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	<title>Tierfreund &#187; Vorüberlegungen und Züchterwahl</title>
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		<title>Wenn es ein Rassehund werden soll</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 11:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Tipps, worauf bei der Auswahl des Züchters und beim Besuch der Welpen zu achten ist, findet man hier: Wo finde ich meinen Traumwelpen? &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Tipps, worauf bei der Auswahl des Züchters und beim Besuch der Welpen zu achten ist, findet man hier: <a title="Wo finde ich meinen Traumwelpen?" href="https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/">Wo finde ich meinen Traumwelpen?</a></p>
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<h5>Wofür braucht ein Rassehund Papiere?</h5>
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<div id="attachment_2315" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_02h561.jpg"><img class="size-medium wp-image-2315" title="Rassehund - Weißer Schweizer Schäferhund" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_02h561-300x229.jpg" alt="Rassehund - Weißer Schweizer Schäferhund" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Weißer Schweizer Schäferhund</p></div>
<p>Viele Menschen glauben, Papiere bräuchte man nur, wenn man vor hat Ausstellungen zu besuchen oder selbst zu züchten. Papiere eines guten Zuchtverbandes leisten aber viel mehr als das. Sie garantieren einen Welpen, dessen Eltern zumindest auf einige wichtige Krankheiten hin untersucht sind und sowohl optisch als auch vom Wesen her ihrer Rasse entsprechen. Daneben eine kontrollierte, meist gute Aufzucht und eine durchdachte Zuchtplanung. Papiere sollen gewährleisten, dass eine Rasse mit all ihren Eigenschaften erhalten bleibt und die Abstammung jedes Tieres nachvollziehbar ist.<br />
Der größte Zusammenschluss von Rassehundzüchtern in Deutschland, ist der VDH. Allerdings ist dort nicht jede Rasse vertreten und auch außerhalb des VDH sind sehr gute Züchter zu finden. Auf der anderen Seite kann auch eine Mitgliedschaft im VDH keinen guten Züchter oder gesunde Welpen garantieren. Jedoch steigt durch die Kontrollen und Vorgaben die Wahrscheinlichkeit dafür.</p>
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<h5>Rassehundezucht ohne VDH-Papiere</h5>
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<div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_4tamaskanb.jpg"><img class="size-medium wp-image-2316" title="tamaskan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_4tamaskanb-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Tamaskan</p></div>
<p>Einige Rassen sind nicht im VDH vertreten, und auch abgesehen davon, haben einige Züchter gute Gründe, warum sie nicht im VDH züchten. Ein Züchter ist nicht automatisch besser oder schlechter, weil er sich für oder gegen einen bestimmten Zuchtverband entschieden hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch sollte man als Welpeninteressent nach den Gründen fragen, warum ein Züchter für sich eine bestimmte Zuchtform gewählt hat. Hat der Züchter andere Vorstellungen seiner Rasse, als der entsprechende VDH-Verein? Oder scheut er den Aufwand? Ein beliebtes Argument für das Züchten eines Rassehundes ohne Papiere ist, dass man ja „nur mal einen einzigen Wurf“ wollte. Nun, für einen Wurf ist es also egal, ob man züchterisches Grundwissen mitbringt, der Hund gesund ist oder dem Rassestandard entspricht? Ein Besuch des Tierarztes sagt dabei relativ wenig darüber aus, was der Hund gesundheitlich tatsächlich vererbt. Epilepsie, Augenkrankheiten, die Veranlagung zu HD und vieles mehr, kann weiter vererbt werden, ohne dass die Elterntiere auffällig sind. Aufschlussreicher ist es, sich die Zuchtlinien und die Gesundheitsergebnisse von Verwandten oder bisherigen Nachzuchten anzusehen. Dies ist außerhalb eines Zuchtverbandes kaum möglich. Auch der Inzuchtkoeffizient kann so nicht nachvollzogen werden.</p>
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<div id="attachment_2317" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Bob-Haarmans-Golden4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2317" title="Bob Haarmans Golden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Bob-Haarmans-Golden4-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rhaarmans/6223226750/in/photostream " target="_blank">Bob Haarmans/flickr</a></p></div>
<p>Das Argument, die Elterntiere hätten ja Papiere, seien damit also gute Zuchttiere, nur bei den Welpen hätte man eben darauf verzichtet, ist ebenfalls nicht wirklich eines. Papiere bedeuten nicht, dass der Hund auch zuchttauglich ist. Das entscheidet sich erst, wenn unabhängige Gutachter bescheinigt haben, dass der Hund vom Wesen und vom Äußeren her dem Rassestandard entspricht und gesund ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun kann man sagen, der Hund ist doch lieb und hübsch, was schert es mich, was Rassestandard, Zuchtrichter oder Gutachter meinen?! Wenn man nicht vorhat, die Nachkommen als typvolle Vertreter eben dieser Rasse auszugeben, ist das tatsächlich ein Argument. Allerdings sollte man dann auch entsprechend ehrlich zu Welpeninteressenten sein, die sich nach reiflicher Überlegung dafür entschieden haben, dass die Rasse mit all ihren Eigenschaften am besten zu ihnen passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres beliebtes Argument für das Züchten ohne Papiere ist, dass es einem eben nicht um Profit gehe, man keine „professionelle“ Zucht, sondern eine „Familienzucht“ habe. Tatsächlich ist fast jeder dem VDH angeschlossene Züchter ein solcher „Familienzüchter“ mit nur einem oder wenigen Hunden, die ein ganz normales Familienleben führen. In jedem guten Zuchtverband gibt es Vorgaben über das Mindestalter der Hündin beim ersten Wurf, über Abstände zwischen den Würfen, wie viele Würfe sie im Leben haben darf und ab welchem Alter sie in den „Ruhestand“ geht.</p>
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<h5>Der Preis eines Rassehundes</h5>
