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	<title>Tierfreund &#187; ein Welpe zieht ein</title>
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		<title>Wie bekommt man eine gute Bindung zu seinem Hund?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 09:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Noch wichtiger als das Erlernen der ersten Kommandos ist der Aufbau einer guten Bindung zu seinem Welpen. Bindung meint ein Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Vertrauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Noch wichtiger als das Erlernen der ersten Kommandos ist der Aufbau einer guten Bindung zu seinem Welpen. Bindung meint ein Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Vertrauen. Der Hund fühlt sich gut aufgehoben bei seinem Menschen, hält Rücksprache und orientiert sich an ihm, auch und gerade in schwierigen Situationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2382" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/MotoWebMistress-kb-Rottweiler-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2382" title="MotoWebMistress " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/MotoWebMistress-kb-Rottweiler-2-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/motoxgirl/3659192300/ " target="_blank">MotoWebMistress/flickr</a></p></div>
<p>Bindung hat erst mal nichts mit dem Befolgen von Kommandos oder guter „Unterordnung“ zu tun. Der Hund schließt sich freiwillig eng und vertrauensvoll an. Ein Indiz für eine gute Bindung ist z.B., wenn den Hund etwas ängstigt und er daraufhin bei seinem Menschen Schutz sucht, statt entsetzt zu flüchten. Oder wenn der Hund trotz anfänglicher Unsicherheit dem Menschen durch einen dunklen Tunnel folgt, da er auf seinen Menschen vertraut. Zu einer guten Bindung gehört ebenfalls, dass der Hund ansprechbar ist, auch unter Ablenkung, und sich bei Spaziergängen an seinem Menschen orientiert. Somit erleichtert eine gute Bindung auch die Arbeit und Erziehung mit dem Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen haben ein dringendes Bedürfnis sich eng an einen Sozialpartner anzuschließen, da sie auf sich allein gestellt noch kaum überlebensfähig sind. So wird ein Welpe in seiner neuen Familie versuchen, von sich aus eine Bindung herzustellen. In Familien schließt er sich oft demjenigen am engsten an, der sich zum einen am meisten um ihn kümmert, zum anderen aber auch Souveränität, Stärke und Ruhe ausstrahlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kann man die Bindung fördern?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0107s.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2383" title="DSC_0107s" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0107s-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /></a><strong>Zeige deinem Welpen, dass er sich auf dich verlassen kann.</strong> Wenn der Welpe sich fürchtet, braucht er Menschen, die ihn ernst nehmen und ihm zeigen, dass sie ihm Schutz und Sicherheit bieten können. Das bedeutet nicht, den Hund zu bedauern und zu betüddeln, also ihn in seiner Angst zu bestärken. Vielmehr sollte man dem Hund ein Feedback geben, ihn schützen, wenn es angebracht ist, ihm aber auch vermitteln, wann es keinen Grund gibt sich zu fürchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vertrauen und Einschätzbarkeit</strong>. Dazu gehört z.B., dass der Mensch versucht, sich für den Hund verständlich auszudrücken und ihm mit Geduld und Einfühlungsvermögen begegnet. In aller Regel machen Welpen nicht mit böser Absicht etwas falsch, sondern weil sie noch nicht gelernt haben, was genau von ihnen erwartet wird. Inkonsequenz und Unberechenbarkeit sind  in jedem Fall Gift für die Beziehung. Fatal ist es auch, den Hund mit freundlicher Stimme anzulocken, wenn er etwas Verbotenes getan hat und ihn dann zu strafen, wenn er gekommen ist. Oder ihn zu strafen, wenn er eine Übung nicht versteht, aber Mitarbeit anbietet. Diese Dinge führen schnell zu einem misstrauischen Hund und zu einem nur schwer wieder behebbaren Vertrauensverlust.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_1066.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2384" title="DSC_1066" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_1066-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><strong>Erfülle die Grundbedürfnisse des Hundes.</strong> Welpen schlafen gerne eng bei ihrem Rudel, auch gerne mit Körperkontakt. Erlaubt man dies dem Welpen, wird er schnell wissen, dass er nun ein neues „Rudel“ hat, das über seinen Schlaf wacht. Neben Sicherheit und Sozialkontakt, gehört auch die Fütterung und gemeinsames Spiel dazu. Der Welpe lernt, dass es sich lohnt, auf seinen Menschen und auf dessen Signale zu achten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schaffe gemeinsame Erfolgserlebnisse.</strong> Balancieren auf Baumstämmen, erste Erfahrungen mit Wasser, das Erklimmen einer steilen Böschung, die erste Fahrt in einem Aufzug, das gemeinsame Suchen und Finden von Gegenständen oder Futter und allgemein jede Übung, die in vertrauensvoller Zusammenarbeit aufgebaut wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gehe in sicherer Gegend ohne Leine spazieren.</strong> Welpen sind meist sehr bemüht, den Anschluss nicht zu verlieren. Ohne Leine sind sie so gezwungen, auf ihren Menschen zu achten. Zumindest wenn der Mensch seinem Welpen nicht nur hinterher läuft, sondern seinen eigenen Weg geht. Ein anderer Vorteil dabei ist, dass auch der Mensch mehr gezwungen ist, mit seinem Hund zu kommunizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gewöhnung an andere Haustiere</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 14:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Welpe und Kleintiere</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann man Welpe und im Haus lebende Kleintiere einander am besten vorstellt, hängt vom Welpen ab. Ist der Welpe die ersten Tage sehr unsicher oder gar ängstlich, lässt man ihm besser Zeit und überfordert ihn nicht mit zu vielen neuen Eindrücken. Der durchschnittlich selbstbewusste Welpe wird allerdings neugierig auf Kaninchen, Meerschweinchen und Co zutapsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0032.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2367" title="DSC_0032" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0032-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a>Falls es sich um ein zutrauliches und nervenstarkes Kaninchen handelt, kann man es auf den Arm nehmen und den Welpen vorsichtig schnuppern lassen. Je mehr Ruhe man selbst dabei ausstrahlt, umso größer die Chancen, dass sich die erste Begegnung positiv gestaltet. Gemeinsamer Freilauf ist aber in jedem Fall tabu. Welpen werden das etwa gleich große Lebewesen schnell auf seine Eignung als Spielkamerad hin testen, und Welpen spielen mit vollem Körpereinsatz: zwicken, zerren und springen. Das kann kein Kaninchen lustig finden. Falls die Kleintiere sehr ängstlich sind, ist ein erhöhter Platz sinnvoll, an den der Hund nicht dran kommt. Eine erste Begegnung verschiebt man dann eventuell auf den Zeitpunkt, ab dem der Hund bereits ein Abbruchkommando beherrscht und sich vielleicht auch kurz vorher bereits müde gespielt hat.</p>
