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	<title>Tierfreund &#187; Rassen</title>
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		<title>Yorkshire Terrier</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 11:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: 18-23cm &#160; Gewicht: bis 3,1kg &#160; Fell: mittellang, glatt, glänzend, seidig &#160; Farbe: stahlblau; an Kopf, Brust und Beinen lohfarben &#160; häufige Krankheiten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2148" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/SKimchee-kb-yorkie.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-2148 " title="SKimchee yorkie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/SKimchee-kb-yorkie-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/skimchee/841205417/" target="_blank">SKimchee/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: 18-23cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: bis 3,1kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: mittellang, glatt, glänzend, seidig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: stahlblau; an Kopf, Brust und Beinen lohfarben</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Schiddrüsenunterfunktion, Patellaluxation</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 3, Sektion 4: Zwerg-Terrier, ohne Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Yorkshire Terrier stammt aus den ärmsten Schichten der Bewohner nordenglischer Industriestädte im 19. Jahrhundert. Seine Aufgabe war es, die Städte frei von Mäusen und Ratten zu halten. Benannt ist er nach der Grafschaft Yorkshire, in der er erstmals gezüchtet wurde. Zu seiner Zucht wurden verschiedene Terrier-Arten miteinander gekreuzt, unter anderem der Dandie Dinmont Terrier, der Skye Terrier und Manchester Terrier. Der Malteser trug zum längeren, seidigeren Fell bei. Damals war der Yorkshire noch etwa 40-45cm groß.</p>
<p>Schnell wurde die Rasse aber auch beim Adel beliebter und auf Ausstellungen präsentiert. Der erste Rassestandard wurde 1898 aufgestellt. Mit der Zeit wurde der Yorkshire Terrier immer kleiner gezüchtet, parallel zu seiner Karriere als Begleithund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2149" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andras-Csore-Yorkie-kB.jpg"><img class="size-medium wp-image-2149 " title="Yorkshire Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andras-Csore-Yorkie-kB-300x225.jpg" alt="Yorkshire Terrier" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/macskafarok/5828295994/in/set-72157623883988440" target="_blank">Andras Csore/flickr</a></p></div>
<p>Trotz seines niedlichen Äußeren, ist der Yorkshire Terrier im Grunde seines Herzens ein echter Terrier. Er ist selbstbewusst, aktiv und kann sowohl Menschen als auch Hunden gegenüber recht aufbrausend werden. Er weiß genau was er will und setzt das auch durch, wenn sein Mensch ihm nichts entgegen zu setzen hat. Er ist mitteilsam, inwiefern er sich zum echten Kläffer entwickelt, hängt sehr von seinen Menschen ab. Der Yorkshire Terrier ist furchtlos und hält sich selbst für deutlich größer, als er tatsächlich ist. So nimmt er auch die Aufgabe, Haus und Besitzer zu beschützen, recht ernst. Mit anderen Hunden kann er sich zu einem Raufer entwickeln. Daneben ist er aber auch anhänglich, loyal und sehr lernfreudig. Nimmt man ihn als &#8220;richtigen&#8221; Hund ernst und gestaltet die Erziehung und Auslastung entsprechend, ist er ein aktiver, nervenstarker und angenehmer Begleiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Yorkshire Terrier ist vor allem auch durch seine Größe ein guter Begleithund. Er darf in vielen Wohnungen gehalten werden, in denen Hundehaltung eigentlich untersagt ist, er darf mit in die Flugzeugkabine und er kann sich in der Öffentlichkeit daneben benehmen, ohne dass Passanten dadurch mehr als ein Kopfschütteln zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2150" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Yorkshire_Terrier_looking_to_the_left.jpg"><img class="size-medium wp-image-2150" title="Terrier_looking_to_the_left" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Yorkshire_Terrier_looking_to_the_left-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Welpe</p></div>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass der Yorkshire Terrier sich daneben benimmt, ist allerdings ungleich höher, als bei manch anderen Begleithundrassen. Er hat einen leichten Hang zum Größenwahn, ist eigenwillig und recht aufbrausend. Trotz der geringen Größe, tut man sich einen großen Gefallen, ihn konsequent zu erziehen. Da der Yorkshire Terrier zu Selbstüberschätzung neigt, muss man ihn im Umgang mit fremden Hunden manchmal vor sich selbst retten. Eine gute Sozialisierung mit verträglichen Hunden jeder Größe, ist sehr hilfreich, um ein angemessenes Verhalten fremden Hunden gegenüber zu erreichen.<br />
Wenn der Yorkshire Terrier gut erzogen und ausgelastet ist, ist er allerdings ein toller, robuster Begleiter in allen Lebenslagen. Fröhlich, temperamentvoll, selbstbewusst und anhänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Kindern kann es Probleme geben, da der Yorkshire Terrier durch seine geringe Größe gerne als Spielzeug missbraucht wird, sich dies aber nicht gefallen lässt. Gerade kleine Kinder sollten mit einem Yorkshire keinesfalls alleine gelassen werden.</p>
<p>Die Gewöhnung an im Haus lebende Kleintiere gestaltet sich ebenfalls nicht immer problemlos. Als Terrier liegt ihm das jagen im Blut, so dass man hier am besten schon im Welpenalter ansetzt.<br />
Der Yorkshire Terrier braucht keinen Hundesport zu seinem Glück, liebt aber lange Spaziergänge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fellpflege muss nicht besonders anspruchsvoll sein, kann es aber. Wer einen schlechtwettertauglichen Hund ohne großen Pflegeaufwand möchte, kann dem Yorkshire Terrier eine praktische Kurzhaarfrisur geben. Soll das Fell lang sein, muss es einiges an Pflege bekommen, um nicht stumpf oder brüchig zu werden oder zu verfilzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Deutscher Yorkshire-Terrier-Club e.V.</strong></p>
<p>Peter Schwahlen</p>
<p>E-Mail: info(at)yorkshire-terrier-club.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.yorkshire-terrier-club.de">www.yorkshire-terrier-club.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Club für Yorkshire Terrier e.V.</strong></p>
<p>Roman Alraun</p>
<p>Internet: <a href="http://www.clubfueryorkshireterrier.de">www.clubfueryorkshireterrier.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klub für Terrier e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: info(at)kft-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kft-online.de">www.kft-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Terrier in Not</strong></p>
<p>Michaela Thein</p>
<p><a href="http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm">http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Whippet</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/whippet/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/whippet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 11:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2135</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüden: 47-51cm, Hündinnen: 44-47cm &#160; Gewicht: 10-12kg &#160; Fell: kurz, glatt, eng anliegend &#160; Farbe: jede Farbe oder Farbmischung erlaubt &#160; häufige Krankheiten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2138" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-3.jpg"><img class=" wp-image-2138 " title="winkyintheuk whippet " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-3-300x206.jpg" alt="Whippet" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/winkyintheuk/2862157870" target="_blank">winkyintheuk/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüden: 47-51cm, Hündinnen: 44-47cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht:</strong> 10-12kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: kurz, glatt, eng anliegend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: jede Farbe oder Farbmischung erlaubt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: keine</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 10, Sektion 3: kurzhaarige Windhunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Whippet wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Nord-England von ärmeren Bergleuten gezüchtet. Ziel war es, einen kleinen, in der Haltung eher anspruchslosen, schnellen und ausdauernden Hund für die Hasen- und Kaninchenjagd zu züchten. Schnell wurde der Whippet auch für Hunderennen sehr beliebt und so als „Rennpferd des kleinen Mannes“ bekannt.</p>
<div id="attachment_2139" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-2.jpg"><img class=" wp-image-2139 " title="winkyintheuk whippet " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/winkyintheuk-whippet-2-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/winkyintheuk/2276671832/in/set-72157603937528060/" target="_blank">winkyintheuk/flickr</a></p></div>
<p>Der Whippet ist einer der schnellsten Hunde der Welt, der im Sprint fast 60 Stundenkilometer erreichen kann. Bei seiner Entstehung spielte der größere Greyhound eine bedeutende Rolle, der vermutlich mit kleinen Terriern und dem italienischen Windspiel gekreuzt wurde. Allerdings gab es auch im Mittelalter bereits kleinere Windhunde, die Vorbild für den Whippet gewesen sein könnten. Zu dieser Zeit waren Windhunde dem Adel vorbehalten und die kleinere Variante war mindestens so sehr Schoßhund und Gesellschafter, wie Jagdbegleiter.</p>
<p>Für die Unterschicht wurden kleine Windhunde vor allem interessant, als im 19. Jahrhundert Hundekämpfe als Freizeitvergnügen und zum Wetten verboten wurden. Hunderennen wurden so als Ersatz beliebt. Erst 1970 nahm das Interesse am Whippet als Rennhund stark ab, da in Großbritannien eine Wettsteuer eingeführt wurde. Heute wird der Whippet vor allem als Ausstellungs- und Familienhund gehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Whippet ist ein ruhiger, anhänglicher und anpassungsfähiger Begleiter. Er ist Fremden gegenüber häufig etwas zurückhaltend, hat aber kaum Wachtrieb. Grundsätzlich ist der Whippet höflich und freundlich sowohl zu Menschen, als auch im Umgang mit anderen Hunden.</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0256.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2140" title="DSC_0256" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0256-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Whippets neigen zum Zittern und tragen die Rute meist zwischen den Beinen. Dies ist allerdings nicht auf Überängstlichkeit zurück zu führen. Die geklemmte Rute ergibt sich aus dem Windhund-typisch schräg stehenden Becken, das Zittern ist meist Erregung. Tatsächlich sind Whippets deutlich robuster, als sie aussehen, meist sehr gesund, ausdauernd und langlebig.<br />
Für die Hetzjagd auf Kaninchen gezüchtet, bringt der Whippet sehr viel Jagdtrieb mit. Dieser ist nicht leicht zu kontrollieren, da Whippets ursprünglich dafür gedacht waren, eigenständig zu jagen und nicht in enger Zusammenarbeit mit ihrem Menschen. So hat ein Whippet auch kein Problem damit, sich für die Jagd außer Sichtweite von seinem Menschen zu entfernen.<br />
Whippets sind gleichermaßen sensibel, wie eigenständig und willensstark. Ihre Erziehung setzt daher sehr viel Feingefühl, Konsequenz und den Verzicht von Gewalt voraus. Unterwürfig ist ein Whippet nicht, wohl aber liebevoll und feinfühlig seinen Menschen gegenüber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Whippet braucht nicht unbedingt einen Garten, jedoch ist ein sicher eingezäuntes Gelände von Vorteil, um ihn unbesorgt rennen lassen zu können. In der Wohnung ist er ausgesprochen ruhig, sanft und unaufdringlich. An im Haus lebende Kleintiere und Katzen kann man einen Whippet gewöhnen, zumindest, wenn er diese von Welpe an kennt. Bei aller Sanftheit, die ein Whippet ausstrahlt, darf man nie vergessen, dass es sich um einen raubzeugscharfen Jagdhund handelt, der Kleintiere, und durchaus auch Katzen, hetzt und tötet, wenn sich eine Gelegenheit dazu bietet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Whippets leben gerne im Rudel, sind aber auch Menschen gegenüber sehr verschmust und anhänglich. Sie begleiten ihre Menschen gerne überall hin, was durch ihre ruhige, unauffällige Art auch in der Stadt oder im Restaurant selten ein Problem darstellt. Für Außenhaltung, gar im Zwinger, sind sie ungeeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Whipet_ta.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2141" title="Whipet_ta" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Whipet_ta-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Um mit einem Whippet glücklich zu werden, muss man die Windhundtypische Eigenständigkeit wollen und mögen. Ein Whippet lässt sich durchaus erziehen, behält aber immer seinen eigenen Kopf und trifft, vor allem bei Jagdreizen, blitzschnell seine eigenen Entscheidungen. Im Freien ist er ausdauernd, voller Energie und liebt es zu rennen. Er braucht auf jeden Fall viel Auslauf und ist auch für Spiele zu begeistern. Selbst Hundesport wie z.B. Agility, Frisbee oder Breitensport liegen dem Whippet, wenn man es versteht, ihn dafür zu begeistern. Dabei ist er tatsächlich durch seine Schnelligkeit und Geschicklichkeit vielen anderen Rassen überlegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soll der Hund an Rennen teilnehmen, muss seine Kondition sorgfältig aufgebaut werden und auch ein umfangreicher Gesundheitscheck beim Tierarzt sollte Pflicht sein. In Deutschland rennen die Hunde einem mechanischen Hasen hinterher. Anfangen sollte man mit diesem Sport erst, wenn der Whippet körperlich voll ausgereift ist. Auskunft hierzu gibt der Deutsche Windhundzucht- und Rennverband (s.u.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Windhundzucht- und Rennverband e.V. (DWZRV)</strong></p>
<p>DWZRV Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: dwzrv(at)dwzrv.com</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dwzrv.com">www.dwzrv.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Whippet Club Deutschland 1990 e.V.</strong></p>
<p>Dunja Baensch</p>
<p>E-Mail: whippets(at)t-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.wcd-online.de">www.wcd-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Windhunde in Not e.V.</strong></p>
<p>Gisela Karas</p>
<p><a href="http://www.windhunde-in-not.org">http://www.windhunde-in-not.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Windhund Hilfe e.V.</strong></p>
<p>Anke Frank</p>
<p><a href="http://www.windhund-hilfe.de">http://www.windhund-hilfe.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>West Highland White Terrier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/west-highland-white-terrier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/west-highland-white-terrier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 11:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: etwa 28cm &#160; Gewicht: 6-10kg &#160; Fell: etwa 5cm lang, drahtig, mit Unterwolle &#160; Farbe: weiß &#160; häufige Krankheiten: Allergien, Hautprobleme &#160; Lebenserwartung: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2130" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/liz-west-westie1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2130 " title="West Highland White Terrier" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/liz-west-westie1-300x244.jpg" alt="West Highland White Terrier" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calliope/136335183/in/set-72057594119150094/" target="_blank">Liz West/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: etwa 28cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 6-10kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: etwa 5cm lang, drahtig, mit Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: weiß</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Allergien, Hautprobleme</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 3: Terrier</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der West Highland White Terrier stammt aus Schottland, wo er im 19. Jahrhundert von Colonel E.D. Malcolm erstmals gezüchtet wurde. Der Ursprung der Rasse liegt bei weißen Farbvarianten der anderen schottischen Terrierassen, vor allem der Cairn Terrier. Über Jahrhunderte hinweg wurden weiße Welpen als weniger robust angesehen und meist getötet. Bis dann die Vorzüge des weißen Fells auffielen: Der Legende nach erschoss Colonel Malcolm seinen braunen Lieblingshund, als er ihn mit Wild verwechselte. So beschloss er einen rein weißen Hund für die Jagd zu züchten, der sich dadurch deutlich vom Wild unterscheidet. Die ursprüngliche Aufgabe des „Westies“ war somit die Jagd auf Kleinwild wie Fuchs und Dachs, worin seine Zähigkeit und Unerschrockenheit begründet liegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Beliebtheit des robusten, lebhaften Terriers wuchs rasch. Im Jahr 1905 wurde der erste West Highland Terrier Club gegründet, infolgedessen sich die Rasse immer mehr zum Ausstellungs- und Familienhund entwickelte. In Deutschland gehört sie mittlerweile zu den beliebtesten Kleinhunderassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover-JP-Westie.jpg"><img class="size-medium wp-image-2127" title="Rover JP Westie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover-JP-Westie-283x300.jpg" alt="" width="283" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/rover_jp/2248629766/ " target="_blank">ROVER_JP/flickr</a></p></div>
<p>Der West Highland White Terrier bringt durch seine ursprüngliche Verwendung viel Ausdauer, Zähigkeit und Mut mit. Er liebt Herausforderungen, spielt gerne und braucht viel Bewegung und Beschäftigung. Er hat Terrier-typisch viel Jagdtrieb und einen sehr eigenen Kopf. So ist seine Erziehung eine Mischung aus Konsequenz, Diplomatie und viel Humor. Er selbst ist jedenfalls recht humorvoll, begeisterungsfähig und meist gut gelaunt. Dabei gilt der West Highland White Terrier als etwas ruhiger und weniger aufbrausend, als viele andere Terrier-Rassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Westie ist wachsam, mitteilsam und steht allgemein gerne im Mittelpunkt. Fremden gegenüber ist er dennoch meist durchaus freundlich und aufgeschlossen, wenn diese ihm keinen Grund zu gegenteiligem Verhalten liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der West Highland White Terrier ist ein selbstbewusstes Powerpaket und ist damit bei aktiven Menschen gut aufgehoben, die sich viel mit ihm beschäftigen wollen. Er ist für vieles zu motivieren, lässt seinen Menschen dabei aber nicht vergessen, dass er einen sehr ausgeprägten eigenen Willen hat. Er gilt als fröhlich und verspielt, Langeweile ist mit ihm ein Fremdwort. Auch Sportarten wie Flyball oder Agility sind möglich, wenngleich Hundesport zur Auslastung nicht notwendig ist.<br />
