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	<title>Tierfreund &#187; interessante Spaziergänge</title>
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	<description>Herzlich Willkommen</description>
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		<title>Spiele für Hunde: Grundgehorsamsspiele</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grunderziehung (nicht nur) für Welpen]]></category>
		<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Wenn der Hund Spaß am Spiel und der Beschäftigung mit seinem Menschen hat, lassen sich darin wunderbar kleine Grundgehorsams-Übungen einbauen. So können Kommandos spielerisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund Spaß am Spiel und der Beschäftigung mit seinem Menschen hat, lassen sich darin wunderbar kleine Grundgehorsams-Übungen einbauen. So können Kommandos spielerisch geübt und gefestigt werden und die Zusammenarbeit mit dem Menschen ist etwas lohnenswertes für den Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>Grundpositionen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kommandos Sitz, Platz und Steh können gut in ein Futtersuchspiel eingebaut werden. Auf der einen Seite kann so die Schnelligkeit der Kommando-Ausführung gesteigert werden, zum anderen aber auch Impulskontrolle geübt werden.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Labradoodle400px-Rusty1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2886" title="Labradoodle" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Labradoodle400px-Rusty1-200x300.jpg" alt="Spiele für Hunde fördern auch den Gehorsam" width="200" height="300" /></a>Man beginnt z.B. mit einem Sitz-Kommando: sobald der Hund sitzt, wirft man ein Futterstück. Hat der Hund es gefunden und schaut seinen Menschen an, kommt das nächste Kommando, z.B. Platz oder Steh. So kann man spielerisch üben, dass die Kommandos auch auf Distanz und zügig ausgeführt werden. Der Hund wird dabei zu nichts gezwungen, aber je schneller er die richtige Position einnimmt (z.B. indem er nicht erst zu seinem Menschen läuft), umso schneller kommt er ans Futter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Kommandos so aufgebaut sind, dass der Hund sie erst nach Erlaubnis auflösen darf, ist dies auch eine gute Übung zur Impulskontrolle. Alternativ kann man mit „bleib“ arbeiten. Das Futter wird geworfen, der Hund muss aber bis zum Auflösungskommando sitzen/liegen/stehen bleiben und darf erst dann suchen. Das kann man alternativ auch mit dem Lieblingsspielzeug üben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schritt ist, das Auflösungskommando erst zu geben, wenn der Hund seinen Menschen anschaut. Neben der Konzentration auf den Menschen hat dies den Vorteil, dass der Hund die Stelle, an der das Futter gelandet ist, aus den Augen lassen muss. So wird die Suche etwas schwieriger.</p>
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<h5>Leine laufen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>An der Leine laufen muss nicht langweilig sein. Auf einer großen Wiese ohne zu viel Ablenkung lassen sich Übungen hierzu anfangs am leichtesten durchführen.</p>
<p>Die Leine bindet man am Gürtel fest oder hängt sie sich um, Einwirkungen mit der Hand sind tabu. Falls der Hund einigermaßen leinenführig ist, steckt man sich das Ende der Leine locker in die Hosentasche, so dass man den Kontakt zum Hund bei Zug verlieren würde. Alternativ kann man die Leine zur eigenen Motivationssteigerung durch einen dünnen Bindfaden ersetzen. Kommunikation ist gefragt, das Ziel ist, dass die Leine immer locker bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2882" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sean-Naber-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-2882" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sean-Naber-8-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/seannaber/3323473494/ " target="_blank">Sean Naber/ flickr </a></p></div>
<p>Nun geht man möglichst abwechslungsreich: mit Tempowechseln, Richtungswechseln, im Slalom, mal rückwärts oder seitwärts, bleibt plötzlich stehen, geht gaaaanz langsam…. Man kann auch probieren, wie der Hund reagiert, wenn man schleicht oder hüpft oder sich im Kreis dreht. Das Gemeinsame steht dabei im Vordergrund, die Leine bleibt ohne körperliche Einwirkung immer locker. Der Hund findet es bestenfalls so spannend, dass er von sich aus mit seiner Konzentration beim Besitzer bleibt. Der Besitzer motiviert, bringt Ruhe, Spannung oder Bewegung rein, es soll Spaß und Motivation zum gemeinsamen Laufen bringen. Worauf spricht der Hund am besten an?</p>
<p>Für diese Übung reichen 1-2 Minuten am Stück für den Anfang völlig. Auf jeden Fall sollte man aufhören, so lange der Hund das Interesse noch nicht verloren hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Hunde, die Laufspiele mögen, eignet sich auch folgendes Spiel ohne Leine: Man rennt im Zick-Zack über die Wiese, schlägt Haken und motiviert den Hund zum mit rennen. Falls nötig, nimmt man ein Spielzeug des Hundes zur Motivation dazu. Irgendwann erstarrt man plötzlich zur Salzsäule und wartet, bis der Hund ebenfalls völlig ruhig ist. Sobald der Hund ganz ruhig steht und gespannt guckt, geht es weiter. Der plötzliche Wechsel von wildem Rennen zur Ruhe ist eine gute Lernerfahrung für den Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2883" title="R0Ng Labrador " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ronguillen/2958914716/in/set-72157604073689235 " target="_blank">R0Ng/ flickr </a></p></div>
