördern: Man nimmt ein Stück Trockenfutter in die Hand, zeigt es dem Hund und schließt die Hand dann zur Faust. Anschließend hält man dem Hund beide Hände als Faust hin. Also eine leere Faust und die, von der der Hund weiß, dass Futter darin ist. Vermutlich wird der Hund sich mit der Futterfaust beschäftigen. Man selbst lässt ihn machen. Berührt der Hund dabei zufällig mal die leere Faust, geht die Faust mit dem Futter auf und der Hund darf es fressen. Das wiederholt man, bis der Hund verstanden hat, dass er die leere Faust berühren muss, um an das Futter zu kommen.</p>
<p>Klappt das, zeigt man dem Hund nicht mehr vorher, in welcher Hand das Futter ist. Vor allem mit schwach riechendem Futter muss der Hund nun erst eine Nasenleistung erbringen. Hat er die richtige Hand dann aber endlich erschnüffelt, muss er sich trotzdem der anderen zuwenden und diese anzeigen. Eine ganz schöne Denkleistung für einen Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt auch eine Reihe von kommerziellen Spielen, bei denen durch verschieben, drehen oder hochheben an Futter gelangt werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Futterverstecke</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann Futter z.B. unter Pflanzrollern, Töpfen oder unter Tüchern verstecken. Auch das einwickeln mehrerer Futterstücke in eine größere Decke ist möglich. Der Hund riecht das Futter und muss sich einen Weg überlegen, daran zu kommen. Vorsicht: manche Hunde sind sehr geradlinig in ihren Lösungsansätzen und kauen sich einfach durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In eine ähnliche Richtung geht das Hütchen Spiel: Man versteckt Futter unter einem von mehreren Hütchen und vertauscht die Hütchen dann. Der Hund kann entweder mit den Augen folgen oder das Futter erschnüffeln. Man sollte sich hierbei vorab überlegen, ob der Hund das richtige Hütchen umstupsen darf oder ob er anzeigen soll (z.B. indem er sich davor legt oder setzt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2785" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09622.jpg"><img class=" wp-image-2785 " title="DSC_0962" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09622-300x220.jpg" alt="" width="270" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wie kommt man ans Futter?</p></div>
<div>
<p>Schwieriger wird es, wenn der Hund nur über Hilfsmittel an das Futter kommt. Das Objekt der Begierde (hier ein Futterdummy, siehe Bilder) befindet sich an einem unerreichbaren Ort. Statt des hier verwendeten Kartons, kann das z.B. eine niedrige Couch oder ein Schrank sein. Das Futter/Spielzeug ist dabei an einem Seil oder einer Leine befestigt. Der Hund erreicht das Futter oder das Spielzeug nur, wenn er darauf kommt, an der Leine zu ziehen.</p>
<div id="attachment_2787" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09642.jpg"><img class=" wp-image-2787 " title="DSC_0964" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09642-300x220.jpg" alt="" width="270" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">so geht das</p></div>
</div>
<p>Einige Hunde scharren beim Ausprobieren, so dass der erste Versuch nicht gerade auf teurem Parkett stattfinden sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Alternative dazu ist, das Futterdummy erhöht abzulegen. Erneut kommt der Hund nur daran, wenn er es über ein Seil/eine Leine herunter zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Futter fangen und Futter balancieren</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Hunde können zu Anfang wenig damit anfangen, wenn man ihnen Futter zu wirft. Mit der Zeit wird der Hund dann immer geschickter im Fangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Variation davon ist das Balancieren von Futter auf der Schnauze. Erste Versuche startet man am besten mit einem ruhigen Hund und nicht gerade mit dem Lieblingsleckerchen. Je nach Hundetyp kann man die Schnauze ruhig von unten festhalten, während man das Leckerchen drauf legt. Auf Kommando darf der Hund es fressen. Dabei werden viele Hunde mit der Zeit richtig gut darin, das Leckerchen so hochzuwerfen, dass sie es dann anschließend in der Luft fangen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2789" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Lilla-Horvath-fox-kb.jpg"><img class="size-medium wp-image-2789" title="Lilla Horvath " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Lilla-Horvath-fox-kb-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/lillaladybird/3263059939  " target="_blank">Lilla Horvath/flickr </a></p></div>
<p>Für sensible oder sehr verfressene Hunde eignet sich dieser Aufbau: Im ersten Schritt legt man leicht einen Finger auf die Schnauze des Hundes. Toleriert der Hund dies für einen Moment, folgen Lob und Leckerchen. Der Hund soll nur lernen, mit dem leichten Gewicht auf der Schnauze still zu halten. Der zweite Schritt besteht darin, ein Futterstück vor der Nase des Hundes zu bewegen, während man den Finger auf der Schnauze hat. Der Hund soll lernen, trotz des Futterreizes still zu halten. Wenn das sicher klappt, kann man das Futterstück auf die Schnauze legen und dabei den Finger langsam entfernen. Das Ok zum Fressen sollte zu Anfang sehr schnell kommen, damit der Hund die Position nicht selbst auflöst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_8596.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2790" title="DSC_8596" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_8596-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Flaschendreh-Spiel</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hierfür braucht man eine leere Plastiklasche, in die man zwei Löcher bohrt. Die Löcher sollten dabei so weit oben Richtung Flaschenhals liegen, dass sich die Flasche an den Löchern gehalten mit dem Boden nach unten ausrichtet, aber noch gut drehbar ist. Durch die Löcher wird ein Stahlstift, ein Bambusstab oder eine Wäscheleine gezogen. Handwerklich geschickte Menschen können Holzkonstruktionen bauen, die den Stab halten. Den Stahlstift kann der Mensch dagegen in der Hand halten, die Wäscheleine kann man beliebig im Raum spannen. Nun füllt man kleine Trockenfutterstücke in die Flasche und holt den Hund dazu. Der Hund darf mit Pfote oder Schnauze probieren, die Flasche so zu bewegen, dass sie sich auf den Kopf stellt und Futterbrocken heraus fallen. Am Anfang kann man dem Hund helfen, damit er schnell Erfolgserlebnisse hat und motiviert bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4593.jpg"><img