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	<title>Tierfreund &#187; Körper und Sinne</title>
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		<title>Die Entwicklung der jungen Katze</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 14:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Katzenbabys kommen nach einer Tragzeit von etwa 63 Tagen zur Welt. Bei der Geburt sind sie noch blind, der Tast- und der Geruchssinn sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Katzenbabys kommen nach einer Tragzeit von etwa 63 Tagen zur Welt. Bei der Geburt sind sie noch blind, der Tast- und der Geruchssinn sind aber schon recht gut entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1102" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/3607716d7a.jpg"><img class="size-medium wp-image-1102 " title="3607716d7a" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/3607716d7a-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&amp;id=702143" target="_blank">Foto: Giane Portal/sxc.hu</a></p></div>
<p>Ab der 2. Woche sind die jungen Katzen in der Lage, Geräusche zu orten und bereits mit 4 Wochen ist der Geruchssinn völlig ausgebildet. Die Augen öffnen sich nach etwa 7-10Tagen, aber erst im Laufe der 4. Lebenswoche können sie sich grob über die Sehkraft orientieren und so z.B. Hindernisse umgehen. Voll ausgebildet ist das Sehvermögen erst mit etwa 4 Monaten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit 3-4 Wochen werden die Katzen immer aktiver, verspielter und neugieriger, die Motorik wird deutlich besser, sie beginnen sich zu putzen und mit Gegenständen zu spielen. Die Mutter bringt ihnen nun Beutefangen bei und schleppt hierzu auch halbtote Mäuse an. Das grundsätzliche Jagdvermögen ist der Katze allerdings angeboren und entwickelt sich auch ohne Hilfe der Mutterkatze mit der Zeit. Wichtig ist die Mutter allerdings für das Training zur Stubenreinheit und vor allem für das Erlenen des Sozialverhaltens. Deshalb sollten Katzenbabys keinesfalls zu früh von der Mutter getrennt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1103" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/0879310b5f.jpg"><img class="size-medium wp-image-1103 " title="0879310b5f" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/0879310b5f-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&amp;id=843083" target="_blank ">Foto: Carol Kramberger/sxc.hu</a></p></div>
<p>Mit etwa 12 Wochen können die jungen Katzen in Grundzügen all die Dinge, die auch eine erwachsene Katze beherrscht. Nun ist ein guter Zeitpunkt für die Abgabe. Sie putzen sich völlig selbstständig, können klettern, ihre Krallen wetzen und werden langsam auch im Jagen geschickter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit etwa 6-8 Monaten wird die Katze geschlechtsreif und ist in allen Belangen völlig unabhängig von der Mutterkatze. Die wird nun bereits den nächsten Wurf Katzenjunge zur Welt bringen, wenn der Mensch nicht regulierend eingreift. Kater und Katze sind jetzt auch an der Statur als solche zu erkennen und das Territorialverhalten wird stärker. Es kann zu ernsthaften Rangordnungskämpfen kommen, die Verspieltheit lässt langsam nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lebenserwartung einer gut gepflegten Hauskatze beträgt etwa 14 – 18 Jahre.</p>
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		<title>Die Sinnesorgane der Katzen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Gehörsinn &#160; Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne einer Katze und gehört mit zu den besten aller Säugetiere. Es übertrifft sogar das Gehör [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Gehörsinn</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/533px-Cat-ears.jpg"><img class="wp-image-1090 alignright" title="533px-Cat-ears" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/533px-Cat-ears-266x300.jpg" alt="" width="246" height="280" /></a>Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne einer Katze und gehört mit zu den besten aller Säugetiere. Es übertrifft sogar das Gehör des Hundes. Die Katze hört in Frequenzbereichen bis zu 100 kHz, die meisten Menschen hören kaum 20kHz. So nehmen Katzen die extrem hohen und leisen Geräusche ihrer Beutetiere wahr. Die Katze hört dabei vermutlich bis etwa 60.000 Hertz absolut präzise, danach nur noch diffus. Im Alter lässt allerdings auch bei der Katze das Gehör immer mehr nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katzen sind ebenfalls Meister im Richtungshören. Sie können sehr nah nebeneinander liegende Geräuschquellen exakt zuordnen und die jeweiligen Entfernungen einschätzen. Dabei wirken mehr als ein Dutzend Muskeln zusammen, um die Ohren exakt auszurichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Sehsinn</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Katze kann vor allem Bewegungen gut wahrnehmen, zudem sind ihre Augen auf das gute Sehen bei Dämmerlicht ausgelegt. Dafür sieht sie weniger scharf, als der Mensch und auch das Farbensehen ist eingeschränkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/wiki_pdCat_with_green_eyes1.jpg"><img class=" wp-image-1091 alignleft" title="wiki_pdCat_with_green_eyes" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/wiki_pdCat_with_green_eyes1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Das räumliche Sehen, und somit z.B. die Möglichkeit den Abstand einer Beute genau einzuschätzen, ist durch die frontal am Kopf angesetzten Augen sehr gut ausgeprägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das gute Sehvermögen bei Nacht hat verschiedene Ursachen. Zum einen ist der Anteil der Rezeptoren in der Netzhaut, die besonders empfindlich auf schwache Lichtreize reagieren, deutlich höher, als z.B. beim Menschen. Dazu kommt eine reflektierende Zellschicht hinter der Netzhaut, das Tapetum lucidum, das das einfallende Licht noch einmal auf die Lichtrezeptoren zurück reflektiert und so verstärkt. Diese Zellschicht ist auch der Grund dafür, dass Katzenaugen im Dunkeln leuchten, wenn Licht einfällt. Damit die Katze sich optimal sowohl auf Tageslicht, als auch auf Nachtlichtverhältnisse einstellen kann, hat sie die Möglichkeit, ihre Pupille zu einem Schlitz zu verengen. Der Schlitz ist senkrecht, damit die Katze bei Sonnenschein, durch teilweises Schließen der Augenlider, den Lichteinfall noch weiter verringern kann. Diese spezielle Regulierungsmöglichkeit haben nur die Nachtjäger unter den Katzen. Löwen z.B. haben als Tagjäger runde Pupillen, die sich wie beim Menschen verkleinern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Farben kann die Katze vor allem Blau, Grün und Gelb gut erkennen. Rot dagegen wird als Farbe nicht wahrgenommen und vermutlich auch gelblich gesehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_00582.jpg"><img class=" wp-image-1097 alignright" title="DSC_0058" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/DSC_00582-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a>Gleichgewichtssinn</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Gleichgewichtssinn einer Katze ist sehr hoch entwickelt. Das versetzt sie zum einen in die Lage, auf sehr schmalen Untergründen zu balancieren, zum anderen schafft sie es beim fallen, zuverlässig auf ihren 4 Pfoten zu landen. Neben dem im Innenohr liegenden Gleichgewichtssinn, spielt auch der Schwanz für die Balance eine sehr wichtige Rolle. Dieser gleicht Gewichtsverlagerungen und Schwankungen sicher aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Geruchssinn</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Geruchssinn nutzt die Katze in erster Linie zum Einschätzen von Artgenossen und zur Prüfung von Nahrung. Zum Jagen nutzt die Katze ihre Nase dagegen nicht, so dass der Geruchssinn weniger hoch entwickelt ist, als z.B. beim Hund. Bei Artgenossen verrät der Geruch Reviergrenzen, Geschlecht, Hormonstatus und soziale Stellung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Tastsinn</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/d427251020.jpg"><img class=" wp-image-1098 alignleft" title="d427251020" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/d427251020.jpg" alt="" width="298" height="244" /></a>Der Tastsinn ist bei Katzen hoch entwickelt und sehr wichtig z.B. für die Jagd und die allgemeine Orientierung. Am auffälligsten sind die Schnurrhaare an der Schnauze, aber Tasthaare sind auch an einigen anderen Stellen des Körpers zu finden, wie über den Augen, am Kinn und an der Rückseite der Vorderbeine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tasthaare sind länger und steifer als normale Haare, dazu tiefer in der Haut verankert und mit einem weit verzweigten Netz aus Nervenenden verbunden. Die langen Schnurrhaare an der Schnauze können zudem bewegt werden. Die Katze nimmt über die Tasthaare nicht nur Berührungen wahr, sondern sogar Luftströmungen. Auch vermitteln die Haare die Konturen eines Beutetieres, was für den Tötungsbiss im Dunkeln von entscheidender Bedeutung ist. Die Haare an den Vorderbeinen helfen beim Aufspüren der Beute im Dunkeln, da die Katze darüber kleinste Bodenerschütterungen und Luftströmungen wahrnehmen kann. Daneben nutzt die Katze die Tasthaare, um im Dunkeln nirgendwo gegen zu stoßen und um abzuschätzen, ob eine Öffnung groß genug ist, um mit dem ganzen Körper hindurch zu passen.</p>
