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	<title>Tierfreund &#187; Spiele für Zuhause</title>
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		<title>Spiele für Hunde: Wohnzimmer-Agility und Bewegungsspiele</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 12:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5>Wohnzimmer-Agility</h5>
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<div id="attachment_2826" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Yasuhiko-Ito-b.jpg"><img class="size-medium wp-image-2826" title="Yasuhiko Ito b" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Yasuhiko-Ito-b-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tranztec/3128772945/in/set-72157622023217771 " target="_blank">Yasuhiko Ito/flickr </a></p></div>
<p>Wohnzimmer-Agility ist vor allem für kleine Hunde geeignet. Als Hürden können Besenstiele, in den Türrahmen gespannte Tücher oder Hula-Hoop Reifen dienen. Stühle eignen sich, um zwischen den Beinen Slalom zu laufen oder mit Hilfe eines großen Handtuchs als Sacktunnel. Auf einer Kiste oder einem Hocker kann Sitz oder Platz gemacht werden, zwei niedrige Kisten und ein Brett werden zu einem Steg. Um eine Große Pflanze kann der Hund herum geschickt werden und um Plastikflaschen kann der Hund Slalom laufen. Spieltunnel der Kinder können ebenfalls für Hunde genutzt werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur beim Sacktunnel ist es wichtig, klein anzufangen. Am Anfang reicht es, wenn das Handtuch links und rechts vom Stuhl herunter hängt. Bei weiteren Durchgängen wird es dann langsam immer weiter vorne runter gezogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch der menschliche Körper eignet sich für sportliche Übungen des Hundes. Der Hund kann z.B. eine Acht um die Beine laufen oder Slalom, während sein Mensch sich vorwärts bewegt. Ein im Sitzen angewinkeltes Knie kann einen Tunnel bilden, ein gestrecktes Bein eine Hürde. Dies baut man am einfachstes über Locken mit Futter auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2827" class="wp-caption alignright" style="width: 242px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4348.jpg"><img class=" wp-image-2827 " title="DSC_4348" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4348-258x300.jpg" alt="" width="232" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Sprung durch den Reifen</p></div>
<p>Etwas anspruchsvoller ist der Sprung durch einen Armreifen. Hat man einen Partner, kann man den Hund absitzen lassen, flach über dem Boden und dicht vor dem Hund mit den Armen den Tunnel bilden und der Partner lockt den Hund durch. Damit der Hund nicht außen rum läuft, hilft eine Wand als Begrenzung. Wenn man die Übung alleine aufbauen möchte, fängt man ebenfalls mit Hilfe einer Wand an. Man lässt den Hund absitzen und streckt einen Arm dicht über dem Boden zur Wand aus. Einen Tunnel bildet man dabei noch nicht, der Hund lernt zuerst, über den Arm zu springen. Bei den ersten Versuchen kann man den Hund mit der freien Hand mit Futter locken. Im nächsten Schritt, legt man das Futter auf der anderen Seite des Arms auf den Boden, bevor der Hund das Kommando zum Springen bekommt. Klappt das, baut man langsam (und immer noch an der Wand), den zweiten Arm mit ein. Im Ersten Schritt hält man den einen Arm dabei dicht über den Boden und den zweiten Arm ein gutes Stück höher an die Wand. Hat der Hund dies gemeistert, nähert man die beiden Arme langsam einander an. Erst wenn der Hund sicher durch den Armreif springt, entfernt man sich von der Wand.</p>
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<h5>Luftballon-Spiel</h5>
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<div id="attachment_2829" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1299n-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2829" title="DSC_1299n (2)" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1299n-2-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">kurz vor dem platzen&#8230;</p></div>
<p>Einige Hunde lieben das Spiel mit einem Luftballon. Schreckhafte Hunde spielen dagegen einmal und nie wieder. Platzt der Ballon das erste mal, helfen Jubel und Begeisterung seitens des Menschen, dass der Hund keine Ängste aufbaut. Das Spiel geht dann sofort weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Faszinierend für Hunde ist dabei vor allem die Leichtigkeit und die ungewohnt langsame Bewegung des Ballons. Einige Hunde legen es mit der Zeit drauf an, den Luftballon möglichst schnell zum Platzen zu bringen. Andere werden wahre Meister darin, den Luftballon nicht den Boden berühren zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann auch probieren, ob der Hund es schafft, den Luftballon in eine bestimmte Richtung zu lenken. Ein Versuch wäre es, ein Bring-Kommando zu nutzen. Klappt das, kann der Hund den Ballon auch durch Hula-Hoop-Reifen treiben lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>Garten-Parcours</h5>
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<div id="attachment_2830" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1650.jpg"><img class="size-medium wp-image-2830" title="DSC_1650" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1650-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">eine Koordinationsübung</p></div>
<p>Parcours im Garten eignen sich nicht nur für schnellen Bewegungssport, sondern auch für ruhige oder Schnüffelbegeisterte Hunde. Hierfür nutzt man verschiedene Hürden, Stangen und Untergründe und kann nebenbei kleine Schnüffelaufgaben einbauen.</p>
<p>Das langsame Meistern eines Parcours, hat tatsächlich viele positive Nebeneffekte. Das Körpergefühl wird verbessert, auch das Selbstvertrauen und die Konzentration des Hundes werden gefördert. Da der Mensch seinen Hund sicher und ruhig über alles Unbekannte hinweg führt, wächst auch das Vertrauen zwischen Hund und Mensch. Der Hund wird dabei auf keinen Fall zu etwas gezwungen und bestenfalls auch nicht gelockt. Er soll sich auf die Aufgabe, auf seinen Körper und auf seinen Menschen konzentrieren. Mit einem Stück Fleischwurst oder einem Ball vor der Nase, ist dies kaum noch möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2831" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0897.jpg"><img class="size-medium wp-image-2831" title="DSC_0897" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0897-243x300.jpg" alt="Spiele für Hunde - Abwechslung ist wichtig" width="243" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">verschiedene Untergründe und niedrige Hürden sind für viele Hunde schon eine Herausforderung</p></div>
<p>In einen solchen Parcours lassen sich z.B. Teppichstücke, Tüten, Sand, Noppenfolie oder Zeitungspapier zum drüber laufen einbauen. Auch eine Ansammlung größerer Steine oder Stöcke kann überquert werden. Als Hindernisse sind niedrige Stege und Hürden, ein Labyrinth aus gespannten Bändern, eine liegende Leiter, Autoreifen, Paletten oder ein Stangenmikado möglich. Vor allem das Stangenmikado erfordert viel Konzentration vom Hund, da es Hunden oft schwer fällt, einzuschätzen, was ihre Hinterhand gerade tut. Für das Stangenmikado werden mehrere Stäbe oder Stöcke in niedriger Höhe und mit unterschiedlichen Abständen und Winkeln platziert. Alternativ können die Stangen auch kreisförmig von z.B. einem Baumstumpf ausgehen.<br />