class=" wp-image-2791 alignright" title="DSC_4593" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4593-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Socken abhängen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alte Socken werden mit Futterstückchen gefüllt und an eine Wäscheleine gehängt. Im ersten Schritt hängt man die Socken auf Höhe der Hundeschnauze und nähert sich gemeinsam mit dem Hund. Wenn der Hund nicht selbst probiert an das Futter zu gelangen, kann man ihn zum zerren animieren. Es hilft, die Socken am Anfang nur am Äußersten Zipfel aufzuhängen, so dass sie sich schon bei leichten Berührungen lösen. Ist der Socken ab, muss man zu Anfang schnell sein, dem Hund die Belohnung aus dem Socken zu geben. Sonst ist die Gefahr groß, dass der Hund ein Loch in den Socken reißt, um an das Futter zu kommen. Später kann man die Socken auch so hoch hängen, dass der Hund springen muss und den Hund auf Distanz schicken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/such-denk-und-bewegungsspiele-rund-ums-futter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spielen mit Welpen &#8211; was Hund und Mensch Spaß macht</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/spielen-mit-dem-welpen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/spielen-mit-dem-welpen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 14:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel, Sport und Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2699</guid>
		<description><![CDATA[&#160; In diesem Abschnitt geht es in erster Linie um Allgemeines rund um das Spielen mit dem (jungen) Hund. Viele Vorschläge und Anleitungen rund um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Abschnitt geht es in erster Linie um Allgemeines rund um das Spielen mit dem (jungen) Hund. Viele Vorschläge und Anleitungen rund um Spiele und Beschäftigungen, findet man hier: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spas-hunde/">Spiel, Sport und Spaß</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Warum spielt der Hund?</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2704" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/ann-dabney-kb-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2704" title="ann-dabney " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/ann-dabney-kb-21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/ann-dabney/3447978613/in/set-72157616735016216/ " target="_blank">Ann-Dabney/flickr</a></p></div>
<p>Der Welpe spielt, um Sozialverhalten zu lernen, Kommunikation und Beißhemmung. Das Spiel dient dem Ausleben von Trieben, erstem einüben von Jagdsequenzen und dem Austesten von Grenzen beim Spielpartner: wann wird es dem Gegenüber zu viel, ab wann wird es ernst, wie zeigt der Spielpartner das? Die Kommunikation wird verfeinert, Körpersignale und Mimik deuten gelernt. Die Motorik wird verbessert und nicht zuletzt die Bindung zwischen den Spielenden verstärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spielerisch können dem Welpen so auch Regeln und Grenzen durch seine Menschen vermittelt werden und erste Übungen aufgebaut werden. Wichtig ist dabei zum einen, dass der Mensch die Regeln festlegt und zum anderen, dass der Mensch wirklich mit Begeisterung und auch Körpereinsatz dabei ist. Dem Hund z.B. lediglich einen Ball zu werfen, ist letztlich ein Spiel zwischen dem Ball und dem Hund, nicht zwischen Mensch und Hund. Man kann sich anschauen, wie Hunde untereinander spielen. Sie sind voller Begeisterung und mit ganzem Einsatz dabei, ohne dafür unbedingt ein Spielzeug zu brauchen. Wer das bei seinem Hund schafft, stärkt sowohl die Bindung, als auch das Interesse des Hundes an seinem Halter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen untereinander spielen in erster Linie Beutespiele oder Raufspiele:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Raufspiele</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Aspekt des Spiels beim Welpen ist das Balgen/Raufen, ein Kräfte messen und Reaktionen austesten. Als Mensch kann man diese Spielform nutzen, um dem kleinen Racker Grenzen aufzuzeigen, z.B. ein Spielabbruch, wenn er „unfair“ spielt, oder um die eigene Position zu stärken, z.B. indem man Anfang und Ende des Spiels bestimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_00951.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2713" title="DSC_0095" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_00951-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a>Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass das Spiel dem Welpen auch Spaß machen sollte. Beim Spiel eines erwachsenen Hundes mit einem Welpen, liegt auch der erwachsene Hund mal auf dem Rücken oder spielt den Hasen. Man vergibt sich bei einem Welpen nichts, wenn er mal „Zwischensiege“ einfahren darf. Im Gegenteil: ein Spiel, bei dem man nie gewinnt und immer untergebuttert wird, macht auf Dauer niemandem Spaß, auch keinem Hund.</p>
<p>Gespielt wird „auf allen Vieren“ auf Augenhöhe mit dem Hund. Man kann in Spiel stupsen und knuffen, knurren und rangeln, eine Flucht andeuten oder selbst zum Angriff übergehen. Der Welpe wird dies sehr gut von „ernsten“ Situationen unterscheiden können. Ein solches Spiel trägt auch viel dazu bei, dass Mensch und Hund gegenseitig das Ausdrucksverhalten, die Körpersprache und Mimik deuten lernen. Wie reagiert der Welpe, wenn man sich mit Spannung auf ihn zu bewegt, wie, wenn man sich von ihm entfernt, sich klein macht oder groß? Erkennt er eine Spielaufforderung des Menschen, erkennt er, ab wann es dem Menschen ernst wird? Was lässt ihn ruhiger, was lässt ihn wilder werden? Auch für die Grundausbildung sind solche Erkenntnisse sehr lehrreich. Ein Hund muss und kann hierbei unterscheiden lernen, mit welchen Menschen solche Raufspiele erwünscht sind und mit welchen nicht. Jeder Erwachsene muss dies für sich selbst entscheiden, mit Kindern sind solche Spiele dagegen tabu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Beutespiele</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Bob-Haarmans-Golden3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2706" title="Bob Haarmans " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Bob-Haarmans-Golden3-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rhaarmans/6275134766/in/photostream " target="_blank">Bob Haarmans/flickr</a></p></div>