<p>Wenn der Hund Spaß daran hat, kann man nun kleine Übungen vorgeben. Sobald der Hund ruhig ist, gibt es ein Kommando, Sitz z.B., erst dann geht es weiter. Wie lange dauert es, bis der Hund sich automatisch hinsetzt, wenn man aus vollem Lauf stehen bleibt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Abwandlung ist, dass der Hund kurz sitzen bleiben muss, während man selbst bereits los rennt. Auf einen Ruf hin, darf er dann hinterher stürmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Gehorsam bei Verlockungen</h5>
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<p>Der Hund sitzt oder liegt, während man selbst Futter oder Spielzeug weiträumig um ihn herum auf dem Boden verteilt. Im ersten Schritt geht es nur darum, dass der Hund trotzdem an Ort und Stelle bleibt. Nun geht man zurück zum Hund und läuft Slalom um die Verlockungen herum. Wie weit muss der Abstand sein, damit der Hund noch ansprechbar ist? Wie kann man den Hund dennoch auf sich konzentrieren? Schafft man es, Blickkontakt mit dem Hund zu halten? Schafft man den Slalom auch ohne Leine?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2884" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0190.jpg"><img class="size-medium wp-image-2884" title="DSC_0190" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0190-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">lockeres Leine-laufen ist gar nicht so einfach, wenn Hund ein Ziel hat</p></div>
<p>Als Abwandlung: Man lässt den Hund sitzen und legt das Spielzeug oder Futter 10 Meter weiter auf den Boden. Nun läuft man mit dem angeleinten Hund auf das Objekt der Begierde zu. Wann immer die Leine dabei straff wird, dreht man kommentarlos um und geht zurück zum Ausgangspunkt. Nur wenn das Ziel mit lockerer Leine erreicht wird, darf der Hund es haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Variante: man legt Futter oder Spielzeug beim Spaziergang auf den Boden und läuft mit dem Hund weiter. Wenn der Hund schön mitläuft, bekommt er zur Belohnung die Freigabe, zurück zu sprinten und es zu nehmen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>aufs Wort hören</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ganz amüsant kann es sein auszuprobieren, ob der Hund wirklich „aufs Wort“ hört. Hunde sind Meister im Lesen von Körpersprache und verstehen Gesten meist viel schneller, als gesprochene Worte. Vielleicht denkt der Hund, aufrechte Körperhaltung + erhobener Finger meines Menschen = setzen. Leichtes nach vorne Beugen + flache Hand = hinlegen. Was passiert, wenn man sich eine Zeitung vor das Gesicht hält und Sitz sagt? Oder wenn man sich flach auf den Boden legt oder auf Stelzen läuft oder dem Hund den Rücken zu dreht, während man das Kommando sagt? Worauf hört der Hund, wenn man das Zeichen für Sitz macht, aber Platz sagt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist interessant, sich selbst genau zu beobachten, während man ein Kommando gibt. Oder man bittet einen Freund darum. Welche Haltung und Körperspannung, welche Bewegungen und Gesten begleiten ein Kommando normalerweise? Oft ist einem selbst gar nicht bewusst, wodurch man sich seinem Hund mitteilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wald- und Wiesen-Agility</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2872" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285.jpg"><img class="size-medium wp-image-2872" title="DSC_5285" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5285-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten</p></div>
<p>Wald- und Wiesen-Agility kann man wunderbar immer mal wieder in kurzen Sequenzen auf dem Spaziergang einbauen. Vieles, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt, eignet sich zum balancieren, umrunden, drauf springen, durch kriechen oder Slalom laufen. Für viele Hunde sind das zu Anfang echte Mutproben. Aber in kleinen Schritten und mit dem Rückhalt des Menschen, werden diese gerne gemeistert. Das Körpergefühl wird verbessert und auch die Kommunikation zwischen Mensch und Hund profitiert davon. Einige Hunde beginnen mit der Zeit selber, nach Möglichkeiten für kleine Übungen Ausschau zu halten und bieten an. Das bringt den Focus des Hundes immer wieder zurück zu seinem Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Umgestürzte Bäume bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Hund kann über den Stamm balancieren, darüber springen oder drunter her kriechen. Das Erklimmen der Wurzel ist eine besondere Herausforderung. Auf dem Stamm kann auch Sitz oder Platz gefordert werden. Vor allem das Platz ist dabei zu Anfang oft eine recht wackelige Angelegenheit. Mit der Zeit lernt der Hund, sich besser auszubalancieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2873" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342.jpg"><img class="size-medium wp-image-2873" title="DSC_8342" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8342-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">drunter her</p></div>
<p>Eine weitere Herausforderung ist es, dem Hund den Unterschied zwischen „Hopp“ (drüber springen), „Durch“ (drunter her) und „Hoch“ (drauf springen oder Vorderpfoten drauf legen) beizubringen. Schmale Stämme auf der richtigen Höhe bieten Möglichkeiten für alle drei Tätigkeiten. Zu Anfang wird man locken und führen müssen. Irgendwann ist es möglich, dem Hund nur noch über die Stimme oder kleine Gesten die gewünschte Tätigkeit mitzuteilen. Auch die Distanz zum Stamm kann mit der Zeit immer mehr vergrößert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum drauf springen, Sitz machen oder balancieren, eignen sich auch viele andere Dinge, wie z.B. Röhren, die auch als Tunnel dienen können.</p>