<p>Sehr kleine Tiere wie Mäuse, aber auch kleinere Vögel oder Hausratten, werden von vielen Hunden als Beute angesehen. Sie lernen zwar mit der Zeit, dass diese spezielle Beute unter besonderem Schutz ihrer Menschen steht, das ändert aber nichts an der Einstellung, es eigentlich mit einem Abendbrot, statt mit einem Familienmitglied zu tun zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Welpe und Katze</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls bereits eine Katze im Haushalt lebt, muss man bei der gegenseitigen Bekanntmachung in der Regel mehr Angst um den Welpen, als um die Katze haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2368" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2023.jpg"><img class="size-medium wp-image-2368" title="3468402406_cede01f202" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/3468402406_cede01f2023-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kukorica/3468402406/ " target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a></p></div>
<p>Die wenigsten Katzen sind auf Anhieb begeistert, ihr Zuhause fortan mit so einem kleinen, wilden Quälgeist teilen zu müssen. Den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme sollte auf jeden Fall die Katze bestimmen. Sie muss jederzeit die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können, sei es auf erhöhte Plätze oder ganz raus aus dem Zimmer, ohne dass der Welpe ihr folgt. Es kann helfen, den Welpen mit Katzenminze abzustreichen, um die Katze etwas wohlwollender zu stimmen.<br />
Manche Katzen brauchen sehr lange, bis sie die Anwesenheit des Hundes akzeptieren, lassen sich tagelang nicht blicken, werden unsauber oder attackieren den Welpen. Im Zweifelsfall kann man die Reaktion der Katze im Vorfeld mit einem Katzengewöhnten ruhigen Hund von Bekannten austesten.</p>
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		<title>Der Einzug des Welpen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-einzug-des-welpen/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; die Abholung beim Züchter &#160; Der Umzug des Welpen ins neue Heim ist für alle Beteiligten sehr aufregend, vor allem aber für den Welpen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>die Abholung beim Züchter</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Umzug des Welpen ins neue Heim ist für alle Beteiligten sehr aufregend, vor allem aber für den Welpen. Er ist erst wenige Wochen auf der Welt und kennt bisher nur den vertrauten Kreis seiner Familie. Nun muss er sich ganz ohne vertraute Bezugspersonen in einer völlig neuen Welt zurecht finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2357" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Marvin-Kuo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2357" title="Marvin Kuo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Marvin-Kuo-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/marvinkuo/3520054809/ " target="_blank">Marvin Kuo/flickr</a></p></div>
<p>Wenn man Glück hat, hat der Züchter schon erste Ausflüge mit den Welpen unternommen, so dass der kleine Zwerg das Autofahren bereits kennen gelernt hat. Aber auch wenn dies der Fall ist, erscheint man zur Abholung des Welpen am besten zu zweit, so dass sich einer während der Fahrt um den Welpen kümmern kann. Um den Welpen hochzuheben, legt man eine Hand unter die Brust und die andere unter das Gesäß, hinter die Hinterbeine. So ist es für ihn am angenehmsten. Auf keinen Fall darf man den Hund an den Vorderbeinen hochheben, das ist schmerzhaft und kann zu Verletzungen führen. Die erste Fahrt verbringt der Welpe am besten auf dem Schoß des Beifahrers oder aber in einer stabilen Box. Einige Welpen jammern, andere werden seekrank und müssen sich übergeben oder verlieren vor lauter Aufregung völlig die Kontrolle über ihre Blase und entleeren sich auf dem Schoß ihres Halters. Ein Handtuch oder Küchenrolle sind daher nützliche Begleiter bei der Abholung. Hilfreich ist es, wenn der Welpe sich vorher müde gespielt hat und auf einer Decke mit dem vertrauten Geruch seiner Geschwister liegen darf. Eine solche Decke kann man bei einem früheren Besuch des Züchters mitbringen und bei der Abholung dann wieder mit Nachhause nehmen.</p>
<p>Bei längeren Autofahrten sollten mehrere Pausen eingeplant werden. Zumindest falls der Welpe geschlafen hat und dann wieder aufwacht, wird er sich dringend lösen müssen. Hierfür darf man ein Geschirr/Halsband und eine Leine nicht vergessen. Der Welpe hat noch keine Bindung zu seinen neuen Besitzern (woher auch?), so kann er freilaufend leicht verloren gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der Welpe zieht ein</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0070.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2358" title="DSC_0070" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0070-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Für den Welpen sind die Autofahrt und die Ankunft im neuen Zuhause unheimlich aufregend und auch beängstigend. Besuch von Freunden oder Verwandten oder gar eine Willkommensparty verschiebt man daher besser um einige Tage.</p>