<p>Der zweite große Spielbereich sind die Beutespiele. Das Suchen von Beute, das Lauern und Anpirschen, das Hetzen, Packen und tot schütteln. Letzteres auch gerne in einer Gemeinschaftsaktion als Zerrspiel mit dem Menschen. Einige Welpen bevorzugen Fangen spielen und Hetzen. Andere finden es viel toller, körpernah zu spielen und gemeinsam mit dem Menschen auf der Beute herum zu knautschen und zu zerren. Vor allem, wenn die Beute dabei auch noch quietscht. Einige Menschen lehnen „Quietschies“ in Hundespielzeug völlig ab, da sie glauben, es würde die Beißhemmung beeinträchtigen. Ich persönlich habe diese Erfahrung nicht gemacht, aber dies muss jeder selber entscheiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Zerrspielen muss man darauf achten, nicht zu feste zu ziehen, am besten überlässt man dem Welpen die Intensität. Es kann sonst zu ausgerissenen Milchzähnen oder gar Zahnfehlstellungen kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man den Welpen zu einem Spiel animieren möchte, darf man nicht vergessen, dass Beute flüchtet, und nicht angreift. Man zieht die Beute weg vom Hund, gerne in schnellen, abgehackten Bewegungen im Zick-Zack-Kurs. Die Beute verschwindet hinter dem Rücken, kommt kurz zwischen den Beinen wieder zum Vorschein und &#8220;flüchtet&#8221; dann erneut. Besonders gut simulieren kann man Beute durch eine kurze Reizangel: man befestigt ein Spielzeug an einer dicken Schnur oder kurzen Leine (bei dünnen Schnüren besteht eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr) und simuliert die aufgeregte Flucht. Gleichzeitig können auch erste Regeln eingeführt werden: der Welpe muss ruhig warten, während die Beute unbedarft an ihm vorbei schlendert, erst auf das Signal hin kommt der gemeinsame Angriff und die Beute flieht, begleitet von aufgeregten Lauten. Die kurze Leine erleichtert auch das anschließende Zerrspiel. Die Beute wehrt sich und zappelt, erstarrt kurz, ist sie tot? Nein, sie sammelt noch einmal Kräfte und versucht sich erneut zu befreien… Bei jagdtriebigen Rassen sind Regeln bei diesem Spiel besonders wichtig, dennoch muss man nicht auf Beutespiele verzichten. Im Gegenteil, der Hund kann lernen, nie ohne Kommando loszuhetzen oder sich beim hetzen stoppen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Frühling-Mai-0601.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2710" title="Frühling " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Frühling-Mai-0601-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Das Einfordern einer kurzen Wartezeit, und den Welpen nicht immer gewinnen zu lassen, fördert nebenbei auch die Frustrationstoleranz.</p>
<p>Hat der Welpe das Spiel verstanden und Spaß daran, kann man es beim nächsten mal auch damit einleiten, dass man die Beute heimlich versteckt. Dann fordert man den Hund zur gemeinsamen Suche auf. Hat man die Beute gefunden, wird sie belauert, bis nach wenigen Sekunden das Angriffssignal kommt. Der Welpe darf die erlegte Beute auch kurz behalten und stolz herum tragen. So wird er von selbst die Erfahrung machen, dass das Tolle am Spiel nur dadurch weiter geht, dass er sich wieder seinem Menschen nähert. Sein Mensch kann dies fördern, indem er sich vom Hund wegbewegt oder lobend neben ihm her läuft. Ein direktes wieder abnehmen der Beute führt dagegen eher dazu, dass der Welpe in Zukunft erst mal das Weite sucht.</p>
<p>Ein kleiner Trick besteht darin, eine Ersatzbeute in der Tasche zu haben, die man interessant macht, wenn der Welpe mit der ersten Beute Abstand hält. Wenn der Mensch überzeugend mit der Ersatzbeute spielt, ist er so schnell wieder wesentlich interessanter, als die vom Welpen schon erlegte Beute. Ein solches Spiel kann auch später gut als Belohnung und zur Motivation in der Erziehung eingesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist das Spiel beendet, teilt man dies dem Hund mit einem ruhigen Markerwort mit und lässt das Spielzeug ohne Hektik, aber bestimmt, in der Spielzeugkiste verschwinden. Wichtig ist, dass das Spiel immer beendet wird, bevor der Hund die Lust verliert. So wird er beim nächsten mal mit noch mehr Motivation und Freude reagieren, wenn wieder ein Spiel ansteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2714" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/9b75d45949.jpg"><img class="size-medium wp-image-2714" title="9b75d45949" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/9b75d45949-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Flaschendrehspiel</p></div>
<p>Falls der Hund eine bestimmte Form der Ausbildung durchlaufen soll, ist es eine grundsätzliche Überlegung, mit welcher Spielform gute Grundlagen gelegt werden können und was eher kontraproduktiv ist. Strebt man beispielsweise eine Dummy-Ausbildung an, ist das von Zerren und Knautschen begleitete Beutespiel meist weniger geeignet. Im Zweifelsfall kann man sich im Vorfeld an seinen Ausbilder oder Hundesport-Verein wenden, um auf den zukünftigen Sport zugeschnittene Spielvorschläge zu erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor allem für sehr wilde Welpen, die schwer zur Ruhe kommen, sind Beute- und Raufspiele ebenfalls nur bedingt geeignet. Hier machen ruhige Denkspiele und Geschicklichkeitsspiele sehr viel mehr Sinn, um den Hund auszulasten und die Freude an der Zusammenarbeit mit seinem Menschen zu fördern.<br />
Dazu kommt, dass der Bewegungsapparat des Welpen noch recht empfindlich ist, so sollten zu viele abrupte Bremsmanöver oder Sprünge und Spiele auf glatten Böden vermieden werden.<br />
Wenn man den Welpen müde spielen möchte, nutzt Kopfarbeit meist mehr. Diese überdreht den Welpen nicht und macht meist auch deutlich schneller müde, als ein wildes Tobespiel. Geschicklichkeitsaufgaben und Mutproben, wie das durchqueren eines Stuhl-Sacktunnels, Slalom um Becher laufen, das Beschreiten einer auf dem Boden liegenden Leiter oder das Betreten von raschelnden Untergründen bringen gemeinsame Erfolgserlebnisse und fordern den Welpen. Auch Nasenspiele zum Finden von Futter oder Auspackspiele stoßen meist auf viel Begeisterung. Viele Anregungen findet man hier: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spas-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Haus und Garten</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2715" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_Vizsla800px-Screen_saver_pics_193.jpg"><img class="size-medium wp-image-2715" title="Vizsla" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_Vizsla800px-Screen_saver_pics_193-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">was machen wir jetzt?</p></div>