Springen soll der Hund dabei allgemein nicht. Alle Hindernisse sollten geeignet sein, sie langsam abzulaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Abwandlung kann man einen Schnüffel-Parcours bauen. Hier steht im Vordergrund, dass der Hund seine Nase einsetzt, sich Strategien zum erlangen des Futters überlegt und sich nebenbei positiv mit den Geräten und verschiedenen Untergründen auseinander setzt.</p>
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<div id="attachment_2832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sam-Cockman-Border2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2832" title="Sam Cockman " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Sam-Cockman-Border2-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/samcockman/4620515569/in/set-72157623864445525 " target="_blank">Sam Cockman/flickr </a>ein Spieltunnel kann auch eine Mutprobe sein</p></div>
<p>Das Laufen auf einer Leiter ist eine Koordinationsübung, die auch wieder durch die Koordination der Hinterhand recht schwierig ist für Hunde. Eine Möglichkeit, dies zu üben, ist die Leiter schräg zu stellen. So kann der Hund zu Anfang noch in die Zwischenräume treten, irgendwann kommt er nur über die Sprossen weiter. Zwang ist auch hierbei völlig fehl am Platz. Der Hund wird jeweils dafür gelobt, was er freiwillig anbietet. So sind die Chancen groß, dass sich der Hund von Tag zu Tag weiter traut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere Übung für die Hinterhand, ist das Drehen um einen Eimer oder Baumstumpf. Der Hund stellt die Vorderpfoten darauf, man selbst stellt sich frontal vor den Hund. Nun animiert man ihn, mit den Hinterpfoten um den Eimer zu laufen. Dabei kann man folgendes nutzen: dreht der Hund seinen Kopf, so stellt er den Körper fast automatisch nach. Hält man also z.B. Futter links neben seinen Kopf, so dass der Hund den Kopf drehen muss, um ans Futter zu kommen, dreht sich der Körper oft automatisch nach rechts. Durch die eigene Bewegung kann man dies noch unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in die Richtung geht das Schieben eines Puppen- oder Kinderwagens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zurück zur Übersicht <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spiele für Hunde: der Hund als Haushaltshilfe</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/der-hund-als-haushaltshilfe/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 11:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Service-Hunde, die z.B. Rollstuhlfahrer unterstützen, lernen eine ganze Menge nützlicher Haushaltstätigkeiten. Sie holen das Telefon, heben Gegenstände auf, bedienen Lichtschalter oder schließen Türen. Lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Service-Hunde, die z.B. Rollstuhlfahrer unterstützen, lernen eine ganze Menge nützlicher Haushaltstätigkeiten. Sie holen das Telefon, heben Gegenstände auf, bedienen Lichtschalter oder schließen Türen. Lernen kann dies nahezu jeder Hund.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>aufräumen</h5>
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<div id="attachment_2810" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1134.jpg"><img class="size-medium wp-image-2810" title="DSC_1134" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1134-300x198.jpg" alt="Spiele für Hunde: aufräumen" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Spielzeug in den Korb bringen&#8230;</p></div>
<p>Der Hund soll hierbei lernen, Dinge auf Kommando in eine Kiste oder einen Korb zu legen. So kann er sein Spielzeug selber wieder weg räumen oder Schmutzwäsche in den Wäschekorb legen oder leere Plastikflaschen in die Getränkekiste stellen.</p>
<p>Die Übung eignet sich vor allem für Hunde, die gerne apportieren oder Dinge herum tragen. Lernen kann das aber auch fast jeder andere Hund. Es ist von Vorteil, wenn der Hund bereits Gegenstände oder Spielzeug auf Kommando tragen oder zu seinem Besitzer bringen kann (siehe zum Aufbau auch: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spas-hunde/apportierspiele/">Apportierspiele und der Futterbeutel</a>).</p>
<p>Zu Anfang nimmt man Dinge, die der Hund gerne trägt (ein Stofftier oder ein Paar Socken z.B.). Sehr schwere Gegenstände oder Gegenstände aus Metall tragen Hunde dagegen oft nur ungern. Das Lieblingsspielzeug eignet sich ebenfalls nur bedingt. Zumindest, falls es den Hund sehr aufdreht und zu wilden Spielen animiert oder der Hund es nur sehr ungern wieder her gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2815" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1137.jpg"><img class="size-medium wp-image-2815" title="DSC_1137" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1137-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">fertig?</p></div>
<p>Falls der Hund von sich aus Freude am tragen von Gegenständen zeigt oder dies auf Kommando beherrscht, kann man so beginnen, dass man sich gemeinsam mit dem Hund der Kiste nähert. Der Hund trägt dabei den Gegenstand und wird ruhig gelobt. Die eigene Konzentration und Körperausrichtung bleibt auf die Kiste gerichtet, nicht auf den Gegenstand in der Schnauze des Hundes. Dreht man sich dem Hund zu, kann dieser das als Aufforderung zum fangen spielen verstehen oder man macht den Gegenstand anderweitig als Beute interessant, was nur hinderlich wäre. Der Abstand zur Kiste sollte dabei maximal wenige Meter betragen. Dort angekommen, gibt es ein Aus-Kommando und zur Belohnung Futter. Mit dem Spielzeug selbst zu belohnen, ist kontraproduktiv, da der Hund ja lernen soll, ruhig aufzuräumen und nicht wild herum zu toben. Das Stofftier muss bei den ersten Versuchen nicht in der Kiste landen. Zu Anfang verknüpft der Hund nur, sich der Kiste zu nähern und es dort fallen zu lassen. Landet das Stofftier aber zufällig mal in der Kiste, folgt eine besonders tolle Belohnung. Dieser Aufbau ist allerdings recht langwierig und vielen Hunden fällt die Verknüpfung schwer. Sehr viel einfacher geht es bei vielen Hunden über den <a title="Clicker-Training" href="https://www.tierfreund.de/clicker-training/">Clicker</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2811" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1140.jpg"><img class="size-medium wp-image-2811  " title="DSC_1140" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_1140-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230; der Korb gehört auch noch aufgeräumt</p></div>
<p>Für den Aufbau der Übung mittels Clicker, wird das Stofftier neben die Kiste gelegt, wobei die Kiste selbst erst mal nebensächlich ist. Einen Click gibt es für das Anschauen des Stofftiers, dann für das berühren und schließlich für das in die Schnauze nehmen. Klappt das sicher, wartet man mit dem Click, während der Hund das Stofftier hält. Man positioniert sich dabei so, dass sich die Kiste zwischen einem selbst und dem Hund befindet. Wenn der Hund das Stofftier irgendwann von selbst fallen lässt, kommt der Click, auch wenn es nicht in der Kiste landet. Durch die Positionierung, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Stofftier automatisch mal dort drin landet. Passiert dies, folgt eine super Belohnung und eine Unterbrechung des Spiels. Eine Weile später startet man erneut, wobei man nun auch langsam ausreizen kann, keinen Click zu geben, wenn der Stofftier nicht in der Kiste landet. Hat der Hund das Prinzip verstanden, kann man am Abstand arbeiten. Einfacher für den Hund ist es, mit dessen Abstand zur Kiste zu beginnen, während man selbst anfangs bei der Kiste bleibt. Man legt das Stofftier einen Meter weiter und fordert den Hund auf, aufzuräumen. Wenn dies klappt, kann man langsam den eigenen Abstand zur Kiste erhöhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Hund das Prinzip verstanden hat, ist es ein leichtes, den Hund auch andere Gegenstände aufräumen zu schicken oder etwas anderes, als die Kiste zu nutzen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>das Kommando „Zieh“: Wäsche abhängen, Transportdienste und Co</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kommando „Zieh“ kann man relativ einfach aufbauen, wenn der Hund gerne apportiert. In dem Fall befestigt man ein Spielzeug des Hundes (gut geeignet ist z.B. ein Spiel-Tau) an einer kurzen Schnur, und die wiederum an etwas, was der Hund ziehen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2819" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_39341.jpg"><img class="size-medium wp-image-2819" title="DSC_3934" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_39341-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">feste ziehen</p></div>
