<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tierfreund &#187; typisch Katze</title>
	<atom:link href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/katzen/typisch_katze/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tierfreund.de</link>
	<description>Herzlich Willkommen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Aug 2025 13:27:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.2</generator>
		<item>
		<title>Die Fellpflege der Katze</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/fellpflege/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/fellpflege/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 14:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1086</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Katzen putzen sich über den Teig verteilt mehrere Stunden. Ein Grund hierfür ist die Pflege des Fells. Abgestorbene Haare werden so entfernt, das Fell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1087" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_6436.jpg"><img class="size-medium wp-image-1087" title="die Pflege des Fell übernehmen Katzen meist selbst" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_6436-300x199.jpg" alt="die Pflege des Fell übernehmen Katzen meist selbst" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">die Pflege des Fell übernehmen Katzen meist selbst</p></div>
<p>Katzen putzen sich über den Teig verteilt mehrere Stunden. Ein Grund hierfür ist die Pflege des Fells. Abgestorbene Haare werden so entfernt, das Fell bleibt geschmeidig und sauber. Außerdem wird die Talgproduktion der Drüsen angeregt, was das Fell leicht fettig und damit wetterfester macht. Ein weiterer Grund für das häufige Putzen ist, dass Katzen am Körper keine Schweißdrüsen besitzen. Durch das Lecken wird Feuchtigkeit auf dem Fell verteilt, die beim verdunsten Kühle erzeugt, wie der menschliche Schweiß auch. Daneben entfernt die Katze durch das Lecken Gerüche, die sie nicht an sich haben will. Nicht nur deshalb ist putzen für die Katze auch eine wichtige Form von Stressabbau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist die Aufnahme von Vitamin D, das an der Körperoberfläche bei Sonneneinstrahlung gebildet wird. Leider nehmen Katzen über das Putzen aber auch viele Giftstoffe auf. Das ist vor allem ein Problem bei Katzen, die in einem Raucherhaushalt leben müssen. Auch Freigängerkatzen in der Stadt sind gefährdet durch die vielen Umweltgifte wie z.B. die Autoabgase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die meisten Katzen benötigen keine weitere Fellpflege durch den Menschen. Vor allem vom &#8220;baden&#8221; sollte möglichst abgesehen werden, zumal mit Shampoo oder ähnlichem, das nicht speziell für Katzen konzipiert wurde. Zum einen wird durch falsche Pflege die natürliche Fettschicht zerstört, das Fell wird stumpf, weniger wetterfest und die Haut der Katze wird angegriffen. Zum anderen legen Katzen sehr viel Wert auf ihren Eigengeruch und sind zudem in aller Regel wasserscheu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Langhaarkatzen benötigen dagegen bestenfalls tägliche Pflege: das Fell verfilzt leicht, das Bürsten wird so schnell zur Qual und schließlich hilft nur noch, die Katze zu scheren. Auch alte Katzen muss man häufig bei der Pflege des Fells unterstützen, wenn sie selbst es nicht schaffen, sich überall zu putzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/fellpflege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie jagen Katzen?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/wie-jagen-katze/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/wie-jagen-katze/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 14:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1083</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Katzen sind Schleich- und Lauerjäger. Sie pirschen sich nahezu lautlos an und verharren dann reglos, bis die Beute in Schlagdistanz kommt. Dabei sind Katzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen sind Schleich- und Lauerjäger. Sie pirschen sich nahezu lautlos an und verharren dann reglos, bis die Beute in Schlagdistanz kommt. Dabei sind Katzen bemerkenswert geduldig und können durchaus eine Stunde und länger nur mit lauern verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/8049A812.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1084" title="8049A8~1" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/8049A812-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a>Warum Katzen mit ihrer Beute „spielen“, ist umstritten. Ein Argument ist das Befriedigen der Jagdlust. Daneben trainiert die Katze im Spiel mit der Beute ihre Jagdtechniken und Reaktionen. Mutterkatzen lehren außerdem ihrem Nachwuchs so das richtige Jagen.</p>
