Welpenbesitzer müssen sich alle mit den gleichen Problemen herumschlagen: Zum einen scheint der Hund undicht zu sein. Man war gerade erst mit ihm draußen und im nächsten Moment macht er sein Geschäft auf dem guten Teppich. Es gibt Tage, da scheint er schon gut einhalten zu können und am Tag darauf tropft er alle halbe Stunde in die Wohnung.
Dann die Sache mit dem Spazieren gehen. Die ersten Tage erstarrt der Hund förmlich, sobald man die Wohnung verlässt, es ist mehr ein Spazieren stehen. Dann plötzlich ist er kaum noch zu bändigen und macht keinerlei Anstalten, die Begrenzung durch die Leine ernst zu nehmen.
Er nimmt alles in die Schnauze und testet es auf Fressbarkeit oder Kauvergnügen: Pferdeäpfel, den Hausschuh, das Druckerkabel, den Vogelkadaver… Leider auch Hände, Füße und Kleidungsstücke. Er spielt mit den Zähnen und die sind beim Welpen ungemein spitz. Manches mal vergisst er beim Spielen auch jedes Maß: rennt wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung und ist überhaupt nicht mehr ansprechbar.
Über die Auswüchse dieses „Welpenspinnens“ kann man sich, erleichtert dass es anderen auch so geht, wunderbar in der Welpenstunde oder auf der Hundewiese austauschen und amüsieren. Während der Welpe mit Matschpfoten an einem hoch springt und dann ein lustiges Zerrspiel mit dem Schnürsenkel beginnt… Aber man wollte ja einen Welpen...