<p>Besonders bei sensiblen, unsicheren Hunden muss dieser Gegenstand so gewählt sein, dass der Hund sich nicht erschrecken kann, wenn er sich für den Hund unerwartet bewegt. Der Gegenstand sollte so schwer sein, dass der Hund den Zug bemerkt, aber so leicht, dass der Hund nicht sofort aufgibt, wenn er den Widerstand bemerkt. Geeignet ist, je nach Hundegröße, eine Plastikflasche, ein Eimer, ein leichter Plastikhocker oder ein leerer Wäschekorb.</p>
<p>Teppichboden oder Rasen verhindern polternde Geräusche, die den Hund ebenfalls erschrecken könnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun holt man den Hund hinzu und fordert ihn auf, das Spielzeug zu holen. Alternativ kann man das Spielzeug auch zu Beginn interessant machen oder mit dem Clicker arbeiten. In dem Moment, in dem der Hund das Spielzeug aufgenommen hat und den Zug bemerkt, gibt man das Kommando Zieh. Es reicht völlig, wenn der Hund im ersten Schritt den Gegenstand auch nur ein wenig bewegt hat dadurch. Dafür bekommt er schon ein großes Lob. Reagiert der Hund unsicher, hilft freudiges Anfeuern und Lob schon für den kleinsten Zug. Im nächsten Schritt, lässt man sich den Gegenstand bringen oder bewegt sich gemeinsam mit dem Hund vorwärts.</p>
<p>Über den Clicker kann dem Hund auch direkt das Ziehen an einem Seil beigebracht werden, ohne das Hilfsmittel des Spielzeugs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2820" class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4584.jpg"><img class="size-medium wp-image-2820" title="DSC_4584" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4584-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Socken abhängen</p></div>
<p>Das Zieh-Kommando kann z.B. auch zum Öffnen von Schubladen oder Türen genutzt werden. Hierzu bindet man ein Seil an die Schublade oder Klinke und lässt den Hund ziehen. Dies kann natürlich auch ohne vorherigen Aufbau eines Ziehkommandos geübt werden. Entweder auch wieder über den Clicker, oder indem man etwas attraktives in der Schublade versteckt und den Hund ausprobieren lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Nutzungsmöglichkeit des Kommandos sind, dem Hund so das Abhängen von Wäsche beizubringen oder sich die Socken ausziehen zu lassen. Für Letzteres beginnt man mit einem Socken, der nur noch ganz locker am Ende des Fußes hängt. Dann bewegt man den Fuß vor der Hundeschnauze und gibt das Kommando zu ziehen. Mit der Zeit lernt der Hund dann, den Socken ganz auszuziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Tür auf / Tür zu und die Bedienung des Lichtschalters</h5>
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<p>Um dem Hund das Schließen der Tür beizubringen, ist es am einfachsten, wenn er bereits ein Target auf Kommando berühren kann. Das kann z.B., wie unter <a title="Suchspiele in Haus und Garten" href="https://www.tierfreund.de/suchspiele-in-haus-und-garten/">Suchspiele in Haus und Garten</a> beschrieben, ein Post-It sein oder ein kleiner Klebepunkt oder der Punkt eines Laser-Pointers.</p>
<p>In dem Fall bringt man das Target an der Tür an und lässt den Hund probieren. Soll der Hund die Türe mit der Schnauze zudrücken, wird das Target auf Schnauzenhöhe angebracht, ansonsten so hoch, dass der Hund an der Tür hochspringen muss (Achtung: Kratzer!). Man kann mit Clicker-erfahrenen Hunden auch ganz ohne Target ausprobieren, was sie im Zusammenhang mit der Türe anbieten. In dem Fall wird erst der Blick zur Tür belohnt, dann das Nähern und schließlich das Berühren. Klappt das, wird nur noch belohnt, wenn die Tür sich bewegt. Das kann ausgebaut werden, bis die Belohnung erst erfolgt, wenn die Türe angelehnt oder ganz geschlossen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man dem Hund beibringt, eine Türe zu öffnen, muss man mit den Folgen leben können. Es empfiehlt sich meist weniger, dem Hund beizubringen, die Klinke herunter zu drücken. In dem Fall hat man hinterher einen Hund, den geschlossene Türen nicht mehr vom Umhergeistern im ganzen Haus oder auch von Spaziergängen auf eigene Faust abhalten. Eine Alternative ist, ein Tau am äußersten Ende der Klinke zu befestigen, und dem Hund beizubringen, daran zu ziehen (siehe „Kommando Zieh“). Schlaue Hunde wissen so aber, dass sie Türen prinzipiell öffnen können und probieren es dann unter Umständen auch ohne Tau…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Bedienen des Lichtschalters ist ebenfalls am einfachsten mit einem Target auf dem Schalter zu erarbeiten. Wichtig beim Aufbau ist sehr viel Ruhe, damit der Hund nicht im Übereifer die Tapete zerkratzt. Die Bedienung des Lichtschalters sollte daher mit der Schnauze erfolgen, nicht mit der Pfote.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
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		<title>Spiele für Hunde: Suchspiele in Haus und Garten</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/suchspiele-in-haus-und-garten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 10:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Spiele und Beschäftigung mit dem Hund dienen nicht nur der Auslastung. Sie fördern die Kommunikation zwischen Hund und Halter, den Willen zur Zusammenarbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Spiele und Beschäftigung mit dem Hund dienen nicht nur der Auslastung. Sie fördern die Kommunikation zwischen Hund und Halter, den Willen zur Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen. Die Möglichkeiten, sich mit seinem Hund zu beschäftigen, sind dabei ungemein vielfältig. Für jeden Hundetyp, mit seinen Talenten und Vorlieben ist das Passende dabei. Hier werden Suchspiele vorgestellt, die sich leicht Zuhause umsetzen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Spielzeug suchen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2798" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4514.jpg"><img class="size-medium wp-image-2798" title="DSC_4514" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4514-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">versteckt im Baum&#8230;</p></div>
<p>Eine schöne Auslastung für Spielzeug verrückte Hunde: bevor gespielt wird, muss das Spielzeug erst mal gefunden werden. Spielzeug lässt sich z.B. im Schrank, unter dem Sofa, in der Wäsche, hinter dem Couchkissen oder hinter Kisten verstecken. Im Garten kann das Spielzeug z.B. auf Astgabeln gelegt werden, unter Laub verbuddelt werden oder hinter den Mülltonnen abgelegt werden. Man kann dem Hund auch beibringen, Spielzeug an für ihn unerreichbarer Stelle anzuzeigen, indem er sich z.B. davor legt oder bellt. Dies erhöht die Versteckmöglichkeiten und macht es für den Hund noch einmal anspruchsvoller.</p>