<p>Damit der Hund versteht, was ein geeignetes, also erlaubtes Spielzeug ist, kann man eine Hundekiste einrichten. Aus dieser kommt alles, was zum spielen erlaubt ist und nach dem Spiel verschwindet das Spielzeug auch wieder dort drin. Wenn das Spielzeug nicht ständig zur freien Verfügung herum liegt, bleibt es deutlich interessanter für den Hund. Die meisten Welpen können mit einem Spielzeug tatsächlich wenig anfangen, wenn niemand da ist, der mit ihnen spielt. Und eigentlich ist das auch gut so, denn der Welpe soll ja seinen Menschen toll und interessant finden und nicht irgendein Spielzeug.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Spielzeug geeignet ist alles, was ungiftig ist und vor allem robust genug, spitzen Zähnen und wilden Zerrspielen standzuhalten. Ein verknotetes abgeschnittenes Hosenbein einer alter Jeans z.B. oder kommerzielles Hundespielzeug aus Hartgummi oder Baumwollstricke eignen sich allgemein gut. Plastikteile, z.B. abgekaute Augen von Stofftieren, können verschluckt viel Schaden anrichten, auch Spielzeug aus weichem Gummi oder Holzspielzeuge sind wenig geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2716" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean-Naber-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2716" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean-Naber-3-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/seannaber/3301696041/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a></p></div>
<p>Ruhepausen sind für einen Welpen ebenfalls ungemein wichtig, auch wenn er selbst das nicht immer einsieht. Es gibt keinen Grund, dem Welpen Dauerbespaßung zu bieten, nur weil er wach ist. Der Welpe muss auch damit umgehen lernen, dass er mal warten und zurück stehen muss. Leider ist es viel zu häufig so, dass die Begeisterung über den Hund die ersten Wochen oder Monate keine Grenzen kennt und viel zu viel mit ihm gemacht wird, und wenn er älter ist und tatsächlich mehr an Beschäftigung bräuchte, wird er kaum noch beachtet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemein gilt: je abwechslungsreicher gespielt wird, umso besser. Mal mit Beute, mal als Raufspiel, auch mal alleine oder mit anderen Hunden, daneben Nasenarbeit und das Lösen kleiner Denk- und Geschicklichkeitsaufgaben. So werden soziale Fähigkeiten, aber auch Kreativität und das Problemlösungsverhalten gefördert, und man umgeht die Gefahr, dass der Hund sich stereotyp auf ein Spielmuster festlegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/spielen-mit-dem-welpen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spazieren gehen mit Welpen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/erste-spaziergange/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/erste-spaziergange/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 11:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2489</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Spazieren gehen mit Welpen bedeutet vor allem, ihm die Welt zu zeigen. Alles ist neu und aufregend, manches auch beängstigend. Die Aufgabe des Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Spazieren gehen mit Welpen bedeutet vor allem, ihm die Welt zu zeigen. Alles ist neu und aufregend, manches auch beängstigend. Die Aufgabe des Menschen ist es, souverän und geduldig die Erfahrungen des Welpen zu begleiten. Ihm Sicherheit zu geben, wenn er Angst hat, ihm interessante Dinge zu zeigen und Spaß an den gemeinsamen Erkundungstouren zu wecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2492" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean_Naber__6.jpg"><img class="size-medium wp-image-2492 " title="Sean_Naber" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Sean_Naber__6-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323473494/" target="_blank">Sean Naber/flickr </a></p></div>
<p>Dabei ist es weder sinnvoll, noch gesund, bereits weite Strecken mit dem Welpen zurück zu legen. Es belastet den Bewegungsapparat und die vielen neuen Eindrücke überfordern den Welpen auch schnell. Ein kleiner Ausflug an den Bach oder in den Park, ein kurzer Besuch der Innenstadt oder ein Spiel auf einer Wiese sind Abwechslung und Auslastung genug. Für lange Touren bleibt später noch ein Hundeleben lang Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der freien Natur wäre der Radius um die Wurfstätte bis zu einem Alter von etwa 4 Monaten noch sehr beschränkt. Da der Welpe in unserer Welt aber viel kennen lernen muss, eignet sich das Auto oder ein anderes Transportmittel, um den Welpen an das eigentliche Ziel des Ausflugs zu bringen. Das hat auch den angenehmen Begleiteffekt, dass der Welpe das Autofahren positiv mit Spiel und Spaziergang verknüpft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch im Junghundealter (etwa 4 – 8 Monate) sollte man die Dauer der Spaziergänge noch nicht zu lang wählen, es sei denn, man legt Wert auf einen Langstreckenläufer. Der Hund wächst mit seinen Aufgaben, bekommt er mit 6 Monaten bereits 2 Stunden Spaziergang am Stück, werden es mit 12 Monaten schon 4 Stunden sein, die er laufen kann und durchaus auch will. Dazu kommt, dass zumindest bei großen Rassen übermäßige Belastungen in der Wachstumsphase dem Hund schaden können. Durch das schnelle Wachstum sind die Knochen und Bänder sehr weich und empfindlich. So kann eine Überbeanspruchung z.B. zu HD beitragen. Um den Hund müde zu bekommen, eignen sich z.B. Kopfarbeit oder Suchspiele. Daneben kann und sollte ein junger Hund auch lernen, dass er nicht immer bespaßt wird, nur weil ihm gerade danach ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_800px-Shih-poo.