Der Westie ist in einer Stadtwohnung zu halten, sollte aber täglich zumindest einen längeren Spaziergang geboten bekommen. Er versteht sich selbst als Naturbursche, der auch bei Wind und Wetter gerne draußen unterwegs ist. Als &#8220;Schoßhund&#8221; taugt er trotz seiner geringen Größe meist nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2132" class="wp-caption alignleft" style="width: 245px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld.jpg"><img class="size-medium wp-image-2132" title="54" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_WestHighlandWhiteTerrierPuppy5MonthsOld-235x300.jpg" alt="" width="235" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Junghund</p></div>
<p>Mit Kindern kommt er durch seine Robustheit und fröhliche Agilität in der Regel gut aus. An im Haus lebende Kleintiere und Katzen sollte er schon als Welpe gewöhnt werden. Mit fremden Hunden ist der West Highland White Terrier meist weniger rauflustig, als viele andere Terrier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da der Westie in Deutschland zum Modehund geworden ist, sollte man bei der Auswahl des Züchters sehr gewissenhaft sein. Zu viele Menschen verpaaren ohne Rücksicht auf Gesundheit und Wesen, nur um des Geldes Willen. Auch eine gute Welpenauzucht spielt eine wichtige Rolle, damit der Westie zu dem fröhlichen, selbstbewussten Hund wird, den man erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>West Highland White Terrier haaren nicht. Das abgestorbene Fell sollte daher regelmäßig, etwa alle 10-12 Wochen, durch Trimmen entfernt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klub für Terrier e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: info(at)kft-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kft-online.de">www.kft-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Terrier in Not </strong></p>
<p>Michaela Thein</p>
<p><a href="http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm">http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Westiehilfe e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.westiehilfe.de">www.westiehilfe.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Weimaraner</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/weimaraner/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/weimaraner/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 16:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüden: 59-70cm, Hündinnen: 57-65cm &#160; Gewicht: Rüden: 30-40kg, Hündinnen: 25-35kg &#160; Fell: Kurzhaar: kurz, dicht, glatt, ohne nennenswerte Unterwolle Langhaar: weich, lang, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2078" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/placid-casual-kb-weimaraner1.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-2078  " title="Weimaraner" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/placid-casual-kb-weimaraner1.jpg" alt="Weimaraner" width="294" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/placid_casual/314303090/" target="_blank">placid casual/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüden: 59-70cm, Hündinnen: 57-65cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht: </strong>Rüden: 30-40kg, Hündinnen: 25-35kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>:<br />
<strong>Kurzhaar</strong>: kurz, dicht, glatt, ohne nennenswerte Unterwolle<br />
<strong>Langhaar</strong>: weich, lang, mit oder ohne Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: Silber oder mausgrau</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Allergien, gelegentlich Hüftgelenksdysplasie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 7, Sektion 1: kontinentale Vorstehhunde, mit Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die genaue Abstammung des Weimaraners ist ungeklärt. Es gibt verschiedene Theorien, z.B. dass arabische Windhunde an seiner Entstehung beteiligt waren oder dass hauptsächlich der Deutsch Kurzhaar sein Vorfahre ist. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Weimaraner-ähnliche Hunde immer mal wieder beliebt, je nachdem, wer gerade im deutschen Adel an der Macht war. Belegt ist, dass der Weimaraner Anfang des 19. Jahrhunderts in und um Weimar zur Jagd gehalten und gezüchtet wurde. Damals noch variabel im Äußeren, ging es bei der Zucht rein um Leistung. Ab 1897 wird die Rasse nach einheitlichem Standard gezüchtet. Langhaarige Weimaraner gibt es ebenfalls schon seit etwa 1900, wobei der kurzhaarige immer beliebter war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Alan-Levine-weimaraner-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2073" title="Alan Levine weimaraner " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Alan-Levine-weimaraner-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/cogdog/282380093/ " target="_blank">Alan Levine/flickr</a></p></div>
<p>Da schon früh kein Fremdblut mehr eingekreuzt wurde, gilt der Weimaraner als älteste deutsche Vorstehhundrasse. Leider ist die Zuchtbasis dadurch recht klein, was die Gefahr von zu starker Inzucht mit sich bringt.</p>
<p>In den USA ist der Weimaraner durch die Hündin von Präsident Dwight Eisenhower in den 1950ern in Mode gekommen. Dort wird er mittlerweile mehr nach Aussehen, als nach Leistung gezüchtet und in erster Linie als Familienhund gehalten.</p>
<p>In Deutschland dagegen geben die meisten Züchter ihre Welpen nur an Jäger ab. Die Zulassung zur Zucht setzt außerdem eine jagdliche Leistungsprüfung und nachgewiesene Eignung im Jagdalltag voraus. Dennoch wird der Weimaraner durch sein attraktives Äußeres auch in Deutschland langsam als Familienhund beliebter.<br />
Die Augen sind nur bei jungen Weimaranern blau und wechseln dann zu einem Braunton.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2084" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/daveynin-Weimi.jpg"><img class="size-medium wp-image-2084" title="daveynin Weimi" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/daveynin-Weimi-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/daveynin/4467873929/in/set-72157602117195264 " target="_blank">daveynin/flickr</a></p></div>
<p>Laut Zuchtordnung, soll der Weimaraner ein „vielseitiger, leichtführiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund“ sein. Der Weimaraner bringt viel Wildschärfe mit, was bedeutet, dass er das Wild nicht nur aufspürt, sondern bei Bedarf auch angeht und tötet. Dies kann ein Problem darstellen, wenn man den Weimaraner als nicht-Jäger hält. Genutzt werden kann der Weimaraner zum Vorstehen, zur Nachsuche, zum Apport und auch zur Wasserarbeit. Er ist ausdauernd, arbeitet konzentriert, bringt dabei aber eher kein überbordendes Temperament mit. Er ist ein ausgesprochen ernsthafter Arbeiter.<br />
Der Wach- und Schutztrieb ist sehr viel stärker ausgeprägt, als bei den meisten anderen Jagdhundrassen. Er ist mutig, ausgesprochen selbstbewusst und gewillt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er braucht entsprechend einen erfahrenen Besitzer mit Durchsetzungsvermögen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Familienhund ist der Weimaraner nur bedingt geeignet. Er zu ernsthaft und auf seine Aufgaben konzentriert, um in einer Familie als Alltagsbegleiter und Spielgefährte der Kinder herzuhalten. Allgemein gilt er auch eher als Ein-Mann-Hund, der den Rest der Familie nur toleriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2075" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_LanghaarWeimaraner_Weimar_poils_longs.jpg"><img class="size-medium wp-image-2075 " title="Weimi" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_LanghaarWeimaraner_Weimar_poils_longs-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Langhaar-Weimaraner</p></div>
<p>Oft wird sein ausgeprägter Wachtrieb unterschätzt, der ihn von vielen anderen Jagdhunden unterscheidet. Nicht umsonst wird er, vor allem in den USA, auch als Schutzhund eingesetzt.</p>
<p>Eine gute Erziehung ist bei einem so willensstarken, selbstbewussten und im Zweifelsfall angreifenden Hund, ausgesprochen wichtig. Eine harte Hand braucht es nicht, aber man muss viel natürliche Autorität mitbringen, Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit. Wenn der Weimaraner die Führung des Besitzers anerkennt, ist er ausgesprochen gehorsam und hoch motiviert zur Zusammenarbeit. Ruhig und gelassen ist er, wenn auch sein Besitzer diese Qualitäten mitbringt.<br />
Der Weimaraner braucht viel Auslauf und Beschäftigung. In Nichtjägerhand sollte man ihm Jagdersatzbeschäftigung bieten, wie Fährte, Mantrailing oder ernsthafte Dummy-Arbeit. Reines Bällchen werfen ist keinesfalls ein angemessener Ausgleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell ist nicht pflegeaufwendig. Die Schlappohren bedürfen aber regelmäßiger Kontrolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weimaraner-Klub e.V.</strong></p>
<p>Egon Gaßmann</p>
<p>E-Mail: michael.prange(at)bergbaumuseum.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.weimaraner-klub-ev.de">www.weimaraner-klub-ev.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weimaraner – Graue in Not</strong></p>
<p>Karina Kalks</p>
<p><a href="http://www.graue-in-not.at">http://www.graue-in-not.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jagdhunde in Not e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.jagdhunde-in-not.de">http://www.jagdhunde-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.krambambulli.de">http://www.krambambulli.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Shiba Inu</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/shiba-inu/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/shiba-inu/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 15:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2056</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde: um 40cm, Hündin: um 37cm &#160; Gewicht: 10-13kg &#160; Fell: hartes Deckhaar mit weicher Unterwolle &#160; Farbe: Rot, schwarzloh, sesam, schwarz-sesam, rot-sesam, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Shiba_inu_taiki.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2058" title="Shiba_inu_taiki" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Shiba_inu_taiki-254x300.jpg" alt="Shiba Inu" width="254" height="300" /></a>Größe</strong>: Rüde: um 40cm, Hündin: um 37cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht:</strong> 10-13kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: hartes Deckhaar mit weicher Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: Rot, schwarzloh, sesam, schwarz-sesam, rot-sesam, alle mit weiß an Kopf, Brust, Bauch, Rutenunterseite und Läufen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: keine; seltener die Stoffwechselkrankheit GM1-Gangliosidose, die Bluterkrankheit Hämophilie A, Grüner Star, Patellaluxation</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12-14 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 5, Sektion 5: asiatische Spitze</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Shiba Inu ist eine sehr alte, japanische Rasse. Er fand schon etwa 400 Jahre vor Christi Geburt erstmals Erwähnung. Manche behaupten, der Shiba sei schon seit bis zu 8000 Jahren Begleiter der Menschen. Übersetzt bedeutet sein Name einfach „kleiner Hund&#8221;.</p>
<p>Der Shiba entwickelte sich in den Bergregionen Zentraljapans, wo er als Wächter und Jagdbegleiter diente. Vor allem Fasane, aber auch Hasen und anderes kleineres Wild verfolgt er ausdauernd. Über die Jahrhunderte hinweg veränderte sich die Rasse kaum, da es keine anderen Hunde in der Region gab, mit denen der Shiba sich hätte paaren können. Dies änderte sich erst ab 1870, als Engländer Pointer und Setter mit nach Japan brachten und mit einheimischen Jagdhunden kreuzten. Bis 1928 war der reinrassige Shiba so zur Seltenheit geworden. Erst gezielte Zucht, sowie ein verbindlicher Rassestandard, retteten den ursprünglichen Shiba Inu schließlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Shiba_Inu.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2059" title="wiki_pd_Shiba_Inu" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Shiba_Inu-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>1937 wurde der Shiba Inu zum japanischen Naturdenkmal ernannt, was seine Zucht weiter voran brachte. Der heutige Shiba ist im Laufe der Zuchtbemühungen etwas hochbeiniger und kräftiger geworden, als es der ursprüngliche Shiba gewesen ist. In Japan ist der Shiba Inu nach wie vor eine der beliebtesten Hunderassen, neben dem Akita Inu. Außerhalb Japans ist der Shiba Inu weniger verbreitet, doch trifft man ihn auch in Europa und den USA, wo er vornehmlich als Familien- und Ausstellungshund gehalten wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Shiba Inu ist mutig und selbstbewusst, mit ausgeprägtem eigenen Willen. Seinen Menschen gegenüber ist er anhänglich und oft auch verspielt, aber mit Hang zur Dominanz. Die Rasse gilt als sehr eigenständig, dickköpfig und nur bedingt erziehbar. Ein Shiba lässt sich nur bestechen, wenn ihm gerade danach ist und auch mit Härte kommt man in der Erziehung kaum weiter. Es ist nicht so, dass der Shiba nicht schnell lernt, das tut er, aber er entscheidet selbst, wann er das Gelernte auch umsetzt. Allerdings machen sein starker Jagdtrieb und seine recht große Eigenständigkeit, Freilauf auch abgesehen davon nur bedingt möglich. Eine große Motivation zur Mitarbeit, können Beutespiele mit seinem Menschen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein junger Shiba Inu ist voller Tatendrang, verspielt und neugierig. Auch mit dem Alter bleibt ein gewisses Temperament erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2060" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover-JP-Shiba-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2060" title="Rover JP Shiba " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Rover-JP-Shiba-2-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/rover_jp/3140664957/ " target="_blank">ROVER_JP/flickr</a></p></div>
<p>In der Wohnung ist der Shiba dennoch ein sehr ausgeglichener, ruhiger Hund.</p>
<p>Fremden Menschen gegenüber ist er eher zurückhaltend, mit guten Wachhundqualitäten. Ein Kläffer ist der Shiba jedoch meist nicht. Er hat ein gutes Auge für echte Bedrohungen und meldet nur, wenn es nötig ist.</p>
<p>Fremden Hunden kann der erwachsene Shiba meist nicht mehr viel abgewinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Shiba Inu ist in der Haltung recht anpassungsfähig. Er ist durchaus mit teilweiser Außenhaltung im sicher eingezäunten Garten glücklich. Engen Familienanschluss und Ansprache braucht er dennoch. Ein Garten hat auch den Vorteil, dass man den Shiba trotz Jagdtrieb und temporärer „Taubheit“ frei laufen lassen kann, was seinem Bewegungsdrang sehr entgegen kommt. Aber auch in der kleinen Stadtwohnung wird er glücklich, tägliche längere Spaziergänge vorausgesetzt. Dabei kann er besser auch mal ein paar Stunden alleine bleiben, als manch andere Rasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2062" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2062" title="Kristen Adams " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Kristen-Adams-kb-shiba2-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/kristenadams/3464382014/ " target="_blank">Kristen Adams/flickr</a></p></div>
<p>Mit Kindern kommen Shiba Inus meist gut aus. Voraussetzung ist, dass die Kinder halbwegs vernünftig sind und den Shiba nicht als Spielzeug betrachten. Er möchte mit Respekt behandelt werden. Mit anderen Haustieren teilt der Shiba sein Zuhause nur ungern oder sieht diese als Jagdbeute an. Abhilfe schafft da nur eine gute Gewöhnung im Welpenalter.</p>
<p>Ein Shiba Inu folgt seinem Menschen dann aufmerksam und mit Wille zur Mitarbeit, wenn dieser echte Führungsqualitäten aufweist. Der Shiba beobachtet seinen Menschen sehr genau. Scheint ihm dieser nicht kompetent oder nicht Herr der momentanen Lage, so übernimmt er selbst. Das ist keine Böswilligkeit, sondern eine durchdachte Entscheidung. Der Shiba Inu traut sich selbst sehr große Führungsqualitäten zu. Warum sollte er sich also an seinem Menschen orientieren, wenn dieser offensichtlich keine aufweist? So hängt es sehr vom Menschen ab, inwieweit der Shiba als erziehbar oder „schwierig“ eingestuft wird. Grobe oder ungerechte Behandlung merkt sich ein Shiba fürs Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Shiba Inu ist eine sehr robuste, wetterfeste Rasse. Normalerweise wird er mit Kälte genau so gut fertig, wie mit Regen oder Wärme. Nur ausgeprägte Sommerhitze ist weniger sein Fall. Das bedeutet auch, dass er bei jedem Wetter, und vor allem bei „Schmuddelwetter“, gerne spazieren geht, ob dem Besitzer das Recht ist oder nicht. Er ist ausdauernd genug, um auch bei Fahrradtouren oder beim Joggen mit dabei zu sein. Speziellen Hundesport braucht der Shiba aber nicht. Beutespiele mag er, auch als Jagdbegleiter taugt er immer noch. Ansonsten scheint er die meisten Auslastungsspielchen und Sportarten eher als unnötigen Firlefanz anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fellpflege ist anspruchslos, gelegentliches Bürsten reicht. Erwähnenswert ist der geringe Eigengeruch des Shiba Inus, selbst wenn er nass ist, riecht er kaum nach Hund. Im Fellwechsel verliert er sehr viele Haare, da ist regelmäßiges bürsten Pflicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.</strong></p>
<p>Sabine Betz</p>
<p>E-Mail: geschaeftsstelle(at)dcnh.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dcnh.de">www.dcnh.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Shiba Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Elisabeth Wessel</p>
<p>E-Mail: info(at)wessel-shiba-inu.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.shiba-club.de">www.shiba-club.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sheltie (Shetland Sheepdog)</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/sheltie-shetland-sheepdog/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/sheltie-shetland-sheepdog/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 15:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2047</guid>