<p>Eine ganz andere Hypothese ist, dass Katzen so potentiell gefährliche Beute (Ratten z.B.) mürbe machen, bevor sie mit dem empfindlichen Kopf zum Tötungsbiss in die Nähe des Beutetieres kommen. Dazu passt, dass vor allem Stadtkatzen, bzw. relativ ungeübte, gut gefütterte Katzen viel mit Beute spielen. Umso geübter die Katze ist und je mehr sie auf Beute zu ihrer Ernährung angewiesen ist, umso weniger ist dieses „Spielverhalten“ zu beobachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tatsächlich ist der Jagdtrieb selbst aber relativ unabhängig davon, ob die Katze hungrig ist oder nicht. Eine gut gefütterte Katze tötet nicht zwangsläufig weniger Mäuse, teils ist sie sogar eher erfolgreicher, weil sie nicht aus Hunger zu Überreaktionen neigt. Katzen, die nicht töten müssen, um zu überleben, bringen ihren Menschen gerne die Beutetiere mit. Eine Erklärung hierfür ist, dass die Katze ihren Menschen in dem Moment als Kindesersatz sieht. Sie bringt dem Menschen ihre Beute mit, damit dieser auch etwas davon hat und so vielleicht auch selbst mal ein erfolgreicherer Jäger wird. Tatsächlich neigen Katzen aber auch unabhängig von ihrem Menschen dazu, ihre Beute nach dem Fangen ins Kern-Territorium zu bringen, da dies ein ruhiger, sicherer Ort zum fressen ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/wie-jagen-katze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katzenverhalten: Körpersprache und Lautsprache</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/katzenverhalten-korpersprache-und-lautsprache/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/katzenverhalten-korpersprache-und-lautsprache/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 13:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1074</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Katzen haben vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. Sehr wichtig sind Gerüche, die sowohl bei direkten Begegnungen Aufschluss über Geschlecht und Rang zulassen, als auch auf Distanz zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen haben vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. Sehr wichtig sind Gerüche, die sowohl bei direkten Begegnungen Aufschluss über Geschlecht und Rang zulassen, als auch auf Distanz zur Markierung des Reviers eingesetzt werden. Daneben ist die Körpersprache und Mimik der Katze das wichtigste direkte Kommunikationsmittel. Laute spielen dagegen eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen kommunizieren über ihren ganzen Körper. Für den Menschen am einfachsten ersichtlich ist die Schwanzhaltung, die Ohrenhaltung und die deutlichen Mimiken bei z.B. Angst oder Aggression.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Augen</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/wiki_pdCat_with_green_eyes.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1075" title="green_eyes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/wiki_pdCat_with_green_eyes-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Blickkontakt ist für Katzen ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel. Mit vertrauten Bezugspersonen in entspannter Stimmung bedeutet Blickkontakt in erster Linie Aufmerksamkeit. Wenn Katzen allerdings beschwichtigen, Streit aus dem Weg gehen möchten oder ihr Mensch mit ihnen schimpft, vermeiden sie Blickkontakt. Sie drehen den Kopf weg und versuchen so, Spannung aus der Situation zu nehmen. Ebenso signalisiert so eine Katze einer anderen Unterwürfigkeit und Friedfertigkeit.</p>
<p>Droht eine Katze oder fordert sie Unterwürfigkeit ein, so starrt sie die andere Katze an. So suchen sich Katzen bei Besuch gerne den Schoß des Menschen zum niederlassen aus, der am wenigsten Interesse an der Katze zeigt. Er verhält sich aus Katzensicht deutlich höflicher und freundlicher, als der Katzenliebhaber, der sie die ganze Zeit anstarrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Weiten der Pupillen ist unabhängig vom Lichteinfall bei größerer Erregung zu beobachten. Z.B. beim Anblick eines Feindes, aber auch wenn der Mensch mit dem Lieblingsfutter kommt. Im Gegenzug kommt es bei einer offensiv drohenden selbstbewussten Katze zu einer Verengung der Pupillen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein anschauen mit halb geschlossenen Lidern ist bei Katzen grundsätzlich eine freundlich aufmerksame Geste. Blinzeln kann eine Übersprungshandlung bei Stress oder auch eine Beschwichtigungsgeste sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ohrenhaltung</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_0101.