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2494" title="Shih-poo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_800px-Shih-poo-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Ganz junge Welpen haben oft ein Problem damit, die &#8220;schützende Höhle&#8221; zu verlassen und bewegen sich draußen freiwillig keinen Millimeter. Macht nichts. Dann wird eben erst mal die unmittelbare Umgebung des Hauses kennen gelernt, die hat für einen Welpen auch schon genug Neues zu bieten. Alternativ beginnt man den Spaziergang erst etwas abseits des Hauses. In sicherer Umgebung ist dabei oftmals noch nicht mal eine Leine nötig. Die meisten Welpen besitzen einen Folgetrieb, der sie engen Anschluss an ihre Besitzer halten lässt. Ausnutzen kann man den Folgetrieb, um dem Welpen von Anfang an beizubringen, auf seinen Menschen zu achten. Das geht so: man läuft nicht überaufmerksam hinter seinem Welpen her, sondern geht selbstwusst seinen eigenen Weg, und sorgt damit dafür, dass der Welpe von sich aus mit der Aufmerksamkeit bei seinem Besitzer bleibt und selbst darauf Bedacht ist, Anschluss zu halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtig ist auch, von Anfang an an der Kommunikation zu arbeiten. Blickkontakt loben, auf Neues aufmerksam machen, ab und an ein Ruf, gefolgt von Spiel oder knuddeln. Jedes mal, wenn der Welpe von sich aus kommt, wartet oder aufmerksam folgt, darf das Lob natürlich auch nicht fehlen. Kommunikation muss sich für den Hund lohnen. Kommt kein Feedback vom Menschen, wird der Hund seine Versuche irgendwann einstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2497" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Pixel-Addict.jpg"><img class="size-medium wp-image-2497" title="Pixel Addict" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Pixel-Addict-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/pixel_addict/377682831/ " target="_blank">Pixel Addict/flickr </a></p></div>
<p>Ein zuverlässiger Abruf funktioniert in dem Alter natürlich noch nicht. Taucht etwas auf (ein Spaziergänger oder ein anderer Hund z.B.), wo der Welpe nicht hin soll, ist es am effektivsten, sich selbst in die entgegen gesetzte Richtung zu entfernen. Mit dem Auftauchen des Neuen, ist der Welpe erst mal hin und her gerissen. Er möchte das Neue erkunden und begrüßen, aber auch nicht weg von seinem Menschen. Bewegt sich sein Mensch nun auf ihn zu (z.B. um ihn einzufangen), denkt der Welpe: prima, mein Mensch kommt mit, dann lauf ich jetzt mal begrüßen! Entfernt man sich dagegen, am besten zügig und begleitet von lockenden Lauten, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Welpe folgen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Anfang an sollten ein paar Grundregeln gelten. Wenn die Leine zu Ende ist, ist sie zu Ende. Ziehen bringt den Welpen nicht einen Millimeter weiter vorwärts, egal in welcher Situation. Das ist nicht einfach durchzuhalten bei einem Welpen, zahlt sich aber aus, wenn der Knirps größer und stärker geworden ist. Um dem Welpen einen größeren Radius zu bieten, eignet sich eine 3-5 Meter lange Leine oder eine leichte Schleppleine und in sicherer Umgebung Freilauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2498" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/R0Ng-Labrador-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2498" title="R0Ng" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/R0Ng-Labrador-kB-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/ronguillen/2958914716/in/set-72157604073689235 " target="_blank">R0Ng/flickr </a></p></div>
<p>Wenn man nicht möchte, dass der Hund später mit dem aushaken der Leine sofort abdüst, übt man von Anfang an konsequent, dass nach dem Abmachen der Leine erst auf ein Signal gewartet werden muss, bevor es los geht. Man greift ins Geschirr oder Halsband und fordert vom Welpen ein „Sitz“ oder schlicht „warte“, durchaus sinnvoll ist auch ein Blickkontakt. Dann löst man die Leine, hält den Hund aber anfangs zur Sicherheit weiter fest. Das Festhalten soll kein Ziehen sein, sondern möglichst unbemerkt vom Hund bleiben. Das vorher gegebene Kommando besteht weiterhin. Verhält der Hund sich wie gewünscht, gibt man ein Kommando zur Freigabe und lässt ihn los. Führt man das eine Weile konsequent durch, ist ein Festhalten bald nicht mehr nötig. Dieses Vorgehen ist vor allem deshalb sinnvoll, weil der Hund sich so vor dem Freilauf noch einmal ganz auf seinen Halter konzentriert. Auch ist es eine gute Vorübung, um vom Hund später auch in anderen Situationen ein „Warte“ oder ähnliches ohne Leine einfordern zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2500" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Dan-Bennett-Yorkie.jpg"><img class="size-medium wp-image-2500" title="Dan Bennett " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Dan-Bennett-Yorkie-300x287.jpg" alt="Spazieren gehen mit Welpen ist oft lustig" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/soggydan/3462989793/in/set-72157624488356445 " target="_blank">Dan Bennett/flickr </a></p></div>
<p>Erwachsene Hunde, vor allem solche größerer Rassen, werden in der Öffentlichkeit oft misstrauisch beäugt. Welpen dagegen haben quasi Narrenfreiheit. Sie springen an fremden Menschen hoch und werden dafür geknuddelt, tapsen auf Enten zu und werden dabei als neugierig und niedlich empfunden oder stürmen fremden Hunden entgegen und der Halter denkt sich, toll, er kann spielen, es wird schon nichts passieren. Aber mit dem süßen Welpen ist es innerhalb weniger Monate vorbei und damit auch mit den freundlichen Reaktionen der Umwelt. Wenn man dem Welpen diese Dinge durchgehen lässt, ist es sehr schwer, die Fehler hinterher wieder auszubügeln. Konsequenz ist damit ungemein wichtig, auch wenn man einige ungläubige Blicke und Sprüche wie „ach, lassen sie nur, ist der süüüß“ von Passanten erntet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Verantwortung in der Öffentlichkeit gehört auch, die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entfernen, den Hund in belebter Gegend anzuleinen und ihn nicht auf Kinderspielplätzen toben zu lassen. Jogger und Radfahrer sind meist sehr dankbar, wenn man seinen Hund ran ruft. Auch wenn der Hund „nichts tut“, der andere Mensch weiß dies schließlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_ParsonAzulapopa.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2502" title="wiki_pd_ParsonAzulapopa" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_ParsonAzulapopa-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a>Jeden Ansatz von Jagdverhalten erstickt man am besten im Keim. Ein möglicher Ansatz ist folgender: Nähert der Welpe sich tapsig und neugierig den Enten im Park, folgt umgehend ein negatives Feedback. Bei einem jungen Welpen reicht es meist völlig aus, böse schimpfend oder in die Hände klatschend auf ihn zuzulaufen. Dreht sich der Welpe daraufhin erschrocken zu seinem Menschen um, folgt sofort das höchste Lob, Futter, das beste Spiel. Die Verknüpfung sollte sein: sich einer Ente zu nähern, ist furchtbar, sich stattdessen dem Besitzer zuzuwenden, ist toll. Ein Kommando braucht es nicht, das jagdbare Objekt selbst sollte Auslöser für die Reaktion des Hundes sein. Übt man dies einige Male in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen jagdbaren Tieren, kann das bei Rassen mit nicht allzu starkem Jagdtrieb schon reichen, um in wildreichen Regionen später keine Probleme mit seinem Hund zu haben. Es ist sehr angenehm, wenn direkt vor einem ein Reh aufspringt und der Hund daraufhin ohne Kommando sofort zu seinem Besitzer gerannt kommt. Fängt man erst beim erwachsenen Hund mit üben an, ist das meist deutlich aufwändiger. Vor allem, wenn der Hund bereits Wild gehetzt hat und weiß, wie toll sich das anfühlt.</p>
