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	<title>Tierfreund &#187; Der Seniorhund</title>
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		<title>Futter, Pflege und Gesundheit bei Hundesenioren</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 15:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Die Fütterung alter Hunde Fertigfutter für Hundesenioren gibt es mittlerweile einige im Handel. Aber braucht ein alter Hund wirklich spezielles Futter? &#160; Viele &#8220;günstige&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Fütterung alter Hunde</h2>
<p>Fertigfutter für Hundesenioren gibt es mittlerweile einige im Handel. Aber braucht ein alter Hund wirklich spezielles Futter?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6726" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Labrador800px-Chocolate_Lab.jpg"><img class="size-medium wp-image-6726" title="Schmecken soll es und gesund sein" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Labrador800px-Chocolate_Lab-300x217.jpg" alt="Schmecken soll es und gesund sein" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Schmecken soll es und gesund sein</p></div>
<p>Viele &#8220;günstige&#8221; Senioren-Fertigfutter sind leider in erster Linie &#8220;light&#8221;-Futter, die weniger Fette und Kohlenhydrate enthalten. Dies allein nützt dem Senior aber wenig. Durch die nachlassende Leistungsfähigkeit des Darms im Alter, werden Nahrungsbestandteile weniger gut aufgeschlossen und in den Körper abgegeben, so dass es zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen kommen kann. Das passiert z.B. auch dann, wenn man einfach nur das normale Futter reduziert, um es an die geringere Bewegung anzupassen. Ein Blutbild beim Tierarzt kann hier Sicherheit geben. Daneben brauchen Senioren auch einen relativ hohen Eiweißgehalt im Futter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seniorenfutter sollte allgemein hochwertig und leicht verdaulich sein. Ein hochwertiges Futter erkennt man unter anderem daran, dass die Nahrungsbestandteile sehr exakt angegeben werden und gleich bleibend sind. Steht z.B. nur &#8220;Tiermehl&#8221; davon 5% Huhn oder ähnliches als &#8220;Fleischquelle&#8221; auf der Verpackung, kann man davon ausgehen, dass die Zusammensetzung je nach Charge sehr unterschiedlich ausfällt und sicher nicht hochwertig ist. Ein hoher Omega 3 und Omega 6 Fettsäurengehalt, wie er z.B. in Lachsöl enthalten ist, unterstützt zudem Haut und Fell. <a href="https://petsana.de/products/gruenlippmuschel-pulver-fur-hunde-und-katzen" target="_blank">Grünlippmuschelextrakt</a> oder Glucosamin und Chondroitin können bei Arthrose und HD helfen, da sie den Knorpel unterstützen. Vor allem bei alten Hunden, die oft an <a href="https://www.tierfreund.de/zahnpflege-nicht-vergessen-die-besten-tipps-fur-vierbeiner/" target="_blank">Zahnproblemen</a> leiden, gehört keinesfalls Zucker ins Hundefutter. Tatsächlich gehört Zucker überhaupt nicht in Haustierfutter, ist aber in Billigfutter oft enthalten. Vitaminpräparate oder Mineralien sollten keinesfalls ohne Absprache mit dem Tierarzt zugefüttert werden, da in einigen Fällen eine Überversorgung ebenfalls schädlich sein kann.</p>
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<div id="attachment_6736" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-6736" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-3-300x214.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2535921936/in/set-72157606512329194 " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a> Alte Hunde können sich mit einer Futterumstellung schwertun</p></div>
<p>Eine Futterumstellung erfolgt durch allmählich erhöhte Beimischung des neuen Futters über mindestens eine Woche hinweg. Eine plötzliche Futterumstellung kann zu Durchfall oder Verstopfung führen, da der Verdauungsapparat im Alter weniger anpassungsfähig ist.<br />
Zimmerwarm wird Futter meist lieber gefressen, als kalt aus dem Kühlschrank. Auch gibt es Hunde, die kaltes Futter schlechter vertragen und mit Magenproblemen reagieren. Man schreibt dies dem biologischen Erbe zu: Beutetiere sind beim Fressen in der Regel eben noch warm.</p>