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<p>Das Begehen von Gitterrosten ist für einige Hunde eine echte Mutprobe. Sprünge sind auch über Bäche und Bänke oder von Stein zu Stein möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2874" title="DSC_5378" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_5378-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Wenn der Hund lernen soll, etwas auf Kommando zu umrunden, braucht es kleine Schritte. Zu Anfang wählt man ein schmales Objekt, um das man den Hund z.B. mit Futter herum locken kann, ohne sich selbst von der Stelle zu bewegen. Langsam kann der Abstand vergrößert werden. Sehr breite Gegenstände sorgen dafür, dass der Hund kurz den Blickkontakt verliert, was für viele Hunde wieder ein größerer Trainingsschritt ist. Auch Slalom laufen um eng stehende Bäume ist möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nasenarbeit und Suchspiele</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/nasenarbeit-und-suchspiele/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde haben phantastische Nasen, deutlich bessere, als der Mensch. Sie besitzen in einem weit verzweigten Riech-Labyrinth insgesamt über 100cm³ Riechschleimhaut. Der Mensch im Vergleich hat gerade mal 5cm³.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2854" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2854" title="Oakley Originals " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Oakley-Originals-3-300x225.jpg" alt="die Nase des Hundes ist optimiert für Nasenarbeit" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/3191975358/ " target="_blank">OakleyOriginals/flickr </a></p></div>
<p>Auch der Bereich zur Verarbeitung der Gerüche im Gehirn, ist beim Hund deutlich größer, als beim Menschen. Hunde sind sogar in der Lage, stereo zu riechen. Sie selektieren, mit welchem Nasenloch ein Geruch mit welcher Intensität wahrgenommen wird und können Gerüche so deutlich leichter orten, als der Mensch. So kann der Hund bei einer Spur sogar riechen, in welche Richtung der Mensch oder das Wild unterwegs war.</p>
<p>Wir Menschen riechen hauptsächlich ein Geruchsgemisch, aus dem wir sehr starke Gerüche herausfiltern können. Ein Hund nimmt dagegen viele Gerüche getrennt war, erstellt eine Art „Geruchskarte“ von dem ihn umgebenden Raum und kann sich ganz gezielt auf einen der Gerüche konzentrieren. Die Differenzierungsfähigkeit zwischen Gerüchen ist beim Hund etwa 1000-mal so hoch, wie beim Menschen. Die Intensität, mit der ein Hund einen Geruch wahrnimmt, übersteigt die des Menschen, je nach Duftstoff, gar um einen Faktor von 10 Millionen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn größeres Interesse an der Nasenarbeit mit dem Hund besteht, empfehlen sich Einführungsseminare zu Themen wie Mantrailing, Fährte oder Zielobjektsuche. Es kann beim Aufbau sehr viel falsch gemacht werden. So ist es besser, eine praktische Einführung von einem guten Trainer zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ein paar Vorschläge, die sich leicht auf einem Spaziergang umsetzen lassen:</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>Futter-Jagd:</h5>
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<div id="attachment_2856" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_02431.jpg"><img class="size-medium wp-image-2856" title="DSC_0243" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_02431-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">auf der Suche</p></div>
<p>Eine ganz einfache Übung, an der viele Hunde Spaß haben, ist das Suchen von geworfenen Futterbrocken. Man gibt ein beliebiges Aufmerksamkeitssignal (z.B. ein Schnalzen oder „Schau“) und sobald der Hund guckt, fliegt Futter. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass das Aufmerksamkeitssignal darüber einen hohen Stellenwert bekommt, was sich auch in vielen Alltagssituationen nutzen lässt.</p>
<p>Das Futter kann z.B. über den Boden gerollt werden und der Hund hetzt nach. Oder es wird ins hohe Gras geworfen und der Hund erschnüffelt es sich.</p>
<p>Für den Anfang ist, je nach Hund, eine ablenkungsarme Umgebung und ein ansprechbarer, entspannter Hund sehr von Vorteil. Um zu vermeiden, dass der Hund daraufhin draußen permanent auf Futtersuche ist und auch unerlaubtes frisst, sollte man für diese Spiele immer nur ein bestimmtes (Trocken-) Futter nehmen und dem Hund ein Startsignal zum suchen geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2859" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1240.jpg"><img class=" wp-image-2859 " title="DSC_1240" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1240-300x249.jpg" alt="" width="270" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">irgendwo hier muss es sein&#8230;</p></div>