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<p>Der erste Schritt besteht darin, dass der Hund versteht, worum es geht. Hierzu lässt man den Hund sitzen oder liegen und zeigt ihm sein Lieblingsspielzeug. Wenn der Hund nicht von selbst an Ort und Stelle wartet, muss eine zweite Person ihn festhalten oder er wird angebunden. Dann legt man das Spielzeug ein kleines Stück entfernt auf den Boden, geht zurück zum Hund und schickt ihn mit den Worten „Such xy“ los. Eindeutige Benennung des jeweiligen Spielzeuges hilft, wenn der Hund später auch Spielzeuge unterscheiden soll oder suchen soll, ohne dass er vorher gesehen hat, was versteckt wurde. Bestenfalls Hund stürzt der Hund sich nach dem Suchkommando sofort begeistert auf sein Spielzeug und zur Belohnung folgt ein kurzes Spiel. Andernfalls kann man das Spielzeug vorher etwas interessant machen.</p>
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<div id="attachment_2799" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4743-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2799" title="DSC_4743 (2)" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_4743-2-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">gefunden</p></div>
<p>Im nächsten Schritt muss der Hund wieder gespannt warten, während man das Spielzeug nun knapp außer Sicht legt, z.B. hinter die Flurbiegung oder hinter einen Baum. Dann kommt wieder das Kommando zum suchen. Langsam kann man die Verstecke dann immer schwieriger wählen. Mit der Zeit muss der Hund nun auch nicht mehr unbedingt beim verstecken zuschauen. Während der Hund im Körbchen döst, kann man das Spielzeug in einem anderen Raum deponieren. Wird der Hund wach, wird er suchen geschickt.</p>
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<h5>Post-It-Suchspiel</h5>
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<p>Die Suche nach Post-Its kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden, da man Post-Its wunderbar an alle möglichen Gegenstände pappen kann. Der Hund sucht somit 3-D, auf dem Boden, an den Wänden, an Regalen, am Kachelofen, Kühlschrank oder Fernseher.</p>
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<div id="attachment_2800" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0026.jpg"><img class="size-medium wp-image-2800" title="DSC_0026" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC_0026-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Post-It Suchspiel</p></div>
<p>Am Anfang muss der Hund verknüpfen, dass es für das berühren des Post-Its eine Belohnung gibt. Ganz fix geht das in der Regel mit dem Clicker (siehe <a title="Clicker-Training" href="https://www.tierfreund.de/clicker-training/">Clicker-Training</a>). Eine andere Möglichkeit ist, das Post-It in der Hand interessant zu machen. Man nimmt es mit viel Körperspannung, begutachtet es und redet aufgeregt und freudig. Dann hält man es dem Hund hin. Falls das Schauspiel gut war, wird der Hund interessiert die Schnauze in Richtung Post-It bewegen, um festzustellen, was sein Mensch da so tolles hat. In dem Moment, wo er dem Post-It nahe kommt: „Fein!!!“ sagen und sofort Futter als Belohnung geben. Das Post-It kommt im selben Moment wieder weg. Dann erneut etwas Spannung reinbringen und das Post-It auf den Boden legen. Nähert sich der Hund, folgt sofort wieder das „Fein!!!“ und eine Futterbelohnung.</p>
<p>Damit es dem Hund nicht schnell langweilig wird, fängt man nun schon mit einfachen Such-Übungen an. Der Hund muss sitzen bleiben und man selbst pappt mit viel Theatralik den Post-It in Sichtweite des Hundes irgendwo hin. Hat der Hund das Prinzip verstanden und Spaß daran, wird das Post-It jetzt außerhalb der Sichtweite des Hundes angebracht. Der Hund muss dabei langsam lernen, dass so ein Post-It ungefähr überall sein könnte, auch über seiner Augenhöhe und an den verschiedensten Gegenständen. Steckt man die Anforderungen zu früh zu hoch, verliert der Hund aber auch schnell das Interesse.</p>
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<div id="attachment_2801" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Jon-Clegg-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2801" title="Jon Clegg " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/10/Jon-Clegg-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/jonclegg/4286510660/ " target="_blank">Jon Clegg/flickr </a></p></div>
<p>Alternativ kann man auch kleine Gegenstände wie z.B. Münzen, ein Feuerzeug oder Büroklammern verstecken und suchen lassen. Für größere, grobmotorische Hunde bietet sich ein verstecken des Gegenstands auf Rasen an, statt im Haus (siehe auch: <a title="Nasenarbeit und Suchspiele" href="https://www.tierfreund.de/nasenarbeit-und-suchspiele/">Nasenarbeit und Suchspiele auf dem Spaziergang</a>). Der Hund sucht dabei dann nicht mehr auf Sicht, sondern über seine Nase. Das Suchen eines so kleinen Gegenstandes ist sehr anstrengend und auslastend für den Hund. Gerade für viele Jagdhundrassen aber eine tolle Alternativbeschäftigung, in der er seine Fähigkeiten und Interessen ausleben kann.</p>
<p>Wichtig ist, dem Hund genügend Wasser anzubieten, da das intensive schnüffeln die Schleimhäute austrocknet, und so die Geruchspartikel nicht mehr optimal aufgenommen werden können.</p>
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<h5>verstecken spielen mit Menschen</h5>
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<p>Viele Hunde kennen mit der Zeit die Namen der Familienmitglieder. In einer größeren Wohnung oder in einem Garten mit vielen Versteckmöglichkeiten, kann man den Hund so auch einzelne Familienmitglieder suchen lassen. Vor allem Kinder haben an diesem gemeinsamen Spiel mit dem Hund oft viel Spaß. Daneben kann man den Hund so auch für kleinere Transportdienste einsetzen und ihn gezielt mit einem Gegenstand zu einem bestimmten Menschen schicken. Siehe hierzu auch: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spas-hunde/apportierspiele/">Apportierspiele</a></p>
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<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
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		<title>Spiele für Hunde: Such-, Denk- und Bewegungsspiele rund ums Futter</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 14:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[welpen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Statt aus dem Napf zu füttern, kann die tägliche Futterration zur Auslastung genutzt werden. Wenn man Trockenfutter füttert, sind die Möglichkeiten besonders groß. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Statt aus dem Napf zu füttern, kann die tägliche Futterration zur Auslastung genutzt werden. Wenn man Trockenfutter füttert, sind die Möglichkeiten besonders groß.</p>
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<h5>Nasenarbeit</h5>
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<div id="attachment_2762" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Josh_Pesavento.jpg"><img class="wp-image-2762 " title="Josh_Pesavento" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Josh_Pesavento-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/pezz/380938725/" target="_blank"><span style="color: #800080;">Josh Pesavento/flickr </span></a></p></div>