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<p>Beim Menschen ist bekannt, dass der Geschmackssinn im Alter nachlässt. Bei Hunden geht man von ähnlichem aus, denn viele Hundesenioren fressen nur noch geschmacksintensives Futter wirklich gerne. Weitere Gründe für mäkeliges Fressen sind Zahnprobleme und Schluckbeschwerden durch eine gestörte Speichelproduktion. Besteht Verdacht auf Zahnschmerzen, führt der Weg natürlich als erstes zum Tierarzt. Ansonsten kann eingeweichtes Futter, bzw. Nassfutter die bessere Wahl im Vergleich zu Trockenfutter sein. Nassfutter hat den weiteren Vorteil, dass dem Hund so auch gleich Flüssigkeit zugeführt wird, denn viele Senioren trinken zu wenig. Ein winzige Menge &#8220;Geschmack&#8221; im Trinkwasser, z.B. Geflügelsaft, Bockwurstsud oder ein wenig salzarme Brühe, kann hier wahre Wunder wirken. Übermäßiges Trinken dagegen kann auf eine Nieren- oder Diabeteserkrankung hinweisen.</p>
<p>Wichtig sind mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt, am besten zu immer festen Zeiten, um es dem Verdauungsapparat möglichst leicht zu machen.</p>
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<div id="attachment_6738" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Boxer-dog-sehr-dicker-Hund-pd1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6738" title="Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Boxer-dog-sehr-dicker-Hund-pd1-300x224.jpg" alt="Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden</p></div>
<p>Übergewicht schadet dem Hund auf vielfältige Weise. Die Gelenke und auch der Kreislauf werden stärker belastet und das Diabetesrisiko steigt. Der Hund wird träger durch die Mehrbelastung, wodurch seine Fitness noch weiter abnimmt. Sogar das Narkoserisiko kann ansteigen. Bei Hundesenioren bespricht man sinnvolle Wege des Abnehmens am besten mit einem Tierarzt. Bewegung und Fitness müssen langsam aufgebaut werden, eine Futterreduzierung darf nicht zu einer Nährstoffunterversorgung führen.</p>
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<p>Die meisten Hundesenioren haben Zahnprobleme. Entzündetes Zahnfleisch, Karies oder Zahnstein beeinträchtigen die Futteraufnahme, es schmerzt und sollte unbedingt vom Tierarzt behandelt werden. Permanente Entzündungen im Mund können sich außerdem auch negativ auf Organe wie z.B. das Herz oder die Leber auswirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harte Kausnacks können helfen, Zahnstein zu reduzieren und auch spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta für Hunde gibt es mittlerweile zu kaufen. Knochen als Kausnack sind dagegen schwer verdaulich und sollten nur in Maßen an Hunde verfüttert werden, die daran gewöhnt sind. Stärkerer Zahnstein sollte vom Tierarzt regelmäßig entfernt werden. Allerdings muss der Hund dafür im Normalfall in Narkose gelegt werden, was im Alter ebenfalls ein gewisses Risiko darstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gesundheit</h2>
<p>Wie sich das Alter gesundheitlich bemerkbar macht, ist unterschiedlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6747" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Relax5.jpg"><img class="size-medium wp-image-6747" title="Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Relax5-300x225.jpg" alt="Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alte Hunde haben ein großes Ruhebedürfnis</p></div>
<p>Oft nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmenden schlechter. Die Gelenke sind abgenutzt, sie können schmerzen und steifer werden, oft kommt es zu Arthrosen. Auch die Wahrscheinlichkeit für Krebs steigt, da der programmierte Zelltod (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apoptose" target="_blank">Apoptose</a>) aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr korrekt funktioniert und sich Gewebe so unkontrolliert vermehren kann. Die Schnauze wird grau, das Fell glanzloser und dünner.</p>
<p>Manche Hunde werden im hohen Alter dement: Unruhe, Orientierungslosigkeit, starkes Hecheln und Unsauberkeit können Anzeichen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gelenkbeschwerden und Beweglichkeit</h3>
<p>Gelenkbeschwerden kennt fast jeder Hund im höheren Alter, zu nennen ist hier vor allem Arthrose.</p>
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<div id="attachment_6748" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_9505.jpg"><img class="size-medium wp-image-6748" title="Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_9505-300x263.jpg" alt="Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich" width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Operationen am Gelenk ziehen häufig Arthrose nach sich</p></div>