		<description><![CDATA[Größe: 32-38cm &#160; Gewicht: 6-9kg &#160; Fell: langes, hartes Fell mit weicher Unterwolle, üppige Mähne und Halskrause &#160; Farbe: Zobel, Tricolour, Bluemerle, schwarz-weiß, schwarz mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2050" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Lil-Shepherd-Sheltie.jpg"><img class="size-medium wp-image-2050" title="Lil Shepherd Sheltie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Lil-Shepherd-Sheltie-256x300.jpg" alt="Sheltie" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/6017883929/in/set-72157627253733021 " target="_blank">Lil Shepherd/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: 32-38cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht:</strong> 6-9kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: langes, hartes Fell mit weicher Unterwolle, üppige Mähne und Halskrause</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: Zobel, Tricolour, Bluemerle, schwarz-weiß, schwarz mit Loh</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Augenerkrankungen, Epilepsie, Dermatomyositis</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12-14 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 1: Hütehunde und Treibhunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Sheltie entwickelte sich auf den nördlich von Schottland gelegenen Shetland Inseln. Es ist nicht genau geklärt, welche Rassen an seiner Entstehung beteiligt waren. Man vermutet, dass neben dem Langhaar-Collie auch nordische Spitze und King Charles Spaniel eingekreuzt wurden. Die Rasse entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei ein eher uneinheitlicher Typ des kleinen Hütehundes schon um 1800 bestand. 1914 wurde die Rasse vom British Kennel Club anerkannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ursprünglich wurde der Sheltie als genügsamer, robuster Hütehund eingesetzt, wobei auch das Melden Fremder zu seinen Aufgaben gehörte. Mittlerweile hat sich die Rasse zu einem deutlich pflegeintensiveren, lebhaften Familien- und Ausstellungshund entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2051" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Sheltie.jpg"><img class="size-medium wp-image-2051" title="Daisyree Bakker Sheltie" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Daisyree-Bakker-Sheltie-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/27875041@N02/4699725302 " target="_blank">Daisyree Bakker/flickr</a></p></div>
<p>Der Sheltie ist sensibel, sanft, lernwillig und bewegungsfreudig. Als Hütehund achtet er sehr genau auf seinen Menschen und bringt viel Wille zur Zusammenarbeit mit. Er braucht Beschäftigung, sowohl körperlich, als auch geistig. Durch seinen &#8220;will to please&#8221; und seine Sensibilität, ist er leicht zu erziehen, sofern man ihm nicht die Freude daran verdirbt. Keinesfalls sollte er „mit harter Hand“ erzogen werden.<br />
Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, sollte aber nicht scheu oder nervös reagieren. Er ist ein redseliger Hund, der auch die Aufgabe des Wachens gerne lautstark wahrnimmt.</p>
<p>Hütequalitäten haben Shelties in der Regel nicht mehr. Auch stärkerer Jagdtrieb ist den meisten Shelties fremd, so dass leinenlosen Spaziergängen wenig im Weg steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Haus ist der Sheltie in der Regel ruhig und unaufdringlich. Voraussetzung dafür ist, dass er täglich gefordert und ausgelastet wird. Er ist überaus lernwillig und für verschiedensten Hundesport geeignet. Besonders im Agility findet man den Sheltie in seiner Größenklasse stets auf den vorderen Plätzen. Daneben bieten sich z.B. Flyball, Obedience oder Dog Dance an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_BergerShetlandBiColor.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2052" title="BergerShetlandBiColor" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_BergerShetlandBiColor-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" /></a>Mit Kindern versteht der Sheltie sich dann gut, wenn diese nicht zu laut und wild sind und seine Rückzugsorte akzeptieren. Überhaupt kann der Sheltie auf zu viel Trubel in der Regel gut verzichten.<br />
Mit anderen Haustieren versteht er sich meist gut und ist auch für Mehrhundehaltung geeignet. Fremden Hunden gegenüber ist er tendentiell freundlich, wenn auch eher zurückhaltend. Viele erwachsene Shelties beschäftigen sich auf Spaziergängen lieber mit ihrem Menschen, als mit anderen Hunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch seine Sensibilität und Zurückhaltung Neuem gegenüber, ist eine gute Sozialisierung und Umweltgewöhnung im Junghundealter ausgesprochen wichtig. Auch sollte der Züchter mit Bedacht gewählt werden, um keinen übersensibelen, nervösen oder hyperaktiven Hund zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell sollte etwa 2 mal die Woche ausgebürstet werden. Im Fellwechsel haart der Sheltie recht stark.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Club für Britische Hütehunde e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.cfbrh.de">http://www.cfbrh.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Shetland Sheepdog Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>E &#8211; mail: vorstand(at)sscd-ev.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.sscd-ev.de">www.sscd-ev.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Collies und Shelties in Not</strong></p>
<p><a href="http://www.collies-und-shelties-in-not.de">http://www.collies-und-shelties-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Shar Pei</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/shar-pei/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/shar-pei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 15:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde 46-51cm, Hündin 44-48cm &#160; Gewicht: 18-25kg &#160; Fell: kurz, rau, borstig, leicht abstehend, ohne Unterwolle &#160; Farbe: einfarbig, alle Farben außer weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2040" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jan-Erik-Finnberg-shar-pei-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-2040" title="Jan-Erik Finnberg shar pei " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jan-Erik-Finnberg-shar-pei-6-300x205.jpg" alt="Shar Pei" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/wheany/3226834064/in/set-72157603609481330 " target="_blank">Jan-Erik Finnberg/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde 46-51cm, Hündin 44-48cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 18-25kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: kurz, rau, borstig, leicht abstehend, ohne Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: einfarbig, alle Farben außer weiß</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Amyloidose, Hauterkrankungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 9-11 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 2: Pinscher und Schnauzer &#8211; Molosser &#8211; Schweizer Sennenhunde und andere Rassen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der genaue Ursprung des Shar Peis ist ungeklärt. Die Rasse gibt es schon seit fast 2000 Jahren in China, vor allem in den an das südliche chinesische Meer angrenzenden Provinzen. Man nimmt auf Grund seiner blauschwarzen Zunge an, dass unter anderem der Chow Chow an seiner Entstehung beteiligt gewesen sein muss. Daneben werden auch der Mastiff und nordische Jagdhundrassen in Betracht gezogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2041" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jan-Erik-Finnberg-shar-pei-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2041 " title="Jan-Erik Finnberg shar pei 2" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jan-Erik-Finnberg-shar-pei-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/wheany/3225968003/" target="_blank">Jan-Erik Finnberg/flickr</a></p></div>
<p>Der Shar Pei hatte als typische chinesische Bauernhofrasse ein weites Einsatzgebiet. So wurde er als Wächter, als Jagdbegleiter und zum hüten der Hoftiere eingesetzt. Sein massiges Äußeres sowie die lose, faltige Haut legen nahe, dass er irgendwann im Laufe seiner Geschichte auch für Hundekämpfe gezüchtet wurde. Für solche wurde er jedenfalls lange nach seiner Entstehung eingesetzt, als die Engländer China besetzten und auch ihre damalige Leidenschaft für Hundekämpfe nebst den entsprechenden Hunden mitbrachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerhalb von China blieb der Shar Pei jedoch lange Zeit weitestgehend unbekannt. Auch in China wurde er durch den aufkommenden Kommunismus immer seltener, da er als „überflüssiger, dekadenter Luxusgegenstand“ angesehen wurde. Mitte des 19.Jahrhunderts galt der Shar Pei als fast ausgestorben. Der Aufruf eines Hongkonger Züchters zur Rettung der Rasse, brachte eine vorläufige Wende. Vor allem in den USA wurden verschiedene Zuchtprogramme gestartet. Mittlerweile ist er nun auch in Europa etwas häufiger anzutreffen.</p>
<p>Leider versuchen einige Züchter die „Exklusivität“ der Rasse noch zu steigern, indem ihm Falten in einem solchen Ausmaß angezüchtet werden, dass die Gesundheit und Bewegungsfreude ernsthaft beeinträchtigt werden. Hier ist auch der Käufer gefragt, dies nicht noch zu unterstützen.</p>
<p>Auf sehr anschauliche Weise wird der Rassestandard im chinesischen beschrieben: „Ohren wie Muscheln, die Nase wie ein Schmetterling, der Kopf groß wie eine Melone, Großmuttergesicht, der Hals wie beim Nilpferd, das Hinterteil wie beim Pferd und die Beine wie ein Drache“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_SharPei_e01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2042" title="wiki_pd_SharPei_e01" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_SharPei_e01-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a>Der Shar Pei strahlt viel Ruhe und Gelassenheit aus, zumindest, so lange er sein Heim nicht in Gefahr sieht. Er hat Wachtrieb und ist selbstbewusst genug, eigenständig die Verteidigung von Heim und Hof in Angriff zu nehmen. Seiner Familie gegenüber ist er liebevoll und loyal. Dennoch zeichnet ihn auch eine recht große Eigenständigkeit aus, was die Erziehung nicht immer einfach macht. Ist man nicht sehr konsequent und durchsetzungsfähig, wird der Shar Pei seine eigenen Regeln aufstellen. Einem souveränen, einfühlsamen Besitzer wird er sich freiwillig unterordnen, übertriebene Härte dagegen macht ihn stur.</p>
<p>Von anderen Hunden lässt er sich tendentiell leicht provozieren, was unschön für den anderen Hund ausgehen kann. Sein Jagdtrieb ist meist auf das Hetzen auf Sicht beschränkt. Es ist dennoch Aufwand, ihn davon abzubringen, so dass ein entspannter Freilauf viel Vorarbeit erfordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemein ist der Shar Pei ein sehr ruhiger und im Haus unauffälliger Hund. Durch seine Ernsthaftigkeit ist er wenig verspielt und eignet sich kaum für Hundesport. Lange Spaziergänge mag er, ist aber nicht besonders anspruchsvoll in der Auslastung. In unserem kühlen Klima eignet er sich nicht für die Außenhaltung. Auch liebt er es, eng mit seiner Familie zu leben, ist aufmerksam und liebevoll. Mit Artgenossen und anderen Haustieren gilt er als eher unverträglich. Viel dürfte von seiner Sozialisierung und einer souveränen Führung abhängen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2044" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Liz-West-Shar-Pei.jpg"><img class="size-medium wp-image-2044" title="Liz West Shar Pei" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Liz-West-Shar-Pei-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calliope/2871010808/in/set-72057594119150094/  " target="_blank">Liz West/flickr</a></p></div>
<p>Trotz dass er eher ein Ein-Mann-Hund ist, kommt er mit den Kindern seiner Familie meist durch seine stoische Gelassenheit sehr gut aus und verhält sich ihnen gegenüber fürsorglich und beschützend. Fremden Menschen gegenüber ist er zurückhaltend und im Notfall verteidigungsbereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Falten des Shar Peis brauchen nur dann ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit, wenn sie zu ausgeprägt sind. Im Normalfall bedeuten sie keinen erhöhten Pflegeaufwand.<br />
Generell gelten Shar Peis als sehr saubere und reinliche Hunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Deutscher Shar Pei Club 1985 e.V.</strong></p>
<p>Hans-Peter Brusis</p>
<p>Internet: <a href="http://www.1-dspc.de">www.1-dspc.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Club für Exotische Rassehunde e.V.</strong></p>
<p>Almut Martin</p>
<p>Internet: <a href="http://www.c-e-r.de">www.c-e-r.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Shar Pei in Not</strong></p>
<p><a href="http://www.shar-pei-in-not.de">http://www.shar-pei-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Scottish Terrier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/scottish-terrier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/scottish-terrier/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 14:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Größe: 25-28cm &#160; Gewicht: 8,5-10,5kg &#160; Fell: wetterfest, dicht anliegend, rau und drahtig, mit Unterwolle &#160; Farbe: schwarz, weizenfarben oder gestromt &#160; häufige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2031" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/liz-west-scottish-terrier-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-2031" title="liz west scottish terrier " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/liz-west-scottish-terrier-21-300x284.jpg" alt="Scottish Terrier" width="300" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calliope/2711184661/  " target="_blank">Liz West/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: 25-28cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 8,5-10,5kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: wetterfest, dicht anliegend, rau und drahtig, mit Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: schwarz, weizenfarben oder gestromt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Lebererkrankungen, Blasenkrebs</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12-14 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 3, Sektion 2: niederläufige Terrier ohne Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gezüchtet wurde der „Scottie“ im Schottland des 18. Jahrhunderts, wo er zunächst den Namen Aberdeen Terrier erhielt. 1897 wurde er dann aber offiziell durch den British Kennel Club als Scottish Terrier registriert.</p>
<p>Sein genauer Ursprung ist unbekannt. Terrier seines Typs gibt es schon seit einigen Hundert Jahren im schottischen Hochland, allerdings hochbeiniger, als es der heutige Scottish Terrier ist. Das Zuchtziel war ein zäher, kurzbeiniger Jagdhund, der zum einen den Hof schädlingsfrei halten sollte, zum anderen aber auch Kaninchen und Füchsen in ihre Bauten folgen und erlegen konnte. Lange Zeit war das Äußere damit eher nebensächlich, Zähigkeit, Mut und Raubzeugschärfe standen im Vordergrund. Sein endgültiges Erscheinungsbild erhielt der Scottish Terrier erst Ende des 19. Jahrhunderts. Er ist eng mit dem Skye Terrier verwandt, aber auch mit den beiden anderen schottischen Terrierrassen, dem West Highland White Terrier und dem Cairn Terrier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts war der Schotte ein sehr beliebter Begleithund, der unter anderem auch Whiskey-Flaschen oder Schokolade zierte. Seitdem ist es etwas ruhiger um ihn geworden. Liebhaber schätzen ihn aber nach wie vor als robusten, handlichen Ausstellungs- und Begleithund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2032" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/arrtx1-kB-scottish-terrier-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2032" title="arrtx1 " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/arrtx1-kB-scottish-terrier-3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/arrtx1/3561052126/in/set-72157604766646311/ " target="_blank">arrtx1/flickr</a></p></div>
<p>Der Scottish Terrier zeichnet sich durch ein ausgesprochen furchtloses Wesen aus und lässt sich nur schwer beeindrucken. Er ist kein Kläffer, aber dennoch wachsam und behält seine Umgebung genau im Blick. Fremden gegenüber ist er meist zurückhaltend bis ignorant, so lange diese sich seiner Meinung nach angemessen verhalten. Seine Freunde sucht er sich sehr genau aus. Allgemein ist der Scottish Terrier ein relativ würdevoller und eher nachdenklicher Terrier. Er gilt als intelligent, eigensinnig und auch etwas arrogant.</p>
<p>Jagdtrieb bringt er nach wie vor mit, was zusammen mit seinem eigenständigen Wesen ein Ableinen in wildreicher Umgebung recht schwierig macht.</p>
<p>Mit Artgenossen ist der Scottie in der Regel weniger rauflustig, als viele andere Terrier. Verspielt ist er allerdings mit (fremden) Hunden nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seiner Familie gegenüber ist er loyal und liebevoll, meist aber eher ein Ein-Personen-Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2033" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/arrtx1-kB-scottish-terrier-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2033" title="arrtx1 " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/arrtx1-kB-scottish-terrier-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/arrtx1/2879734831/in/set-72157604766646311/ " target="_blank">arrtx1/flickr</a></p></div>
<p>Der Scottish Terrier ist zwar viel in Bewegung und will Beschäftigung, aber er ist kein Hund, der naturgemäß eng mit seinem Menschen zusammen arbeitet. So muss Mensch sich etwas Mühe geben, ihn für gemeinsame Tätigkeiten oder gar Grundgehorsam zu begeistern. Als Terrier bringt er zudem viel Entschlossenheit und auch Jagdtrieb mit, was seine Erziehung nicht einfacher macht. Neben langen Spaziergängen, die Pflicht sind bei ihm, hat er vor allem an Jagdspielen Spaß. Manch ein Scottie lässt sich aber auch für Agility oder Obedience begeistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch seine Robustheit kommt der Scottish Terrier in der Regel mit Kindern gut aus, wenn beide Seiten gelernt haben, sich angemessen zu verhalten. Er taugt weder als Kinderspielzeug noch als Schoßhund. Der Scottie ist ein Hund für aktive, naturverbundene Menschen, die eine starke, eigenständige Persönlichkeit an ihrer Seite zu schätzen wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Scottish Terrier hat kein besonders pflegeintensives Fell. Allerdings sollte er, neben regelmäßigem Bürsten, etwa alle drei Monate getrimmt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Klub für Terrier e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: info(at)kft-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kft-online.de">www.kft-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Scotch Terrier in Not</strong></p>
<p>Martina Fuchs</p>
<p><a href="http://www.scotch-terrier-in-not.de">http://www.scotch-terrier-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Terrier in Not</strong></p>
<p>Michaela Thein</p>