<p>Futter kann daneben auch gezielt versteckt werden. Eine Hand voll Futter in einem Laubhaufen, garantiert eine ganze Weile Suchspaß. Verteilt man es in geschichtetem Holz, muss der Hund zudem auch körperlich arbeiten, woran mancher Hund noch mehr Spaß hat, als am suchen alleine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Futterbrocken können ebenfalls gut in den Ritzen einer Mauer oder in der Rinde eines Baumes versteckt werden. Der Hund erschnüffelt es und darf es zur Belohnung fressen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>der Detektiv</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Praktisch ist es, einen Hund zu haben, der Verlorenes wieder findet. Zu Anfang nimmt man hierfür einen Gegenstand, der für den Hund einen hohen Stellenwert hat, z.B. das Lieblingsspielzeug. Während des Spaziergangs lässt man das Spielzeug unbemerkt fallen, zu Anfang gut sichtbar auf dem Weg oder auf einer niedrigen Wiese. Dann ruft man aufgeregt den Hund zu sich und sagt z.B. „Wo ist der Ball?“ Wenn man dem Hund später mitteilen möchte, einen bestimmten Gegenstand zu suchen, ist es hilfreich, von Anfang an das Wort dafür in der Suchaufforderung zu betonen. Dabei zeigt man in die Richtung des Spielzeugs. Versteht der Hund es nicht, nähert man sich mit viel Spannung gemeinsam. Sobald der Hund das Objekt entdeckt hat, folgt ein tolles Spiel oder Futterbelohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2860" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9889.jpg"><img class="size-medium wp-image-2860" title="DSC_9889" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_9889-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">gefunden</p></div>
<p>Hat der Hund das Prinzip verstanden, wird das Spielzeug immer versteckter ausgelegt. Alternativ kann man auch beginnen, andere Gegenstände an Stelle von Spielzeug zu verlieren. Beispielsweise einen Handschuh, den Autoschlüssel oder die Leine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine besondere Herausforderung ist es, wenn der Gegenstand dann plötzlich nicht mehr auf dem Boden liegt, sondern etwas erhöht, z.B. in einem Gebüsch oder einer niedrigen Astgabel. Viele Hunde brauchen etwas, um zu begreifen, dass sie nun 3-D suchen müssen. Man kann den Gegenstand auch unter Laub verstecken, im Schnee, in hohem Gras oder bei kleineren Dingen unter der Rinde eines gefällten Baumes. Ob man den Hund anzeigen lässt (z.B. durch Vorsitz oder bellen) oder ob er generell apportieren soll, hängt zum einen von den persönlichen Vorlieben ab, zum anderen sollte man aber auch schauen, was der Hund anbietet. Es soll ihm ja Spaß machen, ihn auslasten und nicht gezwungen für ihn sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Suche nach Gerüchen und Geruchsunterscheidung</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Hund soll hier lernen, nicht einen bestimmten Gegenstand, sondern einen bestimmten Geruch zu finden. Was man letztlich zum Suchen nimmt, ist jedem selbst überlassen. Teebeutel sind sehr gut geeignet, weil es sie in den verschiedensten Geruchsrichtungen gibt, sie einen starken Eigengeruch haben und recht praktisch in der Anwendung sind. Teebeutel können dabei auch in kleine Plastiksäckchen verpackt werden, damit sie länger trocken bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2861" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Liz-West-Nase.jpg"><img class="size-medium wp-image-2861" title="Liz West " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Liz-West-Nase-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calliope/2858666681/ " target="_blank">Liz West/flickr </a></p></div>
<p>Der erste Schritt ist wieder, das Interesse des Hundes zu wecken. Man hält den Beutel in der Hand und untersucht ihn angeregt. Dann hält man ihn dem Hund entgegen. Streckt er die Schnauze hin und riecht, folgt eine super Belohnung. Als nächstes wird der Hund aufgefordert sitzen zu bleiben und man legt den Beutel mit Theatralik etwas entfernt auf den Boden. Man geht mit gespannter Körperhaltung zurück zum Hund, dann schickt man ihn zum Beutel. Läuft er hin und schnuppert, folgt wieder eine riesen Belohnung. Im nächsten Schritt wird der Teebeutel schon etwas weiter oder ein wenig versteckter ausgelegt, aber der Hund darf immer noch zusehen. Zurück zum Hund und Kommando zum suchen. Alternativ lässt sich dies auch über den Clicker aufbauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hat der Hund das Prinzip verstanden und Freude daran, kann man das Anzeigen üben: z.B. den Hund Platz oder Sitz machen lassen, sobald er den Gegenstand erreicht hat. Man kann sich hierzu einige Male gemeinsam mit dem Hund dem Beutel nähern, und jeweils nach dem schnüffeln daran das Kommando Sitz oder Platz geben. Darauf folgt dann das große Lob. Nach einigen Wiederholungen wartet man ab, ob der Hund das Sitz oder Platz von selbst anbietet. Vor allem Hunde, die es gewohnt sind, bei Übungen mitzudenken, tun dies meist recht schnell. Klappt das gut, kann man dazu übergehen, den Teebeutel zu verstecken oder auf Spaziergängen heimlich fallen zu lassen. Auf Kommando darf der Hund dann suchen und Anzeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2862" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0081.jpg"><img class=" wp-image-2862 " title="DSC_0081" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0081-300x263.jpg" alt="" width="270" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Suche unter erschwerten Bedingungen</p></div>
<p>Eine andere Spielvariante besteht darin, den Teebeutel unter einem von mehreren umgestülpten Blumentöpfen zu verstecken. Der Hund schnuppert diese ab und zeigt den richtigen an. Hier kann man auch erste Alternativ-Gerüche einsetzen, die der Hund spannend findet, aber ignorieren lernen muss.</p>