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<p>Was einige Menschen vom Kauf eines Hundes von einem guten Züchter abschreckt, ist der hohe Preis. Das Geld, das man beim Kauf eines Papierlosen Hundes einspart, ist jedoch nur ein Bruchteil dessen, was ein Hund im Laufe seines Lebens kosten wird. Und wenn man Pech hat, lässt man das eingesparte Geld hinterher beim Tierarzt. Dazu kommt, dass es immerhin um ein Familienmitglied geht, mit dem man die nächsten 10-15 Jahre seines Lebens teilen wird. Da ist eine Geiz ist geil Mentalität eher fehl am Platz.</p>
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<div id="attachment_2319" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Patrizio-Cuscito-Zwergspitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-2319" title="Patrizio Cuscito Zwergspitz" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Patrizio-Cuscito-Zwergspitz-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kirtaph/4412899123/ " target="_blank">Patrizio Cuscito/flickr</a></p></div>
<p>Wie kommt der hohe Preis aber nun zustande? Es gibt sicherlich Züchter, denen es um Profit geht, die ihre Hunde am Existenzminimum halten und bei jeder Läufigkeit decken lassen. Für gute, seriöse Züchter dagegen steht das Wohl ihrer Hunde und die Liebe zu ihrer Rasse an erster Stelle. Diese Züchter verdienen kaum etwas an ihren Würfen, die Ausgaben sind hoch, das Züchten nur ein Hobby.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um züchten zu dürfen, muss der angehende Züchter einen Zwingernamen beantragen, verschiedene Zuchtseminare (z.B. zu Themen wie: Versorgung der Hündin während der Trächtigkeit, Welpenaufzucht, Genetik, Zuchtplanung etc.) besuchen und ein Zuchtwart muss sich die geplante Zuchtstätte vor Ort ansehen und für gut befinden. Das alles kostet, noch bevor man einen Zuchthund hat.</p>
<p>Der Hund, mit dem man züchten möchte, braucht von einem offiziellen Gutachter ausgewertete Gesundheitsuntersuchungen (z.B. Augenkrankheiten, Gelenkerkrankungen, genetische Tests auf vererbbare Krankheiten, Herzultraschall etc.). Dann muss der angehende Zuchthund mehrere Ausstellungen besuchen und je nach Rasse auch Arbeitsprüfungen und Wesentests ablegen. Auch dies kostet viel Geld. Erst wenn das alles erfolgreich verlaufen ist, wird der Hund zuchttauglich geschrieben und der Züchter darf den ersten Wurf planen.</p>
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<div id="attachment_2320" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Life_Brother.jpg"><img class="size-medium wp-image-2320" title="z" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Parson_Life_Brother-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Parson Russell Terrier</p></div>
<p>Um den optimalen Deckrüden für die eigene Hündin zu finden, nehmen viele Züchter weite Wege auf sich. Es fallen Sprit- und Übernachtungskosten an und natürlich die Deckgebühr für den Rüdenbesitzer. Falls die Hündin nicht aufnimmt, hat man dieses Geld umsonst investiert. Ist die Hündin trächtig, so stehen verschiedene Untersuchungen an und sie bekommt spezielles Futter, das auch häufig mehr kostet. Dann muss das Welpenzimmer eingerichtet werden. Eine Wurfkiste, ein stabiler Auslauf für den Garten, Spielzeug, Näpfe, Geräusch-CDs, Flatterbänder, Bällebad, Wippe, Planschbecken, Kauknochen… Für die Geburt und die Zeit danach benötigt man eine Waage, Desinfektionsmittel viele Laken und Handtücher, eventuell eine Wärmelampe und Welpenmilch, um im Notfall zufüttern zu können und vor allem gute Nerven.</p>
<p>Um die eigene Zucht und den Wurf bekannt zu machen, investiert man in eine Website und Anzeigen.</p>
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<div id="attachment_2322" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2322" title="wsilver" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/3307910582/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Dann kommen die Welpen zur Welt. Mit etwas Pech kommt es zu Komplikationen, die z.B. einen Kaiserschnitt nötig machen. Oft ist auch ein Welpe nicht lebensfähig, missgebildet, zu klein, mit schwerem Herzfehler oder offener Bauchdecke. Dies ist zwar nicht kostenintensiv, aber emotional sehr belastend. Ein guter Züchter bleibt während der Geburt und der Zeit danach bei seiner Hündin, nimmt sich extra Urlaub dafür. Anders wäre auch die Aufzucht und Prägung der Welpen nicht optimal zu leisten. Die Welpen werden, je nach Rasse, z.B. auf Augenkrankheiten oder Hörfähigkeit hin untersucht, außerdem entwurmt, geimpft und gechipt. Die Zuchtstätte und die Welpen werden von einem unabhängigen Zuchtwart kontrolliert, um die optimale Aufzucht zu überprüfen. Ab der dritten Woche wird zugefüttert, wofür ein guter Züchter auch kein billiges Futter nimmt. Die Auswahl der zukünftigen Welpenbesitzer nimmt viel Zeit in Anspruch, lange Gespräche, Besuche, auch schon vor der Geburt der Welpen.</p>
<p>Bei der Abgabe bekommen die Welpen häufig eine Erstausstattung mit: einen Beutel mit dem gewohnten Futter, Halsband und Leine, eine vertraut riechende Decke, eine Informations-Mappe über die Rasse und Erziehungstipps, eine Dokumentation der ersten 8 Lebenswochen des Welpen mit Bildern, Impfausweis und Abstammungsurkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade beim ersten Wurf macht kaum ein guter Züchter tatsächlich Gewinn. Und selbst wenn, kann man sich fragen, ob der Züchter tatsächlich keinerlei Anrecht auf Entlohnung dafür hat, einen Wurf so gut und durchdacht wie möglich zu planen und aufzuziehen, und sehr viel Zeit und Arbeit investiert zu haben, damit jemand anders seinen Traumwelpen bekommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auswahl des Welpen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 11:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bereits im Welpenalter lassen sich einige Charakterzüge erkennen. Einige Welpen sind besonders forsch, gehen offen auf alles Neue zu und lassen sich nur schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im Welpenalter lassen sich einige Charakterzüge erkennen. Einige Welpen sind besonders forsch, gehen offen auf alles Neue zu und lassen sich nur schwer beeindrucken. Oftmals sind diese Hunde später weniger „weich“ und leichtführig, etwas unabhängiger, dafür mit der richtigen Erziehung sehr souverän und verlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0342.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2307" title="DSC_0342" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0342-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Zurückhaltendere, leichter zu beeindruckende Welpen, sind in der Erziehung oft einfacher, orientieren sich mehr an ihren Menschen, dafür muss man aufpassen, dass der Hund gut sozialisiert wird, um nicht ängstlich oder unsicher zu werden.</p>