<p>Arthrose beruht darauf, dass der Knorpel an den verschiedenen Gelenken über die Jahre immer mehr abnutzt. Der Knorpel ist eigentlich dafür da, die Bewegungen abzupuffern und die Gelenkknochen so zu schützen. Der Knorpel selbst wird durch die Gelenkschmiere geschmeidig gehalten. Vor allem Knochenabsplitterungen, zu wenig Gelenkschmiere oder Gelenkfehlbildungen sorgen dafür, dass der Knorpel aufeinander reibt und immer mehr verschwindet. Es folgen Entzündungen der Gelenkhaut, die äußerst schmerzhaft sind. Erste Anzeichen bei beginnendem Abrieb des Knorpels sind z.B., dass der Hund bei feuchtkaltem Wetter steifer läuft oder sich nach längerem Liegen erst mal &#8220;warm laufen&#8221; muss, bzw. eine Schonhaltung einnimmt oder humpelt. Eine dauerhafte Schonhaltung führt unter anderem zu Verspannungen (z.B. des Rückens) und zur stärkeren Abnutzung des &#8220;besseren&#8221; Gelenks.</p>
<p>Gelenkunterstützende Mittel wie Grünlippmuschel, bzw. Glucosamin und Chondroitin oder Kollagenhydrolysate können in einigen Fällen helfen, heilen lässt sich Arthrose jedoch nicht. Bei leichten Beschwerden können (möglichst in Absprache mit dem Tierarzt) zusätzlich Teufelskralle oder Ingwer zur Schmerlinderung eingesetzt werden. Bei stärkeren Beschwerden empfiehlt sich immer ein Besuch beim Tierarzt und/oder bei einem Physiotherapeut. Letzterer kann unter anderem Übungen und Massagetechniken für Zuhause zeigen, um Muskeln, Durchblutung und die Gelenkbeweglichkeit zu fördern. Sehr wichtig dabei ist, dass der Hund kein Übergewicht hat. Auch längeres Liegen auf kalten Böden sollte bei Arthrose vermieden werden.</p>
<p>Die Ursache der Arthrose, z.B. eine Gelenkfehlbildung, muss vom Tierarzt untersucht werden. Unter Umständen hilft nur noch eine OP. Auch Entzündungen im Gelenk müssen unbedingt tierärztlich behandelt werden, da sie den Knorpelabbau drastisch beschleunigen.</p>
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<div id="attachment_6749" class="wp-caption alignright" style="width: 267px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Lil-Shepherd-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6749" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Lil-Shepherd-2-257x300.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523" width="257" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/lilshepherd/5815254354/in/set-72157612563986523 " target="_blank">Lil Shepherd/flickr</a> Auch alten Hunden tun Abwechslung und Sozialkontakte gut</p></div>
<p>Mehrere kürzere Gänge über den Tag verteilt sind bei Arthrose sehr viel sinnvoller, als ein langer. Wichtig ist, dass die Beweglichkeit und die Muskeln erhalten bleiben, zu sehr einschränken sollte man die Bewegung daher keinesfalls. Sprünge und wildes Toben sowie laufen auf hartem Boden sind eher kontraproduktiv. Ausdauertrab auf weichen Böden, langsames Bergaufgehen oder Schwimmen sorgen dagegen für Muskelaufbau ohne übermäßige Belastung. Im Zweifelsfall sollte man immer einen Physiotherapeuten und/oder den Tierarzt zur Abklärung der optimalen Bewegung für seinen Hund konsultieren.</p>
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<p>Vor körperlicher Anstrengung ist für den Senior das Aufwärmen sehr wichtig, z.B. durch Dehnübungen und Bewegung im Schritt bis zu leichtem Trab. Tipps hierzu erhält man ebenfalls beim Physiotherapeuten oder Tierarzt. Läuft der Hund noch gerne am Fahrrad mit, kann es sinnvoll sein, ihn an einen Fahrradanhänger zu gewöhnen, so dass er nur bestimmte Strecken mitläuft und sich zwischendurch ausruhen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwimmen tut gut, da es die Gelenke entlastet, ist aber auch körperlich sehr anstrengend. So sind kurze Schwimmeinheiten auch bei wasserverrückten Hunden am sinnvollsten. Da die Fellstruktur und dessen schützende Fettung im Alter nachlassen können, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Hund nach dem Schwimmen nicht auskühlt.</p>
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<div id="attachment_6756" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_10_year_old_tervueren.jpg"><img class="size-medium wp-image-6756" title="Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_10_year_old_tervueren-300x221.jpg" alt="Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Alte Hunde brauchen öfter mal eine Pause</p></div>