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<p>Teebeutel haben den Vorteil, dass es sie in vielen verschiedenen Duftnoten gibt. So kann man als Variante das Suchen eines bestimmten Teebeutels einführen. Hierzu fängt man wieder auf Sicht an. Man legt den Teebeutel aus, wie der Hund es bereits kennt, und geht zurück zum Hund. Dann hält man dem Hund einen Teebeutel gleicher Sorte vor die Nase und gibt fast zeitgleich das Such-Kommando. Im Folgenden nimmt man pro Spaziergang immer nur eine Sorte Teebeutel mit, aber von Spaziergang zu Spaziergang verschiedene. Immer vor dem Suchen lässt man den Hund an einem Teebeutel selber Sorte schnüffeln, so dass er lernt, sich an dem vorgegeben Geruch zu orientieren. Der Hund muss begreifen können, dass es nicht um das Finden eines beliebigen Teebeutels geht, sondern um den speziellen Geruch eines bestimmten. Nach einer Weile kann man probieren, ob der Hund trotz der Ablenkung durch einen anderen Teebeutel, den gewünschten anzeigt. Später kann man auch weitere Ablenkungen einbauen, z.B. Futter oder Spielzeug, das er ignorieren lernen muss. Die Party steigt erst, wenn er sein Zielobjekt gefunden hat.</p>
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<div id="attachment_2863" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4935.jpg"><img class="size-medium wp-image-2863" title="DSC_4935" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4935-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Geld-Anzeige</p></div>
<p>Eine schöne Vorstellung ist es, durch den Hund reich zu werden. So kann man dem Hund beibringen, auf dem Spaziergang Kleingeld anzuzeigen. Der Aufbau ist wie bei den Teebeuteln. Ein Problem ist, dass zum Aufbau der Übung Kleingeld ausgelegt werden muss. Es riecht also nach dem Besitzer. So kann es sein, dass der Hund verknüpft, Dinge anzuzeigen, die der Besitzer „verloren“ haben könnte. Daher empfiehlt es sich, schon früh im Trainingsaufbau das Geld von möglichst vielen unterschiedlichen Menschen auslegen zu lassen. Die Freude ist sicher groß, wenn der Hund das erste mal tatsächlich zufällig gefundenes Geld anzeigt, reich wird man so aber vermutlich dennoch nicht <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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<h5>was riecht nach meinem Menschen?</h5>
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<p>Man kann den Hund auch gezielt etwas anzeigen lassen, was nach seinem Menschen riecht. Hierfür braucht man mehrere gleiche Gegenstände, von denen alle bis auf eins neutral riechen. Gut geeignet zu diesem Zweck sind auf Spaziergängen Tannenzapfen.</p>
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<div id="attachment_2868" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8590.jpg"><img class=" wp-image-2868 " title="DSC_8590" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_8590-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">welcher Zapfen ist der richtige?</p></div>
<p>Als Vorübung nimmt man einen Tannenzapfen in die Hand und macht diesen interessant für den Hund (möglichst nicht durch wildes Spiel, sondern durch „Oh, was ist das denn??“ mit entsprechender Körperspannung). Dann lässt man den Hund sitzen und legt den Zapfen ein kurzes Stück vor dem Hund auf den Boden. Geht er hin, folgt Lob. Im nächsten Schritt nimmt man einen Tannenzapfen kurz in die Hand und legt ihn dann neben andere Zapfen, die man nicht berührt hat. Beim ersten Mal darf der Hund dabei zusehen. Dann fordert man den Hund auf, zu suchen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit entscheidet er sich für den, der für ihn aus der Menge heraus sticht, nämlich durch den Geruch.</p>
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<p>Um es einfacher zu machen, nimmt man zu Anfang nur wenige Zapfen. Das Problem für den Hund ist nicht, den Geruch zu erkennen, das ist ausgesprochen einfach für ihn, sondern das Prinzip des Spiels zu verstehen. Hat er das verstanden, reicht eine kurze Berührung eines Zapfens, inmitten vieler anderer Zapfen, um den Hund den richtigen Finden zu lassen. Der Zapfen kann dann auch geworfen werden. Bringt der Hund immer den Richtigen wieder?</p>
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<h5>Menschensuche</h5>
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<p>Hat man vor, die Suche nach Menschen ernsthaft zu betreiben, kommt man um eine praktische Anleitung bei einem „Profi“ kaum herum. Privat kann probiert werden, ob der Hund Spaß am Finden seines Besitzers hat.</p>
<p>Hierzu muss man mindestens zu zweit spazieren gehen. Einer bleibt beim Hund und hält ihn fest. Der zweite Mensch entfernt sich mit viel Theatralik, schwenkt dabei vielleicht noch Futter oder das Lieblingsspielzeug des Hundes. Bestenfalls kann der Hund es kaum erwarten, endlich hinterher stürmen zu dürfen. Der Mensch versteckt sich beim ersten Versuch noch nicht wirklich. Nur wenige Meter den Weg runter und dann z.B. hinter einem Holzstapel am Wegesrand ducken, das reicht völlig. Dann bekommt der Hund das Kommando zur Suche.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Dalmatinerbuscando.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2865" title="Dalmatiner" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Dalmatinerbuscando-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Die natürliche Suchweise eines Hundes variiert, meist hat der Hund dabei aber nicht permanent die Nase auf dem Boden. Das typische Pendeln mit dem Kopf dicht über dem Boden, wie man es vom klassischen Fährten-Training kennt, ist letztlich antrainiert. Dazu kommt, dass der Hund sich beim klassischen Fährten-Training auch an der Bodenverletzung (z.B. der Geruch umgeknickter Grashalme) orientiert und nicht nur am Menschengeruch.</p>
