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	<title>Tierfreund &#187; typisch Frettchen</title>
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		<title>Sozialverhalten von Frettchen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 13:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Sozialverhalten &#160; Frettchen sind keine „Rudeltiere, womit sie auch nicht zwingend Artgenossen brauchen. Wohl aber sind Frettchen sehr gesellig und mit anderen Frettchen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Sozialverhalten</h5>
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<div id="attachment_4358" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-91.jpg"><img class=" wp-image-4358 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-91-300x266.jpg" alt="Frettchen beim Fressen" width="270" height="239" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/7121078863/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a> futterneidisch sind Frettchen meist nicht</p></div>
<p>Frettchen sind keine „Rudeltiere, womit sie auch nicht zwingend Artgenossen brauchen. Wohl aber sind Frettchen sehr gesellig und mit anderen Frettchen kann wunderbar gespielt und getobt werden, Körperkontakt und natürliche Kommunikation finden statt. Vor allem, wenn man nicht sehr viel Zeit für sein Frettchen hat, sollten daher mindestens 2 Tiere gehalten werden. Dabei ist es wie mit Hunden und Katzen: es gibt Sympathien und Antipatien, einige lieben sich, andere ignorieren sich, manche reagieren aggressiv aufeinander. Teils gibt es geschlechtliche Vorlieben, vor allem bei unkastrierten Rüden. Zur Zusammenführung eignet sich neutraler Boden, z.B. ein Spaziergang. In jedem Fall muss viel Platz mit Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein. Kleinere Rangeleien beim Kennenlernen sind normal, beißt ein Tier jedoch ernsthaft zu, müssen die Tiere wieder getrennt werden. Es kann helfen, in dem Fall eine langsame Gewöhnung vorzunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da ihre wilden Urahnen nicht im Rudel leben, zeigen Frettchen einiges an typischem Rudelverhalten nicht: sie jagen nicht gemeinsam, sie zeigen kaum Futterneid, sie helfen sich nicht bei der Aufzucht und der Jungtiere und haben keine strikte Rangordnung. Da Frettchen aber sehr wohl in der Lage sind, sozial zu interagieren, gehen einige ihrer Verhaltensweisen durchaus Richtung „Rudelleben“: sie spielen miteinander, sie kommunizieren und lernen, wie ihr Gegenüber auf ihre Signale reagiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Kommunikation</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen sind eher leise Tiere, die vor allem über Körpersprache kommunizieren. Einige typische Laute gibt es aber: ein Laut der Freude oder der freudigen Erregung ist ein hohes „gackern“, das auch bei der Begrüßung gezeigt wird. Dunklere, ähnlich klingende Laute werden als „Mitteilung“ genutzt: das Frettchen möchte etwas von seinem Gegenüber. Manche Frettchen sind dabei recht redselig und der Mensch kann verstehen lernen, was genau das Frettchen mit dem jeweiligen Laut erreichen will.</p>
<p>Daneben können Frettchen brummen und fauchen, wenn ihnen etwas nicht passt und ein schrilles Schreien oder Quietschen von sich geben, wenn sie Angst haben. In seltenen Fällen „bellen“ Frettchen, ein Drohschrei, um den Gegner einzuschüchtern. Fauchen und Bellen zeigen manche jüngeren Frettchen auch im Spiel.</p>
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<p><strong>und einige typische Verhaltensweisen:</strong></p>
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<div id="attachment_4359" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-21.jpg"><img class=" wp-image-4359 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-21-300x266.jpg" alt="" width="270" height="239" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6831362735/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a></p></div>
<p>hüpfen: Wenn Frettchen aus dem Käfig dürfen, hüpfen und springen sie wild durch die Gegend, lassen aufgestaute Energie ab und gehen dann häufig zu einer Spielaufforderung über.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rückwärts laufen mit steil aufgerichtetem Schwanz und aufgerissenem Maul: Spielaufforderung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Platt ausgestreckt auf dem Boden liegen: das Gegenteil einer „Angriffsstellung“, oft als kurzes Beschwichtigen oder Pause im Spiel genutzt. Teils auch ausgebaut zu: das Frettchen bittet seinen Menschen um etwas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Frettchen ein Gegenüber nicht mögen oder ihnen etwas sehr suspekt ist, stellen sie das Fell am Körper auf. Bewegt sich das Frettchen dabei langsam vorwärts, ist es angriffsbereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwanzwedeln (mehr ein hin und her zucken) bedeutet Erregung/Aufregung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sich gegenseitig putzen ist eine Geste der sozialen Interaktion und drückt Zugehörigkeit aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ähnlich Hunden, beschnüffeln Frettchen sich zur Begrüßung am After, um Informationen über den Gegenüber zu erhalten. Daneben beschnüffeln sich Frettchen auch an den Ohren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Körperbau und Entwicklung von Frettchen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 12:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>