<p>Es gibt Hunde, die können Spaziergängen im Alter nicht mehr viel abgewinnen, aber Bewegung muss sein. Wenn man sich unsicher ist, ob man den Hund überfordert oder er vielleicht Schmerzen hat, sollte auch hier der Weg zum Physiotherapeuten oder Tierarzt führen. Spaziergänge bringen Abwechslung, regen das Gehirn an und fördern die Durchblutung und den Muskelaufbau. Manche Hunde gehen schon wieder deutlich lieber spazieren, wenn man öfter mal neue Strecken geht oder z.B. kleine Futtersuchspiele einbaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine weitere häufige Krankheit im Alter ist die Spondylose, bei der sich Kalkablagerungen an der Wirbelsäule bilden. Dies ist anfangs ungemein schmerzhaft und führt langfristig zur Versteifung der betroffenen Stellen. Ähnlich wie die Arthrose, kann der Verlauf der Spondylose nur verlangsamt werden, heilbar ist die Krankheit nicht. Wichtig sind vor allem schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel und eine angepasste Bewegung. Auch hier ist neben dem Tierarzt ein Physiotherapeut ein sehr guter Ansprechpartner.</p>
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<h3>Wenn die Sinne nachlassen</h3>
<div id="attachment_6757" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_0156o.jpg"><img class="size-medium wp-image-6757" title="Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_0156o-300x228.jpg" alt="Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig" width="300" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Bei tauben Hunden ist das Fördern von Blickkontakt wichtig</p></div>
<p>Sieht oder hört der Hund langsam schlechter, macht es Sinn, frühzeitig an entsprechenden Hilfen zu arbeiten. Wichtig ist dabei vor allem, dass man weiterhin die Aufmerksamkeit des Hundes bekommen kann. Jede Kontaktaufnahme des Hundes mit dem Menschen (im Falle eines tauben Hundes vor allem ein Blick) muss sich für den Hund lohnen. Ein automatisches Hinwenden zum Menschen auf bestimmte Außenreize hin oder in Stresssituationen kann man gezielt aufbauen. Zudem müssen bei tauben Hunden nicht nur &#8220;Handzeichen&#8221; intensiver geübt werden, auch ein Arbeiten an der eigenen Körpersprache ist sehr hilfreich. Bei blinden Hunden kann man dagegen wunderbar punktgenau mit dem Clicker arbeiten. Wichtig bei blinden Hunden ist daneben ein zuverlässiges &#8220;Stopp!&#8221;. Es gibt mittlerweile einige Hundeschulen, die spezielle Kurse für Hunde mit Handicap anbieten.</p>
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		<title>Was braucht der Hund im Alter?</title>
		<link>https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert [...]]]></description>
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<p>Ein alter Hund ist in der Regel deutlich gelassener und weniger aktiv, als ein junger Hund; der Alltag mit ihm ist eingespielt. Dennoch fordert das Alter sowohl dem Hund als auch seinem Halter einiges ab: der Hund sieht und hört schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter und die Konzentration fällt schwerer. Man kann dabei einiges tun, um dem Hund einen möglichst angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beschäftigung</h3>
<div id="attachment_6693" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6693" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-2-300x240.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/2255981380/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a> neue Wege erkunden bringt Abwechslung in den Seniorenalltag</p></div>
<p>Jeder Hundesenior, der noch Lebenswillen und Lebensqualität hat, genießt weiterhin seine Lieblings-Beschäftigungen und hat Momente, in denen er aufblüht. Das kann z.B. Futter erschnüffeln sein, das Lieblingsspielzeug suchen, Hundefreunde begrüßen, Bällchen holen, kleine Denkaufgaben meistern oder Clickern. Auch ein alter Hund lernt noch neue Tricks oder kann ein &#8220;Wald-und-Wiesen-Agility light&#8221; mitmachen: um Baumstämme laufen, auf einem Baumstumpf Sitz machen und über umgestürzte Bäume balancieren. Sind keine Gelenkbeschwerden vorhanden, können sogar niedrige Hürden eingebaut werden. Geistige Anregungen und das Erfolgserlebnis, wenn Aufgaben erfolgreich gemeistert werden, bringen Lebensfreude und halten geistig fit.</p>