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		<title>Die Fellfarben der Katze</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 13:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Es gibt eine große Vielfalt an Farben und Musterungen bei Katzen. Manche Färbungen sind dabei charakteristisch für bestimmte Rassen, andere sind sehr weit verbreitet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt eine große Vielfalt an Farben und Musterungen bei Katzen. Manche Färbungen sind dabei charakteristisch für bestimmte Rassen, andere sind sehr weit verbreitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verantwortlich für die Fellfarben ist das Melanin. Das Melanin sind die Pigmentteilchen in den Haaren, deren Menge, Form und Größe bestimmen, wie die Fellfarbe letztlich aussieht. Erstaunlicherweise gibt es trotz der Menge an unterschiedlichen Fellfärbungen, nur zwei Grundtypen an Melanin bei Katzen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>das <strong>Eu-Melanin </strong>bewirkt eine schwarze Fellfarbe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>das <strong>Phäo-Melanin</strong> bewirkt eine rote Fellfarbe</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_897" class="wp-caption alignright" style="width: 224px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Kartäuserneige2009.jpg"><img class=" wp-image-897 " title="blau" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Kartäuserneige2009-300x214.jpg" alt="" width="214" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">durch einen Verdünnungsfaktor wird schwarz zu blau</p></div>
<dl id="attachment_896" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Merlin_sk.jpg"><img class=" wp-image-896" title="rot" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Merlin_sk-300x214.jpg" alt="" width="210" height="153" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">rot</dd>
</dl>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Eu-Melanin ist dabei variabler, als das Phäo-Melanin. Kleine Änderungen in der Struktur des Eu-Melanins bewirken, dass aus schwarzen Katzen Schokoladen- oder Zimtfarbene werden. Änderungen im Phäo-Melanin haben nur geringe Auswirkungen, so dass man einheitlich von roten Katzen spricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daneben spielen auch Verdünnungsfaktoren für die Färbung eine Rolle. Diese bewirken, dass geringere Mengen an Melanin im Fell eingelagert werden, wodurch die Haare heller werden. Dadurch wird Rot zu Creme, Zimt zu Karamell/Beige („Fawn“) und Schwarz zu Blau.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_917" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/80466E1.jpg"><img class="size-medium wp-image-917" title="Schildpatt getigert mit Weiß" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/80466E1-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Schildpatt getigert mit Weiß</p></div>
<p>Wildkatzen verfügen immer über Eu- und über Phäo-Melanin, Hauskatzen oft nur über eine Melanin-Sorte. Das für die Melanin-Sorte verantwortliche Gen liegt auf dem X-Chromosom. Das Gen kann entweder als „O“ vorkommen = rot, oder als „o“ = nicht rot (schwarz).</p>
<p>Katzen haben 2 X-Chromosome, Kater ein X- und ein Y-Chromosom. Kater haben damit in aller Regel entweder nur Eu- oder nur Phäo-Melanin. Bei weiblichen Katzen kann dagegen auch beides vorkommen, nämlich dann, wenn eines der X-Chromosome das rot-Gen trägt und das andere X-Chromosom das nicht-rot-Gen. In jeder Zelle ist dabei immer nur ein X-Chromosom aktiv, das andere wird inaktiviert. Somit können weibliche Katzen rote und schwarze Fellpartien aufweisen (Schildpatt-Muster), Kater dagegen im Normalfall nicht. Falls Kater ein Schildpatt-Muster (tortie) aufweisen, so deutet dies auf das Vorhandensein von 2 X-Chromosomen zusätzlich zu ihrem Y-Chromosom hin, was sie in der Regel unfruchtbar sein lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<div id="attachment_918" class="wp-caption alignright" style="width: 231px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/EgyptianMau191.jpg"><img class="size-medium wp-image-918" title="EgyptianMau19" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/EgyptianMau191-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tabby spotted</p></div>