<p>Futter auf glatten Böden verteilt, kann der Hund sowohl mit der Nase als auch mit den Augen suchen. Dies ist gut als Einstieg geeignet, da es dem Hund leicht fällt. Hat der Hund das Prinzip verstanden und Freude daran, können die Anforderungen gesteigert werden. Futterbrocken auf hohem Teppich, auf dem Rasen oder auf Kies verteilt, sind schon deutlich schwieriger zu finden. Der Hund muss sich nun ganz auf seine Nase verlassen.</p>
<p>Im Zimmer kann das Futter auch in kleinen Portionen versteckt werden, z.B. hinter dem Vorhang, hinter Blumentöpfen oder im Regal. Draußen wird das Auffinden von Futter in Laubhaufen oder in dichtem Gestrüpp zu einer echten Aufgabe. Um zu vermeiden, dass der Hund daraufhin draußen permanent auf Futtersuche ist und auch unerlaubtes frisst, sollte man für diese Spiele immer nur ein bestimmtes (Trocken-) Futter nehmen und dem Hund ein Startsignal zum suchen geben.</p>
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<h5>Futterball und Co</h5>
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<div id="attachment_2769" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0272.jpg"><img class=" wp-image-2769 " title="DSC_0272" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0272-300x250.jpg" alt="" width="270" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Leckerli-Ball</p></div>
<p>Leckerli-Bälle gibt es in verschiedenen Varianten im Tierfachmarkt zu kaufen. Eine Alternative hierzu sind nicht mehr benutzte Gießkannen oder Plastikflaschen, die mit Futter befüllt eine Herausforderung der anderen Art darstellen. Im Gegensatz zum Ball, der meist gerollt wird, eignen sich diese Dinge auch prima zum schleudern. Erste Versuche damit startet man daher besser im Garten. Wichtig ist, dass das Spiel beaufsichtigt wird, da Plastikteile abgekaut und verschluckt werden können.</p>
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<h5>Auspackspiele</h5>
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<p>Auspackspiele lassen den Hund nicht nur die Nase einsetzen, sondern wie bei echter Beute, muss er auch Pfoten und Zähne bemühen, um an die besten Stücke zu kommen. Das Futter kann z.B. in Zeitungspapier eingewickelt werden oder sich in gut verschlossenen Kartons befinden. Eierkartons und Klopapierrollen, deren Enden zugeklappt werden, müssen zerlegt werden, um ans Futter zu kommen.</p>
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<h5>Kong</h5>
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<div id="attachment_2765" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/OakleyOriginals.jpg"><img class="wp-image-2765 " title="OakleyOriginals" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/OakleyOriginals-272x300.jpg" alt="" width="245" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oakleyoriginals/3059800422" target="_blank">OakleyOriginals/flickr </a></p></div>
<p>Für Nassfutter eignet sich ein Kong gut. Dieser besteht aus nahezu unzerstörbarem Hartgummi, mit einem befüllbaren Hohlraum. Man kann neben Nassfutter auch vieles andere zum füllen nehmen oder mischen: Bananen, Kartoffeln, Wurststücke, Magerquark, geriebene Äpfel, Trockenfutterstücke, Ei, Nudeln, Thunfisch…</p>
<p>Der Hund ist eine ganze Weile damit beschäftigt, am Kong zu kauen und das Futter heraus zu lutschen. Die Füllung kann auch mit Käse gemischt kurz in die Mikrowelle gestellt werden. So verschmilzt alles zu einer recht zähen Masse, was das Leeren des Kongs noch anspruchsvoller macht.</p>
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<h5>Tauch-Spiel</h5>
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<div id="attachment_2771" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0031.jpg"><img class=" wp-image-2771 " title="DSC_0031" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0031-258x300.jpg" alt="" width="232" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Angeln mit der Pfote</p></div>
<p>Für Wasserfreunde unter den Hunden können die Leckerlies auch in einem großen Bottich oder in einem Planschbecken verteilt werden. Eher wasserscheue Vertreter können sich an dieser Aufgabe versuchen: schwimmende oder nicht schwimmende Futterbrocken werden in eine mit Wasser gefüllte Schüssel gegeben. Einige Hunde fischen mit den Pfoten, andere mit der Schnauze, manche kippen die Schüssel um. Auf jeden Fall ein nettes Denkspiel zum Thema: wie komm ich bloß ans Futter?</p>
<p>Erste Versuche startet man allerdings besser im Freien oder zumindest im Badezimmer. Der Hund haftet nicht für Überschwemmungen <img src='https://www.tierfreund.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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<h5>kleine Denkspiele</h5>
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<div id="attachment_2772" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4337.jpg"><img class=" wp-image-2772 " title="DSC_4337" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4337-300x219.jpg" alt="" width="270" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">vorsichtig den Pappstreifen entfernen</p></div>
<p>Für weniger zerstörerisch veranlagte Hunde eignen sich Denkspiele, wie dieses: eine Rolle Küchenpapier wird seitlich eingeschnitten und ein Pappstreifen durch geschoben. Darauf kommt ein Futterstück. Der Hund muss den Pappstreifen heraus ziehen, damit das Futter unten raus fällt. Den Schwierigkeitsgrad kann man über mehrere Pappstreifen erhöhen.</p>
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<p>Eine kleine Übung, um das „um die Ecke denken“ zu fördern: Man nimmt ein Stück Trockenfutter in die Hand, zeigt es dem Hund und schließt die Hand dann zur Faust. Anschließend hält man dem Hund beide Hände als Faust hin. Also eine leere Faust und die, von der der Hund weiß, dass Futter darin ist. Vermutlich wird der Hund sich mit der Futterfaust beschäftigen. Man selbst lässt ihn machen. Berührt der Hund dabei zufällig mal die leere Faust, geht die Faust mit dem Futter auf und der Hund darf es fressen. Das wiederholt man, bis der Hund verstanden hat, dass er die leere Faust berühren muss, um an das Futter zu kommen.</p>
<p>Klappt das, zeigt man dem Hund nicht mehr vorher, in welcher Hand das Futter ist. Vor allem mit schwach riechendem Futter muss der Hund nun erst eine Nasenleistung erbringen. Hat er die richtige Hand dann aber endlich erschnüffelt, muss er sich trotzdem der anderen zuwenden und diese anzeigen. Eine ganz schöne Denkleistung für einen Hund.</p>
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<p>Es gibt auch eine Reihe von kommerziellen Spielen, bei denen durch verschieben, drehen oder hochheben an Futter gelangt werden kann.</p>
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<h5>Futterverstecke</h5>
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<p>Man kann Futter z.B. unter Pflanzrollern, Töpfen oder unter Tüchern verstecken. Auch das einwickeln mehrerer Futterstücke in eine größere Decke ist möglich. Der Hund riecht das Futter und muss sich einen Weg überlegen, daran zu kommen. Vorsicht: manche Hunde sind sehr geradlinig in ihren Lösungsansätzen und kauen sich einfach durch.</p>
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<p>In eine ähnliche Richtung geht das Hütchen Spiel: Man versteckt Futter unter einem von mehreren Hütchen und vertauscht die Hütchen dann. Der Hund kann entweder mit den Augen folgen oder das Futter erschnüffeln. Man sollte sich hierbei vorab überlegen, ob der Hund das richtige Hütchen umstupsen darf oder ob er anzeigen soll (z.B. indem er sich davor legt oder setzt).</p>