<p>Viele Spielvorschläge, die für Welpen/Junghunde geeignet sind, können so auch für alte Hunde geeignet sein. Sehr jungen und sehr alten Hunden ist gemein, dass die Konzentrationsspanne eher kurz ist und die körperliche Beanspruchung gering gehalten werden sollte. Viele Spielvorschläge findet man <a href="https://www.tierfreund.de/category/tierinfos/hunde/spiel-und-spass-hunde/spiele_fur_zuhause/">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Menschen joggen oder im langsamen Tempo am Rad mitlaufen kann auch für den Hund im Alter eine prima Sache sein. Wenn die Fitness passt, der Hund immer im Trab bleiben kann und der Boden möglichst weich ist (kein Asphalt!), fördert auch diese Bewegung die Muskulatur, Beweglichkeit und Durchblutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schwimmen entlastet die Gelenke und ist so vor allem für Hunde mit entsprechenden Beschwerden sehr empfehlenswert. Aufpassen muss man bei kühlem Wetter, da Senioren oft weniger gute Abwehrkräfte haben und sich so leicht eine Erkältung holen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Spaziergänge</h3>
<div id="attachment_6695" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-6695" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Stuart-Black-31-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/s2ublack/4805600804/in/set-72157622911099201 " target="_blank">Stuart Black/flickr</a> in der Natur ausspannen tut Mensch und Hund gut</p></div>
<p>Alte Hunde gehen meist noch gerne spazieren. Sie schätzen dabei aber eher vertraute Umgebung, ein gemütlicheres Tempo und die über die Jahre entstandenen kleinen Rituale. Auch Spiele und Herumalbern, im Teich plantschen oder neue Hunde kennen lernen macht je nach Hundetyp selbst im höheren Alter noch Spaß und wertet den Alltag auf. Zudem fördern regelmäßige Spaziergänge die Durchblutung und regen so den Kreislauf an. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der altersbedingte Muskelabbau verlangsamt wird und es leichter ist, das Gewicht des Hundes zu halten. Dabei sind mehrere kurze Runden am Tag sehr viel sinnvoller, als eine lange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Umsicht auf Spaziergängen ist oft ebenfalls nötig: der Hund im Alter nimmt Umweltreize weniger gut wahr, reagiert auf Gefahren vielleicht zu spät oder wird durch einen rüpeligen Junghund unsanft über den Haufen gerannt. Der Mensch muss mehr für ihn &#8220;Mitdenken&#8221; und ihm manche Situationen auch abnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sozialkontakte</h3>
<div id="attachment_6696" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7.jpg"><img class="size-medium wp-image-6696" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/scott-feldstein-7-300x197.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/scottfeldstein/250624517/ " target="_blank">Scott Feldstein/flickr</a></p></div>
<p>Natürlich darf der Senior mit Rückenproblemen nicht vom wilden Jungspund über den Haufen gerannt werden. Aber Sozialkontakte sind auch für Senioren wichtig, sofern sie nicht grundsätzlich keinen Fremdhundkontakt möchten. Hundekontakte fördern das Interesse an der Umwelt und geben neue Anregungen. Wie lange man dem Senior noch &#8220;Hundewiesen&#8221; zumutet, hängt vom Hund ab. Manche lieben es bis ins hohe Alter möglichst viele neue Hunde kennen zu lernen, andere profitieren sehr viel mehr von einigen wenigen, dafür ruhigen und höflichen Begegnungen mit anderen Hunden pro Spaziergang. Manchen Hunden reicht es auch, nur Kontakt zu vertrauten Hunden zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>Wärme</h3>
<p>Manche Hundesenioren frieren nun sehr viel schneller, als in jungen Jahren. Die Fellstruktur kann sich im Alter ändern, bietet so weniger Schutz vor Nässe oder es fehlt an Unterwolle. Auch bewegt ein alter Hund sich weniger und langsamer, so dass er schneller auskühlt. In solchen Fällen kann ein Mantel im Winter oder bei Regen sinnvoll sein. Wichtiger als der Mantel ist jedoch, dass der Hund im Freien immer in Bewegung bleibt und sich möglichst nicht länger auf den kalten Boden legt. Das gilt erst recht, wenn der Hund Gelenkprobleme hat. Feuchte Kälte verschlimmert so z.B. die Beschwerden von Arthrose.</p>
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<div id="attachment_6686" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-6686" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Noah-Leaman-beagle-5-300x199.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/njnl/2581125182/ " target="_blank">Noah Leaman/flickr</a> ein Hund im Alter braucht weiche, warme Rückzugsorte</p></div>