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<h5>Körperbau und Sinne</h5>
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<p>Der Körperbau von Frettchen ist sehr charakteristisch: ein lang gezogener, schlanker und biegsamer Rumpf, mit kurzen, kräftigen Beinen und langem, buschigen Schwanz. Der rundliche Kopf ist kaum vom Körper abgesetzt, mit kleinen Knopfaugen und halbrunden Ohren. Rüden werden etwa 35 – 50cm lang, Fähen 30 – 40cm (jeweils kommt da noch die Schwanzlänge hinzu). Das Gewicht beträgt bei Rüden etwa 900 – 2000g, bei Fähen 600 – 900g, im Winter grundsätzlich etwas mehr als im Sommer. Bei guter Pflege und Ernährung beträgt die Lebenserwartung 8-12 Jahre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4346" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-31.jpg"><img class=" wp-image-4346 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-31-300x275.jpg" alt="Frettchen" width="270" height="248" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/6929287719/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a></p></div>
<p>Optimiert ist der Körperbau auf das Jagen in engen Kaninchenbauten. So helfen auch die Tasthaare am Kopf, sich im Dunkeln zu orientieren. Sehr gut entwickelt sind der Geruchssinn und das Gehör, die Augen sind nach menschlichen Maßstäben dagegen eher „schlecht“. Tatsächlich haben sie aber nur eine andere Optimierung: Menschen können gut bei Tag sehen, haben ein recht hoch entwickeltes Farbensehen und können bei genügend Licht auch unbewegte Gegenstände sehr differenziert betrachten. Bei Frettchen ist das Sehen optimiert auf Dämmerungs- und Nachtsicht, außerdem auf das Erkennen von schnellen Bewegungen. Farben und unbewegte Objekte sehen sie dafür weniger gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frettchen haben eine extrem biegsame Wirbelsäule und können ihren Kopf um fast 180 Grad drehen. Wie beim Hund können die Krallen nicht eingezogen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei starker Aufregung, Angst oder Schmerz, kann über die Analdrüsen ein stark stinkendes Sekret abgegeben werden. Im Alltag mit dem Frettchen passiert das aber in aller Regel nicht.</p>
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<h5>Entwicklung</h5>
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<div id="attachment_4347" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Kimberly-Tamkun-USFWS.jpg"><img class="size-medium wp-image-4347" title="Kimberly Tamkun  USFWS" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Kimberly-Tamkun-USFWS-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/usfwsmtnprairie/5833419295/in/set-72157625419878176 " target="_blank">Kimberly Tamkun / USFWS/flickr</a></p></div>
<p>Die Fähe wird im Frühjahr nach ihrer Geburt geschlechtsreif und kommt ab dann jedes Frühjahr in die Ranz. Leider ist es nicht selten, dass es zu einer unter Umständen tödlich endenden Dauerranz kommt. Eine Kastration wird daher empfohlen, wenn man nicht züchten möchte. Auch Rüden werden mit 9 Monaten geschlechtsreif, riechen nun stärker und markieren ihr Revier. Auch hier wird eine Kastration empfohlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Jungtiere kommen meist im Frühsommer zur Welt. Sie sind zu Anfang noch blind und taub und nur von einem dünnen Fellfilm überzogen. Mit 2-3 Wochen werden sie langsam aktiver und beginnen, sich mit ihrer Umwelt und den anderen Frettchen in der Wurfkiste auseinander zu setzen. Mit gut 4 Wochen öffnen sich die Augen und die Frettchen fangen an, Jagdspiele zu spielen, Futter zu horten und suchen zuverlässig eine feste Lösestelle auf. Mit 5-6 Wochen erkunden sie langsam auch die nähere Umgebung der Wurfkiste und werden etwas selbständiger. Das Säugen wird langsam zu Gunsten fester Nahrung reduziert und schließlich mit etwa 7-8 Wochen eingestellt. Mit 8 Wochen können die Frettchen dann zu ihren neuen Besitzern umziehen.</p>
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<h5>Fell</h5>
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<p>Das Fell ist dicht, aber eng anliegend, mit Unterwolle. Schwitzen können Frettchen nicht, wechseln dafür aber von Sommer- zu Winterfell. Dennoch ist es wichtig, dass sie sich im Sommer immer an schattige Orte und im Winter immer an frostfreie Orte zurück ziehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4348" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-10.jpg"><img class=" wp-image-4348 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-10-300x245.jpg" alt="" width="270" height="221" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/7781944476/in/set-72157629197562956 " target="_blank">Max Moreau/flickr</a></p></div>