<p><a href="http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm">http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rassebeschreinung</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Samojede</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/samojede/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/samojede/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 14:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=2020</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde: 57cm, Hündinnen: 53cm &#160; Gewicht: 20-25kg &#160; Fell: üppig, dicht, mit Mähne und Unterwolle &#160; Farbe: reinweiß oder cremefarben &#160; häufige Krankheiten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2023" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FilAl-Samojede3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2023" title="Samojede" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FilAl-Samojede3-300x239.jpg" alt="Samojede" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fbohac/5180532604/ " target="_blank">Fil.Al/flickr</a></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde: 57cm, Hündinnen: 53cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 20-25kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: üppig, dicht, mit Mähne und Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: reinweiß oder cremefarben</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Hüftgelenksdysplasie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 5: Spitze und Hunde vom Urtyp</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Samojede ist eine über 1000 Jahre alte Arbeitshunderasse, die im heutigen Westsibirien entstand. Benannt wurde er nach dem Nomaden-Volk bei dem er lebte, den Nenzen, bzw. Samojeden. Ihnen diente er als Wachhund, Jagdbegleiter sowie zum hüten der Rentiere und als Schlittenhund. Anders als andere Schlittenhundrassen, wurde der Samojede als Familienmitglied angesehen und durfte sogar mit im Zelt übernachten, wo er als Bettwärmer diente.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2025" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FilAl-Samojede.jpg"><img class="size-medium wp-image-2025" title="FilAl Samojede" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/FilAl-Samojede-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fbohac/4420984607/ " target="_blank">Fil.Al/flickr</a></p></div>
<p>In der übrigen Welt bekannt wurde der Samojede erstmals, als Hunde dieser Rasse den norwegischen Forscher Fridtjof Nansen 1895 bei dessen gescheiterter Nordpol-Expedition begleiteten. 1911 erreichten sie mit Roald Amundson als erste Nutztiere den Südpol.</p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Samojede zunächst in England sowie den USA bekannter. Der erste Rassestandard wurde im Jahr 1909 in England festgelegt, 1913 wurde der Samojede offiziell als Hunderasse anerkannt. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Samojede in ganz Europa beliebter. Heute wird er vor allem als aktiver Begleit- und Ausstellungshund gehalten. Charakteristisch ist sein „Lächeln“, das durch die Kombination der Augenform und nach oben gerichteten Lefzenwinkeln erzeugt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ursprünglicher Arbeitshund in arktischem Klima gezüchtet, ist der Samojede entsprechend robust, ausdauernd und aktiv. Dennoch erweist er sich als erstaunlich anpassungsfähig an das mitteleuropäische Familienleben. Durch seine sehr enge Bindung an den Menschen in seiner ursprünglichen Heimat, ist der Samojede ausgesprochen menschenbezogen, sanft und anhänglich. Trotz seiner ursprünglichen Verwendung als Wachhund, taugt er hierzu in der Regel nicht mehr. Eine gewisse allgemeine Bellfreude kann ihm dennoch nicht abgesprochen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut Rassestandard bringt er kaum noch Jagdtrieb mit, wobei man sich darauf nicht verlassen sollte. Viele Samojeden scheinen in dieser Hinsicht ihren Rassestandard nicht gelesen zu haben.<br />
Der Samojede sollte lebhaft, aufgeschlossen und selbstbewusst sein, keinesfalls ängstlich oder nervös. Er arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen, bewahrt sich dabei allerdings seinen eigenen Kopf. Blinder Gehorsam und Unterwürfigkeit liegen ihm eher fern, er will die Übungen verstehen und sich selbst einbringen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2026" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Caninest-Samojde1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2026" title="Caninest Samojde" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Caninest-Samojde1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/caninest/4395508014/ " target="_blank">caninest/flickr</a></p></div>
<p>Der Samojede braucht engen Familienanschluss, wobei er in der Regel auch sehr kinderlieb ist. Ebenfalls ist das Zusammenleben mit anderen Haustieren bei entsprechender Gewöhnung meist problemlos. Für Zwingerhaltung eignet sich der Samojede trotz des wetterfesten Felles überhaupt nicht. Bei ausreichend Auslastung im Freien, ist der Samojede auch ohne Garten glücklich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um den Samojeden als ausgeglichenen, sanften Hausgenossen zu erleben, braucht er viel Bewegung und Beschäftigung. Eine Ausbildung zum Rettungshund bietet sich ebenso an, wie Agility oder Zughundesport. Die Erziehung sollte sehr konsequent, aber ohne Härte erfolgen. Der Samojede will motiviert werden und einen Sinn in den gestellten Aufgaben sehen. Er ist selbstbewusst und intelligent genug, um immer wieder zu hinterfragen, ob er sich nicht doch mit seinen eigenen Ansichten durchsetzen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Regelmäßiges Bürsten ist Pflicht. Im Fellwechsel verliert der Samojede zudem Unmengen an Haaren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.</strong></p>
<p>Sabine Betz</p>
<p>E-Mail: geschaeftsstelle(at)dcnh.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dcnh.de">www.dcnh.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Samojede-in-Not e.V.</strong></p>
<p>Diana Glock</p>
<p><a href="http://www.samojede-in-not.de">http://www.samojede-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nothilfe für Polarhunde e.V.</strong></p>
<p>Monica Schwartze</p>
<p><a href="http://www.polarhunde-nothilfe.com">http://www.polarhunde-nothilfe.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nothilfe Polarhunde Nord e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.nothilfe-polarhunde.com">http://www.nothilfe-polarhunde.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rottweiler</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/rottweiler/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/rottweiler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 13:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde 61-68cm, Hündin 56-63cm &#160; Gewicht: 40-50kg &#160; Fell: Stockhaar, dicht, eng anliegend &#160; Farbe: schwarz mit rotbraunen Abzeichen an Kopf, Brust und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Rottweiler-Head.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2012" title="Rottweiler-Head" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Rottweiler-Head-300x237.jpg" alt="Rottweiler" width="300" height="237" /></a>Größe</strong>: Rüde 61-68cm, Hündin 56-63cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 40-50kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: Stockhaar, dicht, eng anliegend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: schwarz mit rotbraunen Abzeichen an Kopf, Brust und Läufen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Herzerkrankungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 10 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 2, Sektion 2.1: Molossoide, Doggenartige Hunde mit Arbeitsprüfung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ursprünge des Rottweilers vermutet man in Mastiff-ähnlichen Hunden, die die römischen Legionen in der Antike als Schutz- und Treibhunde über die Alpen begleiteten. In der Württembergischen Stadt Rottweil entwickelte sich dann unter Einkreuzung einheimischer Schäferhunde der Rottweiler. Seine Hauptaufgabe bestand nach wie vor hauptsächlich darin, seinen Herrn und dessen Eigentum zu schützen sowie Viehherden zum Markt zu treiben. Auch als Zughund für Karren, zum ausliefern von Waren, wurde er verwendet. Bekannt wurde er dadurch auch unter dem Namen „Metzgerhund“. Der Legende nach, band man ihm am Ende des Markttages den Erlös in einem Lederbeutel um den Hals, was Diebe zuverlässig abschreckte. So war ein Zuchtziel auch immer, einen wehrhaften und imposanten Hund zu erhalten. Daneben begleitete er Viehherden auch über längere Strecken zu anderen Marktstädten, was einen ebenso ausdauernden, wie wehrhaften Hund voraussetzte, um Diebe und Raubtiere fernzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2013" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Stuart-Black-Rottweiler.jpg"><img class="size-medium wp-image-2013" title="Stuart Black Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Stuart-Black-Rottweiler-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4200046600/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr</a></p></div>
<p>Im 19. Jahrhundert nahm der Bestand der Rasse stark ab, da Viehtriebe kaum noch durchgeführt wurden. Diese Aufgabe übernahmen die Eisenbahn und andere Fahrzeuge. Bewähren und weiter entwickeln konnte sich die Rasse dann Anfang des 20. Jahrhunderts im Militär- und Polizeidienst. 1910 wurde der Rottweiler offiziell als Polizei-Diensthunderasse anerkannt. Mittlerweile wird er daneben auch als Zug- und Rettungshund eingesetzt und ist vor allem in den USA eine ausgesprochen beliebte Rasse geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den letzten Jahren wurde der Rottweiler in einigen Schweizer Kantonen sowie deutschen Bundesländern als gefährlich eingestuft. Ein wachsamer, großer Hund, in den Händen völlig ungeeignete Halter, kann tatsächlich schlimme Konsequenzen haben. So müssen nun leider alle Rottweiler-Halter mit dem schlechten Image leben und je nach Wohnort bestimmte Auflagen erfüllen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2015" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/BLDUMMY-Rottweiler2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2015" title="BLDUMMY Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/BLDUMMY-Rottweiler2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/43485185@N03/5703391524/in/photostream " target="_blank">BLDUMMY/flickr</a></p></div>
<p>Der Rottweiler ist ein ernster und ernst zu nehmender Gebrauchshund. Er gilt als folgsam, ausgeglichen, gelehrig und mutig. Dennoch braucht er einen Menschen, den er für kompetent genug hält, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bei zögerlichen, unsicheren Menschen neigt der Rottweiler dazu, das Ruder zu übernehmen und seiner Familie die Führung zu geben, die diese seiner Meinung nach braucht. Erfüllt ein Mensch diese Aufgabe souverän, ist der Rottweiler dagegen sehr gelehrig und unterordnungsbereit.</p>
<p>Seine Familie geht ihm über alles. Er ist ausgesprochen treu, loyal und liebevoll. Ebenso aber auch verteidigungsbereit, wenn er den Eindruck hat, es droht Gefahr. Auch hier ist sehr wichtig, dass der Hund lernt, sich an seinem Menschen zu orientieren und dessen Einschätzungen zu vertrauen.</p>
<p>Der Rottweiler sollte nervenfest, selbstsicher und unerschrocken sein, auf seine Umwelt zwar aufmerksam, aber ohne Hysterie reagieren. Um einen solchen Hund zu bekommen, tut man sich selbst einen Gefallen, sehr sorgfältig in der Züchterwahl zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jagdtrieb bringt der Rottweiler in der Regel kaum mit. Mit Artgenossen können vor allem die männlichen Vertreter rauflustig sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Rottweiler ist ein harter, robuster Hund, den man bei gutem Familienanschluss und angemessener Auslastung auch draußen halten kann. Man sollte dabei nicht vergessen, dass er als ausdauernder Arbeitshund gezüchtet wurde und keinesfalls damit glücklich oder ausgelastet ist, die meiste Zeit im Zwinger zu sitzen und ab und an Jemanden anzubellen. Um sein generell menschenfreundliches, ausgeglichenes Wesen zu fördern, empfiehlt sich gerade in der Junghundezeit ein durchdachtes Stadttraining, und eine Gewöhnung an verschiedene Menschen und Situationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Erziehung sollte sehr konsequent, aber ohne übertriebene Härte erfolgen. Wichtig ist, möglichst souverän, ruhig und durchdacht zu agieren. Der Rottweiler erkennt Führungsqualitäten an. Wutausbrüche oder Gewalt zählen nicht dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2016" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/BLDUMMY-Rottweiler.jpg"><img class="size-medium wp-image-2016" title="BLDUMMY Rottweiler" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/BLDUMMY-Rottweiler-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/43485185@N03/7229003788/ " target="_blank">BLDUMMY/flickr</a></p></div>
<p>Ausgelastet werden kann er als Dienst- oder Rettungshund, im VPG oder als Blindenführhund. Als Begleithund kann man ihm neben langen Spaziergängen z.B. Nasenarbeit oder Zughundearbeit anbieten.<br />
Zur Familie gehörenden Kindern gegenüber, ist er meist sehr geduldig, fürsorglich und liebevoll. Es versteht sich von selbst, dass ein Hund mit dieser Kraft, keine wilden Spiele mit Kindern spielen sollte und Kinder auch keinesfalls alleine mit ihm spazieren gehen sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fellpflege ist kaum erwähnenswert. Gelegentliches bürsten reicht aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Allgemeiner Deutscher Rottweiler Klub (ADRK) e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: info(at)adrk.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.adrk.de">www.adrk.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Charakterhunde Nothilfe</strong></p>
<p>Gaby Plavac-Endres</p>
<p><a href="http://www.charakterhunde-nothilfe.de/">http://www.charakterhunde-nothilfe.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hilfe für verwaiste Hunde e.V.</strong></p>
<p>Karin Schoof</p>
<p><a href="http://www.rottweiler-nothilfe.de">http://www.rottweiler-nothilfe.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rhodesian Ridgeback</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/rhodesian-ridgeback/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 13:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde: 63-69cm, Hündin: 61-66cm &#160; Gewicht: Rüde: 36,5kg, Hündin: 32kg &#160; Fell: kurz, dicht, glatt, glänzend &#160; Farbe: weizengelb bis fuchsrot &#160; häufige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2001" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Maufdi-kB-Rhodesian-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2001" title="Maufdi " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Maufdi-kB-Rhodesian-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/11335395@N06/1117967473/ " target="_blank">Maufdi/flick</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde: 63-69cm, Hündin: 61-66cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: Rüde: 36,5kg, Hündin: 32kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: kurz, dicht, glatt, glänzend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: weizengelb bis fuchsrot</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Dermoid Sinus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Rhodesian Ridgeback ist eine alte, südafrikanische Jagdhundrasse. Bereits vor Beginn der Kolonialzeit lebten dort halbwilde Hunde mit dem charakteristischen Aalstrich mit verschiedenen südafrikanischen Stämmen zusammen. Es handelte sich um Paria-Hunde, die mehr neben dem Menschen her lebten, denn als Haustier angesehen wurden. Als die Kolonialherren ins Land kamen, brachten sie viel Begeisterung für die Großwildjagd mit. Sie brauchten Hunde, die ausdauernd und mutig genug waren, um selbst Löwen zu verfolgen und zu stellen, bis die menschlichen Jäger eintrafen. Sie hatten eigene Jagdhunde dabei, die sich zum Teil aber mit dem ungewohnten Klima, dem Wassermangel und den ungewohnten Parasiten recht schwer taten. So wurden im Bestreben nach dem perfekten Jagdhund für südafrikanische Verhältnisse, auch die örtlichen Hunde mit dem Aalstrich eingekreuzt. Neben der Jagd, wurden diese Hunde von Beginn an auch zum Schutz von Haus und Hof eingesetzt.<br />
Der erste Rassestandard wurde 1922 von F.R. Barnes in Bulawayo, Rhodesien (heutiges Simbabwe), aufgestellt und orientierte sich am Dalmatiner-Standard. Im südlichen Afrika ist er heute noch ein beliebter Wach- und Schutzhund. In der restlichen Welt wächst seine Popularität erst in den letzten Jahren stärker. In Deutschland fiel der erste Wurf erst 1974.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2004" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Maufdi-kB-Rhodesian-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-2004" title="Rhodesian" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Maufdi-kB-Rhodesian-3-300x200.jpg" alt="Rhodesian Ridgeback" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/11335395@N06/3203865974/ " target="_blank">Maufdi/flickr</a></p></div>
<p>Der Rhodesian Ridgeback ist ein ausgesprochen furchtloser Hund, der seinen Besitzer im Ernstfall mit seinem Leben verteidigt. Als Jagdhund bringt er natürlich auch entsprechend Jagdtrieb mit. Sowohl der Jagdtrieb, als auch der Schutztrieb, gepaart mit sehr viel Eigenständigkeit, machen eine gute Erziehung ungemein wichtig, um ihn in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland halten zu können. Auch seine Kraft und seine Reaktionsschnelligkeit sollte man nicht unterschätzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Rhodesian Ridgeback hat eine mittlere Reizschwelle und neigt allgemein nicht zu Überreaktionen. Dennoch behält er seine Umwelt genau im Blick und bringt auch eine gewisse Sensibilität mit. Keinesfalls sollte er nervös oder unsicher sein. Trotz des Wachtriebes, bellt er nur sehr wenig und nicht grundlos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seinem Menschen gegenüber ist er verschmust und loyal, aber nicht abhängig oder unterwürfig. Der Rhodesian Ridgeback hat kein Problem damit, seine eigenen Wege zu gehen oder selbständig Entscheidungen zu treffen. Als Junghund ist er stürmisch, voller überschäumender Energie. Die Rasse gilt als spätreif, erst im Alter von etwa 3 Jahren ist der Hund geistig und körperlich voll entwickelt. Gut ausgelastet, ist er im Erwachsenenalter ein ruhiger, aufmerksamer Hausgenosse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Ridgeback kann bei genügend Auslastung als Familienhund gehalten werden. Mit Kindern ist er verspielt und freundlich und verträgt auch mal gröberen Umgang. Als Junghund muss er allerdings erst lernen, nicht zu wild zu spielen und seine Kräfte richtig einzuschätzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0447klein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2005" title="DSC_044" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0447klein-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" /></a>Die Rasse ist ausgesprochen wachsam und Fremden gegenüber desinteressiert bis misstrauisch, aber nicht scheu. Mit anderen Hunden ist der Ridgeback bei guter Sozialisierung meist verträglich. Zumindest gilt er nicht als Raufer, weiß sich aber zu verteidigen und gibt ungern klein bei. Ausgesprochen wichtig ist eine gute Umweltgewöhnung und konsequente Erziehung. Beides vorausgesetzt, ist er ein gelassener, nervenstarker Begleiter im Alltag, der auch als Bürohund oder beim Restaurant-Besuch eine gute Figur macht. Freilauf gestaltet sich dennoch nicht immer einfach, da der Ridgeback viel Freiheitsdrang und vor allem großen Jagdtrieb hat.</p>