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1076" title="DSC_0101" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_0101-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a>Die Ohren können von der Katze gedreht und auch angelegt werden. Eine ganze Reihe von Muskeln lassen eine äußerst präzise Ausrichtung zu, um Geräusche optimal aufnehmen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daneben kann die Ohrstellung auch als Stimmungsbarometer her halten. Bei Entspannung sind die Ohren nach vorne gerichtet, es sei denn, die Katze hört Geräusche aus einer anderen Richtung. Bei Fixierung auf ein interessantes Objekt, richten sich die Ohren ganz auf und sind frontal nach vorne gedreht. Eine nervöse Katze zeigt zuckende Ohren oder rasch wechselnde Ohrstellungen. Eine ängstlich-defensive Katze legt die Ohren an, damit sie im Falle eines Angriffs besser geschützt sind. Eine Katze, die die Ohröffnung nach hinten dreht, dabei die Ohren aber aufgestellt lässt, signalisiert selbstbewusst drohendes, angriffsbereites Verhalten. Wildkatzen besitzen einen großen Fleck auf den Ohren, der in dieser Ohrposition sichtbar wird. Dieser Fleck wirkt als weiteres Auge, was sehr imponierend und dominant wirkt. Aus dieser Position können die Ohren außerdem blitzschnell ganz angelegt werden, wenn die Katze endgültig angreift oder angegriffen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>die Schwanzhaltung</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1077" class="wp-caption alignright" style="width: 233px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_0107.jpg"><img class="size-medium wp-image-1077" title="DSC_0107" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_0107-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hund und Katze drücken sich unterschiedlich aus</p></div>
<p>Die Schwanzhaltung sagt ebenfalls sehr viel über die Stimmung und die Absichten einer Katze aus. Ist der Schwanz leicht nach unten gebogen oder etwa horizontal und ruhig, ist die Katze entspannt. Bei Interesse an etwas richtet der Schwanz sich auf. Mit senkrecht nach oben gerichtetem Schwanz begrüßt die Katze ihren Menschen oder ist voller Vorfreude auf etwas. Die Erregung kann man an einem leichten Zittern der Schwanzspitze erkennen. Bei hoch getragenem Schwanz und abgeknickter Schwanzspitze signalisiert die Katze Vorfreude oder Begrüßung mit leichten Vorbehalten oder etwas Anspannung. Ein senkrecht erhobener Schwanz ist aber immer ein Zeichen, dass die Katze freundlich gesonnen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein eingeklemmter Schwanz ist ein Zeichen von Unterwerfung. Ein aufplustern der Haare am Schwanz deutet auf Furcht oder Aggressivität hin, je nachdem, ob der Schwanz dabei tief oder waagerecht getragen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein wedelnder Schwanz drückt ambivalente Stimmung aus, die Katze ist hin und her gerissen, befindet sich in einer Konfliktsituation. So kann man das „wedeln“ z.B. beobachten, wenn die Katze gerne ihr Territorium begehen würde, es draußen aber regnet. Auch wenn die Katze zwischen Flucht und Angriff schwankt oder etwas sie irritiert, wedelt sie. Wedelt nur die Schwanzspitze, handelt es sich um eine leichte Erregung. Peitscht der Schwanz kräftig hin und her, ist eine sehr starke Erregung, die auch in einen Angriff münden könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Lautsprache</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommunikation über Laute findet vor allem zwischen einer Katzenmutter und ihren Jungen statt, weniger zwischen erwachsenen Katzen. Menschen gegenüber bleiben viele Katzen allerdings auch im Erwachsenenalter sehr redselig. Die Katzenmutter warnt, beruhigt, lockt und ermahnt ihre Jungen über Laute. Menschen gegenüber teilen Katzen über Laute ihre Stimmung mit und auch, wenn sie einen Wunsch erfüllt haben möchten, z.B. raus wollen oder Hunger haben. Dies kann als bemerkenswerte Anpassung an den Menschen gesehen werden, der bekanntlich sehr viel über Worte kommuniziert und diese Art der Kommunikation so bei Tieren auch leicht versteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/P4300034.