<p>Es gibt eher nachdenkliche Typen, die erst einmal beobachten und abwägen. Und solche, die erst handeln und dann denken, sich kopfüber in jedes neue Abenteuer stürzen. Es gibt unabhängigere, die auf eigene Faust losziehen und sehr anhängliche, die ihrer Bezugsperson immer hinterher dackeln. Einige Welpen ruhen sehr in sich, andere drehen bei kleinen Reizen schon sehr auf. Einige gehen Streit eher aus dem Weg, andere sind sehr aufbrausend und nehmen jede Rauferei mit.</p>
<p>Natürlich spielen auch die weitere Aufzucht, die Erziehung und die Erfahrungen im Laufe des Lebens eine wichtige eine Rolle, wie der erwachsene Hund später sein wird. Aber ganz umkrempeln wird man einen Hund kaum können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Züchter führen „Welpentests“ durch, bei denen geprüft wird, wie der Welpe z.B. auf fremde Umgebung, laute Geräusche, bewegte Objekte, festhalten oder streicheln reagiert. Ein guter Züchter wird aber auch ohne Tests so viel Zeit mit seinen Welpen verbringen, dass er ihr Wesen gut einschätzen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Pudel_Toyweiss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2308" title="Pudel_Toyweiss" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Pudel_Toyweiss-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wenn man Glück hat, findet man den passenden Züchter nicht allzu weit entfernt vom eigenen Wohnort. In dem Fall kann man die Welpen bereits vor dem Einzug des neuen Familienmitglieds einige Male besuchen und mit Hilfe des Züchters die verschiedenen Welpencharaktere kennen lernen.</p>
<p>Bei einem einmaligen Besuch des Züchters zum Aussuchen des Welpens, hat man immer nur eine Momentaufnahme. Vielleicht hat sich der eigentlich aktivste und rauflustigste Welpe kurz vorher müde gespielt und präsentiert sich jetzt als ruhiger Schmuser… Oder der Welpe, der einem als erstes auf den Schoß krabbelt, ist nicht besonders verschmust, sondern der eigenständigste, mutigste, aber auch freiheitsliebendste im Wurf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Züchter ist (optimalerweise) jeden Tag längere Zeit mit den Welpen zusammen, er kennt sie am besten. So macht es am meisten Sinn, von den eigenen Lebensgewohnheiten und Vorstellungen zum neuen Familienmitglied zu erzählen und den Ratschlag des Züchters zum passenden Welpen zu beherzigen. Wichtig ist dabei aber, dass es bei einem selbst auch funkt. Wenn man einen Welpen nimmt, in den man sich auf Anhieb „verliebt“, fällt es leichter, später mit sicherlich auftretenden größeren und kleineren Problemen umzugehen, als wenn man dann mit dem Gefühl lebt, der gerade recht widerspenstige Welpe wurde einem aufgeschwatzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manche Züchter vergeben die Welpen fast ohne Mitspracherecht der Käufer. Den Punkt klärt man am besten schon beim ersten Kontakt, um Enttäuschungen zu vermeiden. Falls der Züchter wählt, ist ein intensives Gespräch zu den eigenen Vorstellungen vom Hund und auch zu den Vergabekriterien des Züchters sehr wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Welpenkauf: Wo finde ich meinen Traumwelpen?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wo-finde-ich-meinen-traumwelpen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 09:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Die Möglichkeiten zum Welpenkauf sind vielfältig. Es gibt „Unfallwürfe“, geplante Mischlingswürfe, Welpen-Massenproduktionsanlagen, Rassehunde vom Züchter, mit oder ohne Papiere. Die kommenden Abschnitte sollen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Möglichkeiten zum Welpenkauf sind vielfältig. Es gibt „Unfallwürfe“, geplante Mischlingswürfe, Welpen-Massenproduktionsanlagen, Rassehunde vom Züchter, mit oder ohne Papiere. Die kommenden Abschnitte sollen einen Überblick geben, worauf es sich zu achten lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Folgenden rede ich von „Züchtern“, meine damit aber jeden Einzelnen, der Welpen in die Welt setzt, aufzieht und vermitteln möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Was macht einen guten Züchter aus?</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2287" title="Dan Bennett " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/soggydan/3601717188/in/set-72157624488356445 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a> Dackel</p></div>
<p>Für einen Laien ist ein guter Züchter gar nicht so leicht zu erkennen. Manchen Züchtern fehlen die einfachsten Grundkenntnisse zur Vererbung, Trächtigkeit, Geburt und Welpenaufzucht. Andere züchten nur um des Profits Willen, auch auf Kosten von Wesen oder Gesundheit ihrer Nachzuchten. Es ist sehr schwer, beim Anblick knuddeliger, tapsiger Welpen einen klaren Verstand zu bewahren, zur Not redet man sich ein, den Welpen aus der schlechten Haltung „gerettet“ zu haben. So macht es Sinn, sich bereits im Vorfeld einige Gedanken dazu zu machen, was einem selbst wichtig ist und worauf es sich zu achten lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>zum Nachdenken:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hauptleidtragenden einer Massenzucht, sind die Zuchthündinnen und Deckrüden. Wer nur auf Profit aus ist, wird den Hunden nicht mehr bieten, als sie unbedingt zum überleben brauchen. Also z.B. eine 1qm große Zelle und ab und an etwas Futter und Wasser. Kauft man einen Welpen aus Mitleid, so lohnt sich das Geschäft für den Vermehrer. Ein ebenso süßer Welpe wird automatisch den anderen Weg einschlagen und ohne Liebe, ohne Hund sein zu dürfen, sein Leben als Zuchtmaschine fristen. Man suche mal im Internet nach Bildern einer „puppy mill“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd.jpg"><img class="size-medium wp-image-2288" title="ü" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Chihuahuas</p></div>