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<div id="attachment_2785" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09622.jpg"><img class=" wp-image-2785 " title="DSC_0962" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09622-300x220.jpg" alt="" width="270" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wie kommt man ans Futter?</p></div>
<div>
<p>Schwieriger wird es, wenn der Hund nur über Hilfsmittel an das Futter kommt. Das Objekt der Begierde (hier ein Futterdummy, siehe Bilder) befindet sich an einem unerreichbaren Ort. Statt des hier verwendeten Kartons, kann das z.B. eine niedrige Couch oder ein Schrank sein. Das Futter/Spielzeug ist dabei an einem Seil oder einer Leine befestigt. Der Hund erreicht das Futter oder das Spielzeug nur, wenn er darauf kommt, an der Leine zu ziehen.</p>
<div id="attachment_2787" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09642.jpg"><img class=" wp-image-2787 " title="DSC_0964" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_09642-300x220.jpg" alt="" width="270" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">so geht das</p></div>
</div>
<p>Einige Hunde scharren beim Ausprobieren, so dass der erste Versuch nicht gerade auf teurem Parkett stattfinden sollte.</p>
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<p>Eine Alternative dazu ist, das Futterdummy erhöht abzulegen. Erneut kommt der Hund nur daran, wenn er es über ein Seil/eine Leine herunter zieht.</p>
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<h5>Futter fangen und Futter balancieren</h5>
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<p>Viele Hunde können zu Anfang wenig damit anfangen, wenn man ihnen Futter zu wirft. Mit der Zeit wird der Hund dann immer geschickter im Fangen.</p>
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<p>Eine Variation davon ist das Balancieren von Futter auf der Schnauze. Erste Versuche startet man am besten mit einem ruhigen Hund und nicht gerade mit dem Lieblingsleckerchen. Je nach Hundetyp kann man die Schnauze ruhig von unten festhalten, während man das Leckerchen drauf legt. Auf Kommando darf der Hund es fressen. Dabei werden viele Hunde mit der Zeit richtig gut darin, das Leckerchen so hochzuwerfen, dass sie es dann anschließend in der Luft fangen können.</p>
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<div id="attachment_2789" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Lilla-Horvath-fox-kb.jpg"><img class="size-medium wp-image-2789" title="Lilla Horvath " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Lilla-Horvath-fox-kb-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/lillaladybird/3263059939  " target="_blank">Lilla Horvath/flickr </a></p></div>
<p>Für sensible oder sehr verfressene Hunde eignet sich dieser Aufbau: Im ersten Schritt legt man leicht einen Finger auf die Schnauze des Hundes. Toleriert der Hund dies für einen Moment, folgen Lob und Leckerchen. Der Hund soll nur lernen, mit dem leichten Gewicht auf der Schnauze still zu halten. Der zweite Schritt besteht darin, ein Futterstück vor der Nase des Hundes zu bewegen, während man den Finger auf der Schnauze hat. Der Hund soll lernen, trotz des Futterreizes still zu halten. Wenn das sicher klappt, kann man das Futterstück auf die Schnauze legen und dabei den Finger langsam entfernen. Das Ok zum Fressen sollte zu Anfang sehr schnell kommen, damit der Hund die Position nicht selbst auflöst.</p>
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<h5><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_8596.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2790" title="DSC_8596" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_8596-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Flaschendreh-Spiel</h5>
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<p>Hierfür braucht man eine leere Plastiklasche, in die man zwei Löcher bohrt. Die Löcher sollten dabei so weit oben Richtung Flaschenhals liegen, dass sich die Flasche an den Löchern gehalten mit dem Boden nach unten ausrichtet, aber noch gut drehbar ist. Durch die Löcher wird ein Stahlstift, ein Bambusstab oder eine Wäscheleine gezogen. Handwerklich geschickte Menschen können Holzkonstruktionen bauen, die den Stab halten. Den Stahlstift kann der Mensch dagegen in der Hand halten, die Wäscheleine kann man beliebig im Raum spannen. Nun füllt man kleine Trockenfutterstücke in die Flasche und holt den Hund dazu. Der Hund darf mit Pfote oder Schnauze probieren, die Flasche so zu bewegen, dass sie sich auf den Kopf stellt und Futterbrocken heraus fallen. Am Anfang kann man dem Hund helfen, damit er schnell Erfolgserlebnisse hat und motiviert bleibt.</p>
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<h5><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4593.jpg"><img class=" wp-image-2791 alignright" title="DSC_4593" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4593-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Socken abhängen</h5>
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<p>Alte Socken werden mit Futterstückchen gefüllt und an eine Wäscheleine gehängt. Im ersten Schritt hängt man die Socken auf Höhe der Hundeschnauze und nähert sich gemeinsam mit dem Hund. Wenn der Hund nicht selbst probiert an das Futter zu gelangen, kann man ihn zum zerren animieren. Es hilft, die Socken am Anfang nur am Äußersten Zipfel aufzuhängen, so dass sie sich schon bei leichten Berührungen lösen. Ist der Socken ab, muss man zu Anfang schnell sein, dem Hund die Belohnung aus dem Socken zu geben. Sonst ist die Gefahr groß, dass der Hund ein Loch in den Socken reißt, um an das Futter zu kommen. Später kann man die Socken auch so hoch hängen, dass der Hund springen muss und den Hund auf Distanz schicken.</p>
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<p>zurück zur Übersicht: <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">Spiele für Zuhause</a></p>
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		</item>
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		<title>Clickertraining</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/clicker-training/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 12:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grunderziehung (nicht nur) für Welpen]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele für Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2737</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Ein Clicker ist eine Art Knackfrosch, der ein kurzes klickendes Geräusch macht, wenn man drauf drückt. Dieses Clicken wird für den Hund die Ankündigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Clicker ist eine Art Knackfrosch, der ein kurzes klickendes Geräusch macht, wenn man drauf drückt. Dieses Clicken wird für den Hund die Ankündigung einer Belohnung. Der Clicker hilft dabei, einem Hund punktgenau mitzuteilen: exakt das war super!! Das kann man natürlich auch auf viele andere Arten, aber das Clickertraining hat verschiedene Vorteile:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2739" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_DackelCoriMix_800px-Dinkums20061.jpg"><img class="size-medium wp-image-2739" title="Mix " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/wiki_pd_DackelCoriMix_800px-Dinkums20061-300x223.jpg" alt="Clickertraining fördert die Aufmerksamkeit" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Clickertraining fördert die Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Zum einen ist so ein Click deutlich schneller, als ein Fein oder gar das Geben einer Futterbelohnung oder das Werfen eines Balles. Mit dem Clickertraining kann der Hund beispielsweise problemlos lernen, auf Kommando zu nicken, indem man kleine Kopfbewegungen mit einem Click belegt. Ein gesprochenes „Fein“ ist dafür kaum exakt genug.</p>