<p>Vor allem bei Rassen mit etwas mehr Jagdtrieb, ist eine Absicherung mittels Schleppleine im Junghundealter in wildreichen Gebieten sinnvoll, um jeden Versuch des Hetzens im Ansatz zu unterbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2504" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Rover-JP-Dalmi-und-Bernhardiner1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2504" title="Rover JP " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Rover-JP-Dalmi-und-Bernhardiner1-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rover_jp/2193654393/ " target="_blank">ROVER_JP/flickr </a></p></div>
<p>Hundekontakte sind wichtig für den Jungspund, aber noch wichtiger sollte sein Mensch für ihn sein. Wer seinen Junghund hauptsächlich auf der Hundewiese mit anderen Hunden spielen lässt und selbst wenig mit ihm macht, braucht sich nicht wundern, wenn der Hund draußen völliges Desinteresse an seinem Besitzer zeigt, sich jedoch beim Anblick anderer Hunde halb überschlägt vor Freude. Das richtige Maß ist gefragt.</p>
<p>Natürlich muss der Welpe die Feinheiten der Hunde-Etikette noch lernen, und das tut er am besten im Kontakt zu gut sozialisierten Artgenossen. Welpenschutz außerhalb des eigenen Rudels existiert allerdings nicht. Einige Hündinnen sehen in fremden Welpen unliebsame Konkurrenz zu potentiellem eigenen Nachwuchs, vielen Hunden sind Welpen auch schlicht zu wuselig und zu aufdringlich. Das zu akzeptieren muss ein Welpe lernen. Zurechtweisungen durch erwachsene Hunde sehen oft fürchterlich aus, vor allem, da Welpen dazu neigen, präventiv los zu schreien. Höfliches und respektvolles Annähern sowie das Akzeptieren der Individualdistanz, ist aber sehr wichtige Hunde-Knigge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0484.jpg"><img class="alignright  wp-image-2503" title="DSC_0484" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0484-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Ein gut sozialisierter Hund ist in der Lage, Begegnungen höflich zu gestalten und die Signale der anderen Hunde zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Gute Sozialisation hat dagegen nichts damit zu tun, dass ein Hund mit jedem Artgenossen ein fröhliches Spiel beginnen will. Es gibt ernsthafte Hunde, lebhafte, ruhige, verspielte oder zurückhaltende Hunde und zwischen ihnen Sympathien und Antipathien, wie bei Menschen auch. Statt den Welpen auf Teufel komm raus so viel Kontakt wie möglich haben zu lassen, wägt man besser ab, was der Welpe aus der jeweiligen Begegnung mitnehmen kann. Was lernt er gerade in diesem Moment fürs Leben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtig ist auch, dass der Welpe sich darauf verlassen kann, dass sein Mensch für ihn da ist, wenn es wirklich nötig ist. Kein Hund sollte es z.B. ertragen müssen, dauerhaft gemobbt zu werden. Hilft sein Mensch ihm dann nicht, so muss sich der Hund zwangsläufig selbst helfen. Vielleicht wird er sehr ängstlich, vielleicht löst er diese Situationen in Zukunft durch Aggressionen. Hundeeltern oder ranghohe Tiere in festen Rudeln, greifen ebenfalls ein, wenn sich eine Situation aufschaukelt oder übermäßige Aggressionen gezeigt werden. Das bedeutet aber auch, den eigenen Welpen zurecht zu weisen, wenn der über die Stränge schlägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein ausgelassenes Spiel unter Hunden zeichnet sich dadurch aus, dass jeder mal unten liegt, jeder mal der Gejagte und mal der Jäger ist. Vor allem aber machen alle Beteiligten aus freien Stücken mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/erste-spaziergange/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das welpensichere Zuhause</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/das-welpensichere-zuhause/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/das-welpensichere-zuhause/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2341</guid>
		<description><![CDATA[Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2348" title="DSC_0311" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große Ähnlichkeit mit einer kindersicheren Wohnung. Wichtig sind die Überlegungen: was kann meinem Hund schaden? Und: was kann mein Hund zerstören?</p>
<p>Teure Vasen und Dekorationsgegenstände sind die erste Zeit in höheren Lagen besser aufgehoben und der teure Teppich überlebt die Welpenzeit besser eingerollt in der Abstellkammer. Selbst wenn der Welpe den Teppich nicht als Kauspielzeug entdeckt, tut die mangelnde Stubenreinheit ein Übriges. Schuhe, das Lieblingsspielzeug der Kinder, Stifte, Bücher… all das ist die schöne neue Spielzeugwelt des Welpen, wenn es sich in Bodennähe befindet. Positiv ist: der Welpe erzieht zur Ordnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2346" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2346" title="Anne Norman" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/29278394@N00/4284536405/in/set-72157623117467381/ " target="_blank">Anne Norman/flickr</a></p></div>
<p>Richtig gefährlich werden können giftige Zimmerpflanzen wie z.B. Gummibaum, Efeu, Alpenveilchen, Farne oder der Weihnachtsstern. Giftig für Hunde sind auch einige Lebensmittel wie z.B. Schokolade oder Weintrauben/Rosinen. Auch Putzmittel, Schneckenkorn, Klebstoffe, Medikamente, Schuhcreme, Zigarettenstummel oder Dünger müssen hundesicher untergebracht werden. Kleine Gegenstände werden gerne mal verschluckt. Erstickungsgefahr droht oder bei scharfkantigen Dingen auch inneres Verbluten. Kaut der Welpe Stromkabel an oder pinkelt in eine Steckdosenleiste, so kann dies ganz tragisch enden. Steile Treppen sind ebenfalls nicht ungefährlich, ein Kindergitter kann hier helfen. Daneben sind dem Einfallsreichtum eines Welpen kaum Grenzen gesetzt. Der Mülleimer und das Katzenklo sind besonders interessant, aber für ein Zerrspiel mit der Tischdecke ist ein Welpe auch immer zu haben. Den größten Gefallen tut man sich, den Welpen die erste Zeit möglichst nicht aus den Augen zu lassen und ihm möglichst schnell zu vermitteln, womit er sich beschäftigen darf und womit nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/das-welpensichere-zuhause/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein glückliches Katzenleben</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-brauchen-katzen/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/was-brauchen-katzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 16:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[eine Katze zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1002</guid>