<p>Solche Grausamkeiten gäbe es nicht, wenn niemand die Welpen kaufen würde. Natürlich, man will den einen Welpen, der einem mit großen Knopfaugen hoffnungsvoll im Arm liegt, auch nicht zum sterben zurück lassen. Man sollte sich aber auch fragen, wie viele Welpen tagtäglich an solchen Orten oder kurz danach beim neuen Besitzer tatsächlich sterben, an Parasiten, an angeborenen Krankheiten oder umgebracht, weil sie zu alt für eine Vermittlung mittels des Niedlichkeitsfaktors wurden. Dies gäbe es nicht, ohne Nachfrage! Manche Menschen sind sehr erfinderisch, um zu verbergen, dass die Welpen in einem dreckigen Kellerloch aufwuchsen, krank und mit Verhaltensdefiziten viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, um sie nun, frisch gewaschen, in einer netten Wohnung ahnungslosen Interessenten aufzuschwatzen. Es gibt viele solcher Welpenproduktionsstätten, die über Mittelsmänner vorgaukeln, es handele es sich um eine nette Hausaufzucht. Es sollte einen ausgesprochen misstrauisch machen, wenn man die Mutterhündin nicht zu Gesicht bekommt. Auf keinen Fall sollte man sich auf Übergaben auf halber Strecke oder „Bring-Service“ einlassen.</p>
<p>Besonders betroffen hiervon sind Rassen, die klein oder gerade &#8220;in Mode&#8221; sind, da sich mit diesen natürlich am leichtesten Geld verdienen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>die Auswahl des Züchters</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hilfreich ist es, um nicht beim Anblick der Welpen alle guten Vorsätze über Bord zu werfen, einige Dinge schon vorab bei einem Telefonat zu klären. Dies gilt genauso für einen Rassehundzüchter, wie für einen Mischlingswurf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289" title="fugzu basenji " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/70253321@N00/3335100032/ " target="_blank">fugzu/flickr</a> Basenjis</p></div>
<p>Wie viele Hunde besitzt der Züchter? Züchtet er verschiedene Rassen? Hat er mehrere Würfe gleichzeitig? Überlegen Sie sich selbst, wie vielen Hunden man wohl gerecht werden kann, wie viele Welpen man gleichzeitig optimal aufziehen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In welchem Alter gibt der Züchter seine Welpen ab? Eine Abgabe unter 8 Wochen ist in Deutschland Tierschutzrechtlich verboten. Aber je älter ein Welpe wird, umso mehr Arbeit macht er. Er wird immer aktiver, schläft weniger, knabbert alles an, muss die Welt kennen lernen, das Zufüttern kostet immer mehr Geld und stubenrein sind die Welpen ja auch noch nicht. Gute Gründe für einen Menschen, dem es nur um Profit geht, seine Hunde möglichst früh loszuwerden. Ein guter Züchter behält die Welpen in jedem Fall, bis sie mindestens 8 Wochen alt sind. Einige Züchter geben die Welpen auch erst mit 10 Wochen oder noch später ab, wenn sie schon deutlich stabiler im Wesen und selbständiger sind. Dies muss kein Nachteil sein, eher im Gegenteil, falls der Züchter sich gut um den Nachwuchs kümmert.<br />
Dass die Mutterhündin die Welpen nicht mehr säugt, ist kein Argument, die Welpen früher abzugeben. Ein Welpe nimmt sowohl von der Mutter, als auch von den Geschwistern, sehr viel mehr mit, als nur die Muttermilch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2291" title="Simone Maremmano " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/belsim/5012484998/in/set-72157627204425915 " target="_blank">Simone/flickr</a> Maremmano-Welpen</p></div>
<p>Wo leben die Hunde? Viel menschliche Beschäftigung mit den Welpen beim Züchter und viele Eindrücke, die in der Sicherheit des Familienkreises gemacht werden konnten, sind die beste Voraussetzung, damit der Welpe im neuen Zuhause mutig und aufgeschlossen agiert. Hunde, die ausschließlich draußen leben, kennen entsprechend keinen Alltag in der Wohnung. Keine klappernden Töpfe, keinen Staubsauger, keinen lauten Fernseh-Krimi. Welpen, die zumindest teilweise im Haus aufwachsen, bekommen all dies mit, während sie dösen oder mit ihren Geschwistern spielen, es ist normal für sie. Nimmt man einen Welpen aus reiner Außenhaltung, kann es mitunter Arbeit sein, bis der Welpe im Haus zur Ruhe kommt und nicht mehr auf alles mögliche unsicher reagiert.</p>
<p>Wirklich schwierig kann es sich gestalten, wenn die Welpen permanent in einem Stall oder einem Zwinger waren, praktisch ohne Außeneindrücke oder menschliche Kontakte.</p>
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<p>Falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt, lohnt sich auch die Frage, ob man die Züchter, bzw. die werdende Mutterhündin, besuchen darf, bevor der Wurf auf der Welt ist. Ein guter Züchter wird in der Regel erfreut sein, Interessenten schon im Vorfeld kennen zu lernen. Manche Züchter bestehen sogar darauf. Beim Anblick süßer Welpen können die wenigsten Menschen noch klar denken; ohne einen der süßen Zwerge wieder zu gehen, scheint fast ausgeschlossen. Möchte man sich also durchdacht für einen bestimmten Züchter und seine Zucht entscheiden, besucht man ihn besser, bevor die Welpen auf der Welt sind.</p>
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<div id="attachment_2293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2293" title="Szep Bernadette  golden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kukorica/3465470521/ " target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a> Golden Retriever</p></div>
<p>Die Mutterhündin gibt den Welpen viel mit, nicht nur genetisch, sie prägt auch grundlegend ihr Verhalten. Kann man sich vorstellen, mit einem Hund glücklich zu werden, der so wird, wie diese Mutterhündin?</p>
<p>Wie eingangs beschrieben, sollte man keinesfalls einen Welpen mitnehmen, ohne die Mutterhündin zu Gesicht zu bekommen. In dem Fall hat der „Züchter“ fast immer etwas Unschönes zu verbergen. Die Aussage, die Mutterhündin möge keine Fremden, sollte ebenfalls Bedenken auslösen. Wie schon geschrieben, gibt die Mutterhündin den Welpen sehr viel mit. Vielleicht in dem Fall, ein sehr ängstliches Wesen oder die Tendenz, auf Neues mit aggressivem Verhalten zu reagieren?</p>
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<h5>der Besuch beim Züchter:</h5>