<p>Die Geruchspartikel, die ein Mensch abgibt, befinden sich in einem mehr oder weniger breiten Korridor um die Fußspur herum und auch in der Luft. So muss man sich keine Sorgen machen, wenn der Hund hoch erhobenen Hauptes losstürmt, auch wenn es zu Anfang etwas ziellos wirken mag.</p>
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<p>Bei den allerersten Versuchen darf das Tempo auch etwas schneller sein, zeigt es doch die große Motivation des Hundes an. Spätestens, wenn die Suchwege länger werden, sollte aber, im Sinne des Hundeführers, auf ein normales Gehtempo umgestellt werden. Am Anfang geht es vor allem darum, die Motivation und Freude zu wecken. Ist das passiert, kann sich der Mensch immer aufwändiger verstecken. Auch ist es mit der Zeit nicht mehr nötig, dass der Hund zusieht, wie der Mensch sich entfernt.</p>
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<div id="attachment_2866" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Schlepp.jpg"><img class="size-medium wp-image-2866" title="photo by Maja Dumat - flickr " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Schlepp-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/6309848071/in/set-72157629237702932 " target="_blank">photo by Maja Dumat &#8211; flickr </a></p></div>
<p>Der Hund wird beim Suchen an einer langen Leine geführt. Optimal ist eine etwa 5 Meter lange Schleppleine ohne Handschlaufe. Falls der Hund sich mal losreißt, kann er mit einer Schlaufe irgendwo mitten im Gelände hängen bleiben, was weder für den Hund noch für den Halter eine erfreuliche Angelegenheit wäre. Die Schleppleine wird grundsätzlich an einem Geschirr befestigt, nie am Halsband.</p>
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<p>Der Mensch, der den Hund führt, bleibt immer hinter dem Hund und gibt möglichst keinerlei Hilfen. Das fällt vielen Menschen schwer, vor allem wenn sie wissen, wo die Suchperson versteckt ist und der Hund etwas länger braucht, um die richtige Richtung zu finden. Der Hund muss lernen, seiner Nase zu vertrauen und sich nicht bei jeder kleinen Schwierigkeit dem Menschen zuzuwenden. Es ist dennoch hilfreich, wenn der Hundeführer weiß, wo sich der zweite Mensch versteckt hat. So kann man durch stehen bleiben ohne zusätzliche Hilfen einwirken, wenn der Hund sich völlig in die falsche Richtung orientiert. Auf keinen Fall darf man dem Hund die richtige Richtung zeigen.</p>
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<p>Der Hund wird ab und zu stehen bleiben oder verschiedene Richtungen ausprobieren, um die Spur zu lokalisieren. Das ist völlig in Ordnung und der Hundeführer sollte ihn dabei auch nicht stören. Die Geruchspartikel werden durch den Wind über eine weitere Fläche verteilt, so ist die Spur an einigen Stellen nicht auf Anhieb eindeutig für den Hund.</p>
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<p>Je mehr Zeit zwischen dem Gehen der Spur und der Suche liegt, umso mehr setzen sich die Geruchspartikel am Boden ab. Auf der anderen Seite werden aber auch viele Partikel verweht und durch Bodenbakterien zersetzt. Für den Anfang ist es sinnvoll, den Zeitrahmen zwischen Verstecken und Suchen wenige Stunden nicht überschreiten zu lassen. Da der versteckte Mensch am anderen Ende der Spur warten muss, ist eine längere Zeitspanne im privaten Bereich auch kaum realisierbar.</p>
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<p>Wenn der Hund immer denselben Menschen suchen soll, weiß er auf das Kommando hin, was zu tun ist. Sind es unterschiedliche Menschen, lässt man den Hund immer kurz vor dem Such-Kommando an etwas riechen, was den Geruch des zu Suchenden trägt. Tatsächlich riechen für einen Hund keine zwei Menschen auf der Welt gleich.</p>
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<p>Eine wichtige Rolle beim Suchen spielen unter anderem die Temperatur, der Untergrund, die Windverhältnisse und die Ablenkung durch andere Gerüche. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, findet mittlerweile Deutschlandweit Trainingsgruppen. Die obige Beschreibung eignet sich nicht für erste Testläufe, wenn man ernsthaft in Erwägung zieht, Mantrailing (die Suche im Rahmen eines Rettungsdienstes oder als Sport nach überwiegend fremden Menschen) zu betreiben. Unter anderem muss dabei der Geruchsartikel, an dem der Hund sich orientieren soll, beim Aufbau viel mehr im Vordergrund stehen, zum anderen werden von Anfang an fremde Menschen gesucht, jedenfalls nicht der Besitzer des Hundes. Die obige Beschreibung eignet sich dagegen, wenn man dem Hund als Paar auf gemeinsamen Spaziergängen Auslastung bieten möchte.</p>
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<p>Eine ausführlichere Beschreibung des Mantrailing findet man unter anderem hier: <a href="http://www.mantrailing-mania.de/scentarticle.htm">www.mantrailing-mania.de/scentarticle.htm</a></p>
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<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spaziergaenge/">interessante Spaziergänge</a></p>
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		<title>Ideen und Abwechslung für den Hundespaziergang</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 13:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeitspaß]]></category>
		<category><![CDATA[interessante Spaziergänge]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Für viele Hunde ist der Spaziergang das Highlight des Tages. Der Hund zieht Richtung Hundewiese, schnüffelt interessiert die neuesten Nachrichten, tobt mit seinen Hundefreunden, [...]]]></description>