		<description><![CDATA[Katzen haben eine Reihe von Ansprüchen, um rundum glücklich zu sein: &#160; &#160; Sozialkontakt: &#160; Katzen gelten zwar landläufig als Einzelgänger, allerdings leben Katzen schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katzen haben eine Reihe von Ansprüchen, um rundum glücklich zu sein:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Sozialkontakt:</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8646" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Siam.jpg"><img class="size-medium wp-image-8646" title="Viele Katzen schätzen Gesellschaft." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Siam-300x200.jpg" alt="Viele Katzen schätzen Gesellschaft." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Katzen schätzen Gesellschaft.</p></div>
<p>Katzen gelten zwar landläufig als Einzelgänger, allerdings leben Katzen schon so lange an der Seite von Menschen, dass sich dies nicht mehr so pauschal sagen lässt. Tatsächlich sind Katzen in der Lage, sehr fein zu kommunzieren, sowohl mit Menschen als auch mit Artgenossen, wozu sie als echte Einzelgänger nicht in der Lage wären. Zudem suchen die meisten Katzen den Kontakt und spielen und kuscheln sehr gerne mit Menschen oder auch mit anderen Katzen.</p>
<p>Mittlerweile wird empfohlen, Katzenbabies immer im Doppelpack aufzunehmen, zumal, wenn noch keine Katze im Haushalt lebt. Ob die Katze Katzengesellschaft braucht und will, hängt allerdings auch stark davon ab, wie viel Ansprache sie von ihren Menschen bekommt, wie lange sie jeden Tag alleine bleiben muss, und nicht zuletzt auch von ihrem individuellen Charakter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>einen Kratzbaum:</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Macka_domaca.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1006" title="800px-Macka_domaca" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Macka_domaca-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Katzen wetzen die Krallen, um sie pflegen. Die äußeren „verbrauchten“ Krallenhülsen werden so abgestoßen und Schmutz entfernt. Daneben dienen Kratzspuren auch der Reviermarkierung. Vor allem für Wohnungskatzen ist ein Kratzbaum somit Pflicht. Allerdings haben einige Katzen durchaus hohe Ansprüche an ihren Kratzbaum und dessen Standort (siehe auch: „<a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/katzen/katzenprobleme/">Problemverhalten</a>“). Oft ist es sinnvoll, neben dem Hauptkratzbaum noch weitere Kratzbretter anzubringen. Der Hauptkratzbaum sollte an einem Ort stehen, den die Katze gerne aufsucht, z.B. relativ zentral im Wohn- oder Esszimmer. Eine erhöhte Aussichtsplattform wird meist sehr gerne genutzt, ebenso Höhlen und Klettermöglichkeiten. Katzen mögen einen guten Rundumblick und wissen es oft auch zu schätzen, dabei aus dem Fenster sehen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie groß und abwechslungsreich der Kratzbaum sein sollte, hängt zum einen von den Vorlieben der Katze ab, zum anderen aber auch davon, ob es sich um einen Freigänger oder eine Wohnungskatze handelt. Es gibt mittlerweile Kratzbäume im Baukastensystem, die beliebig erweiterbar sind. Diese sind vor allem dann gut geeignet, wenn man die Vorlieben der Katze zu Anfang noch nicht so gut kennt oder wenn das Geld fehlt, auf einen Schlag einen „Luxus-Kratzbaum“ zu kaufen, der alle eventuellen Vorlieben der Katze abdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr wichtig ist eine sehr gute Standfestigkeit. Ist der Kratzbaum wackelig, kann es sein, dass die Katze ihn einmal und nie wieder benutzt. Häufig braucht die Katze auch eine gewisse Zeit, sich an einen Kratzbaum zu gewöhnen. Daran können z.B. chemische Gerüche Schuld sein, die der neue Baum mitbringt. Lieblingsspielzeug, Leckerlie, eine vertraute Decke oder Catnip können da helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">verschiedene Liegeplätze</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Cat_into_the_box.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1007" title="Cat_into_the_box" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Cat_into_the_box-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a>Katzen haben gerne eine Auswahl an unterschiedlichen Liegeplätzen. Wer es nicht mag, wenn sein Haustier auf dem Sofa, auf dem Bücherregal oder auf der Fensterbank liegt, sollte daher von einer Katze Abstand nehmen. Katzen lieben weiche warme Orte, wie das Bett ihrer Besitzer, erhöhte Orte mit gutem Rundumblick und Höhlen, in die sich bei Bedarf zurück ziehen können. Man kann versuchen, der Katze bestimmte Orte schmackhaft zu machen, in der Regel wird sie sich ihre Lieblingsliegeplätze aber selbst aussuchen.</p>
<p>Viele Katzen neigen dazu, ihre besonderen Plätze zu verteidigen, z.B. gegenüber anderen Katzen (die das im Normalfall respektieren) oder gegenüber Hunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Katzenklo</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Grundregel ist: immer mindestens so viele Katzenklos, wie Katzen vorhanden sind. Das Klo muss in einer absolut ruhigen Ecke stehen und keinesfalls direkt neben dem Futternapf. Ob überdacht oder nicht, hängt von den Vorlieben der Katze ab. Bei sehr stark scharrenden Katzen, ist ein geschlossenes Klo allerdings von Vorteil. Auch beim Einstreu haben Katzen durchaus Vorlieben und benutzen nicht jedes Streu. Einig sind sich Katzen meist darin, dass eine zu dreckige Toilette nicht mehr benutzt wird. Häufig ist Unsauberkeit einer Katze auf die Missachtung einer der oben genannten Regeln zurück zu führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Näpfe</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Cat_drinking_water.