<p>Das führt zum nächsten Vorteil: das Timing des Menschen wird geschult. Der Mensch lernt, genau aufzupassen und genau im richtigen Moment zu bestätigen. Der Hund lernt, genau darauf zu achten, wofür er den Click bekam. Sowohl Hund als auch Halter werden somit für belohnenswertes Verhalten und richtiges Timing sensibilisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Tierausbildung wird ein solches System schon länger verwendet. Z.B. kann man Hühnern richtige Choreografien beibringen, Delfine lernen so ihre Tricks und auch bei der Ausbildung von Filmtieren wird gerne mit dem Clicker gearbeitet. Das Prinzip ist einfach: Tiere tun Dinge, die sich für sie lohnen und lassen solche, die sich nicht lohnen. Mit dem Clicker teilt man dem Tier exakt mit, welches Verhalten sich lohnt, steigert damit die Wahrscheinlichkeit, dass es gezeigt wird und macht es schließlich abrufbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2742" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0025.jpg"><img class=" wp-image-2742 " title="DSC_0025" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0025-300x238.jpg" alt="" width="270" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">das Target</p></div>
<p>Wird ein Hund über Futter in eine bestimmte Position gelockt, nimmt er in erster Linie das Futter wahr, nicht aber, was er eigentlich gerade tut. Wird der Hund in die Position gedrückt, ist die Übung wenig angenehm für ihn. Mit dem Clicker wird bestätigt, wenn er die Aktion oder auch nur Ansätze dazu von sich aus zeigt. Das bedeutet, der Hund lernt, dass es sich lohnt mitzudenken und Dinge anzubieten. Außerdem muss man hinterher keine Führhilfen abbauen und kein Futter</p>
<div id="attachment_2743" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0026.jpg"><img class=" wp-image-2743 " title="DSC_0026" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0026-300x235.jpg" alt="" width="270" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">der Hund lernt es zu berühren</p></div>
<p>oder Spielzeug in der Hand halten, damit der Hund die gewünschte Aktion zeigt.</p>
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<p>Ein Beispiel: man möchte, dass der Hund auf einen Gegenstand zugeht und diesen mit der Schnauze berührt. Den ersten Click gibt es für ein zufälliges Ansehen des Gegenstandes: jetzt hat der Hund eine Ahnung, worum es geht. Er macht einen zögerlichen Schritt darauf zu, dafür kommt der nächste Click. Jetzt nähert er sich freudig dem</p>
<div id="attachment_2744" class="wp-caption alignright" style="width: 236px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0784_01.jpg"><img class=" wp-image-2744  " title="DSC_0784_01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0784_01-279x300.jpg" alt="" width="226" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">und kann so z.B. auch lernen, Lichtschalter zu bedienen</p></div>
<p>Gegenstand, wieder ein Click. Angekommen rätselt der Hund. Ein Hund, der Clickertraining kennt, wird nun sofort verschiedene Verhaltensweisen mit diesem Gegenstand anbieten. Aber auch wenn der Hund noch wenig an Clicker-Erfahrung hat, wird er sich mit dem Gegenstand beschäftigen. Z.B. wird er den Kopf in die Richtung strecken, um zu sehen, was daran so interessant ist. Dafür kommt der nächste Click. Der Hund hält den Kopf versuchsweise wieder hin, wieder ein Click! Beim nächsten Versuch zögert man kurz mit dem Click.</p>
<p>Der Hund weiß, dafür gab es doch gerade noch was und wird deutlicher, der Kopf geht näher ran. Und in kürzester Zeit hat er den Gegenstand berührt. Stellt man den Gegenstand nun in die andere Ecke des Raumes, wird der Hund ohne zu zögern hinlaufen und ihn berühren.</p>
<p>Dieses Vorgehen nennt man „shapen“, also formen. Je mehr Erfahrung ein Hund hat, umso größer ist sein Wissen um verschiedene Aktionen, die er anbieten könnte. Es wird immer leichter, dem Hund Neues beizubringen. Das Shapen hat aber noch einen weiteren Vorteil: der Hund lernt, dass es sich lohnt immer besser zu werden. Beispiel: soll der Hund länger Fuß laufen, verliert er oftmals irgendwann die Lust. Ein „Clicker-Hund“ wird sich im Gegenteil eher bemühen, noch besser zu laufen, um dadurch den Click doch noch zu bekommen.</p>
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<div id="attachment_2750" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_6422.jpg"><img class="size-medium wp-image-2750" title="DSC_6422" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_6422-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">das Gitterrost verliert langsam seinen Schrecken</p></div>
<p>Das Clickertraining kann man auch nutzen, um Hunden die Angst vor Gegenständen zu nehmen. Hat ein Hund z.B. Angst vor dem Betreten einer offenen Treppe, kann er diese durch den Clicker schnell viel positiver wahrnehmen. Schon alleine das Anschauen wird ja belohnt. Der Hund wird zu nichts gezwungen, aber jede seiner mutigen Aktionen wird sofort positiv bestätigt. So fällt die Annäherung und schließlich das erste draufstellen einer Pfote schon viel weniger schwer.</p>
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<p>Mit Katzen funktioniert Clickertraining ebenfalls gut. So kann man Katzen hierüber z.B. die Scheu vor einer Transportbox abtrainieren.</p>
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<p>Ein weiterer Vorteil ist, der Clicker klingt immer gleich. Nie genervt, nie ungeduldig, nie aufgeregt und ist nicht falsch zu verstehen. Letzteres ist gerade auch für Menschen eine große Hilfe, die ihren Hund sonst sehr zutexten, ohne dass der Hund den Sinn versteht. Der Hund gewinnt insgesamt durch das Clickertraining an Selbstbewusstsein, kommt er doch selbst auf die richtige Lösung.</p>
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<p>Und das Beste ist: er lernt sehr schnell und vor allem speichert er sicher ab. Ein Beispiel: wenn wir von jemandem durch eine fremde Stadt geführt werden, müssen wir uns nicht auf den Weg konzentrieren. Wir lassen uns treiben, nehmen die Sehenswürdigkeiten mit, würden den Weg alleine aber später kaum wieder finden. Müssen wir uns den Weg dagegen selbst suchen, ist er fest in uns abgespeichert.</p>
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<p>Ein letzter wichtiger Punkt: der Hund lernt mit Frustration umzugehen. Wenn für ein Verhalten kein Click kommt, gibt er nicht auf oder wird erregt, sondern probiert eben etwas anderes aus.</p>
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<p>Das Clickertraining ist für einen Hund relativ anstrengend, da er sich sehr konzentrieren und vor allem mitdenken muss. So sollten die Trainingseinheiten immer kurz gewählt werden. Der Vorteil dabei ist, durch 5 Minuten Clickertraining kann man den Hund ähnlich müde machen, wie durch 15 Minuten Ballspiel.</p>
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<h5>der Aufbau des Clickertrainings</h5>
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<div id="attachment_2752" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4276.jpg"><img class="size-medium wp-image-2752" title="DSC_4276" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_4276-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Clicker und Belohnung</p></div>