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1078" title="CAMERA" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/P4300034-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a>Schnurren ist in erster Linie ein Ausdruck von Wohlbefinden und freundlicher Gesinnung. Tatsächlich nutzen Katzen das Schnurren untereinander auch, um freundliche Absichten oder Unterlegenheit zu demonstrieren. Daneben zeigen neuere Untersuchungen, dass Katzen durch das Schnurren auch Selbstheilungskräfte hervorrufen und somit Heilungsprozesse beschleunigen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie das Schnurren zustande kommt, ist noch nicht endgültig geklärt. Eine Theorie besagt, dass das Schnurren durch ein zweites Paar Stimmbänder erzeugt wird, das die Katze besitzt. Darüber würde die Luft beim ein- und ausatmen streichen, die Stimmbänder zum vibrieren bringen und so den Ton erzeugen. Diese Theorie wird mittlerweile aber als eher unwahrscheinlich angesehen. Daneben gibt es die sogenannte Kehlkopf-Hypothese, die das Schnurren auf schnelle Muskelkontraktionen des Kehlkopfes zurück führt. Dies soll die Atemluft zum vibrieren bringen und so den Ton erzeugen. Eine dritte Hypothese ist die Zungenbein-Hypothese, die das Schnurren durch die Reibung der Atemluft über das Zungenbein erklärt. Bei Großkatzen ist dies elastisch, bei Katzen dagegen vollständig verknöchert. Dies könnte der Grund dafür sein, dass Haus-Katzen schnurren und Großkatzen dagegen brüllen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1079" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/65c565a572.jpg"><img class="size-medium wp-image-1079 " title="65c565a572" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/65c565a572-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&amp;id=1226451" target="_blank">Foto: mokra/sxc.hu</a></p></div>
<p>Katzen untereinander miauen kaum, dieser Laut ist in erster Linie für die Kommunikation mit Menschen reserviert. Dabei kann das Miauen sehr unterschiedlich klingen: manchmal sehr fordernd, manchmal mehr jammernd, manchmal anklagend oder fragend. Ein Katzenbesitzer hört mit der Zeit raus, ob die Katze fressen möchte, raus möchte oder ihr langweilig ist. Daneben gibt es noch einen fast trillerndes Laut, der Vorfreude ausdrückt und z.B. in dem Moment erfolgen kann, wenn der Mensch endlich mit der Futterschüssel kommt.</p>
<p>Ein kaum hörbarer Laut zusammen mit leicht geöffneter Schnauze und direktem Blickkontakt drückt eine abwartende Anfrage aus. Die Katze versucht das Verhalten des Menschen zu verstehen oder bittet um etwas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Knurren und Fauchen kann sowohl Angst als auch Aggressivität bedeuten. Ob der Katze mehr nach Flucht oder mehr nach Angriff ist, hängt von der gesamten Körpersprache ab.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/katzenverhalten-korpersprache-und-lautsprache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Markierverhalten von Katzen und das Territorium</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/markierverhalten-und-das-territorium/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/markierverhalten-und-das-territorium/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 13:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1068</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Katzen markieren ihr Revier durch Urin und Kot sowie über das Kratzen an Bäumen und anderen strategisch wichtigen Punkten. Letzteres hinterlässt nicht nur deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/792px-Cat-MaineCoon-Lucy.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1070" title="MaineCoon-Lucy" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/792px-Cat-MaineCoon-Lucy-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>Katzen markieren ihr Revier durch Urin und Kot sowie über das Kratzen an Bäumen und anderen strategisch wichtigen Punkten. Letzteres hinterlässt nicht nur deutlich sichtbare Kratzspuren, über die Schweißdrüsen an den Pfoten wird außerdem auch eine individuelle Duftmarke gesetzt.