<p>Zuhause angekommen, setzt man den Welpen als erstes dorthin, wo er sich in Zukunft lösen soll. Eine Ecke im Garten oder ein Plätzchen am Grünstreifen z.B.. Vielleicht braucht der Welpe ein Weilchen und kann nicht vor lauter Aufregung. Ruhe vermitteln hilft, sonst probiert man es kurze Zeit später erneut. Wenn er sich an der richtigen Stelle löst, darf das Lob natürlich nicht fehlen. Anschließend bringt man ihn in das Zimmer, in dem sich ein Ruheplatz für ihn befindet. Man zeigt ihm den Wassernapf und seinen Platz (auch hier ist eine nach seinen Geschwistern riechende Decke hilfreich) und lässt ihn ruhig das Zimmer erkunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2360" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sean-Naber-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-2360" title="Sean Naber " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sean-Naber-31-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/seannaber/3301696041/ " target="_blank">Sean Naber/flickr</a></p></div>
<p>Es ist weder nötig, noch hilfreich, ihn gleich mit der ganzen Wohnung zu konfrontieren. Wird er müde, legt man ihn in sein Körbchen. Je ruhiger sich die Ankunft gestaltet, umso einfacher macht man es dem Hund. Zum spielen und toben kommen noch genug Tage. Für ruhige Anwesenheit und Körperkontakt sind aber viele Welpen dankbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>die erste Nacht</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für den Welpen ist die erste Nacht alles andere als leicht. Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass er ohne den Körperkontakt zu seinen Geschwistern, ohne die vertrauten Gerüche und die vertraute Wärme schlafen muss. Auch die Umgebung ist fremd, die Geräusche und die Menschen. Es ist völlig normal, dass der kleine Zwerg nach seinen Geschwistern und der Mutter ruft und nur schwer zur Ruhe kommt. Man erleichtert es dem Welpen ungemein, ihn zumindest die ersten Nächte nicht alleine schlafen zu lassen. So legt man auch gleich den Grundstein für ein Zusammengehörigkeitsgefühl und eine gute Bindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2362" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2362" title="Kristen Adams " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba21-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kristenadams/3464382014/ " target="_blank">Kristen Adams/flickr</a></p></div>
<p>Soll der Hund nicht mit im Schlafzimmer schlafen, so ist es vielleicht alternativ möglich, dass der Mensch beim Hund im Wohnzimmer schläft. Den Welpen nicht völlig alleine zu lassen, ist auch insofern ein Vorteil, dass der Hund meist wesentlich ruhiger ist (man selbst schläft somit auch besser) und man es mitbekommt, wenn er wach wird. So kann man ihn rechtzeitig vor die Tür setzen, bevor etwas in die Wohnung geht. Da Welpen ungern ihren Schlafplatz beschmutzen, kann man die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe sich meldet wenn die Blase drückt, steigern, indem der Hund in einer Box oder in einem Karton schläft. Länger einhalten kann der Welpe allerdings in dem Alter noch nicht.</p>
<p>Darf der Hund zwar im Schlafzimmer schlafen, nicht aber im Bett, wirkt eine zum Hund gehaltene Hand ungemein beruhigend auf ihn. Eine Alternative kann ein tickender Wecker und eine Wärmflasche im Körbchen sein, um ihm die Umstellung zum Schlafen ohne Geschwister zu erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfahrungsgemäß wird die erste Nacht sehr kurz. So spät wie möglich wird der Hund noch einmal vor die Tür gelassen, dennoch sind die meisten Welpen spätestens um 5 Uhr morgens hellwach, außerdem voller Tatendrang und mit drückender Blase&#8230; Anfangs kann der Welpe noch nicht einhalten, bis sein Besitzer geduscht und Kaffee gekocht hat. So heißt es in der ersten Zeit: schnell sein oder wischen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das welpensichere Zuhause</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2348" title="DSC_0311" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_03114-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Welpen sind unheimlich neugierig, testen alles aus, möchten mit allem spielen und nehmen dabei auch alles in die Schnauze. Eine welpensichere Wohnung hat somit große Ähnlichkeit mit einer kindersicheren Wohnung. Wichtig sind die Überlegungen: was kann meinem Hund schaden? Und: was kann mein Hund zerstören?</p>
<p>Teure Vasen und Dekorationsgegenstände sind die erste Zeit in höheren Lagen besser aufgehoben und der teure Teppich überlebt die Welpenzeit besser eingerollt in der Abstellkammer. Selbst wenn der Welpe den Teppich nicht als Kauspielzeug entdeckt, tut die mangelnde Stubenreinheit ein Übriges. Schuhe, das Lieblingsspielzeug der Kinder, Stifte, Bücher… all das ist die schöne neue Spielzeugwelt des Welpen, wenn es sich in Bodennähe befindet. Positiv ist: der Welpe erzieht zur Ordnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2346" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2346" title="Anne Norman" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Anne-Norman-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/29278394@N00/4284536405/in/set-72157623117467381/ " target="_blank">Anne Norman/flickr</a></p></div>
<p>Richtig gefährlich werden können giftige Zimmerpflanzen wie z.B. Gummibaum, Efeu, Alpenveilchen, Farne oder der Weihnachtsstern. Giftig für Hunde sind auch einige Lebensmittel wie z.B. Schokolade oder Weintrauben/Rosinen. Auch Putzmittel, Schneckenkorn, Klebstoffe, Medikamente, Schuhcreme, Zigarettenstummel oder Dünger müssen hundesicher untergebracht werden. Kleine Gegenstände werden gerne mal verschluckt. Erstickungsgefahr droht oder bei scharfkantigen Dingen auch inneres Verbluten. Kaut der Welpe Stromkabel an oder pinkelt in eine Steckdosenleiste, so kann dies ganz tragisch enden. Steile Treppen sind ebenfalls nicht ungefährlich, ein Kindergitter kann hier helfen. Daneben sind dem Einfallsreichtum eines Welpen kaum Grenzen gesetzt. Der Mülleimer und das Katzenklo sind besonders interessant, aber für ein Zerrspiel mit der Tischdecke ist ein Welpe auch immer zu haben. Den größten Gefallen tut man sich, den Welpen die erste Zeit möglichst nicht aus den Augen zu lassen und ihm möglichst schnell zu vermitteln, womit er sich beschäftigen darf und womit nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was braucht ein Hund?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-braucht-ein-hund/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Einige Dinge sollten bereits am Tag des Einzugs des neuen Familienmitglieds bereit stehen: &#160; ein Schlafplatz: &#160; Der Schlafplatz sollte an einem ruhigen Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Dinge sollten bereits am Tag des Einzugs des neuen Familienmitglieds bereit stehen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ein Schlafplatz:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2328" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sendai-Blog.jpg"><img class="size-medium wp-image-2328 " title="Sendai Blog" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Sendai-Blog-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/sendaiblog/4665939799" target="_blank">Sendai Blog/flickr</a></p></div>