<p>Neben täglichen, langen Spaziergängen, möchte der Ridgeback auch geistig gefordert werden. Vor allem Mantrailing bietet sich an, aber auch andere Jagdersatzaktivitäten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da er keine Unterwolle hat und gerne eng mit seinen Menschen zusammen lebt, ist er für Zwinger- oder Außenhaltung ungeeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Ridgeback ist eine gesundheitlich recht robuste Rasse. Dennoch sollte man beim Welpenkauf genau hinsehen, da er durch unsicheres, nervöses Verhalten oder eine sehr niedrige Reizschwelle, zu einer tickenden Zeitbombe werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Club zur Erhaltung der Laufhunde des Südlichen Afrika e.V.</strong></p>
<p>Monika Cramer-Haar</p>
<p>E-Mail: geschaeftsstelle(at)club-elsa.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.club-elsa.de">www.club-elsa.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutsche Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback e.V.</strong></p>
<p>Ute Wagner</p>
<p>E-Mail: dzrr.geschaeftsstelle(at)web.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dzrr.de">www.dzrr.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rhodesian Ridgeback Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Verena Schmidt</p>
<p>E-Mail: schriftfuehrer(at)rrcd.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.rrcd.de">www.rrcd.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rhodesian Ridgeback in Not</strong></p>
<p><a href="http://www.ridgeback-in-not.de/">http://www.ridgeback-in-not.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pudel</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/pudel/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/pudel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 13:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1986</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe und Gewicht: &#160; Toy-Pudel: 25cm, 3kg Zwergpudel: 28-34cm, bis 7kg Kleinpudel: 35-44cm, bis 12kg Großpudel: 45-60cm, bis 23kg &#160; Fell: üppig, wollig, gekräuselt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1987" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/greg-westfall-pudel3.jpg"><img class="size-medium wp-image-1987" title="pudel" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/greg-westfall-pudel3-244x300.jpg" alt="Pudel" width="244" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/imagesbywestfall/4593879072/in/set-72157616359957637/  " target="_blank">Greg Westfall/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe und Gewicht:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Toy-Pudel</strong>: 25cm, 3kg</p>
<p><strong>Zwergpudel</strong>: 28-34cm, bis 7kg</p>
<p><strong>Kleinpudel</strong>: 35-44cm, bis 12kg</p>
<p><strong>Großpudel</strong>: 45-60cm, bis 23kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell:</strong> üppig, wollig, gekräuselt, verschiedene Schuren anerkannt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: schwarz, weiß, braun, Silber oder Apricot</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: selten Augenkrankheiten, Patella Luxation bei Zwergpudeln</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-17 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 9, Sektion 2: Pudel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Pudel wurde ursprünglich als Wasser-Apportierhund für die Enten-Jagd gezüchtet. Sein Namensursprung wird in verschiedenen altdeutschen Worten vermutet. Vorgeschlagen werden das Wort „puddeln“, was in etwa „planschen“ bedeutet sowie „Pfudel“ für Pfütze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1988" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-Pudel2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1988" title="Dan Bennett Pudel" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-Pudel2-245x300.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/soggydan/3850819510/in/set-72157622124541556 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a></p></div>
<p>Aus der Wasserarbeit leitet sich auch seine klassische Schur ab: Herz und Lunge waren durch dichtes Fell gewärmt, der hintere Teil des Körpers dagegen wurde geschoren, um mehr Beweglichkeit im Wasser zu erhalten. Mit der Zeit wurde die Schur abgewandelt und es entwickelten sich verschiedene Schur-Varianten, deren Hauptzweck es ist, das Auge des Besitzers zu erfreuen. Im dritten Reich galten nicht korrekt geschorene Pudel gar als undeutsch und noch heute bekommt ein ungeschorener Vertreter bei Ausstellungen nach FCI-Standard keinen Titel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ursprünglich dürfte der jagdlich eingesetzte Pudel etwas kleiner als der heutige Großpudel gewesen sein. Die Rasse entwickelte sich vermutlich in Deutschland und Frankreich, unter Hauptbeteiligung von Barbets, französischen Wasserhunden. Sehr ähnlich ist auch der Perro de Agua, der spanische Wasserhund. Allgemein wird Spanien als die Wiege der Pudel-ähnlichen Wasserapportierer angesehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im Mittelalter waren Pudel sehr beliebte Begleithunde in Adelskreisen und in ganz Europa verbreitet. In England wurden sie lange als Jagdbegleiter für die Entenjagd genutzt. Im 18. Jahrhundert wurden sie sogar als Sanitäts- und Meldehunde im Krieg eingesetzt.<br />
Die gezielte Zucht nach Rassestandard begann um 1900. Damals gab es nur den Groß- und Kleinpudel, in den Farben schwarz, weiß und braun. Die kleineren Varietäten sowie andere Farben, wurden anfangs vor allem in Frankreich gezüchtet und nach und nach offiziell anerkannt. Seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es den Zwergpudel, erst seit den 90er Jahren den Toy. Hierbei wurden keine Fremdrassen eingekreuzt, sondern gezielt mit möglichst kleinen Exemplaren weiter gezüchtet. So unterscheiden sich die verschiedenen Pudel-Arten auch fast ausschließlich in der Größe, nicht vom Wesen her.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute ist der Pudel in weiten Teilen der Welt ein sehr beliebter Familienhund. In Deutschland ist dabei der Zwergpudel am weitesten verbreitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut Rassestandard, soll sich der Pudel vor allem durch „Treue, Gelehrigkeit und Ausbildungsfähigkeit“ auszeichnen. Nicht umsonst, wird er gerne als Zirkushund eingesetzt, was neben Gelehrigkeit auch gute Nerven und Menschenfreundlichkeit voraussetzt. Dies sind die Qualitäten, die ihn zu einem sehr angenehmen Begleit- und Familienhund machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1989" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Yasuhiko-Ito-Toypudel.jpg"><img class="size-medium wp-image-1989" title="Yasuhiko Ito Toypudel" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Yasuhiko-Ito-Toypudel-254x300.jpg" alt="Toypudel" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/tranztec/3384888065  " target="_blank">Yasuhiko Ito/flickr</a> Toy</p></div>
<p>Zu kämpfen hat die Rasse in Deutschland leider mit dem Image des Mode-Püppchens und „Oma-Hundes“. Der intelligente, agile Pudel wird für seinen Menschen aber mit Begeisterung fast alles sein können. Pudel sind neugierig, aktiv und behalten ihre Gelehrigkeit und Spielfreude bis ins hohe Alter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor allem Großpudel bringen einen gewissen Wachtrieb mit. Sie lassen sich aber gerne von den guten Absichten anderer Menschen überzeugen und schließen schnell neue Freundschaften. Pudel sind zwar keine ausgesprochenen Kläffer, eine gewisse Mitteilsamkeit kann ihnen aber nicht abgesprochen werden. Mit seinen Menschen ist die Rasse sehr anhänglich, oft verschmust und gerne immer mit dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Jagdtrieb ist in der Regel wenig ausgeprägt und falls vorhanden, durch Erziehung leicht zu kontrollieren. Linienabhängig kann es Ausnahmen geben. An Apportierarbeit, für die sie ja ursprünglich gezüchtet wurden, haben fast alle Pudel nach wie vor viel Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1992" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Perry-McKenna-Pudel.jpg"><img class="size-medium wp-image-1992" title="Coooper in the Gatineau park" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Perry-McKenna-Pudel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/63567936@N00/4060993404/  " target="_blank">Perry McKenna/flickr</a></p></div>
<p>Der Pudel ist ein aktiver, anpassungsfähiger und gut gelaunter Familienhund. Bei den kleineren Varianten sollte man allerdings aufpassen, dass die Kinder nicht zu rau mit dem Hund umgehen, um Verletzungen vorzubeugen. Die Erziehung gestaltet sich meist problemlos. Pudel sind sehr aufmerksam und sensibel Stimmungen und Wünschen ihrer Besitzer gegenüber, der Wille zur Zusammenarbeit tut ein Übriges. Mit anderen Haustieren lebt er meist völlig friedlich zusammen und auch Artgenossen gegenüber ist er freundlich und kein Raufer-Typ. Eine gute Sozialisierung ist natürlich Voraussetzung.<br />
Der Pudel ist aktiv und voller Tatendrang, ein sehr guter Agility-Hund, und auch für die meisten anderen Hundesportarten zu begeistern. Bei genug Ansprache und abwechslungsreichen Spaziergängen, ist er aber auch ohne Hundesport glücklich. Vor allem Großpudel sind zudem gut zum Rettungshund oder Blindenführhund auszubilden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Pudel ist eine ausgesprochen robuste und langlebige Rasse. Vor allem Klein- und Zwergpudel werden oft 16-18 Jahre alt. Der einzige „Nachteil“ daran ist, dass man den Hund damit für eine sehr lange Zeit in sein Leben einplanen können muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1996" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray.jpg"><img class="size-medium wp-image-1996" title="fPat Murray" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fpat/3210847088/in/set-72157621855628099/ " target="_blank">fPat Murray/flickr</a></p></div>
<p>Die Fellpflege ist relativ aufwendig. Etwa alle 6-8 Wochen sollte der Pudel geschoren werden, mindestens aber alle 3 Monate. Es empfiehlt sich, dies in einem guten Hundesalon machen zu lassen. Um Kosten zu sparen, kann man die Schur auch selbst durchführen, jedoch sollte man sich beim ersten Mal von einem Profi anleiten lassen. Wird das Fell zu lang, verfilzt es. Ein Vorteil ist, dass abgestorbene Haare nicht im Haus verteilt werden, sondern im Fell hängen bleiben. Dieser Umstand trägt aber mit dazu bei, dass Schur und Fellpflege zwingend nötig sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Allgemeiner Deutscher Pudelclub (ADP) e.V.</strong></p>
<p>Klaus Vogel</p>
<p>Internet: <a href="http://www.pudelclub-adpev.de">www.pudelclub-adpev.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Pudel-Klub e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>Internet: <a href="http://www.pudel-klub.de">www.pudel-klub.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pudel-Zucht-Verband 82 e.V.</strong></p>
<p>Jürgen Fischer</p>
<p>E-Mail: 1.vorstand(at)pzv82.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.pzv82.de">www.pzv82.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verband der Pudelfreunde Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Ilona Wünschmann</p>
<p>E-Mail: vdp.hg(at)t-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.pudelfreunde.de">www.pudelfreunde.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SOS Pudel in Not e.V.</strong></p>
<p>mail(at)pudel-in-not.de</p>
<p><a href="http://www.sos-pudel-in-not.de/">http://www.sos-pudel-in-not.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Papillon</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/papillon/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/papillon/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Größe: 20-30cm &#160; Gewicht: 2-4kg &#160; Fell: seidig, üppig, Fransen an Ohren und Hinterläufen, ohne Unterwolle &#160; Farbe: Tricolour, weiß mit Flecken jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1979" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrea-Arden-Papillon3.jpg"><img class="size-medium wp-image-1979" title="Andrea Arden Papillon" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Andrea-Arden-Papillon3-245x300.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/andrea_arden/7108581647/in/set-72157629887879869 " target="_blank">Andrea Arden/flickr</a></p></div>
<p><strong><br />
Größe</strong>: 20-30cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 2-4kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: seidig, üppig, Fransen an Ohren und Hinterläufen, ohne Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: Tricolour, weiß mit Flecken jeder Farbe außer Leberbraun</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 9: Gesellschafts- und Begleithunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seinen Namen verdankt der Papillon (franz.: Schmetterling) seinen Ohren, die der Form eines Schmetterlings ähneln. Seine Herkunft ist nicht genau geklärt. Es wird vermutet, dass die Wurzeln des Zwergspaniels bis nach China reichen. Entwickelt hat sich die Rasse dann in Frankreich und Spanien. Ab dem 15. Jahrhundert kann man ihn auf Gemälden als Schoßhund finden.</p>
<p>Sein runder Kopf mit den großen, ausdrucksstarken Augen entspricht dem Kindchenschema, wie es für viele Begleithunde typisch ist. Der Papillon ist eng verwandt mit dem Phalenen, der allerdings Hängeohren besitzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1981" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/daveynin-Papillon.jpg"><img class="size-medium wp-image-1981" title="Papillon" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/daveynin-Papillon-300x200.jpg" alt="Papillon" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/daveynin/4467873253/ " target="_blank">daveynin/flickr</a></p></div>
<p>Der Papillon ist für seine Größe relativ robust, und ein intelligenter, verspielter und fröhlicher Begleithund. Als Hund ernst genommen und gut sozialisiert, ist er selbstbewusst und offen, zu sehr verhätschelt kann er aber zu Unsicherheit der Umwelt gegenüber neigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Papillon hat kaum Jagdtrieb und lässt sich leicht erziehen. So ist Freilauf bei ihm relativ unproblematisch. Er ist kein „Kläffer“, hat aber durchaus auch Wachhundqualitäten und meldet Ungewöhnliches.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Papillon ist ein lebhafter, begeisterungsfähiger Hund, der sich z.B. für Agility oder Dog Dance eignet, aber keinen Hundesport einfordert. Er mag längere Spaziergänge und ist ein angenehmer Begleiter in der Öffentlichkeit.</p>
<p>Mit anderen Haustieren und Artgenossen verträgt er sich in der Regel gut. Auf Grund der geringen Größe und der damit verbundenen Verletzungsgefahr, sollte er nur mit älteren, Hunde-erfahrenen Kindern alleine gelassen werden, und keinesfalls als „Kinderspielzeug“ herhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fellpflege ist wenig anspruchsvoll, kurzes tägliches durchbürsten ist ausreichend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Papillon &amp; Phalène-Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Johanna Billhardt</p>
<p>Tel.: 0 23 62 5 08 19</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V.</strong></p>
<p>Internet: <a href="http://www.kleinhunde.de">www.kleinhunde.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mops</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/mops/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/mops/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 11:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1939</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: 25 – 30cm &#160; Gewicht: 6,3 – 8,1 kg &#160; Fell: glatt, kurz, weich &#160; Farbe: silber, schwarz, beige, apricot, mit schwarzer Maske [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1942" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jon-Clegg.jpg"><img class="size-medium wp-image-1942" title="Jon Clegg" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Jon-Clegg-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/jonclegg/4444608672/ " target="_blank">Jon Clegg/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: 25 – 30cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 6,3 – 8,1 kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: glatt, kurz, weich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: silber, schwarz, beige, apricot, mit schwarzer Maske und schwarzem Aalstrich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Atembeschwerden, Augenprobleme wie Hornhautverletzungen, Bandscheibenprobleme, Hautinfektionen, Patellaluxation</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 11 &#8211; 13 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 9, Sektion 11: Gesellschafts- und Begleithunde. Kleine doggenartige Hunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Rassegeschichte des Mops ist nicht genau geklärt. Vermutlich ist die Rasse schon über 2000 Jahre alt und wurde ursprünglich in China gezüchtet. Zu ihren Vorfahren könnten doggenartige Hunde des Mastiff-Typs gehört haben.</p>
<p>Im 16. Jahrhundert kam der Mops mit Handelsschiffen nach Holland, wo er schnell Anhänger im Königshaus fand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1944" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Sde45t6.jpg"><img class="size-medium wp-image-1944" title="Mops" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Sde45t6-300x257.jpg" alt="Mops" width="300" height="257" /></a><p class="wp-caption-text">junger Mops</p></div>
<p>Als Wilhelm von Oranien 1688 als Wilhelm III den englischen Thron bestieg, brachte er den Mops mit nach England. Der Legende nach rettete ihm einer seiner Möpse sogar das Leben, indem er ihn durch bellen vor einem Attentäter warnte.</p>
<p>Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert war der Mops in Europa einer der beliebtesten Begleithunde. Er ist auf vielen Bildern zu sehen, z.B. auf solchen des Malers William Hogarth, und auch Sagen, Lieder und Geschichten ranken sich um ihn. Er fand Eingang in Werke von Wilhelm Busch, Johann Wolfgang von Goethe und natürlich Loriot. Von Letzterem stammt das Bonmot: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“. Noch heute hat er viele Anhänger, die mehr in ihm sehen, als „nur“ einen Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der englische Name „pug“ leitet sich vom lateinischen „pugnus“ ab, was Faust bedeutet und auf seine Kopfform anspielt. Der deutsche Name Mops stammt vom niederländischen Wort „mopperen“, was „brummen“ bedeutet und sich auf die geräuschvolle Atmung bezieht. Im französischen dagegen heißt er Carlin, nach einem berühmten Schauspieler, dessen Figur im Theater immer eine schwarze Gesichtsmaske trug.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Mops ist ein charmanter, intelligenter und lebhafter Begleithund. Trotz seines melancholisch-mürrischen Gesichtsausdrucks, ist er fröhlich, gesellig und humorvoll. Zu sehr verwöhnt, kann er natürlich seine Marotten entwickeln und recht eigensinnig werden. Er weiß im Allgemeinen recht genau, was er will, ist hartnäckig, aber auf charmante Weise und ohne Aggressionen. Auch mit Artgenossen versteht er sich in der Regel gut, kann durch seine Gesichtsfalten und die röchelnde Atmung von anderen Hunden aber teils schlecht eingeschätzt werden.</p>