<p>Alte Hunde liegen in der Regel gerne weich. Auch hier ist wichtig, dass die Kälte des Bodens, z.B. durch kalte Fliesen, nicht zum Hund vordringen kann. Ein dickes Kissen ist nun oft die bessere Alternative zu einer Decke. Investiert man jetzt in einen neuen Liegeplatz, sollte man direkt einplanen, dass der Hund im hohen Alter inkontinent werden könnte. Waschbare Kissen und Bezüge, mit denen man z.B. ein Kunststoffkörbchen auspolstert, sind hier von Vorteil.</p>
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<h3>Routine und Ruhe</h3>
<p>Alte Hunde lieben in der Regel Routine, sie gibt ihnen Sicherheit. Aufregende Situationen, Urlaube oder Hektik stressen alte Hunde oft mehr, als junge. Man wird es dem Hund anmerken, was für ihn noch eine willkommene Abwechslung ist und was ihm einfach nur zu viel wird.</p>
<p>Feste Fütterungs- und Gassizeiten sind zudem bei Hunden mit einer störanfälligen Verdauung wichtig. Der Körper stellt sich schnell auf feste Zeiten ein und taktet entsprechend auch die Aktivität der verschiedenen beteiligten Organe. Für alle Altersstufen gilt: es sollte nach der Fütterung etwa 2 Stunden geruht werden, bevor gespielt, getobt oder lange spazieren gegangen wird.</p>
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<h3>Kommandos</h3>
<p>Welche Kommandos sind wirklich wichtig? Muss der Hund noch Sitz machen, obwohl die Knie bei der Beugung schmerzen? Muss er sich mit seiner Arthrose auf den kalten, nassen Boden legen?</p>
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<h3>Vorsorge für den Notfall</h3>
<div id="attachment_6699" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1.jpg"><img class="size-medium wp-image-6699" title="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-Chienne_croisee1-300x214.jpg" alt="Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hund im Alter kann viel Pflege brauchen</p></div>
<p>Wenn der Hund krank wird, operiert werden muss oder starke Gelenkprobleme hat, kann das sehr teuer werden. Eine OP- oder Krankenversicherung kostet dabei umso mehr, je später im Hundeleben man sie abschließt. In der Regel werden außerdem bereits vor dem Abschluss bekannte Krankheiten völlig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Zusätzlich zu den Tierarztkosten können zudem z.B. Physiotherapie, Gelenkunterstützende Mittel, Herzmittel oder Schmerzmittel mit der Zeit ins Geld gehen. Hier sollte man sich früh genug im Hundeleben überlegen, wie man diese Ausgaben stemmen kann. Möchte man keine Versicherung abschließen, kann ein &#8220;Notfall-Konto&#8221; sinnvoll sein.</p>
<p>Daneben machen Notfälle wie akute Krankheitsschübe oder eine Versorgung nach einer OP oft tageweise eine rundum-Betreuung des Hundes nötig. Gibt es für diesen Fall eine zuverlässige Betreuung? Besteht die Möglichkeit, den Hund im hohen Alter öfter zum Lösen vor die Tür zu lassen, wenn er nicht mehr so lange einhalten kann?</p>
<p>Bei großen Hunden ist ebenfalls zu Bedenken, dass die Bewältigung von Treppen im Alter zum Problem werden kann. Ab einem gewissen Gewicht kann der Hund nicht mehrmals am Tag getragen werden, wenn er die Stufen nicht mehr alleine schafft. Was können hier Alternativen sein?</p>
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<p><strong>in Kürze Teil 3: Futter, Pflege und Gesundheit von Hundesenioren</strong></p>
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		<title>Der Hund im Alter &#8211; was bedeutet alt?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 15:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Segschneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Seniorhund]]></category>
		<category><![CDATA[News aus der Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Körper + Sinne]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt [...]]]></description>
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<div id="attachment_6606" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710.jpg"><img class="size-medium wp-image-6606" title="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_6710-300x198.jpg" alt="Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt</p></div>