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit zum Geruchs-Markieren ist das Reiben mit dem Kopf an Gegenständen oder auch Lebewesen. Wenn eine Katze ihrem Menschen zur Begrüßung um die Beine streicht und den Kopf an ihm reibt, ist dies in erster Linie ein Austausch von Gerüchen, der für die Katze ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schafft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kastrierte Katzen und Kater markieren dabei allgemein deutlich weniger, als unkastrierte. Vor allem fällt das Markieren über Urin nach einer Kastration fast vollständig weg, Kratzen und „Köpfchengeben“ wird dagegen weiter genutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Markieren mit Urin hinterlässt für andere Katzen viele deutliche Hinweise z.B. auf das Geschlecht, auf den Hormonstatus (und damit auch auf eventuelle Paarungsbereitschaft oder den Rangordnungsstatus) und lässt sogar Rückschlüsse zu, wie aggressiv oder friedfertig der Revier-Inhaber ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1071" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/c9098b15c7.jpg"><img class="size-medium wp-image-1071 " title="c9098b15c7" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/c9098b15c7-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&amp;id=1170095" target="_blank">Foto: Rainer Topf/sxc.hu</a></p></div>
<p>Katzen mit Freigang haben in der Regel ein Kern-Territorium, dessen Grenzen oft patrouilliert und markiert werden und ein Außenterritorium, das häufig mit dem anderer Katzen überlappt. Das Territorium von Katern ist dabei in der Regel deutlich größer, als das von weiblichen Katzen. Außerdem hängt die Territoriengröße davon ab, ob die Katze sich (teilweise) selbst versorgen muss oder Zuhause gut gefüttert wird.</p>
<p>Daneben spielt das Platzangebot, bzw. die Katzendichte eine Rolle: eine Landkatze wird ohne Revierstreitereien sehr viel mehr Raum für sich beanspruchen können, als eine Stadtkatze. Auf dem Land liegt die Territoriengröße einer Katze, die sich zumindest teilweise selbst versorgen muss, bei etwa 1-5 Hektar, ein unkastrierter Kater beansprucht etwa 10-50 Hektar. Dabei umfasst das Territorium eines Katers das mehrerer weiblicher Katzen. In Vorstädten und Städten dagegen umfasst das Territorium gut gefütterter weiblicher Katzen oder kastrierter Kater, selten viel mehr Raum, als den eigenen Garten. Die Katze orientiert sich dabei stark daran, was die übrigen Gruppenmitglieder, also ihre Menschen und andere Haustiere, regelmäßig nutzen. Dies ist damit ihr Kernterritorium. Bei (unkastrierten) Stadt-Katern ist das Territorium auch deutlich kleiner als das der Land-Kater, umfasst aber ebenfalls mehrere Territorien weiblicher Katzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/markierverhalten-und-das-territorium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verhalten von Katzen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/katzen-verhalte/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/katzen-verhalte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 13:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[typisch Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1060</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Die landläufige Meinung, dass Katzen Einzelgänger sind, stimmt so pauschal nicht. Es gibt zwar durchaus Katzen, die keine Artgenossen in der Nähe wollen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Maxi_y_Lucilla1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1061" title="800px-Maxi_y_Lucilla" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Maxi_y_Lucilla1-300x191.jpg" alt="" width="300" height="191" /></a>Die landläufige Meinung, dass Katzen Einzelgänger sind, stimmt so pauschal nicht. Es gibt zwar durchaus Katzen, die keine Artgenossen in der Nähe wollen oder brauchen, die meisten Katzen wissen Gesellschaft allerdings zu schätzen und interagieren viel und gerne mit anderen Katzen. Sie spielen, kuscheln und putzen sich gegenseitig und können auf vielfältige Weise mit ihren Artgenossen kommunizieren. Wären Katzen tatsächlich Einzelgänger, gäbe es diese vielen Interaktions- und Kommunikationsformen sicher nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man geht davon aus, dass Katzen sich durch die Domestikation weg vom Einzeltier und hin zum sozial lebenden Gruppentier entwickelt haben. Zum einen ist der Mensch Sozialpartner der Katze geworden, zum anderen halten Menschen aber auch von jeher häufig mehrere Katzen. Zu früheren Zeiten war dies auch nötig, um den Mäusen und Ratten Herr zu werden. So haben sich die Katzen über die Jahrhunderte hinweg auf das Leben in einer Gruppe eingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1063" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Catplay-fight1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1063" title="800px-Catplay-fight" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Catplay-fight1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">spielende Jungkatzen</p></div>