<p>Durch seine Ausgeglichenheit und sein selbstbewusstes Wesen, ist er ein unkomplizierter Begleiter, der sich selten aus der Ruhe bringen lässt. Seinen Menschen gegenüber ist er sensibel und aufmerksam und daher weniger schlecht zu erziehen, als manche Menschen glauben. Er bringt in der Regel weder Wachtrieb noch Jagdtrieb mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Mops_by_a_lake.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-1945 alignright" title="Mops_by_a_lake" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Mops_by_a_lake-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Der Mops ist klein, anpassungsfähig, menschenfreundlich, fröhlich und unkompliziert. Damit ist er ein idealer Begleithund für Menschen, die in einer kleinen Stadtwohnung leben und ihren Hund immer gerne mit dabei haben. Alleine bleiben mag der Mops tatsächlich nicht besonders gern.</p>
<p>Der Mops ist sehr sozial und fast völlig frei von Aggressionen. So kann gut mit anderen Hunden zusammen gehalten werden und auch mit Kleintieren im Haushalt gibt es wenig Probleme. Auch mit Kindern versteht er sich meist gut, wobei Kinder bei einem so kleinen Hund lernen müssen, nicht zu grob mit ihm zu spielen.</p>
<p>Es gibt das Vorurteil, der Mops sei faul und fett. Richtiger ist: er ist ein Genusstier und kann von seinem Besitzer zu einem faulen und fetten Hund gemacht werden. Eigentlich ist der Mops lebhaft und verspielt, neugierig und voller Tatendrang. Einen Ausdauersportler gibt er natürlich nicht ab, das verhindert schon alleine die schwere Atmung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der relativ große Kopf mit extrem kurzer Schnauze, wurde dem Mops erst im Laufe des 20. Jahrhunderts angezüchtet. Im Extrem führt dies dazu, dass Welpen nicht mehr ohne Kaiserschnitt zur Welt kommen können, die Mutterhündin nicht abnabeln kann und Operationen notwendig sind, um eine einigermaßen freie Atmung zu gewährleisten. Auch kann es zu Fehlbildungen der Rute kommen, was Auswirkungen auf die Wirbelsäule hat. In neuerer Zeit gibt es von einigen Züchtern allerdings Bestrebungen, die Gesundheit des Mopses vor dessen Äußere zu stellen, die Schnauze länger, den Kopf schmaler und die Augen weniger vorstehend zu züchten (Stichwort „Retro-Mops“). Da zu diesem Zweck zum Teil auch andere Rassen eingekreuzt werden, ist das Vorgehen nicht unumstritten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Mopsclub e.V.</strong></p>
<p>E-Mail: webmaster(at)mopsclub.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.mopsclub.de">www.mopsclub.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V.</strong></p>
<p>Herbert Heim</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kleinhunde.de">www.kleinhunde.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mops Nothilfe</strong></p>
<p>team(at)notmops.de</p>
<p><a href="http://www.notmops.de">http://www.notmops.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Malteser</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/malteser/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/malteser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 11:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1930</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: 20-25cm &#160; Gewicht: 2-4kg &#160; Fell: seidig, lang, glatt, dicht, ohne Unterwolle &#160; Farbe: reinweiß &#160; häufige Krankheiten: Patellaluxation, Augenentzündungen, Zahnstein &#160; Lebenserwartung: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1933" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-Malteser-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1933" title="Dan Bennett Malteser " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dan-Bennett-Malteser-2-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/soggydan/3821645491/in/set-72157622042297700 " target="_blank">Dan Bennett/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: 20-25cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 2-4kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: seidig, lang, glatt, dicht, ohne Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: reinweiß</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Patellaluxation, Augenentzündungen, Zahnstein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 9: Gesellschafts- und Begleithunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Name „Malteser“ leitet sich von dem alten semitischen Wort für Hafen ab, was das ursprüngliche Einsatzgebiet des Maltesers beschreibt. Der Malteser wurde in Häfen und an Küstenorten gehalten, um Ratten und Mäuse zu bekämpfen, z.B. in den Lagerhäusern. Die Zeit des Ungeziefer-Bekämpfers liegt allerdings weit zurück. Bereits in der Antike war der Vorläufer des heutigen Maltesers im gesamten Mittelmeerraum weit verbreitet. Aristoteles beschrieb etwa 350 Jahre vor Christi Geburt den damals „canis melitensis“ genannten heutigen Malteser als beliebten Begleiter der Damen. Als solcher verbrachte der Malteser auch die folgenden Epochen bis in die Gegenwart, als Begleithund am Hof und in feinen Salons. So findet man den Malteser auf vielen Gemälden durch die Jahrhunderte hinweg.<br />
In Mitteleuropa ist der Malteser seit etwa 1500 bekannt und beliebt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Malteser dann immer seltener. Erst ein umfangreiches Zuchtprogramm unter Einkreuzung verschiedener anderer Kleinhundrassen, rettete ihn. So erklärt sich die enge Verwandtschaft und Ähnlichkeit der heute als „Bichons“ zusammengefassten Hunderassen. Zu den Bichons gehören neben dem Malteser unter anderem auch der Havaneser, das Löwchen und der Coton de Tulear.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1934" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Lennart-Tange-Malteser-Benachrichtigung.jpg"><img class="size-medium wp-image-1934" title="Lennart Tange Malteser " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Lennart-Tange-Malteser-Benachrichtigung-300x213.jpg" alt="Malteser" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/lennartt/7624475918/ " target="_blank">Lennart Tange/flickr</a></p></div>
<p>Der Malteser wurde über viele Jahrhunderte hinweg als Begleithund und Gesellschafter gezüchtet. So ist er anhänglich, anpassungsfähig, fröhlich und leichtführig. Wenn man ihn nicht zu sehr verhätschelt, ist er ein angenehmer, ruhiger Begleiter in der Öffentlichkeit. Die Rasse sollte weder nervös noch schreckhaft sein, sondern gelassen und offen auf Neues zugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Malteser hat wenig Wachtrieb, meldet aber. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend, während er „seine“ Menschen geradezu anbetet. Sein Jagdtrieb ist kaum ausgeprägt, was Spaziergänge in freier Natur mit ihm angenehm macht. Er ist eher ruhig, schätzt Trubel nicht so sehr und sollte von Welpenbeinen an gut sozialisiert und an seine Umwelt gewöhnt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Malteser ist sehr anpassungsfähig und wird auch in einer kleinen Mietwohnung glücklich. Mit Kindern versteht der Malteser sich in der Regel gut. Hier sind vor allem die Kinder gefragt, den sehr kleinen Hund mit Respekt zu behandeln und nicht als Spielzeug zu missbrauchen. Auch mit anderen Haustieren oder fremden Hunden ist der Malteser meist sehr verträglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1936" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/edavid3001-Malteser.jpg"><img class="size-medium wp-image-1936" title="edavid3001 Malteser" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/edavid3001-Malteser-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/aundre/75058376/ " target="_blank">edavid3001/flickr</a></p></div>
<p>Manche Menschen glauben leider, ein so kleiner Hund brauche keine Erziehung. Das ist deshalb schade, weil der Malteser eigentlich recht leicht erziehbar ist und es seinem Menschen, trotz einer gewissen Eigensinnigkeit, gerne Recht macht. Eine Grunderziehung bedeutet unter anderem, dass man dem Malteser mehr Freiraum lassen kann, wie z.B. bei leinenlosen Spaziergängen. Auch spielt der Malteser gerne, ist lernfreudig und kann z.B. Spaß an DogDance oder zumindest am einüben kleiner Tricks haben.</p>
<p>Der Malteser geht gerne spazieren, braucht aber keine stundenlangen Wanderungen, um glücklich zu sein. Wichtig sind ihm vor allem viel Ansprache und die Nähe zu seinem Menschen. Er bleibt nur sehr ungern längere Zeit alleine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fell des Maltesers kann zur besseren Alltagstauglichkeit etwas gekürzt werden. Dennoch sollte er regelmäßig gebürstet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Malteser-Club e.V.</strong></p>
<p>Karin-Monika</p>
<p>Internet: <a href="http://www.deutscher-malteser-club.de">www.deutscher-malteser-club.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Malteser Club Deutschland 1983 e.V.</strong></p>
<p>Ingenorma Schimmelpfennig</p>
<p>E-Mail: info(at)malteserclub.com</p>
<p>Internet: <a href="http://www.malteserclub.com">www.malteserclub.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verband Deutscher Kleinhundezüchter</strong></p>
<p>Herbert Heim</p>
<p>E-Mail: info(at)dogs4you.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kleinhunde.de">www.kleinhunde.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zwerge in Not e.V.</strong></p>
<p>Marina Täuber</p>
<p><a href="http://www.zwerge-in-not.de">http://www.zwerge-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/malteser/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Malinois (Mechelaar)</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/malinois-mechelaar/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/malinois-mechelaar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 10:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde 60 – 66cm, ideal 62cm, Hündin 56-62cm, ideal 58cm &#160; Gewicht: Rüden: 25-30kg, Hündin: 20-25kg &#160; Fell: dicht, kurz, anliegend, mit Unterwolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1920" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Cleverpups-Photography-Mali-6.jpg"><img class="size-medium wp-image-1920" title="Cleverpups Photography Mali " src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Cleverpups-Photography-Mali-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/cleverpups/4583824415/ " target="_blank">Cleverpups Photography/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde 60 – 66cm, ideal 62cm, Hündin 56-62cm, ideal 58cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: Rüden: 25-30kg, Hündin: 20-25kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: dicht, kurz, anliegend, mit Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: falbfarben mit schwarzer Maske</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: keine, selten Hüftgelenksdysplasie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12 – 14 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 1, Sektion 1: Schäferhunde, mit Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Malinois ist einer der vier belgischen Schäferhundrassen, die sich hauptsächlich im Äußeren unterscheiden. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es keinen einheitlichen Schäferhund-Typ in Belgien. Die Hunde wurden rein nach Gebrauchsfähigkeit gezüchtet, das Äußere war nebensächlich. Einer Gruppe Kynologen um Professor A. Reul ist es zu verdanken, dass ab 1891 für die verschiedenen regionalen Grundtypen ein jeweils einheitliches Aussehen heraus gezüchtet wurde. Durch strenge Selektion und eng verwandte Tiere in der Zucht, stellten sich schnell erste Erfolge ein. Bereits 1892 konnte ein Standard für drei verschiedene Fell-Varietäten erstellt werden und seit 1910 sind die belgischen Schäferhunde in Aussehen und Charakter sehr ähnlich zu den heutigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1921" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/diveofficer-mali.jpg"><img class="size-medium wp-image-1921" title="diveofficer mali" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/diveofficer-mali-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/diveofficer/2150079367 " target="_blank">Diveofficer/flickr</a></p></div>
<p>Der Malinois ist der einzige kurzhaarige Vertreter unter den belgischen Schäferhundrassen. Der Lakenois ist rauhaarig, der Groenendal schwarz und langhaarig, der Tervueren langhaarig, falb oder rotbraun und schwarz gewolkt. Die Namensvergabe erfolgte nach der Region, in der die Schläge ursprünglich am verbreitetsten waren. So stammt der Malinois aus der Umgebung der Stadt Malines. Enge Verwandtschaft herrscht ebenfalls zu den holländischen Schäferhunden, deren Linien sich erst spät trennten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Belgische Schäferhunde sind von jeher triebstarke, robuste Hunde mit guten Hütequalitäten und auch Wachhundeigenschaften. Speziell der Malinois wurde durch seine Beweglichkeit, seinen Arbeitswillen und seine Ausdauer, schnell zu einem der beliebtesten Dienst- und Sporthunde überhaupt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Malinois ist ein ausdauernder, robuster Gebrauchshund. Er bringt viel Arbeitswillen mit und nimmt die ihm zugedachten Aufgaben sehr ernst. Bekommt er keine Aufgaben, sucht er sich selbst welche. Die Rasse gilt als eine der triebstärksten überhaupt und gibt grundsätzlich mindestens 110% an Einsatzbereitschaft, steckt dabei voller Ideen und Energie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1922" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Cleverpups-Photography-Mali.jpg"><img class="size-medium wp-image-1922" title="Cleverpups Photography Mali" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Cleverpups-Photography-Mali-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/cleverpups/3861161943/in/set-72157622033270859/ " target="_blank">Cleverpups Photography/flickr</a></p></div>
<p>Dabei ist der Malinois seinem Besitzer gegenüber recht sensibel und verträgt eine harte Hand vergleichsweise schlecht. Diese ist allerdings auch völlig unnötig bei seiner übersprudelnden Motivation, seiner Agilität und seinem Willen, es seinem Menschen Recht zu machen. Die Aufgabe seines Besitzers ist es, die Aktivität in gewünschte Bahnen zu lenken und ihm beizubringen, dass es auch Ruhephasen gibt.<br />
Fremden gegenüber ist er misstrauisch und verteidigt Heim und Besitzer energisch und furchtlos. Er sollte dabei aber weder nervös, noch grundlos aggressiv sein. Da es durchaus auch übernervöse, ängstliche oder unberechenbare Exemplare gibt, sollte man seinen Hund und den Züchter mit Bedacht wählen. Mindestens ebenso wichtig sind eine durchdachte Aufzucht und Führungsqualitäten seitens des Besitzers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Mitläufer in einer Familie ist der Malinois absolut unterfordert. Er muss bewegt und geistig gefördert werden, am besten täglich über mehrere Stunden. Er liebt die Zusammenarbeit mit seinem Menschen und sollte keinesfalls als lebende Alarmanlage rein als Zwingerhund gehalten werden. Neben einer Ausbildung im VPG, zum Rettungs- oder Diensthund bei Polizei und Zoll, eignet sich der Malinois auch für jede Art von Hundesport. Im Agility ist er ausgesprochen schnell, wendig und leichtführig. Ebenso kann er im Turnierhundesport, Flyball oder Obedience ganz oben auf dem Treppchen stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1923" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Belgian_Malinois_Puppy.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-1923 " title="wiki_pd_Belgian_Malinois_Puppy" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Belgian_Malinois_Puppy-300x279.jpg" alt="Malinois" width="270" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Malinois Welpe</p></div>
<p>Falls er gut ausgelastet ist, kann der Malinois auch ein guter Familienhund sein, der sowohl mit Kindern als auch mit anderen Haustieren gut auskommt. Er ist verspielt, verschmust, treu und bereit, alles für seine Familie zu geben.</p>
<p>Seine recht niedrige Reizschwelle in Verbindung mit Schutztrieb und blitzschnellen Reaktionen, machen eine sehr gute Umweltgewöhnung im Junghundealter zwingend nötig. Dies zahlt sich vor allem aus, wenn der Malinois in erster Linie als Familienhund gehalten werden soll. Ebenso ist eine gute Grunderziehung und eine souveräne Führung wichtig. Wachsam und im Notfall verteidigungsbereit wird er dennoch bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Belgische Schäferhunde Berlin e.V.</strong></p>
<p>Andrea Eisgrub</p>
<p>E-Mail: office(at)bsbev.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.bsbev.de">www.bsbev.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Klub für Belgische Schäferhunde e.V.</strong></p>
<p>Gunter Althoff</p>
<p>E-Mail: vo1(at)dkbs.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dkbs.de">www.dkbs.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Malinois Club e.V.</strong></p>
<p>Swetlana Gingel</p>
<p>E-Mail: dmc-geschaeftsstelle(at)gmx.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.mechelaar.de">www.mechelaar.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Belgische Schäferhunde Deutschland e.V.</strong></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Office@BSD-eV.com">Office@BSD-eV.com</a></p>
<p>Internet: <a href="http://www.bsd-ev.com">www.bsd-ev.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nothilfe des Deutschen Malinois Club e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.mechelaar.de/verein/malinois-nothilfe/">http://www.mechelaar.de/verein/malinois-nothilfe/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Belgier in Not</strong></p>