<p>An Farben gab es zu früheren Zeiten, als das Frettchen vor allem Jagdbegleiter war, fast nur „Albino“, also weiß mit roten Augen. So konnte es zuverlässig vom zu erlegenden Wild unterschieden werden.<br />
Heute, da das Frettchen vor allem Haustier ist, gibt es eine Reihe mehr Farben. Iltisfarben ist das typische Wildfarben der Urform des Frettchens: dunkle Grannenhaare mit heller Unterwolle und eine Gesichtsmaske (ähnlich wie beim Waschbär) mit weißer Schnauze und hellen Bereiche über dem Auge, dazu helle Ohrränder. Beliebt ist auch Harlekin, das ähnlich dem Iltisfarbenen ist, jedoch mit hellen Bereichen an den Pfoten, der Brust und/oder an Bauch und Innenschenkeln. Beim Zimtfarbenen Frettchen hat das Fell einen helleren Braunton, eine Gesichtsmaske ist kaum erkennbar. Vor allem in den USA wird versucht, besonders ausgefallene Farben zu züchten. Meist geht dies mit starker Inzucht einher und oft auch mit daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen.</p>
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		<title>Geschichte des Frettchens</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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<div id="attachment_4190" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-8.jpg"><img class=" wp-image-4190 " title="Max Moreau " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Max-Moreau-8-300x271.jpg" alt="Frettchen" width="270" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/9426349@N07/7153136731/in/set-72157629197562956 " target="_blank"> Max Moreau/flickr</a> Frettchen im Garten</p></div>
<p>Heute sind Frettchen eher wenig bekannte und verbreitete Haustiere, das war in früheren Zeiten anders. Schon einige Jahrhunderte vor Christus fanden Frettchen erstmals bei den alten Griechen und Römern Erwähnung, belegt ist z.B., dass Kaiser Augustus sie zur Bekämpfung von Wildkaninchen auf den Balearen einführte. Tatsächlich wurden Frettchen lange in erster Linie als Jagdbegleiter auf Kleintiere gehalten. Ihre Verbreitung folgte dabei der des Wildkaninchens, das ursprünglich nur auf der Iberischen Halbinsel Zuhause war. Als Jagdobjekt wurde das Kaninchen dann vom Menschen langsam  weltweit eingebürgert, wobei es sich an seinen neuen Standorten schnell massenhaft vermehrte. Nicht immer zur Freude der heimischen Flora und Fauna. Das Frettchen war der perfekte Jagdhelfer auf Kaninchen, da es durch seinen Körperbau selbst in engste Kaninchenbauten passt. Im Mittelalter waren Frettchen zur Ungezieferbekämpfung auf Höfen sogar ähnlich beliebt wie Katzen und als Jagdbegleiter in Europa weit verbreitet. Heute werden Frettchen zur Jagd kaum noch eingesetzt und auf Höfen wurden sie vollständig von Katzen abgelöst. Die meisten Frettchen werden nun als quirlige Haustiere von Liebhabern gehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4192" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Ryan-Hagerty-USFWS.jpg"><img class="size-medium wp-image-4192 " title="Ryan Hagerty  USFWS" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/12/Ryan-Hagerty-USFWS-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/usfwsmtnprairie/5219325101/in/set-72157625419878176 " target="_blank"> Ryan Hagerty/USFWS/ flickr</a> Iltis</p></div>
<p>Frettchen sind dabei keine Wildtiere, sondern domestizierte Haustiere (ähnlich wie der Hund eben kein Wolf mehr ist). Ihre Vorfahren sind der europäische Waldiltis und eventuell auch der afrikanische Steppeniltis. Es handelt sich also um „marderartige“ und damit nicht um eine Art „Nagetier“, sondern um kleine Raubtiere (Carnivoren). Tatsächlich ist das Frettchen neben Hund und Katze das einzige domestizierte Raubtier. Die Familie der Marderartigen umfasst über 60 Arten, die fast weltweit zu finden sind. Hierzu gehören z.B. auch der Seeotter und der Dachs.<br />
Mit der Domestikation einher gehen meist ein aufgeschlosseneres Wesen, ein kleineres Gehirn und eine höhere Farbvielfalt. Das trifft auch auf das Frettchen zu. Im Vergleich zum Iltis ist das Frettchen darüber hinaus friedlicher und ruhiger. In freier Natur sind Frettchen nur bedingt überlebensfähig.</p>
<p>Der Iltis, und damit auch das Frettchen, gehören zu den Stinkmardern, da sie über Analdrüsen ein stinkendes Sekret absondern können. Der in Deutschland heimische Waldiltis ist vor allem dämmerungsaktiv, um die 30-45cm groß (ohne Schwanz) und ernährt sich von z.B. Mäusen, Vögeln, Eiern, Kaninchen, Obst und sogar Insekten und Schlangen. In freier Natur wird der Iltis etwa 5-8 Jahre alt.</p>
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