<p>Der Schlafplatz sollte an einem ruhigen Ort stehen, an dem der Hund sich tatsächlich entspannen kann. Schlecht geeignet sind Durchgangsbereiche, das Kinderzimmer, der Flur oder zentrale Positionen in einem Raum. Gut geeignet sind Plätze, die etwas abseits liegen, den Welpen aber dennoch nicht vom Familienleben ausschließen. Eine ruhige Ecke des Wohnbereiches bietet sich z.B. an. Es lohnt meist nicht, für den Anfang ein sehr teures Körbchen zu kaufen, da dieses die Welpenzeit mit einiger Sicherheit nicht überleben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Futter:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2334" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Futter.jpg"><img class="size-medium wp-image-2334" title="photo by Maja Dumat - flickr Futter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/photo-by-Maja-Dumat-flickr-Futter-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/6146407275/in/set-72157629237702932 " target="_blank">Photo by Maja Dumat &#8211; flickr.com</a></p></div>
<p>Am besten füttert man die erste Zeit das Futter weiter, das der Welpe vom Züchter gewohnt ist. Der Welpe hat mit der Umstellung seines gesamten bisherigen Lebens durch den Einzug in seine neue Familie genug zu tun, auch ohne zusätzlich noch eine Futterumstellung zu verkraften. Ein Welpe bekommt sein Futter auf mindestens drei Mahlzeiten pro Tag verteilt. Der Züchter kann Auskunft über bisherige Essenszeiten geben. Möchte man das Futter umstellen, so tut man das am besten nach und nach, indem man zu Anfang etwas vom neuen Futter zum alten beimischt. Einige Welpen bekommen dennoch Magenprobleme oder Durchfall durch die ganze Aufregung. Falls sich dies nach 1-2 Tagen nicht bessert, sucht man am besten Rat beim Tierarzt, da ein Welpe schnell dehydriert.</p>
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<p><strong>Fressnapf und Trinknapf:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Empfehlenswert sind stabile Haltevorrichtungen oder eher schwere Näpfe, die unten breiter sind als oben und gegebenenfalls auf einem Gummirand stehen. So wird verhindert, dass der Hund den Wassernapf umkippt oder den Futternapf beim fressen durch die halbe Wohnung schiebt.</p>
<p>Der Futternapf steht am besten an einem ruhigen Ort, an dem der Hund ungestört fressen kann.</p>
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<p><strong>Halsband/Geschirr und Leine:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2329" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Chihuahua.jpg"><img class="size-medium wp-image-2329" title="Chihuahua" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Chihuahua-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/27875041@N02/4419766836  " target="_blank">Daisyree Bakker/flickr</a></p></div>
<p>Für einen Welpen ist ein Geschirr oft angenehmer. Ein Welpe wird zwangsläufig immer mal wieder mit Tempo in die Leine rennen oder springen. Ein Halsband kann beim noch im Wachstum befindlichen Welpen unter anderem zu Halswirbel- oder Rückenerkrankungen führen. Auch Kehlkopfquetschungen sind möglich. Daneben bietet das Geschirr den Vorteil, dass der Welpe sich weniger leicht herauswinden kann.</p>
<p>Zum erlernen der Leinenführigkeit eignet sich eine verstellbare, maximal 2-Meter lange Leine. Eine leichte 5-Meter Schleppleine kann genutzt werden, um dem Hund einen größeren Radius zu geben, wenn man ihn aus irgendeinem Grund nicht ableinen kann.</p>
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<p><strong>eine Identifikationsmöglichkeit:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es kommt immer wieder vor, dass Hunde verloren gehen. Ein unachtsamer Moment im Hundepark und der neugierige Jungspund ist durch die Hecke auf und davon. Ein Adresseanhänger hilft, dass der Hund schneller wieder nach Hause gebracht wird. Viele Hunde werden mittlerweile auch gechipt. Dies hilft aber nur weiter, wenn man den Hund dann auch bei Tasso registrieren lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pflegemittel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2330" title="wsilver" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/4145086925/in/photostream/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Baden sollte man einen Hund möglichst selten und wenn, nur mit speziellem Hundeshampoo.</p>
<p>Einen für Welpen geeigneten Zeckenschutz kann der Tierarzt empfehlen. Eine Zeckenzange ist dennoch hilfreich.</p>
<p>Über eine für die Rasse geeignete Bürste gibt der Züchter Auskunft. Bei Rassen, die im Erwachsenenalter ein pflegeintensives Fell bekommen, übt man die Fellpflege am besten schon von Welpe an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielzeug:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen nehmen ungefähr alles als Spielzeug an. Hauptsache, jemand macht das Spielzeug interessant und spielt mit. Siehe hierzu auch: <a title="Spielen mit dem Welpen" href="https://www.tierfreund.de/spielen-mit-dem-welpen/">Spielen mit dem Welpen</a>.<br />
Wichtig bei einem Welpen ist, dass das Spielzeug möglichst beißfest ist und keine scharfkantigen oder giftigen Teile abgekaut und verschluckt werden können.</p>