<p><a href="http://www.belgier-in-not.de/">http://www.belgier-in-not.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Labrador Retriever</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/labrador-retriever/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/labrador-retriever/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 10:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1906</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: 54-57cm &#160; Gewicht: 26-36kg (je nach Linie) &#160; Fell: hart, kurz, dicht, mit Unterwolle &#160; Farbe: einfarbig schwarz, gelb oder schokoladenbraun &#160; häufige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Labrador_Retriever_portrait.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1908" title="Labrador" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_800px-Labrador_Retriever_portrait-300x201.jpg" alt="Labrador" width="300" height="201" /></a><strong>Größe</strong>: 54-57cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht:</strong> 26-36kg (je nach Linie)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: hart, kurz, dicht, mit Unterwolle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: einfarbig schwarz, gelb oder schokoladenbraun</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 11-13 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 8, Sektion 1: Apportierhunde mit Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Labrador stammt ursprünglich aus Neufundland an der Ostküste Kanadas. Bekannt war er dort aber unter dem Namen St. John’s Hund, benannt nach einem Oberst. Seine Aufgabe war es den Fischern zu helfen, indem er abgetriebene Netze und Fische wieder holte. Dies ist der Grundstein für seine Wasserliebe und Apportierleidenschaft, die ihn auch heute noch auszeichnen.</p>
<p>Als Jagdgebrauchshund machte er ab Anfang des 19. Jahrhunderts Karriere, nachdem der englische Lord Malmesbury ihn nach Großbritannien holte. Hier fand er schnell weitere Anhänger in Adelskreisen und wurde auf jagdliche Leistungsfähigkeit hin gezüchtet. Vermutlich wurde zu diesem Zweck auch Pointerblut eingekreuzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1909" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Labrador_quax_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1909" title="der Labrador in seinem Element" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_Labrador_quax_2-300x201.jpg" alt="der Labrador in seinem Element" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">der Labrador in seinem Element</p></div>
<p>Seinen heutigen Namen, Labrador Retriever, erhielt er erst 1970. Labrador ist der Name einer Insel vor Neufundland, Retriever (von engl. „retrieve“, übersetzt &#8220;zurückholen&#8221;) bezieht sich auf sein jagdliches Einsatzgebiet. Er wurde für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet, das heißt zum Suchen und Bringen des erlegten Tieres. Wichtig hierfür ist eine Neigung zum Apportieren sowie ein &#8220;weiches Maul&#8221;, um die Beute möglichst unversehrt zu seinem Hundeführer bringen. Durch seine Vorliebe für Wasser, war vor allem auch das Apportieren von Wasservögeln ein wichtiges Einsatzgebiet. Alle heutigen Labradore gehen auf diese englischen Jagdhunde zurück, da der ursprüngliche St. Johns Hund durch restriktive Hundehaltungsgesetze in seiner Heimat Ende des 19. Jahrhunderts fast ausstarb.</p>
<p>Ab 1930 wurde der Labrador auch außerhalb der Jagd immer populärer und entwickelte sich in zwei verschiedenen Linien weiter. In der Field Trial Linie züchtet man einen schlankeren kleineren Hund, vor allem in Hinsicht auf jagdliche Leistung. Daneben wurde nun aber auch der Show-Labrador für Ausstellungen gezüchtet, der meist wesentlich massiger ist. Schnell wurde die Show-Linie auch als Familienhund begehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eingesetzt wird der Labrador heute in vielen Bereichen, z.B. als Blindenhund, als Rettungshund oder Drogenspürhund. Die Freude an Wasser und am Apportieren sind aber auch in der Show-Linie erhalten geblieben. Der ursprüngliche Labrador war schwarz, andere Farben waren lange nicht anerkannt. Ab dem Jahr 1899 gibt es auch gelbe Labradore, braune wurden erst ab 1964 offiziell anerkannt.<br />
Charakteristisch ist der kompakte Körperbau, die „Otter“-Rute, der breite Kopf mit Schlappohren sowie die wasserabweisende Unterwolle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1910" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Werwin15-labrador.jpg"><img class="size-medium wp-image-1910" title=" labrador" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Werwin15-labrador-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/werwin15/3244259451/ " target="_blank">Werwin15/flickr</a></p></div>
<p>Der Labrador gilt als ausgesprochen anpassungsfähiger und menschenfreundlicher Hund, aufgeschlossen, gutmütig und nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Er ist relativ leicht zu erziehen, gut zu motivieren und in der Regel auch mit Artgenossen sehr verträglich. Der Show-Linie sagt man nach, nicht nur ruhiger, sondern auch etwas sturer zu sein. Eine Affinität zu Wasser, Schlammpfützen und Apportierspielen bringt aber fast jeder Labrador mit. Ein junger Labrador steckt  voller Energie, ist verspielt, kann dabei aber sehr distanzlos und aufdringlich fremden Menschen und Hunden gegenüber sein. Was davon beim erwachsenen Hund übrig bleibt, liegt in der Hand des Besitzers.</p>
<p>Die Field Trial- (Arbeits-) Linie bringt in der Regel mehr will to please mit, ist leichter gebaut und hat mehr Arbeitsdrang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Wachhund eignet sich der Labrador kaum. Viele Labradore würden spätestens für ein Stück Wurst dem Einbrecher noch die Taschenlampe tragen.<br />
Der Jagdtrieb sollte durch Erziehung gut in den Begriff zu bekommen sein, zumal Steadyness (ruhiges Warten auf den Einsatz bei der Jagd, kein unüberlegtes Losspringen bei Wildsichtung) ursprünglich ein wichtiges Arbeitsmerkmal beim Labrador war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch seine gutmütige, unkomplizierte und menschenfreundliche Art, eignet der Labrador sich gut als <a title="Der perfekte Familienhund" href="https://www.tierfreund.de/der-perfekte-familienhund-2/">Familienhund</a> und gilt als Anfängerhund. Hierbei sollte man nicht vergessen, dass auch ein Labrador sich nicht von selbst erzieht, recht groß und kräftig wird und im Teenager-Alter gerne seine Grenzen austestet. Es kostet auch oft viel Arbeit, ihm abzugewöhnen, jeden fremden Menschen und jeden fremden Hund überschwänglich als neuen besten Freund zu begrüßen. Tatsächlich haben einige Hunderassen ein Problem mit der oft sehr distanzlosen und in ihren Augen respektlosen Art des Labradors.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1911" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Labi.jpg"><img class="size-medium wp-image-1911" title="fPat Murray Labi" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/fPat-Murray-Labi-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/fpat/3823619874/in/set-72157621855628099 " target="_blank">fPat Murray/flickr</a></p></div>
<p>Ein junger Labrador (und auch ein entsprechend geförderter und schlanker erwachsener Labrador) bringt viel Energie mit, ist verspielt und will Beschäftigung. Dummy-Arbeit bietet sich geradezu an. Züchter können häufig Kontakt zu den Dummy-Gruppen in der Umgebung herstellen. Den Hund nur dem Ball hinterher rennen zu lassen, pusht auf, ohne wirklich auszulasten, stellt nicht wirklich eine Zusammenarbeit mit dem Hund dar und ist deshalb nur bedingt ein Ersatz für Dummy-Arbeit. Für Agility eignet der Labrador sich auf Grund des kräftigen Knochenbaus eher nicht. Alternativen zur Dummy-Arbeit wären jedoch Obedience oder Dogdance.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Pflege ist wenig aufwendig. Da der Labrador aber haart und draußen kaum eine Pfütze auslässt, sollte man nicht zu penibel sein.</p>
<p>Seine Verfressenheit macht es wichtig, sehr auf seine Figur zu achten. Vor allem, da der Labrador zu Gelenk-Fehlbildungen (Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie) neigt. Man minimiert das Risiko einer Erkrankung und erhöht die Chance auf einen wirklich wesensfesten, freundlichen Hund, wenn man sich viel Zeit bei der Auswahl des Züchters lässt und nicht am falschen Ende spart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Notvermittlung:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Retriever Club e.V.</strong></p>
<p>Margitta Becker-Tiggemann</p>
<p>E-Mail: office(at)drc.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.drc.de">www.drc.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Labrador Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Andrea Kienitz</p>
<p>E-Mail: lcd-geschaeftsstelle(at)labrador.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.labrador.de">www.labrador.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Retriever in Not e.V.</strong></p>
<p>Dagmar Auf der Maur</p>
<p>info(at)retriever-in-not.de</p>
<p><a href="http://www.retriever-in-not.de/">http://www.retriever-in-not.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Retriever Netzwerk</strong></p>
<p>info(at)retriever-netzwerk.de</p>
<p><a href="http://www.retriever-netzwerk.de/">http://www.retriever-netzwerk.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Retriever Care Europe e.V.</strong></p>
<p>E-Mail: info(at)retriever-care-europe.de</p>
<p><a href="http://www.retriever-care-europe.de">http://www.retriever-care-europe.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Retriever-Hilfe e.V.</strong></p>
<p>Email: admin(at)retriever-hilfe-ev.de</p>
<p><a href="http://www.retriever-hilfe-ev.de">www.retriever-hilfe-ev.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.tierfreund.de/labrador-retriever/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jack Russell Terrier</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/jack-russell-terrier/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/jack-russell-terrier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 15:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1895</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Größe: 25-30cm &#160; Gewicht: 5-6kg &#160; Fell: dicht, glatt, rau oder stichelhaarig, wetterfest &#160; Farbe: weiß als Grundfarbe mit lohfarbenen und /oder schwarzen Flecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1900" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/dmz111-jack-russell.jpg"><img class="size-medium wp-image-1900" title="jack russell" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/dmz111-jack-russell-300x225.jpg" alt="Jack Russell" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/zawrotny/5259147379/ " target="_blank">DMZ111/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größ</strong>e: 25-30cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 5-6kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: dicht, glatt, rau oder stichelhaarig, wetterfest</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: weiß als Grundfarbe mit lohfarbenen und /oder schwarzen Flecken</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: selten Ataxie und Myelopathie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 13-15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 3, Sektion 2: niederläufige Terrier, mit Arbeitsprüfung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Jack Russell Terrier wurde ab 1800 in England gezüchtet. Reverend John Russell, neben seiner Tätigkeit als Pfarrer auch begeisterter Jäger, züchtete diese Rasse als Ergänzung zu seinen Fox Hounds. Er wollte einen robusten, harten, kleinen Hund, um Füchse und andere Tiere in unterirdischen Bauten zu verfolgen und ins Freie zu jagen. Es gab zu diesem Zeitpunkt bereits verschiedene Terrier-Rassen, von denen Reverend Russell schon in seinen Studienzeiten eine Hündin, Trump, erwarb. Trump ging als Stammmutter der Russell-Terrier in die Geschichte ein. In der Biografie „Memoir of the Reverend John Russell“ wird sie von E.W.L. Davies wie folgt beschrieben: „Zuerst einmal ist ihre Grundfarbe weiß, mit nur einem braunen Fleck über jedem Auge und Ohr und einem Fleck, nicht größer als ein Penny, auf der Schwanzwurzel. Das Fell ist dichtanliegend und eine geringfügige Rauheit schützt ihren Körper vor Nässe und Kälte. Dieses Fell hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit dem langen rauhaarigen Fell eines Scotchterriers. Die Beine sind pfeilgerade, die Pfoten perfekt. Die Lenden und die Gestalt des ganzen Rahmens weisen auf Unerschrockenheit und Ausdauer hin, während die Größe und das Gewicht dem einer ausgewachsenen Füchsin entsprechen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0120.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1901" title="DSC_0120" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_0120-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a>Reverend Russell kreuzte verschiedene andere Terrier ein, wann immer ihm ein Exemplar in seinem Sinne geeignet erschien. Dadurch und auch, weil die Arbeitsleistung in der ursprünglichen Zucht im Vordergrund stand, variierte das Äußere der Russell Terrier stark. Bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die Russell Terrier als Working Terrier zusammengefasst, aus denen später auch die Foxterrier hervor gingen. Die Benennung nach ihrem ursprünglichen Züchter kam erst langsam auf. Die Einkreuzung anderer Rassen wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts lange beibehalten, um die angestrebten Eigenschaften weiter heraus zu arbeiten. So dauerte es auch bis 1990, bis der British Kennel Club den Jack Russell Terrier als eigenständige Rasse mit einheitlichem Standard anerkannte. Die FCI (die internationale kynologische Vereinigung) folgte im Jahr 2000. Der FCI ist die Aufteilung in den Parson Russell und den Jack Russell Terrier zu verdanken. Der Parson (engl. „Pfarrer“) Russell Terrier ist größer und quadratischer, der Jack Russell Terrier ist kurzbeiniger und etwas länger. Ganz einheitlich und unumstritten ist die weltweite Anerkennung und Namensvergabe aber immer noch nicht.</p>
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<p>Schon vor der offiziellen Anerkennung war der Russell Terrier sehr beliebt als Jagdhund, aber auch als Reitbegleiter. Heute wird er zunehmend auch als Familienhund, teils sogar als „Schoßhund“ gehalten, was seinen Anlagen nur bedingt gerecht wird.</p>
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<h5>Verhalten und Wesen</h5>
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<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_013n0.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1902" title="DSC_013n0" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/DSC_013n0-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a>Jack Russell Terrier sind aktive, robuste, sehr selbstbewusste Jagdhunde, die gezüchtet wurden, eigenständig in engen Bauten selbst wehrhaftem Wild zu folgen. Sie zeichnen sich durch Raubzeugschärfe aus, das heißt, sie bringen den Willen mit, erbeutetes Wild auch zu töten. Russell Terrier sind intelligent, ausgesprochen arbeitswillig und ausdauernd. Da sie zur eigenständigen Arbeit gezüchtet wurden, machen sie ihrem Menschen die Erziehung nicht immer leicht. Am weitesten kommt man, wenn man seinem &#8220;Jacky&#8221; zeigt, wie viel Spaß gemeinsame Arbeit macht und dass es sich für ihn lohnt, auf seinen Menschen zu achten.<br />
Auf Grund seiner recht niedrigen Reizschwelle kann der Russell Terrier aufbrausend sein, sowohl mit Menschen als auch mit anderen Hunden. Einige Exemplare bringen dabei einen regelrechten Hang zum Größenwahn mit.<br />
Der Jack Russell ist wachsam, lässt sich aber durchaus von den guten Absichten fremder Menschen überzeugen. Er bellt gerne, buddelt gerne und findet öfter mal Besseres zu tun, wenn sein Besitzer ein Kommando gibt. Auf der anderen Seite ist er aber sehr fröhlich, zu jeder Schandtat bereit, voller Lebenslust und Energie und sehr leicht zu motivieren. Je nach Menschentyp kann er als der Traumhund schlechthin empfunden werden oder als nervtötendes Terror-Tier.</p>
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<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Jack Russell Terrier ist gut als fröhlicher, aktiver Familienhund zu halten, falls man diesem Powerpaket gerecht werden kann und willens ist, sich mit seinem Sturkopf auseinander zu setzen. Er spielt unermüdlich mit Kindern, ist meist gut gelaunt und verträgt auch etwas mehr Trubel. An hauseigene Kleintiere muss er umsichtig gewöhnt werden, da diese für Jack Russell Terrier in erster Linie zu tötende Beute darstellen. Auch im Freien ist sein Jagdtrieb schwer in den Griff zu bekommen, wurde er doch gezüchtet, um eigenständig und allen Widrigkeiten zum Trotz zu jagen. Viel alternative Auslastung, Konsequenz und ein durchdachtes Antijagdtraining sind Voraussetzung, um einen Jack Russell Terrier auch in wildreichem Gebiet ableinen zu können. Wenn man sich diese Mühe macht, bietet man dem Terrier damit auch gleich eine angemessene Auslastung. Und die braucht ein Temperamentbündel wie der Jack Russell Terrier. Er lernt mit Begeisterung fast alles, ist schnell und wendig im Agility, sehr geeignet für Dogdance, Frisbee oder selbst eine Rettungshundeausbildung. Rein über körperliche Bewegung wird man ihn allerdings kaum müde bekommen, sich eher einen Hochleistungssportler heran ziehen, der nach 2 Stunden Ball hinterher jagen noch gerne zu einer längeren Fahrradtour bereit ist. Kopfarbeit ist Pflicht!</p>
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<div id="attachment_1903" class="wp-caption alignleft" style="width: 275px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/tanakawho-jack-russell.jpg"><img class="size-medium wp-image-1903" title="tanakawho jack russell" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/tanakawho-jack-russell-265x300.jpg" alt="" width="265" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/28481088@N00/2040136228/ " target="_blank">tanakawho/flickr</a></p></div>
<p>Durch sein übergroßes Selbstbewusstsein, bringt er viel „natürliche Umweltsicherheit“ mit, zumindest wirft ihn so schnell nichts aus der Bahn. Dennoch sollte er gut sozialisiert werden und auch von klein auf daran gewöhnt werden, z.B. ruhig in der Bahn mitzufahren oder beim Einkaufsbummel auch mal gelassen warten zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Pflege ist wenig anspruchsvoll, gelegentliches Bürsten reicht aus. Auch ist die Rasse gesundheitlich sehr robust. Gelegentlich kann Ataxie und Myelopathie auftreten, eine Terriertypische degenerative Erkrankung des Rückenmarks, die auch mit Taubheit einher geht. Wie bei allen Moderassen, sollte bei der Auswahl des Züchters dennoch besonnen vorgegangen werden. Zu viele Hündinnen müssen ihr Leben unter tierschutzwidrigen Bedingungen als Zuchtmaschinen verbringen, was man keinesfalls unterstützen sollte. Diesbezüglich auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Mutterhündin kennen lernen kann und die Aufzucht und Haltungsbedingungen einem zusagen.</p>
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<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband:</h5>
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<p><strong>Klub für Terrier e.V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: info(at)kft-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kft-online.de">www.kft-online.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PJRTCG e.V.</strong></p>
<p>Internet: <a href="http://www.parson-jack-russell-terrier-club.de">www.parson-jack-russell-terrier-club.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>British Jack Russell Terrier Verein e.V.</strong></p>