<p>Das Tabby-Muster ist ebenfalls genetisch angelegt. Es handelt sich dabei um die Musterung innerhalb einer Grundfarbe, also z.B. grau mit schwarzem Muster, was beides dem Eu-Melanin zu Grunde liegt. Die Veranlagung zu einem Tabby-Muster trägt ausnahmslos jede Katze in sich. Sichtbar wird es aber nur, wenn gleichzeitig ein agouti-Gen aktiv ist. Eine Ausnahme bilden hierbei die rein roten Katzen, die auch ohne agouti-Gen eine Musterung zeigen. Die Tabby-Zeichnung wird letztlich dadurch hervor gerufen, dass die Pigmentierung an bestimmten Stellen des Fells unterdrückt wird. Katzen ohne diese Musterung besitzen ein non-agouti-Gen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man unterscheidet 4 verschiedene Tabby-Musterungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>getupft (spotted), gestichelt (ticked), getigert (mackerel) und gestromt (classic)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Das weiße Fell einer Katze kommt dadurch zustande, dass der Haut an diesen Stellen die Pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_937" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Odd-eyed_Turkish_Angorab4.jpg"><img class=" wp-image-937 " title="Odd-eyed_Turkish_Angora" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/Odd-eyed_Turkish_Angorab4-300x258.jpg" alt="" width="270" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Turkish Angora</p></div>
<p>Rein weiße Katzen sind häufig taub. Im Innenohr sitzen feine Härchen, die auf die Schallwellen reagieren, wodurch Geräusche wahrgenommen werden können. Kann die Katzen keine Pigmente bilden, die in die Haare eingelagert werden, sind die Härchen im Innenohr oft zu weich, um die Hörfunktion erfüllen zu können. Das Innenohr spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für den Gleichgewichtssinn, der somit bei weißen Katzen ebenfalls beeinträchtigt sein kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da Pigmente auch für die Augenfarbe verantwortlich sind, haben weiße Katzen oft helle oder blaue Augen. Teils kann die Sehfähigkeit ebenfalls beeinträchtigt sein. Auf Verpaarungen rein weißer Katzen sollte verzichtet werden, da dies die Effekte noch verstärken kann.</p>
<p>Katzen, die zum einen weiße Fell-Bereiche haben, daneben aber auch farbige Fellpartien, besitzen das sogenannte Scheckungsgen. Über wie viel Weiß die Katze dabei verfügt und wie es verteilt ist, kann sehr unterschiedlich sein. Zweifarbige Katzen bezeichnet man als bicolor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_940" class="wp-caption alignright" style="width: 281px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Seal_Point_Siamese_Kitten.jpg"><img class="size-medium wp-image-940" title="800px-Seal_Point_Siamese_Kitten" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/800px-Seal_Point_Siamese_Kitten-271x300.jpg" alt="" width="271" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">junge Siam in Seal-Point</p></div>
<p>Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Färbungen, die eigene Namen haben. Mit am bekanntesten dürfte die Colourpoint-Färbung sein. Diese ist die typische Färbung der Siam- und der Burma-Katze, die aber auch bei vielen anderen Rassen vorkommen kann. Hierbei ist die Grundfarbe stark aufgehellt, das Gesicht, die Beine und der Schwanz sind deutlich dunkler. Die eigentliche Farbe ist die dunkle, die abhängig von der Körpertemperatur durch einen partiellen Albinismus unterdrückt wird. An den im Vergleich zum Körper kälteren Extremitäten, wird die Färbung weniger stark unterdrückt, hier ist die Farbe dunkel.</p>
<p>Diese Points können einfarbig sein, tabby oder Tortie. Teilweise unterscheidet man zwischen der klassischen Siamfärbung, bei der Abzeichen in Seal, Chocolate, Blau und Lilac zugelassen sind, und allen anderen Point-Färbungen, die dann als Colourpoint bezeichnet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Fellfärbung ergibt sich daraus, dass das einzelne Haar in sich unterschiedlich gefärbt ist. Meist ist dabei die Basis des Haars hell und die Haarspitze dunkel. Verantwortlich dafür ist ein Inhibitor-Gen, das die Melanin-Ausschüttung an der Haar-Basis verhindert. Wie groß der Anteil des hellen, bzw. dunklen Teils des Haars ist, kann dabei sehr unterschiedlich sein. Auch kann dieses Phänomen bei den unterschiedlichsten Fellfärbungen auftreten und hat dann oft einen eigenen Namen. So wird diese Färbung z.B. bei roten Katzen als Cameo bezeichnet; Chinchilla bedeutet, dass nur etwa 1/8 des Haares eingefärbt ist, der Rest ist weiß, wohingegen bei Rauchfarbenen Katzen (smoke) über die Hälfte eines Haares farbig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls beliebt ist die Harlekin-Zeichnung. Hierbei weist die Katze mindestens 90% Weißanteil im Fell auf, mit wenigen farbigen Flecken, die sich häufig am Kopf befinden. Ein typischer Vertreter für diese Fellfärbung ist die Türkisch Van.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 465px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/karamellzucker-kb-lilac1.jpg"><img class=" wp-image-1123 " title="karamellzucker " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/07/karamellzucker-kb-lilac1.jpg" alt="" width="455" height="311" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/karamell/4151218056/" target="_blank">Foto: Karamellzucker/flickr, Britisch Kurzhaar in lilac</a></p></div>
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