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<p>Für viele Hunde ist der Spaziergang das Highlight des Tages. Der Hund zieht Richtung Hundewiese, schnüffelt interessiert die neuesten Nachrichten, tobt mit seinen Hundefreunden, verbellt den Erzfeind, buddelt nach Mäusen… Der Hund hat seinen Spaß, aber welche Rolle spielt sein Besitzer dabei? Dauerbespaßung des Hundes muss natürlich nicht sein. Aber mit etwas Fantasie und Spaß an der Beschäftigung mit dem Vierbeiner, lassen sich zwischendurch immer mal wieder kleine Spiele und Übungen einbauen.</p>
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<div id="attachment_2836" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-2836" title="R0Ng " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/R0Ng-Labrador-kB-6-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ronguillen/3829528767/in/set-72157608214100087 " target="_blank">R0Ng/flickr </a>spielst du mit?</p></div>
<p>Die Beschäftigung mit dem Hund hat verschiedene positive Wirkungen. Bei jagdlich interessierten Hunden kann eine sinnvolle Ersatzbeschäftigung mit dabei helfen, dass der Hund bei Wild kontrollierbarer wird. Er kann seinen Trieb so anderweitig ausleben, im Zusammenspiel mit seinem Besitzer.</p>
<p>Hunde, die an allem Interesse zeigen draußen, nur nicht an Herrchen oder Frauchen, lernen, dass es sich lohnt, auf ihren Besitzer zu achten. Sie merken, dass nicht nur das Spiel mit anderen Hunde oder das buddeln nach Mäusen Spaß macht, sondern auch Spiel und Zusammenarbeit mit ihrem Menschen.</p>
<p>Dazu kommt, dass Kopfarbeit auf Spaziergängen wesentlich besser auslastet, als reines laufen. 30 Minuten konzentriertes Arbeiten macht die meisten Hunde müder, als 2 Stunden reiner Spaziergang.<br />
Und nicht zuletzt fördert die gemeinsame Beschäftigung auch die Kommunikation und die Bindung zwischen Hund und Halter.</p>
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<p>Bevor es zu den verschiedenen Themengebieten zur Beschäftigung mit dem Hund geht, hier ein paar allgemeine Tipps, um die Grundaufmerksamkeit des Hundes zu erhöhen und die Spaziergänge interessanter zu gestalten:</p>
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<div id="attachment_2839" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Stuart-Black-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2839" title="ein Hundespaziergang für die Familie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Stuart-Black-3-300x199.jpg" alt="ein Hundespaziergang für die Familie" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr </a></p></div>
<p>- Öfter mal neue Wege gehen, ist für Hund und Mensch spannend. Bei immer der gleichen Runde kennt man schnell jeden Stein, jeden Busch, der Hund auch jeden Geruch. Kein Wunder, wenn der Spaziergang so eher lustlos absolviert wird. In neuer Umgebung sind die meisten Hunde deutlich aktiver, schnüffeln und bewegen sich mehr. Auch bietet jede Umgebung eigene Auslastungsmöglichkeiten. Z.B. neue Elemente für Wald- und Wiesen-Agility oder neue Untergründe und Ablenkungen für Suchspiele.</p>
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<p>- Vor dem Ableinen Aufmerksamkeit sichern. Mit dem Lösen der Leine soll der Hund nicht sofort losdüsen, sondern sich erst noch einen Moment auf seinen Besitzer konzentrieren. Leine ab darf nicht als „tu, was du willst“ beim Hund ankommen. Mögliche Übungen sind z.B. Sitz in Verbindung mit Blickkontakt oder dem Hund ein Warte-Kommando geben und selbst schon ein Stück den Weg vor gehen, bis er freudig gerufen wird oder aber ein Stück ohne Leine Fuß laufen lassen. Vor allem in abwechslungsreicher Umgebung oder beim Treffen von Hundefreunden, machen diese Konzentrations- und Selbstbeherrschungsübungen viel Sinn.</p>
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<p>- Je mehr Spaß der Mensch hat, umso mehr Spaß hat auch der Hund. Ein halbherziger Spielvorschlag hilft niemandem. Eine entspannte Stimmung und echte Begeisterung beim Menschen, reißen den Hund dagegen mit.</p>
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<div id="attachment_2840" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Pixel-Addict.jpg"><img class="size-medium wp-image-2840" title="Pixel Addict" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Pixel-Addict-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/pixel_addict/377682831/ " target="_blank">Pixel Addict/flickr </a></p></div>
<p>- Der Hund sollte auf seinen Menschen achten, nicht umgekehrt. Schnüffelt der Hund sich fest, entfernt man sich zügig, ohne den Hund zu rufen. Läuft der Hund zu weit vor, versteckt man sich und wartet, bis der Hund einen gefunden hat. Bei sehr unsicheren Hunden baut man diese Übung allerdings sehr behutsam auf und zeigt sich im Zweifelsfall rechtzeitig. Taucht ein Spaziergänger, Jogger oder ein anderer Hund auf, wo der eigene Hund gerne hin möchte, aber nicht hin darf, entfernt man sich zügig in die <strong>entgegengesetzte</strong> Richtung und macht sich dabei interessant. Dies hat deutlich bessere Erfolgschancen, als ein Versuch, den Hund einzufangen. Bewegt sich der Mensch in die Richtung, in die der Hund sowieso will, gibt es für den Hund keinen Grund mehr, nicht zum Objekt der Begierde zu stürmen. Je nach Hund, unterstützt eine Schleppleine die „richtige“ Entscheidung des Hundes.</p>