<p>Norbert Woischke</p>
<p>Internet: <a href="http://www.bjrtv.de/">http://www.bjrtv.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Working Jack Russell Terrier Club Germany e.V.</strong></p>
<p>Andrea Wendel</p>
<p>Internet: <a href="http://www.wjrtcg.com">www.wjrtcg.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Terrier in Not</strong></p>
<p>Michaela Thein</p>
<p><a href="http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm">http://www.terrier.de/terrier_in_not.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sundog Animal Rescue e.V.</strong></p>
<p>Ulrike Noll</p>
<p><a href="http://www.jack-russel-in-not.de">http://www.jack-russel-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
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		<title>Irish Wolfhound</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/irish-wolfhound/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 13:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Größe: Rüde mindestens 79cm, Hündin mindestens 71cm &#160; Gewicht: Rüde: mindestens 54,5kg, Hündin: mindestens 40,5kg &#160; Fell: rauh, hart, drahtig &#160; Farbe: grau, gestromt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1885" class="wp-caption alignleft" style="width: 271px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dustin-Drew-Wolfhound.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-1885 " title="Dustin Drew Wolfhound" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Dustin-Drew-Wolfhound-290x300.jpg" alt="" width="261" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/dustindrew/6251013129/" target="_blank">Dustin Drew/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde mindestens 79cm, Hündin mindestens 71cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: Rüde: mindestens 54,5kg, Hündin: mindestens 40,5kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: rauh, hart, drahtig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe</strong>: grau, gestromt, rot, schwarz, reinweiß, Rehbraun</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: Herzerkrankungen, Knochenkrebs, Magendrehung, Osteochondrose, Portosystemischer Shunt, Epilepsie und weitere</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung:</strong> 5-8 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 10, Sektion 2: Rauhhaarige Windhunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Irish Wolfhound ist eine recht alte Rasse. Seine Ursprünge dürften auf Arabische Windhunde zurückgehen, mit einiger Sicherheit gehört der Greyhound zu seinen Ahnen. Im dritten Jahrhundert kam der Vorläufer des Irish Wolfhound dann vermutlich mit den Kelten, die sich damals auf dem europäischen Festland ausgebreitet hatten, nach Irland und etwas später auch nach Schottland und England. Dort war man sehr interessiert an dem großen, kräftigen Jagdhund, da er sich zur Wolfsjagd eignete. So kam der Irish Wolfhound zu seinem Namen. Daneben wurde er aber auch als Hetzhund bei der Bären-, Wildschwein- und Elchjagd eingesetzt. Das Fell mag anfangs noch Windhundtypisch glatt und kurz gewesen sein, mit der Zeit bildete sich aber das rauhe, drahtige Fell heraus, da es deutlich besser vor der Witterung auf den Inseln schützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_11_010.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1888" title="Irish Wolfhound" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/wiki_pd_11_010-300x183.jpg" alt="Irish Wolfhound" width="300" height="183" /></a>Im 15. Jahrhundert war jede Grafschaft in England verpflichtet, eine Anzahl Wolfshunde zu halten, um die Herden der Bauern vor Wölfen zu schützen. Im Mittelalter wurde der Irish Wolfhound zum Statussymbol und zum begehrten Geschenk an die Königshäuser auf dem europäischen Festland. Später wurde die Ausfuhr von Wolfshunden untersagt, um den Bestand auf der Insel nicht zu gering werden zu lassen.</p>
<p>Um 1800 war der Wolf dann in Großbritannien und Irland ausgerottet. Damit einher ging ein starker Rückgang der Rasse Irish Wolfhound. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts startete der Schotte George Graham ein Zuchtprogramm, um den Wolfhound vom endgültigen Aussterben zu bewahren. Da damals zu wenige Exemplare des ursprünglichen Irish Wolfhound verfügbar waren, wurden der Barsoi, die Deutsche Dogge und der Deerhound eingekreuzt. So ist der heutige Irish Wolfhound sowohl größer, als auch kräftiger und weniger wendig, als es der ursprüngliche Wolfsjäger gewesen ist.</p>
<p>Ende der 1870er Jahre wurde der „neue“ Irish Wolfhound erstmals auf Ausstellungen präsentiert und kurz danach vom British Kennel Club als Rasse anerkannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Irish Wolfhound ist heute die größte Rasse der Welt. Der Rekord liegt bei einer Schulterhöhe von 106cm. Allerdings bezahlt der Irish Wolfhound dies mit einer sehr geringen Lebenserwartung und zahlreichen Rassetypischen Krankheiten. Nachdem lange viele Züchter nach dem Motto „je größer, umso besser“, vorgingen, findet langsam ein umdenken statt, um den Wolfhound etwas robuster und langlebiger zu züchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der irische Wolfshund ist, trotz seiner Ehrfurcht einflößenden Größe, im Grunde ein sehr sanftmütiger und umgänglicher Hund. Er liebt seine Menschen, reagiert aber auch auf Fremde offen und freundlich, so lange diese ihm keinen wirklich guten Grund liefern, sie nicht zu mögen. Als Wachhund ist er in erster Linie durch seine beeindruckende Größe zu gebrauchen. Kaum ein Mensch mit schlechten Absichten wird ernsthaft austesten wollen, ob der Hund wirklich so freundlich ist, wie es den Anschein hat.</p>
<p>Der Irish Wolfhound strahlt meist eine große innere Ruhe aus. Er ist geduldig, wenig fordernd und leicht auszulasten. Es hat den Anschein, als stünde er etwas über den Dingen. Man sollte ihn unbedingt mit der Achtung und dem Respekt behandeln, den er verdient hat. Härte in der Erziehung ist völlig fehl am Platz, zumal viele Irish Wolfhound recht sensibel sind. Dennoch muss die Erziehung konsequent und durchdacht vonstatten gehen. Ein unerzogener Hund dieser Größe, ist in der Öffentlichkeit nicht zu führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>Haltung und Pflege</h5>
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<div id="attachment_1889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/don-de-bold-irish-wolfhound.jpg"><img class="size-medium wp-image-1889" title="Scene from Almaden Lake Park" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/don-de-bold-irish-wolfhound-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href=" http://www.flickr.com/photos/ddebold/3935940714" target="_blank">Don deBold/flickr</a></p></div>
<p>Auf Grund der großen Menschenbezogenheit ist der Irish Wolfhound für reine Außenhaltung nicht geeignet. Viel Platz im Haus und ein großer Garten sind dennoch von Vorteil. Im Grunde seines Herzens ist er aber ein Schoßhund. Er liebt weiche Plätze eng bei seinen Menschen, am besten zwischen den Familienmitgliedern aufs Sofa gequetscht. Die meisten Irischen Wolfshunde sind ausgesprochen verschmust und anhänglich. Mit Kindern versteht sich der Riese meist sehr gut und hütet sie, wie seinen Augapfel. Auch mit anderen Haustieren kann er vergesellschaftet werden, jedoch sollte die Gewöhnung am besten schon im Welpenalter beginnen. Ein gewisser Jagdtrieb wohnt dem Wolfhound noch inne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch seine Windhund-Wurzeln ist die Freude am laufen im Freien erhalten geblieben. Dennoch braucht er nicht mehr Auslauf, als der Durchschnittshund. Manche Irish Wolfhound eignen sich für die Rennbahn. Wenn man daran Interesse hat, sollte man einen Züchter suchen, der entsprechende Linien züchtet. Ansonsten ist der Wolfhound für Hundesport wenig geeignet. Gerade der junge Irish Wolfhound kann aber auch übermütig und mit viel Tatendrang ausgestattet sein. Er wedelt locker die Tassen vom Tisch und erste Buddelversuche im Garten hinterlassen wahre Krater. Auch kleinere Kinder sind der Kraft eines jungen, stürmischen Wolfhound kaum gewachsen. Hier sind die Erwachsenen gefragt, schon früh die richtigen Grundsteine in der Erziehung zu legen.</p>
<p>Der Irish Wolfhound kann zuweilen etwas eigensinnig sein, bei einigen Kommandos braucht er etwas länger, um sie für sich zu überdenken und zu verinnerlichen. Auf freundliche, konsequente Erziehung spricht er aber gut an. Wichtig ist, die Übungen abwechslungsreich zu gestalten und mit viel Lob zu begleiten. Auf stupide Wiederholungen zum Kommandos lernen reagiert der Wolfhound eher unwillig, da er keinen rechten Sinn darin sieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei einem Hund dieser Größe muss einiges beachtet werden. Zum einen ist es extrem wichtig, in den ersten 2 Lebensjahren sehr auf eine ausgewogene Ernährung und angepasste Bewegung zu achten. Der Wolfhound ist sehr anfällig für Gelenkbeschwerden sowie Osteochondrose (Knochenfehlentwicklung in der Wachstumsphase). Falsche Ernährung und zu viel belastende Bewegung erhöhen das Risiko hierfür beträchtlich.</p>
<p>Ein solcher Riese braucht daneben auch sehr viel Platz. Z.B. wird man ihn kaum in einem Kleinwagen transportieren können und auch der Hundekorb muss um Einiges größer sein, als bei anderen Hunden. Was zum nächsten Punkt führt: Geld. Der Irish Wolfhound frisst sehr viel und sollte, wie schon angesprochen, hochwertig ernährt werden. Auch Tierarztbesuche sind teurer, da höhere Medikamentdosen verwendet werden müssen. Dazu kommt, dass der Irish Wolfhound keine besonders gesunde Rasse ist, man teure Tierarztbesuche also einplanen sollte. In vielen Ferienwohnungen ist ein so großer Hund ebenfalls nur ungern gesehen. Überhaupt wird man in der Öffentlichkeit mit einem sehr großen Hund kritischer beäugt, als mit einem Kleinhund. Reagiert der Hund mal nicht absolut freundlich und gut erzogen, muss man mit entsprechenden Kommentaren rechnen. In Bus und Bahn wird der Wolfhound kaum Platz finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie schon angesprochen, ist der Irish Wolfhound sehr anfällig für die verschiedensten gesundheitlichen Probleme. Ein paar davon sind Knochenkrebs, Magendrehung, Epilepsie oder Herzerkrankungen. Man sollte daher mit größter Umsicht den passenden Züchter wählen und auf keinen Fall ein vermeintliches Schnäppchen erstehen. Sehr wichtig ist, dass der Züchter die Hunde nicht so groß wie möglich, sondern so gesund wie möglich züchtet. Man sollte sich vom Züchter Auskunft geben lassen, wie alt die Großeltern, Großtanten/-onkel des Welpen sind oder wurden und ob die Linien, mit denen gezüchtet wird, weitestgehend gesund sind. Es reicht bei dieser Rasse bei weitem nicht, wenn die Elterntiere einen gesunden Eindruck machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband/Nothilfe:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutscher Windhundzucht- und Rennverband e.V. (DWZRV)</strong></p>
<p>DWZRV Geschäftsstelle</p>
<p>E-Mail: dwzrv(at)dwzrv.com</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dwzrv.com">www.dwzrv.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Irish Wolfhound Club e.V.</strong></p>
<p>Melitta Kuhless</p>
<p>E-Mail: office(at)iw-info.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.iw-info.de">www.iw-info.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>zurück zur <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/rassen/">Rasseübersicht</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Irish Setter</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/irish-setter/</link>
		<comments>https://www.tierfreund.de/irish-setter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 08:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.tierfreund.de/tierfreund/?p=1870</guid>
		<description><![CDATA[Größe: Rüde 58-67cm, Hündin 55-62cm &#160; Gewicht: 25-31kg &#160; Fell: dicht, glatt, mittellang &#160; Farbe: kastanienbraun, kleine weiße Abzeichen an Brust, Zehen oder Kopf erlaubt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1873" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Brian-Snelson-Setter2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1873" title="Irish Setter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Brian-Snelson-Setter2-300x257.jpg" alt="Irish Setter" width="300" height="257" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/2526055546/in/set-72057594112262016" target="_blank">Brian Snelson/flickr</a></p></div>
<p><strong>Größe</strong>: Rüde 58-67cm, Hündin 55-62cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gewicht</strong>: 25-31kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fell</strong>: dicht, glatt, mittellang</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Farbe:</strong> kastanienbraun, kleine weiße Abzeichen an Brust, Zehen oder Kopf erlaubt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>häufige Krankheiten</strong>: keine; selten können Epilepsie, Hüftgelenksdysplasie oder Magendrehungen vorkommen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebenserwartung</strong>: 12 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FCI Gruppe</strong> 7: Vorstehhunde</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Rasse-Ursprung des Irish Setter wird in spanischen Pointern sowie französischen Spaniels gesehen. Im 17. Jahrhundert kreuzte ein englischer Züchter Setter ein, wodurch ein rot-weißer Setter-ähnlicher Typ entstand. Erst später selektierte man auf rein rote Hunde. Ziel war ein Jagdgebrauchshund, der neben dem Vorstehen, auch zum aufstöbern und apportieren von Federwild eingesetzt werden konnte. Windhunde, aber auch Terrier, sind für diese Aufgabe eher wenig geeignet, da sie die Vögel eher verscheuchen. Der Unterschied beim Setter wird durch seinen Namen deutlich: Das Wort Setter leitet sich vom englischen „to set“ ab, übersetzt in etwa „erstarren/festsetzen“. Die Aufgabe des Setters war es, Federwild zu finden, es durch ruhiges abliegen oder Vorstehen anzuzeigen und so seinem Herrn zu ermöglichen, es mit Netzen einzufangen oder zu schießen.</p>
<p>Im Jahre 1882 wurde der Irish Red Setter Club gegründet, der einen einheitlichen Zuchtstandard und Arbeitsprüfungen vorgab. Vor allem in England wurde die Rasse Ende des 19. Jahrhunderts gerne als Jagdhund eingesetzt, da sie ideal für das dort vorherrschende offene Gelände ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Irish Setter gilt als der eleganteste und schönste der Setterrassen, was ihn auch zu einem beliebten Familien- und Ausstellungshund gemacht hat. Jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass er viel Energie und Arbeitsdrang mitbringt und entsprechend ausgelastet werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Verhalten und Wesen</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1875" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Brian-Snelson-Setter.jpg"><img class="size-medium wp-image-1875" title="Brian Snelson Setter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2012/08/Brian-Snelson-Setter-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/exfordy/123112077/in/set-72057594112262016" target="_blank">Brian Snelson/flickr</a></p></div>
<p>In erster Linie ist ein Irish Setter ein Jagsgebrauchshund, und sollte auch als solcher ausgelastet werden. Er hat eine sehr gute Nase, bringt Apportierfreude und Wille zur Arbeit mit. Er ist ausdauernd, temperamentvoll und ausgesprochen begeisterungsfähig. Mit seinen Menschen gilt der Setter als charmant, liebenswürdig und anhänglich. So sollte er ohne Härte, aber mit freundlicher Konsequenz erzogen werden. Unausgelastet oder unerzogen, kann er sich durch seinen Arbeitsdrang und seine Intelligenz aber auch zur mittelschweren Katastrophe entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als der Irish Setter eine Zeit lang in Deutschland sehr in Mode war, fielen immer wieder recht nervöse und unsichere Exemplare auf. Dies gehört keinesfalls zum Rassestandard, obwohl der Irish Setter eine gewisse Sensibilität mitbringt. Von einem guten Züchter erworben, ist der Irish Setter nach wie vor ein robuster und wesensfester Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Haltung und Pflege</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Irish Setter ist voller Tatendrang. Er braucht Nasen- und Apportierarbeit sowie viel Bewegung, will man ihm als Nicht-Jäger gerecht werden. Auch mit einer Ausbildung zum Such- oder Rettungshund kann man ihn angemessen beschäftigen. Tägliche wetterunabhängige, lange und aktive Spaziergang, sind das absolute Minimum, wenn er nicht verkümmern soll. Gut ausgelastet, ist er im Haus sehr angenehm, menschenbezogen und ruhig. Mit Kindern und anderen Haustieren kommt er in der Regel gut aus, wenn beide Seiten gelernt haben, sich angemessen zu verhalten. Da er Wasser liebt und Dreck ihn nicht stört, kommt er selten salonfähig von einem Spaziergang zurück. So sollte sein Halter in der Hinsicht nicht allzu penibel sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dank seiner Menschenfreundlichkeit, ist der Setter als Wachhund eher ungeeignet. Auch sollte er nicht im Zwinger, sondern mit engem Familienanschluss gehalten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Setter bringt selbstverständlich Jagdtrieb mit, der bei entsprechender Erziehung und Alternativbeschäftigung aber kontrollierbar ist. Freilauf ist damit theoretisch auch in wildreichem Gebiet möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um ein Verfilzen des Fells zu verhindern, muss der Irish Setter regelmäßig gebürstet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ansprechpartner/Zuchtverband:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Irish-Setter-Club Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Silke Dürrhammer</p>
<p>E-Mail: geschaeftsstelle.iscd(at)t-online.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.irish-setter-club.de">www.irish-setter-club.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verein für Pointer und Setter e.V.</strong></p>
<p>Gaby Dergewitz</p>
<p>E-Mail: geschaeftsstelle(at)pointer-und-setter.de</p>
<p>Internet: <a href="http://www.pointer-und-setter.de">www.pointer-und-setter.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cocker und Setter in Not e.V.</strong></p>
<p>Melanie Wege</p>
<p><a href="http://www.cocker-tierschutz.de/">http://www.cocker-tierschutz.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Setter und Pointer in Not</strong></p>
<p>info(at)setter-in-not.de</p>
<p><a href="http://www.setter-in-not.de/">http://www.setter-in-not.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jagdhunde in Not e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.jagdhunde-in-not.de">http://www.jagdhunde-in-not.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.krambambulli.de">http://www.krambambulli.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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