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<p><strong>Kauartikel</strong>:</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01041.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2337" title="DSC_01041" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_01041-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Welpen haben ein großes Kaubedürfnis, vor allem, wenn sie in den Zahnwechsel kommen. Für Welpen geeignet sind z.B. Kauartikel aus Rinderhaut, Straußensehnen, Ochsenziemer oder Rinderohren. Auch ein Kong sorgt für Abwechslung und Beschäftigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Welpenkauf: Wo finde ich meinen Traumwelpen?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 09:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorüberlegungen und Züchterwahl]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Möglichkeiten zum Welpenkauf sind vielfältig. Es gibt „Unfallwürfe“, geplante Mischlingswürfe, Welpen-Massenproduktionsanlagen, Rassehunde vom Züchter, mit oder ohne Papiere. Die kommenden Abschnitte sollen einen Überblick geben, worauf es sich zu achten lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Folgenden rede ich von „Züchtern“, meine damit aber jeden Einzelnen, der Welpen in die Welt setzt, aufzieht und vermitteln möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Was macht einen guten Züchter aus?</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2287" title="Dan Bennett " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-2-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/soggydan/3601717188/in/set-72157624488356445 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a> Dackel</p></div>
<p>Für einen Laien ist ein guter Züchter gar nicht so leicht zu erkennen. Manchen Züchtern fehlen die einfachsten Grundkenntnisse zur Vererbung, Trächtigkeit, Geburt und Welpenaufzucht. Andere züchten nur um des Profits Willen, auch auf Kosten von Wesen oder Gesundheit ihrer Nachzuchten. Es ist sehr schwer, beim Anblick knuddeliger, tapsiger Welpen einen klaren Verstand zu bewahren, zur Not redet man sich ein, den Welpen aus der schlechten Haltung „gerettet“ zu haben. So macht es Sinn, sich bereits im Vorfeld einige Gedanken dazu zu machen, was einem selbst wichtig ist und worauf es sich zu achten lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>zum Nachdenken:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hauptleidtragenden einer Massenzucht, sind die Zuchthündinnen und Deckrüden. Wer nur auf Profit aus ist, wird den Hunden nicht mehr bieten, als sie unbedingt zum überleben brauchen. Also z.B. eine 1qm große Zelle und ab und an etwas Futter und Wasser. Kauft man einen Welpen aus Mitleid, so lohnt sich das Geschäft für den Vermehrer. Ein ebenso süßer Welpe wird automatisch den anderen Weg einschlagen und ohne Liebe, ohne Hund sein zu dürfen, sein Leben als Zuchtmaschine fristen. Man suche mal im Internet nach Bildern einer „puppy mill“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd.jpg"><img class="size-medium wp-image-2288" title="ü" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/pd-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Chihuahuas</p></div>
<p>Solche Grausamkeiten gäbe es nicht, wenn niemand die Welpen kaufen würde. Natürlich, man will den einen Welpen, der einem mit großen Knopfaugen hoffnungsvoll im Arm liegt, auch nicht zum sterben zurück lassen. Man sollte sich aber auch fragen, wie viele Welpen tagtäglich an solchen Orten oder kurz danach beim neuen Besitzer tatsächlich sterben, an Parasiten, an angeborenen Krankheiten oder umgebracht, weil sie zu alt für eine Vermittlung mittels des Niedlichkeitsfaktors wurden. Dies gäbe es nicht, ohne Nachfrage! Manche Menschen sind sehr erfinderisch, um zu verbergen, dass die Welpen in einem dreckigen Kellerloch aufwuchsen, krank und mit Verhaltensdefiziten viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, um sie nun, frisch gewaschen, in einer netten Wohnung ahnungslosen Interessenten aufzuschwatzen. Es gibt viele solcher Welpenproduktionsstätten, die über Mittelsmänner vorgaukeln, es handele es sich um eine nette Hausaufzucht. Es sollte einen ausgesprochen misstrauisch machen, wenn man die Mutterhündin nicht zu Gesicht bekommt. Auf keinen Fall sollte man sich auf Übergaben auf halber Strecke oder „Bring-Service“ einlassen.</p>
<p>Besonders betroffen hiervon sind Rassen, die klein oder gerade &#8220;in Mode&#8221; sind, da sich mit diesen natürlich am leichtesten Geld verdienen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>die Auswahl des Züchters</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hilfreich ist es, um nicht beim Anblick der Welpen alle guten Vorsätze über Bord zu werfen, einige Dinge schon vorab bei einem Telefonat zu klären. Dies gilt genauso für einen Rassehundzüchter, wie für einen Mischlingswurf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289" title="fugzu basenji " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fugzu-basenji-2-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/70253321@N00/3335100032/ " target="_blank">fugzu/flickr</a> Basenjis</p></div>
<p>Wie viele Hunde besitzt der Züchter? Züchtet er verschiedene Rassen? Hat er mehrere Würfe gleichzeitig? Überlegen Sie sich selbst, wie vielen Hunden man wohl gerecht werden kann, wie viele Welpen man gleichzeitig optimal aufziehen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In welchem Alter gibt der Züchter seine Welpen ab? Eine Abgabe unter 8 Wochen ist in Deutschland Tierschutzrechtlich verboten. Aber je älter ein Welpe wird, umso mehr Arbeit macht er. Er wird immer aktiver, schläft weniger, knabbert alles an, muss die Welt kennen lernen, das Zufüttern kostet immer mehr Geld und stubenrein sind die Welpen ja auch noch nicht. Gute Gründe für einen Menschen, dem es nur um Profit geht, seine Hunde möglichst früh loszuwerden. Ein guter Züchter behält die Welpen in jedem Fall, bis sie mindestens 8 Wochen alt sind. Einige Züchter geben die Welpen auch erst mit 10 Wochen oder noch später ab, wenn sie schon deutlich stabiler im Wesen und selbständiger sind. Dies muss kein Nachteil sein, eher im Gegenteil, falls der Züchter sich gut um den Nachwuchs kümmert.<br />
Dass die Mutterhündin die Welpen nicht mehr säugt, ist kein Argument, die Welpen früher abzugeben. Ein Welpe nimmt sowohl von der Mutter, als auch von den Geschwistern, sehr viel mehr mit, als nur die Muttermilch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2291" title="Simone Maremmano " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Simone-Maremano-kB-21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/belsim/5012484998/in/set-72157627204425915 " target="_blank">Simone/flickr</a> Maremmano-Welpen</p></div>