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<p>- Es muss sich für den Hund lohnen, zum Besitzer zu kommen. Wenn nur gerufen wird, um den Hund von etwas Interessantem weg zu bekommen oder um anzuleinen, wird der Hund keinen großen Drang verspüren, sich seinem Besitzer zu nähern. Passiert dagegen immer mal wieder etwas Tolles bei seinem Menschen, wird der Hund deutlich freudiger kommen, durchaus auch ohne dass ein Ruf nötig ist.</p>
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<div id="attachment_2841" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-02.jpg"><img class="size-medium wp-image-2841" title="Nederlandse Schapendoes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-02-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">aufmerksam</p></div>
<p>- Kommunikation muss sich lohnen. Dreht der Hund sich zu seinem Menschen um, muss ein Feedback kommen. Ein Lob (ein „Fein, weiter“ reicht schon) oder eine Einladung zu einem kurzen kraulen, eine Richtungsangabe oder auch mal ein Spiel. Jeder Blick des Hundes ist eine Kontaktaufnahme. Kommt da nichts zurück vom Menschen, wird der Hund das Verhalten irgendwann einstellen, es lohnt sich nicht für ihn.</p>
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<p>- Die Umwelt wird gemeinsam erkundet. Hört der Hund etwas (bleibt still stehen und lauscht), wird der Hund für seine Aufmerksamkeit gelobt. Bemerkt der Mensch etwas, z.B. einen Bach, einen Frosch (sofern der Hund ihn nicht frisst) oder eine Böschung, an der nach Mäusen gebuddelt werden darf, macht er wiederum den Hund aufmerksam. Reagiert der Hund ängstlich oder fasziniert auf etwas, erkundet man dies gemeinsam. Der Mensch geht hier souverän voran.</p>
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<div id="attachment_2842" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0243.jpg"><img class="size-medium wp-image-2842" title="DSC_0243" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0243-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">auf der Suche</p></div>
<p>- Für Hunde gehört es zu den natürlichsten Dingen der Welt, sich ihr Futter zu erarbeiten. Sie erschnüffeln es, stöbern es auf, hetzen es und überlegen sich Strategien, wie sie es erreichen können.<br />
So kann man den Hund auslasten und interessanter für ihn werden, wenn man draußen sein Jagdpartner wird und sich gemeinsam mit ihm einen Teil oder die komplette Tagesration erarbeitet. Ob man den Focus dabei mehr auf das Apportieren oder auf reine Nasenarbeit legt und wie eng die Zusammenarbeit mit dem Hund dabei werden kann, hängt vom einzelnen Hund ab.</p>
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<p>Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten zur Auslastung und Zusammenarbeit vorgestellt auf dem Hundespaziergang:</p>
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<p><a title="Nasenarbeit und Suchspiele" href="https://www.tierfreund.de/nasenarbeit-und-suchspiele/">Nasenarbeit und Suchspiele</a></p>
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<p><a title="Wald- und Wiesen-Agility" href="https://www.tierfreund.de/wald-und-wiesen-agility/">Wald- und Wiesen-Agility</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Grundgehorsamsspiele" href="https://www.tierfreund.de/grundgehorsamsspiele/">Grundgehorsamsspiele</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="warum Apportierspiele?" href="https://www.tierfreund.de/warum-apportierspiele/">Apportierspiele, der Futterbeutel und die Arbeit mit dem Dummy</a></p>
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<h5>Gewässer</h5>
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<p>Nicht nur im Sommer stehen Gewässer bei vielen Hunden hoch im Kurs. Vor allem, wenn man auf dem Spaziergang mit Trockenfutter arbeitet, ist neben der Abkühlung dabei auch das Trinken sehr wichtig.</p>
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<div id="attachment_2844" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Andras-Csore-DSH-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2844" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Andras-Csore-DSH-kB-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/macskafarok/5849307925/in/set-72157623883988440 " target="_blank">Andras Csore/flickr </a></p></div>
<p>Für den Garten eignen sich z.B. Sandmuschen für Kinder, als Hundeplatschbecken. Für manche Hunde gibt es auch nichts schöneres, als das Wasser eines Rasensprengers zu jagen.</p>
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<p>In Seen bieten sich Apportierübungen an. In Flüssen ist das mit Vorsicht zu genießen, da teils starke Strömungen auftreten können. Der Sprung in ein unbekanntes Gewässer kann ebenfalls schlimm enden, wenn dicht unter der Oberfläche spitze Stöcke oder Steine lauern.</p>
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<p>Vor allem bei Hunden mit Gelenkerkrankungen, ist der Apport im Wasser eine sehr gute Alternative zu Spielen an Land. Die Gelenke werden entlastet und Muskeln aufgebaut.</p>
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<p>Nach dem Baden hilft Bewegung in der Sonne oder trocken rubbeln, um Erkältungen zu vermeiden.</p>
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<p>Schwimmmuffel können vielleicht überzeugt werden, wenn Frauchen oder Herrchen im Sommer mit ins Wasser gehen. Auch andere schwimmbegeisterte Hunde leisten Überzeugungsarbeit. Den Hund ins Wasser zu zwingen, geht allerdings in den meisten Fällen nach hinten los und erschüttert außerdem das Vertrauen vom Hund in seinen Halter. Aber auch viele Schwimm-Muffel haben Spaß, Trockenfutter aus flachen Gewässern zu fischen oder durch Bäche zu toben.</p>
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