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<p>Welpen sind von Natur aus neugierig und kontaktfreudig, fast ohne Argwohn fremden Menschen gegenüber. Falls der ganze Wurf entsetzt flüchtet, wenn Sie die Wohnung oder den Hof betreten, sollten Sie das gleiche tun. Als Anfänger ist man mit einem solchen Welpen fast immer überfordert. Wenn er schon in vertrauter Umgebung im Kreise seiner Familie so reagiert, kann man sich vorstellen, wie die Umgewöhnung auf das neue Zuhause und vor allem erste Spaziergänge aussehen werden.</p>
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<div id="attachment_2294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2294" title="MythicSeabass Boxer" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/mythicseabass/4662962561/in/set-72157624064553023 " target="_blank">Mythic Seabass/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Wie reagiert die Mutterhündin? Natürlich ist zu erwarten, dass eine Golden Retriever Hündin fremde Menschen anders begrüßt als beispielsweise eine Kangal-Hündin. Aber gefällt Ihnen der Gedanke, dass ihr Welpe sich zu einem erwachsenen Hund entwickelt, der so ist wie diese Hündin?</p>
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<p>Wo leben die Welpen? Bekommen sie den Alltag der Menschen mit? Ist es dort sauber? Steht Spielzeug und frisches Wasser zu Verfügung? Einige Züchter bieten ihren Welpen einen ganzen Abenteuerspielplatz, mit wackelnden Untergründen, Raschelbändern, Bällebad, Sandkasten und verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Welpen entwickeln dadurch früh ein gutes Körpergefühl und gehen auch später offener auf Neues zu.</p>
<p>Was lernen die Welpen schon alles kennen? Alltagsgeräusche, Kinder, andere Tiere, Autofahren, erste Spaziergänge, Körperkoordination und Beschäftigungsmöglichkeiten? Wie lange pro Tag haben die Welpen menschlichen Kontakt? Wie genau beschäftigt sich der Züchter mit den Welpen?</p>
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<p>Sehen die Welpen (und die erwachsenen Hunde) gesund und gut gepflegt aus? Bei einem gesunden Welpen sind Nase und Augen frei von Verklebungen und Ausfluss, die Augen sind klar und glänzend. Hervorstehende Rippen weisen auf Mangelernährung hin, ein aufgedunsener Bauch kann Wurmbefall bedeuten. Der Welpe sollte keinesfalls apathisch wirken und auf Bewegungen und akustische Reize reagieren. Zahnfleisch und Lefzen sind rosa, die Ohren ohne üblen Geruch. Auch der Afterbereich sollte sauber sein.</p>
<p>Bei einem Rüden sollten 2 Hoden zu ertasten sein. Ein im Bauchraum verbliebener Hoden kann sich zu einem bösartigen Geschwür entwickeln, so dass eine Operation unumgänglich ist.</p>
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<div id="attachment_2295" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2295" title="fPat Murray Boxer " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/fpat/2960860271/in/set-72157608233070312/ " target="_blank">fPat Murray/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Ein guter Züchter wird einen Welpen zurück nehmen, wenn es überhaupt nicht funktioniert im neuen Heim. Geht der Züchter so mit seinen Hunden um, dass sie sich überhaupt vorstellen können, ihm den Welpen wieder zu bringen? Möchte der Züchter nach Abgabe des Welpen in Kontakt bleiben, Hilfe bei Schwierigkeiten leisten und über die Entwicklungsfortschritte des Welpen auf dem Laufenden gehalten werden?</p>
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<p>Impft und entwurmt der Züchter die Welpen regelmäßig?</p>
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<p>Ein guter Züchter hat sich viel mit den Welpen beschäftigt. Er kann Ihnen die verschieden Charaktere beschreiben und erzählt begeistert von den Erlebnissen und Entwicklungsfortschritten der einzelnen Welpen.</p>
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<p>Womit füttert der Züchter die Welpen?</p>
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<p>Wie verhalten sich die Welpen und vor allem die erwachsenen Tiere dem Züchter gegenüber?</p>
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<h5>und zusätzlich, falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt:</h5>
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<p>Lastet der Züchter seine Hunde Rassegerecht aus? Ein guter Züchter züchtet aus Liebe zur Rasse. Er wird sich gerne mit seinen Hunden beschäftigen und mit Begeisterung stundenlang über seine Rasse erzählen können.</p>
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<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2301" title="estoril" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/estoril/2288608868/in/set-72157603973253958/ " target="_blank">estoril/flickr</a> dem Labrador liegt das apportieren im Blut</p></div>
<p>Klärt der Züchter über typische Krankheiten oder Besonderheiten der Rasse auf? Sind die Elterntiere auf rassetypische Krankheiten untersucht? Falls der Züchter dies bejaht, kann er ihnen die Auswertungen der Gesundheitsuntersuchungen zeigen? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese sich just zu ihrem Besuch urplötzlich in Luft aufgelöst haben. Ein guter Züchter rechnet mit solchen Fragen und hat alle Unterlagen zu Hündin und Deckrüde bereits herausgesucht.</p>
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<p>Weist der Züchter auf Wesenszüge oder Rasseeigenschaften hin, die für manche Menschen problematisch werden könnten? Was ist an (Fell-)Pflege beim erwachsenen Hund nötig? Ein Züchter, der alles rosarot beschreibt, will vermutlich nur möglichst schnell seine Welpen verkaufen, egal an wen und egal, ob Hund und Halter zueinander passen.</p>
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<p>Fragen Sie nach den Zuchtzielen des Züchters. Warum hat er genau diese Hündin in die Zucht genommen, warum genau diesen Deckrüden ausgewählt? Da sollte mehr kommen als „die Hunde sind lieb und schön“.</p>
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<p>Behält der Züchter Hunde, die zuchtuntauglich sind oder zu alt für die Zucht geworden sind?</p>
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<p><strong>und was der Züchter Sie fragen wird:</strong></p>