<p>Wo leben die Hunde? Viel menschliche Beschäftigung mit den Welpen beim Züchter und viele Eindrücke, die in der Sicherheit des Familienkreises gemacht werden konnten, sind die beste Voraussetzung, damit der Welpe im neuen Zuhause mutig und aufgeschlossen agiert. Hunde, die ausschließlich draußen leben, kennen entsprechend keinen Alltag in der Wohnung. Keine klappernden Töpfe, keinen Staubsauger, keinen lauten Fernseh-Krimi. Welpen, die zumindest teilweise im Haus aufwachsen, bekommen all dies mit, während sie dösen oder mit ihren Geschwistern spielen, es ist normal für sie. Nimmt man einen Welpen aus reiner Außenhaltung, kann es mitunter Arbeit sein, bis der Welpe im Haus zur Ruhe kommt und nicht mehr auf alles mögliche unsicher reagiert.</p>
<p>Wirklich schwierig kann es sich gestalten, wenn die Welpen permanent in einem Stall oder einem Zwinger waren, praktisch ohne Außeneindrücke oder menschliche Kontakte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt, lohnt sich auch die Frage, ob man die Züchter, bzw. die werdende Mutterhündin, besuchen darf, bevor der Wurf auf der Welt ist. Ein guter Züchter wird in der Regel erfreut sein, Interessenten schon im Vorfeld kennen zu lernen. Manche Züchter bestehen sogar darauf. Beim Anblick süßer Welpen können die wenigsten Menschen noch klar denken; ohne einen der süßen Zwerge wieder zu gehen, scheint fast ausgeschlossen. Möchte man sich also durchdacht für einen bestimmten Züchter und seine Zucht entscheiden, besucht man ihn besser, bevor die Welpen auf der Welt sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2293" title="Szep Bernadette  golden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Szep-Bernadette-kb-golden1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kukorica/3465470521/ " target="_blank">Szep Bernadette/flickr</a> Golden Retriever</p></div>
<p>Die Mutterhündin gibt den Welpen viel mit, nicht nur genetisch, sie prägt auch grundlegend ihr Verhalten. Kann man sich vorstellen, mit einem Hund glücklich zu werden, der so wird, wie diese Mutterhündin?</p>
<p>Wie eingangs beschrieben, sollte man keinesfalls einen Welpen mitnehmen, ohne die Mutterhündin zu Gesicht zu bekommen. In dem Fall hat der „Züchter“ fast immer etwas Unschönes zu verbergen. Die Aussage, die Mutterhündin möge keine Fremden, sollte ebenfalls Bedenken auslösen. Wie schon geschrieben, gibt die Mutterhündin den Welpen sehr viel mit. Vielleicht in dem Fall, ein sehr ängstliches Wesen oder die Tendenz, auf Neues mit aggressivem Verhalten zu reagieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>der Besuch beim Züchter:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welpen sind von Natur aus neugierig und kontaktfreudig, fast ohne Argwohn fremden Menschen gegenüber. Falls der ganze Wurf entsetzt flüchtet, wenn Sie die Wohnung oder den Hof betreten, sollten Sie das gleiche tun. Als Anfänger ist man mit einem solchen Welpen fast immer überfordert. Wenn er schon in vertrauter Umgebung im Kreise seiner Familie so reagiert, kann man sich vorstellen, wie die Umgewöhnung auf das neue Zuhause und vor allem erste Spaziergänge aussehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2294" title="MythicSeabass Boxer" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/MythicSeabass-Boxer2-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/mythicseabass/4662962561/in/set-72157624064553023 " target="_blank">Mythic Seabass/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Wie reagiert die Mutterhündin? Natürlich ist zu erwarten, dass eine Golden Retriever Hündin fremde Menschen anders begrüßt als beispielsweise eine Kangal-Hündin. Aber gefällt Ihnen der Gedanke, dass ihr Welpe sich zu einem erwachsenen Hund entwickelt, der so ist wie diese Hündin?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo leben die Welpen? Bekommen sie den Alltag der Menschen mit? Ist es dort sauber? Steht Spielzeug und frisches Wasser zu Verfügung? Einige Züchter bieten ihren Welpen einen ganzen Abenteuerspielplatz, mit wackelnden Untergründen, Raschelbändern, Bällebad, Sandkasten und verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Welpen entwickeln dadurch früh ein gutes Körpergefühl und gehen auch später offener auf Neues zu.</p>
<p>Was lernen die Welpen schon alles kennen? Alltagsgeräusche, Kinder, andere Tiere, Autofahren, erste Spaziergänge, Körperkoordination und Beschäftigungsmöglichkeiten? Wie lange pro Tag haben die Welpen menschlichen Kontakt? Wie genau beschäftigt sich der Züchter mit den Welpen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehen die Welpen (und die erwachsenen Hunde) gesund und gut gepflegt aus? Bei einem gesunden Welpen sind Nase und Augen frei von Verklebungen und Ausfluss, die Augen sind klar und glänzend. Hervorstehende Rippen weisen auf Mangelernährung hin, ein aufgedunsener Bauch kann Wurmbefall bedeuten. Der Welpe sollte keinesfalls apathisch wirken und auf Bewegungen und akustische Reize reagieren. Zahnfleisch und Lefzen sind rosa, die Ohren ohne üblen Geruch. Auch der Afterbereich sollte sauber sein.</p>
<p>Bei einem Rüden sollten 2 Hoden zu ertasten sein. Ein im Bauchraum verbliebener Hoden kann sich zu einem bösartigen Geschwür entwickeln, so dass eine Operation unumgänglich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2295" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2295" title="fPat Murray Boxer " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Boxer-5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/fpat/2960860271/in/set-72157608233070312/ " target="_blank">fPat Murray/flickr</a> Boxer</p></div>
<p>Ein guter Züchter wird einen Welpen zurück nehmen, wenn es überhaupt nicht funktioniert im neuen Heim. Geht der Züchter so mit seinen Hunden um, dass sie sich überhaupt vorstellen können, ihm den Welpen wieder zu bringen? Möchte der Züchter nach Abgabe des Welpen in Kontakt bleiben, Hilfe bei Schwierigkeiten leisten und über die Entwicklungsfortschritte des Welpen auf dem Laufenden gehalten werden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Impft und entwurmt der Züchter die Welpen regelmäßig?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein guter Züchter hat sich viel mit den Welpen beschäftigt. Er kann Ihnen die verschieden Charaktere beschreiben und erzählt begeistert von den Erlebnissen und Entwicklungsfortschritten der einzelnen Welpen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Womit füttert der Züchter die Welpen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie verhalten sich die Welpen und vor allem die erwachsenen Tiere dem Züchter gegenüber?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>und zusätzlich, falls es sich um einen Rassehundzüchter handelt:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lastet der Züchter seine Hunde Rassegerecht aus? Ein guter Züchter züchtet aus Liebe zur Rasse. Er wird sich gerne mit seinen Hunden beschäftigen und mit Begeisterung stundenlang über seine Rasse erzählen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5.jpg"><img class="size-medium wp-image-2301" title="estoril" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/estoril5-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/estoril/2288608868/in/set-72157603973253958/ " target="_blank">estoril/flickr</a> dem Labrador liegt das apportieren im Blut</p></div>