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1008" title="800px-Cat_drinking_water" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Cat_drinking_water-300x286.jpg" alt="" width="300" height="286" /></a>Katzennäpfe sollten möglichst aus Keramik sein, da viele Katzen den Plastikgeruch nicht mögen. Dies spielt beim Wasser eine noch größere Rolle, als beim Futter. Einige Katzen reagieren daneben auch empfindlich auf das verwendete Spülmittel, vor allem beim Wassernapf. Damit die Katze nicht zu wenig trinkt, sollten die Näpfe nach dem Reinigen immer gründlich mit Wasser abgespült werden. Um den Chlorgeruch aus dem in Deutschland üblicherweise leicht gechlorten Trinkwasser zu bekommen, reicht es, das Wasser eine Weile abstehen zu lassen, bevor man es der Katze anbietet. Tatsächlich trinken vor allem reine Wohnungskatzen häufig zu wenig. Eine Auswahl an verschiedenen Trinkmöglichkeiten kann helfen. Manche Katzen bevorzugen auch einen Trinkbrunnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Transportbox:</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Transportbox ist zumindest für anstehende Tierarztbesuche nötig. Um die Katze daran zu gewöhnen, kann man ihr die Box allerdings auch permanent als Kuschelhöhle und Rückzugsort zu Verfügung stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ernährung</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/8049A81.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1009" title="8049A8~1" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/8049A81-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a>Katzen können ausgewogen über Frischfütterung (Fleisch und Zusätze) oder hochwertiges Katzenfutter ernährt werden. Billigfutter aus dem Supermarkt enthält dagegen oft Zucker, Farbstoffe, zweifelhafte Konservierungsmittel und künstliche Aromen. Beim enthaltenen Fleisch handelt es sich um Schlachtabfälle im weitesten Sinne. Billiges Trockenfutter enthält oft nicht unerhebliche Mengen an Getreide und Mais, was für die Katze keinern wirklichen Nutzen hat. Zudem muss man bei reiner Trockenfuttergabe darauf achten, dass die Katze genügend trinkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tischabfälle sind grundsätzlich ungeeignet, da sie zu viele Salze und Gewürze enthalten und längst nicht alles, was für Menschen ungiftig ist, auch für Katzen geeignet ist. Kuh-Milch beispielsweise enthält Laktose, die von vielen Katzen nicht vertragen wird und zu Durchfall führt. Schokolade und Zwiebeln sind giftig für Katzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hundefutter ist ebenfalls nicht als Katzenfutterersatz geeignet, da es zu wenig Proteine, Fette und Taurin enthält, sowie andere Anforderungen an Vitamine und Spurenelemente erfüllt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bei der Fütterung selbst ist auch einiges zu beachten:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Noleftovershere.jpg"><img class=" wp-image-1010 alignleft" title="45" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Noleftovershere-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a>Viele Katzen mögen deutlich lieber viele kleine Portionen über den Tag verteilt, als eine große. Dies hängt mit ihrer natürlichen Lebensweise zusammen: sie erbeuten kleine Beutiere, von denen sie mehrere über den Tag verteilt fressen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So mögen Katzen ihr Futter auch gerne „Beutetier-warm“. Zumindest sollte es nicht frisch aus dem Kühlschrank kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen stellen in erster Linie durch schnuppern fest, ob ihnen eine Mahlzeit zusagt, weniger durch direktes probieren. Kann eine Katze ihr Futter „nicht riechen“, kann es noch so nahrhaft oder hochwertig sein, sie wird es nicht fressen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor allem abwechslungsreich ernährte Katzen legen mit der Zeit Wert darauf, auch tatsächlich Abwechslung zu bekommen und werden zu Mäklern. Das macht Sinn für sie, denn so ist die Chance viel größer, dass sie tatsächlich alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wohnungskatzen sollten Katzengras zu Verfügung haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Gefahren für Katzen und die Katzensichere Wohnung</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-CatEatsAlohe.jpg"><img class=" wp-image-1011 alignright" title="Aloe" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-CatEatsAlohe-300x205.jpg" alt="" width="284" height="185" /></a>Es gibt eine Reihe von Gefahrenquellen für eine Katze, sowohl im Haus als auch im Garten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochgiftig für Katzen sind z.B. Alkohol, Schokolade, Zigarettenstummel, viele Putzmittel und Medikamente. Daneben auch Pflanzen wie z.B. der Weihnachtsstern, Alpenveilchen, Maiglöckchen oder Oleander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Obwohl Katzen wasserscheu sind, passiert es immer wieder, dass eine Katze in einer Regentonne, im Aquarium oder sogar in einer gefüllten Badewanne ertrinkt. Ob es Durst oder Neugier ist, die sie hinein fallen lässt, aus eigener Kraft schafft sie in der Regel nicht mehr, wieder zu entkommen. Vor allem Regentonnen sollten daher unbedingt abgesichert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine andere Gefahrenquelle sind Waschmaschine und Trockner. Katzen lieben enge Höhlen, vor allem, wenn diese auch noch weich gepolstert sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Polo_in_tumble_dryer.jpg"><img class=" wp-image-1012 alignleft" title="tumble_dryer" src="https://www.tierfreund.de/tierfreund/wp-content/uploads/2012/07/800px-Polo_in_tumble_dryer-300x243.jpg" alt="" width="282" height="213" /></a>Die Gefahr, dass eine Katze in einem gekippten Fenstern verendet, ist eigentlich hinlänglich bekannt. Dennoch passiert es immer wieder. Die Katze rutscht bei dem Versuch heraus zu klettern ab, wodurch Gliedmaßen abgequetscht werden und die Katze schlimmstenfalls stirbt. Im Handel gibt es Katzensicherungen für gekippte Fenster. Auch ein Balkon sollte unbedingt gesichert werden, um ein abstürzen der Katze zu verhindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gefahr geht daneben auch von heißen Herdplatten oder dem Bügeleisen aus. Das Bügeleisen ist auch deshalb potentiell gefährlich, weil das Kabel die Katze zum Spielen verleitet, wodurch sie das Eisen herunter reißen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen lieben kleine Höhlen und sie lieben knisterndes. Somit sind Plastiktüten für einige Katzen geradezu unwiderstehlich. Um ein ersticken der Katze zu verhindern, sollte man Tüten daher keinesfalls frei herum legen lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/was-brauchen-katzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