<p>In wild lebenden Katzenpopulationen bleibt der weibliche Nachwuchs häufig im Revier der Mutter, während die Kater mit der Geschlechtsreife neue Reviere erschließen. So sind es auch vor allem Kater, die als Einzelgänger anzutreffen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter Katzen gibt es in der Regel eine Rangordnung und Neuzugänge brauchen oft eine Weile, sich in die bestehende Gruppe zu integrieren. Dabei sind weibliche Katzen untereinander oft toleranter und freundlicher, als männliche. Weibliche Katzen helfen sich häufig bei der Aufzucht des Nachwuchses und säugen sogar die Jungen der jeweils anderen Katze, wenn zwei Katzen zeitgleich Nachwuchs haben. Kater halten eine sehr viel strengere Hierarchie ein und unkastrierte Neuzugänge haben es sehr schwer, sich in die Gruppe zu integrieren. Ist die Rangordnung erst mal gebildet, gibt es in festen Gruppen allerdings nur selten Streit und auch Futterneid kommt in der Regel nicht vor.</p>
<p>Dennoch gibt es auch unter Katzen Sympathien und Antipathien. Mögen sich zwei Katzen nicht, sind aber gezwungen, in einer engen Wohnung zusammen zu leben, kann es zu Aggressionsverhalten oder z.B. Unsauberkeit kommen (siehe auch Katzenprobleme). Wichtig ist, dass auch in festen freundschaftlichen Gruppen jede Katze ihren eigenen Rückzugsort besitzt. Dieser wird in der Regel von den Artgenossen akzeptiert und gemieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/770px-OtAG.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1064" title="770px-OtAG" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/770px-OtAG-300x284.jpg" alt="" width="300" height="284" /></a>Begegnen sich 2 fremde Katzen draußen bei einem Streifzug, werden weitestgehend ritualisiert und meist unblutig Macht- und Revierverhältnisse geklärt. Die dominante Katze macht sich groß, zeigt dabei aber meist keinen Buckel, sondern streckt die Beine durch und richtet das Nackenfell auf. Oft faucht und kreischt sie dabei. Außerdem blickt sie die unterlegene Katze starr an. Diese wiederum macht sich möglichst klein, wendet den Blick ab, legt die Ohren an und bewegt sich nicht. Für den Fall eines Angriffs sammelt sie die Beine unter dem Körper, um sich notfalls blitzschnell auf den Rücken fallen lassen zu können. So schützt sie den Nacken vor einem Tötungsbiss und kann die andere Katze mit den Krallen von Vorder- und Hinterbeinen abwehren und attackieren.</p>
<p>Wenn keine der Katzen unterlegen sein möchte, nähern sich beide auf dominante Art und belauern sich so eine ganze Weile. Die Katzen plustern sich auf, kreischen und fauchen und umkreisen sich. Eventuell geht man irgendwann wieder betont „lässig“ und unter weiteren Drohungen auseinander, eventuell kommt es aber auch zum Kampf. Dieser ist meist kurz, sehr laut und besteht aus Prankenhieben, Kratzattacken mit den kräftigen Hinterbeinen und versuchten Nackenbissen. Oft wechseln sich kurze Angriffe und Drohphasen eine ganze Weile immer wieder ab. Der Kampf endet, wenn eine Katze flüchtet oder sich, wie oben beschrieben, untergibt. Der Sieger bleibt oft noch eine Weile stehen, bevor er davon stolziert oder putzt sich erst noch an Ort und Stelle. Der Unterlegene schleicht vorsichtig davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1065" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/aff6142505.jpg"><img class="size-medium wp-image-1065 " title="aff6142505" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/aff6142505-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&amp;id=689545" target="_blank">Foto: Sara Haj-Hassan/sxc.hu</a></p></div>
<p>Der Buckel, den man bei Katzen oft sieht, wird vor allem bei Hunden oder anderen, von der Katze nicht einschätzbaren, potentiellen Gefahren gezeigt. Er kommt aber auch bei Begegnungen zwischen fremden Katzen vor, wenn unsicher ist, wer überlegen ist und mindestens eine der Katzen aggressiv reagiert. Der Buckel signalisiert, dass die Katze gewissermaßen hin und her gerissen ist zwischen Furcht und Aggression, zumal sie auch nicht sicher weiß, ob das Gegenüber eine Unterwerfung anerkennen würde oder trotzdem angreift.</p>
<p>Eine Theorie zum Buckel ist, dass der runde Rücken eigentlich aus der Unterwürfigkeits-Geste stammt: die unterlegene Katze macht sich klein, duckt sich dabei, der Rücken wird rund. Die durchgedrückten Beine und das aufgestellte Rückenfell signalisieren dagegen ein Drohen, mit dem die Katze hofft, die Gefahr in die Flucht schlagen zu können. So ergibt sich das Gesamtbild der Katze mit Buckel. Eine andere Erklärung ist, dass die Katze sich bewusst so groß macht wie möglich, um maximalen Eindruck zu schinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/katzen-verhalte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