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<div id="attachment_2302" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2302" title="wsilver shitzu malteser " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/3312285157/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Ein guter Züchter gibt seine Hunde, in die er sehr viel Herzblut und Zeit investiert hat, nicht dem Erstbesten mit. Er wird genau wissen wollen, warum Sie sich für diese Rasse entschieden haben. Er wird auch auf Charakterzüge der Rasse hinweisen, die manchen Menschen Schwierigkeiten bereiten könnten. Er wird wissen wollen, wie Sie den Hund auslasten möchten, wie er gehalten wird und warum Sie glauben, dass ein Hund in Ihren Tagesablauf passt. Er wird versuchen herauszuhören, ob Sie bereit sind, eventuelle Probleme geduldig anzugehen und ob Sie sich vorstellen können, was ein Hund an Aufwand bezüglich Arbeit, Zeit und Kosten bedeutet.</p>
<p>Viele Züchter haben auch persönliche Einstellungen zu Themen wie z.B., wie lange der Hund maximal alleine gelassen werden sollte oder ob er in eine (zeitweise) Zwingerhaltung vermittelt wird. Einige geben nur an Familien ab oder an Menschen mit Haus und Garten. Oder eine bestimmte Auslastung ist Voraussetzung. Um Enttäuschungen zu vermeiden, fragt man am besten schon beim ersten telefonischen Kontakt nach diesen „Mindestvoraussetzungen“.</p>
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<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/auswahl/">Vorüberlegungen und Züchterwahl</a></p>
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<p>weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir </a></p>
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		<title>Vollzeit-Arbeit und Hund</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/vollzeit-job-und-hund/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/vollzeit-job-und-hund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 12:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[welcher Hund passt zu mir?]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Viele Vollzeit-Berufstätige würden gerne ihr Leben mit einem Hund teilen. Jemand, der auf sie wartet, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Vollzeit-Berufstätige würden gerne ihr Leben mit einem Hund teilen. Jemand, der auf sie wartet, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, mit dem sie zusammen spazieren gehen und Abends auf der Couch kuscheln können. Aber ist es auch fair dem Hund gegenüber, ihn so lange alleine zu lassen? Welche Alternativen gibt es?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1478" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-0005.jpg"><img class="size-medium wp-image-1478" title="0005" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-0005-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Beschäftigung gesucht und gefunden</p></div>
<p>Bei einem Welpen ist Vollzeit-Arbeit und Hund tatsächlich oft nur schwer zu vereinbaren. Ein Welpe ist nicht innerhalb einer Urlaubszeit von 2 Wochen stubenrein zu bekommen oder zu erziehen. Auch ist es für viele Welpen reine Qual, ihn so lange alleine zu lassen. Alles ist fremd, er war zuvor nie ohne seine Mutter oder Geschwister, so ist es nicht verwunderlich, dass Welpen jammern, um irgendwie ihr Rudel zurück zu rufen. Das alleine bleiben muss langsam aufgebaut werden. Über mehrere Stunden tagsüber einhalten kann ein Welpe auch erst mit frühestens 4 Monaten.</p>
<p>Ein Welpe hat dazu recht kurze Schlaf- und Wachphasen. Er wird also mehrmals in der Zeit des alleine Bleibens aufwachen, hungrig, voller Tatendrang, mit drückender Blase und Verlassensängsten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Alternative ist die Übernahme eines erwachsenen Hundes. Ein erwachsener Hund verdöst die meiste Zeit des Tages, wenn er sonst gut ausgelastet ist und kann auch einige Stunden einhalten. Allerdings haben auch viele erwachsene Hunde ein Problem damit, alleine zurück gelassen zu werden. Auch bei ihnen kann es vorkommen, dass sie Ängste ausstehen, aus Frust das ganze Haus zusammen bellen oder sich „trösten“, indem sie die Wohnungseinrichtung zerkauen. Wenn der Hund in seinem alten Zuhause allerdings gut gelernt hat, alleine zu bleiben und man trotzdem einige Wochen frei nehmen kann, um den Hund an das neue Zuhause zu gewöhnen, hat man gute Chancen, dass es mit dem alleine bleiben klappt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei jedem Hund macht es aber Sinn, einen Plan B zu haben, falls es trotzdem zu Problemen kommt. Alternativen zum langen alleine lassen gibt es nämlich auch: mit etwas Glück findet man Rentner oder Schüler, die gerne zwischendurch mit dem Hund spazieren gehen. Teurer ist eine halbtägige oder ganztägige private Hundebetreuung. In einigen größeren Städten gibt es mittlerweile auch Hundetagesstätten. Als Paar kann man versuchen, die Arbeitszeiten so zu legen, dass der Hund nicht ganz so lange am Stück alleine bleiben muss (einer fängt sehr früh an, der andere möglichst spät). Vielleicht ist es auch möglich, die Mittagspause zu verlängern, um den Hund zwischendurch auslasten zu können. Und wenn man ganz viel Glück hat (und einen gut erzogenen Hund), erlaubt der Chef vielleicht sogar, dass der Hund mit ins Büro darf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_4147.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1479" title="DSC_4147" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_4147-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Eine weitere Frage ist, ob man vor und nach einem langen Arbeitstag tatsächlich immer noch die Energie hat, den Hund auszulasten. Der hatte schließlich den ganzen Tag nichts zu tun und ist nun voller Energie und Tatendrang. Ist man bereit, jeden (!) Tag mindestens eine Stunde früher aufzustehen, um spazieren zu gehen? Auch, wenn es noch dunkel ist und einen 5 Grad mit Dauerregen erwarten? Ist man bereit, jeden Abend eine große Runde mit dem Hund zu laufen, auch wenn man müde ist, das Wetter noch genauso schlecht ist wie am Morgen oder die beste Freundin fragt, ob man mit ins Kino möchte? Hat man auch die Zeit dazu, neben einkaufen, Haushalt, Garten, Kindern, anderen Hobbies…?<br />