<p>Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt und sprang in jeden Tümpel. Jetzt liegt er neben einem und strahlt mehr Ruhe aus, als jemals zuvor. Der neue, pöbelnde Rüde im Revier wird kaum eines Blickes gewürdigt, dem Reh nur hinterher geblinzelt. Alte Hunde strahlen meist eine tiefe Abgeklärtheit und innere Ruhe aus. Viele Menschen genießen besonders die Senioren-Zeit ihres Hundes, die Beziehung ist inniger denn je, man versteht und vertraut sich blind. Der Hund weiß genau, was in welcher Situation von ihm erwartet wird und erträgt Wartezeiten mit stoischer Gelassenheit. Auch der Mensch erkennt in jedem Blick, in jeder Körperhaltung nach den vielen gemeinsamen Jahren genau, was in seinem Hund gerade vorgeht. Die Alltagsroutine funktioniert ohne Worte.</p>
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<div id="attachment_6608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt.jpg"><img class="size-medium wp-image-6608" title="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/Chris-Parfitt-300x200.jpg" alt="&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot; http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"><a href=" http://www.flickr.com/photos/chr1sp/5207815568/ " target="_blank">Chris Parfitt/flickr</a>, im Alter fällt vieles schwerer</p></div>
<p>Dabei fordert das Alter Hunden auch einiges ab. Sie sehen und hören schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter, die Konzentration fällt schwerer. Ein alter Hund fordert natürlich auch den Menschen, durch die Gebrechen, vielleicht Unsauberkeit oder beginnende Demenz. Er braucht mehr Pflege, muss öfter vor die Tür und kann nicht mehr alles mitmachen. Verdient hat der treue alte Gefährte es, nun bestmöglich versorgt zu werden.</p>
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<h2>Wann ist ein Hund alt? Und was bedeutet &#8220;alt&#8221; eigentlich?</h2>
<p>Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Die wenigsten Hunde müssen noch tägliche, anstrengende Arbeit leisten, die medizinische Versorgung ist wesentlich besser geworden und der Hund hat sich vom Nutztier zum umsorgten Familienmitglied gewandelt.</p>
<p>Probleme der heutigen Zeit, die Hunde vorschnell &#8220;altern&#8221; lassen, sind vor allem mangelnde Bewegung und zu wenig geistige Herausforderungen sowie Übergewicht.</p>
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<div id="attachment_6614" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104.jpg"><img class="size-medium wp-image-6614" title="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/DSC_8104-300x199.jpg" alt="Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit - der Hund im Alter" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit &#8211; der Hund im Alter</p></div>
<p>Wie sich das Alter bemerkbar macht, ist unterschiedlich. Oft geht es mit mehr Muße einher, der Hund fordert weniger Beschäftigung und schläft mehr. Unter anderem dadurch wird Muskelmasse abgebaut, dafür setzen viele Hunde Fettpölsterchen an. Wie der Mensch bekommen auch Hunde graue Haare, da die Pigmentbildenden Zellen immer weniger effektiv arbeiten können. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmend schlechter. Da auch der Geschmackssinn betroffen sein kann, werden einige Hunde zu schlechten Essern oder mögen nur noch sehr geschmacksintensives Futter. Zahnstein und abgenutzte Gelenke können körperliche Beeinträchtigungen bedeuten.</p>
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<div id="attachment_6616" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place.jpg"><img class="size-medium wp-image-6616" title="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_Parson_Place-252x300.jpg" alt="Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an" width="252" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an</p></div>
<p>Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen und neue Aufgaben zu verstehen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, dem Senior immer wieder diese kleinen Denk-Herausforderungen zu bieten, auch für Hunde gilt: wer rastet, der rostet.</p>
<p>Dies alles ist ein langsamer Prozess und vor allem ein sehr individueller. Große Hunde &#8220;altern&#8221; meist schneller als kleine und übergewichtige Hunde mit zu wenig Bewegung schneller als schlanke und fitte Hunde. Daneben scheinen einige Hunde besonders gute Zellreparaturmechanismen aufzuweisen, es dauert lange, bis sie Anzeichen des Alterns erkennen lassen. Andere Hunde büßen dagegen trotz optimaler Haltung früh an Leistungsfähigkeit ein. Hier spielt auch die Genetik eine wichtige Rolle: sind die Vorfahren des Hundes sehr alt geworden, wird er selbst mit einiger Wahrscheinlichkeit auch ein hohes Alter erreichen. Vor allem bei sehr großen Rassen ist es daher auch unter diesem Aspekt sehr empfehlenswert, nach einem entsprechend guten Züchter zu suchen.</p>