<p>Klärt der Züchter über typische Krankheiten oder Besonderheiten der Rasse auf? Sind die Elterntiere auf rassetypische Krankheiten untersucht? Falls der Züchter dies bejaht, kann er ihnen die Auswertungen der Gesundheitsuntersuchungen zeigen? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese sich just zu ihrem Besuch urplötzlich in Luft aufgelöst haben. Ein guter Züchter rechnet mit solchen Fragen und hat alle Unterlagen zu Hündin und Deckrüde bereits herausgesucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weist der Züchter auf Wesenszüge oder Rasseeigenschaften hin, die für manche Menschen problematisch werden könnten? Was ist an (Fell-)Pflege beim erwachsenen Hund nötig? Ein Züchter, der alles rosarot beschreibt, will vermutlich nur möglichst schnell seine Welpen verkaufen, egal an wen und egal, ob Hund und Halter zueinander passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fragen Sie nach den Zuchtzielen des Züchters. Warum hat er genau diese Hündin in die Zucht genommen, warum genau diesen Deckrüden ausgewählt? Da sollte mehr kommen als „die Hunde sind lieb und schön“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Behält der Züchter Hunde, die zuchtuntauglich sind oder zu alt für die Zucht geworden sind?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>und was der Züchter Sie fragen wird:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2302" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2302" title="wsilver shitzu malteser " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wsilver-shitzu-malteser-mix3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/psycho-pics/3312285157/ " target="_blank">wsilver/flickr</a></p></div>
<p>Ein guter Züchter gibt seine Hunde, in die er sehr viel Herzblut und Zeit investiert hat, nicht dem Erstbesten mit. Er wird genau wissen wollen, warum Sie sich für diese Rasse entschieden haben. Er wird auch auf Charakterzüge der Rasse hinweisen, die manchen Menschen Schwierigkeiten bereiten könnten. Er wird wissen wollen, wie Sie den Hund auslasten möchten, wie er gehalten wird und warum Sie glauben, dass ein Hund in Ihren Tagesablauf passt. Er wird versuchen herauszuhören, ob Sie bereit sind, eventuelle Probleme geduldig anzugehen und ob Sie sich vorstellen können, was ein Hund an Aufwand bezüglich Arbeit, Zeit und Kosten bedeutet.</p>
<p>Viele Züchter haben auch persönliche Einstellungen zu Themen wie z.B., wie lange der Hund maximal alleine gelassen werden sollte oder ob er in eine (zeitweise) Zwingerhaltung vermittelt wird. Einige geben nur an Familien ab oder an Menschen mit Haus und Garten. Oder eine bestimmte Auslastung ist Voraussetzung. Um Enttäuschungen zu vermeiden, fragt man am besten schon beim ersten telefonischen Kontakt nach diesen „Mindestvoraussetzungen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/auswahl/">Vorüberlegungen und Züchterwahl</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>weiter lesen: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/passender_hund/">welcher Hund passt zu mir </a></p>
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		<item>
		<title>Typisch Hunde Welpen</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/typisch-hund-welpen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 13:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein Welpe zieht ein]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbaby]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Viele Hundebesitzer fasziniert es, wie arglos und neugierig Welpen sind. Dass sie alles erforschen wollen, mit allem spielen können, aber auch vor eigentlich Alltäglichem zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Welpe_tamaskan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1489" title="tamaskan" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Welpe_tamaskan-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a>Viele Hundebesitzer fasziniert es, wie arglos und neugierig Welpen sind. Dass sie alles erforschen wollen, mit allem spielen können, aber auch vor eigentlich Alltäglichem zurück schrecken. Die ganze Welt ist neu und interessant. Alles muss erkundet werden, jede kleine Denk- oder Geschicklichkeitsaufgabe ist eine riesige Herausforderung. Welpen können die reine Lebensfreude ausstrahlen. Es macht Spaß, mit dem Hund die Welt zu entdecken und Freude am gemeinsamen Tun zu wecken. Vor allem ist es schön zu erleben, wie der Hund langsam immer mehr Vertrauen fasst, immer mehr Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht, man wird ein Team.</p>
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<p>Genug Menschen sind allerdings heilfroh, wenn der Hund endlich erwachsen ist. Ein Welpe ist quasi ein Vollzeit-Job.</p>