In manches lässt sich ein Hund integrieren: Kinder zu Fuß zum Kindergarten bringen, Brötchen holen, die morgendliche Joggingrunde. Hundeschulen bieten oft Samstags Beschäftigungs- und Erziehungskurse an, deren Inhalte man auf der Abendrunde vertiefen kann. 20 Minuten &#8220;Kopfarbeit&#8221; + Austoben ist für einen Hund oft auslastender, als 1,5 Stunden langweiliger Spaziergang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Problem können Tierarztbesuche unter der Woche sein, wenn die Öffnungszeiten des Tierarztes nicht mit den Arbeitszeiten abgestimmt werden können. Bevor man zum Notdienst in eine Klinik fahren muss, können für kleinere Probleme oder zum Abklären der Notwendigkeit eines Klinikbesuches Portale wie <a href="https://www.drsam.de/" target="_blank">Dr. Sam</a> helfen. Hier beraten erfahrene Tierärzte rund um die Uhr und man erspart zudem seinem Hund den Stress eines Tierarzt-Besuches.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und manchmal kann es auch bedeuten ein Hundefreund zu sein, wenn man auf den ersehnten Vierbeiner verzichtet, weil man ihm kein artgerechtes Leben bieten kann. Stattdessen freuen sich z.B. Tierheime immer über zuverlässige Gassigänger und vielleicht findet man dabei auch den Hund, der genau ins Leben passt.</p>
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		</item>
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		<title>Passt ein Hund zu mir?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/passt-ein-hund-zu-mir/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 11:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[passendes Haustier]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Viele Menschen können sich ein Leben ohne Hund kaum mehr vorstellen. Hunde sind loyale Alltagsbegleiter, Seelentröster, Fitness-Trainer und Spielgefährten. Sie leben völlig im Hier und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1472" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_8132.jpg"><img class="size-medium wp-image-1472" title="passt ein Hund zu mir?" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_8132-300x199.jpg" alt="passt ein Hund zu mir?" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">passt ein Hund zu mir?</p></div>
<p>Viele Menschen können sich ein Leben ohne Hund kaum mehr vorstellen. Hunde sind loyale Alltagsbegleiter, Seelentröster, Fitness-Trainer und Spielgefährten. Sie leben völlig im Hier und Jetzt, sind „ehrlich“ und unmittelbar in ihren Reaktionen, beurteilen niemanden nach dem Äußeren und schließen sich ihren Menschen fast bedingungslos an. Wenn alles gut läuft… Auch so kann es kommen: der Hund jagt Fahrräder oder verschwindet stundenlang im Wald, pöbelt an der Leine, zerstört die Wohnung, wenn er alleine bleiben muss, hat Angst vor Kindern, verstümmelt sich vor Unterbeschäftigung selbst oder schert sich nicht im Mindesten darum, was sein Halter von ihm möchte. Ein Hund bedeutet sehr viel Verantwortung, einen hohen Zeitaufwand, manchmal starke Nerven und das über viele Jahre hinweg. Ein Hund ist ein soziales Lebewesen, das sich eng an seinen Menschen bindet. Er kann sich nicht aussuchen, von wem er aufgenommen wird, er muss mit dem leben, was ihm geboten wird. Umso wichtiger, sich vorher genau zu überlegen, ob ein Hund wirklich zu einem selbst und zu seinem Leben passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><em><strong>ein paar Denkanstöße:</strong></em></p>
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<p>Manche Menschen reagieren allergisch auf Hunde. Ist man sicher, dass dies in der eigenen Familie nicht der Fall ist?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1458" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2022.jpg"><img class="size-medium wp-image-1458" title="3468402406_cede01f202" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2022-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/kukorica/3468402406/" target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a></p></div>
<p>Sind alle Familienmitglieder mit dem Einzug des Hundes einverstanden? Wenn einer nur Zähneknirschend zustimmt, sind Missstimmungen und Vorwürfe bei kleineren Problemen mit dem Hund fast vorprogrammiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leben bereits Tiere in ihrem Haushalt? Vor allem Welpen sind meist recht problemlos an andere Haustiere zu gewöhnen. Einige Katzen weigern sich jedoch, fortan ihr Zuhause mit einem Hund teilen zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist der Vermieter mit der Hundehaltung einverstanden? Um keine böse Überraschung zu erleben, die Erlaubnis unbedingt schriftlich geben lassen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde werden etwa 10 – 15 Jahre alt. Kann man den Hund für diese lange Zeit in sein Leben einplanen? Was ist, wenn ein Baby kommt, die Teenager-Tochter, die den Hund unbedingt wollte, auszieht, man die Wohnung wechseln muss oder in den Beruf zurück kehrt? Eine Option kann ein Hundesenior aus dem Tierheim sein, dem man noch einige schöne Jahre bieten kann. Die Zeitspanne mit Hund ist dennoch überschaubarer und ein Senior bringt in der Regel sehr viel Gelassenheit und Alltagsroutine bereits mit. Viele Anregungen zum Leben mit einem alten Hund findet man<a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/alter_hund/"> hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0218.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1467" title="DSC_0218" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0218-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /></a>Die Erziehung eines jungen Hundes ist sehr aufwändig. Um aus dem Welpen und später dem Jung&#8221;rüpel&#8221; einen wirklich alltagstauglichen und zuverlässigen Begleiter zu machen, braucht es zumindest, bis der Hund etwa 1-3 Jahre alt ist. Ein junger Hund muss sorgsam mit seiner Umwelt vertraut gemacht werden, um sich später gelassen und souverän in dieser bewegen zu können. Auch das Üben der Kommandos, das Alleinebleiben und die Vermittlung der Haushaltsregeln können je nach Hund recht aufwändig sein. Hat man genug Zeit und Lust, dem Hund all dies beizubringen?</p>