<p>Der Clicker ist nicht die Belohnung für den Hund, sondern das Versprechen einer Belohnung. Der Hund muss also am Anfang verknüpfen, dass das Click-Geräusch ein Leckerchen ankündigt. Theoretisch könnte man auch mit einem Spiel belohnen, nur wäre das in der Praxis später schwer umzusetzen. Man stelle sich die oben beschriebene Übung mit dem Annähern und Berühren des Gegentands vor, wenn nach jedem Click ein wildes Spiel folgt.</p>
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<p>Der erste Schritt besteht darin, den Clicker zu konditionieren, so dass das Geräusch für den Hund wichtig wird und er es mit Futter verbindet. Das macht man, indem man auf den Clicker drückt und dem Hund sofort im Anschluss ein Futterstück gibt, das Ganze etwa 10-mal hintereinander. Der Hund muss noch nichts dafür tun, er soll nur lernen Click = Futter. Das kann man über einen Tag verteilt mehrfach machen, was zur Konditionierung meist ausreicht.</p>
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<div id="attachment_2753" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Crystal-Rolfe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2753" title="Crystal Rolfe" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/Crystal-Rolfe1-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/cryrolfe/2853976135/ " target="_blank">Crystal Rolfe/flickr</a></p></div>
<p>Am nächsten Tag stellt man dem Hund seine erste Aufgabe. Sehr beliebt zum Einstieg, ist das Berühren eines „Targets“ (Zielobjekt). Das kann z.B. die eigene Hand, eine Fliegenklatsche, ein Stab oder ein beliebiger Gegenstand sein. Man hält das Target in der einen Hand, den Clicker in der anderen. Zu Anfang wird jeder Blick auf das Target sofort geclickt. Und auf jeden Click folgt ein Leckerchen. Das Futter wird erst nach dem Click hervor geholt und nicht in der Hand gehalten. Der Hund soll sich ganz auf die Übung konzentrieren, nicht auf das Futter. Man muss sich mit der Leckerchen-Gabe nicht sonderlich beeilen, der Hund kennt die Zuordnung ja bereits.</p>
<p>Die meisten Hunde begreifen innerhalb weniger Versuche, dass es an ihnen liegt, ob ein Click-Geräusch kommt oder nicht. Wenn der Hund mehrfach hintereinander gezielt den Kopf Richtung Target gedreht hat, wartet man beim nächsten Versuch mit dem Click etwas ab. Der Hund wird es nun deutlicher versuchen, er weiß ja, eigentlich sollte das belohnt werden. Nun clickt man immer dann, wenn der Hund den Kopf ein wenig näher an das Target bewegt. Die meisten Hunde werden schnell dazu übergehen, dieses zu berühren. Hat der Hund das Target berührt, feiert man ihn und unterbricht die Übung. Sehr wahrscheinlich wird der Hund bei der nächsten Übungsrunde das Target sofort berühren.</p>
<p>Nun kann man das Target z.B. auf den Boden legen und dem Hund beibringen, es auch dann zu berühren. Wieder wird die Annäherung, dann das Berühren bestätigt. Das führt dazu, dass man den Hund auch gezielt auf Distanz zum Target schicken kann.</p>
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<p>Ganz zum Schluss erst, wenn der Hund das Target bei jedem Versuch sicher berührt, wird ein Kommando eingeführt, z.B. &#8220;touch&#8221;. Zu diesem Zweck sagt man zu Anfang gleichzeitig mit dem berühren das Kommando. Schließlich darf der Hund sich erst dann dem Gegenstand nähern, wenn das Kommando gesagt wurde.</p>
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<p>Auch kann man dem Hund beibringen, dem Target mit der Schnauze zu folgen. Wenn der Hund das Target berührt, zieht man es langsam von ihm weg. Folgt der Hund, kommt der Click. So kann man den Hund führen, ohne ihn berühren zu müssen.</p>
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<div id="attachment_2755" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/mvoulgar-kB-Mops1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2755" title="IMG_0048" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/mvoulgar-kB-Mops1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/voulgaris/5269766720/ " target="_blank">mvoulgar/flickr</a></p></div>
<p>Als nächste Clicker-Übung kann man den Hund selbst etwas anbieten lassen. Beispielsweise kann man ihm ein robustes Spielzeug-Auto zur Verfügung stellen und schauen, was er damit macht. Wieder wird erst der Blick dahin, dann die Annäherung geclickt. Der Rest steht dem Hund frei. Vielleicht stellt er die Vorderpfoten drauf, vielleicht stupst er es an?</p>
<p>Auch eine stabile Kiste kann ein Übungsobjekt werden: der Hund kann sie umkippen, sich rein legen, drauf stellen, sie anbellen…</p>
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<p>Hunde, die bisher durch genaue Anleitung ausgebildet wurden und wenig mitdenken durften, tun sich zu Anfang oft schwer mit dem Clickern. Haben sie das Prinzip aber erst mal verstanden, bieten sie genau so begeistert an.</p>
<p>Meine Hündin war damit anfangs auch überfordert. Sie saß vor mir und schaute mich an. Sie hat sehr viel Geduld und saß einfach nur reglos da, mit der Erwartung, dass ich ihr irgendwann schon mitteile, was sie tun soll. Ich war fest entschlossen, so lange zu warten, bis sie irgendeine Aktion zeigen würde, egal was. Irgendwann fiel mir auf, ab und an bewegte sie leicht den Kopf. Keine deutliche Bewegung, aber immerhin. Ich clickte nun also bei jeder zufälligen Kopf-Bewegung und hatte innerhalb nicht mal einer Minute einen enthusiastisch nickenden Hund vor mir sitzen. Damit war das Eis gebrochen, sie hatte das Prinzip verstanden.</p>
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<p>Man kann dem Hund natürlich nicht nur „Blödsinn“ und Tricks beibringen, sondern auch Grundgehorsam, z.B. korrektes Fußlaufen, Sitz oder apportieren.</p>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0033.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2756" title="DSC_0033" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0033-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Neben dem Shapen kann man auch zufällig gezeigte Verhaltensweisen belohnen. Der Hund streckt sich? Clicken und nach kurzer Zeit macht der Hund auf Kommando einen Diener. Der Hund schüttelt sich? Clicken und in Zukunft kann man dem Hund mitteilen, dass er sich nach dem Regen-Spaziergang draußen schütteln soll, statt im Flur. Und ein Welpe kann so Sitz oder Platz lernen, das macht er ja auch oft genug am Tag von selbst.</p>
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<p>Hilfreich ist auch ein „Schade“-Kommando, um dem Hund zu vermitteln, dass er gerade auf dem falschen Weg ist. Das kann man z.B. so aufbauen: Man stellt eine Pylone auf und clickert erst die Annäherung, dann das Berühren oder daneben setzen/legen. Dann stellt man eine zweite Pylone auf (während der Hund noch bei der ersten ist) und wartet. In der Regel wird der Hund nun zur neuen Pylone laufen. Dafür gibt es dann ein „schade“. In dem Moment, wo er dann mal wieder in Richtung erster Pylone schaut, wieder ein Click. Der Hund bekommt also kein Abbruchkommando sondern wird über „schade“ und click in die gewünschte Richtung geleitet. Ähnlich wie &#8220;heiß&#8221; und &#8220;kalt&#8221; beim Topfschlagen.</p>
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<p>Neben dem Shapen gibt es auch das Gegenteil: biete irgendwas an, es muss aber etwas anderes sein, als was du gerade getan hast. Dies ist keine Einsteiger-Übung und fordert dem Hund einiges ab. Er kann z.B. ganz ohne Gegenstand verschiedene Dinge anbieten: Männchen, Platz, Bellen, Winken, um die eigene Achse drehen… Der Hund darf zeigen, was immer er will, nur nicht mehrmals hintereinander die gleiche Übung.</p>
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