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<h2>Hundejahre in Menschenjahren</h2>
<p>Früher sagte man, dass ein Hundejahr 7 Menschenjahren entspricht. So einfach ist es natürlich nicht. Mit 12 Monaten ist der Hund im besten Teenageralter, danach läuft der Alterungsprozess langsamer ab. Es gibt mittlerweile einige komplexere Tabellen, die unter anderem auch die Größe des Hundes mit einbeziehen. So kann man grob sagen:</p>
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<div id="attachment_6618" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff.jpg"><img class="size-medium wp-image-6618" title="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/wiki_pd_800px-10_yr_old_Mastiff-300x212.jpg" alt="Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter</p></div>
<p><em><span style="font-size: small;"><strong>Kleinhund</strong></span></em> (bis 15kg): 12Monate = 17-19 Menschenjahre; 5 Jahre = 33 &#8211; 38 Menschenjahre; 10 Jahre = 60 &#8211; 65 Menschenjahre; 15 Jahre = 85 &#8211; 90 Menschenjahre</p>
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<p><em><strong><span style="font-size: small;">mittelgroßer Hund</span></strong></em> (um 25kg): 12Monate = 15-16 Menschenjahre; 5 Jahre = 40 &#8211; 45 Menschenjahre; 10 Jahre = 65 &#8211; 75 Menschenjahre; 15 Jahre = um 100 Menschenjahre</p>
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<p><span style="font-size: small;"><em><strong>großer Hund</strong></em></span> (&gt;40kg): 12Monate = 14 &#8211; 15 Menschenjahre; 5 Jahre = 45 &#8211; 50 Menschenjahre; 10 Jahre = 75 &#8211; 85 Menschenjahre; 15 Jahre = ein sehr großes Geschenk.</p>
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<h2></h2>
<h2>Wann ist die Zeit gekommen, den Hund gehen zu lassen?</h2>
<div id="attachment_6620" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl.jpg"><img class="size-medium wp-image-6620" title="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." src="https://www.tierfreund.de/wp-content/uploads/2013/08/15259965jl-300x198.jpg" alt="Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten..." width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten&#8230;</p></div>
<p>Wann ist die Zeit gekommen, einen treuen Freund, einen langjährigen Gefährten seine letzte Reise antreten zu lassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich sicher niemand gerne. Leider sterben nur wenige Hunde friedlich im Schlaf, in den meisten Fällen muss der Mensch diese schwere Entscheidung treffen. Es ist nicht immer leicht zu sagen, ab wann der Hund keine Lebensqualität mehr hat oder auch, wie groß seine Schmerzen tatsächlich sind. Man möchte den Hund nicht sterben lassen, aber bis zu welchem Punkt handelt man noch im Sinne des Hundes?</p>
<p>Einige Menschen spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wann der Hund gehen möchte. Ein guter Ratgeber ist aber auch der Tierarzt, der im Zweifelsfall eine unabhängige Einschätzung geben kann.</p>
<p>Die meisten Tierärzte schläfern auch Zuhause ein. So kann der Hund seine letzten Stunden und Minuten im Kreise der Familie in vertrauter Umgebung verbringen, statt noch einmal dem Stress einer Tierarztpraxis ausgesetzt zu sein. So schwer es einem fällt, man sollte unbedingt in seinen letzten Momenten bei seinem Tier bleiben und seinen alten Freund nicht alleine sterben lassen.</p>
<p>Eine Beerdigung im Garten ist nur nach Einholung einer Genehmigung bei der Stadt bzw. Gemeinde gestattet. Es kann allerdings auch Regionsabhängig grundsätzlich untersagt werden. Daneben gibt es immer mehr Tierfriedhöfe, auf denen man sein Tier bestatten lassen kann. Das gängigste Vorgehen von Hundebesitzern, die den Körper des Hundes nicht an die Tierkörperbeseitigungsanstalt übergeben möchten, ist aber das Einäschern. In dem Fall kann man die Asche seines Tieres mit Nachhause nehmen.</p>
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<p>Teil 2: <a title="Was braucht der Hund im Alter?" href="https://www.tierfreund.de/was-braucht-der-hund-im-alter/">Was braucht der Hund im Alter? Wie kann man ihn beschäftigen?</a></p>
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