<p>Was passiert, wenn der Hund gar nicht alleine bleiben kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde bringen Dreck ins Haus. Die meisten Rassen verlieren zumindest im Fellwechsel viele Haare, einige Rassen haaren das ganze Jahr über etwas. Dazu kommt, vor allem bei langhaarigen Rassen, dass es kaum möglich ist, nach einem Spaziergang bei Matschwetter sämtlichen Dreck vom Hund zu entfernen. Es verteilt sich zwangsläufig einiges in der Wohnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde brauchen Platz im Auto. Klingt logisch, kann Familien aber bei größeren Ausflügen oder Urlaubsreisen doch vor Probleme stellen. Man kann auch einen kleinen Hund nicht einfach auf den Schoß nehmen, sondern muss ihn im Auto sichern. Das bedeutet, er muss z.B. angeschnallt auf der Rückbank mitfahren oder in einer stabilen Box im Kofferraum. Auch ein kleiner Hund entwickelt bei einem Auffahrunfall bei höherem Tempo eine enorme Durchschlagskraft, was auch für die Menschen im Auto sehr gefährlich werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1464" title="wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Hunde kosten viel Geld. Die Anschaffung ist dabei noch der geringste Posten, selbst bei einem teuren Rassehund. Futter, Spielzeug, Körbchen, Leinen, Kauknochen, Versicherung, Hundesteuer, Pflegemittel, Hundeschule, Hundesitter und vor allem Tierarztbesuche summieren sich im Laufe eines Hundelebens in etwa auf den Wert eines Kleinwagens. Falls der Hund keine schweren Krankheiten hat… Dabei gilt beim durchschnittlich gesunden Hund: je größer der Hund, umso teurer. Wer kein Geld hat, um die Behandlung schwerer Krankheiten oder Unfälle bezahlen zu können, sollte über den Abschluss einer Kranken- oder OP-Versicherung nachdenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht alle Menschen mögen Hunde. Vielleicht haben manche Verwandte Angst vor Hunden oder einige Freunde möchten eine Wohnung lieber nicht betreten, wenn da ein Hund um sie herum wuselt. Auch auf Spaziergängen trifft man auf ängstliche Menschen, hier hilft vor allem Rücksichtsnahme und gute Erziehung des Hundes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde brauchen Zeit, jeden Tag Zuwendung, Auslastung und Aufmerksamkeit. Ein erwachsener Hund sollte mindestens einmal am Tag einen längeren Spaziergang machen dürfen. Ein Garten ist kein Ersatz für Beschäftigung oder Spaziergänge. Der Hund kennt den Garten bald in- und auswendig und mit sich selbst spielen macht wenig Spaß. Wie viel ein Hund letztlich an Bewegung und Beschäftigung braucht, hängt sehr vom Alter und der Rasse ab. Für eine aktive Rasse sollte ein Spaziergang täglich mindestens 1,5 Stunden in Anspruch nehmen. Zusätzlich sind weitere kürzere Gänge und je nach Hundetyp auch Kopfarbeit nötig. Täglich, egal bei welchem Wetter, egal wie hart der Arbeitstag war, ob etwas Interessantes im Fernsehen kommt oder man lieber mit der Freundin shoppen gehen würde.</p>
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<div id="attachment_1469" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_927b6.jpg"><img class="size-medium wp-image-1469 " title="DSC_927b6" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_927b6-300x260.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Spiel oder Ernst?</p></div>
<p>Hunde kommunizieren weniger über Laute, sondern über Körpersprache und Mimik. Es lohnt, sich bereits im Vorfeld mit beidem auseinander zu setzen, um seinen Hund besser verstehen und deuten zu können.Auch die menschliche Körpersprache hat einen starken Einfluss auf Hunde, teils ohne, dass es den Menschen selbst bewusst ist. Beispiel: unter Hunden ist es höflich, beim annähern an einen fremden Hund einen Bogen zu laufen und diesem nicht in die Augen zu sehen. So signalisiert der Hund, dass er keine Konfrontation will. Das genaue Gegenteil von einer menschlichen höflichen Begrüßung. Ein Problem kann dies z.B. darstellen, wenn ein Mensch seinen Hund ungeduldig ruft. Der Hund hört den Missmut und nähert sich im Bogen. Um die Situation zu entschärfen, nimmt er auch Tempo aus seinen Bewegungen. Der Mensch denkt sich, der „blöde“ Hund macht auch noch Faxen und trödelt rum… Auch das Wedeln des Hundes wird oft fehl interpretiert. In erster Linie bedeutet es Erregung, das kann natürlich auch freudige Erregung sein. Entscheidend ist aber die gesamte Körpersprache des Hundes.</p>
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<p>Je nach Bundesland, Stadt oder Gemeinde, gibt es verschiedene Auflagen, die bei einer Hundehaltung zu berücksichtigen sind. In NRW beispielsweise muss der Hundehalter bei einem Hund ab 40cm Schulterhöhe oder ab 20kg Körpergewicht einen Sachkundenachweis erbringen (richtiges Ausfüllen eines Fragenkataloges) und der Hund muss gechipt und Haftpflicht versichert sein. In vielen Bundesländern ist die Haltung bestimmter Rassen mit Auflagen verbunden. In einigen Gemeinden/Städten ist es ganz untersagt, seinen Hund außerhalb von Privatgrundstücken frei laufen zu lassen. Kann und möchte man die jeweiligen Auflagen erfüllen?</p>
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<div id="attachment_1474" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-1474" title="Nederlandse-schapendoes-01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Nederlandse-schapendoes-01-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schapendoes</p></div>
<p>Einige Rassen bedürfen spezieller Pflege, müssen z.B. regelmäßig getrimmt werden oder brauchen viel Fellpflege, um nicht zu verfilzen. Dies kann teuer und/oder zeitaufwändig sein.</p>
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<p>Kinder sind weder in der Lage, den Hund zu erziehen, noch ihn alleine ausreichend auszulasten. Wenn ein Hund einziehen soll, muss den Erwachsenen klar sein, dass völlig unabhängig von allen Versprechungen der Kinder, die Hauptarbeit bei ihnen liegen wird. Vor allem kleinere Kinder sollte man nie mit einem Welpen alleine in einem Raum lassen, da weder auf die Reaktion des Kindes noch auf die Reaktion des Welpens Verlass ist. Bei einem erwachsenen Hund und älteren Kindern muss individuell entschieden werden, wie viel Vertrauen in beide Seiten gerechtfertigt ist.</p>
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<p>Was passiert mit dem Hund, wenn man in Urlaub fahren möchte? Hat man einen zuverlässigen Hundesitter? Oder kann man zur Not eine Tierpension bezahlen? Soll der Hund mit? Das schränkt sowohl die Auswahl an Urlaubsländern als auch die Auswahl der Unterkünfte stark ein. Passt der Hund neben Kindern und Gepäck überhaupt noch ins Auto?</p>
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