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<p>Welpen sind noch nicht in der Lage, ihre Blase zu kontrollieren, so darf man sie in den Wachphasen kaum aus dem Augen lassen. Hat man Glück, meldet sich der Welpe, dann hat man nur noch das Problem, ihn innerhalb weniger Sekunden in den Garten oder auf den nächsten Grünstreifen zu befördern. Einhalten kann er noch nicht. Hat man Pech und der Welpe meldet sich nicht, muss man eben etwas öfter wischen. Leider müssen junge Welpen auch Nachts noch raus oder zumindest sehr früh morgens. Und wenn man schon mal wach ist, sieht der Welpe es auch eher nicht ein, nach dem Gassigang ruhig weiter zu schlafen. Ein Spiel oder die Wohnung zu erkunden ist viel interessanter, auch um 5 Uhr Morgens.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0178.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1490" title="DSC_0178" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0178-265x300.jpg" alt="" width="265" height="300" /></a>Welpen haben noch keine Beißhemmung. Sie zwicken im Spiel, kauen auf Händen herum oder testen, ob sich das Hosenbein nicht zu einem lustigen Zerrspiel eignet. Wenn man Welpen untereinander beobachtet, wird schnell klar, was sie sich unter einem tollen Spiel vorstellen. Dass menschliche Haut empfindlicher ist und Menschen sich das mit dem Spielen überhaupt etwas anders vorstellen, muss der Zwerg erst noch lernen. Vor allem kleine Kinder sind mit den übermütigen Spielaufforderungen des Welpen schnell überfordert. Umgekehrt leben gerade kleine Welpen auch nicht ungefährlich beim Spiel mit Kindern. Schnell wird der Hund zu sehr gedrückt oder verbogen oder fallen gelassen. Welpen und Kinder sollte man grundsätzlich nie miteinander alleine lassen.</p>
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<p>Welpen haben ein enormes Kaubedürfnis, vor allem, wenn sie in den Zahnwechsel kommen. Und sie haben keine Ahnung, dass die Zimmerpflanze giftig ist, der zerfetzte Teddy das Lieblingsspielzeug des Sohnes war oder ein Stuhlbein etwas anderes ist, als ein Stöckchen. Apropos Verständnis: Welpen verstehen weder, was „Nein“ heißt, noch dass das aufgeregte von lauten Geräuschen begleitete Herumgefuchtel ihrer Besitzer einen Tadel darstellen soll. Ein Entgegenkommen Seitens der Besitzer in der Kommunikation ist hilfreich, ein paar Grundlagen in hündischer Körpersprache zu beherrschen, sinnvoll.</p>
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<p>Welpen haben zudem eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sie schwanken innerhalb von Minuten zwischen aufmerksamem Mitarbeiten, wilder Überdrehtheit und Tiefschlaf. Die „wilden 5 Minuten“ kennt fast jeder Welpenbesitzer, wenn der kleine Terror-Zwerg wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung rast und überhaupt nicht mehr ansprechbar scheint.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Shih-poo.jpg"><img class=" wp-image-1493 alignleft" title="Shih-poo" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Shih-poo-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Welpen müssen viel kennen lernen, um später als erwachsener Hund gelassen auf Umweltreize, Menschen oder andere Hunde zu reagieren. Die Zeitspanne, in der der junge Hund unbedarft auf alles zu geht, ist kurz und gilt es zu nutzen. Alles, was er jetzt lernt, prägt ihn stark für den Rest seines Lebens. Leider auch negative Erlebnisse. Eine Balance zwischen Sicherheit geben und erleben lassen, fördern, ohne zu überfordern, muss gefunden werden.</p>
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<p>Welpen haben keine Ahnung von Leinenführigkeit und sehen auch keinerlei Sinn darin, „ordentlich“ an der Leine zu laufen. Sie wollen rennen, dann wieder still beobachten, spielen, die Welt erkunden… Die Leine scheint da nur hinderlich. Dennoch muss man von Anfang an konsequent sein, wenn man später nicht vor einem deutlich größeren, kräftigeren Ziehproblem beim erwachsenen Hund stehen will.<br />
Mit Welpen darf man aus gesundheitlichen Gründen auch noch nicht allzu lange spazieren gehen, dafür muss es aber sehr oft sein. Auch abseits von körperlicher Überforderung (Welpen haben meist überhaupt kein Gespür dafür, wann sie genug haben), machen Spaziergänge in Form von „Strecke zurücklegen“ keinerlei Sinn. Es sei denn, man will sich einen Marathonläufer heran trainieren. Der Welpe muss die Welt kennen lernen, nicht sich von A nach B bewegen. Der Weg ist das Ziel.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-00051.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1497" title="0005" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Goldendoodle_Nanuk_at_seven_weeks_2005-07-08-00051-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a>Welpen können noch nicht alleine bleiben. Beim Züchter war ja auch immer jemand da: die Mutterhündin, die Geschwister, Menschen… Nun sind sie in völlig fremder Umgebung bei fremden Menschen, sie müssen erst Vertrauen fassen und langsam begreifen, dass das alleine bleiben kein Weltuntergang ist und ihre Menschen immer wieder kommen. Dazu kommt: je jünger der Welpe, desto kürzer die Schlaf-/Wachphasen. Wenn der Welpe mehrere Stunden alleine bleiben muss, wacht er in dieser Zeit mehrfach auf, sucht seine Sozialpartner, ist voller Tatendrang und die Blase drückt. Er ist gezwungen, sich im Haus zu lösen, einhalten kann er ja noch nicht. Für das Stubenreinheitstraining ist das wenig förderlich. Er ist auch gezwungen, sich selbst eine Beschäftigung zu suchen. Und er weiß nicht, dass es keine gute Idee ist, den teuren Teppich anzukauen oder den Mülleimer auszuleeren. Woher auch, es ist ja niemand da, der ihm ein Feedback gibt. Den Welpen in eine Box zu sperren, macht es für den Menschen angenehmer, aber keinesfalls für den Hund.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet.jpg"><img class="wp-image-1495 alignleft" title="_puppy_Cadet" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_400px-Beagle_puppy_Cadet-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>Junge Welpen finden meist alle Lebewesen prima. Menschen, Hunde, alles wird überschwänglich begrüßt, das Rückrufkommando ist leicht vergessen. Wenig hilfreich dabei ist, dass die meisten Menschen fremde Welpen hinreißend finden und den Ausreißer fröhlich begrüßen und selbst das Anspringen nicht tragisch finden. Ab und an scheint es gar, als hätte der Welpe seinen Besitzer völlig vergessen und würde nun mit neuen Menschen oder anderen Hunden fröhlich Nachhause laufen wollen. Vergessen darf man dabei nicht, dass diese sehr positive Eigenschaft von Welpen den Übergang vom Züchter zu seinen neuen Besitzern sehr erleichtert hat. Ebenso ist die Gewöhnung an Kinder und andere Haustiere beim Welpen recht einfach. Man kann den Welpen formen und prägen, von Anfang an so erziehen, wie man es selbst für richtig hält. Der Welpe ist noch nicht vorbelastet, man kennt seine ganze Geschichte und wenn es dann später doch zu gröberem „Fehlverhalten“ des Hundes kommt, kann man sich an die eigene Nase packen.</p>
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